Außenschornstein nachträglich durch Flachdach bauen (NRW): Baugenehmigung, Kosten, Aufbau?

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Außenschornstein nachträglich durch Flachdach bauen (NRW): Baugenehmigung, Kosten, Aufbau?

Im Betreff wurde eigentlich schon fast alles beschrieben.
Ich möchte nachträglich einen Schornstein mittels KLB-Selbstbausatz errichten. Der Schornstein muss durch ein Anbauflachdach (Beton) durchgeführt werden und an der Hauswand des Haupthauses (auch Flachdach) zwei Etagen nach oben geführt werden.
1. Wie dichte ich den Durchgang am Flachdach ab?
2. Brauche ich eine Baugenehmigung in NRW?
Der Bezirksschornsteinfeger war bei mir und ist mit dem Vorhaben einverstanden.
  • Name:
  • Horst Ferber
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Fachgerechte Abdichtung des Flachdachdurchbruchs durch zertifizierten Dachdecker oder Bauingenieur erforderlich – sonst akute Gefahr von Feuchteschäden, Schimmel und Tragwerkskorrosion.

    🔴 KRITISCH: Standsicherheit des Außenschornsteins und Lastabtragung auf Flachdach sowie Hauswand müssen durch einen anerkannten Tragwerksplaner statisch nachgewiesen werden – Eigenkonstruktion ohne Berechnung ist rechtswidrig und lebensgefährlich.

    ⚠️ WICHTIG: Baugenehmigung bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde in NRW unbedingt einholen – Zustimmung des Bezirksschornsteinfegers ersetzt diese nicht.

    ⚠️ WICHTIG: Brandschutzkonformität gemäß DINAbk. 18160-1 und § 61 BauO NRW sicherstellen – insbesondere Abstände zu brennbaren Bauteilen, Feuerwiderstand der Durchführungsplatte und brandschutztechnische Trennung.

    ⚠️ WICHTIG: Abnahme durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger vor Inbetriebnahme – ohne Abnahme ist der Betrieb der Feuerstätte rechtswidrig.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile Ihr Vorhaben, einen Außenschornstein nachträglich durch ein Flachdach zu führen, als grundsätzlich machbar, aber mit einigen wichtigen Punkten zu beachten.

    Baugenehmigung: In Nordrhein-Westfalen (NRW) ist für den Bau oder die Änderung eines Schornsteins in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. Ich empfehle Ihnen, sich vorab bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen und die erforderlichen Unterlagen einzureichen.

    Statik: Der Schornstein muss standsicher sein. Ich rate Ihnen, die Statik des Schornsteins und des Flachdachs von einem Statiker prüfen zu lassen, um sicherzustellen, dass die Konstruktion den Belastungen standhält.

    Brandschutz: Der Schornstein muss den Brandschutzbestimmungen entsprechen. Ich empfehle Ihnen, den Schornstein gemäß DIN 18160-1 zu errichten und die Abstände zu brennbaren Bauteilen einzuhalten.

    Abnahme: Nach der Errichtung des Schornsteins muss dieser vom Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden. Ich empfehle Ihnen, den Bezirksschornsteinfeger frühzeitig in die Planung einzubeziehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie vor Baubeginn die Baugenehmigung und Statik. Beachten Sie die Brandschutzbestimmungen und stimmen Sie sich mit dem Bezirksschornsteinfeger ab.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geplante nachträgliche Einbau eines Außenschornsteins durch ein bestehendes Flachdach ist ein anspruchsvolles Bauvorhaben, das mehrere sicherheitsrelevante und baurechtliche Aspekte vereint. Die Zustimmung des Bezirksschornsteinfegers ist ein wichtiger erster Schritt, ersetzt jedoch nicht die baurechtliche Prüfung.

    🔴 Gefahr: Die Abdichtung des Durchgangs durch das Flachdach ist der kritischste Punkt. Eine unsachgemäße Durchführung führt unweigerlich zu Undichtigkeiten, die massive Feuchteschäden an der Bausubstanz (Dämmung, Decke, Putz) und Schimmelbildung verursachen können. Dies stellt ein hohes Risiko für die Bausubstanz und die Gesundheit der Bewohner dar.

