Beim Dach ist nun folgendes Problem aufgetreten:
Der Ortgang war mit 30 cm Überstand geplant. Der Dachdecker hat dann dummerweise die Bretter der Untersichten am Ortgang zu stark abgeschintten (ich hoffe ich drücke mich richtig aus ) und das Dach dann vollständig gedeckt. Als wir das gesehen haben haben wir uns zusammen mit unserem Architekten beratschlagt und den optischen Mangel akzeptiert (finanzieller Ausgleich wurde ausgehandelt ).
Jetzt kommen 22 cm WDVSAbk. drauf und man sieht, das der Überstand am Ortgang so kurz ist, das die Fassade quasi über das Dach übersteht.
Also wurde der Mangel nicht hingenommen und der Dachdecker hat nachgebessert. Vereinbart war, dass wie folgt nachgebessert wird:
- Aufnehmen der Dachdeckung
- Ersetzen der zu kurz abgeschnittenen Dach-Untersicht-Brettschalung durch eine solche gleichwertige mit ausreichend Überstand
- Herstellen eines Ortgang-Dachüberstandes durch Einbau eines zus. ganzen Dachsteins je Ortgang = 30 cm
- Verlängern der Dachrinnen
Ich habe mir das heute mal angesehen und finde, dass das nicht sonderlich fachgerecht aussieht. Zum bessren Verständnis vielleicht noch folgendes: Die Dach-Untersicht-Brettschalung war über 2 Sparrenbreiten an der Ortgangseite befestigt und dann abgeschnitten worden.
Das Nachbesserungsergebnis sieht für mich so aus, dass die Konterlattung "irgendwie" verlängert wurde, die Schalung der Untersichten ebenfalls (man sieht, dass diese Richtung innen abgesägt wurde ) dann entsprechende zusätzliche Pfannen mit Dachabschluss.
Meine Frage ist nun: ist das stabil, dicht, v.a. fachgerecht ausgeführt?
Bin für jede Hilfe dankbar, v.a. im auch etwas fachgerecht argumentieren zu können.