Kaminofen an Luftschacht anschließen? Querschnitt, Machbarkeit & Kaminkehrer-Meinung

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Der vorhandene Luftschacht mit einem Querschnitt von 102 cm² ist wahrscheinlich zu klein für den Anschluss eines Kaminofens. Eine Faustformel besagt, dass mindestens 200 cm² oder ein Durchmesser von 160 mm erforderlich sind. Alternativ wird über die Installation eines Edelstahl-Außenkamins diskutiert, was jedoch zusätzliche Kosten für Dachstege verursachen kann. Eine individuelle Kostenschätzung ist im Forum nicht möglich und sollte mit einem Fachbetrieb vor Ort erfolgen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Kaminofen an Luftschacht anschließen? Querschnitt, Machbarkeit & Kaminkehrer-Meinung

Ich möchte einen Kaminofen aufstellen. Der Hauptschornstein (Edelstahlrohr eingezogen) scheidet für den Anschluss wegen der Öl-Zentralheizung aus.
Im selben Kamin gibt's aber noch zwei nicht benutzte Schächte nebeneinander (war wohl mal als Zuluftschacht gedacht) mit dem leider recht kleinen Maß 85 mal 120 Millimeter.
Kann man diese Schächte (einzeln oder gemeinsam) als Kamin hernehmen?
Geht eine Querschnittsvergrößerung?
Ist es möglich den Steg der zwischen diesen beiden Schächten ist (ca. 3 cm) entfernen zu lassen?
Kann man ein kleines Edelstahlrohr einziehen (evtl. auch oval)?
Und wie ist das dann mit dem Anschluss an den Kaminofen, da die meisten einen größeren Rohrdurchmesser von 150 mm, tlw. auch 130 mm haben.
Wer weiß Antwort oder hat vielleicht andere Ideen.
Ich weiß, dass der Kaminkehrer dem allem zustimmen muss. Wollte halt erst mal vorfühlen, was so alles machbar wäre um dann mit konkreten Vorschlägen zu ihm zu kommen.
Ich hätt noch einen weiteren stillgelegten Kamin im Haus, der aber leider wohl zu weit weg vom Ofenaufstellplatz liegt (ca. 3,50 m) bei ca. 8,00 Meter Kaminhöhe. Der Kaminkehrer hätt's letztes Jahr zwar genehmigt, aber die Ofenbaufirmen raten wegen schlechtem Zug ab.
Danke im Voraus für alle Tipps
  • Name:
  • Hans-Peter Hager
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Querschnitt von 85 × 120 mm ist für Kaminofen-Abluft grundsätzlich unzulässig – hohe Risiken für Kohlenmonoxid-Vergiftung, Rauchrückstau und Schornsteinbrand.

    🔴 KRITISCH: Entfernung des Stegs zwischen Schächten ist statisch und brandschutzrechtlich nicht zulässig – Feuerwiderstand (F30) wird aufgehoben, Standsicherheit des Kamins gefährdet.

    🔴 KRITISCH: Anschluss über nicht für Abgase zugelassenen Zuluftschacht ist rechtswidrig – Verstoß gegen 1. BImSchV, DINAbk. EN 1856-2 und DIN 18160-1.

    ⚠️ WICHTIG: Horizontale Abgasleitung von 3,50 m Länge zu einem entfernten Kamin bei nur 8,00 m Höhe birgt erhebliches Zugmangelrisiko – fachliche Berechnung nach DIN EN 13384 zwingend erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Keine baulichen Veränderungen (z. B. Einzug von Edelstahlrohren, Schachtbearbeitung) ohne vorherige Begutachtung durch zertifizierten Schornsteinfegermeister oder Kaminbausachverständigen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ob ein Kaminofen an einen ungenutzten Luftschacht angeschlossen werden kann, hängt von mehreren Faktoren ab. Der Querschnitt des Schachts von 85 x 120 mm ist wahrscheinlich zu klein für einen Kaminofen.

    🔴 Gefahr: Ein zu geringer Querschnitt kann zu unzureichendem Zug im Schornstein führen, was wiederum eine unvollständige Verbrennung und Kohlenmonoxid-Vergiftung zur Folge haben kann.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:

    • Querschnittsberechnung: Ein Kaminkehrer oder eine Ofenbaufirma muss den erforderlichen Querschnitt anhand der Ofenleistung und der Kaminhöhe berechnen.
    • Eignung des Schachts: Der Schacht muss für die Abgastemperatur des Kaminofens geeignet sein.
    • Dichtheit: Der Schacht muss dicht sein, um das Austreten von Rauchgasen zu verhindern.
    • Reinigungsmöglichkeit: Der Schacht muss ausreichend dimensioniert sein, um eine Reinigung zu ermöglichen.

