Holzschutz, Holzschäden, Holzsanierung

Holzschimmel oder Holzgräue?

Hallo,

ich wohne nun seit einem Jahr in einem WG Zimmer, in dem ein vom Vormieter gebautes Hochbett steht. Dieses hat schon von dem Zeitpunkt an dem ich es übernommen habe graue Flecken, die ich leider erst später entdeckt habe. Ich bin mir nicht sicher, ob es sich um Schimmel handelt oder um einfache Holzgräue?
Sollte es sich um Schimmel handeln - was sollte ich am besten machen?

Vielen Dank für Eure Einschätzungen/Tipps/Hilfe!

Anhang:

Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.

Name:

  • Sam
  1. 33 cm Länge...

    ... (sofern unbehandelt).

    nebenbei mal die Luftfeuchte der Wohnung messen...

  2. Die Luftfeuchte lag heute früh bei ...

    ... 48-50%

    Die Flecken sind nicht an allen Brettern, aber an ziemlich vielen.Diese sind auch unbehandelt.Bett ist ca 3.5*2 Meter und besteht aus mehreren Brettern. Ich würde sagen die Flecken ziehen sich immer über ein gesamtes Brett. Ist also nicht punktuell. Und fängt ein neues Brett an, sind die Flecken auch in einer anderen Anordnung. Ich weiß auch noch, dass der Vormieter gesagt hatte, dass diese bei denen vorher auf dem Hof gelagert haben - ist nun aber auch 2-3 Jahre her. Ob sie da schon die Flecken hatten: keine Ahnung

    Name:

    • Sam
  3. Was ist ihr Plan?

    Abklaschprobe oder Span mit Befall ins Schimmelpilzlabor geben und feststellen lassen, ob es sich um eine Schimmelpilzart mit gesundheitsschädlichem Potential handelt (Aspergillus, Cladosporium etc.) oder "nur" um einen Bläuepilz.

    Danach können Sie sich dann überlegen wie weiter zu verfahren ist.

  4. Schimmelpilzart

    Guten Abend Herr Tilgner!

    Eine Frage zur Pilzbestimmung:
    Kann man mit einem guten Mikroskop den Schimmel erkennen?

    Danke

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  5. Ein gutes Mikroskop reicht nicht

    man braucht vor allem eine Ausbildung (Studium) als Biologe im Fachbereich Mykologie und viel Erfahrung, um die Sporen, Hyphen und feinen Myzelfäden je nach besonderen Merkmalen ihrer jeweiligen Species und ggf. den Untergruppen zuordnen zu können.

    Die "Fachfrau für Holzschutz" erhält in Ihrer Ausbildung meist "nur" grundlegendes Handwerkszeug um großen Befall mit ausgeprägtem Fruchtkörper anhand dessen Erscheinungsbildes einer Pilzart zuzuordnen.

  6. Mein Plan

    Ich hatte auch schon überlegt einen Experten/Labor zu konsultieren. Jedoch ist man hier schnell bei 100€ und mehr. Da ist leider bei mir eine Kosten Nutzen Funktion negativ (da ich für 200 auch alles austauschen könnte.)
    Ich hatte gehofft, dass dies hier ein Experte grob einordnen kann. Dementsprechend hätte ich im schlimmsten Fall eventuell alle Bretter ausgetauscht oder es lackiert/glasiert(?)damit keine Sporen mehr freigesetzt werden - wenn dies überhaupt möglich ist. Ich wohne hier sowieso nur noch etwas über ein Jahr hier drin und die Flecken fallen nur auf, wenn man genauer hinsieht.

    Sam

  7. Das Ganze sieht, ..

    ... nach Blaufäule aus. Ob noch aktiv oder nicht, who knows? Fakt ist, irgendein Pilz ist es/war es. Genau das ist das Thema: lässt man es untersuchen, gibt man möglicherweise mehr Geld aus, als was etwas neues kostet. Rein püschologisch: ich möchte des Nächtens mit meinem Rüssel nicht neben so etwas schlafen. Edit: Zur Frage Mikroskop usw. : http://www.holzfragen.de/seiten/blaeue.html


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