Internet, Telefon, DSL & ISDN im Neubau: Optimale Platzierung für Router & Co.?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die zentrale Zusammenführung aller Netzwerkkomponenten (DSL, ISDN, Telefon) in einem Keller oder Dachgeschoss mittels Leerrohren wird empfohlen. Ethernet ermöglicht eine flexible Verbindung von Rechnern über größere Distanzen. Patchfelder und RJ45-Dosen bieten Alternativen zum Schaltschrank für die zentrale Netzwerkverteilung. Die Verwendung einer Fritz!Box kann Internet, Analog- und ISDN-Anschlüsse vereinen.
Internet, Telefon, DSL & ISDN im Neubau: Optimale Platzierung für Router & Co.?
wir müssen bald unserem Elektriker sagen wo wir was in unserem neuen Haus hin haben möchten.
Je mehr ich überlege um so weniger weiß ich es.
Wo soll man bloß diese ganzen Anlagen, die ja immer mehr werden aufhängen?
DSL bzw. ISDN darf ja auch nicht so weit weg vom Rechner sein.
Wie habt Ihr das Problem gelöst?
Gruß Martin J.
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Zentrale Verteilstelle (z. B. Netzwerkschrank) muss nach DINAbk. EN 50173 und VDE 0800-2-2 geplant, installiert und dokumentiert werden – inkl. korrekter Trennung von Stark- und Schwachstrom (Mindestabstand 30 cm oder getrennte Leerrohre).
🔴 KRITISCH: Maximale Leitungslänge vom Hausanschlusspunkt (z. B. NTBA) zum DSL-Modem darf 30–50 m nicht überschreiten – sonst massive Dämpfungsverluste bei DSL/ISDN; Messung und Dokumentation vor Inbetriebnahme zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Ausreichende Leerrohre für zukünftige Glasfaseranbindungen (z. B. FTTH) müssen bereits jetzt verlegt werden – Nachrüstung im fertigen Gebäude ist technisch kaum möglich und extrem kostspielig.
⚠️ WICHTIG: Alle aktiven Komponenten (Router, Switch, VoIP-Adapter) müssen in einem trockenen, belüfteten, zugänglichen Raum mit stabiler Stromversorgung und Erdung installiert werden – Keller ohne Kondensations- oder Feuchteschutz sind grundsätzlich ungeeignet.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie sich fragen, wo Sie die verschiedenen Anschlüsse für Internet und Telefon in Ihrem Neubau am besten platzieren. Hier sind einige Überlegungen und Empfehlungen:
Zentraler Verteilerpunkt: Ich empfehle, einen zentralen Punkt im Haus für alle Netzwerk- und Telekommunikationsanschlüsse vorzusehen. Dies kann beispielsweise ein Technikraum oder ein ausreichend großer Verteilerkasten sein.
- DSL/ISDN-Anschluss: Der Hauptanschluss für DSL oder ISDN sollte idealerweise in der Nähe des zentralen Verteilerpunkts liegen.
- Router-Platzierung: Platzieren Sie den Router möglichst zentral im Haus, um eine optimale WLAN-Abdeckung zu gewährleisten. Vermeiden Sie Standorte in Kellern oder an Außenwänden.
- Netzwerkverkabelung: Verlegen Sie Netzwerkkabel (Cat 6 oder höher) von diesem zentralen Punkt zu den verschiedenen Räumen, in denen Sie Netzwerkanschlüsse benötigen (z.B. Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Schlafzimmer).
- Telefonanschlüsse: Planen Sie ausreichend Telefonanschlüsse in den Räumen ein, in denen Sie Telefone nutzen möchten.
👉 Handlungsempfehlung: Besprechen Sie die optimale Platzierung der Anschlüsse mit Ihrem Elektriker und einem Telekommunikationsfachmann, um eine zukunftssichere und bedarfsgerechte Lösung zu gewährleisten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer Martin J. plant die Netzwerkinfrastruktur in einem Neubau und fragt nach der optimalen Platzierung von Routern, Telefonanlagen und DSL/ISDN-Anschlüssen. Die Frage zeigt eine typische Unsicherheit bei der Planung moderner Hausverkabelung, wobei der Nutzer fälschlicherweise von veralteten Technologien wie ISDN ausgeht, die in Neubauten nicht mehr relevant sind.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Überlegung, die Positionierung von Netzwerkkomponenten frühzeitig zu planen, ist absolut richtig und entspricht dem Stand der Technik.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass DSL oder ISDN nicht weit vom Rechner entfernt sein dürfen, ist technisch überholt. Moderne Netzwerke nutzen Glasfaser oder Kupferkabel (Cat6/Cat7), die problemlos Distanzen von bis zu 100 Metern überbrücken. ISDN ist zudem in Neubauten nicht mehr zeitgemäß.
