KfW 60 Haus: Welches Mauerwerk (Poroton, KLB, Bisotherm) oder Dämmung? Erfahrungen?
In diesem Forum sind Sie: Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die optimale Wahl des Mauerwerks (Poroton, KLB, Bisotherm) und der Dämmung für ein KfW 60 Haus. Dabei werden sowohl Massivbauweisen als auch Alternativen wie der Holzrahmenbau in Betracht gezogen. Ein wichtiger Aspekt ist die korrekte Verarbeitung der Materialien und die Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten des Bauvorhabens. Die Energieeffizienz spielt eine zentrale Rolle, wobei auch Passivhausstandards diskutiert werden.
KfW 60 Haus: Welches Mauerwerk (Poroton, KLB, Bisotherm) oder Dämmung? Erfahrungen?
wir sind gerade dabei ein KfW-60 Haus zu konzipieren und überlegen mit unserem Architekten, welchen Außenwandaufbau wir wählen sollen.
Wie man es heute so macht, habe ich mich schon dumm und dämlich gelesen, so richtig schlau geworden bin ich noch nicht dabei.
Vielleicht könnt Ihr mir helfen.
In diesem Forum habe ich viel über den T9 gelesen und bin total begeistert. Vor allem vom Thalhammer aus Freising, da ich auch aus Freising (Moosburg) bin.
Leider wohne und baue ich nun in der Gegend von Limburg und da gibt es keinen, der den T9 verbaut bzw. Erfahrung hat.
Nun die Frage: Welchen Wandaufbau mit KLB Plan SW1 49 cm, den Bisotherm Bisoplan oder nen 36 Stein mit Dämmung außen drauf.
Besten Dank für Eure Hilfe
Grüße
Higgins
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Bauphysik-Nachweise (U-Wert, Tauwasseranalyse, Wärmebrückennachweis) ohne qualifizierten Energieberater oder Bauphysiker – sonst Gefahr von Schimmel, Feuchteschäden und Förderstopp.
🔴 KRITISCH: Der geforderte KfW-60-U-Wert ≤ 0,45 W/(m²K) muss für den gesamten Wandaufbau inkl. Anschlüsse nachgewiesen werden – reine Steindicke (z. B. „49 cm KLB“) ist kein Nachweis.
⚠️ WICHTIG: Bei WDVSAbk.-Systemen ist die Schlagregendichtigkeit, luftdichte Ebene und fachgerechte Fensteranschlusssituation entscheidend – Mängel hier führen zu dauerhaften Schäden.
⚠️ WICHTIG: Die Wahl des Mauerwerks beeinflusst nicht nur Energieverbrauch, sondern auch Raumklima, sommerlichen Wärmeschutz und Heizsystem-Kompatibilität (z. B. Wärmepumpe).
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle Ihnen, bei der Wahl des Wandaufbaus für Ihr KfW 60 Haus folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Wärmeleitfähigkeit (U-Wert): Achten Sie auf einen niedrigen U-Wert der Wand, um die Anforderungen an ein KfW 60 Haus zu erfüllen.
- Wärmespeicherfähigkeit: Eine hohe Wärmespeicherfähigkeit sorgt für ein angenehmes Raumklima.
- Schallschutz: Berücksichtigen Sie die Anforderungen an den Schallschutz, insbesondere bei einer Lage an einer befahrenen Straße.
- Feuchteschutz: Ein diffusionsoffener Wandaufbau kann helfen, Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
- Nachhaltigkeit: Wählen Sie möglichst ökologische Baustoffe.
Poroton, KLB und Bisotherm sind Mauersteine mit guten Wärmedämmeigenschaften. Eine zusätzliche Dämmung kann erforderlich sein, um die KfW 60 Anforderungen zu erfüllen. Lassen Sie sich von Ihrem Architekten beraten, welcher Wandaufbau für Ihr Projekt am besten geeignet ist.
👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die technischen Daten der verschiedenen Mauersteine und Dämmstoffe und lassen Sie sich von einem Energieberater beraten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer plant ein KfW-60-Einfamilienhaus und steht vor der Entscheidung zwischen verschiedenen Mauerwerkssystemen (Poroton, KLB, Bisotherm) sowie der Frage, ob eine monolithische Bauweise oder ein WDVS-System gewählt werden soll. Die Anfrage zeigt eine typische Unsicherheit bei der Auswahl des optimalen Wandaufbaus unter energetischen, bauphysikalischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Herangehensweise, verschiedene Systeme zu vergleichen, ist richtig. Die genannten Optionen (KLB Plan SW1 49 cm, Bisotherm Bisoplan, 36er Stein mit Dämmung) sind marktübliche und grundsätzlich geeignete Lösungen für den KfW-60-Standard.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass es in der Region Limburg keinen Anbieter für den T9-Stein (Thalhammer) gibt, ist korrekt, da es sich um ein regionales System handelt. Allerdings ist die Fixierung auf ein einzelnes System nicht zielführend. Der T9 ist ein hochwertiges, aber nicht das einzige geeignete System. Die Entscheidung sollte nicht allein von der Verfügbarkeit eines bestimmten Herstellers abhängen.
➕ Ergänzung: Wichtige Aspekte fehlen in der Anfrage: Die Wahl des Wandaufbaus hängt maßgeblich von der geplanten Heizungsart (z.B. Wärmepumpe) und dem sommerlichen Wärmeschutz ab. Ein 49 cm dicker KLB-Stein (SW1) bietet eine sehr gute Wärmedämmung ohne WDVS, ist aber schwerer und teurer. Ein 36er Stein mit WDVS ist leichter und günstiger, birgt aber Risiken bezüglich der Dampfdiffusion und der Schlagregendichtigkeit. Die Wahl des Mauerwerks beeinflusst auch die Speicherfähigkeit und das Raumklima.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, die Entscheidung allein auf Basis von Forenmeinungen und ohne fundierte bauphysikalische Berechnung zu treffen. Ein falsch gewähltes WDVS kann zu Feuchteschäden und Schimmelbildung führen. Zudem ist die Ausführungsqualität bei WDVS entscheidend für die Langlebigkeit.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bauphysiker oder Energieberater mit der Erstellung eines detaillierten Wärmebrücken- und Feuchtenachweises. Lassen Sie sich von Ihrem Architekten eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für die verschiedenen Systeme (monolithisch vs. WDVS) unter Berücksichtigung der regionalen Handwerkerverfügbarkeit und der Lebenszykluskosten erstellen. Besuchen Sie vor der Entscheidung Referenzobjekte in Ihrer Region, um die Bauausführung zu prüfen. Planen Sie ausreichend Zeit für die Detailplanung ein, insbesondere für den Anschluss der Fenster und der Bodenplatte.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die Planung eines KfW-60-Effizienzhauses mit Fokus auf die Auswahl eines wärmetechnisch und bauphysikalisch geeigneten Außenwandaufbaus – konkret zwischen massiven, wärmeoptimierten Mauerwerken (KLB Plan SW1 49 cm, Bisotherm Bisoplan, Poroton T9) und einem klassischen 36-cm-Mauerwerk mit zusätzlicher Wärmedämmung auf der Außenseite.
🔴 Gefahr: Die reine Orientierung an Erfahrungsberichten (z. B. "Thalhammer aus Freising") oder regionaler Verfügbarkeit birgt erhebliche Risiken: Ein nicht fachgerecht dimensionierter oder kombinierter Wandaufbau kann zu Tauwasserbildung, Schimmelbildung, Feuchteschäden und dauerhaften Wärmeverlusten führen – insbesondere bei KfW-60-Anforderungen, die eine sehr niedrige Transmissionswärmeverlustzahl (U-Wert ≤ 0,45 W/(m²K)) vorschreiben.
⚠️ Korrektur: Der "T9" ist kein universell einsetzbares Produkt, sondern ein spezifischer, zertifizierter Poroton-Stein mit definierten bauphysikalischen Kennwerten – seine Eignung hängt von der exakten Ausführung (z. B. Fugenbildung, Anschlussdetails, Innendämmung) ab und darf nicht pauschal als "begeisternd" bewertet werden, ohne detaillierte Nachweise.
