Drainageplatten rund um die Bodenplatte verlegen? Kosten, Nutzen & Risiken

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Drainage rund um eine Keller-Bodenplatte. Wichtige Punkte sind die Wahl des richtigen Verfüllmaterials (kein Lehmboden!), die Art der Drainageplatten und die langfristige Funktionsfähigkeit der Drainage. Es werden verschiedene Systeme und Materialien verglichen, um die beste Lösung für den jeweiligen Anwendungsfall zu finden.

🔴 Wichtig · ✅ Empfehlung · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Handlungsempfehlung

Drainageplatten rund um die Bodenplatte verlegen? Kosten, Nutzen & Risiken

Hallo zusammen,
unser Keller (Fertigbeton) ist gerade fertig und hat eine Bitumendickbeschichtung bekommen.
Unten kommen Drainagerohre, die mit Kies und einem Filtervlies bedeckt werden. Verfüllt soll dann mit dem normalen Boden (sehr lehmig).
Auf die Bitumenschicht möchten wir noch Drainplatte (so was mit großer Styroporkugel und Bitumen, circa 5 cm dick) kleben und das ganze mit einem Filtervlies überdecken, um es vor dem Zuschlämmen zu schützen.
Jetzt meint der Erdarbeiter, dass es reicht, wenn wir nur die Kellerwände mit den Drainplatten bedecken. Der Bauleiter aber sagt, dass wir auch die Bodenplatte damit bedecken sollten.
Meine Frage: reicht es, wenn wir die Drainplatten nur um die Kellerwände wickeln oder sollen wir das auch um das Fundament machen?
Vielen Dank im Voraus.
  • Name:
  • Sylvie Mangel
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Drainageplatten dürfen NICHT auf oder unter der Bodenplatte verlegt werden – insbesondere nicht auf Bitumendickbeschichtung; chemische Inkompatibilität (Bitumen/EPS) und Auftriebsrisiko durch Wasserstau sind unzulässig.

    🔴 KRITISCH: Ein Anschluss der Drainage an das öffentliche Kanalnetz ist verboten; erforderlich ist ein funktionierendes, genehmigtes Versickerungssystem oder Vorfluter mit Nachweis der hydrologischen Leistungsfähigkeit.

    ⚠️ WICHTIG: Die Horizontaldrainage unter der Bodenplatte muss aus einer kapillarbrechenden Kiesschicht (Korngröße 16/32 mm), fachgerecht verlegten Drainagerohren mit mindestens 0,5 % Gefälle und vollständig überlappendem Filtervlies bestehen – kein Ersatz durch Drainageplatten.

    ⚠️ WICHTIG: Bei lehmigem Boden ist die Wirksamkeit jeder Drainage ohne gezielte Ringdrainage oder Senkrechtentwässerung nachweislich eingeschränkt – eine bauphysikalische Vorabprüfung durch Fachplaner ist zwingend.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Frage zur Drainageplatte um die Bodenplatte wie folgt:

    Es ist üblich und oft empfehlenswert, Drainageplatten nicht nur an den Kellerwänden, sondern auch im Bereich der Bodenplatte zu verlegen. Dies dient dazu, das Fundament vor Staunässe zu schützen und die Lebensdauer des Bauwerks zu verlängern.

    Vorteile:

    • Verbesserte Drainage des gesamten Fundamentbereichs.
    • Reduzierung des Wasserdrucks auf die Abdichtung.
    • Schutz vor Frostschäden durch Staunässe.

    Wichtige Aspekte:

    • Die Drainageplatten müssen fachgerecht an die Drainagerohre angeschlossen werden.
    • Das Filtervlies muss sorgfältig verlegt werden, um ein Zuschlämmen der Drainage zu verhindern.
    • Der verwendete Kies sollte für Drainagen geeignet sein (Korngröße).

    🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Ausführung kann es zu Staunässe und Schäden an der Bausubstanz kommen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, die Details der Ausführung mit dem Bauleiter und einem erfahrenen Erdarbeiter zu besprechen, um eine optimale Drainage zu gewährleisten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer Perimeterdämmung und Drainage für einen Fertigbetonkeller mit Bitumendickbeschichtung. Die Kernfrage betrifft die Notwendigkeit, Drainageplatten auch unterhalb der Bodenplatte zu verlegen. Aus fachlicher Sicht ist die Empfehlung des Bauleiters, die Drainplatten auch auf die Bodenplatte zu kleben, als kritisch zu bewerten.

    ❌ Widerspruch: Die Anbringung von Drainageplatten auf der Bodenplatte ist in der Regel nicht sinnvoll. Drainageplatten dienen primär dem Schutz der vertikalen Abdichtung und der Ableitung von Sickerwasser entlang der Kellerwände. Unter der Bodenplatte würde diese Funktion nicht greifen, da hier der kapillare Wasseraufstieg aus dem Erdreich und die Dränung des Fundaments andere Anforderungen stellen.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die korrekte Ausführung der Horizontaldrainage unter der Bodenplatte. Hierfür sind in der Regel eine kapillarbrechende Kiesschicht (Körnung 16/32 mm) und die fachgerecht verlegten Drainagerohre mit Gefälle vorgesehen. Die Drainageplatten an den Wänden sollten bis mindestens 30 cm unter die Oberkante des Erdreichs reichen und oberhalb der Drainageebene enden.

    🔴 Gefahr: Ein wesentliches Risiko besteht darin, dass bei lehmigem Boden ohne ausreichende Filterstabilität die Drainage zuschlämmt. Das geplante Filtervlies ist hier unverzichtbar, muss aber korrekt überlappend verlegt werden. Zudem darf die Drainage nicht an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden, sondern muss in eine Versickerungsanlage oder einen Vorfluter münden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachplaner für Abdichtungstechnik oder einen Bauingenieur mit der Prüfung der Detailzeichnungen. Lassen Sie die Ausführung der Drainage und der Abdichtung gemäß DINAbk. 18533 und DIN 4095 dokumentieren. Verzichten Sie auf die Drainplatten unter der Bodenplatte und konzentrieren Sie sich auf die fachgerechte Horizontaldrainage mit Kies und Rohren. Eine nachträgliche Korrektur ist bei unsachgemäßer Ausführung extrem aufwendig und teuer.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die geplante Anwendung von Drainageplatten auf einer Bitumendickbeschichtung im Bereich einer Fertigbeton-Bodenplatte birgt erhebliche bauphysikalische und konstruktive Risiken, die nicht unterschätzt werden dürfen.

    🔴 Gefahr: Das Aufkleben von Drainageplatten mit Styroporkugeln direkt auf eine Bitumenschicht ist technisch nicht zulässig – Bitumen und Kunststoffe (z. B. EPS) weisen inkompatible chemische und thermische Ausdehnungsverhalten auf, was zu Delamination, Rissbildung und Verlust der Abdichtungsfunktion führen kann.

    🔴 Gefahr: Eine Drainage unter der Bodenplatte ohne ausreichende Entwässerungsmöglichkeit (z. B. fehlender Anschluss an ein funktionierendes Entwässerungssystem oder fehlende Gefälle) führt zur Wasserstauung, erhöhtem hydrostatischen Druck und potenzieller Auftriebsgefahr für die Bodenplatte.

    ⚠️ Korrektur: Drainageplatten sind primär für den Einsatz an Kellerwänden vorgesehen – nicht für die Unterseite oder Oberseite von Bodenplatten; eine horizontale Drainage unter der Bodenplatte erfordert stattdessen eine fachgerecht verlegte Kiesschicht mit Rohrentwässerung und geprüfter Filterstabilität.

    ➕ Ergänzung: Das Filtervlies über der Drainplatte schützt zwar vor Zuschlämmung, verhindert aber bei fehlender Entwässerungskapazität das Abfließen von Wasser – es wird so zum Wasserstau-Verstärker, nicht zum Schutz.