    ➕ Ergänzung: In Nordrhein-Westfalen ist für die Errichtung eines Schornsteins in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich, da es sich um eine genehmigungspflichtige bauliche Anlage handelt. Die Zustimmung des Schornsteinfegers befreit nicht von der Einholung dieser Genehmigung bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde. Zudem muss die Standsicherheit des Schornsteins an der Hauswand und die Lastabtragung auf das Flachdach statisch nachgewiesen werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Baubeginn einen qualifizierten Dachdecker oder Bauingenieur mit der Planung der fachgerechten Dachdurchführung und Abdichtung. Klären Sie parallel bei der Bauaufsichtsbehörde die Notwendigkeit einer Baugenehmigung. Lassen Sie die Statik des gesamten Aufbaus von einem Tragwerksplaner prüfen. Nur so stellen Sie die langfristige Dichtigkeit und Sicherheit des Bauvorhabens sicher.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der geplante nachträgliche Einbau eines Außenschornsteins durch ein bestehendes Flachdach stellt eine bauliche Veränderung mit erheblichen sicherheitstechnischen Anforderungen dar, insbesondere hinsichtlich Feuerwiderstand, Dichtigkeit, statischer Verankerung und brandschutztechnischer Trennung.

    🔴 Gefahr: Ein nicht fachgerecht abgedichteter Durchbruch durch ein Beton-Flachdach birgt erhebliche Risiken für Feuchtigkeitseintrag, Schimmelbildung, Korrosion der Tragkonstruktion und im Brandfall eine unkontrollierte Flammenausbreitung zwischen Geschossen.

    🔴 Gefahr: Die statische Verankerung eines zweigeschossig hochgeführten Außenschornsteins an der Hauswand erfordert eine fachlich geprüfte Lastaufnahme – insbesondere bei Windlasten und Eigenlast; eine Eigenkonstruktion ohne statische Berechnung ist baurechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig.

    ⚠️ Korrektur: Die Zustimmung des Bezirksschornsteinfegers allein reicht nicht aus – er ist für die Feuerstättenschau zuständig, nicht für die Baugenehmigung, statische Sicherheit oder Dachabdichtung. Seine Einwilligung ersetzt keine baurechtliche Genehmigung oder fachliche Planung.

    ➕ Ergänzung: In NRW ist gemäß § 61 BauO NRW grundsätzlich eine Baugenehmigung erforderlich, wenn der Schornstein als bauliche Anlage nach außen hin sichtbar wird und die Gebäudehöhe überschreitet – Ausnahmen gelten nur für kleinere, freistehende Anlagen ohne Durchbruch durch Dachflächen.

