Wohin wird der Neutralleiter (N) nach einem 2-poligen FI-Schalter angeschlossen?
BAU-Forum: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.

Wohin wird der Neutralleiter (N) nach einem 2-poligen FI-Schalter angeschlossen?

Ich habe einen 2-poligen Fi Schalter. L1 kommt vom Netz geht in den Fi und vom Fi dann zu LS und dann zu den Verbrauchern. Von den Verbrauchern kommt dann N zurück in den FI. Wo geht dann der N nach dem Fi weiter? Ich habe noch eine PE Schiene wo der Pen ankommt und alle gelb/grünen Leiter drauf sind. N ist mit der Pe/ Pen Schiene nicht verbunden.
  1. ⚡Lebensgefahr bei Elektroarbeiten!⚡

    STOPP! Bevor Sie hier weitermachen – drei kritische Warnungen!

    Worauf Sie UNBEDINGT achten müssen:

    1. Lebensgefahr: Arbeiten am Stromverteiler sind lebensgefährlich und dürfen in Deutschland nur von eingetragenen Elektrofachkräften durchgeführt werden (§13 NAV, DINAbk. VDE 0100).
    2. Versicherungsschutz: Bei Eigenarbeiten am Stromnetz erlischt Ihr Versicherungsschutz – sowohl Gebäude- als auch Haftpflichtversicherung zahlen bei Schäden NICHT.
    3. Rechtliche Konsequenzen: Nicht fachgerechte Elektroinstallationen können bei Unfällen (Brand, Stromschlag) zu Haftstrafen wegen fahrlässiger Körperverletzung/Tötung führen.

    Worauf Sie jetzt achten müssen:

    1. → Finger weg vom Verteiler!
    2. → Beauftragen Sie einen eingetragenen Elektrofachbetrieb
    3. → Falls Sie dennoch Hintergrundwissen für Verständnis brauchen: Lassen Sie sich vom Fachbetrieb die Schaltung erklären

    Die Frage deutet auf fundamentale Wissenslücken hin – das ist kein Vorwurf, aber ein deutliches Signal: ⚡Diese Arbeit gehört in Profi-Hände!⚡

    • ❓️ BauWorauf 2951
  2. gesamte Elektroanlage kritisch

    Am Hausanschlußkasten teilt sich der ankommende PEN in N und PE auf. Ab dort muß ein 5-Leiter-System installiert sein, streng eingehalten durch die Leiterfarben. Nur dort ist eine Brücke zwischen N und PE vorhanden. Ein Laie blickt da nicht durch und sollte die Finger davon lassen, hier hilft einem Laien weder ein Schaltplan noch KI.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  3. Folgefrage 1: Wohin wird der Neutralleiter (N) nach einem 2-poligen FI-Schalter angeschlossen?

    Ja es ist Die N Schiene mit der PE Schiene (gelb/grün ) mit einer Brücke verbunden und an der Gelb/grünen Schiene kommt der PEN an. Sagt der Elektiker. Und die Brücke muss weg . Dann der N Leiter in den FI und vom FI auf die gelb/grüne Schiene, sagt der Elektriker. Aber dann hätte ich ja wieder eine Brücke bzw. Kurzschluss…..
  4. jede Farbe ist ein System

    Jedes System besteht aus den gleichen Farben, also blau immer auf blau und gelb/grün immer auf gelb/grün. Eine Verbindung bzw. Aufteilung gibt es nur im HA-Kasten. Manche Hasardeure machen die Brücke auch bei der Sammelschiene der Zählerverteilung, aber niemals wird im Haus blau auf gelb/grün geklemmt. Mit mehr will ich Unwissende nicht aufschlauen, sonst wird es gefährlich und der RCD funktioniert nicht mehr.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  5. Aufschlauen