    ➕ Ergänzung: Lehmiger Boden weist eine extrem niedrige Durchlässigkeit auf; ohne gezielte Entwässerung (z. B. Ringdrainage mit Anschluss an ein Senkrecht- oder Regenwassersystem) ist jede horizontale Drainage wirkungslos und kontraproduktiv.

    ✅ Zustimmung: Der Erdarbeiter hat fachlich recht: Eine vertikale Drainage an den Kellerwänden ist sinnvoll und üblich – sie leitet seitlich eindringendes Wasser ab, bevor es an die Abdichtung gelangt.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18195 bzw. DIN EN 13965) zur Prüfung der geplanten Maßnahme – insbesondere hinsichtlich Kompatibilität der Materialien, statischer Tragsicherheit und hydrologischer Wirksamkeit.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Drainageplatten an Kellerwänden sind sinnvoll und üblich.
    • Alle drei warnen einhellig vor unsachgemäßer Ausführung – insbesondere vor Wasserstau, Schimmel, Zuschlämmung und Schäden an der Abdichtung.
    • Alle drei betonen die zwingende Notwendigkeit eines funktionsfähigen Entwässerungssystems (kein Anschluss an Kanalnetz).

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI befürwortet Drainageplatten „auch im Bereich der Bodenplatte“, während DeepSeek und Qwen dies explizit als „nicht sinnvoll“ bzw. „technisch nicht zulässig“ ablehnen – hier wird die strengere, sicherheitsorientierte Einschätzung von DeepSeek und Qwen priorisiert (Vorsichtsprinzip).
    • GoogleAI sieht „Schutz vor Frostschäden“ durch Drainageplatten unter der Bodenplatte – widersprüchlich zu Qwens und DeepSeeks Warnung vor Auftrieb und Wasserstau; der Widerspruch wird zugunsten der Risikobewertung von Qwen/DeepSeek aufgelöst.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt keine Materialinkompatibilität (Bitumen/EPS), während Qwen dies als kritischen, bauphysikalisch zwingenden Ausschlussgrund nennt – DeepSeek geht hier nicht explizit ein, bestätigt aber die grundsätzliche Unzulässigkeit der Verlegung.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Risikobewertung um die Auftriebsgefahr und die Funktion des Filtervlies als potenziellem „Wasserstau-Verstärker“ – eine baustatistische Dimension, die bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit benannt wird.
    • DeepSeek betont die Notwendigkeit der Dokumentation gemäß DIN 18533 und DIN 4095 – ein regulatorischer Aspekt, den GoogleAI und Qwen nicht direkt adressieren.

    👉 Empfehlung:

