8% Annuität bei Immobilienfinanzierung: Realistisch oder unbezahlbar für Kreditnehmer?
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8% Annuität bei Immobilienfinanzierung: Realistisch oder unbezahlbar für Kreditnehmer?

die Anmerkung bezieht sich auf die vorherige Frage und Antwort von Herrn Bräutigam. Sie meinen, dass man auf jeden Fall 8 % Annuität schaffen sollte. Das würde ja bei dem angegeben Fall 2,5 % Annuität bedeuten. Aber wer kann sich so eine Annuität schon leisten? Der Klassiker, der meist genommen wird sind doch 1 %. Heißt dass, das sich die Leute alle überschätzen welche 1 % zurzeit wählen?
schönen Sonntag
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  • Texas
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    Die Aussage, dass man "auf jeden Fall 8 % Annuität schaffen sollte", ist stark von der individuellen finanziellen Situation und den Rahmenbedingungen der Finanzierung abhängig. Eine hohe Annuität bedeutet zwar eine schnellere Tilgung des Kredits, kann aber auch eine erhebliche monatliche Belastung darstellen.

    Ich empfehle: Kreditnehmer sollten ihre Einnahmen und Ausgaben genau analysieren, um festzustellen, welche monatliche Rate sie sich leisten können. Dabei sollten auch unvorhergesehene Ausgaben und zukünftige finanzielle Veränderungen berücksichtigt werden.

