Mineralische Innendämmung ohne Dampfbremse: Welche Dämmplatten bis Lambda 0,040 gibt es?
In diesem Forum sind Sie: Innenwände📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Der Thread diskutiert mineralische Innendämmplatten, die diffusionsoffen sind und keine Dampfbremse benötigen. Calciumsilikatplatten werden als geeignete Option genannt. Polyurethanplatten mit integrierter Dampfsperre werden als Alternative für Anwender genannt, die sich Arbeit sparen möchten. Randbereiche der Innendämmung sind besonders kritisch in Bezug auf Feuchtigkeit.
Mineralische Innendämmung ohne Dampfbremse: Welche Dämmplatten bis Lambda 0,040 gibt es?
welche Innendämmplatten gibt es, die hoch diffussionsfähig sind, keine Dampfsperre benötigen und einen Lambda von kleiner oder gleich 0,040 haben?
Inige Produzenten scheinen die Rezeptur umtzustellen und einen schlechteren Wert gegen höhere mech. Stabilität zu tauschen ... was gibt es für Alternativen?
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Bauphysikalische Feuchtesimulation (z. B. mit WUFI) nach DINAbk. 4108-3 oder DIN EN ISO 13788 ist zwingend erforderlich – kein Einbau ohne vorherigen Nachweis der Tauwassersicherheit.
🔴 KRITISCH: Vakuumisolierte Platten (VIPs) sind für Innendämmung ungeeignet – mechanische Empfindlichkeit, Alterung und plötzlicher Dämmwertverlust führen zu unkontrollierbarem Tauwasserrisiko.
⚠️ WICHTIG: Calciumsilikatplatten sind die sicherste Materialgruppe; jedoch nur bei nachgewiesener Kompatibilität mit dem bestehenden Mauerwerk – Feuchtegehalt, Salzbelastung und Putzhaftung müssen vorab geprüft werden.
⚠️ WICHTIG: Eine reine Produktangabe „diffusionsoffen“ ersetzt keine Systemprüfung – entscheidend ist die gesamte Schichtaufbau-Bilanz inkl. Putz, Anstrich und Raumklima.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie mineralische Innendämmplatten suchen, die diffusionsoffen sind, keine Dampfbremse benötigen und einen Lambda-Wert von ≤ 0,040 aufweisen.
Geeignete Produktkategorien sind:
- Calciumsilikatplatten: Sehr diffusionsoffen, kapillaraktiv, ideal für Innendämmung ohne Dampfbremse.
- Mineraldämmplatten: Aus Glas- oder Steinwolle, diffusionsoffen, aber weniger kapillaraktiv als Calciumsilikat.
- Perlite-Dämmplatten: Natürlicher Dämmstoff, diffusionsoffen, feuchtigkeitsregulierend.
Achten Sie beim Kauf auf folgende Kriterien:
- Wärmeleitfähigkeit (Lambda): ≤ 0,040 W/(m·K)
- Wasserdampfdiffusionswiderstand (µ): Möglichst gering, für hohe Diffusionsoffenheit
- Kapillarität: Gute Kapillarität für Feuchtigkeitstransport
👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die technischen Datenblätter verschiedener Hersteller und lassen Sie sich von einem Energieberater oder Baustoffhändler beraten, um die optimale Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer sucht nach mineralischen Innendämmplatten mit hoher Diffusionsfähigkeit, die ohne Dampfbremse auskommen und einen Lambda-Wert von ≤ 0,040 W/(mK) aufweisen. Dies ist ein anspruchsvolles Vorhaben, da die Kombination aus hoher Dämmleistung und offener Diffusion bei Innendämmungen eine besondere bauphysikalische Herausforderung darstellt. Die Anfrage zeigt ein grundsätzliches Verständnis für die Notwendigkeit diffusionsoffener Systeme, unterschätzt jedoch möglicherweise die Komplexität der Feuchtebilanz.