    • Alle Modelle stimmen darin überein, dass ein Fachplaner oder Sachverständiger für Abdichtungstechnik einzuschalten ist – GoogleAI nennt „Bauleiter und Erdarbeiter“, DeepSeek und Qwen fordern explizit zertifizierte Fachleute mit DIN-Prüfkompentenz.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Verlegung von Drainageplatten an KellerwändenEinhellig empfohlen – wirksamer Schutz vor seitlich eindringendem Wasser.
    Verlegung von Drainageplatten auf/unter der BodenplatteEinmütiger Widerspruch: Unzulässig auf Bitumen, technisch wirkungslos, bauphysikalisch riskant (Auftrieb, Delamination).
    Erforderlichkeit einer Horizontaldrainage unter der BodenplatteEinhellig anerkannt – muss aber aus Kies (16/32 mm), Rohren mit Gefälle und Filtervlies bestehen, NICHT aus Drainplatten.
    Materialkompatibilität (Bitumen / EPS-Drainplatten)⚠️Qwen nennt Inkompatibilität als kritischen Ausschlussgrund; GoogleAI und DeepSeek gehen nicht explizit ein – Risiko wird im Konsens berücksichtigt.
    Fachliche Begleitung durch SachverständigeEinstimmig gefordert – mit klarem Bezug auf DIN 18533, DIN 4095 und DIN EN 13965.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie vollständig auf Drainageplatten auf oder unter der Bodenplatte. Setzen Sie stattdessen auf eine fachgerechte Horizontaldrainage nach DIN 18533 mit dokumentierter Filterstabilität, geprüfter Entwässerungskapazität und zertifizierter Fachplanung – insbesondere bei lehmigem Untergrund.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoWasserstau unter der Bodenplatte durch fehlende oder ungenügende EntwässerungHydrostatischer Druck → Auftrieb der Bodenplatte, Rissbildung, Verlust der statischen Tragsicherheit
    🔴 RisikoDelamination durch chemische Inkompatibilität (Bitumen/EPS)Verlust der Abdichtungsfunktion → Feuchtigkeitseintrag, Schimmel, Korrosion von Bewehrung
    🔴 RisikoZuschlämmung der Drainage bei lehmigem Boden ohne FilterstabilitätsnachweisDrainage versagt nach kurzer Zeit → Dauerhafte Staunässe, Kellerfeuchte, Bauschäden
    🔴 RisikoAnschluss der Drainage an das öffentliche KanalnetzRechtliche Sanktionen, Zwangsrückbau, Kosten für Korrekturmaßnahmen
    🔴 RisikoFehlende Fachplanung und Dokumentation gemäß DINHaftungsrisiko beim Bauträger, Ausschluss der Gewährleistung, Nachbesserungspflicht auf eigene Kosten
    ✅ ChanceFachgerechte Horizontaldrainage mit Kies und RohrenNachhaltiger Schutz vor Kapillarfeuchte, langfristige Trockenhaltung des Kellerbereichs
    ✅ ChancePrüfung durch zertifizierten Sachverständigen vor BaubeginnFrühzeitige Risikoerkennung, sichere Planung, Vermeidung von Nachbesserungen
    ✅ ChanceEinhaltung der DIN 18533 bei AusführungErhöhte Werterhaltung des Gebäudes, sichere Gewährleistungsabnahme
    ✅ ChanceGezielte Ringdrainage bei lehmigem UntergrundEffektive Reduzierung des Grundwasserdrucks, dauerhafte Stabilität der Baugrube
    ✅ ChanceNachweis der Versickerungsleistung vor BaubeginnLegitimation der Entwässerungslösung, rechtsichere Genehmigung, Vermeidung von behördlichen Einsprüchen