    Alternativen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Annuität anzupassen, z.B. durch eine längere Laufzeit des Kredits oder durch Sondertilgungen. Auch die Wahl des Zinsbindungszeitraums kann einen Einfluss auf die monatliche Belastung haben.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater beraten, um die optimale Finanzierungsstrategie für Ihre individuelle Situation zu finden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Annuität
    Die Annuität ist die regelmäßige (meist monatliche) Zahlung, die ein Kreditnehmer an den Kreditgeber leistet. Sie setzt sich aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil zusammen. Während der Laufzeit des Kredits bleibt die Annuität in der Regel konstant, wobei sich das Verhältnis von Zins und Tilgung verschiebt.
    Verwandte Begriffe: Zins, Tilgung, Kreditrate, Laufzeit.
    Tilgung
    Die Tilgung ist der Teil der Annuität, der zur Rückzahlung der Kreditsumme verwendet wird. Mit jeder Zahlung reduziert sich die Restschuld des Kredits um den Tilgungsbetrag.
    Verwandte Begriffe: Annuität, Zins, Restschuld, Tilgungssatz.
    Zins
    Der Zins ist die Gebühr, die der Kreditnehmer für die Überlassung des Kapitals an den Kreditgeber zahlt. Der Zins wird in der Regel als Prozentsatz der Kreditsumme angegeben.
    Verwandte Begriffe: Annuität, Tilgung, Zinssatz, Kreditzinsen.
    Kreditlaufzeit
    Die Kreditlaufzeit ist der Zeitraum, über den sich die Rückzahlung eines Kredits erstreckt. Sie wird in der Regel in Monaten oder Jahren angegeben.
    Verwandte Begriffe: Annuität, Tilgung, Zins, Kreditvertrag.
    Restschuld
    Die Restschuld ist der Teil der Kreditsumme, der nach Abzug aller bisher geleisteten Tilgungszahlungen noch offen ist.
    Verwandte Begriffe: Annuität, Tilgung, Zins, Kreditsumme.
    Zinsbindungsfrist
    Die Zinsbindungsfrist ist der Zeitraum, in dem der Zinssatz für einen Kredit festgeschrieben ist. Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist kann der Zinssatz an die aktuellen Marktbedingungen angepasst werden.
    Verwandte Begriffe: Annuität, Tilgung, Zins, Kreditvertrag.
    Sondertilgung
    Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Zahlung, die der Kreditnehmer über die reguläre Annuität hinaus leistet. Sie reduziert die Restschuld und verkürzt die Laufzeit des Kredits.
    Verwandte Begriffe: Annuität, Tilgung, Zins, Kreditvertrag.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet Annuität bei einem Kredit?
      Die Annuität ist die Summe aus Zins und Tilgung, die ein Kreditnehmer regelmäßig (meist monatlich) an den Kreditgeber zahlt. Während der Laufzeit des Kredits bleibt die Annuität in der Regel konstant, wobei sich das Verhältnis von Zins und Tilgung verschiebt: Zinsanteil sinkt, Tilgungsanteil steigt.
    2. Warum ist eine hohe Annuität nicht immer die beste Wahl?
      Eine hohe Annuität führt zwar zu einer schnelleren Tilgung des Kredits und damit zu geringeren Gesamtkosten, kann aber die monatliche finanzielle Belastung erheblich erhöhen. Dies kann zu finanziellen Engpässen führen, insbesondere wenn unvorhergesehene Ausgaben anfallen.
    3. Welche Faktoren beeinflussen die Höhe der Annuität?
      Die Höhe der Annuität wird hauptsächlich durch den Zinssatz, die Kreditsumme und die Laufzeit des Kredits beeinflusst. Ein höherer Zinssatz oder eine höhere Kreditsumme führen zu einer höheren Annuität, während eine längere Laufzeit die Annuität reduziert.
    4. Was sind Sondertilgungen und wie beeinflussen sie die Annuität?
      Sondertilgungen sind zusätzliche Zahlungen, die der Kreditnehmer über die reguläre Annuität hinaus leistet. Sie reduzieren die Restschuld und verkürzen die Laufzeit des Kredits, wodurch sich auch die Zinszahlungen verringern. Die reguläre Annuität bleibt jedoch unverändert, sofern keine Anpassung vereinbart wird.
    5. Wie finde ich die optimale Annuität für meine Situation?
      Die optimale Annuität hängt von Ihrer individuellen finanziellen Situation, Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft ab. Es ist ratsam, verschiedene Szenarien durchzurechnen und sich von einem unabhängigen Finanzberater beraten zu lassen, um die beste Lösung zu finden.
    6. Was passiert, wenn ich die Annuität nicht mehr bezahlen kann?
      Wenn Sie die Annuität nicht mehr bezahlen können, sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Kreditgeber in Verbindung setzen. Möglicherweise gibt es Möglichkeiten, die Ratenzahlung anzupassen oder eine vorübergehende Stundung zu vereinbaren. Andernfalls drohen Mahnungen, Inkassoverfahren und im schlimmsten Fall die Zwangsversteigerung der Immobilie.
    7. Welche Rolle spielt der Zinsbindungszeitraum bei der Annuität?
      Der Zinsbindungszeitraum legt fest, für welchen Zeitraum der Zinssatz festgeschrieben ist. Nach Ablauf des Zinsbindungszeitraums kann der Zinssatz an die aktuellen Marktbedingungen angepasst werden, was sich auf die Höhe der Annuität auswirken kann. Ein längerer Zinsbindungszeitraum bietet Planungssicherheit, kann aber auch teurer sein, wenn die Zinsen sinken.
    8. Kann ich die Annuität während der Laufzeit des Kredits ändern?
      In einigen Fällen ist es möglich, die Annuität während der Laufzeit des Kredits anzupassen, z.B. durch eine Umschuldung oder durch eine Vereinbarung mit dem Kreditgeber. Dies kann jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden sein und sollte sorgfältig geprüft werden.

    🔗 Verwandte Themen

    • Kreditvergleich
      Vergleich verschiedener Kreditangebote, um die besten Konditionen zu finden.
    • Budgetplanung
      Erstellung eines detaillierten Budgets, um die finanzielle Situation zu analysieren und die Tragbarkeit einer Kreditrate zu prüfen.
    • Zinsentwicklung
      Beobachtung der Zinsentwicklung, um den optimalen Zeitpunkt für eine Kreditaufnahme oder Umschuldung zu finden.
    • Förderprogramme
      Informationen über staatliche Förderprogramme für den Immobilienkauf oder -bau.
    • Risikomanagement
      Absicherung gegen finanzielle Risiken, wie z.B. Arbeitslosigkeit oder Krankheit, die die Rückzahlung eines Kredits gefährden könnten.
  2. Immobilienfinanzierung: Szenarien durchspielen – Zinsbindung beachten!

