PHPP: Raumtemperatur ändern? Heizbedarf präziser berechnen mit individuellen Werten?
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PHPP: Raumtemperatur ändern? Heizbedarf präziser berechnen mit individuellen Werten?

Hallo Passivhausexperten, Energieberater etc.!
2 Fragen zum PHPP (Passivhaus-Wärmebedarfsrechenblatt).

1) Gibt es eine Möglichkeit beim PHPP andere Raumtemperaturen als vorgegeben (20 °C?) zur Berechnung des Jahresheizbedarfs einzusetzen?
Ich nehme an, man kann das über die Heizgradstunden tun (heißen die so?).
Wie sind diese definiert (kKh/a)?
Ich nehme an, das ist die durchschnittliche Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außentemperatur (Innentemperatur, Außentemperatur) (K) mal kh/a (24 h*365 Tage/Jahr=8,76 kh/a), ist das so richtig?
Dann wäre die durchschnittliche Temp. -Differenz 84/8,76=9,6 Kelvin (84 kKh/a = Wert aus PHPP). Angesichts der Jahresdurchschnittstemperatur in Deutschland von etwa 9-10 °C käme ich dann auf eine Zimmertemperatur von 18,6-19,6 °C (kommt ja fast hin mit den 20 ° von oben).
Dann könnte man auch eine andere Zimmertemperatur einsetzen, die Heizgradstunden berechnen und im PHPP weiterverwursten um den Jahresheizbedarf zu bestimmen.
Ist diese Überlegung richtig?

2) Kann man mit dem PHPP irgendwie berechnen, welche Zimmertemperaturen sich ergeben, wenn NICHT zu geheizt wird (z.B. im Sommer oder im Winter bei längerer Abwesenheit). Eine Jahres-Durchschnitts-Innentemperatur zu ermitteln, dürfte näherungsweise über Veränderung (bis der Heizbedarf=0 ist) der Heizgradstunden funktionieren (und daraus die Temp. -Differenz innen-außen). Allerdings interessiert mich der Durchschnittswert weniger als vielmehr die Extrema im Winter und im Sommer.
Hat jemand eine Idee, wie ich auf diese Werte kommen könnte?

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    Ich verstehe, dass Sie im PHPP (Passivhaus Projektierungs Paket) die voreingestellte Raumtemperatur von 20°C anpassen möchten, um den Jahresheizbedarf genauer zu berechnen.

    Möglichkeiten zur Anpassung:

    • Heizgradstunden: Die Heizgradstunden sind ein guter Ansatzpunkt. Sie berücksichtigen die Differenz zwischen der gewünschten Raumtemperatur und der Außentemperatur über einen bestimmten Zeitraum.
    • Individuelle Temperaturprofile: Sie können versuchen, ein detaillierteres Temperaturprofil zu erstellen, das unterschiedliche Zimmertemperaturen im Sommer und Winter sowie während längerer Abwesenheitszeiten berücksichtigt.
    • PHPP-Software: Prüfen Sie, ob die verwendete PHPP-Version eine direkte Eingabe von abweichenden Raumtemperaturen erlaubt. Einige Versionen bieten möglicherweise erweiterte Optionen zur Anpassung der Berechnungsgrundlagen.

    Wichtig: Beachten Sie, dass eine Veränderung der Raumtemperatur einen direkten Einfluss auf den berechneten Heizbedarf hat. Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einem geringeren Heizbedarf und umgekehrt.

    👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie alle Änderungen und Annahmen, die Sie im PHPP vornehmen, um die Nachvollziehbarkeit der Berechnung zu gewährleisten. Ziehen Sie bei Unsicherheiten einen zertifizierten Passivhaus-Planer hinzu.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    PHPP (Passivhaus Projektierungs Paket)
    Eine Software zur Berechnung des Energiebedarfs von Gebäuden nach Passivhausstandard. Es berücksichtigt verschiedene Faktoren wie Wärmedämmung, Fenster, Lüftung und solare Gewinne.
    Verwandte Begriffe: Passivhaus, Energieeffizienz, Wärmebedarf.
    Heizgradstunden
    Ein Maß für die Heizperiode, das die Differenz zwischen der Innentemperatur und der Außentemperatur über die Heiztage berücksichtigt. Sie werden verwendet, um den Heizbedarf eines Gebäudes zu berechnen.
    Verwandte Begriffe: Heizbedarf, Heizperiode, Außentemperatur.
    Heizbedarf
    Die gesamte Wärmemenge, die benötigt wird, um ein Gebäude über einen bestimmten Zeitraum (z.B. ein Jahr) auf einer bestimmten Temperatur zu halten. Er wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Heizlast, Energiebedarf, Wärmeverlust.
    Passivhaus
    Ein Gebäude, das einen sehr geringen Energiebedarf für Heizung und Kühlung aufweist. Es zeichnet sich durch eine sehr gute Wärmedämmung, luftdichte Gebäudehülle und kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung aus.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Niedrigenergiehaus, Wärmedämmung.
    Solare Wärmegewinne
    Die Wärme, die durch Sonneneinstrahlung in ein Gebäude gelangt. Sie können den Heizbedarf reduzieren, insbesondere in der Übergangszeit.
    Verwandte Begriffe: Sonneneinstrahlung, Wärmegewinn, passive Solarenergie.
    Wärmedämmung
    Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts durch die Gebäudehülle. Sie umfassen die Dämmung von Wänden, Dächern, Böden und Fenstern.
    Verwandte Begriffe: Wärmeverlust, Dämmmaterial, U-Wert.
    Kontrollierte Wohnraumlüftung
    Ein System, das die Luft in einem Gebäude kontrolliert austauscht, um eine gute Luftqualität zu gewährleisten und Wärmeverluste zu minimieren. Oft mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.
    Verwandte Begriffe: Lüftung, Wärmerückgewinnung, Luftqualität.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Wie wirken sich unterschiedliche Raumtemperaturen auf den Heizbedarf aus?
      Eine höhere Raumtemperatur führt zu einem höheren Wärmeverlust und somit zu einem höheren Heizbedarf, während eine niedrigere Raumtemperatur den Heizbedarf reduziert. Die Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur ist ein entscheidender Faktor.
    2. Kann ich die Raumtemperatur im PHPP für einzelne Räume unterschiedlich einstellen?
      Das hängt von der PHPP-Version ab. Einige Versionen erlauben detailliertere Einstellungen für einzelne Zonen oder Räume, während andere eine globale Raumtemperatur verwenden. Prüfen Sie die Dokumentation Ihrer PHPP-Version.
    3. Welche Rolle spielen Heizgradstunden bei der Heizbedarfsberechnung?
      Heizgradstunden sind ein Maß für die Heizperiode und berücksichtigen die Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen über die Heiztage. Sie sind ein wichtiger Faktor bei der Berechnung des Heizbedarfs, da sie die tatsächlichen klimatischen Bedingungen berücksichtigen.
    4. Wie finde ich die korrekten Heizgradstunden für meinen Standort?
      Heizgradstunden werden von verschiedenen Wetterdiensten und Forschungseinrichtungen veröffentlicht. Sie können die Daten für Ihren spezifischen Standort online abrufen oder bei lokalen Energieberatern erfragen.
    5. Sollte ich auch die solaren Wärmegewinne berücksichtigen, wenn ich die Raumtemperatur anpasse?
      Ja, solare Wärmegewinne spielen eine wichtige Rolle. Sie reduzieren den Heizbedarf, insbesondere in der Übergangszeit. Das PHPP berücksichtigt solare Wärmegewinne automatisch, aber es ist wichtig, die Eingabeparameter korrekt zu setzen.
    6. Wie wirkt sich die Lüftung auf die Raumtemperatur und den Heizbedarf aus?
      Eine unkontrollierte Lüftung führt zu Wärmeverlusten und senkt die Raumtemperatur. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung minimiert diese Verluste und trägt zu einer stabilen Raumtemperatur bei.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Heizlast und Heizbedarf?
      Die Heizlast ist die maximal benötigte Wärmeleistung, um einen Raum auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Der Heizbedarf ist die gesamte Wärmemenge, die über einen bestimmten Zeitraum (z.B. ein Jahr) benötigt wird, um die Raumtemperatur aufrechtzuerhalten.
    8. Wie kann ich die Genauigkeit meiner Heizbedarfsberechnung verbessern?
      Verwenden Sie detaillierte Wetterdaten, berücksichtigen Sie solare Wärmegewinne und interne Wärmequellen, und passen Sie die Raumtemperatur an Ihre tatsächlichen Bedürfnisse an. Eine sorgfältige Eingabe aller Parameter ist entscheidend.

