Integrative Wohngemeinschaft gründen: Tipps, Fördermittel & geeignete Objekte am Bodensee?
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Integrative Wohngemeinschaft gründen: Tipps, Fördermittel & geeignete Objekte am Bodensee?
Ich möchte gerne eine integrative Wohngemeinschaft gründen, in der Menschen mit und ohne Behinderung zusammen leben. Hierfür bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Objekt und bin mir nicht sicher, ob es vernünftiger ist, etwas zu kaufen und es dann umzubauen oder gleich etwas neues zu bauen. Ich bin auf der Suche nach Tipps, Erfahrungen und Kontaktadressen, Fördermöglichkeiten und Mitstreitern. Das Ganze soll im Bodenseegebiet im Raum Konstanz, Radolfzell, Singen entstehen.
Wer hat Tipps für mich? Das Projekt steht noch ziemlich am Anfang, deshalb bin ich für alle Infos sehr dankbar.
Grüße, Petra Klahold
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Hallo Petra,
ich finde Ihre Idee einer integrativen Wohngemeinschaft sehr gut. Bei der Gründung gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:
- Objektwahl: Prüfen Sie bestehende Objekte auf Barrierefreiheit oder planen Sie Umbauten ein. Neubauten können von vornherein barrierefrei gestaltet werden.
- Finanzierung: Informieren Sie sich über Fördermöglichkeiten für inklusives Wohnen bei Kommunen, Stiftungen und dem Land Baden-Württemberg.
- Rechtliche Aspekte: Klären Sie Fragen zu Mietverträgen, Betreuungsvereinbarungen und Haftung ab.
- Konzept: Entwickeln Sie ein Konzept, das die Bedürfnisse aller Bewohner berücksichtigt und die Gemeinschaft fördert.
👉 Handlungsempfehlung: Nehmen Sie Kontakt zu bestehenden integrativen Wohngemeinschaften auf, um von deren Erfahrungen zu profitieren.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Inklusion
- Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben kann, unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen. Es geht darum, Barrieren abzubauen und eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der Vielfalt willkommen ist.
Verwandte Begriffe: Integration, Barrierefreiheit, Teilhabe. - Barrierefreiheit
- Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude, Verkehrsmittel, Produkte und Dienstleistungen so gestaltet sind, dass sie von allen Menschen ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Dies umfasst sowohl bauliche als auch kommunikative Barrieren.
Verwandte Begriffe: Zugänglichkeit, Universal Design, Inklusion. - Fördermittel
- Fördermittel sind finanzielle Zuschüsse, die von staatlichen oder privaten Institutionen vergeben werden, um bestimmte Projekte oder Vorhaben zu unterstützen. Sie können in Form von Zuschüssen, Darlehen oder Bürgschaften gewährt werden.
Verwandte Begriffe: Subventionen, Finanzierung, Unterstützung. - Wohngemeinschaft (WG)
- Eine Wohngemeinschaft ist eine Wohnform, bei der mehrere Personen gemeinsam in einer Wohnung oder einem Haus leben und sich die Kosten teilen. WGs können aus Studenten, Berufstätigen oder Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen bestehen.
Verwandte Begriffe: Gemeinschaftliches Wohnen, Hausgemeinschaft, Lebensgemeinschaft. - Integrierte Wohngemeinschaft
- Eine integrierte Wohngemeinschaft ist eine spezielle Form der WG, in der Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben. Ziel ist es, eine inklusive Gemeinschaft zu schaffen, in der jeder Bewohner seine individuellen Fähigkeiten einbringen kann.
Verwandte Begriffe: Inklusive WG, Gemeinsames Wohnen von Menschen mit und ohne Behinderung, Wohnprojekt für Inklusion. - Teilhabe
- Teilhabe bedeutet, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und seine Rechte wahrzunehmen. Dies umfasst die Bereiche Bildung, Arbeit, Wohnen, Freizeit und Kultur.