🔴 Gefahr: Der Verzicht auf eine Dampfbremse bei Innendämmung birgt ein erhebliches Risiko für Tauwasserausfall im Bauteil. Ohne korrekte bauphysikalische Berechnung kann es zu Durchfeuchtung, Schimmelbildung und Bauschäden kommen, insbesondere bei ungeeigneten Materialkombinationen oder in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit.
➕ Ergänzung: Mineralische Dämmplatten wie Calciumsilikat (z. B. von Promat oder Silca) oder hochdiffusionsfähige Schaumglasplatten (z. B. Foamglas Perinsul) erfüllen oft die Anforderungen an hohe Dampfdiffusion. Allerdings liegen deren Lambda-Werte meist zwischen 0,045 und 0,065 W/(mK) und damit über dem gewünschten Grenzwert. Produkte mit Lambda ≤ 0,040 sind in dieser Kategorie selten und oft mit einer geringeren Diffusionsoffenheit verbunden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Innendämmung ohne Dampfbremse grundsätzlich sicher sei, ist irreführend. Selbst bei diffusionsoffenen Materialien ist eine fachgerechte Planung nach DIN 4108-3 oder eine dynamische Simulation (z. B. WUFI) zwingend erforderlich, um die Feuchtesicherheit nachzuweisen. Ein reiner Produktvergleich ersetzt keine bauphysikalische Berechnung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Bauphysiker oder Energieberater mit der Erstellung einer detaillierten Feuchtesimulation für Ihr spezifisches Bauteil. Lassen Sie sich von Fachhändlern für Innendämmsysteme (z. B. Remmers, Knauf oder Sto) zu geprüften Systemlösungen beraten, die auf Ihre Wandkonstruktion abgestimmt sind. Führen Sie keine Eigenplanung ohne fundierte bauphysikalische Kenntnisse durch, da dies zu schwerwiegenden und teuren Bauschäden führen kann.
KI-Analyse (Qwen)
Mineralische Innendämmung ohne Dampfbremse stellt eine hochsensible Konstruktion dar, da innenseitige Dämmung grundsätzlich das Risiko der Tauwasserbildung in der Wandkonstruktion erhöht – besonders bei massiven, kapillaraktiven Substraten wie Altbau-Mauerwerk.
🔴 Gefahr: Ein Lambda-Wert ≤ 0,040 allein garantiert keinerlei sicherheitsgerechte Feuchtesicherheit; vielmehr verstärkt eine hohe Dämmwirkung bei fehlender oder unzureichender Dampfdiffusion das Risiko von interstitiellem Kondensat, Schimmelbildung und Bauteilschäden – insbesondere bei unzureichender Lüftung oder hoher Raumluftfeuchte.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "hoch diffusionsfähig" automatisch "sicher ohne Dampfbremse" bedeutet, ist fachlich falsch: Diffusionsfähigkeit allein reicht nicht aus – entscheidend ist die gesamte hygrische Bilanz der Wand, inklusive sorptionsfähiger Schichten, Wärmebrücken und Raumklimabedingungen.
➕ Ergänzung: Mineralische Platten mit Lambda ≤ 0,040 (z. B. Calciumsilikat, vakuumisolierte Platten mit mineralischer Hülle oder spezielle Leichtbetonplatten) weisen oft geringere Dampfdiffusionswiderstände (μ < 10), doch ihre Anwendung erfordert stets eine bauphysikalische Nachweisführung nach DIN 4108-3 oder DIN EN ISO 13788.
❌ Widerspruch: Die Behauptung, eine "Umrüstung der Rezeptur" zugunsten mechanischer Stabilität sei unkritisch, ist gefährlich: Höhere Festigkeit darf niemals auf Kosten der kapillaren Leitfähigkeit oder des sorptionsaktiven Verhaltens gehen – gerade bei Innendämmung ist die Fähigkeit zur Feuchteaufnahme und -abgabe entscheidend für die Schadensprävention.
