Elektroinstallation im Neubau: Leerrohre, Kabeltypen & Widerstandswerte für Antennenkabel?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit von Leerrohren bei der Elektroinstallation im Neubau, insbesondere für Antennen- und Fernmeldeleitungen. Es wird hinterfragt, ob eine VDE-Vorschrift diesbezüglich existiert und welche Kabeltypen (Betonkabel) verwendet wurden. Die korrekte Ausführung und Dokumentation im Abnahmeprotokoll sind entscheidend.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Elektroinstallation im Neubau: Leerrohre, Kabeltypen & Widerstandswerte für Antennenkabel?
ich bin gerade ein Häuslebauer (Schleswig-Holstein) und habe so meine Probleme mit der Elektroinstallation.
Ich habe bei Stiftung Warentest gelesen, dass man bei der Elektroinstallation die Kabel in Leerrohre legen sollte. Nach Anfrage bei meinem Elektriker (bei mir ist das nämlich nicht der Fall!) wurde mir erklärt, dass es sich bei den verlegten Kabeln um neue Betonkabel (und nicht NYM) handelt.
Wie kann ich erkennen, ob es sich um normale NYM Kabel oder um die "neuen" Betonkabel (andere Isolierung) handelt.
Zusätzlich liegen aber auch die Antennen, Telefon und Boxenkabel einfach auf dem Rohbetonboden. Die würde ich natürlich auch lieber in Leerrohren sehen.
Was muss mir der Elektriker bei Übergabe denn überreichen (Abnahmeprotokoll?). Er muss doch alle Leitungen durchmessen, oder. Welchen Widerstand muss ein Antennenkabel denn haben.
Vielen Dank im Voraus.
Der Häuslebauer
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Verlegung von Strom- und Kommunikationskabeln ohne Leerrohre im Massivbau ist normwidrig (DINAbk. VDE 0100-520) und birgt erhebliche Sicherheits- und Folgekostenrisiken.
🔴 KRITISCH: Verwendung nicht normkonformer „Betonkabel“ ohne gültige Zertifizierung nach DIN VDE 0276-603 oder DIN EN 50525-2-31 stellt Brand- und Isolationsrisiken dar.
⚠️ WICHTIG: Antennenkabel (Koaxialkabel) erfordern keine Isolationswiderstandsmessung – entscheidend sind charakteristische Impedanz (75 Ω) und Schirmungsgrad (≥ 90 dBAbk.), nicht Gleichstromwiderstand.
⚠️ WICHTIG: Starkstrom- und Kommunikationsleitungen müssen gemäß DIN EN 50174-2 mit mindestens 30 cm Abstand oder geerdeter Trennwand verlegt werden – Mischverlegung ohne Trennung führt zu Störungen und Sicherheitsrisiken.
⚠️ WICHTIG: Vollständiges Abnahmeprotokoll nach DIN VDE 0100-600 inkl. aller Messwerte (Isolationswiderstand, Schutzleiterwiderstand, RCD-Test) sowie maßstabsgetreue Leitungspläne sind zwingend vor Estrich-Einbau und Abnahme einzuhalten.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle, im Neubau Kabel grundsätzlich in Leerrohren zu verlegen. Das ermöglicht einen späteren Austausch oder das Nachziehen weiterer Leitungen, ohne Wände aufstemmen zu müssen.
Wichtige Aspekte:
- Kabeltypen: Für Antennenkabel ist ein geringer Widerstand wichtig, um Signalverluste zu minimieren. Achten Sie auf die entsprechenden Spezifikationen.
- Abnahmeprotokoll: Ein detailliertes Abnahmeprotokoll vom Elektriker ist unerlässlich. Es dokumentiert die korrekte Ausführung und die gemessenen Werte.
- Betonkabel: Für die Verlegung im Rohbetonboden sind spezielle Betonkabel erforderlich, die gegen mechanische Belastungen und Feuchtigkeit geschützt sind.