➕ Ergänzung: Für einen Neubau empfehle ich dringend die Installation eines zentralen Netzwerkschranks (z.B. im Keller oder Hauswirtschaftsraum), von dem aus strukturierte Cat7-Kabel zu allen Räumen verlegt werden. Zusätzlich sollten Leerrohre für zukünftige Glasfaseranschlüsse eingeplant werden.
🔴 Gefahr: Eine unzureichende Planung der Netzwerkinfrastruktur kann zu späteren Problemen wie schlechtem WLAN-Empfang, Kabelsalat oder hohen Nachrüstkosten führen. Besonders kritisch ist das Fehlen von Leerrohren, da nachträgliche Verlegungen aufwendig und teuer sind.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachplaner für Netzwerktechnik oder einen versierten Elektriker mit Erfahrung in strukturierter Verkabelung. Lassen Sie ein detailliertes Konzept erstellen, das mindestens einen zentralen Netzwerkschrank, Leerrohre zu allen Räumen und ausreichende Steckdosen für Access Points vorsieht. Planen Sie zudem Platz für einen Glasfaseranschluss ein, auch wenn dieser erst später aktiviert wird.
KI-Analyse (Qwen)
Bei der Planung der Kommunikationsinfrastruktur im Neubau ist eine zukunftssichere, normkonforme und störungsarme Verkabelung entscheidend – insbesondere für DSL, ISDN, Telefon und Internetzugänge.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Platzierung von Router, Verteiler oder aktiven Netzwerkkomponenten führt zu erheblichen Störungen: Dämpfungsverluste bei zu langen Leitungen, elektromagnetische Beeinflussung durch Stromleitungen oder Heizkörper, sowie unzureichende Erdung oder Schirmung können die Verbindungsqualität massiv beeinträchtigen – besonders bei DSL/ISDN, die auf kurze, hochwertige Kupferleitungen angewiesen sind.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "DSL bzw. ISDN darf ja auch nicht so weit weg vom Rechner sein" ist veraltet und irreführend: Entscheidend ist nicht die Entfernung zum Endgerät, sondern die Länge und Qualität der Leitung vom Hausanschlusspunkt (z. B. NTBA oder DSL-Verteiler) bis zum DSL-Modem – und diese muss nach DIN EN 50173 und VDE 0800-2-2 streng begrenzt sein (max. 30–50 m für ISDN/DSL, je nach Leitungstyp und Dämpfung).
➕ Ergänzung: Im Neubau ist zwingend ein strukturierter Verkabelungsansatz mit zentraler Verteilstelle (z. B. Multimediaverteiler im Keller oder EGAbk.) erforderlich, von der aus alle Räume mit mindestens einer CAT.6- oder CAT.6A-Netzwerkdose (für LAN) sowie einer separaten TAE-Dose (für Telefon/ISDN) versorgt werden – nicht über Steckdosenadapter oder Nachrüstlösungen.
✅ Zustimmung: Die Unsicherheit des Fragestellers ist vollkommen nachvollziehbar: Die Integration von Telekommunikation in Neubauten erfordert interdisziplinäres Know-how aus Elektrotechnik, Nachrichtentechnik und Gebäudeautomation – und darf nicht allein dem Elektriker oder Bauherrn überlassen werden.
🔴 Gefahr: Fehlende Trennung von Stark- und Schwachstromleitungen (z. B. gemeinsame Leerrohre oder zu geringer Abstand < 30 cm) birgt Risiken für Signalqualität, Geräteschäden und im Extremfall auch für die Funktion von Notrufsystemen oder Brandschutzsteuerungen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor der Elektroinstallation einen zertifizierten Kommunikationstechnik-Planer (z. B. nach VDE 0800-2-2 oder ZVEH-Fachkraft "Strukturierte Verkabelung") zur Erstellung eines detaillierten Verkabelungsplans – inkl. Lageplan der Verteilstelle, Leitungsführung, Dosenpositionen und Dokumentation aller Anschlusspunkte.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern einen zentralen Verteilerpunkt (Netzwerkschrank/Technikraum) als technische Basis.
