Doppelhaushälfte teilweise dämmen: Risiken, Kältebrücken & Schimmel vermeiden?
BAU-Forum: Bauphysik

Doppelhaushälfte teilweise dämmen: Risiken, Kältebrücken & Schimmel vermeiden?

Hallo und erstmal danke für die Zeit und Mühe der Experten hier!

Ich habe das Problem, von zwei Bauphysikern bisher unterschiedliche Aussagen bekommen zu haben (oder ich habe sie zumindest unterschiedlich verstanden).

Es geht um eine Doppelhaushälfte in Nürnberg, Baujahr 1973.

Die Wand, speziell an der Ostseite, ist extrem kalt und verursacht gefühlte Kälte im Zimmer und der Haut. Sehr blöd, da auch das Schlafzimmer davon betroffen ist. Übereinstimmende Meinung bisher: Dämmung schafft Abhilfe.

Aus diversen Gründen, die ich hier nicht näher ausführen möchte, ist es aber nicht möglich / erwünscht, das gesamte Haus zu dämmen. Problemlos möglich ist es dagegen, die Nord- und Ostseite (Nordseite, Ostseite) vom Dach bis zur Geschossdecke EGAbk. zu dämmen, sodass das Dachgeschoss und das Obergeschoss auf beiden Seiten gedämmt wären, das Erdgeschoss aber nicht.

Die beiden Aussagen zu dem Thema bisher waren:

  • das geht gar nicht, weil an der Stelle, an der die Dämmung endet, eine Kältebrücke entsteht, wodurch Feuchtigkeit und damit Schimmel entsteht (falls es eine Wärmebrücke ist, sorry, ich bin Bürokrat ... ich weiß, dass es da nur ein richtiges Wort gibt)

oder die andere Aussage

  • das geht problemlos, das ist wie bei einem Pulli, da hört die Dämmung halt auf, aber es passiert nichts in Richtung Schimmel

Was stimmt?

Ganz herzlichen Dank

  • Name:
  • Tom
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Dämmung kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.

    🔴 Gefahr: Wärmebrücken können die Energieeffizienz des Hauses erheblich beeinträchtigen.

    🔴 Gefahr: Bei Verdacht auf Schimmelbefall: Fachmann zur Ursachenforschung und Sanierung beauftragen.

    GoogleAI-Analyse

    Die teilweise Dämmung einer Doppelhaushälfte ist grundsätzlich möglich, birgt aber Risiken, die sorgfältig geprüft werden müssen. ? Eine ungleichmäßige Dämmung kann zu Wärmebrücken führen.

    🔴 Gefahr: Wärmebrücken können die Bildung von Kondenswasser begünstigen, was langfristig zu Schimmelbildung führen kann. ? Schimmel kann die Bausubstanz schädigen und gesundheitliche Probleme verursachen.

    • Kältebrücken vermeiden: Eine detaillierte bauphysikalische Berechnung ist unerlässlich, um Kältebrücken zu identifizieren und zu minimieren.
    • Dampfdiffusion beachten: Die Dampfdiffusion muss bei einer Teildämmung besonders berücksichtigt werden, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    • Anschlussdetails planen: Die Übergänge zwischen gedämmten und ungedämmten Bereichen müssen sorgfältig geplant und ausgeführt werden, um Wärmebrücken zu vermeiden.

