Energieeinsparnachweis (KfW 60): Werte prüfen & verbessern – Rohbau, Dämmung, Primärenergiebedarf
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Energieeinsparnachweis (KfW 60): Werte prüfen & verbessern – Rohbau, Dämmung, Primärenergiebedarf

Servus,
ich habe heute für mein Haus den Energieeinsparnachweis erhalten (das Haus ist noch in der Rohbauphase).
Unser Haus war als KFW60-Haus (Flachdach, auf Bodenplatte, Abluft-WP mit WRG) geplant, sollte aber im Laufe der Planung doch deutlich besser werden. Es sollte zunächst in der Holzständer-Bauweise errichtet werden, wurde nun aber mit 17,5 cm Bimsstein + (noch nicht angebrachter) 12 cm Styrodur-Dämmung gebaut. Im Energienachweis stehen auch noch 2-fach-verglaste Fenster, die nun def. zu 3-fach-verglasten werden.
In dem Nachweis steht nun aber ein Jahresenergieprimärwert von jenseits der 80.
Habe ich nun irgendwas verpasst oder muss ich morgen meinen Architektekten in den Boden stampfen?
MfG
M. Milch
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Ich verstehe, dass Sie den Energieeinsparnachweis für Ihr Haus im Rohbau erhalten haben und die Werte prüfen möchten. Da Ihr Haus ursprünglich als KfW 60-Haus geplant war, ist es wichtig, die im Nachweis ausgewiesenen Werte mit den Anforderungen für diese Effizienzhaus-Stufe zu vergleichen.

    Achten Sie besonders auf den Jahresprimärenergiebedarf und den Transmissionswärmeverlust. Diese Werte geben Auskunft über die energetische Qualität Ihres Hauses. Ein niedrigerer Jahresprimärenergiebedarf und ein geringerer Transmissionswärmeverlust deuten auf eine bessere Energieeffizienz hin.

    Prüfen Sie, ob die im Nachweis angegebenen Baustoffe und Konstruktionen (z.B. Bimsstein, Styrodur, Dämmung, Fenster) korrekt berücksichtigt wurden. Fehlerhafte Angaben können zu einer falschen Berechnung des Energiebedarfs führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Besprechen Sie den Energieeinsparnachweis detailliert mit Ihrem Architekten oder einem Energieberater. Lassen Sie sich die einzelnen Werte erläutern und fragen Sie nach Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung der Energieeffizienz, beispielsweise durch optimierte Dämmung oder den Einsatz effizienterer Anlagentechnik.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Energieeinsparnachweis
    Der Energieeinsparnachweis ist ein Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes nachweist und die Einhaltung der energetischen Anforderungen der EnEVAbk./GEG dokumentiert.
    Verwandte Begriffe: Energieausweis, EnEV, GEG, Primärenergiebedarf, Transmissionswärmeverlust
    KfW 60
    KfW 60 war eine Förderstufe der KfW für energieeffiziente Neubauten, die den Primärenergiebedarf um mindestens 40 Prozent unterschreiten.
    Verwandte Begriffe: KfW-Effizienzhaus, EnEV, GEG, Primärenergiebedarf
    Primärenergiebedarf
    Der Primärenergiebedarf ist ein Kennwert, der den gesamten Energiebedarf eines Gebäudes unter Berücksichtigung der Vorkette der Energieträger angibt.
    Verwandte Begriffe: Endenergiebedarf, Nutzenergiebedarf, EnEV, GEG
    Transmissionswärmeverlust
    Der Transmissionswärmeverlust beschreibt die Wärmemenge, die durch die Gebäudehülle nach außen verloren geht.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, U-Wert, Gebäudehülle, Wärmebrücke
    Wärmepumpe
    Eine Wärmepumpe ist eine Heizungsanlage, die Umweltwärme (z.B. aus Luft, Erdreich oder Wasser) nutzt, um Heizwärme zu erzeugen.
    Verwandte Begriffe: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole-Wasser-Wärmepumpe, Geothermie, Heizung
    Wärmerückgewinnung
    Die Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren, bei dem die Wärme aus der Abluft oder dem Abwasser zurückgewonnen und dem Heizkreislauf wieder zugeführt wird.
    Verwandte Begriffe: Lüftungsanlage, Abluft, Zuluft, EnEV, GEG
    Dämmung
    Dämmung bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts durch die Gebäudehülle.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Dämmstoff, U-Wert, Transmissionswärmeverlust

