Fenster K-Wert erhöhen: Mehrverbrauch im MFH? Ursachen & Auswirkungen (Baujahr 1999)
In diesem Forum sind Sie: Fenster und Außentüren📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob der Einbau von Fenstern mit einem höheren K-Wert (1,3) als im ursprünglichen Bauplan (1,1) angegeben, zu einem Mehrverbrauch im Mehrfamilienhaus (MFH) Baujahr 1999 führt. Es wird geklärt, dass im Wärmebedarfsausweis der K-Wert des Gesamtfensters (Glas und Rahmen) angegeben wird. Zudem wird auf die Bedeutung des g-Wertes (Gesamtenergiedurchlassgrad) hingewiesen, der neben dem U-Wert für die Gesamtenergiebilanz relevant ist.
Fenster K-Wert erhöhen: Mehrverbrauch im MFH? Ursachen & Auswirkungen (Baujahr 1999)
ich habe eine Frage bzgl k-Werte von Fenstern.
Lt. der Berechnung eines Mehrfamilienhaus (MFH) von 1999 wurde ein k-Wert der Fenster von 1,1 ermittelt (nach Wärmeschutzverordnung 1995) nun wurden aber Fenster mit einem k-Wert von 1,3 eingebaut - der Verbrauch ist auch viel höher als ausgewiesen.
Mir ist schon klar das Nutzungsverhalten von Mietern durchaus dein Mehrverbrauch darstellen können, meine Frage ist, wenn die Fenster in 1,1 ausgeführt worden wären, wäre dann ein niedriger Verbrauch zu verzeichnen und wenn ja um wieviel Prozent könnte es sich da habndeln - was bringen die Fenster ein - bei einer großen Fensterfläche.
Vielen Danke schon mal für Ihre Antworten.
A. Gömann
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine pauschale Verbrauchsannahme – der tatsächliche Einfluss des erhöhten U-Werts (1,3 statt 1,1) muss bauphysikalisch nach DINAbk. V 18599 berechnet und thermografisch überprüft werden, da versteckte Schwachstellen (thermische Brücken, Luftlecks, Fassaden-Dämmung) den Effekt massiv verstärken können.
🔴 KRITISCH: Vertrags- und gewährleistungsrechtliche Prüfung unverzüglich einleiten – Abweichung vom vertraglich vereinbarten U-Wert von 1,1 ist bei Mehrfamilienhäusern mit öffentlicher Förderung oder Energieausweis-Nachweis potenziell schadensersatzrelevant.
⚠️ WICHTIG: Keine Sanierung allein an den Fenstern vornehmen – vorab Fassadendämmung, Anschlussfugen-Dämmung und Luftdichtheit prüfen lassen, da diese Maßnahmen den U-Wert-Effekt dominieren können.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie einen Mehrverbrauch feststellen, nachdem in einem Mehrfamilienhaus (Baujahr 1999) Fenster mit einem höheren K-Wert (1,3 statt 1,1) eingebaut wurden. Der K-Wert (heute U-Wert genannt) beschreibt den Wärmedurchgangskoeffizienten. Ein höherer U-Wert bedeutet einen höheren Wärmeverlust.
Mögliche Ursachen für den Mehrverbrauch:
- Höherer U-Wert: Der Hauptgrund ist der schlechtere U-Wert der neuen Fenster. Dadurch geht mehr Wärme verloren.
- Undichtigkeiten: Neue Fenster müssen fachgerecht eingebaut sein. Undichtigkeiten können den Wärmeverlust erhöhen.
- Verändertes Nutzerverhalten: Das Heizverhalten der Mieter kann sich geändert haben.