👉 Handlungsempfehlung: Besprechen Sie die Details der Elektroinstallation ausführlich mit Ihrem Elektriker und bestehen Sie auf die Verwendung von Leerrohren und die Einhaltung der relevanten Normen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt typische Unsicherheiten eines Bauherrn bei der Elektroinstallation im Neubau. Der Nutzer hat Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Leerrohren, der Unterscheidung von Kabeltypen und der korrekten Abnahme der Installation. Die Anfrage zeigt ein grundsätzliches Verständnis für die Notwendigkeit von Leerrohren, jedoch fehlt die fachliche Tiefe zur Beurteilung der konkreten Situation.
✅ Zustimmung: Die Forderung nach Leerrohren ist fachlich korrekt. Leerrohre ermöglichen einen späteren Austausch von Kabeln ohne Stemmarbeiten und sind Stand der Technik. Die Bedenken des Bauherrn sind daher berechtigt.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Elektrikers zu "Betonkabeln" ist irreführend. Es gibt keine speziellen "Betonkabel" im Sinne einer neuen Norm. Gemeint sind vermutlich Kabel mit erhöhter mechanischer Festigkeit, wie z.B. NYM-J mit verstärkter Isolierung oder Kabel für die Verlegung in Beton. Entscheidend ist, dass auch diese Kabel in Leerrohren verlegt werden sollten, um die Austauschbarkeit zu gewährleisten.
➕ Ergänzung: Die Unterscheidung von Kabeltypen erfolgt über die Aufschrift auf der Mantelung. NYM-Kabel tragen die Kennzeichnung "NYM-J" oder "NYM-O". "Betonkabel" sind keine standardisierte Bezeichnung. Der Bauherr sollte die Kabelaufschrift prüfen und ggf. ein Foto zur Klärung anfordern. Für Antennen-, Telefon- und Lautsprecherkabel ist die Verlegung in Leerrohren ebenfalls dringend zu empfehlen, da diese Kabel oft empfindlicher sind und später ausgetauscht werden müssen.
🔴 Gefahr: Die Verlegung von Antennen- und Telefonkabeln ohne Leerrohre auf dem Rohboden birgt ein hohes Risiko für spätere Beschädigungen und einen aufwändigen Austausch. Zudem können diese Kabel durch Feuchtigkeit oder mechanische Belastung während des Baufortschritts beschädigt werden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Elektro-Sachverständigen oder Prüfingenieur mit der Überprüfung der gesamten Elektroinstallation. Dieser kann die korrekte Verlegung, die Einhaltung der DIN VDE 0100 und die Notwendigkeit von Leerrohren beurteilen. Lassen Sie sich zudem ein vollständiges Abnahmeprotokoll (gemäß DIN VDE 0100-600) aushändigen, das alle Messergebnisse (Isolationswiderstand, Schutzleiterwiderstand, RCD-Tests) dokumentiert. Für Antennenkabel ist der Wellenwiderstand (meist 75 Ohm) entscheidend, nicht der Gleichstromwiderstand. Bestehen Sie auf eine fachgerechte Dokumentation und Nachbesserung der Mängel vor dem Estrich-Einbau.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft eine Elektroinstallation im Neubau mit mehreren kritischen Unklarheiten: fehlende Leerrohre für Strom- und Kommunikationsleitungen, unklare Kabelklassifizierung (NYM vs. sogenannte "Betonkabel"), fehlende Dokumentation und ungesicherte Messwerte für Antennenkabel.
🔴 Gefahr: Die Verlegung von Stromkabeln ohne Leerrohre im Massivbau stellt ein erhebliches Risiko dar – bei späteren Reparaturen oder Erweiterungen ist ein Austausch nur mit massivem Aufwand und Bauschäden möglich; zudem verletzt dies die Anforderungen der DIN VDE 0100-520 und der Bauordnung Schleswig-Holsteins an zukunftsfähige und wartbare Installationen.
🔴 Gefahr: Die Bezeichnung "Betonkabel" ist keine normgerechte Kabelbezeichnung – es existiert kein zugelassenes Kabel nach DIN VDE 0276-603 oder DIN EN 50525-2-31, das pauschal als "Betonkabel" zertifiziert ist; die Verwendung nicht normkonformer Kabel birgt Brand-, Isolations- und Lebensdauer-Risiken.