    Selbst spielen!
    Nehmen Sie sich einen Internetrechner und spielen Sie Szenarien durch.
    Die Aussage, dass Bauen so billig wie nie ist, ist eindeutig Falsch! Zwar werden die Raten dadurch niedriger, wer aber weniger zahlt, kann auch nur weniger tilgen. Und wer wenig tilgt, zahlt länger ab. So gesehen wird der Bau eher teurer als billiger.
    Und, was ganz wichtig ist: der Kunde, der heute zur Bank geht und sich sein Traumhaus mit 4,3 % Zinsen und 1 % Tilgung zurechtfinanzieren will, weil mehr nicht geht, steht nach der Zinsfestschreibung vor einem neuen Problem. Sind dann nämlich die Zinsen am Markt auf 7 oder 8 % angewachsen, ist seine Rate plötzlich viel höher.
    Mal ein Beispiel, Lieschen Müller baut sich ihr Traumhaus für 200.000 €. 50.000 € hat sie als Eigenkapital, von denen 20.000 € für die Nebenkosten verwendet werden und 30.000 für's Haus. Sie bekommt den Kredit über 170.000 € bei Dr. Klein bei einer 10-jährigen Zinsbindung für 4,28 %. Stolz, sich die 748 € Rate leisten zu können, unterschreibt sie den Kreditvertrag.
    10 Jahre später: die Zinsen am Markt sind bei 7 %, Lieschen Müller braucht eine Anschlussfinanzierung. Restschuld: 148.828,71 €. Bei 7 % Zins und 1 % Tilgung also nun 992 €.
    In 10 Jahren hat ihr Traumhaus an Wert verloren, die Schulden aber nicht deutlich. Wenn sie keine Gehaltserhöhung hatte, auch kein Geld wegpacken konnte, hat sie ein Problem.
    Ihre Frage können Sie also selbst beantworten. Möglicherweise übernimmt sich der Häuslebauer mit solch einem Rat.
  3. Annuität: Niedrige Zinsen – Risiko steigender Finanzierungskosten?

    Das klingt sehr einleuchtend was sie sagen Herr ...
    Das klingt sehr einleuchtend was sie sagen Herr Bräutigam. Aufgrund der niedrigen Zinsen / baldige MwSt.  -  Erhöhung, lassen sich denke ich zurzeit viele Menschen auf eine 1 % Annuität ein. Dazu muss man wohl das Marketing der Finanzberater/Bänker loben bzw. rügen, je nachdem aus welcher Richtung man es sieht. Ich schätze mal dass in 10-15 Jahren eine Menge Menschen Probleme bekommen werden.
  4. Baukosten: Teurer als je zuvor? – Eine Klarstellung

    Blödsinn ...
    "=> So gesehen wird der Bau eher teurer als billiger. <= "
    Die Tilgung rechnet sich nach dem Darlehen, nicht den Zinsen. Ergo kann der Bau bei gleicher Tilgung nicht teurer werden.
    Und das jemand, der sich mehr leisten kann, auch mehr tilgt, war schon immer so.
    Also was soll das hier?
    Gibt sich Herr Bräutigamm schon selber Steilvorlagen, um seine wilden Theorien verbreiten zu können?
    Außerdem gibt es bei einer mittleren angenommenen Lohn/Gehlats/Einkommenssteigerung von 2 % (= Inflationsausgleich) nach 10 Jahre je 1000 Einkommen rd. 200 € mehr.
    Man/Frau muss sich nur über die Konsequenzen klar sein, alles andere ist Wischiwaschi.
  5. Eigenheimzulage-Aus: 'Ich-kann-es-mir-gerade-so-leisten'-Finanzierungen