    Wenn die Brücke entfernt werden muss , dann ersetzt doch der Rcd die blaue Brück. Wenn N von den Verbrauchern in den Rcd geht muss er doch irgendwo hin und da ist dann nur Die gelb/grüne Schiene da. N mit Brücke zu PEN leitet doch ohne Rcd auch ab…
  6. irritierende Angaben des Fragestellers

    Wenn die PEN-Brücke entfernt werden muß, gibt es diese an anderer Stelle, z.B. am HA-Kasten. Dann kommt ein 5-Leiter-Kabel an und es gibt eine N-Schiene mit blauen Adern und eine PE-Schiene mit gelb-grünen Adern. Dan gilt wieder blau auf blau und gelb-grün auf gelb-grün. Kommt nur ein 4-Leiter-Kabel vom HA an dann ist der gelb-grüne Leiter der PEN als gelb-grüne Ader und ein ordentlicher Elektriker hätte diese Ader an der Anschlussstelle mit einem Schlag blauen Isolierband als PEN gekennzeichnet. Jedenfalls ist es so, dass ein RCD keine PEN-Brücke ersetzt. Hintergrund ist, dass N und PEN betriebsmäßig einen Strom leitet, aber ein PE nur im Fehlerfall einen Strom, meist ein Kurzschlußstrom führen darf.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  7. Plan

    Könnte es wie im Bild sein

    Anhang:

    • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Antwort "Plan" auf die Frage "Wohin wird der Neutralleiter (N) nach einem 2-poligen FI-Schalter angeschlossen?" im BAU-Forum "Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc."
    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  8. der RCD ist ein Summenstromwandler

    Die Brücke zwischen N und PE-Schiene muß bleiben und der RCD ist falsch angeschlossen. Der RCD hat einen Eingang mit L1 und N und der Ausgang mit L1* und N* geht zum Verbraucher. Der nicht dargestellte PE (gelb-grün) geht an die PE-Schiene. Wie dargestellt funktioniert der RCD nicht und löst sofort aus.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  9. Dann dürfte das auch nicht funktionieren

    Dann dürfte das im Bild auch nicht funktionieren

    Anhang:

    • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Antwort "Dann dürfte das auch nicht funktionieren" auf die Frage "Wohin wird der Neutralleiter (N) nach einem 2-poligen FI-Schalter angeschlossen?" im BAU-Forum "Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc."
    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  10. Netzformen

    Informieren sie sich über die Netzformen im Wohnhaus. Das ankommende Kabel im Hausanschluß ist ein PEN-Kabel und teilt sich dort in N und PE auf. Dann gibt es im Haus nur noch N und PE-Schienen im Verteiler. Die Netzform ist TN-S-Netz. Wie früher schon ausgeführt gilt immer Farbe auf gleiche Farbe. Eine Sonderform bei mehreren Stromkreisen an ein RCD ist, dass man dafür eine dritte separat montierte N-Schiene braucht die keine anderen Verbindungen zu N-Schiene haben darf außer über den RCD. Die Verbindung zur Haupt-N-Schiene erfolgt nur über den RCD. Für den Laien ist unverständlich, dass es Verteiler mit N und PE-Schienen mit oder ohne Brücke geben kann und, dass es bei mehreren Stromkreisen an einem RCD eine weitere isoliert montierte N-Schiene geben muß. Weiterhin ist dem Laien unverständlich, dass es möglich ist, dass die N-Schiene im Eingang ohne Anschluß ist, aber man trotzdem eine dritte Schiene für Stromkreise nach dem RCD braucht.

    Zum Verständnis des Schaltplanes:

    • Verson 1: es kommt ein PEN an, dann braucht man eine Brücke zwischen N-Schiene und PE-Schiene und eine dritte Schiene für den N der Stromkreise nach dem RCD
    • Version 2: es kommt N und PE in getrennten Adern an, dann braucht man auch die dritte N-Schiene für den N der Stromkreise.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  11. Stromkreis

    Die Ausführungen sind mir soweit verständlich.