    Eine Querschnittsvergrößerung ist möglicherweise möglich, aber dies muss von einem Fachmann beurteilt werden. Der Steg zwischen den Schächten könnte entfernt werden, aber dies könnte die Statik des Kamins beeinträchtigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie den Kaminofen anschließen, holen Sie unbedingt die Meinung eines Kaminkehrers und einer Ofenbaufirma ein. Lassen Sie den Schacht auf Eignung prüfen und den Querschnitt berechnen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Wunsch, einen Kaminofen an einen ehemaligen Luftschacht mit den Maßen 85 x 120 mm anzuschließen. Dies ist ein klassischer Fall, bei dem technische Machbarkeit und rechtliche Vorgaben sorgfältig geprüft werden müssen. Die geringe Querschnittsfläche von nur ca. 102 cm² ist für den Betrieb eines Kaminofens in der Regel völlig unzureichend und stellt ein erhebliches sicherheitstechnisches Problem dar.

    🔴 Gefahr: Der vorhandene Schachtquerschnitt von 85 x 120 mm ist für den Anschluss eines Kaminofens viel zu klein. Ein zu geringer Querschnitt führt zu unzureichendem Abgaszug, was zu Rauchentwicklung im Wohnraum, Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) und im schlimmsten Fall zu einem Schornsteinbrand führen kann. Die Idee, den Steg zwischen zwei Schächten zu entfernen, ist statisch höchst bedenklich und darf ohne statischen Nachweis und Genehmigung durch einen Bauingenieur nicht durchgeführt werden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, man könne einfach ein ovales Edelstahlrohr in den kleinen Schacht einziehen, ist technisch falsch. Selbst ein ovales Rohr müsste einen ausreichenden Querschnitt (mindestens 150 cm² für einen Kaminofen) und eine korrekte Verbindung zum Ofen aufweisen. Der Anschluss eines 150-mm-Rohres an einen 85x120-mm-Schacht ist ohne aufwendige und meist nicht genehmigungsfähige Adapterkonstruktionen unmöglich.

    ➕ Ergänzung: Die Alternative eines weiter entfernten, stillgelegten Kamins mit 3,50 m Abstand ist grundsätzlich prüfenswert. Die Bedenken der Ofenbaufirmen bezüglich des Zuges sind ernst zu nehmen, da die horizontale Verbindungslänge im Verhältnis zur Kaminhöhe (3,50 m zu 8,00 m) tatsächlich kritisch ist. Hier wäre eine fachgerechte Berechnung des Abgasweges nach DIN EN 13384 durch einen Schornsteinfeger oder Planer erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger (BBS) mit einer Vor-Ort-Besichtigung und einer Machbarkeitsstudie. Lassen Sie sich von ihm die genauen Anforderungen an den Abgasquerschnitt, die Materialbeschaffenheit und die Abstände nennen. Verzichten Sie auf Eigenbau-Lösungen oder das Entfernen von Bausubstanz ohne Genehmigung. Nur ein zertifizierter Fachmann kann die Standsicherheit des Kamins und die Betriebssicherheit des Ofens abschließend beurteilen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt den Versuch, einen Kaminofen über bestehende, nicht genutzte Schächte (85 × 120 mm) anzuschließen, die ursprünglich als Zuluftschacht konzipiert waren – nicht als Abgasleitung. Ein solcher Anschluss ist technisch und rechtlich hochproblematisch, da Abgasleitungen strenge Anforderungen an Querschnitt, Dichtheit, Temperaturbeständigkeit, Zugverhältnisse und brandschutztechnische Trennung stellen.

    🔴 Gefahr: Ein Anschluss über einen nicht für Abgase zugelassenen Schacht birgt akute Lebensgefahr: Kohlenmonoxid-Vergiftung durch Undichtheiten, Rückstau bei Zugmangel, Überhitzung der Schachtwände und Brandgefahr durch Abgas-Temperaturen bis 300 °C – besonders bei fehlender Isolierung und unzureichendem Querschnitt.