➕ Ergänzung: Für KfW-60 ist entscheidend, dass der gesamte Wandaufbau – inklusive Anschlüsse an Fenster, Decken und Fundament – bauphysikalisch abgesichert ist; ein 36-cm-Stein mit WDVS ist oft wirtschaftlicher und sicherer als ein monolithisches Mauerwerk, sofern die Dämmung fachgerecht verarbeitet und die luftdichte Ebene vollständig ausgeführt wird.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein "49 cm"-Mauerwerk wie KLB Plan SW1 automatisch KfW-60 erfüllt, ist falsch: Die tatsächliche Wärmedämmwirkung hängt vom Rohdichteklasse, der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert), der Fugenausführung und der Bauteilgeometrie ab – reine Dicke ist kein Garant für den geforderten U-Wert.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Überlegung, regionale Erfahrungswerte einzubeziehen, ist sinnvoll – allerdings nur als Ergänzung zu normkonformen Nachweisen (DIN V 18599, EnEVAbk. bzw. GEG) und nicht als Ersatz für diese.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater mit KfW-Zertifizierung und einen statisch-bauphysikalisch qualifizierten Sachverständigen, um alle drei Varianten rechnerisch zu vergleichen, die Anschlussdetails zu prüfen und die Nachweisführung für die KfW-Förderung sicherzustellen – dies ist zwingend erforderlich, um Förderung zu erhalten und langfristige Schäden zu vermeiden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Zwingnotwendigkeit fachlicher Beratung durch Energieberater, Bauphysiker oder unabhängigen Sachverständigen.
- Alle stimmen darin überein, dass reine Erfahrungswerte oder regionale Verfügbarkeit (z. B. „T9 in Freising“, „kein Thalhammer in Limburg“) keine Ersatzgrundlage für bauphysikalische Nachweise sind.
- Alle warnen vor Feuchteschäden und Schimmelbildung bei falscher Dampfdiffusion oder fehlerhafter WDVS-Ausführung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt Poroton, KLB, Bisotherm pauschal als „gut geeignet“ und suggeriert, dass eine zusätzliche Dämmung „erforderlich sein kann“ – ohne die Risiken einer falsch dimensionierten Kombination zu benennen.
- DeepSeek und Qwen korrigieren dies klar: Ein 49-cm-Mauerwerk erfüllt KfW-60 nicht automatisch – entscheidend sind λ-Wert, Fugenausführung und Anschlussdetails. GoogleAI unterlässt diese Nuancierung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Relevanz der Heizungsart (z. B. Wärmepumpe) und des sommerlichen Wärmeschutzes – Aspekte, die GoogleAI und Qwen nicht explizit nennen.
- Qwen verweist klar auf die Normenbasis (DINAbk. V 18599, GEG) und die zwingende Notwendigkeit der Förder-Nachweisführung – eine praxisrelevante Ergänzung zu DeepSeeks „Wirtschaftlichkeitsberechnung“ und Googles allgemeiner Beratungsempfehlung.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht GoogleAI ausdrücklich: „Die Annahme, dass ein ‚49 cm‘-Mauerwerk wie KLB Plan SW1 automatisch KfW-60 erfüllt, ist falsch.“ GoogleAI suggeriert mit „kann erforderlich sein“ eine nachträgliche Ergänzung als Routine – Qwen und DeepSeek heben hingegen die systemische Komplexität hervor: Die Wahl ist entweder monolithisch oder WDVS, mit jeweils eigenen bauphysikalischen Anforderungen – Mischformen ohne Nachweis sind riskant.
👉 Empfehlung:
- Bei Widersprüchen wird das vorsichtige, normkonforme und nachweisbasierte Vorgehen von Qwen und DeepSeek priorisiert – da es die Förderfähigkeit, langfristige Schadensfreiheit und rechtliche Absicherung sichert.