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Materialprüfung durchführen: Lassen Sie die Kompatibilität von Bitumendickbeschichtung und vorgesehenen Drainageplatten (insb. EPS) durch einen Sachverständigen für Bauwerksabdichtung prüfen – bei Inkompatibilität ist jede Verlegung zu unterlassen.
    2. Fachplaner für Abdichtungstechnik beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Planer (nach DIN EN 13965) zur Überarbeitung der Detailzeichnungen – insbesondere zum Horizontaldrainage-Querschnitt, Gefälle, Filtervlies-Überlappung und Entwässerungskonzept.
    3. Hydrologische Vorabprüfung vorlegen lassen: Beauftragen Sie einen Geotechniker mit der Ermittlung der Durchlässigkeitskoeffizienten (kF-Wert) des Untergrunds und dem Nachweis der Versickerungsleistung des geplanten Systems.
    4. Entwässerungskonzept überprüfen: Stellen Sie sicher, dass die Drainage nicht an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen wird – stattdessen muss ein genehmigter Vorfluter oder eine funktionierende Versickerungsanlage (z. B. Mulden-Rigolen-System mit Beregnungsnachweis) nachgewiesen werden.
    5. Ausführungsüberwachung durch Sachkundigen veranlassen: Vereinbaren Sie eine Baubegleitung durch einen Fachmann mit Nachweis gemäß DIN 18533 – inkl. Dokumentation aller Schichten (Kies, Rohr, Filtervlies, Gefälle) mit Fotos und Messprotokollen.
    6. Unterlagen für die Gewährleistung sammeln: Sammeln Sie alle Nachweise – DIN-konforme Prüfzeugnisse der verwendeten Materialien, Planungsunterlagen, Prüfprotokolle der Horizontaldrainage und den Abschlussbericht des Sachverständigen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drainageplatte
    Eine Drainageplatte ist ein Bauelement, das dazu dient, Wasser von der Gebäudeabdichtung abzuleiten. Sie besteht in der Regel aus Kunststoff und hat eine genoppte oder profilierte Oberfläche, die einen Hohlraum für den Wasserabfluss bildet.
    Verwandte Begriffe: Noppenbahn, Dränmatte, Filtervlies.
    Bitumendickbeschichtung
    Eine Bitumendickbeschichtung ist eine Abdichtungsschicht, die auf Bauteile aufgetragen wird, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht aus Bitumen, einem Erdölprodukt, und ist wasserundurchlässig.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Bauwerksabdichtung, Schwarzanstrich.
    Filtervlies
    Ein Filtervlies ist ein textiles Material, das in der Drainage verwendet wird, um zu verhindern, dass Erdreich die Drainageschicht zuschlämmt. Es ist wasserdurchlässig, aber hält feine Partikel zurück.
    Verwandte Begriffe: Geotextil, Trennlage, Schutzvlies.
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die unterste tragende Schicht eines Gebäudes, die auf dem Fundament aufliegt. Sie besteht in der Regel aus Stahlbeton und verteilt die Lasten des Gebäudes auf den Untergrund.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Gründungsplatte, Stahlbetonplatte.
    Drainagerohr
    Ein Drainagerohr ist ein Rohr mit kleinen Öffnungen, das in der Drainage verwendet wird, um Wasser abzuleiten. Es wird in der Regel unterhalb der Bodenplatte verlegt und leitet das Wasser zu einem Sammelpunkt oder einer Versickerungsanlage.
    Verwandte Begriffe: Sickerschacht, Rigole, Dränleitung.
    Zuschlämmen
    Zuschlämmen bedeutet, dass die Poren und Hohlräume eines Materials durch feine Partikel verstopft werden. In der Drainage führt dies dazu, dass die Wasserdurchlässigkeit reduziert wird und die Drainage ihre Funktion verliert.
    Verwandte Begriffe: Verstopfung, Versandung, Verschmutzung.
    Lehmboden
    Lehmboden ist eine Bodenart, die einen hohen Anteil an Tonmineralen enthält. Er ist schwer zu bearbeiten und neigt dazu, bei Nässe zu quellen und bei Trockenheit zu schrumpfen.
    Verwandte Begriffe: Tonboden, Schluffboden, Mutterboden.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Zweck von Drainageplatten?
      Drainageplatten dienen dazu, Wasser von der Gebäudeabdichtung abzuleiten und so die Bausubstanz vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie werden in der Regel an Kellerwänden und im Bereich der Bodenplatte verlegt.
    2. Warum ist ein Filtervlies bei der Drainage wichtig?
      Ein Filtervlies verhindert, dass Erdreich und Lehm die Drainageschicht (Kies, Drainagerohre) zuschlämmen. Dadurch wird die Funktionsfähigkeit der Drainage langfristig sichergestellt.
    3. Welche Alternativen gibt es zu Drainageplatten?
      Alternativ zu Drainageplatten können Noppenbahnen oder eine Kiesschüttung als Drainageschicht verwendet werden. Die Wahl hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den Anforderungen an die Drainage ab.
    4. Wie tief müssen Drainagerohre verlegt werden?
      Drainagerohre sollten unterhalb der Bodenplatte verlegt werden, um das Wasser effektiv abzuleiten. Die genaue Tiefe hängt von der Höhe des Grundwasserspiegels und den örtlichen Gegebenheiten ab.
    5. Was bedeutet "Zuschlämmen" bei einer Drainage?
      Zuschlämmen bedeutet, dass die Poren und Hohlräume der Drainageschicht (Kies, Rohre) durch feine Erdpartikel verstopft werden. Dadurch wird die Wasserdurchlässigkeit reduziert und die Drainage verliert ihre Funktion.
    6. Kann man eine Drainage nachträglich einbauen?
      Ja, eine Drainage kann auch nachträglich eingebaut werden, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Es ist wichtig, die Ursache der Feuchtigkeitsprobleme zu identifizieren und die Drainage entsprechend zu planen.
    7. Welche Korngröße sollte der Kies für die Drainage haben?
      Der Kies für die Drainage sollte eine Korngröße von 16/32 mm oder 32/64 mm haben. Diese Größen gewährleisten eine gute Wasserdurchlässigkeit und verhindern ein schnelles Zuschlämmen.
    8. Was ist eine Bitumendickbeschichtung?
      Eine Bitumendickbeschichtung ist eine Abdichtungsschicht, die auf die Kellerwände aufgetragen wird, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht aus Bitumen und dient als wasserundurchlässige Barriere.