    Ich empfehle, die Dämmmaßnahmen von einem erfahrenen Energieberater oder Bauphysiker planen und begleiten zu lassen. ? Eine unsachgemäße Ausführung kann schwerwiegende Folgen haben.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine umfassende Energieberatung durchführen, bevor Sie mit der Teildämmung beginnen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Dies kann zu erhöhten Heizkosten und zur Bildung von Kondenswasser führen.
    Verwandte Begriffe: Kältebrücke, Taupunkt, Dämmung.
    Dampfdiffusion
    Dampfdiffusion ist der Transport von Wasserdampf durch Bauteile aufgrund von unterschiedlichem Dampfdruck. Eine unkontrollierte Dampfdiffusion kann zu Feuchtigkeitsschäden in der Bausubstanz führen.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Taupunkt, Dampfsperre.
    Taupunkt
    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Wenn die Temperatur an einer Oberfläche unter den Taupunkt sinkt, bildet sich Kondenswasser.
    Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Kondensation, Wärmebrücke.
    Kältebrücke
    Eine Kältebrücke ist eine Stelle in der Gebäudehülle, an der die Temperatur niedriger ist als in der Umgebung. Dies kann zu Kondenswasserbildung und Schimmel führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Taupunkt, Dämmung.
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung entsteht durch Feuchtigkeit und organische Materialien. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein und die Bausubstanz angreifen.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeit, Kondensation, Wärmebrücke.
    Energieeffizienz
    Energieeffizienz beschreibt das Verhältnis zwischen dem Nutzen und dem Energieaufwand. Ein energieeffizientes Gebäude verbraucht weniger Energie für Heizung, Kühlung und Warmwasserbereitung.
    Verwandte Begriffe: Dämmung, Heizungstechnik, erneuerbare Energien.
    Bauphysik
    Die Bauphysik ist ein Teilgebiet der Physik, das sich mit den physikalischen Eigenschaften von Gebäuden und Baustoffen befasst. Sie umfasst unter anderem die Bereiche Wärme-, Feuchte- und Schallschutz.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dampfdiffusion, Schallabsorption.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind die größten Risiken bei einer Teildämmung einer Doppelhaushälfte?
      Die größten Risiken sind die Entstehung von Wärmebrücken, die zu Kondenswasserbildung und Schimmel führen können. Außerdem kann es zu Problemen mit der Dampfdiffusion kommen, wenn die Dämmung nicht richtig geplant ist. Eine ungleichmäßige Dämmung kann auch die Energieeffizienz des Hauses beeinträchtigen.
    2. Wie kann man Wärmebrücken bei einer Teildämmung vermeiden?
      Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine detaillierte bauphysikalische Berechnung erforderlich. Die Übergänge zwischen gedämmten und ungedämmten Bereichen müssen sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Es ist wichtig, auf eine lückenlose Dämmung zu achten und Wärmebrücken durch geeignete Maßnahmen zu minimieren.
    3. Welche Rolle spielt die Dampfdiffusion bei einer Teildämmung?
      Die Dampfdiffusion spielt eine wichtige Rolle, da Feuchtigkeit aus dem Inneren des Hauses durch die Bauteile nach außen transportiert wird. Wenn die Dämmung die Dampfdiffusion behindert, kann sich Feuchtigkeit im Bauteil ansammeln und zu Schimmelbildung führen. Daher ist es wichtig, die Dämmung so zu wählen und anzubringen, dass die Dampfdiffusion nicht behindert wird.
    4. Ist eine Genehmigung für eine Teildämmung erforderlich?
      Das ist von den jeweiligen Landesbauordnungen abhängig. In einigen Fällen ist eine Genehmigung erforderlich, insbesondere wenn die Dämmung das äußere Erscheinungsbild des Hauses verändert. Es ist ratsam, sich vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen.
    5. Wie finde ich einen geeigneten Energieberater für eine Teildämmung?
      Einen geeigneten Energieberater finden Sie über die Energieberaterliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) oder über die Architekten- und Ingenieurkammern der Länder. Achten Sie darauf, dass der Energieberater über eine entsprechende Qualifikation und Erfahrung verfügt.
    6. Welche Dämmstoffe eignen sich für eine Teildämmung?
      Geeignete Dämmstoffe sind beispielsweise Mineralwolle, Holzfaserplatten oder Polystyrol. Die Wahl des Dämmstoffs hängt von den individuellen Gegebenheiten des Hauses und den Anforderungen an die Dämmung ab. Es ist wichtig, einen Dämmstoff zu wählen, der diffusionsoffen ist und gut mit den vorhandenen Baustoffen harmoniert.
    7. Was kostet eine Teildämmung einer Doppelhaushälfte?
      Die Kosten für eine Teildämmung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe der zu dämmenden Fläche, dem gewählten Dämmstoff und den individuellen Gegebenheiten des Hauses. Es ist ratsam, mehrere Angebote von verschiedenen Fachbetrieben einzuholen und die Preise zu vergleichen.
    8. Kann ich eine Teildämmung selbst durchführen?
      Eine Teildämmung kann grundsätzlich auch selbst durchgeführt werden, jedoch ist dies nur empfehlenswert, wenn man über ausreichend Fachkenntnisse und handwerkliches Geschick verfügt. Fehler bei der Ausführung können zu schwerwiegenden Schäden führen. Es ist ratsam, sich vor Beginn der Arbeiten von einem Fachmann beraten zu lassen.