    Es sollen aber alle drei Stromkreise L1 L2 L3 einen 2 poligen RCD erhalten. Dabei muss die blaue Brücke weg. Und gelb/grün wird zu blau wie auf der zweiten Zeichnung bzw. auf meiner zweiten Skizze.

  12. Brücke weg

    Ein FI misst keine Spannung sondern einmal den Strom der zu den Verbrauchern fließt und zum anderen den Strom der von den Verbrauchern zurückfließt. Unterscheiden sich diese Ströme um mehr als 30 mA (üblicher Auslösewert), schaltet der FI ab. Wenn nun N und PE verbunden wird, fließt eben nicht mehr der gesamte Rückstrom über N sondern ein Teil auch über PE. Den Strom über PE registriert aber der FI nicht, somit löst der FI aus, weil für ihn Hin- und Rückstrom unterschiedlich sind. Deshalb muss die Brücke weg
  13. Rcd

  14. Sicherheitshinweis

    Es mag sein, dass der RCD in Beitrag 9 funktioniert. Aber die Schaltung ist unzulässig mit dem PEN. Es muß N und PE geben. Wenn der PEN unterbrochen wird wird's gefährlich. Ich empfehle TN-S-Netz und bei RCD mit N-Schiene (blau) und PE-Schiene (gelb-grün) ohne Brücke und bei RCD mit mehreren Stromkreisen eine weitere isoliert montierte N-Schiene. Der richtige Ausdruck in Bild Beitrag 9 nennt man Laien-Murks. Denken sie daran: niemals blau auf gelb-grün klemmen.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  15. ⚡ Wichtiger Sicherheitshinweis: Lebensgefahr bei Elektroarbeiten! ⚡
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI) Schutz

    ⚡ Wichtiger Sicherheitshinweis: Lebensgefahr bei Elektroarbeiten! ⚡  Diesen Beitrag noch 8 Stunden bearbeiten

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    ⚡ Wichtiger Sicherheitshinweis: Lebensgefahr bei Elektroarbeiten! ⚡

    Arbeiten an Elektroinstallationen, insbesondere am Verteilerkasten, bergen extreme Risiken für Stromschläge, Brände oder andere Unfälle und können lebensgefährlich sein. Bitte beachten Sie zwingend die folgenden Punkte:

    • Fachpersonal-Pflicht: In Deutschland dürfen Arbeiten an elektrischen Anlagen ausschließlich von qualifizierten Elektrofachkräften durchgeführt werden, die in der Handwerksrolle eingetragen sind (gemäß §13 NAV und DINAbk. VDE 0100).
    • Ausschließlich zu Erklärungszwecken: Alle bereitgestellten Erläuterungen und technischen Details dienen rein dem Verständnis der physikalischen Abläufe und Normen. Sie sind ausdrücklich nicht als Anleitung zur Selbstausführung durch Laien oder nicht qualifiziertes Personal gedacht.
    • Verlust des Versicherungsschutzes: Eigenmächtige Eingriffe in das Stromnetz können dazu führen, dass der Versicherungsschutz (Gebäude- und Haftpflichtversicherung) im Schadensfall vollständig erlischt.
    • Rechtliche Konsequenzen: Nicht fachgerechte Installationen können bei Unfällen (wie Bränden oder Personenschäden) schwere rechtliche Folgen nach sich ziehen, einschließlich Strafen wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung.
    • Komplexität und Messpflicht: Ein Stromkreis hinter einem FI-Schutzschalter ist ein sehr komplexes System. Nach jeder Änderung muss die korrekte Funktion (z. B. Auslösezeiten und -ströme) mit speziellen Messgeräten durch eine Fachkraft überprüft und dokumentiert werden.

    Fazit: Finger weg vom Verteiler! Beauftragen Sie für alle Arbeiten an der Elektroinstallation einen eingetragenen Fachbetrieb.