Verwandte Begriffe: Inklusion, Partizipation, soziale Gerechtigkeit. - Konzept
- Ein Konzept ist ein Plan oder eine Idee, die die Grundlage für ein Projekt oder Vorhaben bildet. Es beschreibt die Ziele, die Vorgehensweise und die erwarteten Ergebnisse.
Verwandte Begriffe: Plan, Strategie, Entwurf.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Fördermöglichkeiten gibt es für integrative Wohngemeinschaften?
Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Diese können Zuschüsse für den Umbau, die Miete oder die Betreuung umfassen. Informieren Sie sich bei den zuständigen Behörden und Stiftungen. - Welche rechtlichen Aspekte sind bei der Gründung einer integrativen WG zu beachten?
Wichtig sind klare Mietverträge, die die Rechte und Pflichten aller Bewohner regeln. Bei Bewohnern mit Behinderung sind ggf. Betreuungsvereinbarungen zu treffen. Klären Sie auch Fragen der Haftung und Versicherung. - Wie finde ich geeignete Mitbewohner für eine integrative WG?
Suchen Sie über Inserate, Selbsthilfegruppen oder Organisationen für Menschen mit Behinderung. Führen Sie ausführliche Gespräche, um die Bedürfnisse und Erwartungen aller Beteiligten zu klären. - Welche baulichen Anforderungen sind bei einer integrativen WG zu berücksichtigen?
Barrierefreiheit ist ein zentrales Thema. Dazu gehören schwellenlose Zugänge, ausreichend breite Türen und Flure, ein barrierefreies Bad und eine rollstuhlgerechte Küche. - Wie kann die Gemeinschaft in einer integrativen WG gefördert werden?
Regelmäßige Treffen, gemeinsame Aktivitäten und die gegenseitige Unterstützung im Alltag sind wichtig. Schaffen Sie eine Atmosphäre des Respekts und der Wertschätzung. - Wo finde ich Beratungsstellen für die Gründung einer integrativen WG?
Wenden Sie sich an Wohlfahrtsverbände, Inklusionsämter oder Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung. Diese können Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. - Wie finanziere ich den Umbau für eine barrierefreie WG?
Neben Fördermitteln können Sie auch einen Kredit aufnehmen oder Spenden sammeln. Informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten und erstellen Sie einen Finanzierungsplan. - Was ist bei der Auswahl des Standorts zu beachten?
Achten Sie auf eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung. Auch die Nähe zu Freizeitangeboten und kulturellen Einrichtungen ist wichtig.
🔗 Verwandte Themen
- Barrierefreies Bauen
Informationen zu Normen und Richtlinien für barrierefreies Bauen. - Fördermöglichkeiten für Wohnprojekte
Überblick über verschiedene Förderprogramme für gemeinschaftliche Wohnformen. - Rechtliche Aspekte des Zusammenwohnens
Informationen zu Mietverträgen, Haftung und anderen rechtlichen Fragen. - Inklusion in der Gemeinde
Wie integrative Projekte die Inklusion in der Kommune fördern können. - Best-Practice-Beispiele für integrative WGs
Vorstellung erfolgreicher integrativer Wohngemeinschaften.