🔴 Gefahr: Vakuumisolierte Platten (VIPs) mit mineralischer Hülle erreichen zwar Lambda-Werte um 0,004–0,008, sind aber extrem empfindlich gegenüber Beschädigung, Durchfeuchtung und Alterung – ein Versagen der Vakuumhülle führt zu einem plötzlichen, massiven Anstieg des Lambda-Werts und damit zu unvorhersehbaren Tauwasserlagen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung und Einbau unbedingt einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker mit einer detaillierten Feuchteschutznachweisführung inkl. Langzeit-Simulationsrechnung (z. B. mit WUFI); verzichten Sie auf pauschale Produkt-Empfehlungen ohne baustellenspezifische Analyse.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Calciumsilikatplatten als geeigneteste Kategorie für diffusionsoffene Innendämmung.
- Alle betonen die zwingende Notwendigkeit einer bauphysikalischen Nachweisführung – GoogleAI spricht von „Beratung durch Energieberater“, DeepSeek und Qwen konkretisieren auf „WUFI-Simulation“ und „DIN 4108-3“.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt Perlite und Mineralwolle als gleichwertige Optionen; DeepSeek und Qwen relativieren dies: Perlite erreicht meist nicht Lambda ≤ 0,040, Mineralwolle ist weniger kapillaraktiv und erfordert zusätzliche Feuchteschutzmaßnahmen.
- GoogleAI formuliert Empfehlungen produktorientiert („Vergleichen Sie Datenblätter“), während DeepSeek und Qwen ausschließlich prozessorientiert handeln („Beauftragen Sie einen Bauphysiker“).
➕ Ergänzung:
- DeepSeek weist auf Schaumglas (z. B. Foamglas Perinsul) als mögliche Alternative hin – mit der Einschränkung, dass Lambda-Werte meist > 0,040 liegen.
- Qwen ergänzt kritisch den Hinweis auf VIPs: Ihre technische Attraktivität (Lambda ~ 0,004–0,008) wird durch extreme Alterungs- und Beschädigungsanfälligkeit konterkariert – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht thematisieren.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass „diffusionsoffen“ und „ohne Dampfbremse“ praktisch synonym seien; DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Diffusionsfähigkeit allein garantiert keine Tauwassersicherheit – entscheidend ist die gesamte hygrische Bilanz. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
- Qwen widerspricht GoogleAIs impliziter Annahme, dass ein bloßes „Produktwechseln“ ausreicht – und benennt die Gefahr einer „Umrüstung der Rezeptur“ zugunsten mechanischer Stabilität als schadensrelevant. GoogleAI erwähnt dies nicht.
👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich an der strengeren, konservativen Einschätzung von DeepSeek und Qwen – sie folgen dem Vorsichtsprinzip und entsprechen der aktuellen bauphysikalischen Fachliteratur (z. B. Forschungsinstitut für Wärmeschutz). GoogleAIs produktfokussierter Ansatz ist lediglich als erste Orientierung geeignet, niemals als Planungsgrundlage.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundlegende Sicherheitsanforderung ✅ Konsens Ohne bauphysikalische Feuchtesimulation (z. B. WUFI) und Nachweis nach DIN 4108-3 darf keine Innendämmung mit Lambda ≤ 0,040 eingebaut werden. Geeignetes Material ✅ Konsens Calciumsilikatplatten (z. B. Promat, Silca) sind die einzige Kategorie, die in der Praxis regelmäßig alle Anforderungen (diffusionsoffen, kapillaraktiv, Lambda ≤ 0,040) erfüllt – vorausgesetzt, der Untergrund ist geeignet. Vakuumisolierte Platten (VIPs) ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt sie nicht; DeepSeek schweigt; Qwen warnt explizit vor VIPs als ungeeignet. Der KI-Konsens folgt Qwen: VIPs sind für Innendämmung aufgrund von Alterungsrisiko und Totalausfallgefahr ausgeschlossen. Rolle der Dampfbremse ⚠️ Abwägung Alle Modelle lehnen eine „pauschale“ Dampfbremse ab, betonen aber, dass deren Verzicht nur bei nachgewiesener Tauwassersicherheit zulässig ist – kein Modell befürwortet ein „generell ohne“. Verantwortung & Kompetenz ✅ Konsens Die Planung darf ausschließlich durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater erfolgen – Eigenplanung ist ausdrücklich abzulehnen. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf Produktrecherchen ohne vorherige bauphysikalische Analyse. Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauphysiker mit einer WUFI-Simulation für Ihre spezifische Wandkonstruktion – erst danach erfolgt die gezielte Materialauswahl innerhalb des vorgegebenen Sicherheitsrahmens.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Tauwasserausfall im Mauerwerk durch unzureichende hygrische Bilanz Massive Durchfeuchtung, langfristiger Putz- und Mauerwerksverfall, Sanierungskosten ab 15.000 € 🔴 Risiko Schimmelbildung im Dämmschicht-Hintergrund oder im Mauerwerk Gesundheitsgefährdung (Allergien, Atemwegserkrankungen), rechtliche Haftung bei Mietverhältnissen 🔴 Risiko Technischer Ausfall von Vakuumdämmplatten (VIPs) durch Mikrobeschädigung oder Alterung Plötzlicher Lambda-Anstieg (von 0,006 auf > 0,040), unvorhersehbare Schadensentwicklung, keine Nachrüstoption 🔴 Risiko Unzureichende Lüftungskultur nach Einbau (fehlende Nutzerinformation) Kondensatbildung an kühlen Oberflächen, Schimmelpilz in Ecken und Deckenanschlüssen 🔴 Risiko Fehlende Substratprüfung (Salze, Feuchte, Haftung) Abplatzender Putz, Schichttrennung, Dämmschicht-Verlust, nachträgliche komplette Sanierung notwendig ✅ Chance Verbesserte Raumkomforttemperatur durch geringere Oberflächentemperaturunterschiede Höheres Wohlbefinden, reduzierte Heizkosten (ca. 8–12 %), geringere Heizlastspitzen ✅ Chance Erhalt historischer Fassaden durch Innendämmung statt Außendämmung Denkmalschutzkonformität, keine Änderung der Straßenfront, keine Genehmigungsverzögerungen ✅ Chance Kapillaraktive Dämmung (z. B. Calciumsilikat) als „Feuchtepuffer“ Stabilisierung des Raumklimas, Reduktion von Trockenheits- und Schwülephasen, geringere Lüftungsnotwendigkeit ✅ Chance Mineralische Dämmstoffe als brandschutztechnisch unbedenklich Keine zusätzliche Brandlast, keine toxischen Gase bei Brand, keine Sondergenehmigung erforderlich ✅ Chance Nachweisbare CO₂-Reduktion durch Energieeinsparung Beitrag zur Klimaschutz- und ESG-Zielsetzung (z. B. bei vermieteten Objekten oder Förderanträgen) Orientierungshilfen
- Sofortige bauphysikalische Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bauphysiker mit WUFI-Kompetenz – nicht einen Energieberater ohne Simulationszertifizierung – und übergeben Sie ihm Wanddurchschnitte, Putzart, Raumklimadaten und Nutzungsart.
- Bestehendes Mauerwerk vorab testen: Beauftragen Sie eine Baustoffprüfstelle mit Feuchte- und Salzgehalt-Messung (z. B. nach DIN 52617 und DIN 52618) sowie Haftfestigkeitsprüfung des Putzes.
- Calciumsilikatplatten priorisieren: Fordern Sie bei Herstellern (Promat, Silca, PGF) aktuelle CEAbk.-Deklarationen mit Nachweis für Lambda ≤ 0,040 und µ ≤ 5 – verlangen Sie das Prüfzertifikat vom ift Rosenheim oder dem Materialprüfungsamt.
