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Fenster und Außentüren

Kunstoffrolladen durch Hitze verzogen

Hallo zusammen, (Bundesland Bayern)

bei unseren erst seit 8 Monaten verbauten Rolladen aus Kunststoff hat sich bei allen Fenstern mit der Breite von 140cm und 130cm Höhe eine Wölbung nach innen eingestellt.(Am schlimmsten auf der Westseite) Bei Fenstern mit dem gleichen Rollo aber nur einer Breite von 100cm konnten wir dies nicht festellen. Der Hersteller redet sich nach diesem heißen Sommer heraus und meinte wir hätten keinen Lüftungsschlitz gelassen. Wir wurden über die Benutzung nicht aufgeklärt und auch nicht über eine Verforumung der Rollos bei Sonne. (Dann hätten wir uns für Alu entschieden) Ich habe die Rollos so benutzt wie ich das seit meiner Kindheit von allen Kunstoffrollos kenne. Wir haben auch Fenster mit einer Größe über 180cm da wurde Aluminium verbaut wegen Übergröße (dies haben wir aber erst Nachträglich erfahren)
Es wurde uns gesagt, dass wir auf eigene Leistung hin die Rollos gegen Aluminium tauschen können.

Infos zu PVC-Rollos: Typ T-Mini2, Rolladentyp K37, Farbe 7038

Was meint diese Forum dazu?

Viele Grüße

Name:

  • Anja
  1. Alternativen

    Wer hat denn die Rollläden eingebaut? Sie oder die Firme X? Wenn es keine Einweisung gab, wo drinsteht, dass die Rollläden nicht bis auf die Fensterbank runtergefahren werden dürften und wenn auch keine Stopper unten in den Führungsschienen montiert worden sind, dann durften Sie als Nutzer auch davon ausgehen, dass man die Rollläden ganz runter fahren darf. Also sind die Verformungen nicht Ihr Fehler, ergo ein Fehler des Einbauers oder des Herstellers.

    Lösung Teil 1:
    Sie schreiben eine offizielle Mängelanzeige mit Frist und Nachfrist zur Mängelanerkenntnis und zur Mängelbeseitigung. Kündigen Sie ansonsten die Einschaltung eines Anwaltes sowie eines Sachverständigen an.

    Lösung Teil 2:
    Bieten Sie dem Rollladenhersteller an, dass Sie bei einer Mängelbeseitigung (Einbau Alu statt PVC) die Mehrkosten übernehmen werden.

  2. Antwort

    Hallo Herr Tilgner,

    danke für Ihre Antwort. Unser Generalunternehmer hat den Auftag an eine Schreinerei vergeben. Wir haben den GUA informiert ( erstmal mündlich) dieser hat dann den Schreiner und dieser hat wiederrum mit dem Aussendienstmitarbeiter gesprochen, der uns dann per Mail ein Schreiben vom Rolloverband geschickt hat, in dem steht, dass die Lüftungsschlitze im Sommer wichtig wären und gewisse Verformungen tolerierbar. Mit diesem Schreiben von 2007 meinte der Außendienst wäre der Hersteller aus dem Schneider, da dieser Sommer sonst zu haufenweise Schadensersatzansprüchen führen würde. Der Schreiner meinte auch wir hätten durch die Nachrüstung mit elektrischen Gurtwicklern den Gewährleistungsanspruch verloren. Wir scheuen natürlich den Gang zum Anwalt, da wir nicht wissen ob wir eine Chance hätten und ob die Kosten im Verhältniss stehen ( es geht um 5 Fenster )

    Viele Grüße
    Anja

  3. Man könnte

    argumentieren, dass Sie nie über die Notwendigkeit eines Lüftungsschlitzes bei hohen Außentemperaturen belehrt worden sind, wender vom GUA noch vom Ausführenden Rollladenbauer, womit zwar der Rollladenhersteller gegenüber dem Rollladeneinbauer aus der Haftung ist, nicht aber der Rollladeneinbauer gegenüber dem GU und dieser ihnen gegenüber. Bieten Sie dem GU gegenüber auf dieser Basis eine Kostenteilung an und fordern Sie den Austausch gegen Alu-Panzer.

    Da der Austausch gegen Stabmotore keinen Einfluss auf die Panzer hat, dürfte auch die Gewährleistung bzgl. der Verformungen der Panzer nicht erloschen sein.

    Versuchen sie es mit diesen Argumenten und kommen sie den Firmen etwas entgegen, dann klappt es vielleicht.


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