    Warum so spät?
    Vorher kommen noch einige von Denen, die aus Angst vor dem Wegfall der Eigenheimzulage eine Ich-kann's-mir-gerade-noch-so-leisten-Finanzierung angeraten bekamen. Im Glauben, dass ihr 25 €-Bausparvertrag (den sie zur Absicherung vor höheren Zinsen bei der Gelegenheit gleich mit auf den Weg bekamen) ausreichend ist, wissen die noch nicht mal was von ihrem "Glück".
    Ich sehe das Übel auch nicht so sehr beim Banker, das arme Würstchen hat Angst um seinen Arbeitsplatz. Aber wenn jeder Bauherr nur ein klein wenig nachdenkt, bevor er seine Unterschrift unter den Vertrag setzt, passiert sowas nicht.
    Allerdings dürfte das schwerfallen, da im Kopf schon das Häuslein eingerichtet ist.
    Da zieht wieder die alte Weisheit:
    Trenn Emotionen vom Geld,
    oder dich trennt das Geld von den Emotionen.
    Viele Menschen überlegen vor dem Kauf einer Hose für 100 € länger als vor dem Kauf einer ETW für 100.000 €.
    Ich gehe davon aus, dass mit der ersten Eigenheimzulagediskussion 2003 schon die ersten Wackelkandidaten auftauchen. Also 2013/2014 schön die Amtsgerichte beobachten, ab da könnte es das ein oder andere Schnäppchen geben. Und das ist schon in sieben Jahren. Bis dahin fleißig sparen und dann mit ein wenig Glück ins eigene Heim.
  6. Annuitätendarlehen: Zinsen und Tilgung – Ein Rechenbeispiel

    Ach Herr Dühlmeyer,
    Sie sollten sich mal mit einem Annuitätendarlehn beschäftigen.
    Dann schreiben Sie auch nicht solchen Unsinn.
    Beispiel auch für Sie:
    Kredit 100.000 €, Z. 8 %, T. 1 %: Laufzeit 27,5 Jahre
    Kredit 100.000 €, Z. 5 %, T. 1 %: Laufzeit 35,9 Jahre.
    Insofern ist Ihre Aussage eindeutig falsch! Durch die hohen Zinsen am Anfang ist auch die Annuität höher. Und weil der Zinsanteil der Annuität immer kleiner wird, steigt die Tilgung. Also haben die Zinsen doch einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Laufzeit.
    Also bitte erst überlegen und danach andere Meinungen mit "Blödsinn" betiteln!
    Anderes Beispiel:
    Kredit 100.000 €, Z. 5 %, T. 3 %: Gesamtkosten 157.260 € (19,6 J.)
    Kredit 100.000 €, Z. 5 %, T. 1 %: Gesamtkosten 215.459 € (35,9 J.)
    Können auch Sie nachprüfen.
  7. Finanzierungsvergleich: 5% vs. 8% Zinsen – Gesamtkosten im Blick!

    Hilfe ...
    Herr Bräutigam, wenn Sie schon so schicke Links angeben, nutzen Sie die doch auch mal richtig
    100.000 Z 5 % T1 % Gesamtaufwand = 215.500 € (rd.)
    100.000 Z 8 % T1 % Gesamtaufwand = 248.000 € (rd.)
    Wo bitte sind da die 8+1 % preiswerter. Richtig, ich bin sie schneller los. Aber deswegen kann ich doch keine 33.000 € an GUTHABEN-Zinsen in der gesparten Zeit einfahren.
    Außer bei hochspekulativen Anlagen.
  8. Annuität und Zinsen: Häuslebauer-Lockangebote der Banken?