- Alle betonen die Notwendigkeit frühzeitiger und fachkundiger Planung vor der Rohinstallation – durch Elektrofachkraft, Kommunikationstechniker oder Planer.
- Alle warnen vor nachträglichen Verkabelungsmaßnahmen und fordern Leerrohre bzw. strukturierte Verkabelung bereits im Rohbau.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht noch von „DSL/ISDN-Anschluss“ als Standard und empfiehlt eine Platzierung „in der Nähe des zentralen Verteilerpunkts“ – ohne konkrete Distanzvorgabe.
- DeepSeek korrigiert dies deutlich: ISDN ist veraltet, Glasfaser ist Zielstandard, und Distanzgrenzen werden nicht thematisiert – stattdessen Cat7 für bis zu 100 m.
- Qwen betont hingegen die gesetzlich und normativ begrenzte Maximaldistanz für DSL/ISDN (30–50 m vom Hausanschluss) und verweist auf DIN/VDE – im Widerspruch zu DeepSeeks 100-m-Angabe, die nur für LAN gilt.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die Gefahr elektromagnetischer Beeinflussung (Starkstromabstand & Schirmung) und spezifiziert Erdungs-/Schutzanforderungen für Notruf- und Brandschutzsysteme.
- DeepSeek ergänzt dringend die Einplanung von Leerrohren für FTTH – ein Aspekt, den GoogleAI nicht erwähnt und Qwen nur implizit („zukunftssicher“) anspricht.
❌ Widerspruch:
- DeepSeek behauptet, ISDN sei „nicht mehr zeitgemäß“ und „nicht mehr relevant“ – Qwen und GoogleAI gehen aber von einer (noch) möglichen, normgerechten ISDN-Nutzung im Neubau aus (z. B. für Fax, Alarmanlagen, ältere Türsprechanlagen) und betonen statt dessen die technisch verbindliche Distanzregelung.
- GoogleAI empfiehlt Router-Platzierung „möglichst zentral im Haus“ ohne technische Begründung – Qwen widerspricht implizit: Der Router darf nicht beliebig platziert werden, sondern muss in der Verteilstelle stehen; WLAN-Coverage wird durch Access Points (nicht Router-Standort) gesteuert.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere Aussage von Qwen (30–50 m Maximaldistanz für DSL/ISDN, Starkstromtrennung, VDE-Normierung) wird priorisiert – Vorsichtsprinzip vor technischer Spekulation.
- Die Empfehlung von DeepSeek zur Glasfaser-Vorverlegung wird übernommen – sie ist zukunftsorientiert und risikoarm.
- GoogleAIs Router-Platzierungs-Tipp wird als irreführend zurückgestellt; stattdessen gilt: Router gehört in die zentrale Verteilstelle, WLAN-Coverage wird über verteilte Access Points sichergestellt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Zentrale Verteilstelle (Netzwerkschrank) ✅ Alle drei Modelle fordern eine zentrale, normkonforme Verteilstelle (z. B. im Keller oder Hauswirtschaftsraum) als unabdingbare Basis für strukturierte Verkabelung. Leitungslänge DSL/ISDN ⚠️ Qwen und GoogleAI sehen technische Distanzgrenzen (30–50 m); DeepSeek ignoriert diese, weil ISDN als veraltet gilt – Konsens: Bei ISDN/DSL-Nutzung gilt die VDE-Grenze; bei Glasfaser entfällt sie. Leerrohre für FTTH ✅ DeepSeek fordert explizit, Qwen und GoogleAI implizieren „Zukunftssicherheit“ – Konsens: Leerrohre sind zwingend, auch wenn Glasfaser erst später kommt. Stark-/Schwachstrom-Trennung ✅ Nur Qwen nennt konkreten Mindestabstand (30 cm) und Gefahr für Notrufsysteme – aber alle drei warnen vor Störungen durch unsachgemäße Verlegung; Konsens: Trennung ist zwingend, VDE 0800-2-2 gilt. Fachplanung durch Spezialisten ✅ Alle drei empfehlen ausdrücklich Fachplanung – GoogleAI „Elektriker & Telekommunikationsfachmann“, DeepSeek „Fachplaner für Netzwerktechnik“, Qwen „zertifizierter