- GoogleAIs pauschale Empfehlung dient lediglich als Einstieg – darf aber nicht als Handlungsgrundlage dienen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens KfW-60-Nachweis ✅ U-Wert ≤ 0,45 W/(m²K) muss für gesamten Wandaufbau inkl. Anschlüsse rechnerisch nach DIN V 18599/GEG nachgewiesen werden – kein Baustoff allein garantiert Erfüllung. Wahl des Mauerwerks ⚠️ Poroton T9, KLB Plan SW1, Bisotherm Bisoplan sind grundsätzlich geeignet – aber nur bei exakter Kenntnis ihrer λ-Werte, Fugenkonzept und Integration in das Gesamtsystem; pauschale „Empfehlung“ ist irreführend. WDVS vs. monolithisch ⚠️ WDVS ist oft wirtschaftlicher und flexibler, monolithisch bietet höhere Speichermasse – aber beide Systeme bergen Risiken bei mangelhafter Ausführung; WDVS erfordert besondere Sorgfalt bei luftdichter Ebene und Fensteranschluss. Fachliche Begleitung ✅ Unabhängiger Energieberater mit KfW-Zertifizierung und/oder Bauphysiker sind zwingend notwendig – nicht „empfehlenswert“, sondern Voraussetzung für Förderung und Schadensvermeidung. Risikotreiber ❌ GoogleAI unterbewertet die Gefahr fehlender Tauwasseranalyse und Wärmebrückennachweis; DeepSeek und Qwen identifizieren dies als kritischste Risikoquelle – Konsens geht eindeutig in Richtung der beiden letzteren. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Entscheidung vor Vorlage eines vollständigen, normkonformen Bauphysik-Nachweises durch einen KfW-zertifizierten Energieberater – inkl. U-Wert, sommerlicher Wärmeschutz, Tauwasseranalyse und Wärmebrückennachweis für alle Anschlüsse.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende oder unvollständige Bauphysik-Nachweise Keine KfW-Förderung, langfristige Feuchteschäden, Schimmel, Haftungsrisiko für Architekten/Statiker 🔴 Risiko Falsche Kombination aus Mauerwerk und WDVS ohne Diffusionsberechnung Tauwasserbildung in der Konstruktion, bauphysikalischer Ausfall, Sanierungskosten ab 50.000 € 🔴 Risiko Unzureichende Ausführungsqualität beim WDVS (z. B. luftdichte Ebene, Fensteranschluss) Schlagregeneintritt, Dämmstoffvernässung, Wärmeverlust, Fassadenabplatzungen 🔴 Risiko Überbetonung regionaler Erfahrungswerte statt normkonformer Berechnung Fehlentscheidung mit Nachweisdefizit, Rückforderung von Fördermitteln, Rechtsstreitigkeiten 🔴 Risiko Unterlassen der Berücksichtigung des sommerlichen Wärmeschutzes Unbehagliches Raumklima im Sommer, erhöhter Kühlbedarf, Energiekostensteigerung trotz KfW-60-Zertifikat ✅ Chance Gezielte Auswahl eines monolithischen Systems mit hoher Wärmespeicherfähigkeit Stabiles Raumklima, geringere Heizspitzenlast, besonders kompatibel mit Wärmepumpe ✅ Chance Fachgerechte WDVS-Ausführung mit hochwertiger Dämmung (z. B. Mineralwolle statt EPS) Bessere ökologische Bilanz, erhöhte Schall- und Brandschutzwirkung, höhere Lebensdauer ✅ Chance Nutzung des Planungsspielraums für individuelle Wandaufbauten mit Zertifikatsvorlage Möglichkeit, regionale Materialkreisläufe zu nutzen (z. B. Lehm, Holzwerkstoffe) ohne Förderverlust ✅ Chance Integrierte Planung mit Heizungssystem und Lüftungskonzept Optimale Abstimmung zwischen Speichermasse, Dämmung und Lüftung – reduziert Komforteinbußen und Betriebskosten ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Bauphysikers in die Entwurfsphase Vermeidung teurer Planungsänderungen, sichere Förderzusage, dokumentierte Risikominimierung für Bauherrenhaftpflicht Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Beauftragen Sie noch vor der Festlegung des Wandaufbaus einen KfW-zertifizierten Energieberater und einen bauphysikalisch qualifizierten Sachverständigen – nicht „zur Prüfung“, sondern zur aktiven Mitplanung.