- Weitere energetische Schwachstellen: Die Fenster sind nur ein Teil der Gebäudehülle. Andere Schwachstellen (Dämmung, Heizungsanlage) können ebenfalls eine Rolle spielen.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, eine detaillierte Energieberatung durchführen zu lassen, um die genauen Ursachen des Mehrverbrauchs zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu ergreifen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Abweichung zwischen dem geplanten k-Wert (U-Wert) von 1,1 W/(m²K) und dem tatsächlich eingebauten Wert von 1,3 W/(m²K) bei Fenstern eines Mehrfamilienhauses aus dem Jahr 1999. Dies führt zu einem erhöhten Energieverbrauch, der korrekt als Problem identifiziert wird.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Annahme, dass ein schlechterer U-Wert zu einem höheren Heizenergieverbrauch führt, ist fachlich korrekt. Auch der Hinweis auf das Nutzerverhalten als mögliche Einflussgröße ist sachgerecht.
⚠️ Korrektur: Die Bezeichnung "k-Wert" ist veraltet; korrekt ist der Begriff "U-Wert" (Wärmedurchgangskoeffizient). Zudem ist die pauschale Aussage, dass der Verbrauch "viel höher" sei, ohne konkrete Verbrauchsdaten oder eine Berechnung der Energieeinsparung nicht belastbar.
➕ Ergänzung: Die prozentuale Mehrverbrauch lässt sich überschlägig berechnen: Der Unterschied im U-Wert beträgt 0,2 W/(m²K). Bei einer großen Fensterfläche von z.B. 30 m² und 2.000 Heizgradstunden ergibt sich ein Mehrverbrauch von ca. 12 kWh pro Jahr. Dies entspricht bei einem typischen Gaspreis von 0,10 €/kWh etwa 1,20 € Mehrkosten pro Jahr. Der tatsächliche Mehrverbrauch ist also in der Regel gering und liegt im einstelligen Prozentbereich des Gesamtverbrauchs.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine detaillierte Energiebilanz für das Gebäude durch einen Energieberater erstellen. Dieser kann den exakten Einfluss der Fenster auf den Gesamtverbrauch berechnen und prüfen, ob die Abweichung vom Soll-Wert vertraglich oder gewährleistungsrechtlich relevant ist. Zudem sollte das Nutzerverhalten der Mieter durch Verbrauchsausweise transparent gemacht werden.
KI-Analyse (Qwen)
Bei einem Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1999 wurde ursprünglich ein Fenster-U-Wert (früher K-Wert) von 1,1 W/(m²K) nach der Wärmeschutzverordnung 1995 berechnet – ein Wert, der damals den gesetzlichen Anforderungen entsprach. Die tatsächlich eingebauten Fenster mit einem U-Wert von 1,3 W/(m²K) weisen eine um ca. 18 % geringere Wärmedämmleistung auf, was bei großer Fensterfläche zu messbaren Wärmeverlusten führt.
🔴 Gefahr: Ein um 0,2 W/(m²K) schlechterer U-Wert ist bei großflächigen Fenstern kein Bagatellwert – er kann je nach Ausführung, Orientierung und Luftdichtheit zu einem realen Heizwärmebedarf-Anstieg von 5–12 % führen, insbesondere bei ungedämmten Fassaden oder fehlender Dampfsperre.
⚠️ Korrektur: Der Begriff "K-Wert" ist veraltet und nicht identisch mit dem heutigen U-Wert; die Berechnung nach WSchV 1995 berücksichtigt andere Randbedingungen als die aktuelle DIN EN ISO 10077, sodass ein direkter Vergleich ohne Nachrechnung irreführend ist.
➕ Ergänzung: Der erhöhte Verbrauch resultiert nicht nur aus dem schlechteren Fenster-U-Wert, sondern auch aus möglichen Schwachstellen wie fehlender Anschlussfuge-Dämmung, thermischen Brücken im Fensteranschluss oder mangelhafter Luftdichtheit – diese Faktoren können den Einfluss des U-Wert-Unterschieds um das 1,5- bis 2-Fache verstärken.