    Analogie zur Verdeutlichung:

    Diese Informationen zu lesen ist wie das Studium eines chirurgischen Lehrbuchs: Es hilft Ihnen zu verstehen, wie das Herz funktioniert, aber es befähigt Sie nicht dazu, selbst eine Operation am offenen Herzen durchzuführen. Überlassen Sie das Skalpell – oder in diesem Fall den Schraubendreher im Sicherungskasten – immer dem ausgebildeten Spezialisten.
  16. Wo muss die Aufteilung des PEN-Leiters im TN-System erfolgen?
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI) Schutz

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    ⚡ WICHTIGER SICHERHEITSHINWEIS: LEBENSGEFAHR ⚡

    Arbeiten an elektrischen Anlagen sind lebensgefährlich und dürfen gemäß §13 NAV sowie DIN VDE 0100 ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden. Die folgenden Inhalte dienen rein dem theoretischen Verständnis und sind ausdrücklich keine Anleitung zur Selbstausführung. Bei eigenmächtigen Eingriffen drohen tödliche Unfälle, Brände sowie der vollständige Verlust des Versicherungsschutzes.

    Wo muss die Aufteilung des PEN-Leiters im TN-System erfolgen?

    Die Aufteilung des PEN-Leiters (kombinierter Schutz- und Neutralleiter) in einen separaten Neutralleiter (N) und einen Schutzleiter (PE) muss im TN-System an einer zentralen und definierten Stelle innerhalb der Verbraucheranlage erfolgen. Hier sind die Details zur korrekten Position und Ausführung:

    1. Ort der Aufteilung

    In modernen Installationen erfolgt diese Aufteilung so früh wie möglich, um die Sicherheit zu erhöhen:

    • Hausanschlusskasten (HAK): Dies ist der in Deutschland am weitesten verbreitete Standard.
    • Zählerschrank / Hauptstromversorgung: Die Aufteilung kann auch an den Hauptabzweigklemmen oder auf einer PEN-Schiene im Zählerschrank vorgenommen werden.
    • Hauptpotentialausgleichsschiene: Alternativ wird dieser Punkt oft mit der Haupterdungsschiene verknüpft.

    2. Grundregel: Die einmalige Trennung

    Die Aufteilung erfolgt einmalig. Ab diesem Punkt wird aus dem 4-Leiter-System (TN-C) ein 5-Leiter-System (TN-S), was in der Kombination als TN-C-S-System bezeichnet wird. Es ist technisch zwingend erforderlich, dass nach dieser Trennstelle keine weitere Verbindung ("Brücke") zwischen N und PE mehr hergestellt wird.

    3. Technische Abfolge der Aufteilung

    Um die Schutzfunktion jederzeit sicherzustellen, muss die Aufteilung einer bestimmten Sequenz folgen:

    • Der ankommende PEN-Leiter wird primär auf die PE-Schiene (oder PEN-Klemme) aufgelegt.
    • Von dort zweigt der Neutralleiter (N) ab (z. B. über eine blaue Brücke zum FI-Schalter oder zur N-Schiene).
    • Wichtig: Die Schutzfunktion des PEN hat Vorrang. Er muss also zuerst die Funktion des Schutzleiters erfüllen, bevor er als Neutralleiter abgezweigt wird.

    4. Besondere Anforderungen für FI-Schutzschalter (RCD)

    Ein FI-Schutzschalter darf nur dort installiert werden, wo PE und N auf dessen Versorgungsseite bereits separiert sind. Jede Aufteilung oder Verbindung des PEN-Leiters nach (hinter) einem RCD ist streng untersagt, da dies die Schutzfunktion außer Kraft setzen würde.