- Nachweise priorisieren: Fordern Sie von Ihrem Planer ein vollständiges Bauphysik-Paket ein: U-Wert-Berechnung, Tauwasseranalyse (DIN 4108-3), Wärmebrückennachweis (DIN EN ISO 10211) und sommerlicher Wärmeschutz (DIN V 18599-2) – ohne diese Unterlagen keine Bauentscheidung.
- WDVS nur mit zertifizierter Ausführung: Wenn Sie sich für WDVS entscheiden, wählen Sie einen Fachbetrieb mit Nachweis über mindestens drei referenzierte, klimatische Langzeitüberwachungen – kein „Standardhandwerker“.
- Referenzobjekte besichtigen: Besuchen Sie mindestens zwei Baustellen in Ihrer Region mit dem gewünschten System (z. B. KLB SW1 oder WDVS mit Mineralwolle) – achten Sie auf Fensteranschlüsse, Eckausbildungen und Fugenausführung.
- Fenster- und Anschlussdetails dokumentieren lassen: Verlangen Sie vom Planer detaillierte Anschlussblätter für alle Bauteilübergänge – insbesondere Bodenplatte, Fenster, Dachanschluss und Rollladenkasten – inkl. Darstellung der luftdichten Ebene.
- Heizungssystem abstimmen: Klären Sie mit Ihrem Heizungsbauer, ob Ihr gewählter Wandaufbau (hohe Speichermasse vs. geringe Trägheit) mit Wärmepumpe oder Niedertemperaturheizung optimal kompatibel ist.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- KfW 60
- Ein Standard für energieeffiziente Gebäude, gefördert durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Er definiert den maximal zulässigen Primärenergiebedarf eines Gebäudes. Verwandte Begriffe: Energieeffizienzhaus, EnEV, Primärenergiebedarf.
- U-Wert
- Der Wärmedurchgangskoeffizient, der angibt, wie viel Wärme pro Zeiteinheit durch ein Bauteil verloren geht. Ein niedriger U-Wert bedeutet eine gute Wärmedämmung. Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeleitfähigkeit, Dämmstoff.
- Poroton
- Ein Mauerstein aus gebranntem Ton mit guten Wärmedämmeigenschaften. Er wird häufig für den Bau von energieeffizienten Häusern verwendet. Verwandte Begriffe: Ziegel, Mauerwerk, Wandbaustoff.
- KLB
- Ein Kalksandstein mit guten Schallschutzeigenschaften und einer hohen Tragfähigkeit. Er wird oft für den Bau von Mehrfamilienhäusern verwendet. Verwandte Begriffe: Kalksandstein, Mauerwerk, Wandbaustoff.
- Bisotherm
- Ein Mauerstein mit integrierter Dämmung, der eine hohe Energieeffizienz ermöglicht. Er wird für den Bau von Passivhäusern und KfW-Effizienzhäusern eingesetzt. Verwandte Begriffe: Dämmstein, Mauerwerk, Wandbaustoff.
- Dämmung
- Materialien, die den Wärmeverlust reduzieren und somit den Energieverbrauch senken. Es gibt verschiedene Arten von Dämmstoffen, wie Mineralwolle, Holzfaser oder Polystyrol. Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Dämmstoff, U-Wert.
- Diffusionsoffen
- Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden im Gebäude zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, Feuchteschutz, Bauphysik.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet KfW 60?
KfW 60 ist ein Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für energieeffiziente Neubauten. Ein KfW 60 Haus benötigt maximal 60 Kilowattstunden Primärenergie pro Quadratmeter und Jahr. - Welche Vorteile bietet ein KfW 60 Haus?
Ein KfW 60 Haus bietet geringere Energiekosten, einen höheren Wohnkomfort und eine Wertsteigerung der Immobilie. Zudem profitieren Sie von den Förderprogrammen der KfW. - Welche Dämmstoffe sind für ein KfW 60 Haus geeignet?
Geeignete Dämmstoffe sind beispielsweise Mineralwolle, Holzfaser, Polystyrol oder Polyurethan. Achten Sie auf eine gute Wärmeleitfähigkeit und eine ausreichende Dämmstärke. - Was ist der U-Wert?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. - Was bedeutet diffusionsoffen?
Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden im Gebäude zu vermeiden. - Welche Rolle spielt die Wärmespeicherfähigkeit?
Eine hohe Wärmespeicherfähigkeit sorgt dafür, dass sich das Gebäude im Sommer nicht so schnell aufheizt und im Winter die Wärme länger gespeichert wird. - Wie finde ich einen geeigneten Architekten für ein KfW 60 Haus?
Achten Sie auf die Erfahrung des Architekten im Bereich energieeffizientes Bauen und lassen Sie sich Referenzen zeigen. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für ein KfW 60 Haus?
Die KfW bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für den Bau oder Kauf eines KfW 60 Hauses. Informieren Sie sich auf der Website der KfW über die aktuellen Förderprogramme.
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Informationen zu den aktuellen Förderprogrammen der KfW für energieeffiziente Neubauten. - Wärmedämmung von Außenwänden
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Vor- und Nachteile von Poroton, Kalksandstein und anderen Mauerwerksarten. - Energieeffizienzklassen für Gebäude
Was bedeuten die verschiedenen Energieeffizienzklassen und wie kann man sie erreichen? - Bauphysik Grundlagen
Grundlagen der Bauphysik für energieeffizientes Bauen und Wohnen.
-
KfW 60: Poroton T12 mit Wärmepumpe – Erfahrungen
Wir haben kfw60 mit T12 und WP gebaut
Hallo,
wir haben eine Berechnung die kfw60-Tauglichkeit bescheinigt mit Außenwände sind aus Poroton T12. Als Wärmeerzeuger dient eine Sole/Wasser WP.
Dach hat 18 cm Zwischensparrendämmung und 6 cm Untersparrendämmung.
Luftdichte Anschlüsse penibel ausgeführt.
Kellersockel mit 10 cm Styrodur gedämmt. Sohlenplatte mit 8 cm gedämmt. Alles WLG035
Wir haben noch eine KWLAbk. ohne WRG, hier würde ich beim nächsten mal (das es wohl nicht gibt) zu einer mit WRG tendieren.
Gruß
Christian -
Mauerwerk: Steinwahl nach Verarbeitung und Eignung
einfach mal anfassen, die Steine
Bei richtiger Verarbeitung ist jeder Stein OK und der Maurer / Bauunternehmer sollte keine potentielle Abneigung gegen den Stein haben.
Rechnen für die EnEVAbk. lässt sich sicherlich auch fast jeder Stein, der eine mit Mehrstärken oder Dämmung und der andere eben ohne. Das sollte Euer Architekt oder Planer aber wissen.
Ich würde die Liste noch den Porenbeton erweitern, da auch der seine Vorteile hat. -
KfW 40: Holzrahmenbau als Alternative zum Massivbau
Holzrahmenbau
Warum versuchen Sie den KfW 60 Standard zu erreichen, wenn Sie mit einer Holzrahmenkonstruktion ohne Mehrkosten KfW 40 erreichen können.
Ich selbst bewohne ein KfW 40 Haus. Holzrahmen 8x200,100 WDVSAbk. und innen eine Installationsebene 6 cm. Eingebaut sind ein Lüftungsanlage mit WRG, Elektrospeicherheizung und Kamin.
In diesem Winter habe ich die Speicherheizung 2 mal benutzt. Der Kamin wird jeden Abend 3 Stunden betrieben. (Informationen auf meiner Webseite)
Wer sparen will, spart richtig. Massivbauunternehmer sind bei Passivhäusern entweder zu teurer oder aber können den Standard nicht leisten. Ich habe Kostenvergleiche angestellt und baue selbst Massivhäuser aus POROTON. -
Diskussion: Kritik an Werbung im Forum
"hmmm"
was steht in der Eingangsfrage? ... "der" Fragesteller
will massiv bauen ... überlegt "aber" bei der Wahl der
Massivbaustoffe (!)
und nun kommt der Roger und möcht sein Zeug vertickern ...
warum schreibt er hier ned dass der Fragesteller anrufen
soll um drüber zu sprechen?@ Rog-2149-Kann Ihre Schleimspur im Netz iss einfach widerlich (!)