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Neubau vs. Umbau: Barrierefreies Wohnen – Kostencheck
Umbau oder Neubau für barrierefreies Wohnen
Hallo,
unsere Erfahrungen als Wohnberater für barrierefreies Bauen und Wohnen machen deutlich, dass es wesentlich günstiger ist, einen Neubau gleich barrierefrei zu planen und zu bauen, als später eine vorhandene Immobilie durch Wohnungsanpassungsmaßnahmen barrierefrei umzugestalten. Eine bodenebene Dusche - optimaler Weise mind. 120 x 120 cm groß, für Rollifahrer 150 x 150 cm groß - kostet bei einem Neubau (bodeneben und schwellenlos gefliest) kaum mehr. Muss bei einer vorhandenen Immobilie eine kleinere Duschtasse mit erhöhtem Aufbau gegen eine neue große Duschtasse mit max. 2 cm Schwelle ausgetauscht werden, entstehen erhebliche Mehrkosten: Duschtasse mit max. 2 cm Schwelle, befahrbar, Flachablauf/geänderter Siphon (manchmal gar nicht möglich wegen zu geringem Bodenaufbau und Gefälle), vorhandene Fliesen anpassen etc. sind deutlich teurer. Des weiteren sind Türverbreiterungen in vorhandenen Immobilien teurer, als von vornherein breite Türen einzuplanen. Schwellen an Haustür und Terrassentüren lassen sich auch nur mit erheblichem (finanziellem) Aufwand ausgleichen oder beseitigen. Wenn also die Wahl zwischen barrierefreiem Neubau oder Wohnungsanpassungsmaßnahmen besteht, sollte immer der Neubau vorgezogen werden. Ausnahme: Sie finden eine barrierefreie gebrauchte Immobilie - was sehr schwierig sein dürfte. Lassen Sie sich dabei unbedingt von einem Fachmann für barrierefreies Bauen beraten und bei Immobilienbesichtigungen begleiten. Diese Beratungsleistungen helfen sparen! -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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Integrative Wohngemeinschaft gründen am Bodensee: Tipps & Fördermittel
💡 Kernaussagen: Dieser Thread diskutiert die Gründung einer integrativen Wohngemeinschaft am Bodensee, wobei Aspekte wie barrierefreies Wohnen, Fördermittel und die Wahl zwischen Neubau und Umbau im Fokus stehen. Erfahrungen und Kontaktadressen werden gesucht, um das Projekt im Raum Konstanz, Radolfzell und Singen erfolgreich umzusetzen. Die Diskussion beleuchtet die finanziellen Aspekte und praktischen Herausforderungen bei der Realisierung einer solchen Wohngemeinschaft.
💰 Kosten: Der Beitrag Neubau vs. Umbau: Barrierefreies Wohnen – Kostencheck zeigt, dass ein Neubau, der von Anfang an barrierefrei geplant ist, oft kostengünstiger ist als die nachträgliche Anpassung einer bestehenden Immobilie. Dies betrifft insbesondere Aspekte wie bodenebene Duschen und Türverbreiterungen.
✅ Empfehlung: Bei der Planung einer integrativen Wohngemeinschaft sollte frühzeitig auf Barrierefreiheit geachtet werden, um spätere teure Umbauten zu vermeiden. Ein Neubau bietet hier oft mehr Flexibilität und langfristige Kostenvorteile.
👉 Handlungsempfehlung: Umfassende Beratung durch Wohnberater für barrierefreies Bauen und Wohnen in Anspruch nehmen, um die optimale Lösung für die integrative Wohngemeinschaft zu finden. Fördermöglichkeiten für barrierefreies Wohnen sollten ebenfalls frühzeitig recherchiert und beantragt werden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Interne Fundstellen
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- Hausbau in München: So wird er sich in Zukunft entwickeln
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- … Synonyme: Wohngemeinschaft 2.0, moderne WG, Shared Living …
- … Soziale Ausgewogenheit: Integration von Inklusionswohnungen in neuen Quartieren. …
- Sicherheitsaspekte bei der Badgestaltung
- … Verwandte Konzepte: DIN 18040-2, Universal Design, Inklusion …
- … Abgrenzung: Biologisch oder sozial verwandte Personen, nicht reine Wohngemeinschaft …
- … Verwandte Konzepte: Barrierefreiheit, Ergonomie, Inklusion …
- … Duschen und schwellenfreie Übergänge ist ausgezeichnet, da sie Stolperfallen vermeiden und Inklusion fördern. Die Referenz zur DIN-Norm 18040-2 mit Mindestmaßen wie 150 × …
- … man auf belastbare Modelle hinweisen, die bis 150 kg tragen, um Inklusion zu gewährleisten. Dieser Teil ist unterstützend, da er zeigt, wie kleine …
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