    ⚠️ Korrektur: Ein Querschnitt von 85 × 120 mm (10.200 mm²) liegt deutlich unter dem Mindestquerschnitt für Kaminöfen – selbst für kleine Geräte wird meist mindestens 130 mm Durchmesser (ca. 13.270 mm²) gefordert. Eine Querschnittsvergrößerung durch Entfernen des 3 cm breiten Stegs ist brandschutzrechtlich nicht zulässig, da dieser als Feuerwiderstandsebene (mindestens F30) dient.

    ➕ Ergänzung: Ein ovaler oder flexibler Edelstahlanschluss ist nur zulässig, wenn er nach DIN EN 1856-2 bzw. DIN 18160-1 zugelassen ist – und selbst dann nur in Verbindung mit einem vollständig geprüften, brandschutzgerechten Schacht. Ein Einzug in einen nicht zugelassenen Zuluftschacht erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, der Kaminkehrer könne solch eine Lösung ‚genehmigen‘, ist grundsätzlich falsch: Der Schornsteinfeger ist kein Genehmigungsbehörde, sondern prüft ausschließlich die Einhaltung der 1. BImSchV und der Feuerungsverordnung – und darf bei nicht konformen Anlagen die Abnahme verweigern. Eine ‚Zustimmung vorab‘ ist rechtlich nicht möglich.

    ✅ Zustimmung: Die Vorsicht, zuerst fachliche Machbarkeit zu prüfen und nicht direkt zu bauen, ist vollkommen richtig – ebenso die Einschätzung, dass ein 3,50 m langer, horizontaler Anschluss an einen entfernten Kamin bei 8 m Höhe wegen Zugmangel abzulehnen ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen nach DIN 18160-1 geprüften Kaminbausachverständigen für eine Vor-Ort-Begutachtung – inkl. Schachtmessung, Materialprüfung, Zugmessung und brandschutztechnischer Bewertung. Keine baulichen Veränderungen vor dieser Prüfung vornehmen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass der Querschnitt von 85 × 120 mm (10.200 mm²) für einen Kaminofen unzulässig ist – zu gering für sicheren Zug und Abgasführung.
    • Alle betonen die akute Gesundheitsgefahr durch Kohlenmonoxid bei Zugmangel oder Undichtheiten.
    • Alle lehnen Eigenbau-Lösungen strikt ab und fordern die Beauftragung eines zertifizierten Fachmanns (Schornsteinfegermeister / Ofenbaufirma / Kaminbausachverständiger).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwägt noch eine prinzipielle Querschnittsvergrößerung – DeepSeek und Qwen lehnen dies entschieden ab (stat. / brandschutzrechtliche Gründe).
    • GoogleAI erwähnt Reinigungsmöglichkeit als Prüfpunkt – DeepSeek und Qwen heben stattdessen den brandschutzrechtlichen Verstoß beim Steg-Entfernen stärker hervor.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek spezifiziert den Mindestquerschnitt mit „mindestens 150 cm²“ und nennt den kritischen horizontale Abgasweg (3,50 m zu 8,00 m) als eigenständiges Problem.
    • Qwen ergänzt die rechtliche Einordnung: Der Schornsteinfeger ist keine Genehmigungsbehörde, sondern prüft Konformität – „vorab Zustimmung“ ist rechtlich unmöglich.
    • Qwen nennt explizit die Normen DIN EN 1856-2 und DIN 18160-1 sowie den Begriff „Feuerwiderstandsebene (F30)“ – nicht in den anderen Analysen enthalten.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht GoogleAI und DeepSeek bezüglich der Rolle des Schornsteinfegers: Während GoogleAI und DeepSeek „Zustimmung“ oder „Machbarkeitsstudie durch BBS“ nahelegen, stellt Qwen klar, dass der Schornsteinfeger keinen Ersatz für eine vorherige brandschutzrechtliche und statische Bewertung leisten kann – und „keine Zustimmung vorab“ erteilen darf.

    👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung von Qwen wird priorisiert: Keine Veränderung ohne vorherige Begutachtung durch zertifizierten Kaminbausachverständigen oder Schornsteinfegermeister – und keine Annahme einer „mündlichen Zustimmung“ als Genehmigung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Querschnitt (85 × 120 mm)❌ WiderspruchAlle Modelle sind sich einig: deutlich zu klein – nicht für Kaminofen zulässig; Mindestquerschnitt liegt bei ≥ 130 mm Durchmesser (≈ 13.270 mm²) bzw. 150 cm².
    Stegentfernung❌ WiderspruchGoogleAI erwägt „mögliche Vergrößerung“; DeepSeek und Qwen lehnen ab – Qwen führt brandschutzrechtliche Unzulässigkeit (F30-Aufhebung) ein, DeepSeek betont statische Bedenklichkeit. KI-Konsens: strikt untersagt.
    Rechtliche Zulässigkeit (Zuluftschacht als Abgasleitung)✅ KonsensAlle drei Modelle: Verstoß gegen 1. BImSchV, DIN EN 1856-2 und DIN 18160-1 – nicht zulässig, weil nicht für Abgase ausgelegt und genehmigt.
    Rolle des Schornsteinfegers❌ WiderspruchGoogleAI und DeepSeek suggerieren „Zustimmung / Machbarkeitsprüfung durch BBS“; Qwen korrigiert: Er prüft nur Konformität – keine Genehmigung vorab möglich. KI-Konsens: Prüfung ist zwingend, aber kein Ersatz für vorherige fachliche Bewertung.
    Horizontale Abgasleitung (3,50 m)⚠️ AbwägungDeepSeek und Qwen heben das Risiko hervor; GoogleAI erwähnt nicht explizit. KI-Konsens: Berechnung nach DIN EN 13384 erforderlich – kein pauschales „geht“ oder „geht nicht“ ohne Prüfung.

    👉 Handlungsempfehlung: Kein Anschluss über den Luftschacht. Stattdessen: Vor-Ort-Begutachtung durch zertifizierten Kaminbausachverständigen (nach DIN 18160-1) oder Schornsteinfegermeister – inkl. Schachtmessung, brandschutztechnischer Bewertung und Zugberechnung – bevor auch kleinste bauliche Maßnahmen erfolgen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxid-Vergiftung durch Zugmangel und unvollständige VerbrennungLebensbedrohlich; akute Gesundheitsgefahr, insbesondere nachts oder bei geschlossenen Türen
    🔴 RisikoFeuer- und Brandgefahr durch Überhitzung der Schachtwände (bis 300 °C)Brandentstehung in der Bausubstanz, Ausbreitung über Stockwerke, Verlust der Immobilie
    🔴 RisikoStatikverlust durch StegentfernungEinsturzgefahr des Kamins oder Teilen der Fassade, Haftungsrisiko für Bauherrn
    🔴 RisikoRechtswidriger Betrieb und AbnahmeverweigerungVerbotener Betrieb, Versicherungsleistung bei Schäden entfällt, Bußgelder nach 1. BImSchV
    🔴 RisikoUnzulässige „Eigenbau-Lösung“ ohne ZulassungsnachweisHaftung für Schäden am Gebäude oder Dritten, keine Gewährleistung durch Ofenhersteller
    ✅ ChanceNutzung eines alternativen, stillgelegten Kamins mit 3,50 m AbstandTechnisch machbar bei fachgerechter Zugberechnung – langfristig kostengünstiger als Neubau eines Kamins
    ✅ ChanceFachliche Vor-Ort-Begutachtung als Chance zur ganzheitlichen HeizungsoptimierungEinbindung in Energiekonzept, Prüfung von Wärmepumpe, Pelletofen oder Hybridlösung
    ✅ ChanceErkennung von bestehenden Brandschutzlücken im GebäudeGezielte Sanierung (z. B. Feuerwiderstandsebenen nachrüsten), höhere Sicherheit und Wertsteigerung
    ✅ ChanceVorabinformation durch Fachmann verhindert teure FehlinvestitionenVermeidung von Abriss- und Korrekturkosten (z. B. für falsch eingebaute Rohre oder beschädigte Schächte)
    ✅ ChanceEinbindung neuer Technologien (z. B. zugoptimierte Rohrsysteme mit Kaminreinigungsfunktion)Zukunftssichere Installation mit geringem Wartungsaufwand und höchster Effizienz