✅ Zustimmung: Das Nutzungsverhalten der Mieter ist tatsächlich ein relevanter Einflussfaktor – jedoch darf es nicht als alleinige Erklärung für systematisch höhere Verbräuche dienen, solange bauphysikalische Abweichungen vom Planungsstand bestehen.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein U-Wert von 1,1 automatisch zu einem "niedrigeren Verbrauch" führt, ist unzulässig vereinfacht – ohne Nachweis der tatsächlichen Einbausituation, der Fassaden-Dämmung und der Heizungsregelung lässt sich kein prozentualer Einspareffekt verlässlich quantifizieren.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (nach DIN EN 16247-1) mit einer thermografischen Untersuchung und einer detaillierten Heizwärmebedarfsberechnung nach DIN V 18599, um Ursachen, Anteile und Sanierungspotenziale objektiv zu bewerten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Ein höherer U-Wert (1,3 statt 1,1) führt grundsätzlich zu erhöhtem Wärmeverlust und damit zu Mehrverbrauch – unter Berücksichtigung anderer Systemfaktoren.
- Alle nennen Nutzerverhalten als möglichen Einflussfaktor – allerdings mit unterschiedlicher Gewichtung (Qwen betont: nicht als alleinige Erklärung zulässig).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI beschreibt den Effekt qualitativ ("höherer Verbrauch"), ohne Quantifizierung; DeepSeek rechnet pauschal einen geringen Mehrverbrauch (~1,20 €/a) vor; Qwen quantifiziert dagegen realistisch 5–12 % je nach Gebäudezustand und nennt verstärkende Faktoren.
- GoogleAI listet Undichtigkeiten als mögliche Ursache – ohne Bezug zur U-Wert-Abweichung; Qwen verbindet sie explizit mit thermischen Brücken und Anschlussfuge – DeepSeek erwähnt dies nicht.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt entscheidend: Unterschiede in Normen (WSchV 1995 vs. DIN EN ISO 10077), Notwendigkeit einer Nachrechnung und Risiko durch fehlende Dampfsperre.
- DeepSeek ergänzt vertragsrechtliche Relevanz und Transparenz durch Verbrauchsausweise – nicht in den anderen Analysen enthalten.
- GoogleAI nennt "andere energetische Schwachstellen" allgemein – Qwen konkretisiert diese als Fassaden-Dämmung und Heizungsregelung.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der pauschalen Annahme (wie implizit bei GoogleAI und vereinfacht bei DeepSeek), dass ein U-Wert von 1,1 automatisch „niedrigeren Verbrauch“ garantiert – betont stattdessen: Ohne Gesamtbetrachtung (Dämmung, Luftdichtheit, Regelung) ist jede prozentuale Einschätzung unzulässig.
👉 Empfehlung: Priorisierung der sichersten Einschätzung gemäß Vorsichtsprinzip: Qwens Hinweis auf 5–12 % Mehrverbrauch bei ungünstigen Begleitfaktoren und die Forderung nach thermografischer Prüfung sowie DIN-V-18599-Berechnung sind verbindlich zu übernehmen – nicht die minimale Abschätzung von DeepSeek.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens U-Wert-Abweichung (1,3 statt 1,1) ✅ Grundsätzlich führt die höhere U-Wert-Zahl zu mehr Wärmeverlust – jedoch nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Fassade, Anschluss und Luftdichtheit. Quantifizierung des Mehrverbrauchs ⚠️ Konsens auf Abweichungsbreite: DeepSeek rechnet ~1 % vor, Qwen nennt 5–12 % bei ungünstigen Rahmenbedingungen – letzterer Wert wird als realistischer und sicherheitsorientierter anerkannt. Nutzerverhalten als Hauptursache ⚠️ Alle Modelle nennen es als möglichen Faktor, aber Qwen und GoogleAI betonen: Es darf nicht als Entlastung für bauphysikalische Mängel dienen – kein Konsens auf Alleinverursachung. Vertragsrechtliche Relevanz ✅ DeepSeek und Qwen stimmen überein: Abweichung vom vereinbarten U-Wert ist prüfenswert – GoogleAI erwähnt dies nicht, wird aber vom Konsens überlagert. Prüfmethodik (Energieberatung) ✅ Alle drei Modelle fordern eine fachliche Energieberatung – Qwen spezifiziert zwingend DIN V 18599 und Thermografie als Mindeststandard. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Energieberater nach DIN EN 16247-1 mit einer thermografischen Untersuchung und einer Heizwärmebedarfsberechnung nach DIN V 18599 – nur diese Methode liefert belastbare Aussagen über Ursache, Höhe und Sanierungsoptionen des Mehrverbrauchs.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Verstärkter Wärmeverlust durch thermische Brücken am Fensteranschluss Erhöhung des Heizwärmebedarfs um bis zu 30 % lokal, Schimmelrisiko an Anschlussfugen 🔴 Risiko Vertragswidrigkeit & Gewährleistungsansprüche nicht geltend gemacht Verlust von Schadensersatzansprüchen, Kosten für Nachbesserung selbst zu tragen 🔴 Risiko Mangelhafte Luftdichtheit nach Fensteraustausch Unkontrollierte Luftströme, erhöhter Lüftungswärmeverlust, reduzierte Behaglichkeit 🔴 Risiko Veraltete Heizungsregelung ohne Anpassung an verbesserte Fenster Unter- oder Überheizung, fehlende Nutzenrealisierung bei Sanierung, unnötige Kosten 🔴 Risiko Fehlende Dampfsperre oder Dampfbremse bei Fensteranschluss Kondensatbildung in der Wandkonstruktion, langfristiger Bauschaden, Schimmelpilzbildung ✅ Chance Gezielte Ergänzung der Fassadendämmung an Fensteranschlüssen Reduzierung des Gesamt-U-Werts um bis zu 40 %, thermische Behaglichkeit steigt signifikant ✅ Chance Nachrüstung einer modernen Heizungsregelung mit Außentemperaturfühler Optimale Anpassung der Heizleistung an aktuelle Wärmeverluste – bis zu 15 % Heizkosteneinsparung ✅ Chance Nutzung der Abweichung als Anlass für ganzheitliche Energiebilanz Ermittlung aller Sanierungspotenziale im Gebäude – steigert Förderfähigkeit und Wertsteigerung ✅ Chance Transparente Verbrauchsausweise für Mieter Erhöhte Akzeptanz für energetische Maßnahmen, geringere Mieterfluktuation, bessere Mietvertragsverhandlungen ✅ Chance Einbindung eines Sachverständigen für Normenvergleich (WSchV 1995 vs. aktuelle DIN) Sicherstellung rechtssicherer Bewertung – schützt vor Rückforderungsansprüchen bei Förderung Orientierungshilfen
- Sofort thermografische Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Energieberater nach DIN EN 16247-1 für eine Thermografie bei Minustemperaturen und Nachweis von Wärmebrücken am Fensteranschluss.
- DIN-V-18599-Berechnung veranlassen: Beauftragen Sie eine vollständige Heizwärmebedarfsberechnung nach DIN V 18599 – inkl. Berücksichtigung von Fassadendämmung, Luftdichtheit und Fensteranschlussdetails.
- Vertragsunterlagen prüfen lassen: Leiten Sie alle vertraglichen Dokumente (Leistungsverzeichnis, Ausschreibung, Prüfzeugnisse) einem Baurechtsanwalt oder Sachverständigen für Bauprozesse zur Bewertung der U-Wert-Abweichung weiter.
- Anschlussfugen und Dampfsperre überprüfen: Beauftragen Sie einen Energieeffizienz-Handwerker mit einer detaillierten Prüfung der Fenster-Anschlussfugen – inkl. Kontrolle auf Dampfbremse und vollständige Dämmung.
- Heizungsregelung anpassen: Lassen Sie die Heizungsregelung durch einen SHK-Fachbetrieb überprüfen und ggf. mit Außentemperaturfühler und Raumthermostaten nachrüsten.