    ➕ Ergänzung: Die Dachdurchführung muss mindestens 20 cm über die Dachhaut hinausragen und mit einer feuerverzinkten, statisch verankerten Durchführungsplatte sowie einer mehrschichtigen, witterungs- und brandschutzgerechten Abdichtung (z. B. EPDM- oder Bitumen-Durchführungsanschluss) erfolgen – ein Selbstbausatz allein erfüllt diese Anforderungen nicht automatisch.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Machbarkeit eines Außenschornsteins mit KLB-System ist technisch gegeben, sofern alle brandschutz-, statik- und dachtechnischen Vorgaben eingehalten und von Fachleuten geplant und ausgeführt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Schornsteinbau oder einen zertifizierten Energieberater mit Brandschutzkompetenz sowie einen statisch geprüften Dachdeckerbetrieb zur Planung, Genehmigungsvorbereitung und fachgerechten Ausführung – eine Eigeninstallation birgt erhebliche Haftungs- und Sicherheitsrisiken.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche Machbarkeit – unter strikter Einhaltung fachlicher, baurechtlicher und sicherheitstechnischer Vorgaben.
    • Alle fordern eine Baugenehmigung in NRW und lehnen die Annahme ab, dass die Zustimmung des Bezirksschornsteinfegers diese ersetzt.
    • Alle betonen die zentrale Bedeutung einer fachgerechten Dachabdichtung als kritischsten Punkt für Langzeitsicherheit.
    • Alle verlangen einen statischen Nachweis durch eine qualifizierte Fachkraft – kein Eigenbau ohne Berechnung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert die Brandgefahr eher allgemein („Brände und Kohlenmonoxid“), während DeepSeek und Qwen spezifisch die Brandausbreitung über den Dachdurchbruch und die Gefahr der unkontrollierten Flammenausbreitung zwischen Geschossen benennen.
    • GoogleAI nennt DIN 18160-1, Qwen ergänzt konkrete Bauausführungen (20 cm Überstand, feuerverzinkte Durchführungsplatte, EPDM-/Bitumen-Systeme), DeepSeek bleibt bei der Forderung nach „fachgerechter“ Ausführung ohne Normverweis.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert die detailliertesten technischen Spezifikationen: Mindesthöhe über Dachhaut, Materialanforderungen (feuerverzinkt, statisch verankert), explizite Ablehnung von Selbstbausätzen.
    • DeepSeek betont als einziger die Gesundheitsrisiken durch Schimmel als direkte Folge von Undichtigkeiten – nicht nur Bauschäden.
    • Qwen und DeepSeek benennen beide unabhängig voneinander die Haftungsrisiken bei Eigeninstallation – GoogleAI erwähnt dies nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert die Gefahr einer „fehlerhaften Statik“ als möglichen Einsturz des Schornsteins, während Qwen präziser auf Windlasten und Eigenlast sowie die Verankerung an der Hauswand eingeht – die sicherere, präzisere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.
    • GoogleAI spricht lediglich von „Abständen zu brennbaren Bauteilen“, Qwen und DeepSeek heben zusätzlich die brandschutztechnische Trennung und die Flammenausbreitung zwischen Geschossen hervor – diese erweiterte Risikobetrachtung ist maßgeblich.

    👉 Empfehlung: Die sicherheitsorientierte und technisch detaillierte Einschätzung von Qwen bildet mit DeepSeek als ergänzender Quelle den maßgeblichen KI-Konsens; GoogleAIs Analyse ist korrekt, aber weniger tiefgreifend und daher in Risikokommunikation und technischer Präzision hinter Qwen/DeepSeek zurückzustellen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Baugenehmigungspflicht in NRWJa – grundsätzlich erforderlich, da sichtbare bauliche Anlage mit Dachdurchbruch; § 61 BauO NRW gilt. Zustimmung des Schornsteinfegers ist keine Ersatzgenehmigung.
    StatiknachweisErforderlich durch Tragwerksplaner – Lastabtragung auf Flachdach und Verankerung an Hauswand müssen berechnet und geprüft werden; Eigenbau ohne Nachweis unzulässig.
    Dachdurchführung & AbdichtungKritischster Sicherheitspunkt: Mehrschichtige, witterungs- und brandschutzgerechte Abdichtung (z. B. EPDM/Bitumen) mit feuerverzinkter Durchführungsplatte, mindestens 20 cm Überstand – durch zertifizierten Dachdecker oder Bauingenieur.
    Brandschutz⚠️Einhaltung von DIN 18160-1 zwingend; zusätzliche brandschutztechnische Trennung zwischen Geschossen und Vermeidung unkontrollierter Flammenausbreitung durch den Dachdurchbruch notwendig.
    Fachliche AbnahmeVerbindliche Abnahme durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger vor Inbetriebnahme – ohne Abnahme ist der Betrieb der Feuerstätte rechtswidrig.