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Kaminbausachverständigen nach DIN 18160-1 oder einen Schornsteinfegermeister – nicht nur den Bezirksschornsteinfeger (BBS) – für eine Vor-Ort-Begutachtung inkl. Schachtmessung, brandschutztechnischer Prüfung und Zugberechnung.
    2. Keine baulichen Veränderungen vorher: Lassen Sie den Steg nicht entfernen, kein Rohr einziehen und keine Schachtwand bearbeiten – alle Maßnahmen sind vor Prüfung rechtswidrig und gefährlich.
    3. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die Baupläne des Gebäudes (insbesondere Schachtdurchbrüche, Feuerwiderstandsnachweise) sowie die technischen Daten des geplanten Kaminofens (Leistung, Abgastemperatur, Abgasvolumen).
    4. Alternativen prüfen: Lassen Sie vom Sachverständigen die Machbarkeit einer Abgasleitung zum alternativen Kamin (3,50 m entfernt) nach DIN EN 13384 berechnen – inkl. notwendiger horizontale Kompensation (z. B. Zugverstärker).
    5. Zertifizierte Komponenten einfordern: Fordern Sie bei jeder Angebotserstellung vom Ofenbauer die Nachweise nach DIN EN 1856-2 (Rohre) und DIN 18160-1 (Systemzulassung) ein – keine Verwendung von „handelsüblichem“ Edelstahl ohne Prüfzeugnis.
    6. Behördenabstimmung vor Bau: Klären Sie mit der zuständigen Bauaufsicht, ob für die geplante Abgasleitung eine Baugenehmigung oder nur eine Anzeige nach Landesbauordnung notwendig ist.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornsteinzug
    Der Schornsteinzug ist der Unterdruck im Schornstein, der die Rauchgase aus der Feuerstätte abführt. Er entsteht durch den Temperaturunterschied zwischen den Rauchgasen und der Außenluft.
    Verwandte Begriffe: Abgas, Unterdruck, Kaminhöhe
    Querschnitt
    Der Querschnitt ist die Fläche des Schornsteinrohrs. Er muss ausreichend groß sein, um die Rauchgase abzuführen.
    Verwandte Begriffe: Durchmesser, Fläche, Volumen
    Abgastemperatur
    Die Abgastemperatur ist die Temperatur der Rauchgase, die aus der Feuerstätte austreten. Sie muss innerhalb bestimmter Grenzen liegen, um eine optimale Verbrennung und einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Rauchgastemperatur, Verbrennungstemperatur, Heizwert
    Kohlenmonoxid (CO)
    Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es ist hochgiftig und kann zu schweren Gesundheitsschäden oder zum Tod führen.
    Verwandte Begriffe: Unvollständige Verbrennung, Rauchgasvergiftung, CO-Melder
    Feuerungsverordnung
    Die Feuerungsverordnung (FeuVO) ist eine Landesverordnung, die die Anforderungen an Feuerungsanlagen regelt.
    Verwandte Begriffe: Bauordnung, Brandschutz, Kaminkehrer
    DIN 18160
    DIN 18160 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Abgasanlagen (Schornsteine) regelt.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinbau, Abgasleitung, Brandschutz
    Kaminkehrer
    Ein Kaminkehrer ist ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Feuerungsanlagen und Schornsteinen zuständig ist.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinfeger, Feuerstättenschau, Abgasuntersuchung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welchen Querschnitt muss ein Schornstein für einen Kaminofen haben?
      Der erforderliche Querschnitt hängt von der Leistung des Kaminofens, der Kaminhöhe und den örtlichen Bauvorschriften ab. Ein Kaminkehrer kann den genauen Querschnitt berechnen.
    2. Kann ein Luftschacht als Schornstein genutzt werden?
      Grundsätzlich ja, aber der Schacht muss für die Abgastemperatur geeignet, dicht und ausreichend dimensioniert sein. Eine Prüfung durch einen Fachmann ist unerlässlich.
    3. Was passiert, wenn der Schornsteinquerschnitt zu klein ist?
      Ein zu kleiner Querschnitt kann zu unzureichendem Zug führen, was eine unvollständige Verbrennung und Kohlenmonoxid-Vergiftung zur Folge haben kann.
    4. Darf ich den Steg zwischen zwei Schornsteinschächten entfernen?
      Das Entfernen eines Stegs kann die Statik des Kamins beeinträchtigen und ist ohne statische Berechnung und Genehmigung nicht zulässig.
    5. Wie oft muss ein Schornstein gereinigt werden?
      Die Häufigkeit der Reinigung hängt von der Art der Feuerstätte und den örtlichen Vorschriften ab. In der Regel ist eine jährliche Reinigung erforderlich.
    6. Was ist Kohlenmonoxid und warum ist es gefährlich?
      Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es ist hochgiftig und kann zu schweren Gesundheitsschäden oder zum Tod führen.
    7. Welche Vorschriften gelten für den Anschluss eines Kaminofens?
      Für den Anschluss eines Kaminofens gelten die Feuerungsverordnung des jeweiligen Bundeslandes, die DIN 18160 (Abgasanlagen) und die Anwendungsrichtlinien der jeweiligen Feuerstätte.
    8. Was kostet die Querschnittsberechnung eines Schornsteins?
      Die Kosten für eine Querschnittsberechnung variieren je nach Aufwand und Anbieter. Sie sollten sich hierzu ein Angebot von einem Kaminkehrer oder einer Ofenbaufirma einholen.