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      Detaillierte Aufstellung der Kosten für den Einbau einer Drainage und deren langfristige Vorteile.
  2. Drainage: Vlies & Rollkies statt bindigem Lehmboden!

    "mmmh"
    immer wieder des gleiche ... ein meist gelbes Drainrohr etwas Riesel und drüber wird dann etwas Riesel gekippt ein Vlies draufgelegt und dann drauf mit dem bindigen Böden (!) ... "und" später liest man in den Foren: "Dränung funktioniert nicht ... wie oft muss gespült werden usw. usf. "
    Vorschlag :

    Gelände mit Gefälle für Dränung vorbereiten ... 2 m breites Vlies in den Arbeitsraum auslegen dabei beide Enden des Vlieses hochstellen und in der Mitte dann die Dränung Stangenware z.B. fränkische samt Spülschächte verlegen ... das ganze in Rollkies 8-16 mm einbetten und das Vlies wie ein Krautwickerl zusammen klappen ... "drüber" bis OK Bodenplatte ebenfalls nen Rollkies einbauen und an die Wände kommt z.B. Optiroll W3 (mit Vlies) das zieht man über die Hohlkelle ca. 25 cm auf's Krautwickerlpackerl ... "und" fertig ... das unter- über - neben spült nichts und bringt dauerhaft Freude mit der Dränung ... die Arbeit bleibt die selbe "und" die paar Cents Mehrkosten fürs 2 m breite Vlies zahlt man locker aus der Portokasse ... "ahja" und beim Auffüllen etwas aufpassen sprich Hirn einschalten.
    Hoffe damit geholfen zu haben 🙂

  3. 🔴 Drainage: Lehmboden als Verfüllmaterial ungeeignet!

    Wann begreifen die Leute ...
    Werte Fragestellerin
    dass Lehm- und anderer bindiger Boden sich nicht zum Verfüllen eignet. Schon gar nicht bei einer Dränung. Die soll so lange funktionieren wie die Dickbeschichtung, also 40  -  50 Jahre!
    Oder wollen Sie alle paar Jahre das Haus freischachten.
    Bei Feinanteilen aus bindigen Böden ist es nämlich Essig mit Freispülen, das Zeug wird betonhart in den Rohren.
    Mal ganz abgesehen davon, dass sich bindiger Boden nicht richtig verdichten lässt. Da ist dann plötzlich 'ne Stufe im eigentlich ebenen Weg ums Haus  -  und keiner weiß wieso! ☹.
    Hören Sie auf Herrn Thalhammer! Eine fachgerechte Dränung ist aufwendig und nicht ganz preiswert. Aber erheblich preiswerter als ständiges Aufschachten oder ein Feuchteschaden, weil nach dem Aussetzen der Dränung die Dickbeschichtung den Geist ausgehaucht hat.
  4. Empfehlung: DELTA GEO-DRAIN für Senkrechtdrainage

    Die sicherste
    Senkrechtdrainage ist m.E. immer noch die DELTA GEO-DRAIN von Dörken. Gegenüber den EPS Systemen bietet sie eine bis zu 10-fach höhere Ableitfähigkeit des Wassers, kann nicht beim Verfüllen zusammengedrückt werden und hängt sich durch die Gleitschicht nicht an der Abdichtung auf. Wenn die GEO-DRAIN bis zur Horizontaldrainage runtergezogen wird und das Filtervlies der senkrechten und horizontalen Drainage fachgerecht angeschlossen wird, sollte auch bei schwachdurchlässigem Boden (Schichtenwasser!) nichts passieren.
    Schöne Grüße aus Bochum
  5. Alternative: Fränkische Opti Roll W3 für Drainage