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  2. Dynamische Simulation vs. PHPP: Heizbedarf präzise ermitteln

    Dafür brauchen Sie wohl andere Hilfsmittel
    das sind ja dynamische Simulationen, die schüttelt man wohl nicht mit einer Excel-Tabelle aus dem Ärmel. Andere schreiben Doktorarbeiten darüber!
    Im Sommer brauchen Sie eh nicht zuzuheizen, im Winter haben Sie auch sehr unterschiedliche solare Erträge (z.Z. irgendwie nicht so viele). Und das mit dem Heizung ganz ausschalten würde ich eh lassen. Dadurch holen Sie sich evtl. Schimmel in die Bude. Durch den ständigen Luftaustausch kühlen Sie ein Haus in der aktuellen Jahreszeit wahrscheinlich auf Außentemperaturdurchschnitt herunter.
    Wie das PHPP das errechnet, weiß ich z.Z. nicht, habe es nicht hier.
  3. Raumtemperatur bei Luftheizung: Behaglichkeit durch Erhöhung!

    Wenn Sie mit mit einer Luftheizung heizen wollen,
    tun sie gut daran, mit einer leicht erhöhten Innentemperatur zu arbeiten, da wegen der fehlenden Strahlungswärme das Behaglichkeitsempfinden sinkt!
    Wird gern misachtet und bestritten.
    Für mich aber nur logisch.
    (Entschuldigung, aber die eigentliche Frage habe ich gar nicht beantwortet, merke ich gerade ...)
  4. Heizgradstunden im PHPP: Vermutung zur Berechnung korrekt?

    Das dachte ich mir schon ...
    @all:
    Stimmt meine Vermutung zu den Heizgradstunden?
    @Daniel:
    "Dafür brauchen Sie wohl andere Hilfsmittel das sind ja dynamische Simulationen, die schüttelt man wohl nicht mit einer Excel-Tabelle aus dem Ärmel. Andere schreiben Doktorarbeiten darüber! "
    Das ist mir klar, aber selbst das PHPP vom Passivhausinstitut ist ja "nur" eine Tabelle, in der bestimmte Annahmen gemacht werden (Wetterdaten, Erfahrungswerte etc.).
    "Im Sommer brauchen Sie eh nicht zuzuheizen ... "
    Ja, aber ich will auch nicht bei 35 ° dahinschmelzen. Besonders, wenn die Fensteranteile nach Süden und Westen großzügig ausfallen sollen.
    "Und das mit dem Heizung ganz ausschalten würde ich eh lassen. "
    Das ist nicht geplant, ich wollte nur wissen, was passiert, wenn das Haus einige Monate z.B. wg. Auslandsaufenthalt unbewohnt ist.
    "Dadurch holen Sie sich evtl. Schimmel in die Bude. "
    Das glaube ich eigentlich weniger. Schimmel braucht Feuchtigkeit und stehende Luft. Beides ist im PH mit Lüftungsanlage nicht zu befürchten. Die Außenluft ist im Winter sehr trocken, wird etwas vorgewärmt (EWT) und durch Sonneneinfall weiter erwärmt, wodurch die rel. Luftfeuchte weiter abnimmt. Bei einem bewohnten Haus wird Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf durch die Bewohner, Kochen, Bad und Pflanzen an die Luft abgegeben, deren relative Feuchte dadurch erst in einen angenehmen Bereich kommt.
    Wenn das Haus unbewohnt ist, bleiben nur die Pflanzen übrig, die man dann besser sowieso den Nachbarn gibt.
    Außerdem gibt es im PH kaum Temperaturdifferenzen, die Luftfeuchte kondensieren lassen. Solange die Feuchtigkeit in der Luft ist, und nicht an der Wand, fühlt sich der Schimmel nicht sehr wohl. Das sieht man häufig in Altbauten, wo Schimmel gehäuft an Wärmebrücken und an in den Gebäude-Außenecken vorkommt (von innen natürlich).
    "Durch den ständigen Luftaustausch kühlen Sie ein Haus in der aktuellen Jahreszeit wahrscheinlich auf Außentemperaturdurchschnitt herunter. "
    Ja, aber nur ohne jede Sonneneinstrahlung und ohne Erdwärmetauscher.
    @D. Bakel:
    "Wenn Sie mit mit einer Luftheizung heizen wollen,
    tun sie gut daran, mit einer leicht erhöhten Innentemperatur zu arbeiten, da wegen der fehlenden Strahlungswärme das Behaglichkeitsempfinden sinkt! "
    Luftheizung bietet sich ja im Passivhaus an.
    Die Behaglichkeit wird m.W. auch von der Oberflächentemperatur der Wände bestimmt. Die ist im Passivhaus wegen der guten Dämmung i.d.R. nur ca. 1 ° weniger als die Raumluft. D.h. man empfindet z.B. 18 ° Lufttemperatur etwa wie 20-21 ° in einem "normalen" Haus (mit kälteren Wänden).
    Aber um Behaglichkreit ging es mir auch gar nicht, sondern um Auskühlung bei längeren Abwesenheitsperioden, s.o.
    Danke erst mal für die Antworten ...
    Gruß
    Thomas
  5. PHPP: Monatswerte und Beschattung für realistische Heizlast