    Analogie zur Verdeutlichung:

    Stellen Sie sich den PEN-Leiter wie eine gemeinsame Versorgungsstraße vor, die in eine Stadt (Ihr Haus) führt. Am Stadttor (dem Hausanschlusskasten) teilt sich diese Straße in eine Einbahnstraße für den Rückverkehr (Neutralleiter) und einen Notfall-Rettungsweg (Schutzleiter) auf. Sobald diese Wege einmal getrennt sind, dürfen sie sich nie wieder kreuzen. Würde man später im Stadtviertel wieder eine Verbindung schaffen, wüssten die Einsatzkräfte nicht mehr, welcher Weg sicher ist, und der Verkehr würde im Chaos versinken.

  17. Warum muss die Brücke zwischen N und PE ausgebaut werden?
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    Warum muss die Brücke zwischen N und PE ausgebaut werden?  Diesen Beitrag noch 8 Stunden bearbeiten

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    Warum muss die Brücke zwischen N und PE ausgebaut werden?

    Die Brücke zwischen dem Neutralleiter (N) und dem Schutzleiter (PE) muss zwingend ausgebaut werden, sobald ein FI-Schutzschalter (RCD) installiert wird, da dieser sonst unmittelbar auslösen würde oder seine Schutzfunktion verliert. Hier sind die technischen und normativen Gründe für den Ausbau der Brücke:

    1. Das Funktionsprinzip des Summenstromwandlers

    Ein FI-Schutzschalter arbeitet physikalisch als Summenstromwandler. Er misst den Strom, der über die Außenleiter zum Verbraucher fließt, und vergleicht ihn mit dem Rückstrom, der über den Neutralleiter zurückkommt. Im fehlerfreien Zustand muss die Summe dieser Ströme Null ergeben:

    2. Die Stromteilerregel bei bestehender Brücke

    Wird nach (stromabwärts) dem FI eine Verbindung zwischen N und PE beibehalten, entsteht ein paralleler Strompfad für den Rückstrom. Nach der Stromteilerregel teilt sich der Betriebsrückstrom an dieser Brücke auf:

    • Ein Teil fließt ordnungsgemäß über den Neutralleiter durch den FI zurück.
    • Ein anderer Teil fließt über den Schutzleiter am FI vorbei zur Quelle ab.

    Da der FI den Strom auf dem PE-Leiter nicht erfasst, registriert er eine Differenz zwischen Hin- und Rückstrom. Sobald dieser Differenzstrom den Auslösewert (meist ) überschreitet, schaltet der FI sofort ab, obwohl kein eigentlicher Isolationsfehler vorliegt.

    3. Sicherheit und Systemstruktur (TN-C-S-System)

    In modernen Installationen erfolgt die Aufteilung des PEN-Leiters (kombinierter Schutz- und Neutralleiter) in einen separaten N und PE nur an einer einmaligen, definierten Stelle (z. B. im Hausanschlusskasten oder Zählerschrank). Ab diesem Aufteilungspunkt müssen N und PE strikt getrennt geführt werden:

    • PE (Schutzleiter) darf betriebsmäßig niemals Strom führen, sondern nur im Fehlerfall.
    • N (Neutralleiter) ist ein aktiver Leiter, der den Rückstrom führt.

    Würde man die Brücke nicht ausbauen, würde man den FI-Schutz "austricksen", da Fehlermessungen unmöglich werden. Zudem besteht bei einer erneuten Verbindung die Gefahr, dass bei einer Unterbrechung des PEN-Leiters in der Zuleitung lebensgefährliche Spannungen an alle geerdeten Gehäuse von Geräten der Schutzklasse I gelangen.

    Zusammenfassung der Installation

    Für eine korrekte Funktion muss der Neutralleiter nach dem FI auf eine separate, isolierte N-Schiene geführt werden, die keine Verbindung zur PE-Schiene oder zur Haupt-N-Schiene vor dem FI hat.