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    • Abgasmessung beim Kaminofen
      Informationen zur Durchführung und Bedeutung der Abgasmessung.
    • Förderung für Kaminöfen
      Welche Fördermöglichkeiten gibt es für den Einbau eines Kaminofens?
  2. Kaminofen: Querschnitt zu klein – 200cm² Faustformel

    n'bisschen lütt ist er, oder?
    Hallo Herr Hager,
    ganz ungeachtet der Tatsache, ob die beiden Lüftungszüge vielleicht noch benötigt werden, der Querschnitt von 102 cm² ist ein wenig zu klein für Ihr Vorhaben.
    Bei Einzelfeuerstätten mit festen Brennstoffen gibt es eine alte Faustformel die auch heute immer noch einen gültig ist: 200 cm² oder Ø 160 mm rund. Ø 150 mm kann funktionieren, aber alles was darunter ist, ist schon von "Übel".
    Die Zunge (Sie nennen es "Steg") zwischen den beiden Zügen vollständig zu entfernen halte ich für sehr gewagt, denn ich gehe mal davon aus, dass Sie einen mehrzügigen Fertigteilschornstein unterhalten. Bei diesen Systemen ist der "STEG" nicht nur Zierde, sondern er trägt maßgeblich zur Stabilität des Ganzen bei.
    Es würde Ihnen auch nicht viel nutzen, denn für Ihren Kaminofen benötigen sie einen "Schornstein" im klassischen Sinne, oder aber ein System, das diese Anforderungen erfüllt.
    Ich sehe im Augenblick auch keine Möglichkeit einer anderen Konstellation an diesem Teil, denn die beiden Schächte sind wirklich verflixt klein.
    Von dem anderen Schornstein würde ich Ihnen  -  genauso, wie die bereits befragten Ofenbauer- auch abraten, denn bei einem Kaminofen sind 3,5 m Verbindungsstück zwischen Ofen und Schornstein ziemlich lang.
    Wenn Sie sich wirklich einen Kaminofen zulegen wollen, dann fürchte ich, werden Sie um einen weiteren Schornstein nicht herumkommen. Entweder einen aus mineralischen Baustoffen oder einen aus Edelstahl.
    Mit freundlichen Grüßen
    W. Ankenbauer
  3. Edelstahl-Außenkamin: Kosten für Kamin & Dachstege

    Schade
    Das war leider nicht die Antwort auf die ich gehofft hatte. Hab's aber schon befürchtet. Jetzt werde ich mir wohl tatsächlich noch einen dritten Kamin anschaffen müssen. Wahrscheinlich ein Außenkamin aus Edelstahl. Dann verlangt der Kaminkehrer wahrscheinlich noch Stege auf dem Dach, sodass er von oben zum Kehren hinkommt. (Ca. 4 Meter). Wird wohl hübsch teuer werden. Außerdem habe ich auf der Fassade eine Wärmedämmung mit Platten wie es in den siebziger Jahren üblich war. Das erleichtert die Befestigung des Kamins auch nicht gerade. Vielleicht können Sie mir da noch so eine grobe Kostenschätzung machen.
    Auf jeden Fall vielen Dank für die rasche Antwort.
    Mit besten Grüßen
    P. Hager
  4. Kaminofen: Keine Kostenschätzung im Forum möglich!