    Ich glaube, wir schreiben aneinander vorbei!
    Klar sind höhere Zinsen für den Gesamtaufwand schädlich.
    Ich meinte es auch so, dass ein Häuslebauer mit dieser Aussage der Banken in den Beratungssessel gelockt wird.
    Und wenn man jetzt unterstellt, dass ein Großteil der Kunden sich diese Finanzierung nur dann leisten kann, weil die Zinsen so niedrig sind, wird es eben ein teurer Spaß. Würde sich der Kunde nämlich vorher mit dieser Rechnung beschäftigen, würde er den Haken ganz schnell entdecken. Mit 8 % Annuität wird das Haus bei niedrigen Zinsen deutlich billiger als mit 6 oder 7 %. Schlicht und einfach gesagt, kann der Häuslebauer sich dieses Haus nicht leisten.
    Es wird zu teuer.
    Um hier einmal eine Parralele zu einem früheren Beitrag von mir zu schlagen, als es darum ging, mit einem Investmentdepot gegen die Finanzierung zu sparen, wurde hier von dem ein oder anderen alteingesessenen Hasen Zeter und Mordio geschrien, wie ich es doch wagen könnte, so eine nicht garantierte Methode anzupreisen.
    Da finde ich es im Gegenzug sehr possierlich, dass Sie hier von 2 % jährlicher Gehaltssteigerung ausgehen. Angesichts der hohen Arbeitslosenquote und der Armutsdiskussionen im Lande eine sehr mutige Attacke.
    Ich bleibe dabei: wer mit 6 % Annuität finanziert, finanziert zu teuer.
  9. Annuität: 8% als Kalkulationsrichtwert – Zinsänderungsrisiko beachten!

    Foto von Hans Dittmer

    8 % Annuität ist ein Kalkulationsrichtwert
    Wenn ich heute in der Praxis ein Darlehen mit 10-jähriger Zinsfestschreibung mit einem Zins von angenommen 3,98 % p.a. nom. erhalte und eine 1 %-ige anfängliche Tilgung wähle, habe ich eine tatsächliche Annuität von 4,98 % p.a..
    Doch was ist in 10 Jahren? Keiner kann Ihnen sagen wo der Zins dann liegen wird. Wenn dann der Zins z.B. 7 % p.a. betragen wird, ich eine 1 %-ige Tilgung habe, beträgt die Annuität 8 % p.a.. Das bedeutet, Aufgrund des bestehenden Zinsänderungsrisikos muss ich zu Anfang mit einer höheren Annuität rechnen, um zu prüfen, wo die eigene Belastungsgrenze ist. Wenn man später die Raten Aufgrund von höheren Zinsen nicht mehr zahlen kann, ist das Drama vorprogrammiert.
    Das Zinsänderungsrisiko kann ich vermindern durch eine längere Zinsfestschreibung bzw. durch einen höheren Tilgungsanteil. Denn je geringer die Restschuld, umso geringer ist die Zins- und Tilgungsleistung (Zinsleistung, Tilgungsleistung) bei Verlängerung.
  10. Immobilienfinanzierung: Doppelte Kosten? – Ein Extrembeispiel

    Das Risiko kann ich verringern,
    die höheren Kosten jedoch nicht! Ich kann keinen Sinn darin finden, für ein Haus insgesamt fast das Doppelte zu bezahlen, als es Wert ist?
    Zugegeben ein Extrembeispiel, aber nehmen wir's doch mal:
    Kaufpreis 100.000 €, komplett finanziert. Bei 4 % Zins und 1 % Tilgung bezahlt der Käufer bis zum 15. Jahr monatlich 416 €. Angenommen, er bekäme diesen Zinssatz bis zum Ende der Finanzierung, hat er nach 40,3 Jahren über 201.000 € für das Haus bezahlt.
    Nach 15 Jahren hat er eine Restschuld von 79.492 €. Wehe, wenn in dieser Zeit keine Gehaltserhöhung auf eine Zinserhöhung trifft! Und es fällt schwer, daran zu glauben, dass die Immobilie nach der Finanzierung kein Geld mehr kostet.
    Für solche Finanzierer ist das Mieten immer sinnvoller!
  11. Hypothekenzinsen: Niedrig wegen geringer Nachfrage? – Eine These