Kommunikationstechnik-Planer nach VDE“. 👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie die Netzwerkverkabelung nicht als „Nebensache“ der Elektroinstallation, sondern als eigenständige, normkonforme Gewerkeplanung mit zertifiziertem Kommunikationstechnik-Planer – unter Einhaltung der VDE 0800-2-2, DIN EN 50173 und unter Berücksichtigung der realen DSL/ISDN-Distanzgrenzen sowie der FTTH-Vorverlegung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Einhaltung der VDE-Distanzgrenze (30–50 m für DSL/ISDN) wird übersehen Technische Unbrauchbarkeit der Leitung, dauerhafte Verbindungsabbrüche, keine DSL- oder ISDN-Nutzung möglich 🔴 Risiko Fehlende Trennung von Stark- und Schwachstromleitungen Störungen im Datenverkehr, Geräteschäden, Einbußen bei Notruf- und Brandschutzsystemen 🔴 Risiko Keine Leerrohre für zukünftige Glasfaser Nachrüstung nur über aufwendige Putzbrechungen oder Zwischenwände möglich – Kostensteigerung um 300–500 % 🔴 Risiko Router oder Switch in feuchtem / ungeeignetem Raum (z. B. ungedämmter Keller) Kondensationsbildung, Kurzschlüsse, Ausfall der gesamten Kommunikationsinfrastruktur 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation (Lageplan, Kabelbelegung, Dosenpositionen) Unmöglichkeit einer schnellen Fehlersuche, hohe Kosten bei Wartung oder Erweiterung, Verstoß gegen VDE-Normen ✅ Chance Einbau eines zentralen Netzwerkschranks mit redundanter Stromversorgung Hohe Verfügbarkeit, einfache Erweiterung, zentrale Steuerung aller Netzwerkdienste (WLAN, VoIP, Smart Home) ✅ Chance Vorverlegung von Cat6A- oder Cat7-Kabeln zu allen Räumen Zukunftssichere 10-Gbit/s-Übertragung, einfache Anbindung aller Endgeräte ohne WLAN-Abhängigkeit ✅ Chance Einplanung von Leerrohren bis in alle Wohnräume inkl. Dachboden und Garage Möglichkeit einer späteren FTTH-Nutzung ohne bauliche Eingriffe, Wertsteigerung des Gebäudes ✅ Chance Installation von festen Access Points an optimalen Positionen (z. B. EG/OGAbk.-Decken) Stabile, störungsfreie WLAN-Coverage ohne „Router im Wohnzimmer“-Kompromiss ✅ Chance Integration von TAE-Dosen parallel zu LAN-Dosen in allen Räumen Flexibilität für Telefone, Faxgeräte, Türsprechanlagen oder Alarmanlagen – auch bei ISDN-Ausstieg nicht veraltet Orientierungshilfen
- Fachplaner beauftragen: Beauftragen Sie noch vor Vertragsabschluss mit dem Elektroinstallateur einen zertifizierten Kommunikationstechnik-Planer nach VDE 0800-2-2 zur Erstellung eines verbindlichen Verkabelungsplans – inkl. Lageplan, Leitungswege, Dosenpositionen und Dokumentation.
- Zentrale Verteilstelle festlegen: Wählen Sie einen trockenen, staubgeschützten und zugänglichen Raum (z. B. Hauswirtschaftsraum im EG) als Netzwerkschrank-Standort – kein Keller ohne Feuchteschutz, kein unbeheizter Dachboden.
- Leerrohre verlegen: Lassen Sie mindestens ein 32-mm-Leerrohr von der Hausanschlussstelle bis in jeden Wohnraum, zur Garage und zum Dachboden verlegen – inkl. einem zweiten Leerrohr für spätere Glasfaser.
- DSL/ISDN-Distanz dokumentieren: Fordern Sie vom Planer die exakte Länge der Leitung vom Hausanschlusspunkt (NTBA) bis zum vorgesehenen DSL-Modem-Standort – diese muss nach VDE max. 50 m betragen; dokumentieren Sie dies in der Baubegleitung.
- Trennung von Stark- und Schwachstrom prüfen: Vereinbaren Sie mit dem Elektriker eine feste Leitungsroute mit mindestens 30 cm Abstand zwischen Strom- und Datenleitungen – oder getrennte Leerrohre – und lassen Sie dies in der Bauakten-Dokumentation festhalten.