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  2. Test

    Um zu sehen, wer von den beiden Bauphysikern nur labert und wer tatsächlich belegen kann, was er sagt, sollten beide einmal mittels 2D-Wärmebrückenrogramm vorrechnen, ob und in welchem Maße sich die Innen-Oberflächentemperatur im Außenwand-Sockel des OG bzw. im Deckenixel des EGAbk. durch Anbringung einer Außendämmung absenkt. So können Sie Schwätzer von Fachleuten unterscheiden. Sowas sollte ein Energieberater/Bauphysiker sowieso mit überprüfen, wenn eine Teildämmung angefragt ist.
  3. Hallo Herr Tilgner, das werde ich machen, ...

    Hallo Herr Tilgner, das werde ich machen, Hallo Herr Tilgner,

    das werde ich machen, vielen Dank!

    Da mit die Baupläne nicht vorliegen (Grundriss schon, aber Material etc. nicht)  -  gehe ich recht in der Annahme, dass der Bauphysiker vor Ort messen muss und nicht am Schreibtisch bleiben kann?

    Noch eine Verständnisfrage (ich bin Bürokrat und habe herzlich wenig Ahnung davon, sorry, wenn die Frage zu doof ist): müsste die Innen-Oberflächentemperatur an gedämmten Stellen nicht ansteigen? An der Kante zur Dämmung müsste sie (in meiner bürokratischen Welt) gleich bleiben; das Risiko, das ich gesehen habe, besteht dann im Zusammentreffen der beiden unterschiedlichen Temperaturen mit Entwicklung von Feuchtigkeit. Sorry, wenn die Frage zu dämlich ist; dann einfach kurze Mitteilung ...

    Nochmals Danke für Ihre Mühe!

  4. Sie können

    Ja mal zu Ihrem Bauamt gehen und dort im Archiv die alten Unterlagen (Statik und Wärmeschutz-Nachweis) kopieren. Mit diesen Angaben kann dann jeder Bauphysiker ordentlichen Nachweise rechnen. Sie haben recht, die Innen-Oberflächentemperatur wird auch durch teilweise Anbringung der Dämmung nicht niedriger werden, sondern allenfalls in einigen Teilbereichen (nahe der und gedämmten Zone) so niedrig wie vor der Dämmung bleiben. Anders verhält es sich nur bei teilweise ausgeführter Innendämmung, dort kann es tatsächlich zu Verschiebungen und Absenkungen der Innenoberflächentemperatur kommen.
  5. Ich habe bei einem Schimmelproblem

    Foto von wiki

    an einer Außenwand nur diese Wand und nur in diesem Stockwerk gedämmt. Der Schimmel wanderte nach unten in Richtung ungedämmter Decke über der Garagenzufahrt.

    Nach einer Dämmung dieser Decke wanderte der noch vorhandene Rest des Schimmels nach außen. Diese Wand konnte ich nicht dämmen. Da hätte ich die ganze Fassade dämmen müssen.

    Man kann also schon einzelne Teile dämmen. Aber man vertreibt damit den Schimmel anstatt ihn zu bekommen.

  6. Vielen Dank für die Zeit und ...

    Vielen Dank für die Zeit und Mühe an Sie beide.

    Ich werde nun erst mal zum Bauamt fahren und mir die Unterlagen organisieren.

    In meinem Haus ist glücklicherweise noch keinen Schimmel; die Wände sind laut Messungen sogar extrem trocken. Nur halt sehr kalt, was im Schlafzimmer unangenehm abstrahlt und dafür sorgt, dass wir jeden Morgen Halskratzen haben.

    Viele Grüße

    • Name:
    • Tom
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