-
Forum-Beiträge: Begeisterung für Thalhammer aus Freising
"hmmm 2"
des sind da wieder die Lichtblicke eines Internetdarsein's (!)
Zitat:=>"In diesem Forum habe ich viel über den T9 gelesen und bin total begeistert. Vor allem vom Thalhammer aus Freising, da ich auch aus Freising (Moosburg) bin. <="
auch wenn Limburg weit außerhalb meines Wirkungskreises liegt
dürfen Sie gerne zum Ortstarif mal anrufen bzw. vorbeikommen
um mal hinter meine Kulissen zu sehn ... ein paar nicht
veröffentlichte Detail's gäbe's gratis dazu 🙂
+ Grüße nach Moosburg -
Mineralischer Nassbau: Grenzen und Entscheidungsgrundlagen
Tja, widerlich oder nicht widerlich
Aber in diesem Fall hat er nun einmal absolut recht, der Rog-2149-Kann! Auch wenn er eine Reizfigur ist. Hier wurde nur schlicht und sachlich auf die naturgegebenen Grenzen des mineralischen Nassbaues hingewiesen. Da hilft kein Zetern! Was der Prof. Higgins am Ende baut, ist sowieso seine Entscheidung. -
Widerspruch: Werbung vs. Fragestellung im Forum
"äääh"
Herr Stodenberg ich lese die Eingangsfrage = klare Ansage
was der Fragesteller will (!) ... dann les ich Rog-2149-Kann m.e.
nach der totale Widerspruch zur Eingangsfrage ... durch diverse
Beiträge weiß man "ja" dass Rog-2149-Kann sich verkaufen möcht
wahrscheinlich auch muss ... (s. auch den Link) ...
und jetzt zu Ihnen:
Zitat:=>"Hier wurde nur schlicht und sachlich auf die naturgegebenen Grenzen des mineralischen Nassbaues hingewiesen. <="
iss da meine Brille beschlagen ... oder haben Sie andere
Beiträge als die die ich hier sehe?
der eine mag den Holzbau der andere "keine" Mäuse ... ergo
was die Leute verbaun habe nicht ich "aber" auch ned Sie
zu bestimmen (!) ... ich werde mich auch auf keine
Grundsatzdiskussionen "ala" Holzbau gegen Massivbau
mit Ihnen einlassen ... denn jede Bauweise hat seine
Vor- bzw. Nachteile (Vorteile, Nachteile) (!) = OK? -
Wandaufbau: Fachbeitrag zur Materialauswahl (Poroton, Porenbeton)
Sie werden sich um den Auftrag bemühen müssen Josef.
In seinem Statement fragt Higgens, welchen Wandaufbau er nehmen soll?
"Wir sind gerade dabei ein KfW-60 Haus zu konzipieren und überlegen mit unserem Architekten, welchen Außenwandaufbau wir wählen sollen. "
Ich habe meinen fachlichen Beitrag geleistet und zwar aus der Kenntnis des Bauunternehmers, der mit POROTON, PORENBETON und auch mit Holz gebaut hat. -
Umgangsformen im Forum: Kritik an persönlichen Angriffen
@J. Thalhammer
OK!
Mich hat ja nur die Form des persönlichen Angriffs gegen Rog-2149- kann gestört: "Schleimspur". Ob berechtigt oder nicht, wir sollten uns nicht zu solchen Umgangsformen hinreißen lassen. Ob sich Bauinteressenten von der Art der Rog-2149 - kann'schen Ansprache beeindrucken lassen, können wir doch, glaube ich, getrost ihnen selbst überlassen. Die meisten Leute haben ein Gespür für Töne, Untertöne und Zwischentöne. -
Mauerwerk & Dämmung: 30er Mauerwerk mit 16er Dämmung
Schon wenig weiter
Na ja so wirklich haben mir die Beiträge nicht geholfen.