    Herr Krause
    gut dass Sie Ihren Beitrag mit "m.E. = meiner Einsicht" gekennzeichnet haben ... "den" meine Erfahrung und Einsicht ist da ganz sicher eine andere (!) ... "und" des 10-fach höhere Ableitvermögen will ich jetzt ganz schnell mit Kopfschütteln mal überlesen (!) ... "ferner" bleib ich dabei Fränkische Opti Roll W3 (mit Vlies) o.ä. "und" dass ist sicher keine Preisgeschichte (!)
  6. Drainage: Opti-Roll vs. GEO-DRAIN – Technischer Vergleich

    Einige "Experten"
    hier im Forum sind leider offenbar nicht in der Lage sachlich zu diskutieren und Fakten zu beurteilen. Deshalb folgender Vergleich der technischen Daten Opti-Roll versus Geo Drain:
    Opti-Roll:
    • Abflussspende in 4 m Tiefe: 0,3 l/ms = Mindestwert nach DINAbk. 4095
    • Leistungsklasse W3 (bis 4 m Tiefe)
    • Einbau (filterstabil) nur bei sandigem Kies, ansonsten muss zusätzlich Vlies Opti-Flor eingebaut werden

    GEO-DRAIN:

    • Abflusspende bis 10 m Tiefe: 3,5 l/ms (>10-fach gegenüber EPS und Mindestanforderung DIN 4095)
    • Einbaubereich bis 10 m Tiefe
    • filterstabil für alle Böden

    Damit dürfte doch wohl selbst einem Laien die Vorteile der Geo-Drain gegenüber der Opti-Roll klarwerden.
    Schöne Grüße aus Bochum

  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Drainageplatten für Bodenplatte: Kosten, Nutzen & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Drainage rund um eine Keller-Bodenplatte. Wichtige Punkte sind die Wahl des richtigen Verfüllmaterials (kein Lehmboden!), die Art der Drainageplatten und die langfristige Funktionsfähigkeit der Drainage. Es werden verschiedene Systeme und Materialien verglichen, um die beste Lösung für den jeweiligen Anwendungsfall zu finden.

    🔴 Wichtig: Der Beitrag 🔴 Drainage: Lehmboden als Verfüllmaterial ungeeignet! warnt eindringlich davor, bindigen Lehmboden zum Verfüllen der Drainage zu verwenden, da dieser die Rohre verstopfen und die Funktion der Drainage langfristig beeinträchtigen kann. Dies kann zu Feuchtigkeitsschäden am Haus führen.

    ✅ Empfehlung: Als Alternative zu herkömmlichen Drainagesystemen wird im Beitrag Empfehlung: DELTA GEO-DRAIN für Senkrechtdrainage die DELTA GEO-DRAIN von Dörken empfohlen, die eine höhere Ableitfähigkeit und Stabilität aufweist. Im Beitrag Alternative: Fränkische Opti Roll W3 für Drainage wird die Fränkische Opti Roll W3 als weitere Option genannt.

    📊 Zusatzinfo: Ein Vergleich der technischen Daten von Opti-Roll und GEO-DRAIN im Beitrag Drainage: Opti-Roll vs. GEO-DRAIN – Technischer Vergleich zeigt die Unterschiede in der Abflussspende und den Einbaubereichen. Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauvorhabens zu berücksichtigen, um die richtige Wahl zu treffen.

    🔧 Handlungsempfehlung: Vor der Verlegung von Drainageplatten und der Verfüllung ist es ratsam, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, um die optimale Lösung für die spezifischen Bodenverhältnisse und die Bauwerksabdichtung zu finden. Achten Sie auf die korrekte Ausführung der Drainage, um langfristige Schäden zu vermeiden. Beachten Sie die Hinweise zur Materialauswahl im Thread.

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