Fenster und Außentüren

Hilfe - Murks bei Fenstermontage!

Bei meinem Rohbau wurden letzte Woche die Fenster montiert worauf ich am Wochenende das "Vergnügen" hatte, die Qualität der Abdichtarbeiten in Augenschein zu nehmen.
Die Aussenabdichtung ist m.E. in Ordnung (Kompriband). Sorgen macht mir jedoch die Innenabdichtung.
Diese erfolgte mittels Silikon und Hinterfüllschnur. Die Silikonfuge ist jedoch so dünn, dass man die Hinterfüllschnut durchschimmern sieht. stellenweise sind auch Löcher und Risse zu sehen. Also wohl nicht diffusionsdicht!
Dies ist doch nie und nimmer nach Stand der Technik.
Auf der Website
http://www.fensterberater.de/Page476.htm#SprDiSt
habe ich gelesen, das die Silikonfuge mindestens halb so dick wie breit sein muss. Ist die so richtig?
In welcher Norm ist dies so definiert? Diese kann ich nämlich dann meinem BT um die Ohren schlagen!
Kann mir bitte jemand kurz Beschreiben, was bei Abdichtung mittels Silikonfuge zu beachten ist.
Vielen Dank
Gruß

Name:

  • Stefan Genelin
  1. Ergänzung

    nur zur Vollständigkeit:
    Das Mauerwerk ist aus Ytong. Die Mauer wurde vor Montage nicht verputzt.
    Gruß

    Name:

    • stefan Genelin
  2. Murks

    Herr Genelin,
    in dem von Ihnen aufgeführten Link sind alle erforderlichen Voraussetzungen für eine Silikonfuge aufgeführt. Das sollte dazu reichen Ihre wohl berechtigten Zweifel an der Abdichtung zu untermauern.
    Achten Sie auch darauf, dass die Abdichtung umlaufend und ohne Unterbrechung vorgenommen wird.
    Es ist wohl ein allgemeines Elend mit der Fensterabdichtung. Immer wieder versuchen die Fenstermonteure sich irgendwie durchzuschlängeln um Kosten zu sparen.
    Wie es richtig ist sehen Sie in dem aufgeführten Link, mit guten Beispielen. (Es gibt auch andere Hersteller)
    Wichtig, reklamieren Sie schriftlich.
    freundliche Grüße
    Josef Schrage

  3. In allen einschlägigen.....

    ....Verarbeitungsrichtlinien wird der Querschnitt der Silikonfuge, sowie die richtige Verarbeitung dieser Produkte erklärt.
    Jeder Fenstermonteur dürfte die "Schrift Nr.20" des Glaserhandwerks kennen, Titel: "Montage von Fenstern und Fenstertüren".
    Darin wird haarklein die ausgeführt, wie eine Abdichtung auszusehen hat.
    Desweiteren ist in der DINA 4108/7 vom August 2001 klar geregelt, dass bei einer Abdichtung mit einem Dichtstoff, zuvor ein Glattstrich in der Laibung durchzuführen ist.
    mfg.
    Jürgen Sieber

  4. Abhilfe

    Vielen Dank Herr Sieber,
    vielen Dank Herr Schrage,
    eine geeignete Abhilfe wäre also aufgrund des fehlenden Glattstrichs die Fuge wieder rauskratzen, Fenster raus, Glattstrich, einen Tag warten, Fenster wieder rein - diesmal richtig.
    Gruss
    Stefan Genelin


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