    Schreiben, wie's nicht geht ...
    oder gehen soll, ist ja schön, nur wie soll es denn dann gehen?
    Warum sind denn die Zinsen so niedrig?
    Weil die Banken solche Menschfreunde sind? rotfl.
    NEIN
    Weil sich kaum einer bei den heutigen Baupreisen 6,7 oder gar 8 % Zinsen leisten konnte, selbst bei 1 % Tilgung. DARUM
    Die Banken wurden ihr "Produkt" Hypothek nicht mehr los, also wurden die "Preise" gesenkt.
    Dat schimpft sich Marktwirtschaft. Wenig Nachfrage, es fallen die Preise.
    Und die Banken haben auch kein Interesse dran (i.d.R. jedenfalls), dass die Hypotheken nach Ablauf der ersten Zinsbindung krachen gehen. Denn die wissen auch, was sie auf dem Markt für die Immobilie (nicht) bekommen.
    Sicher sollte manche Finanzierung lieber eine Mietzahlung bleiben.
    Aber so zu tun, als dürfe derzeit nur der bauen, der sich neben den aktuellen Zinsen 3  -  4 % Tilgung leisten kann, ist ebenso wenig richtig.
    Und einerseits solche Thesen aufzustellen (Sicherheit³) und andererseits Hochrisiko-Fondfinanzierungen anzupreisen (die nachweislich oft genug in die Katastrophe geführt haben) grenzt für mich an Schizophrenie.
    Fonds sind und bleiben Risikoanlagen. Bei Geld, dass man/Frau zusammengespart hat, mag das Sinn machen, es derart anzulegen. Aber dann bitte dem Geld auf dem Überweisungsträger "Tschüss" sagen und über jeden Tag, den es noch da ist oder gar mehr wird, freuen.
    Darüber die Altersheimstatt bezahlen zu wollen, ist (Entschuldigung) krank.
    Der Klientenkreis, für den eine solche Finanzierung sinnvoll ist, ist SEHR klein.
  12. Finanzierung vs. Bau: Unterschiedliche Expertise – Ein Kommentar

    Toll!
    Lieber Herr Dühlmeyer,
    zweifelsohne haben Sie unheimlich viel Ahnung vom Bau. da will ich mit Ihnen auch in keinster Weise diskutieren. Aber das, was Sie vom Bau wissen, fehlt Ihnen dafür bei der Finanzierung. Was ja auch nicht schlimm ist, man kann ja nicht alles verstehen.
    Zuerst einmal die Zusammenhänge, die in der Marktwirtschaft grundsätzlich in ähnlicher Form dastehen, wie Sie es dargestellt haben. Aber hier stellt sich wieder einmal die Frage, "Was war zuerst, Huhn oder Ei? "
    Die Zinsen wurden früher (zu DM-Zeiten) von der Bundesbank festgelegt, jetzt erledigt dies ganz einfach die Europäische zentralbank. Diese gibt einen Basiszinssatz heraus, der in der Höhe variabel ist und auf diese Weise aktiv auf die Konjunktur und die Inflation Auswirkungen hat. Ich will nun kein volkswirtschaftliches Seminar abhalten (was ich auch nicht kann), aber solche Zusammenhänge bestehen nun einmal und sind für mich auch ganz logisch nachvollziehbar.
    Nun der Zusammenhang mit den Baupreisen: wenn die Zinsen sinken, wird das Bauen an sich billiger. Also steigt die Nachfrage nach Baugrundstücken, Bauhandwerk usw. an. dadurch steigen die Preise für's bauen an. Das ist genau das, was die EZB mit niedrigen Zinsen bezwecken will. mehr Geld im Umlauf fördert die Konjunktur, mehr Konjunktur sorgt wiederum für steigende Preise. Und steigende Preise bedeuten Inflation. Also hebt die EZB die Zinsen an, um die Inflation einzudämmen. Steigen sie zu schnell, wird die Konjunktur abgewürgt, steigen sie zu langsam, haben wir eine zu hohe Inflation. Was ja eigentlich für den Kreditnehmer nicht schlecht ist.
    Um noch einmal auf das Thema Fonds zurück zu kommen. Zum ersten gibt es verschiedene Fonds. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Sie beim Wort "Fonds" eine ähnliche Reaktion zeigen, wie der Teufel bei einem Krug Weihwasser.
    Bei Aktienfonds kann ich Ihnen insofern Recht geben, dass diese sehr volatil sind. Deswegen auch der von mir jedesmal mitgegebene Hinweis, sich nicht bis zum bitteren Ende in diesem Konstrukt zu bewegen.
    Bei Immobilienfonds (offene wohlgemerkt) hat man bei einigermaßen sicherem Händchen eine absolut sichere Anlageform gefunden, die relativ hohe Renditen mit einer sehr niedrigen Volatilität verbindet. Allerdings sollte man auch hier etwa 1 Jahr vor bedarf das Feld räumen.
    Geldmarktfonds und Rentenfonds (je nach Laufzeit) bieten nicht so hohe Renditen, dafür aber weniger Volatilität.
    Und wenn man jetzt halbwegs Ahnung von dieser Materie hat, stellt man sich ein Fondsdepot zusammen, welches aus allen Assetklassen besteht, verschiedene Anlagebereiche abdeckt und in verschiedenen Regionen investiert ist.
    Ein guter Anlageberater ist durchaus in der Lage, so etwas zu erstellen. Selbst ich habe in der Vergangenheit sowas hinbekommen.
    Wenn sich nun Menschen mit solchen Dingen verspekuliert haben, dann sicher mit Aktienfonds. Und das habe ich auch schon mehrfach erwähnt: daran ist nicht die Anlageform Schuld, sondern der Anleger. Wenn der mehr auf den Verstand hören würde als auf seine Gier, wäre er früher ausgestiegen. Wenn der Autofahrer mit 200 ins Stauende brettert, verklagt doch auch keiner den Hersteller, oder?
    Ihre eigene Unwissenheit damit abzuwerten, indem Sie andere Ansichten als krank bezeichnen, finde ich als wenig schmeichelnd für Sie. Es gibt durchaus Ansichten, die nicht der Ihrigen entsprechen und trotzdem einen Sinn machen.
    Ahoi
  13. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    ⚠️ Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung. Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    8% Annuität bei Immobilienfinanzierung: Realistisch oder unbezahlbar?