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Energieeinsparnachweis?
      Der Energieeinsparnachweis ist ein Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes nachweist. Er wird im Rahmen der Baugenehmigung benötigt und dient dazu, die Einhaltung der energetischen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zu überprüfen.
    2. Was bedeutet KfW 60?
      KfW 60 war eine Förderstufe der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für energieeffiziente Neubauten. Ein KfW 60-Haus unterschreitet den Primärenergiebedarf gemäß EnEV um mindestens 40 Prozent. Obwohl die KfW 60-Förderung nicht mehr existiert, dient sie weiterhin als Referenz für energieeffizientes Bauen.
    3. Was ist der Jahresprimärenergiebedarf?
      Der Jahresprimärenergiebedarf ist ein Kennwert, der den gesamten Energiebedarf eines Gebäudes für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung unter Berücksichtigung der eingesetzten Energieträger (z.B. Öl, Gas, Strom) und deren Vorkette (z.B. Förderung, Transport) angibt. Je niedriger der Jahresprimärenergiebedarf, desto energieeffizienter ist das Gebäude.
    4. Was ist der Transmissionswärmeverlust?
      Der Transmissionswärmeverlust beschreibt die Wärmemenge, die durch die Gebäudehülle (Wände, Fenster, Dach) nach außen verloren geht. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K) angegeben. Ein niedriger Transmissionswärmeverlust deutet auf eine gute Wärmedämmung hin.
    5. Wie kann ich den Energiebedarf meines Hauses verbessern?
      Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Energiebedarf eines Hauses zu verbessern, z.B. durch eine optimierte Wärmedämmung der Gebäudehülle, den Einsatz energieeffizienter Fenster und Türen, die Installation einer effizienten Heizungsanlage (z.B. Wärmepumpe) und die Nutzung erneuerbarer Energien (z.B. Solaranlage).
    6. Was ist eine Abluft-Wärmepumpe mit Wärmerückgewinnung?
      Eine Abluft-Wärmepumpe nutzt die Wärme der Abluft aus dem Haus, um Heizwärme und Warmwasser zu erzeugen. Durch die Wärmerückgewinnung wird die in der Abluft enthaltene Wärmeenergie zurückgewonnen und dem Heizkreislauf wieder zugeführt, was die Effizienz der Anlage erhöht.
    7. Welche Rolle spielen die Fenster im Energieeinsparnachweis?
      Die Fenster spielen eine wichtige Rolle im Energieeinsparnachweis, da sie einen wesentlichen Teil der Gebäudehülle darstellen. Fenster mit einer guten Wärmedämmung (niedriger U-Wert) tragen dazu bei, den Transmissionswärmeverlust zu reduzieren und den Energiebedarf des Hauses zu senken.
    8. Was ist bei der Dämmung zu beachten?
      Bei der Dämmung ist es wichtig, auf eine ausreichende Dämmstärke und eine fachgerechte Ausführung zu achten, um Wärmebrücken zu vermeiden. Zudem sollten nur Dämmstoffe mit einer guten Wärmeleitfähigkeit (niedriger Lambda-Wert) verwendet werden.