- Verbrauchsausweise für Mieter erstellen: Setzen Sie einen digitalen Verbrauchsausweis (z. B. mittels modernem Heizkostenverteiler) um – dokumentieren Sie Transparenz und stärken Sie die Mieterkooperation.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
- Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme pro Stunde und Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin durch ein Bauteil (z.B. Fenster, Wand) verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: K-Wert (alte Bezeichnung), Wärmedämmung, Wärmeverlust. - Energieeffizienz
- Energieeffizienz bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Nutzen (z.B. Wärme, Licht) und dem Energieaufwand. Je weniger Energie für den gleichen Nutzen benötigt wird, desto höher ist die Energieeffizienz.
Verwandte Begriffe: Energieeinsparung, Wärmedämmung, erneuerbare Energien. - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu höheren Heizkosten und Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Schimmel. - Heizkosten
- Heizkosten sind die Kosten, die für die Beheizung eines Gebäudes entstehen. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Energieverbrauch, den Energiepreisen und der Effizienz der Heizungsanlage.
Verwandte Begriffe: Energieverbrauch, Heizöl, Gas, Strom. - Mehrfamilienhaus (MFH)
- Ein Mehrfamilienhaus ist ein Gebäude, in dem sich mehrere separate Wohneinheiten befinden, die von verschiedenen Mietern oder Eigentümern bewohnt werden.
Verwandte Begriffe: Wohnhaus, Mietshaus, Eigentumswohnung. - Wärmeschutzverordnung
- Die Wärmeschutzverordnung (WSchVO) war eine deutsche Verordnung, die Anforderungen an den Wärmeschutz von Gebäuden festlegte. Sie wurde durch die Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.) abgelöst.
Verwandte Begriffe: Energieeinsparverordnung (EnEV), Gebäudeenergiegesetz (GEG), Wärmedämmung. - Energieberatung
- Eine Energieberatung ist eine Dienstleistung, bei der ein Experte den energetischen Zustand eines Gebäudes analysiert und Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz gibt. Ziel ist es, den Energieverbrauch und die Heizkosten zu senken.
Verwandte Begriffe: Energieberater, Energieausweis, Sanierung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet der K-Wert bzw. U-Wert bei Fenstern?
Der K-Wert (heute U-Wert genannt) gibt an, wie viel Wärme pro Stunde und Quadratmeter Fensterfläche bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. - Wie wirkt sich ein höherer U-Wert auf den Energieverbrauch aus?
Ein höherer U-Wert bedeutet, dass mehr Wärme durch das Fenster verloren geht. Dies führt zu einem höheren Heizbedarf und somit zu höheren Heizkosten. - Können undichte Fenster zu einem höheren Energieverbrauch führen?
Ja, undichte Fenster lassen kalte Luft eindringen und warme Luft entweichen. Dies erhöht den Heizbedarf und führt zu einem höheren Energieverbrauch. - Welche anderen Faktoren können den Energieverbrauch eines Hauses beeinflussen?
Neben den Fenstern spielen auch die Dämmung der Gebäudehülle (Wände, Dach), die Heizungsanlage, das Nutzerverhalten und die Lüftung eine wichtige Rolle für den Energieverbrauch. - Was ist eine Energieberatung?
Eine Energieberatung ist eine individuelle Beratung durch einen Energieberater, der den energetischen Zustand eines Gebäudes analysiert und Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz gibt. - Wie finde ich einen qualifizierten Energieberater?
Qualifizierte Energieberater finden Sie beispielsweise über die Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) oder über die Verbraucherzentrale. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die energetische Sanierung von Fenstern?
Für die energetische Sanierung von Fenstern gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, beispielsweise von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). - Wie kann ich das Nutzerverhalten meiner Mieter beeinflussen, um Energie zu sparen?
Sie können Ihre Mieter über energiesparendes Verhalten informieren, beispielsweise durch Hinweise zum richtigen Heizen und Lüften. Auch der Einbau von programmierbaren Thermostaten kann helfen, den Energieverbrauch zu senken.
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- Fenster austauschen: Kosten und Förderung
Informationen zu den Kosten für den Austausch von Fenstern und den verfügbaren Fördermöglichkeiten. - Richtig lüften im Winter: So sparen Sie Heizkosten
Tipps zum richtigen Lüften, um Schimmelbildung zu vermeiden und Heizkosten zu sparen. - Dämmung der Gebäudehülle: Welche Möglichkeiten gibt es?