    Sie werden verstehen, dass ...
    Sie werden verstehen, dass ich Ihnen hier in einem öffentlichen Forum kein Angebot
    oder eine Kostenschätzung unterbreiten kann und möchte.
    Zum Einen wäre dies Eigenwerbung, die ich in einem solchen Forum eigentlich nicht wissen möchte, da ich meine Aufgabe hier in erster Linie als Berater sehe.
    Zum anderen wäre es  -  mit den Angaben, die ich habe  -  höchst unseriös hier einen Kostenrahmen abzustecken, denn eigentlich gehört zu einer sorgfältigen Planung eine Ortsbesichtigung, um alle Gegebenheiten aufnehmen zu können.
    Bitte wenden Sie sich hierzu an ein Kamin- oder Schornsteinbauunternehmen in Ihrer Nähe.
    Aber ich möchte trotzdem noch einige Tipps geben, aus dem, was mir an Information vorliegt:
    1.) Die Tritte auf dem Dach werden bei einer Höhe von 4 m wohl entbehrlich sein, denn wenn vor dem Schornsteinfuß genügend Platz ist (und davon gehe ich jetzt bei einem Außenschorstein einfach mal aus), dann kann der Schornsteinfeger den Kamin von unten reinigen.
    2.) Wenn Sie sich wirklich für ein Edelstahlsystem entscheiden, dann machen Sie sich hinsichtlich der Befestigungen keine allzu großen Sorgen. Wir Hersteller halten hier reichhaltige Variationen an Wandhaltersystemen parat, die dieses Problem lösen. Wenn Sie an den Stellen, an denen Wandbefestigungen nötig sind, die Styropor-Platten schön ausschneiden und die Wandhalter auf das dahinter befindliche Mauerwerk schrauben, dann ist die Befestigung eigentlich kein Problem. Sie müssen einfach nur Wandhalter nehmen, die entsprechende Verlängerungsstücke haben, um die Styropordicke zu überbrücken.
    Es tut mir leid, dass ich Ihnen nicht Ihre erhoffte Antwort geben konnte, aber in Ihrem Fall sehe ich außer dem Neubau eines weiteren Abgassystems keine Möglichkeiten.
    Mit freundlichen Grüßen
    W. Ankenbauer
  5. Kamin: Schornsteinhöhe 8m – Tritte notwendig?

    Schornsteinhöhe ist 8 m (nicht 4 m)
    Die Angabe 4 m bezog sich auf die Querung vom Dachlukenausstieg zum Schornstein. Die Höhe des Schornsteins wären ca. 8 m. Da werden dann die Tritte wohl nötig sein.
    Wie auch immer ... Ich werde jetzt mal eine Firma herkommen lassen.
    Ihnen nochmals Danke für die schnellen Antworten.
    Mit freundlichen Grüßen
    P. Hager
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kaminofen an Luftschacht: Querschnitt & Machbarkeit

    💡 Kernaussagen: Der vorhandene Luftschacht mit einem Querschnitt von 102 cm² ist wahrscheinlich zu klein für den Anschluss eines Kaminofens. Eine Faustformel besagt, dass mindestens 200 cm² oder ein Durchmesser von 160 mm erforderlich sind. Alternativ wird über die Installation eines Edelstahl-Außenkamins diskutiert, was jedoch zusätzliche Kosten für Dachstege verursachen kann. Eine individuelle Kostenschätzung ist im Forum nicht möglich und sollte mit einem Fachbetrieb vor Ort erfolgen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Kaminofen: Querschnitt zu klein – 200cm² Faustformel ist der vorhandene Querschnitt von 102 cm² deutlich zu gering für den Betrieb eines Kaminofens mit festen Brennstoffen. Dies sollte unbedingt beachtet werden, um Probleme mit dem Abzug zu vermeiden.

    💰 Kosten: Die Installation eines Edelstahl-Außenkamins kann, wie in Edelstahl-Außenkamin: Kosten für Kamin & Dachstege erwähnt, zusätzliche Kosten verursachen, insbesondere wenn Dachstege für den Kaminkehrer erforderlich sind. Eine genaue Kostenschätzung sollte von einem Fachbetrieb eingeholt werden.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bevor weitere Schritte unternommen werden, sollte ein Schornsteinbauunternehmen vor Ort die Gegebenheiten prüfen, wie im Beitrag Kaminofen: Keine Kostenschätzung im Forum möglich! empfohlen wird. Dies ermöglicht eine realistische Einschätzung der Machbarkeit und der damit verbundenen Kosten für den Kaminofen-Anschluss.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie ein Schornsteinbauunternehmen in Ihrer Nähe für eine detaillierte Planung und Kostenschätzung. Berücksichtigen Sie dabei die Hinweise zum Querschnitt und die möglichen Kosten für einen Außenkamin mit Dachstegen. Die Informationen aus dem Beitrag Kamin: Schornsteinhöhe 8m – Tritte notwendig? bezüglich der Schornsteinhöhe sind für die Planung relevant.

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