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  2. EnEV-Nachweis: Anpassung an Baufortschritt – Ursachenforschung

    Da ist wohl ...
    Da ist wohl der EnEVAbk.-Nachweis dem Baufortschritt angepasst worden!?!
    Also der EnEV-Nachweis sollte schon vor Baubeginn vorliegen, und nicht erst übergeben werden, wenn der Rohbau fast fertig ist.
    Vielleicht liegt die Ursache aber auch in kurzfristigen Planänderungen (vom Holzständerhaus zum Bimsstein), die vom Bauherrn in letzter Minute veranlasst wurden?
    In jedem Fall sollten Sie den Architekt erstmal ansprechen. Evtl. können Sie auch den Nachweisersteller einbeziehen. Die 60 kWh/m²a Primärenergiebedarf lassen sich ja vielleicht durch Änderungen bei der Dämmung und Anlagentechnik wieder erreichen. Teilweise wird der Wert sogar nur durch Änderungen im Rechenverfahren besser (Ansatz Blower-Door-Test (BDT), detaillierter Wärmebrückennachweis).
    Ist denn kfw-60 ausdrücklich und schriftlich als Planaungsziel vereinbart, oder war das nur eine Vokabel, die mal beiläufig gefallen ist?
    Gruß
  3. KfW-Förderung: Jahresprimärenergiebedarf 55 kWh/m²a – Werte-Check

    Ja ...
    Ja denn im Antrag zur KFWAbk.-Förderung gab der Architekt einen geschätzten Jahresprimärenergiebedarf von 55 kWh/m²a an.
    Den Wechsel vom Holz- zum Massivbau riet uns der Architekt- wegen massiver Kostenersparnis; natürlich unter der Bedingung die Energiebilanz aufrecht zu erhalten.
    Ich poste einfach nochmal ein paar weitere Werte mit:
    Transmissionswärmeverlust 0,436 (W/m²K)
    Endenergie Qe 4524 kWh/a  -  Wärme
    1033 kWh/a  -  Hilfsenergie
    Primärenergie Qp 15006 kWh/a
    Anlagenaufwandzahl ep 0.873
    ehrlich gesagt, habe ich auch absolut keine Ahnung, was das alles bedeutet und zweifle mittlerweile an mir selbst ...
    Vielen Dank schon mal, bin ja mal gespannt
    LG
  4. Primärenergiebedarf: Schwache Dämmung & Abluft-WP – Realitätscheck!

    das passt nie!
    ... mit der angegebenen relativ schwachen Dämmung, der ungünstigen Bungalow-Kubatur und mit der Abluft-WP sowieso nicht ohne zumindest eine Solarintegration. ep 0,873 dafür halte ich für einen Witz ... einen Schlechten ... und wenn dann doch irgendwann ein Nachweis vorgelegt werden sollte in dem die Zahl "unter 60" steht ist der getürkt! ... aber das ist in der Steinzeit wohl üblich ☹
    Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
    Arno Kuschow
  5. Energiebilanz verbessern: Maßnahmen gegen hohen Transmissionswärmeverlust

    Vielen Dank
    erstmal, sie haben nun mein Interesse geweckt.
    Was bedeutet konkret dieser ep-Wert und welche Maßnahmen würden mein Haus nun noch aus der Sch**** ziehen? Eine doppelt so dicke Dämmung?
    Ich bekomme hier gerade die Krise ... besonders wenn ich bedenke, dass mein Architekt mir gestern die Auskunft gab, dass der erhöhte
    Transmissionswärmeverlustwert durch einen 30 %igen Aufschlag für nicht vorhandene, aber auch noch nicht nachgewiesene Wärmebrücken, zustande kam und sich dementsprechend die gesamte Energiebilanz verbessern würde.
    Liebe Grüße
  6. Jahresprimärenergiebedarf Qp'': Wert für Gebäudenutzfläche angeben!

