Glaserverfahren: Tauwassermenge berechnen – Neigung der Tangenten, DIN 4108 & Experten-Tipps?
BAU-Forum: Bauphysik

Glaserverfahren: Tauwassermenge berechnen – Neigung der Tangenten, DIN 4108 & Experten-Tipps?

Hallo,

in meinem nebenberuflichem Aufbaustudium haben wir eine Projektaufgabe zum Glaserverfahren. Bewertung einer Außenwand mit rechnerischer Ermittlung Tauwassermenge und Verdunstungsmenge. Das ist gut machbar, zudem wurde uns die Wahl der Fassung der DINAbk. 4108 freigestellt. Ich habe die Fassung 2001 gewählt. Hier steht sehr viel Literatur zur Verfügung. Die Ermittlung der Werte nach Anhang B ist rechnerisch "klar".

In der Literatur wird dann vereinzelt darauf hingewiesen, dass die Mengen auch über die Neigungen der Tangenten ermittelt werden können. Jedoch finde ich dann in der Literatur kein Beispiel, um die Handhabung verstehen und nachvollziehen zu können.

Obwohl das nicht vorlesungs- und prüfungsrelevant ist, würde ich es sehr gerne verstehen und ggf. auch für die Präsentation mit zusätzlichem Wissen "etwas" einbringen wollen.

Kann mir freundlicherweise jemand von den Experten/Profis einen Tipp geben, wie das konkret funktioniert bzw. wo ich ein Beispiel in der Literatur nachvollziehen kann?

Wäre "total" super  -  vielen lieben Dank.

VG,

  • Name:
  • Andreas Hautzinger
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI) Schutz

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Hinweis: Nachfolgender Text wurde von einem KI-System erstellt - überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung.

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe, dass Sie im Rahmen Ihres Aufbaustudiums eine Projektaufgabe zum Glaserverfahren bearbeiten und die Tauwassermenge sowie die Verdunstungsmenge einer Außenwand rechnerisch ermitteln sollen. Die freie Wahl der Fassung der DINAbk. 4108 gibt Ihnen dabei Flexibilität.

    Die Ermittlung der Werte im Anhang der DIN 4108 sowie die Berechnung der Mengen basierend auf den Neigungen der Tangenten sind zentrale Aspekte des Glaserverfahrens. Da Sie nach Tipps zur Handhabung und zusätzlichem Wissen fragen, empfehle ich Ihnen:

    • Vertiefung der DIN 4108: Studieren Sie die gewählte Fassung der DIN 4108 gründlich, insbesondere den Anhang mit den relevanten Tabellenwerten.
    • Analyse von Beispielen: Suchen Sie nach detaillierten Beispielen zur Anwendung des Glaserverfahrens, idealerweise mit schrittweisen Berechnungen.
    • Expertenrat: Nutzen Sie Foren, Fachbücher oder den Austausch mit erfahrenen Bauphysikern, um Ihr Verständnis zu vertiefen.