- LAN- und TAE-Dosen parallel einplanen: In jedem Raum mindestens eine CAT.6A-LAN-Dose und eine separate TAE-Dose vorsehen – keine „Kombi-Dosen“ und keine Anschlüsse über Steckdosenadapter.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- DSL (Digital Subscriber Line)
- Eine Technologie zur schnellen Datenübertragung über Telefonleitungen. DSL ermöglicht höhere Geschwindigkeiten als herkömmliche Modems.
Verwandte Begriffe: Breitband, Internetanschluss, Router - ISDN (Integrated Services Digital Network)
- Ein digitaler Telefonanschluss, der mehrere Kanäle für Sprache und Daten gleichzeitig bereitstellt. ISDN bietet eine höhere Sprachqualität und schnellere Datenübertragung als analoge Telefonanschlüsse.
Verwandte Begriffe: Telefonanschluss, Festnetz, VoIP - Router
- Ein Gerät, das Datenpakete zwischen verschiedenen Netzwerken weiterleitet. Router werden häufig verwendet, um ein Heimnetzwerk mit dem Internet zu verbinden.
Verwandte Begriffe: Netzwerk, WLAN, Modem - Netzwerkkabel (Cat 6)
- Ein Kabeltyp, der zur Datenübertragung in Netzwerken verwendet wird. Cat 6-Kabel bieten eine höhere Bandbreite und geringere Störungen als ältere Kabeltypen.
Verwandte Begriffe: Ethernet, LAN, Patchkabel - WLAN (Wireless Local Area Network)
- Ein drahtloses Netzwerk, das es Geräten ermöglicht, ohne Kabel miteinander zu kommunizieren. WLAN wird häufig verwendet, um Laptops, Smartphones und andere Geräte mit dem Internet zu verbinden.
Verwandte Begriffe: WiFi, Funknetzwerk, Router - Zentraler Verteilerpunkt
- Ein Ort im Haus, an dem alle Netzwerk- und Telekommunikationsleitungen zusammenlaufen. Dies ermöglicht eine zentrale Verwaltung und Verteilung der Signale.
Verwandte Begriffe: Patchpanel, Netzwerkverteiler, Technikraum - Leerrohr
- Ein Rohr, das in Wänden oder Böden verlegt wird, um Kabel nachträglich einzuziehen. Leerrohre erleichtern die Installation und Wartung von Kabeln.
Verwandte Begriffe: Kabelschutzrohr, Installationsrohr, Elektroinstallation
Häufige Fragen (FAQ)
- Wo sollte der Hauptanschluss für DSL/ISDN im Neubau platziert werden?
Der Hauptanschluss sollte idealerweise in der Nähe eines zentralen Verteilerpunkts liegen, um eine einfache Verteilung des Signals im Haus zu ermöglichen. - Wie platziere ich den Router optimal für eine gute WLAN-Abdeckung?
Platzieren Sie den Router möglichst zentral im Haus und vermeiden Sie Standorte in Kellern oder an Außenwänden, da diese die Signalstärke beeinträchtigen können. - Welche Art von Netzwerkkabeln sollte ich im Neubau verlegen?
Ich empfehle, Netzwerkkabel der Kategorie Cat 6 oder höher zu verlegen, um eine zukunftssichere und schnelle Datenübertragung zu gewährleisten. - Wie viele Telefonanschlüsse sollte ich im Neubau einplanen?
Planen Sie ausreichend Telefonanschlüsse in den Räumen ein, in denen Sie Telefone nutzen möchten. Berücksichtigen Sie auch mögliche zukünftige Bedürfnisse. - Was ist ein zentraler Verteilerpunkt und warum ist er wichtig?
Ein zentraler Verteilerpunkt ist ein Ort, an dem alle Netzwerk- und Telekommunikationsanschlüsse zusammenlaufen. Dies ermöglicht eine übersichtliche und flexible Verteilung der Signale im Haus. - Sollte ich Leerrohre für zukünftige Verkabelungen einplanen?
Ja, ich empfehle dringend, Leerrohre für zukünftige Verkabelungen einzuplanen. Dies ermöglicht es Ihnen, später problemlos neue Kabel zu verlegen, ohne Wände aufstemmen zu müssen. - Was ist bei der Platzierung von Netzwerkdosen zu beachten?
Achten Sie darauf, die Netzwerkdosen an strategisch günstigen Stellen zu platzieren, z.B. in der Nähe von Computern, Fernsehern oder anderen Geräten, die eine Netzwerkverbindung benötigen. - Wie kann ich sicherstellen, dass mein Netzwerk im Neubau zukunftssicher ist?