    Qp''
    Geben Sie doch bitte mal den genauen Jahresprimärenergiebedarf Qp'' bezogen auf die Gebäudenutzfläche in kwh/m²a an.
    Den Wert haben Sie noch nicht genannt.
    Auf den kommt es ja an.
    Dann braucht man nicht raten, ob der bei der Bauweise passen kann oder nicht.
    Gruß
  7. Jahresprimärenergiebedarf: Q"p = 86,7 kWh/m²a – Ist-Zustand

    Jahreprimärenergiebedarf
    Der genaue Jahresprimärenergiebedarf beträgt:
    Q"p 86,7 kWh/m²a
    Schönen Gruß
  8. Wärmebrücken: 30% Aufschlag – Architekt optimiert Energiebilanz?

    Wärmebrücken ...
    Ihr Satz
    "besonders wenn ich bedenke, dass mein Architekt mir gestern die Auskunft gab, dass der erhöhte
    Transmissionswärmeverlustwert durch einen 30 %igen Aufschlag für nicht vorhandene, aber auch noch nicht nachgewiesene Wärmebrücken, zustande kam und sich dementsprechend die gesamte Energiebilanz verbessern würde. "
    Da hat der Architekt recht und da liegt wohl auch der Hase im Pfeffer. Man kann einen detaillierten Wärmebrückennachweis rechnen und dabei kommt man in der Regel immer besser dabei weg, als wenn man den pauschalen Wärmebrückzuschlag verwendet. Also durch genaues Berechnen der Wärmebrücken und einigen Modifikationen bei den Dämmstoffstärken und der Anlagentechnik wird es dem Nachweisersteller sicherlich möglich sein, wieder Ihr Haus auf kfw-60 Niveau zu rechnen.
    Aber das sollten Sie auch verlangen, schließlich geht es um Fördergelder. Das Problem beim detaillierten Wärmebrückennachweis ist wohl, dass a) nicht jeder Aufsteller das kann und b) die Berechnung sehr zeitaufwendig sein kann, weshalb da möglicherweise noch etwa Honorar gefordert werden könnte.
    Gruß
  9. KfW 60: Wärmebrückennachweis allein reicht nicht – Gesamtkonzept!

    zaubern geht nicht ...
    zaubern geht nicht von fast 90 auf unter 60 nur durch detaillierten Wärmebrückennachweis wäre Hexenwerk!
    Also alle Bauteile und deren Werte überprüfen ...
    was ist mit der Gebäudekubatur?
    Eine reine Abluftwärmepumpe ohne Solarunterstützung oder eine zweite umweltfreundliche Energiequelle kommt nicht auf einen 0,8 ep-Wert! NIEMALS!
    Der ep Wert definiert das Verhältnis zwischen aufgewandter Primärenergie und Endenergie die Sie im Haus haben. Je kleiner die Zahl ist, desto besser ist es rechnerisch für das Haus. Wobei bezahlen müssen Sie normalerweise die Endenergie, also nicht zu sehr freuen über geringe Primärenergiezahlen ohne Wissen um deren Berechnungsmethode!
    Die reine Abluft-WP hat solange sie nur aus der Abluft genug Wärme generieren kann einen guten Wert, aber die Leistung endet bei 1,5 kW ... alles was mehr ist wird dann direkt elektrisch nachgeheizt und dadurch verschiebt sich bei einem Haus in der von Ihnen geschilderten Bauweise der ep-Wert deutlich auf über 1,0 was die EnEVAbk.-Berechnung nochmals weiter über die 60 schiebt ...
    Ein echtes Energiesparhaus muss ein Gesamtkonzept sein und kein Stückwerk das man beliebig zusammenfügen kann. Das was der Architekt meinte, über Massiv statt Holzbau sparen zu können wird jetzt mehrfach Kosten für aufwändige Kompensationsmaßnahmen bei Technik und Bauteilen die noch veränderbar sind ... oder es wird halt schöngerechnet und gar nicht wirklich Energie gespart ☹
    Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
    Arno Kuschow
  10. KfW 60-Nachweis: Detaillierte Wärmebrückenberechnung & Modifikationen

    Nicht nur Wärmebrückennachweis
    " ... von fast 90 auf unter 60 nur durch detaillierten Wärmebrückennachweis wäre Hexenwerk! "