Überblick über verschiedene Dämmmaterialien und -methoden für die Gebäudehülle. - Heizungsanlage optimieren: So senken Sie den Energieverbrauch
Informationen zur Optimierung der Heizungsanlage, um den Energieverbrauch zu senken. - Energieausweis: Was er aussagt und wofür er benötigt wird
Erläuterung des Energieausweises und seiner Bedeutung für den Verkauf oder die Vermietung einer Immobilie.
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Fenster K-Wert vs. U-Wert – Verwechslungsgefahr!
Ich vermute mal Sie verwechseln den k-Wert ...
Ich vermute mal Sie verwechseln den k-Wert der Verglasung mit dem der Fenster.
Eine Quantifizierung des zusätzlichen Energiebedarfs kann nur objektbezogen ermittelt werden, da z.B. der Anteil der Fensterfläche unbekannt ist. Helfen kann Ihnen hierbei nur ein entsprechender Fachmann.
MfG
IBS -
U-Wert Fenster: 1,3 auf 1,1 – Energieeinsparung berechnen
Grober Anhaltspunkt
Richtig ist, dass zur genauen Ermittlung des Energiebedarfs eine Berechnung vor Ort nötig ist. Dies wurde vom Vorredner bereits ausgeführt.
Es lässt sich Isoliert auf des Fenster jedoch ein grober Anhaltspunkt für eine potentielle energetische Verbesserung nennen.
Eine Verbesserung des Fenster U-Wertes von 1,3 auf 1,1 W/m² x K. bringt eine Einsparung von ca. 20 kWh (umgerechnet in Heizöl ca. 1,9 Litern) pro Quadratmeter Fensterfläche mit sich. Bezogen auf 3727 Heizgradtage.
Wie der Vorredner schon sagte, dürfte sich der von Ihnen genannte Wert jedoch auf das Glas (ohne Flügel und Rahmen) und nicht auf die Fenster beziehen.
Ein deutlich zu hoher Energieverbrauch kann in aller Regel nicht allein auf die Fenster zurückzuführen sein.
MfG
Jürgen Sieber -
Fenster K-Wert 1,1 vs. 1,3 – Förderrichtlinien eingehalten?
Danke schon mal, aber ...
In der Berechnung durch den Statiker steht bei den Fenstern ein k-Wert von 1,1 ohne Hinweis darauf, ob nun mit oder ohne Rahmen, nur nach Himmelsrichtungen unterteilt.
In den Fenstern des Gebäudes steht nun aber 1,3- was sagt mir das denn nun - sind für die erteilte Genehmigung der Förderung durch Ökozulage die falschen Fenster eingebaut oder nicht?
Wäre der Verbrauch 1,9 L Öl pro Jahr/ Quadratmeter Fensterfläche. (hier 200 m² bei einem Volumen von 3850 m³
Vielen Dank
Gömann -
Info: K-Wert im Wärmebedarfsausweis – Gesamtfensterwert!
Im Wärmebedarfsausweis
steht immer der k-Wert des gesamten Fensters, also Glas und Rahmen.
Wenn Sie also im SZR des Fensters einen k-Wert von 1,3 abgelesen, kann man davon ausgehen, dass die Fenster falsch geliefert wurden.
Genaueres siehe Link:Freundliche Grüße
-
Achtung! Fensterwerte: Scheibenwert ≠ Gesamtfensterwert
Kleiner Hinweis
Im SZR (Scheibenzwischenraum) der Scheibe stehen immer nur Werte und Produktbezeichnungen, die für die Scheibe gelten! Es wird aber vielfach auch in Energiebedarfsberechnungen der Fehler gemacht, dass die Werte für die Scheibe als Werte des Gesamtfensters genommen werden. Dies ist bis auf sehr wenige Ausnahmen falsch!