    Metapher zur Verdeutlichung:

    Stellen Sie sich einen FI wie eine strenge Einlasskontrolle an einem Stadion vor: Er zählt jeden Besucher, der durch das offizielle Eingangstor (Außenleiter) hineingeht, und vergleicht die Zahl mit denjenigen, die durch das offizielle Ausgangstor (Neutralleiter) wieder hinausgehen. Wenn Sie hinter der Kontrolle ein Loch im Zaun (eine Brücke zum Schutzleiter) offen lassen, durch das Leute heimlich hinausschlüpfen, stimmt die Zählung nicht mehr. Die Kontrolle schlägt sofort Alarm und sperrt das Stadion ab, weil sie davon ausgehen muss, dass Personen im Inneren "verloren gegangen" sind (ein Fehlerstrom fließt).

  18. Planungsleitfaden: Auswahl und Anwendung von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs)
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI) Schutz

    Planungsleitfaden: Auswahl und Anwendung von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs)  Diesen Beitrag noch 8 Stunden bearbeiten

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    Arbeiten an elektrischen Anlagen sind lebensgefährlich und dürfen gemäß §13 NAV sowie DIN VDE 0100 ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden. Die folgenden Inhalte dienen rein dem theoretischen Verständnis und sind ausdrücklich keine Anleitung zur Selbstausführung. Bei eigenmächtigen Eingriffen drohen tödliche Unfälle, Brände sowie der vollständige Verlust des Versicherungsschutzes.

    Planungsleitfaden: Auswahl und Anwendung von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs)

    1.0 Einleitung: Die zentrale Rolle des Fehlerstromschutzes in modernen Elektroanlagen

    Der Fehlerstromschutz ist ein elementarer Bestandteil der Elektroinstallationstechnik und für den Schutz von Personen, Nutztieren und Sachwerten von fundamentaler Bedeutung. Die Sicherheitsgrundnorm DIN VDE 0100-410 unterstreicht diese zentrale Rolle, indem sie Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) als wesentliche Komponente für den Personen-, Sach- und vorbeugenden Brandschutz definiert.

    Die Norm beschreibt ein gestaffeltes Konzept aus drei grundlegenden Schutzebenen:

    • Basisschutz: Schutz vor direktem Berühren aktiver Teile (Isolierung, Abdeckungen).
    • Fehlerschutz: Schutz bei indirektem Berühren (Schutzpotenzialausgleich und automatische Abschaltung).
    • Zusätzlicher Schutz: RCDs mit einem Bemessungsdifferenzstrom von . Sie greifen, wenn Basis- und Fehlerschutz versagen.

    2.0 Maßgebliche Normen: Anforderungen der DINAbk. VDE 0100-410 und -530

    Ein fundiertes Verständnis der Normen DIN VDE 0100-410 und DIN VDE 0100-530 ist für die rechtskonforme Planung unerlässlich.

    Hier sind die wichtigsten Punkte der aktuellen Fassungen:

    Wesentliche Neuerungen der DIN VDE 0100-410:2018-10

    • Steckdosenstromkreise: RCD-Pflicht () nun für Steckdosen bis einschließlich 32 A (vorher 20 A).
    • Beleuchtung: In Wohnungen müssen alle Beleuchtungsstromkreise durch einen RCD geschützt werden.
    • Außenbereich: Fest angeschlossene, ortsveränderliche Geräte bis 32 A benötigen zwingend RCD-Schutz.
    Wichtige Änderungen der DIN VDE 0100-530:2018-06
    • Anlagenverfügbarkeit: Stromkreise müssen auf mindestens zwei RCDs aufgeteilt werden. Ein Totalausfall der Anlage bei einem einzelnen Fehler ist unzulässig.
    • Ableitströme: Die Summe der betriebsbedingten Ableitströme darf nur noch das 0,3-fache des Bemessungsfehlerstroms betragen ( bei einem RCD).
    • Typ F: Offizielle normative Verankerung für einphasige Frequenzumrichter.

    3.0 Die RCD-Typen im Detail: Eigenschaften und Anwendungsgebiete

    Moderne Verbraucher mit Leistungselektronik erfordern eine differenzierte Auswahl des RCD-Typs, da Standard-Typen bei bestimmten Fehlerstromformen versagen können.