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Tragbarkeit einer 8% Annuität bei Immobilienfinanzierungen. Es wird hinterfragt, ob sich Kreditnehmer bei niedrigen Zinsen überschätzen und welche Risiken bei steigenden Zinsen drohen. Zudem werden alternative Finanzierungsmodelle und die Bedeutung von Eigenkapital diskutiert. Ein weiterer Punkt ist die Frage, ob niedrige Zinsen lediglich eine Reaktion auf geringe Nachfrage sind.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Annuität: 8% als Kalkulationsrichtwert – Zinsänderungsrisiko beachten! betont wird, sollte das Zinsänderungsrisiko bei langfristigen Finanzierungen nicht unterschätzt werden. Die anfängliche Tilgung und die Zinsfestschreibung spielen eine entscheidende Rolle für die zukünftige finanzielle Belastung.

    💰 Kosten: Der Vergleich verschiedener Zinssätze (5% vs. 8%) im Beitrag Finanzierungsvergleich: 5% vs. 8% Zinsen – Gesamtkosten im Blick! zeigt, dass höhere Zinsen zwar zu einer schnelleren Entschuldung führen, aber auch die Gesamtkosten der Finanzierung deutlich erhöhen können. Dies sollte bei der Wahl der Finanzierungsstrategie berücksichtigt werden.

    📊 Fakten/Zahlen: Anhand von Rechenbeispielen im Beitrag Annuitätendarlehen: Zinsen und Tilgung – Ein Rechenbeispiel wird verdeutlicht, wie sich unterschiedliche Zins- und Tilgungssätze auf die Laufzeit und die Gesamtkosten eines Kredits auswirken. Eine höhere Tilgung führt zu einer kürzeren Laufzeit, während höhere Zinsen die Gesamtkosten erhöhen.

    👉 Handlungsempfehlung: Kreditnehmer sollten verschiedene Szenarien mit unterschiedlichen Zins- und Tilgungssätzen durchspielen, wie im Beitrag Immobilienfinanzierung: Szenarien durchspielen – Zinsbindung beachten! empfohlen wird. Eine realistische Einschätzung der eigenen finanziellen Situation und eine langfristige Planung sind entscheidend für eine erfolgreiche Immobilienfinanzierung. Beachten Sie auch die Hinweise im Beitrag Annuität: Niedrige Zinsen – Risiko steigender Finanzierungskosten? bezüglich des Risikos steigender Finanzierungskosten.

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