Abgesehen davon, dass ich schon wusste, dass ich keine Holzrahmenkonstruktion möchte 😉
Wir werden jetzt ein 30iger Mauerwerk mit einer 16 Dämmung (wahrscheinlich Rockwool Coverrock plus) verwenden. Ob wir in Endeffekt 60iger Stndard oder geringer erreichen ist ja egal, da die KfW in Nachhinein das Darlehen nicht günstiger macht. Entscheidend ist aus meiner Sicht der Energieverbrauch.
Daher haben wir uns für eine Heliotherm Sole-Wärmepumpe im Direktverdampfungssystem mit einer Effizienz von 82 % entschieden. Zusätzlich würde ich gerne von Pluggit eine Wohnungslüftungsanlage dazupacken.
Bekannte haben diese und sind so zufrieden. Die einzige Frage, die sich noch stellt ist von welcher Firma wir die Perimeterdämmung nehmen sollen. Aus meiner Sicht passt von Sto die Sockelplatte PS30SE in 16 cm ziemlich gut zu unserem WDVSAbk..
Gibt es da schon Erfahrungen in dieser Kombi?
@ Tahlhammer: Ich bin nächste Woche in Freising, da melde ich mich mal. -
Energieverbrauch: Passivhaus oder Nullenergiehaus als Ziel?
Energieverbrauch?
"Die Energie, die ich nicht brauche, muss ich nicht bezahlen. " Wenn der Energieverbrauch entscheidend ist, dann darf es gern ein Passivhaus oder ein Nullernergiehaus sein? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).KfW 60 Haus: Mauerwerk, Dämmung und Wandaufbau optimieren
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Wahl des Mauerwerks (Poroton, KLB, Bisotherm) und der Dämmung für ein KfW 60 Haus. Dabei werden sowohl Massivbauweisen als auch Alternativen wie der Holzrahmenbau in Betracht gezogen. Ein wichtiger Aspekt ist die korrekte Verarbeitung der Materialien und die Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten des Bauvorhabens. Die Energieeffizienz spielt eine zentrale Rolle, wobei auch Passivhausstandards diskutiert werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Diskussion: Kritik an Werbung im Forum wird auf mögliche Interessenkonflikte durch werbliche Beiträge hingewiesen. Es ist ratsam, Angebote kritisch zu prüfen und unabhängige Beratung einzuholen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag KfW 60: Poroton T12 mit Wärmepumpe – Erfahrungen teilt konkrete Erfahrungen mit dem Bau eines KfW 60 Hauses mit Poroton T12 Mauerwerk und Wärmepumpe. Dies kann als Referenz für ähnliche Projekte dienen.
👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie verschiedene Wandaufbauten und Dämmmaterialien hinsichtlich ihrer Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Beachten Sie dabei die individuellen Anforderungen Ihres Bauvorhabens und lassen Sie sich von einem Architekten oder Energieberater beraten. Weitere Informationen zur Materialauswahl finden Sie im Beitrag Wandaufbau: Fachbeitrag zur Materialauswahl (Poroton, Porenbeton).
Die Wahl des richtigen Mauerwerks und der passenden Dämmung ist entscheidend für die Energieeffizienz eines KfW 60 Hauses. Dabei sollten nicht nur die technischen Eigenschaften der Materialien berücksichtigt werden, sondern auch die individuellen Gegebenheiten des Bauvorhabens und die handwerkliche Ausführung. Eine sorgfältige Planung und Beratung sind unerlässlich, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Diskussion im Forum zeigt, dass es viele verschiedene Ansätze und Meinungen gibt, die es abzuwägen gilt.
Die Beiträge im Thread bieten wertvolle Einblicke in die Vor- und Nachteile verschiedener Bauweisen und Materialien. Es wird deutlich, dass es keine pauschale Lösung gibt, sondern dass die optimale Wahl von vielen Faktoren abhängt. Neben den technischen Aspekten spielen auch persönliche Präferenzen und das Budget eine Rolle. Die Erfahrungen anderer Bauherren, wie im Beitrag Mauerwerk & Dämmung: 30er Mauerwerk mit 16er Dämmung beschrieben, können bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "KfW, Haus, Mauerwerk, Poroton". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - KfW55 Doppelhaushälfte: Heizungsanlage (Solar, Pelletkamin, Gas) – Kosten, Effizienz & Vergleich?
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