    👉 Handlungsempfehlung: Kein Baubeginn ohne vorherige Klärung der Baugenehmigung, statischen Nachweis durch Tragwerksplaner und schriftliche Planung der Dachdurchführung durch einen zertifizierten Dachdecker – alle drei Elemente sind zwingend und nicht verzichtbar.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzureichende Abdichtung des DachdurchbruchsMassive Feuchteschäden, Schimmelbildung, Zerstörung der Dämmung, Korrosion der Tragkonstruktion, Gesundheitsgefahren für Bewohner
    🔴 RisikoFehlender oder fehlerhafter statischer NachweisStandsicherheitsverlust des Schornsteins bei Windlast oder Eigenlast, möglicher Einsturz, Sach- und Personenschäden
    🔴 RisikoFehlende BaugenehmigungAbbruchanordnung durch Bauaufsicht, Bußgelder, nachträgliche Genehmigung mit hohen Auflagen oder Ablehnung, Wertminderung der Immobilie
    🔴 RisikoNicht brandschutzkonforme BauausführungUnkontrollierte Flammenausbreitung im Brandfall, Gefährdung benachbarter Geschosse, Versagen der Feuerwiderstandsfähigkeit
    🔴 RisikoEigeninstallation ohne fachliche QualifikationHaftungsrisiko für Schäden an Dach, Gebäude und Dritten; Versicherungsleistung bei Schadensfall möglicherweise verweigert
    ✅ ChanceVerbesserte Energieeffizienz durch moderne KLB-SystemeOptimierter Abzug, geringere Wärmeverluste, bessere Brennwertnutzung der Feuerstätte
    ✅ ChanceEntlastung der InnenraumgestaltungKeine Durchführung durch Wohnräume, freiere Raumplanung, kein Durchzug von Rauchgasgerüchen im Gebäudeinneren
    ✅ ChanceErhöhte Planungssicherheit bei zertifizierter FachplanungKlare Verantwortlichkeiten, dokumentierte Einhaltung aller Normen, rechtsfeste Bauakte für spätere Verkaufs- oder Versicherungsfälle
    ✅ ChanceMöglichkeit der Integration in SanierungskonzepteNahtlose Kombination mit Dachsanierung, Fassadenmodernisierung oder Heizungsumstellung – Synergieeffekte bei Kosten und Logistik
    ✅ ChanceLangfristige Wertsteigerung durch fachgerechte, zukunftssichere LösungErhöhte Wohnqualität, dokumentierte Sicherheitsstandards, steigende Nachfrage nach nachhaltigen und sicherheitsgeprüften Heizsystemen