⚠️ Korrektur: Antennenkabel (z. B. Koaxialkabel) besitzen keinen "Widerstandswert" im Sinne eines Isolationswiderstands – entscheidend ist die charakteristische Impedanz (üblicherweise 75 Ω) und der Schirmungsgrad (min. 90 dB nach DIN EN 50083-11); ein Isolationswiderstandsmesswert ist für Koaxialkabel nicht vorgeschrieben.
➕ Ergänzung: Der Elektriker muss bei Übergabe mindestens ein Abnahmeprotokoll nach DIN VDE 0100-600 sowie Prüfprotokolle mit Messwerten (Isolationswiderstand, Durchgang, Schleifenwiderstand, FI-Funktion) übergeben; zudem ist eine vollständige, maßstabsgetreue Leitungsplanunterlage (auch für Kommunikationsleitungen) verpflichtend.
➕ Ergänzung: Alle Kommunikationsleitungen (Antenne, Telefon, Lautsprecher) müssen gemäß DIN EN 50174-2 getrennt von Starkstromleitungen verlegt werden – mindestens 30 cm Abstand oder durch geerdete Trennwände – andernfalls drohen Störungen und Sicherheitsrisiken.
👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie umgehend die Vorlage aller Prüfprotokolle und Leitungspläne an; beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, VDE-zertifizierten Elektrofachmann zur Nachprüfung der Kabeltypen, Verlegeart und Messergebnisse – insbesondere vor Abnahme und Übergabe des Hauses.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Leerrohre sind Stand der Technik, normkonform und zukunftssicher – keine Ausnahme für Strom- oder Kommunikationsleitungen.
- Alle Modelle fordern ein vollständiges Abnahmeprotokoll nach DIN VDE 0100-600 mit dokumentierten Messwerten.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI verwendet die Bezeichnung „Betonkabel“ als vermeintlich gebräuchlichen Begriff; DeepSeek und Qwen korrigieren dies einhellig als nicht normgerecht und irreführend – Qwen benennt explizit fehlende Zertifizierung nach DIN VDE 0276-603 bzw. DIN EN 50525-2-31.
- GoogleAI erwähnt „geringen Widerstand“ bei Antennenkabeln; DeepSeek und Qwen korrigieren einstimmig: Entscheidend ist die Impedanz (75 Ω), nicht der Gleichstromwiderstand – eine Isolationswiderstandsmessung ist für Koaxialkabel nicht vorgesehen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Notwendigkeit einer unabhängigen Prüfung durch Elektro-Sachverständigen vor Estrich-Einbau – Qwen ergänzt die Forderung nach maßstabsgetreuen Leitungsplänen für alle Leitungen; GoogleAI erwähnt diese nicht.
- Qwen ergänzt die strikte Trennverpflichtung nach DIN EN 50174-2 (30 cm Abstand oder geerdete Trennwand) – weder GoogleAI noch DeepSeek nennen diese explizit.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt „Betonkabel“ als praktikable Spezialausführung dar; DeepSeek und Qwen widerlegen dies eindeutig als normwidrig und gefährlich – Vorsichtsprinzip führt zur eindeutigen Priorisierung der sichereren Einschätzung (Qwen/DeepSeek).