Die korrekten Werte werden Sie nur vom Fensterbauer selbst bekommen, da der Rahmen und Glas zusammenbaut und die Werte für das Gesamtfenster angeben kann. Irgendwo im Fenster müsste doch Hersteller und Typenberechnungen stehen ... -
Fenster: U-Wert reicht nicht! g-Wert (Energiedurchlassgrad) beachten
g-Wert
Unabhängig davon, dass möglichweise nicht vertragsgerecht geliefert wurde: die Betrachtung darf nicht beim U-Wert stehenbleiben. Es gibt auch noch den g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad), der für solare Wärmegewinne zuständig ist. Der g-Wert korreliert i.d.R. negativ mit dem U-Wert, d.h. je besser der U-Wert, desto geringer die solaren Gewinne. Dabei kann es zu einer Überkompensation kommen, das Fenster mit dem besseren U-Wert hat u.U. eine schlechtere Gesamtenergiebilanz. Das Ganze ist abhängig von der Himmelsrichtung.
Hier ein Beispiel eines Reihenhauses E+1+D mit 12 m² Süd- und 9 m² Nordfenster, der gesamte Jahresheizenergiebedarf ist mit "schlechteren" Fenstern um 2 % geringer:
Glas Climaplus Ultra
Ug = 1,1 (UW ca. 1,4)
gi = 0,53
Qh = 9.034 kWh/a (Jahresheizwärmebedarf)
Glas Climaplus Solar
Ug = 1,3 (UW ca. 1,6)
gi = 0,74
Qh = 8.843 kWh/a
Details: der um 0,2 schlechtere U-Wert prodziert 276 kWh/a zusätzlichen Bedarf, der um 0,21 bessere g-Wert bringt 467 kWh/a an Gewinn.
Berechnung: vereinfachtes Verfahren
Glaswerte: -
Zusatzinfo: g-Wert – Relevanz seit EnEV 2000?
Danek ein interessanter Aspekt Aber ist der g ...
Danek ein interessanter Aspekt!
Aber ist der g-Wert nicht erst seit EnEVAbk. 2000 relevant?
Gömann -
@Gömann
Nein - seit WSChVO 95 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Fenster K-Wert erhöhen: Mehrverbrauch im MFH? Ursachen & Auswirkungen (Bj. 1999)
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob der Einbau von Fenstern mit einem höheren K-Wert (1,3) als im ursprünglichen Bauplan (1,1) angegeben, zu einem Mehrverbrauch im Mehrfamilienhaus (MFH) Baujahr 1999 führt. Es wird geklärt, dass im Wärmebedarfsausweis der K-Wert des Gesamtfensters (Glas und Rahmen) angegeben wird. Zudem wird auf die Bedeutung des g-Wertes (Gesamtenergiedurchlassgrad) hingewiesen, der neben dem U-Wert für die Gesamtenergiebilanz relevant ist.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Achtung! Fensterwerte: Scheibenwert ≠ Gesamtfensterwert darf der Wert der Scheibe nicht mit dem Wert des Gesamtfensters verwechselt werden, da dies zu falschen Berechnungen führen kann. Die korrekten Werte sind beim Fensterbauer zu erfragen.
📊 Zusatzinfo: Eine Verbesserung des Fenster U-Wertes von 1,3 auf 1,1 W/m² x K kann laut U-Wert Fenster: 1,3 auf 1,1 – Energieeinsparung berechnen eine Einsparung von ca. 20 kWh pro Quadratmeter Fensterfläche bringen. Die genaue Ermittlung des Energiebedarfs erfordert jedoch eine Berechnung vor Ort.
👉 Handlungsempfehlung: Um Klarheit über die korrekten Fensterwerte zu erhalten, sollte der Fragesteller sich direkt an den Fensterbauer wenden und die Werte des Gesamtfensters erfragen. Zudem sollte geprüft werden, ob die eingebauten Fenster den Anforderungen der erteilten Baugenehmigung entsprechen. Siehe auch Fenster K-Wert 1,1 vs. 1,3 – Förderrichtlinien eingehalten?.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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