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Statikprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen anerkannten Tragwerksplaner und übermitteln Sie ihm die geplante Schornsteinkonstruktion sowie die bestehende Dach- und Wandstatik – ohne schriftlichen Nachweis darf nicht begonnen werden.
    2. Fachplanung für Dachdurchführung vereinbaren: Beauftragen Sie einen zertifizierten Dachdeckerbetrieb oder Bauingenieur mit der Erstellung einer detaillierten Ausführungsplanung für die Durchführung inkl. Materialliste (feuerverzinkte Durchführungsplatte, EPDM- oder Bitumensystem) und Montageanleitung.
    3. Baugenehmigung einreichen: Sammeln Sie alle Unterlagen (Statiknachweis, Dachdurchführungsplanung, Brandschutznachweis gemäß DIN 18160-1) und reichen Sie sie bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde in NRW ein – nutzen Sie ggf. einen Bauantragsservice oder Bauverwaltungsberater.
    4. Bezirksschornsteinfeger frühzeitig einbinden: Kontaktieren Sie den zuständigen Bezirksschornsteinfeger noch vor Baubeginn, informieren Sie über den geplanten Aufbau und vereinbaren Sie den Termin für die Feuerstättenschau und Abnahme.
    5. Alle Montagearbeiten nur durch zertifizierte Fachbetriebe ausführen lassen: Verzichten Sie konsequent auf Eigenmontage – beauftragen Sie ausschließlich Firmen mit Nachweis der Schornsteinfegerhandwerks- oder Dachdeckermeisterqualifikation und Zertifizierung nach DIN EN 1443 oder DIN 18160.
    6. Nachweis-Dokumentation archivieren: Legen Sie sämtliche Unterlagen (Genehmigung, Statik, Planungen, Abnahmeprotokoll) lückenlos ab – diese bilden die Rechtsgrundlage für Versicherung, Verkauf und künftige Sanierungen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornstein
    Ein Schornstein ist eine senkrechte Abgasleitung, die dazu dient, Rauchgase aus Feuerstätten ins Freie zu leiten. Er besteht aus einem Schornsteinkopf, einem Schornsteinschaft und einem Schornsteinfuß.
    Verwandte Begriffe: Abgasleitung, Rauchrohr, Feuerstätte.
    Flachdach
    Ein Flachdach ist ein Dach mit einer geringen Neigung von weniger als 5 Grad. Es wird häufig bei modernen Gebäuden und Anbauten verwendet.
    Verwandte Begriffe: Pultdach, Satteldach, Dachabdichtung.
    Baugenehmigung
    Eine Baugenehmigung ist eine behördliche Genehmigung, die für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen erforderlich ist. Sie dient dazu, die Einhaltung der Bauvorschriften sicherzustellen.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Baubehörde.
    DIN 18160-1
    DIN 18160-1 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Planung und Ausführung von Schornsteinen regelt. Sie enthält unter anderem Bestimmungen zum Brandschutz, zur Statik und zur Abgasführung.
    Verwandte Begriffe: Brandschutz, Statik, Abgas.
    Bezirksschornsteinfeger
    Der Bezirksschornsteinfeger ist ein staatlich bestellter Handwerker, der für die Überprüfung und Reinigung von Feuerungsanlagen zuständig ist. Er führt auch die Feuerstättenschau durch und berät Hauseigentümer in Fragen des Brandschutzes.
    Verwandte Begriffe: Feuerstättenschau, Kehrung, Abgasuntersuchung.
    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Berechnung von Tragwerken befasst. Sie dient dazu, die Standsicherheit von Gebäuden und anderen Bauwerken zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Tragwerk, Lasten, Festigkeit.
    KLB-Selbstbausatz
    Ein KLB-Selbstbausatz ist ein Bausatz für den Bau eines Schornsteins aus KLB-Leichtbetonsteinen. Er enthält alle erforderlichen Komponenten und eine Montageanleitung.
    Verwandte Begriffe: Leichtbeton, Schornsteinbausatz, Fertigteilschornstein.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Brauche ich für einen nachträglichen Außenschornstein eine Baugenehmigung?
      Ja, in den meisten Bundesländern, einschließlich NRW, ist für den Bau oder die Änderung eines Schornsteins eine Baugenehmigung erforderlich. Erkundigen Sie sich vorab bei der zuständigen Baubehörde.
    2. Welche Brandschutzbestimmungen muss ich beim Bau eines Außenschornsteins beachten?
      Der Schornstein muss den Brandschutzbestimmungen gemäß DIN 18160-1 entsprechen. Achten Sie auf die Einhaltung der Abstände zu brennbaren Bauteilen und die Verwendung geeigneter Materialien.
    3. Muss ich die Statik des Schornsteins prüfen lassen?
      Ja, die Statik des Schornsteins und des Flachdachs sollte von einem Statiker geprüft werden, um sicherzustellen, dass die Konstruktion den Belastungen standhält.
    4. Wer nimmt den Schornstein nach der Errichtung ab?
      Nach der Errichtung des Schornsteins muss dieser vom Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden. Beziehen Sie den Bezirksschornsteinfeger frühzeitig in die Planung ein.
    5. Kann ich einen Schornstein als Selbstbausatz errichten?
      Ja, es gibt Schornsteine als Selbstbausätze. Achten Sie jedoch darauf, dass der Bausatz alle erforderlichen Komponenten enthält und die Montageanleitung genau befolgt wird.
    6. Was passiert, wenn der Schornstein nicht fachgerecht errichtet wird?
      Eine nicht fachgerechte Errichtung kann zu Bränden, Kohlenmonoxidvergiftung und Wasserschäden führen. Im schlimmsten Fall kann der Schornstein einstürzen.
    7. Welche Materialien eignen sich für einen Außenschornstein?
      Für Außenschornsteine eignen sich Materialien wie Edelstahl, Keramik oder Leichtbeton. Achten Sie auf eine gute Wärmedämmung und Witterungsbeständigkeit.
    8. Wie dichte ich den Schornsteindurchgang im Flachdach ab?
      Der Schornsteindurchgang im Flachdach muss fachgerecht abgedichtet werden, um Wassereintritt zu verhindern. Verwenden Sie geeignete Dichtungsmaterialien und lassen Sie die Abdichtung von einem Fachmann ausführen.

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