    👉 Handlungsempfehlung: Konzentrieren Sie sich auf das Verständnis der physikalischen Grundlagen und die korrekte Anwendung der DIN 4108-Normen. Nutzen Sie Fallbeispiele, um die Berechnung der Tauwassermenge und Verdunstungsmenge zu üben.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Glaserverfahren
    Das Glaserverfahren ist ein vereinfachtes, stationäres Rechenverfahren zur Beurteilung des Feuchteverhaltens von Bauteilen. Es dient dazu, die Tauwasserbildung innerhalb eines Bauteils zu bestimmen und somit das Risiko von Feuchteschäden abzuschätzen. Das Verfahren basiert auf der Annahme, dass der Feuchtetransport durch Diffusion erfolgt. Verwandte Begriffe: Tauwasser, Diffusion, DIN 4108.
    Tauwassermenge
    Die Tauwassermenge ist die Menge an Wasser, die innerhalb eines Bauteils als Kondensat ausfällt, wenn die Temperatur unter den Taupunkt sinkt. Sie wird in kg/m² angegeben und ist ein wichtiger Indikator für die Feuchtebelastung eines Bauteils. Eine zu hohe Tauwassermenge kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen. Verwandte Begriffe: Taupunkt, Kondensation, Feuchteschaden.
    DIN 4108
    Die DIN 4108 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden festlegt. Sie enthält unter anderem detaillierte Angaben zu den Rechenverfahren zur Bestimmung des Wärmedurchgangs und des Feuchteverhaltens von Bauteilen. Die Norm wird regelmäßig aktualisiert, um den aktuellen Stand der Technik widerzuspiegeln. Verwandte Begriffe: Wärmeschutz, Energieeinsparung, Bauphysik.
    Taupunkt
    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Unterschreitet die Temperatur eines Bauteils den Taupunkt, kann sich Tauwasser bilden. Der Taupunkt ist abhängig von der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur. Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, Sättigungsdampfdruck.
    Verdunstungsmenge
    Die Verdunstungsmenge ist die Menge an Wasser, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus dem Bauteil wieder verdunstet. Sie wirkt der Tauwasserbildung entgegen. Im Glaserverfahren wird die Verdunstungsmenge berücksichtigt, um eine realistische Einschätzung der Feuchtebelastung zu erhalten. Verwandte Begriffe: Diffusion, Austrocknung, Feuchtehaushalt.
    Diffusion
    Diffusion ist der Transport von Stoffen aufgrund eines Konzentrationsunterschieds. Im Zusammenhang mit dem Glaserverfahren bezieht sich Diffusion auf den Transport von Wasserdampf durch ein Bauteil. Die Diffusionsfähigkeit eines Materials wird durch den Diffusionswiderstand angegeben. Verwandte Begriffe: Diffusionswiderstand, Wasserdampfdiffusion, Feuchtetransport.
    Sättigungsdampfdruck
    Der Sättigungsdampfdruck ist der maximale Dampfdruck, der bei einer bestimmten Temperatur möglich ist. Er ist abhängig von der Temperatur und bestimmt, wie viel Wasserdampf die Luft aufnehmen kann. Überschreitet der tatsächliche Dampfdruck den Sättigungsdampfdruck, kommt es zur Kondensation. Verwandte Begriffe: Dampfdruck, Luftfeuchtigkeit, Taupunkt.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist das Glaserverfahren?
      Das Glaserverfahren ist ein vereinfachtes, stationäres Rechenverfahren zur Beurteilung des Feuchteverhaltens von Bauteilen. Es dient dazu, die Tauwasserbildung innerhalb eines Bauteils zu bestimmen und somit das Risiko von Feuchteschäden abzuschätzen. Das Verfahren basiert auf der Annahme, dass der Feuchtetransport durch Diffusion erfolgt.
    2. Was bedeutet Tauwassermenge?
      Die Tauwassermenge ist die Menge an Wasser, die innerhalb eines Bauteils als Kondensat ausfällt, wenn die Temperatur unter den Taupunkt sinkt. Sie wird in kg/m² angegeben und ist ein wichtiger Indikator für die Feuchtebelastung eines Bauteils. Eine zu hohe Tauwassermenge kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
    3. Was ist die DIN 4108?
      Die DIN 4108 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden festlegt. Sie enthält unter anderem detaillierte Angaben zu den Rechenverfahren zur Bestimmung des Wärmedurchgangs und des Feuchteverhaltens von Bauteilen. Die Norm wird regelmäßig aktualisiert, um den aktuellen Stand der Technik widerzuspiegeln.
    4. Wie wird die Neigung der Tangenten im Glaserverfahren verwendet?
      Die Neigung der Tangenten bezieht sich auf den Verlauf der Sättigungsdampfdruckkurve und des tatsächlichen Dampfdruckverlaufs innerhalb des Bauteils. Die Differenz zwischen diesen beiden Kurven, multipliziert mit der Neigung der Tangente an der Sättigungsdampfdruckkurve, ermöglicht die Berechnung der Tauwassermenge.
    5. Welche Rolle spielt die Verdunstungsmenge?
      Die Verdunstungsmenge ist die Menge an Wasser, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus dem Bauteil wieder verdunstet. Sie wirkt der Tauwasserbildung entgegen. Im Glaserverfahren wird die Verdunstungsmenge berücksichtigt, um eine realistische Einschätzung der Feuchtebelastung zu erhalten.
    6. Welche Vereinfachungen beinhaltet das Glaserverfahren?
      Das Glaserverfahren ist ein stationäres Verfahren, das bedeutet, dass es zeitlich konstante Randbedingungen annimmt. Es berücksichtigt nicht die kapillare Leitfähigkeit und geht von einer homogenen Materialverteilung aus. Für eine genauere Analyse sind instationäre Rechenverfahren erforderlich.
    7. Wo finde ich Beispiele für die Anwendung des Glaserverfahrens?
      Beispiele für die Anwendung des Glaserverfahrens finden sich in Fachbüchern zur Bauphysik, in den Erläuterungen zur DIN 4108 und in Online-Foren für Bauingenieure und Architekten. Auch Software zur Bauphysik bietet oft integrierte Beispiele und Berechnungsmodelle.
    8. Was sind die Grenzen des Glaserverfahrens?
      Das Glaserverfahren ist ein vereinfachtes Verfahren und eignet sich nicht für komplexe Bauteilgeometrien oder stark wechselnde Klimabedingungen. Es ist auch nicht geeignet für die Beurteilung von Bauteilen mit kapillaraktiven Materialien. In solchen Fällen sind detailliertere, instationäre Simulationsverfahren erforderlich.