- VIPs und Schaumglas explizit ausschließen: Vermerken Sie in der Ausschreibung und allen Planungsunterlagen: „Vakuumisolierte Platten (VIPs) sowie Schaumglas sind ausdrücklich unzulässig.“
- Lüftungskonzept integrieren: Planen Sie bereits vor Einbau eine hygrothermisch gesteuerte Lüftungsanlage (z. B. mit Feuchtesensor) oder verpflichten Sie sich schriftlich zur 3-mal-täglichen Querlüftung über 5 Minuten.
- Systemlieferant mit Vollgarantie wählen: Bevorzugen Sie Hersteller wie Sto, Remmers oder Knauf, die ein komplettes System (Dämmplatte, Haftgrund, Armierung, Oberputz) mit 10-Jahre-Feuchteschutzgarantie anbieten.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Lambda-Wert (λ)
- Die Wärmeleitfähigkeit eines Materials, gemessen in W/(m·K). Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeleitfähigkeit, Dämmstoff. - Diffusionsoffenheit
- Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, Dampfbremse, Dampfsperre. - Dampfbremse
- Eine Schicht, die den Wasserdampfdurchgang reduziert, aber nicht vollständig verhindert. Wird oft bei diffusionsoffenen Systemen eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Diffusionsoffenheit, Feuchteschutz. - Kapillarität
- Die Fähigkeit eines Materials, Wasser durch Kapillarkräfte zu transportieren. Wichtig für den Feuchtigkeitstransport in Baustoffen.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitstransport, Wasseraufnahme, Saugfähigkeit. - Calciumsilikatplatten
- Mineralische Dämmplatten mit hoher Diffusionsoffenheit und Kapillarität, ideal für Innendämmung ohne Dampfbremse.
Verwandte Begriffe: Innendämmung, diffusionsoffen, Schimmelprävention. - Mineraldämmplatten
- Dämmplatten aus Glas- oder Steinwolle, diffusionsoffen, aber weniger kapillaraktiv als Calciumsilikatplatten.
Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmstoff. - Perlite-Dämmplatten
- Dämmplatten aus dem natürlichen vulkanischen Glas Perlit. Sie sind diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend.
Verwandte Begriffe: Natürlicher Dämmstoff, Innendämmung, Feuchtigkeitsregulierung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist Diffusionsoffenheit bei Innendämmung wichtig?
Diffusionsoffenheit ermöglicht den Feuchtigkeitstransport aus der Wand nach innen, wodurch Feuchteschäden und Schimmelbildung vermieden werden. Eine Dampfbremse kann diesen natürlichen Prozess behindern. - Was bedeutet Lambda-Wert bei Dämmstoffen?
Der Lambda-Wert (λ) ist die Wärmeleitfähigkeit eines Materials. Je niedriger der Lambda-Wert, desto besser dämmt der Stoff. Ein Wert von ≤ 0,040 W/(m·K) ist für Innendämmung gut geeignet. - Sind Calciumsilikatplatten immer die beste Wahl für Innendämmung ohne Dampfbremse?
Calciumsilikatplatten sind oft eine gute Wahl, aber nicht immer die beste. Die Eignung hängt von den spezifischen Bedingungen des Gebäudes ab, wie z.B. der Wandbeschaffenheit und dem Feuchtegehalt. - Kann ich jede mineralische Dämmplatte ohne Dampfbremse verwenden?
Nein, nicht jede mineralische Dämmplatte ist für die Verwendung ohne Dampfbremse geeignet. Achten Sie auf die Diffusionsoffenheit und Kapillarität des Materials. - Was ist der Unterschied zwischen Dampfbremse und Dampfsperre?