- GoogleAI nennt „geringen Widerstand“ als Kriterium für Antennenkabel – DeepSeek und Qwen widersprechen sachlich: ein Widerstandswert ist hier irreführend; maßgeblich ist die Impedanz. Die sicherere, normkonforme Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Folgen Sie stets der konsensfähigen, normbasierten und vorsorglichen Sichtweise von DeepSeek und Qwen – insbesondere bei Begrifflichkeiten („Betonkabel“), Messvorgaben (Antennenkabel) und Trennregeln. GoogleAIs Aussagen sind in diesen Punkten technisch unpräzise und müssen korrigiert werden.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Leerrohre für Stromkabel ✅ Verpflichtend nach DIN VDE 0100-520 – keine Ausnahme im Massivbau; ermöglicht Austausch ohne Stemmarbeit und ist Voraussetzung für zukunftsfähige Installation. Leerrohre für Kommunikationskabel (Antenne, Telefon, Lautsprecher) ✅ Dringend empfohlen und normgerecht (DIN EN 50174-2); verhindert Beschädigung während Bauablauf und ermöglicht späteren Austausch ohne Bauschäden. Kabelbezeichnung „Betonkabel“ ❌ Keine normgerechte, zertifizierte Bezeichnung – Verwendung birgt Risiken; stattdessen sind standardkonforme Kabel wie NYM-J oder installierte Leitungen nach DIN EN 50525-2-31 mit entsprechender mechanischer Festigkeit zu verwenden. Widerstandswerte bei Antennenkabeln ❌ Kein „Widerstandswert“ im Sinne von Isolationswiderstand ist relevant oder prüfpflichtig; maßgeblich ist die charakteristische Impedanz (75 Ω) und der Schirmungsgrad (≥ 90 dB). Trennung Starkstrom / Kommunikation ⚠️ Normativ gefordert (DIN EN 50174-2): mindestens 30 cm Abstand oder geerdete Trennwand – GoogleAI erwähnt dies nicht, DeepSeek und Qwen bestätigen; Einhaltung ist kritisch für Störungsfreiheit und Sicherheit. Abnahmeprotokoll & Dokumentation ✅ Vollständiges Protokoll nach DIN VDE 0100-600 mit allen Messwerten (Isolationswiderstand, Durchgang, RCD-Test) sowie maßstabsgetreue Leitungspläne sind verpflichtend. 👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vor Estrich-Einbau schriftlich die Lieferung aller Prüfprotokolle, Leitungspläne und eine Korrektur aller nicht normkonformen Verlegearten ein – insbesondere die Nachrüstung von Leerrohren für alle Leitungen und die Verwendung zertifizierter Kabel nach DIN EN 50525-2-31.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende Leerrohre für Stromleitungen Hohe Folgekosten bei späterem Austausch (Stemmarbeiten, Putz-, Fliesen-, Estrichschäden); Verstoß gegen DIN VDE 0100-520; Ausschluss aus Gewährleistung. 🔴 Risiko Verwendung nicht normkonformer „Betonkabel“ Erhöhtes Brandrisiko, Isolationsausfälle, reduzierte Lebensdauer, mögliche Versicherungsleistungsausschlüsse. 🔴 Risiko Fehlende Trennung von Starkstrom und Kommunikationsleitungen Störanfällige Antennen- und Telefonsignale; potenzielle induktive Spannungseinwirkung auf Kommunikationsleitungen; Sicherheitsrisiko bei Fehlerfällen. 🔴 Risiko Fehlendes oder unvollständiges Abnahmeprotokoll Kein Nachweis der Funktionssicherheit; Haftungsrisiko beim Bauherrn; Schwierigkeiten bei späteren Reklamationen oder Versicherungsfällen. 🔴 Risiko Keine Messdokumentation für Koaxialkabel (falsche Fokussierung auf Widerstand) Ignoranz der eigentlichen Qualitätsmerkmale (Impedanz, Schirmung); nachträgliche Signalprobleme, insbesondere bei HD/4K-TV oder Breitbanddiensten. ✅ Chance Schon jetzt Leerrohre nachrüsten / korrigieren Erhebliche Einsparung an späteren Sanierungskosten; nachhaltige Wertsteigerung des Objekts; zukunftsfähige Infrastruktur für Smart-Home-Erweiterungen. ✅ Chance Einheitliche Kabeldokumentation und Leitungspläne Erleichtert Wartung, Umbau und Verkauf; klare Haftungs- und Verantwortungsstruktur; erfüllt Bauordnungsanforderungen in allen Bundesländern. ✅ Chance Erfüllung aller DIN VDE-Normen bereits im Rohbau Vollständiger Gewährleistungsanspruch; bessere Verhandlungsposition gegenüber Elektriker; Vermeidung von Nachbesserungsfristen nach Abnahme. ✅ Chance Normkonforme Antenneninfrastruktur mit 75-Ω-Koaxialkabel und hoher Schirmung Störungsfreier Empfang für digitale TV- und Radio-Dienste; Zukunftssicherheit für IPTV, Sat-IP und breitbandige Medienanwendungen. ✅ Chance Unabhängige Prüfung durch VDE-zertifizierten Sachverständigen Objektive, rechtssichere Beurteilung; präventive Fehlerkorrektur; Sicherstellung der Versicherungsfähigkeit und Wertbeständigkeit. Orientierungshilfen
- Leerrohre unverzüglich nachrüsten: Fordern Sie schriftlich die Nachinstallation von Leerrohren für alle Strom- und Kommunikationsleitungen – insbesondere vor Estrich-Einbau; keine Abnahme ohne Nachweis der vollständigen Leerrohrverlegung.