    Deshalb schrieb ich ja auch:
    "Also durch genaues Berechnen der Wärmebrücken und einigen Modifikationen bei den Dämmstoffstärken und der Anlagentechnik "
    Nur ohne diesen genauen Nachweis wird es sehr schwer werden, den Nachweis für ein kfw-60 Haus zu führen.
    Wird denn das Gebäude auch über die kfw-Bank finanziert, oder ist kfw-60 nur ein Standard, den Sie mit dem Architekt als Planungsziel vereinbart haben? Und wenn, wie haben Sie den kfw-60 Standard vereinbart? Weil die EnEVAbk.-Minimalvoraussetzungen sind ja schon mal erfüllt.
    Gruß

  11. KfW-Antrag: Jahresprimärenergiebedarf 55 kWh/m²a – Diskrepanz?

    Vielen Dank
    erstmal für die zahlreichen Antworten.
    Die KFWAbk.-Fördergelder habe ich bereits in Anspruch genommen und wie gesagt, hat der Architekt auch das KFW-Antragsformular ausgefüllt und unterschrieben. In diesem Antrag setzte er einen Jahresprimärenergievbedarf von 55 kWh/m²a an.
    Allerdings muss ich auch noch erwähnen, dass sich die Werte schon entsprechend verbessern werden, weil ich auf 3-fach-verglaste Fenster mit dem höherwertigen Rahmenprofil bestanden habe.
    In einem längeren Gespräch stellte sich auch heraus, dass die (wie kurzfristig entschieden) zusätzlich gedämmte Bodenplatte nicht mit berechnet wurde. Außerdem wurden hinter vorgehaltener Hand Planungsfehler eingeräumt und die Dämmung der Außenfassade wird dementsprechend von 12 auf x cm erhöht.
    Schade nur, dass ein bisher sehr gutes (Vertrauens) Verhältnis zum Architekt nun erstmal von meiner Seite gestört ist.
    Gibt es irgendeine Formel oder besser einen Rechner mit dem ich selbst den neuen Jahresprimärenergiebedarf unter Berücksichtigung der neuen/alten Maßnahmen ermitteln kann?
    Vielöen Dank nochmal und mit freundlichen Grüßen
  12. EnEV-Nachweis prüfen: Unabhängigen Experten hinzuziehen!

    Zu komplizeiert
    Das kann man als Laie nicht so einfach nachprüfen, schon gar nicht wenn detaillierte Wärmebrückenberechnungen Bestandteil des Nachweises sind.
    Sie können aber einen anderen EnEVAbk.-Nachweisersteller mit ins Boot hohlen, der die Berechnungen überprüft, sofern Sie kein Vertrauen mehr in die Korrektheit der EnEV-Berechnungen haben.
    Listen von EnEV-Nachweisberechtigten und Sachverständigen gibt es auf der Webseite der Ingenieurkammer ihres Bundeslandes.
    Gruß
  13. Bodenplatte dämmen: Feinjustierung für Energieeffizienz – Tool-Empfehlung

    so ein einfaches Tool ...
    so ein einfaches Tool gibt es nicht, jedenfalls keines mit dem man bei Problemen wirklich feinjustieren kann. Das sind dann schon die aufwändigen und teuren Programme der Fachingenieure ...
    Die Bodenplatte mit unterseitiger Dämmung ist ein gutes Ding (siehe auch meinen Link mit der Fotostrecke einer derartigen Bodenplattenherstellung), reißt aber nicht so viel raus weil nach unten mit einem Abminderungsfaktor gerechnet wird weil es dahin ja keinen Frost gibt. Bessere Fenster und mehr Dämmung, auch im Dach, nicht nur in der Fassade sind eher erfolgversprechend.
    Und ganz wichtig, eine Heizungs- und Lüftungs-Wärmerückgewinnungstechnik die wirklich gut gunktioniert. Das was bis jetzt gemäß Diskussionsbeitrag in den Raum gestellt wurde bringt es definitiv nicht!
    Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
    Arno Kuschow
  14. Dämmung & Fenster verbessert: Heizungslösung im Budget finden!