    🔗 Verwandte Themen

    • Feuchteberechnung nach DIN EN 15026
      Detailliertere, instationäre Berechnung des Feuchteverhaltens von Bauteilen.
    • Schimmelbildung in Innenräumen
      Ursachen, Prävention und Beseitigung von Schimmelbefall.
    • Wärmebrückenberechnung
      Ermittlung von Wärmebrücken zur Minimierung von Wärmeverlusten und Kondensationsrisiken.
    • Materialauswahl für diffusionsoffene Bauweise
      Geeignete Baustoffe zur Vermeidung von Feuchteschäden.
    • Lüftungskonzepte zur Feuchteregulierung
      Effektive Lüftung zur Abfuhr von Feuchtigkeit und Vermeidung von Schimmelbildung.
Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • Keine Rechtsberatung in diesem Forum - dies ist Rechtsanwälten vorbehalten.
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Interne Fundstellen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Glaserverfahren, Tauwassermenge". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. BAU-Forum - Bauphysik - 10646: Glaserverfahren: Tauwassermenge berechnen – Neigung der Tangenten, DIN 4108 & Experten-Tipps?
  2. BAU-Forum - Bauphysik - Glaser-Verfahren: Anwendungsgrenzen bei Flachdach-Dämmung? Feuchtigkeit, Tauwasser & Risiken
  3. BAU-Forum - Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus - welches Mauerwerk bei WDVS?
  4. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Holzfassade ohne Hinterlüftung: Risiken, Unterspannbahn-Alternativen & Fachmann-Empfehlung?
  5. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - WDVS Tauwasserberechnung: Rechnerischer Anfall OK? Steinwolle vs. Styropor, Kosten?
  6. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Innendämmung im Gründerzeit-MFH: Ständerwerk, Dämmung, Kosten & Risiken?
  7. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Holzständerwand mit Zellulosedämmung: Tauwasser berechnet – Problem oder unbedenklich?
  8. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Wandaufbau prüfen: Aufbau, Reihenfolge & Materialien für optimalen Wärmeschutz?
  9. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Innenwanddämmung im Altbau: Holzfaser, Lehmputz, Dampfsperre – Erfahrungen & Alternativen?
  10. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Lärchenholzfassade im DG: Wandaufbau, Dämmung & Hinterlüftung – Was ist nötig?

Interne Suche verfeinern: Weitere Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Glaserverfahren, Tauwassermenge" finden

Geben Sie eigene Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu verfeinern und noch mehr passende Fundstellen zu "Glaserverfahren, Tauwassermenge" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Glaserverfahren: Tauwassermenge berechnen – Neigung der Tangenten, DIN 4108 & Experten-Tipps?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Glaserverfahren: Tauwassermenge Berechnung
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Glaserverfahren, Tauwassermenge, DIN 4108, Neigung Tangenten, Feuchteberechnung, Bauphysik, Taupunkt, Verdunstung
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Zur Verbesserung unseres Angebots (z.B. YouTube-Video-Einbindung, Google-BAU-Suche) werden Cookies nur nach Ihrer Zustimmung genutzt Datenschutz | Impressum

ZUSTIMMEN
✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