- Kabeltypen prüfen und korrigieren: Verlangen Sie von Ihrem Elektriker die Vorlage der Kabelzertifikate (DIN EN 50525-2-31 oder DIN VDE 0276-603) und verweigern Sie die Annahme von nicht normkonformen „Betonkabeln“.
- Abnahmeprotokoll & Leitungspläne einfordern: Beantragen Sie bis zum nächsten Termin ein vollständiges Abnahmeprotokoll nach DIN VDE 0100-600 mit allen Messwerten sowie maßstabsgetreue, handgezeichnete oder CAD-basierte Leitungspläne für alle Leitungen.
- Unabhängige Elektro-Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch vor der Rohbauabnahme einen VDE-zertifizierten Elektro-Sachverständigen (z. B. über die VDE-Prüfstelle oder http://www.elektro-sachverstaendiger.de) zur fachlichen Überprüfung und Dokumentation.
- Trennung Starkstrom/Kommunikation umsetzen: Klären Sie mit dem Elektriker, ob alle Antennen-, Telefon- und Lautsprecherleitungen mindestens 30 cm von Stromleitungen entfernt verlegt wurden oder geerdete Trennwände vorhanden sind – bei Abweichung: Nachbesserung bis zum Estrich.
- Antennenkabel-Fachwissen sichern: Bestehen Sie darauf, dass die Koaxialkabel die Kennzeichnung „75 Ω“ und „Schirmung ≥ 90 dB“ tragen – fordern Sie ein Foto der Kabelaufschrift an und prüfen Sie diese anhand der DIN EN 50083-11.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Leerrohr
- Ein Leerrohr ist ein flexibles oder starres Rohr, das zur Aufnahme von elektrischen Leitungen dient. Es ermöglicht den nachträglichen Austausch oder das Hinzufügen von Kabeln. Verwandte Begriffe: Kabelkanal, Schutzrohr, Elektroinstallationsrohr.
- Antennenkabel
- Ein Antennenkabel ist ein spezielles Kabel, das zur Übertragung von hochfrequenten Signalen, wie z.B. Fernseh- oder Radiosignalen, verwendet wird. Es zeichnet sich durch einen geringen Widerstand und eine gute Schirmung aus. Verwandte Begriffe: Koaxialkabel, HF-Kabel, Satellitenkabel.
- Abnahmeprotokoll
- Ein Abnahmeprotokoll ist ein Dokument, das die ordnungsgemäße Ausführung einer Elektroinstallation bestätigt. Es enthält Angaben zu den verwendeten Materialien, den durchgeführten Messungen und den festgestellten Mängeln. Verwandte Begriffe: Prüfprotokoll, Inbetriebnahmeprotokoll, Elektrobefund.
- Betonkabel
- Ein Betonkabel ist ein spezielles Kabel, das für die Verlegung im Beton geeignet ist. Es ist widerstandsfähiger gegen mechanische Belastungen und Feuchtigkeit als herkömmliche Kabel. Verwandte Begriffe: Erdkabel, Feuchtraumkabel, Mantelleitung.
- Widerstand
- Der elektrische Widerstand ist eine physikalische Größe, die angibt, wie stark ein elektrischer Leiter dem Stromfluss entgegenwirkt. Er wird in Ohm (Ω) gemessen. Verwandte Begriffe: Leitfähigkeit, Stromstärke, Spannung.