    Systematischer Überblick über RCD-Typen Eigenschaften und Anwendungsgebiete
    Typ Erkennbare Fehlerströme Wesentliche Eigenschaften Typische Anwendungsgebiete
    Typ A Wechsel- und pulsierende Gleichströme: Sinusförmig und pulsierend Standard-Schutzgerät Allgemeine Stromkreise ohne komplexe Elektronik
    Typ A HI Wie Typ A: Zusätzliche Immunität Kurzzeitverzögert und stoßstromfest LED-Anlagen, Bürogebäude, hohe Verfügbarkeit
    Typ A S Wie Typ A: Zeitverzögert Selektiv zur Staffelung Haupt-RCD für Verteilstromkreise (Brandschutz)
    Typ F Mischfrequenzen: Bis 1 kHz Erkennt Fehlerströme einphasiger Frequenzumrichter Waschmaschinen, Wärmepumpen, Klimageräte
    Typ B / B Allstromsensitiv: Glatte Gleichströme bis 100 kHz Umfassendster Schutz (Allstromsensitiv) 3-phasige Umrichter, PV-Anlagen, E-Mobilität
    Der entscheidende Unterschied: Ein RCD Typ A kann durch glatte Gleichfehlerströme "erblinden". Der Summenstromwandler wird gesättigt und löst selbst bei lebensgefährlichen Wechselfehlerströmen nicht mehr aus.

    4.0 Praxisleitfaden zur Auswahl des richtigen RCD-Typs

    Nutzen Sie die folgende Checkliste zur Entscheidungsfindung:

    1. 3-phasige Elektronik? (PV, Wallbox, große Umrichter) Typ B / B
    2. 1-phasige Umrichter? (Moderne Waschmaschinen, Pumpen) Typ F
    3. Hohe Verfügbarkeit/LED? (Vermeidung von Fehlauslösungen) Typ A HI
    4. Allgemeine Kreise? (Standard-Anwendungen) Typ A
    5. Selektivität nötig? (Vorsicherung) Typ S (selektiv)

    5.0 Planung und Installation: Kritische Aspekte für die Praxis

    Die korrekte Installation entscheidet über die Funktion. Ein zentraler Punkt ist die Aufteilung des PEN-Leiters.

    • TN-C auf TN-S: Die Trennung von PE und N muss zwingend vor dem RCD erfolgen.
    • N-Schienen: Jeder RCD benötigt eine eigene, galvanisch getrennte Neutralleiter-Schiene.
    • Fehlerquelle N-PE-Brücke: Eine Verbindung nach dem RCD führt zur sofortigen Fehlauslösung, da Rückströme am Wandler vorbeifließen.

    6.0 Kompakte Lösungen: FI/LS-Schalter (RCBOs)

    RCBOs vereinen Fehlerstrom- und Leitungsschutz in einem Gerät. Dies bietet signifikante Vorteile:

    • Maximaler Schutz: Bei einem Fehler wird nur der betroffene Kreis abgeschaltet; der Rest der Anlage bleibt unter Spannung.
    • Einfache Fehlersuche: Schnelle Zuordnung des Fehlers zu einem spezifischen Stromkreis.
    • Platzersparnis: Weniger Verdrahtungsaufwand im Verteiler und Wegfall komplexer N-Schienen-Systeme.

    7.0 Zusammenfassung der Kernpunkte für die Planung

    • [ ] Steckdosen bis 32 A und alle Wohnungs-Lichtkreise mit RCD geplant?
    • [ ] Mindestens zwei RCDs zur Aufteilung vorgesehen?
    • [ ] Ableitströme unter pro RCD-Gruppe kalkuliert?
    • [ ] Typ F oder B für spezifische Verbraucher (Wärmepumpe, Wallbox) gewählt?
    • [ ] PEN-Aufteilung vor dem RCD und getrennte N-Schienen sichergestellt?
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