    Trotz der großen Datenmenge ist das PHPP
    allerdings auch nur eine grobe Annahme und rechnet mit Monatswerten, also Durchschnitten. Diese sind einfacher zu handhaben als dynamische Prozesse.
    Dahinschmelzen werden Sie im gewissen Rahmen schon, ohne Beschattungsmöglichkeiten (ich propagiere hier mal wieder die Raffstores). Bei uns sind ohne Beschattung 28-29 °C erreicht worden. Nach der Installation war es angenehm. Bei der vollen Hitze haben wir die Fenster nicht mehr geöffnet, sondern nur noch durch EWT vorgekühlte Luft genommen. Dieser bringt allerdings keine Wunder! Westfenster sind natürlich auch ein Problem.
    Die Luftfeuchtigkeit ist im momentanen Stand draußen seit Wochen bei ca. 100 %. Diese würde sich auch (nahezu) im Haus einstellen (ohne zusätzliche Heizung), da die Temperatur auch kräftig runtergeht. Es gibt zurzeit halt praktisch keinen solaren Ertrag. Und Pilze/Sporen/etc. gibt es halt immer.
    Die Wandtemperaturen sind höher als beim normalen Haus, das ist richtig. Aber auch hier gilt: Sie sind kälter als die Luft, und es kann bei o.g. Extrembetrachtungen Wasser kondensieren.
    Wir haben jetzt (wie gesagt) praktisch keine Sonneneinstrahlung. Und ein EWT bringt auch keine Wunder (mehr als 7-8 °C sind als Lufttemperatur momentan wohl nicht drin, muss mal messen).
    Eine geringe Zuheizung würde ich auf jeden Fall machen. Ansonsten helfen natürlich auch Versuche.
  6. Schimmelbildung: Luftfeuchtigkeit und Mindestraumtemperatur beachten!

    Beschattung, Schimmelpilz
    Beschatten wollen wir durch Balkon mit 1,2 m Überstand und im OGAbk. durch Dachüberstand 1 m. Raffstore möglichst nicht, um die Aussicht aufs Tal nicht zu behindern. Bei Abwesenheit evtl. Rollladenantrieb mit Raumthermostat runterfahren (nicht so gut wg. Einbrecher ...)
    Ab wann wächst Schimmel?
    Erst ab 100 % rel. Luftfeuchte am betreffenden Bauelement (kühlere Außenwand, Fensterrahmen)? Ich denke daran, an der kältesten Stelle der Außenwand in den Zimmern Hygrometer anzubringen, die dann die Mindestraumtemperatur regeln sollen (wenn der Thermostat ganz runtergedreht ist). Macht das Sinn?
  7. Empfehlung: Wandheizung für behagliche Wärme und Schimmelschutz

    Dann bauen Sie doch 'ne Wandheizung ein!
    Dann sind Ihre Außenwände immer wärmer als die Raumluft. Immer behagliche angenehme Wärme. Nie Schimmel! Und durch die sehr geringe Vorlauftemperatur prima kombinierbar mit Erdwärmetauscher.
  8. Erfahrungswerte: Innentemperatur und Luftfeuchte im Passivhaus

    Ein paar Antworten ...
    Ich kann einige Antworten bei steuern. Aus paar Kontakten mit Passivhaus Besitzern die ihr Haus im Winter ausbauten (ohne zusätzliche Lüftung und Heizung), kann ich Berichten das die Temperatur im Haus nie unter 16 ° C gefallen ist. Allerdings steigt die Luftfeuchte dann sehr stark (über 70 %) an. Ohne solare Gewinne und mit eingeschalteter Lüftung fällt dann die Luftfeuchte stark auf ca. 40 % und die Temperaturen auch bis 10  -  12 °. Mein Erdwärmetauscher bringt zurzeit bei 4 ° C Außentemperatur 12 ° C. Bei letzten Jahr von -13 ° C Außentemperatur waren es immer noch 2 ° C.
    Wir selbst haben im Haus Temperaturen von 21  -  21,5 ° im Wohnzimmer bis 19  -  19,5 im Schlafzimmer (ohne Nachheizung). Bei uns läuft nur die Zuheizung von 2 kW in der Lüftung (zurzeit leider) ohne solare Gewinne. Unsere Luftfeuchte liegt im Sommer bei max. 55 % und im Winter bei ca. 35 %. 20 ° C sind OK aber wenn wir auf den Sofa zum Fernsehen liegen sind die 20 ° C zu kalt.
    MfG aus dem kalten Oberfranken
    Rainer Hölzel
  9. Schimmelbildung: Relative Luftfeuchte an Oberflächen entscheidend!