- DIN VDE 0100
- DIN VDE 0100 ist eine Normenreihe des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), die die Errichtung von Niederspannungsanlagen regelt. Sie enthält Bestimmungen für die Sicherheit und Funktion von elektrischen Anlagen. Verwandte Begriffe: VDE-Bestimmungen, Elektrosicherheit, Niederspannungsrichtlinie.
- Kabelisolierung
- Die Kabelisolierung ist eine Schutzschicht um den elektrischen Leiter eines Kabels, die verhindert, dass Strom unkontrolliert abfließt oder Kurzschlüsse entstehen. Sie besteht in der Regel aus Kunststoff. Verwandte Begriffe: Aderisolation, Mantelisolation, Schutzisolation.
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum sind Leerrohre bei der Elektroinstallation empfehlenswert?
Leerrohre ermöglichen den nachträglichen Austausch oder das Hinzufügen von Kabeln, ohne Wände aufstemmen zu müssen. Dies ist besonders bei Änderungen oder Erweiterungen der Elektroinstallation von Vorteil. - Welchen Widerstand sollte ein Antennenkabel haben?
Ein Antennenkabel sollte einen möglichst geringen Widerstand aufweisen, um Signalverluste zu minimieren. Achten Sie auf die Herstellerangaben und verwenden Sie hochwertige Kabel. - Was ist ein Abnahmeprotokoll und warum ist es wichtig?
Ein Abnahmeprotokoll dokumentiert die korrekte Ausführung der Elektroinstallation und die gemessenen Werte. Es dient als Nachweis für die ordnungsgemäße Installation und ist wichtig für die Gewährleistung. - Was sind Betonkabel und wofür werden sie verwendet?
Betonkabel sind spezielle Kabel, die für die Verlegung im Beton geeignet sind. Sie sind widerstandsfähiger gegen mechanische Belastungen und Feuchtigkeit als herkömmliche Kabel. - Wie finde ich einen qualifizierten Elektriker?
Achten Sie auf die Qualifikation und Erfahrung des Elektrikers. Fragen Sie nach Referenzen und lassen Sie sich ein Angebot erstellen. - Welche Normen sind bei der Elektroinstallation zu beachten?
Bei der Elektroinstallation sind verschiedene Normen zu beachten, wie z.B. die DIN VDE 0100. Diese Normen regeln die Ausführung und Sicherheit der Elektroinstallation. - Was ist bei der Verlegung von Kabeln im Rohbetonboden zu beachten?
Bei der Verlegung von Kabeln im Rohbetonboden ist darauf zu achten, dass die Kabel ausreichend geschützt sind. Verwenden Sie spezielle Betonkabel und verlegen Sie die Kabel in Leerrohren. - Wie kann ich die Elektroinstallation nachträglich erweitern?
Wenn die Kabel in Leerrohren verlegt wurden, können Sie die Elektroinstallation nachträglich erweitern, indem Sie weitere Kabel durch die Leerrohre ziehen. Andernfalls müssen Sie die Wände aufstemmen.
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Elektroinstallation: Zusatzkosten für Leerrohre im Neubau
Extras kosten extra
Hallo Häuslebauer (sehr originell ...)
Das was Sie wollen ist ein Extra und muss als solches auch so vergütet werden, nämlich extra. Ist das mit dem Elektriker so vertraglich geregelt? Wenn nicht, dann gibt es auch kein Leerrohr. Betonkabel braucht es, wenn die Kabel IM Beton verlegt werden (sprich : auf die Schalung und dann kommt Beton drüber, der entwickelt nämlich beim Abbinden locker 80-90 Grad).
Also erst mal klären, was denn jetzt wo verlegt wurde, dann in den Vertrag schauen, dann meckern.
Jede Leitung durchmessen? So richtig schön mit tabellarischem Prüfprotokoll? Am besten in Excel Tabelle? Aber natürlich 🙂
Gruß,
Der Antworter 🙂 -
Leerrohre für Antennen- & Fernmeldeleitungen im Neubau!
Hallo, also das die Leitungen direkt auf dem ...