    OK ...
    OK die besseren Fenster (u-Wert Erst-Berechnung 1,19  -  Neu-Berechnung U-Wert 0.9) sind schon fest, die bessere Dämmung auch (wahrscheinlich 15 cm). Das Dach hat einen momentan U-Wert von 0,204 ... ist eine Holzkonstruktion mit einer, laienhaft ausgedrückt, "Mineralwolldämmung". Was wäre nun die vernünfitge Heizungslösung, die auch im Budget-Rahmen bleibt? Geplant war eine Nibe Fighter 640 P mit WRG und Fußbodenheizung (Kosten ca. 30 T €). Ihrem Link konnte ich schon die ein oder andere Info entnehmen, aber als totaler Laie tappe ich zwar nicht mehr so ganz im Dunkeln, das Licht ist immer noch nicht aufgegangen;-)
    Liebe Grüße
  15. Diskussionsbeitrag: Was wurde bisher in den Raum gestellt?

    Bitte was?
    "Das was bis jetzt gemäß Diskussionsbeitrag in den Raum gestellt wurde bringt es definitiv nicht! "
    Was wurde denn so in den Raum gestellt bisher?
    Gruß
  16. Dachdämmung optimieren: WP mit WRG – Effizienz verbessern!

    da ist noch viel zu tun ...
    also zuerst mal die Konstruktionsaufbauten: es ist zwar nett, die Fenster ein wenig zu verbessern und die Wände auch, aber die Risenposition Dach mit einem Wert über 0,2! Da ist doch richtig Potential drin, zum einen einfach zu realisieren und "Wärme will nach oben" auch sehr effizient.
    Die angesprochene WP mit WRG, ich habe das vom threadstarter benannte Gerät selbst noch nie eingebaut, kann also nur nach dem schnell gegoogelten Wissensstand urteilen: 1000 W Kompressorleistung ergibt gut 3 kW Heizleistung und ab -5 °C steigt die Außenluft aus, dann also nur noch das was in der Raumluft drin ist, also de facto die Hälfte: 1,5 kW ... aber dazu gibt es 3 x 3 kW Elektro-Heizstäbe ☹(. Da gibt es Geräte die bis zu weit tieferen Temperaturen noch WP-Leistung bringen. Zuluft dezentral ist für einen Altbau wo man nicht so viel Lüftungsrohr unterbringen kann akzeptabel (eigene Altbauerfahrung mit Gerät THD 400 AL von tecalor mit doppelter WP-Leistung und Außenluftnutzung bis -18 °C!), konnte man bis vor ein paar Jahren auch im neuen Energiesparhaus noch gut vertreten weil der Markt noch nicht so viele gute Systeme hergab ... ist aber jetzt wirklich obsolet für einen Neubau mit Anspruch! 30.000,- € dafür hört sich fett an, kann ich aber nicht abschließend beurteilen weil ich nicht weiß, was da alles drin steckt in der Position, ist ja auch nicht das Thema ...
    @Andreas Lott: es wurde halt wenig konkret vorgeschlagen bzw. vom threadstarter als brauchbarer Eckwert geliefert ... sollte keine Anmache sein, pardon wenn das so angekommen ist!
    ... zu den Maschinen habe ich ein paar links angefügt ...
    Gruß
    Arno Kuschow
  17. KfW 60-Standard: Architekt & Fachplaner vor Ort einbeziehen!