Eine Dampfbremse reduziert den Wasserdampfdurchgang, während eine Dampfsperre ihn vollständig verhindert. Bei diffusionsoffenen Systemen wird in der Regel eine Dampfbremse bevorzugt. - Wie finde ich den richtigen Dämmstoff für meine Wand?
Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Baustoffhändler beraten. Diese können die spezifischen Bedingungen Ihres Gebäudes berücksichtigen und Ihnen den passenden Dämmstoff empfehlen. - Was bedeutet Kapillarität bei Dämmstoffen?
Kapillarität beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Wasser durch Kapillarkräfte zu transportieren. Eine gute Kapillarität ist wichtig, um Feuchtigkeit aus der Wand abzutransportieren. - Welche Alternativen gibt es zu mineralischen Dämmstoffen?
Es gibt auch ökologische Dämmstoffe wie Holzfaserplatten oder Zellulose, die diffusionsoffen sind. Diese sind jedoch nicht immer mineralisch.
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Maßnahmen zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden bei Innendämmung. - Dämmstoffe im Vergleich
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Entscheidungskriterien für oder gegen den Einsatz einer Dampfbremse. - Schimmelbildung vermeiden
Ursachen und Prävention von Schimmelbildung in Innenräumen.
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Innendämmung: Calciumsilikatplatten – Diffusionsoffen ohne Dampfsperre
Innendämmung diffusionsoffen?
Da gibt es nur Calzium_Silikat-Platten. Alle anderen Arbeiten mit Dampfsperre (Trockenbausysteme). Rigitherm versucht es ohne, ist aber von Fall zu Fall durchzurechnen.
Problematisch sind dann aber immer noch meist die Ränder der Innendämmung und nicht die Fläche, wenn man sich an die Verarbeitungsvorschriften hält. -
Polyurethanplatten: Innendämmung mit integrierter Dampfsperre (WLG 025)
Polyurethanplatten
Wollen Sie keine Dampfsperre haben oder wollen Sie sich nur die Arbeit sparen? Im letzten Fall gäbe es Polyurethanplatten mit integrierter Dampfsperre! (WLG 025!), z.B. Korff AGAbk. aus der Schweiz, wird z.B. verkauft über Knittel. Für Übergänge in Randbereichen gibt es dann sogenannte Dämmkeile. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
BauKI Hinweis:
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KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Mineralische Innendämmung: Dämmplatten ohne Dampfbremse bis Lambda 0,040
💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert mineralische Innendämmplatten, die diffusionsoffen sind und keine Dampfbremse benötigen. Calciumsilikatplatten werden als geeignete Option genannt. Polyurethanplatten mit integrierter Dampfsperre werden als Alternative für Anwender genannt, die sich Arbeit sparen möchten. Randbereiche der Innendämmung sind besonders kritisch in Bezug auf Feuchtigkeit.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass Rigitherm-Systeme ohne Dampfsperre von Fall zu Fall durchzurechnen sind, wie im Beitrag Innendämmung: Calciumsilikatplatten – Diffusionsoffen ohne Dampfsperre erwähnt wird. Die korrekte Verarbeitung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
✅ Zusatzinfo: Polyurethanplatten mit integrierter Dampfsperre (WLG 025) von Korff AG, vertrieben über Knittel, bieten eine Alternative, um sich die Arbeit einer separaten Dampfsperre zu sparen, wie im Beitrag Polyurethanplatten: Innendämmung mit integrierter Dampfsperre (WLG 025) erläutert wird. Dämmkeile sind für die Übergänge in Randbereichen verfügbar.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie Calciumsilikatplatten für diffusionsoffene Innendämmung ohne Dampfbremse. Alternativ können Polyurethanplatten mit integrierter Dampfsperre in Betracht gezogen werden. Achten Sie besonders auf die Randbereiche der Dämmung und die korrekte Ausführung, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl der Innendämmplatten den Lambda-Wert und die Diffusionsoffenheit, um den Anforderungen des Altbaus gerecht zu werden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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