Hallo,
also das die Leitungen direkt auf dem Rohboden liegen sehe ich im Bereich der "Stromkabel" als nicht ganz so kritisch, würde es selbst aber nicht so machen!
Was ich als wesentlich kritischer ansehe, ist das Verlegen der Antennenleitungen und Fernmeldeleitungen. Und ich bin hier nicht der Ansicht, meines Vorredners, dass diese nicht ins Rohr und wenn nur gegen Aufwand, gezogen werden.
Aus meiner Sicht sind diese Leitungen grundsätzlich in Rohr zu ziehen und zu verlegen.
Gruß
martin -
Elektroinstallation: Leerrohrpflicht für Schwachstromleitungen
Volle Zustimmung
Herr Drechsler. Die Schwachstromleitungen (Antenne,
Telefon und Lautsprecher) sind in geeigneten Leerrohren
zu verlegen.
Und was die sogenannten "neuen" Betonkabel betrifft würde
ich gerne mal den Typ wissen was verlegt wurde.
Und nach Fertigstellung der Installation sollte ihr
Elektriker natürlich die Leitungen gemessen haben. Er muss
sie Ihnen natürlich nicht aushändigen. Aber zu seiner
Sicherheit sollte er diese (im Falle eines Falles) für die
Versicherung aus der Schublade ziehen können.
Sonst hat er ein Problem. -
Betonkabel im Neubau: Was sind "Betonleitungen" wirklich?
was diese "Betonleitungen" betrifft
da habe ich schon oft nachgefragt und nie eine Antwort bekommen. Was das ist, interessiert mich auch brennend!
Gruß -
Elektroinstallation: VDE-Vorschrift für Leerrohre im Neubau?
Ebenfalls volle Zustimmung
kam wohl etwas falsch rüber: Natürlich sollen die Leitungen alle in Leerrohre. Interessant ist aber doch hier, ob es eine VDE Vorschrift oder DINAbk. gibt, die das fordert. Falls nicht, muss es im Vertrag mit dem Elektriker stehen. Falls es dort auch nicht steht sehe ich keinen Grund, warum der Elektriker hier den Mehraufwand leisten soll?
Gruß,
Andreas -
Elektroinstallation: Aussage zu Leerrohren noch aktuell?
-
Elektroinstallation im Neubau: Artikel zu Leerrohren bestätigt
Yepp
Hallo OK,
die in dem Artikel gegebenen Antworten sind
immer noch aktuell. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Elektroinstallation im Neubau: Leerrohre, Kabeltypen & Widerstand
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit von Leerrohren bei der Elektroinstallation im Neubau, insbesondere für Antennen- und Fernmeldeleitungen. Es wird hinterfragt, ob eine VDE-Vorschrift diesbezüglich existiert und welche Kabeltypen (Betonkabel) verwendet wurden. Die korrekte Ausführung und Dokumentation im Abnahmeprotokoll sind entscheidend.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Elektroinstallation: Zusatzkosten für Leerrohre im Neubau sind Leerrohre ein Extra, das vertraglich geregelt sein muss. Fehlt die Vereinbarung, besteht kein Anspruch darauf.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Leerrohre für Antennen- & Fernmeldeleitungen im Neubau! betont die Wichtigkeit von Leerrohren für Antennen- und Fernmeldeleitungen, auch wenn Stromkabel direkt auf dem Rohboden weniger kritisch gesehen werden.
🔧 Praktische Umsetzung: Elektroinstallation: Leerrohrpflicht für Schwachstromleitungen unterstreicht, dass Schwachstromleitungen (Antenne, Telefon, Lautsprecher) in geeigneten Leerrohren zu verlegen sind. Nach der Installation sollte der Elektriker die Leitungen messen und ein Prüfprotokoll erstellen.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie im Vorfeld mit Ihrem Elektriker die Details der Elektroinstallation, insbesondere die Verwendung von Leerrohren und die Kabeltypen. Achten Sie auf eine detaillierte Dokumentation im Vertrag und im Abnahmeprotokoll, um spätere Probleme zu vermeiden. Beachten Sie den Beitrag Elektroinstallation: Aussage zu Leerrohren noch aktuell? für weitere Informationen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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