Verwenden Sie hochwertige Komponenten, planen Sie ausreichend Anschlüsse ein und berücksichtigen Sie mögliche zukünftige Technologien wie Glasfaser.
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Informationen zur Installation eines Glasfaseranschlusses. - Telefonanlage im Neubau
Auswahl und Installation einer geeigneten Telefonanlage.
-
Netzwerk im Neubau: Zentrale Leerrohre für optimale Verkabelung
so haben ich das gelöst
In Kurzform:
Leerrohre von jedem Zimmer an EINEN zentralen Punkt (Keller oder Dachgeschoss). Dort läuft dann alles zusammen.
siehe Link:Der Rechner darf durchaus 100 m vom DSL-Modem entfernt sein. Soweit geht nämlich Ethernet ohne Repeater/Switch.
Und dann am besten eine "Fritz-Box" von AVM. Dann haben Sie Internet und 3-fach Analog und ISDN in einem Kästchen. Und braucht fast kein Strom. -
Neubau Netzwerk: Ähnliche Lösungen im Forum – Linksammlung
Das hatten wir schon so
ähnlich: -
Keller-Schaltschrank: Alternative für DSL-Modem & ISDN-Anschluss?
Hallo, ist ja ein richtiger Schaltschrank im Keller, der ...
Hallo,
ist ja ein richtiger Schaltschrank im Keller, der ist aber bestimmt schön teuer;-)
Also zurzeit habe ich neben dem Rechner das DSL Modem und eine Eumex für die Telefone ISDN.
Die sind aber über USB Kabel mit dem Rechner verbunden.
Wie soll das denn gehen wenn die jetzt im Keller wären?
Gruß Martin J. -
Netzwerktechnik: Ethernet für flexible Rechneranbindung im Neubau
Zauberwort
heißt Netzwerk über Ethernet. Dann können sie viele Rechner an die Anlage anhängen. -
Patchfeld & RJ45: Zentrale Netzwerkverteilung im Neubau realisieren
Muss kein Schaltschrank sein.
geht auch einfacher. Entweder 8-fach Patchfeld für die Wand (oder 2). Oder RJ45- Dosen.
PS: Den Schrank bekam ich geschenkt. Hat eh nur 1/2 Bautiefe. Server etc. passt leider nicht rein.Dort habe ich das 8-fach Patchfeld gekauft. Ansonsten gibt es das auch bei eBay gebraucht. Es ging ja hier eher ums Prinzip, alle Leitungen ZENTRAL. Was Sie dann DORT machen ist erstmals zweirangig. Notfalls geht es auch mit "fliegender" Verkabelung.
Gibt es dann höchstens Stress mit dem WAF (Womens Aceptions Faktor). -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Internet, Telefon & Netzwerk im Neubau: Optimale Platzierung
💡 Kernaussagen: Die zentrale Zusammenführung aller Netzwerkkomponenten (DSL, ISDN, Telefon) in einem Keller oder Dachgeschoss mittels Leerrohren wird empfohlen. Ethernet ermöglicht eine flexible Verbindung von Rechnern über größere Distanzen. Patchfelder und RJ45-Dosen bieten Alternativen zum Schaltschrank für die zentrale Netzwerkverteilung. Die Verwendung einer Fritz!Box kann Internet, Analog- und ISDN-Anschlüsse vereinen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass der Rechner bis zu 100 Meter vom DSL-Modem entfernt sein kann, wenn Ethernet verwendet wird, wie im Beitrag Netzwerk im Neubau: Zentrale Leerrohre für optimale Verkabelung erläutert wird.
✅ Zusatzinfo: Für die zentrale Netzwerkverteilung im Neubau sind Patchfelder und RJ45-Dosen eine gute Alternative zum teuren Schaltschrank. Ein 8-fach Patchfeld kann bereits ausreichend sein, wie im Beitrag Patchfeld & RJ45: Zentrale Netzwerkverteilung im Neubau realisieren beschrieben.
👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie im Neubau Leerrohre von jedem Zimmer zu einem zentralen Punkt (Keller oder Dachgeschoss) für eine flexible und zukunftssichere Netzwerkverkabelung. Weitere Informationen und ähnliche Lösungen finden Sie in der Linksammlung im Beitrag Neubau Netzwerk: Ähnliche Lösungen im Forum – Linksammlung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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