    Da ist auch der Unterschied
    Aus dem Thread habe ich vom Fragesteller bisher herausgelesen:
    1.) es gibt einen planenden Architekten
    2.) Die Eigenschaften der Gebäudedämmung und Heizung sind bereits festgelegt
    2.) Der EnEVAbk.-Nachweis weist nun aus, dass der kfw-60 Standard, der anscheinend vereinbart ist, gar nicht eingehalten wird.
    Nun macht es meiner Ansicht nach wenig Sinn, den Fragesteller per Ferndiagnose diverse Konstruktionsvorschläge bezüglich Dämmung und Anlagentechnik um die Ohren zu hauen. Das muss der Architekt vor Ort mit dem Bauherrn und den Fachplanern machen. Als Forumsteilnehmer können wir hier uns nur die Werte durchgeben lassen und interpretieren, die Planung müssen die Kollegen vor Ort schon machen. Deshalb auch die Empfehlung den EnEV-Nachweis und die bisherigen Planungen nochmal von anderer Sachverständiger Stelle durchsehen zu lassen.
    Gruß
  18. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Energieeinsparnachweis KfW 60: Werte prüfen und verbessern

    💡 Kernaussagen: Der Energieeinsparnachweis für ein KfW 60 Haus in Rohbauphase weist Mängel auf. Die Diskussion dreht sich um die Diskrepanz zwischen geplanten und tatsächlichen Werten, insbesondere beim Jahresprimärenergiebedarf. Wärmebrücken spielen eine wesentliche Rolle, ebenso wie die Wahl der Anlagentechnik (Abluft-Wärmepumpe mit Wärmerückgewinnung). Eine unabhängige Prüfung des EnEVAbk.-Nachweises wird empfohlen, um Planungsfehler aufzudecken und die KfW-Förderung nicht zu gefährden.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut EnEV-Nachweis: Anpassung an Baufortschritt – Ursachenforschung sollte der EnEV-Nachweis vor Baubeginn vorliegen. Kurzfristige Planänderungen können die Ursache für Abweichungen sein.

    📊 Zusatzinfo: Der Jahresprimärenergiebedarf beträgt laut Jahresprimärenergiebedarf: Q"p = 86,7 kWh/m²a – Ist-Zustand aktuell 86,7 kWh/m²a. Das Ziel ist, unter 60 kWh/m²a zu kommen, um den KfW 60 Standard zu erreichen. Der Transmissionswärmeverlust wird durch einen Wärmebrückenzuschlag beeinflusst, wie in Wärmebrücken: 30% Aufschlag – Architekt optimiert Energiebilanz? erläutert.

    Die Experten sind sich einig, dass eine reine Abluftwärmepumpe ohne Solarunterstützung kaum einen niedrigen Primärenergiebedarf ermöglicht (siehe KfW 60: Wärmebrückennachweis allein reicht nicht – Gesamtkonzept!). Eine detaillierte Wärmebrückenberechnung und Modifikationen an der Dämmung sind notwendig (KfW 60-Nachweis: Detaillierte Wärmebrückenberechnung & Modifikationen). Die Verbesserung der Dachdämmung bietet großes Potential, wie in Dachdämmung optimieren: WP mit WRG – Effizienz verbessern! betont wird.

    ✅ Empfehlung: Es wird empfohlen, einen unabhängigen EnEV-Nachweisersteller hinzuzuziehen, um die Berechnungen zu überprüfen (EnEV-Nachweis prüfen: Unabhängigen Experten hinzuziehen!). Zudem sollte die Heizungslösung im Budgetrahmen überprüft werden (Dämmung & Fenster verbessert: Heizungslösung im Budget finden!). Die Einbeziehung des Architekten und Fachplaners vor Ort ist entscheidend (KfW 60-Standard: Architekt & Fachplaner vor Ort einbeziehen!).

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Konstruktionsaufbauten, insbesondere die Dachdämmung. Lassen Sie den EnEV-Nachweis von einem unabhängigen Experten prüfen. Optimieren Sie die Wärmebrückenberechnung und ziehen Sie alternative Heizungslösungen in Betracht, um den KfW 60 Standard zu erreichen und die Förderung zu sichern.

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