Baufinanzierung

Modell-Baufinazierung

Wir (2 Personen) möchten nächstes Jahr bauen, uns aber jetzt noch die (günstigeren) Zinsen sichern.
Einfamilienhaus ohne Keller, Selbstnutzung, ca. 140 m²
Kosten:
Grundstück (vollerschlossen, inkl. aller Gebühren) 30.000 €
Neubau: 145.000 €
Erweiterungen (Baunebenkosten): 29.000 €
Küche: 8.000 €
Eigenkapital: 85.000 €
Eigenleistung: 2.000 €
Finanzierungsbedarf: 125.000 €
Folgendes Modell wurde uns vorgeschlagen:
Hypothek 1 (LVA) 25.000 €, Til. 1%, Ausz. 100% Eff. 5,00%, 15 Jah.
Hypothek 2 85.000 € Til. 1,5 % Ausz. 100%, Eff. 5,21%, 15 Jahre
BSV 15.000,Eff. 4,94%, mtl. Rate 90,53 €, 28 Jahre,
Die einzigen Kosten die anfallen würden, wären 1,5% Abschlussgebühren für den Bausparvertrag, Sondertilgungen sind möglich.
Meine Frage: Ist dieses Modell generell sinnvoll oder wäre uns mit einem Annuitätendarlehn über 125.000 € (allerdings zu höhren Zinssätzen z.B. eff. 5,47 %) mehr geholfen?
MT

Name:

  • MT
  1. schwer zu beantworten

    Ihre Frage wäre am besten zu beantworten, wenn Sie sich die Gesamtkosten für jede Variante vorlegen lassen - die bessere gewinnt. Am besten Sie lassen sich das schriftlich geben. Wenn der Anbieter herumdruckst und nach Ausflüchten sucht, na dann wissen Sie hoffentlich, woran Sie sind.
    mfg.

  2. Nicht von den Zinsen blenden lassen

    Ich nehme an, dass das LVA hinter Hypothek 1 Lebensversicherung heißt. Im Normalfall lohnt sich eine Finanzierung per Lebensversicherung nur, wenn die Immobilie vermietet wird und somit die Schuldzinsen steuerlich geltend gemacht werden können. Für Privatnutzung gilt die Faustregel, dass sich dies nicht lohnt. Sie gehen auch das Risiko ein, dass die Ablaufleistung der Versicherung nicht ausreicht, die Tilgung zu bezahlen. Auch wenn die Zinsen günstig erscheinen, lassen Sie sich nicht davon blenden!
    Auch der Bausparvertrag, der jetzt erst abgeschlossen werden soll, ist in den meisten Fällen nur für den Vertreter lohnend. Nutzen Sie die Suche und suchen Sie nach Bausparsofortfinanzierung. Auch wenn der Zinssatz vor und nach der Zuteilung unter 5% liegt, haben Sie insgesamt einen Effektivzinssatz, der wahrscheinlich weit über 6% liegt. Der Grund liegt einfach darin, dass Sie Geld zu 1-2% anlegen und gleichzeitig zu 4,94% wieder ausleihen. Man könnte dazu auch einfach "versteckte Gebühren" dazu sagen. Fragen Sie nach dem Effektivzins der Gesamtfinanzierung und lassen Sie sich auf keinen Fall mit 2 getrennten Zinssätzen vor und nach der Zuteilung abspeisen. In Finanztest gibt es jede Menge Beiträge dazu, die ich momentan aber nicht finde.
    Eine Bauherren(laien)meinung


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