    I.d.R. wächst Schimmel ab ca. 80 % rel. Luftfeuchte a.d. Oberfläche
    Es gibt zwar einige sehr xerophile (= Trockenheit liebende) Schimmelpilze, die bereits ab 75 % rel. Luftfeuchte a.d. Oberfläche wachsen, diese sind jedoch eher selten. In der unten angegebenen Datei (die ist leider 1,4 MByte groß) finden Sie auf S. 4 ein entsprechendes Diagramm dazu.
    Die relative Luftfeuchte a.d. Oberfläche muss nicht zwangsläufig mit der rel. Luftfeuchte z.B. in Raummitte identisch sein, da sich Raumluft- und Wandoberflächentemperaturen unterscheiden. Bei herkömmlicher Beheizung (Radiator) ist die Wandoberfläche etwas kühler und damit die Luftfeuchte dort etwas höher.
    Ihre Idee, die Luftfeuchte an der kältesten Wandstelle zu messen ist daher richtig. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie wirklich die kälteste Stelle nehmen und dass der Feuchtesensor wirklich an der Wandoberfläche sitzt. Eventuell rundherum abdichten, sodass Sie nicht irrtümlich die niedrigere Raumluftfeuchte messen.
  10. PHPP Alternative: Monatsverfahren EN832 zur Temperatur-Anpassung

    Schauen Sie mal unter die Seite Monatsv
    Monatsverfahren EN832- ist zwar nicht der normale Berechnungsprozess, hier können Sie aber die Temperatur einstellen und ein wenig Hin- und Herrechnen (Hinrechnen, Herrechnen), die Daten auch bewusst manipulieren (globale Strahlung verringern etc.) und kommen evtl. auf akzeptable Werte  -  nicht genau, aber ungefähr.
  11. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

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    PHPP: Raumtemperatur individuell anpassen für präzisen Heizbedarf

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Anpassung der Raumtemperatur im PHPP (Passivhaus Projektierungs Paket) zur präziseren Berechnung des Heizbedarfs. Es wird erörtert, ob und wie individuelle Werte anstelle der Standardeinstellungen verwendet werden können. Dabei spielen Heizgradstunden, dynamische Simulationen und die Berücksichtigung von Luftfeuchtigkeit eine wichtige Rolle. Abschließend werden alternative Berechnungsmethoden und die Bedeutung von Beschattung zur Reduzierung des sommerlichen Wärmeeintrags diskutiert.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass dynamische Simulationen komplexer sind als einfache Tabellenkalkulationen, wie im Beitrag Dynamische Simulation vs. PHPP: Heizbedarf präzise ermitteln erwähnt. Eine falsche Annahme kann zu Feuchtigkeit und Schimmelbildung führen.

    ✅ Zusatzinfo: Eine leicht erhöhte Raumtemperatur bei Luftheizungen kann das Behaglichkeitsempfinden verbessern, da die Strahlungswärme fehlt (siehe Raumtemperatur bei Luftheizung: Behaglichkeit durch Erhöhung!). Dies ist besonders wichtig für Passivhäuser, die auf minimalen Energieverbrauch optimiert sind.

    📊 Fakten/Zahlen: Schimmelpilzbildung beginnt in der Regel ab einer relativen Luftfeuchte von ca. 80 % an der Oberfläche, wie im Beitrag Schimmelbildung: Relative Luftfeuchte an Oberflächen entscheidend! erläutert wird. Die Wandheizung kann helfen, die Wandoberflächentemperatur zu erhöhen und somit das Schimmelrisiko zu reduzieren.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Anpassung der Raumtemperatur im PHPP kann über das Monatsverfahren EN832 erfolgen, wie im Beitrag PHPP Alternative: Monatsverfahren EN832 zur Temperatur-Anpassung beschrieben. Dies ermöglicht eine individuelle Anpassung der Berechnungsgrundlagen und eine genauere Ermittlung des Heizbedarfs.

    👉 Handlungsempfehlung: Für eine detaillierte Analyse des Heizbedarfs und zur Vermeidung von Schimmelbildung sollte eine umfassende Beratung durch einen Energieberater oder Passivhaus-Experten in Anspruch genommen werden. Beachten Sie die Hinweise zur Luftfeuchtigkeit und Wandtemperaturen, um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten.

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