Glaser-Verfahren: Klimabedingungen, Außentemperatur in Tauperiode korrekt? DIN 4108-3
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Glaser-Verfahren: Klimabedingungen, Außentemperatur in Tauperiode korrekt? DIN 4108-3

Hallo,

mein Professor rechnet in jeder seiner Beispielsaufgaben mit einer Außentemperatur in der Tauperiode von -10 °C. Auch wenn ich nach weiteren Beispielen Google, finde ich in der Regel diesen Wert.

Wenn ich mich an der DINAbk. 4108-3 richte, steht dort auf Seite 38, dass in der Tauperiode von Dezember bis März mit einer Außentemperatur von -5 °C gerechnet werden soll.

Gehe gerade die Rechnungen durch und verstehe es einfach nicht.

Beste Grüße und Danke schon mal

  • Name:
  • Dennis
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    Die Annahme einer Außentemperatur von -10 °C in der Tauperiode für Berechnungen nach dem Glaser-Verfahren ist eine Vereinfachung. Die DINAbk. 4108-3 gibt auf Seite 38 spezifischere Werte für die Außentemperatur in der Tauperiode an, die je nach Standort und Expositionsrichtung des Bauteils variieren können. Es ist wichtig, die für den jeweiligen Standort und die spezifische Anwendung relevanten Klimadaten zu berücksichtigen.

    Ich empfehle, die Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) oder anderer regionaler Wetterdienste heranzuziehen, um genauere Werte für die Außentemperatur in der Tauperiode zu erhalten. Diese Daten berücksichtigen die lokalen Klimabedingungen und können genauere Ergebnisse liefern. Die Verwendung von pauschalen Werten kann zu Fehlberechnungen führen, insbesondere bei kritischen Bauteilen oder bei hohen Anforderungen an den Feuchteschutz.

    Die DIN 4108-3 dient als Grundlage für die Berechnung des Feuchteschutzes und sollte stets in der aktuellen Fassung berücksichtigt werden. Die dort angegebenen Werte sind Richtwerte, die jedoch durch standortspezifische Daten ergänzt werden sollten, um eine realitätsnahe Berechnung zu gewährleisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die standortspezifischen Klimadaten und vergleichen Sie diese mit den Annahmen in den Berechnungsbeispielen Ihres Professors. Verwenden Sie die genauesten verfügbaren Daten für Ihre Berechnungen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Glaser-Verfahren
    Das Glaser-Verfahren ist eine Methode zur Berechnung des Feuchteschutzes von Bauteilen. Es basiert auf der Annahme eines stationären Feuchtetransports und dient zur Abschätzung der Kondenswasserbildung innerhalb eines Bauteils. Verwandte Begriffe: Feuchteschutz, Taupunkt, Dampfdiffusion.
    Tauperiode
    Die Tauperiode ist der Zeitraum im Jahr, in dem die höchsten relativen Luftfeuchtigkeiten auftreten. In dieser Zeit ist die Gefahr von Kondenswasserbildung besonders hoch. Verwandte Begriffe: Kondensation, relative Luftfeuchtigkeit, Feuchtigkeit.
    DIN 4108-3
    Die DIN 4108-3 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Wärmeschutz und die Energieeinsparung von Gebäuden festlegt. Sie enthält unter anderem Angaben zur Berechnung des Feuchteschutzes. Verwandte Begriffe: Wärmeschutz, Energieeinsparung, Feuchteschutz.
    Außentemperatur
    Die Außentemperatur ist die Temperatur der Umgebungsluft außerhalb eines Gebäudes. Sie beeinflusst den Wärmeverlust und die Kondenswasserbildung innerhalb von Bauteilen. Verwandte Begriffe: Temperatur, Umgebungstemperatur, Klimabedingungen.
    Relative Luftfeuchtigkeit
    Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf die Luft im Verhältnis zur maximal möglichen Menge enthält. Sie wird in Prozent angegeben und beeinflusst die Kondenswasserbildung. Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Wasserdampf, Kondensation.
    Feuchteschutz
    Der Feuchteschutz umfasst Maßnahmen zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden in Gebäuden. Ziel ist es, die Kondenswasserbildung zu minimieren und die Bausubstanz vor Schäden zu schützen. Verwandte Begriffe: Kondensation, Schimmelbildung, Bausubstanz.
    Klimabedingungen
    Klimabedingungen umfassen die Gesamtheit der meteorologischen Faktoren, die auf ein Gebäude einwirken. Dazu gehören Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und Wind. Verwandte Begriffe: Wetter, Klima, Mikroklima.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist die Tauperiode im Glaser-Verfahren?
      Die Tauperiode ist der Zeitraum im Jahr, in dem die höchsten relativen Luftfeuchtigkeiten auftreten, was die Gefahr von Kondenswasserbildung in Bauteilen erhöht. Im Glaser-Verfahren wird die Tauperiode zur Berechnung des Feuchteschutzes herangezogen.
    2. Warum ist die Außentemperatur in der Tauperiode wichtig?
      Die Außentemperatur beeinflusst den Dampfdruckgradienten innerhalb eines Bauteils. Eine niedrigere Außentemperatur führt zu einem höheren Dampfdruckgefälle, was die Kondenswasserbildung begünstigt. Daher ist die korrekte Annahme der Außentemperatur entscheidend für die Genauigkeit der Berechnung.
    3. Wo finde ich standortspezifische Klimadaten?
      Standortspezifische Klimadaten sind beim Deutschen Wetterdienst (DWD) oder bei regionalen Wetterdiensten erhältlich. Diese Daten umfassen Informationen zur Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum.
    4. Was ist die DIN 4108-3?
      Die DIN 4108-3 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Wärmeschutz und die Energieeinsparung von Gebäuden festlegt. Sie enthält unter anderem Angaben zur Berechnung des Feuchteschutzes und zur Vermeidung von Kondenswasserbildung.
    5. Wie beeinflusst die Expositionsrichtung die Außentemperatur?
      Die Expositionsrichtung eines Bauteils (z.B. Nordseite vs. Südseite) beeinflusst die Sonneneinstrahlung und damit die Oberflächentemperatur. Dies kann zu unterschiedlichen Temperaturen und Feuchtebedingungen innerhalb des Bauteils führen.
    6. Was passiert, wenn die Außentemperatur falsch angenommen wird?
      Eine falsche Annahme der Außentemperatur kann zu einer fehlerhaften Berechnung des Feuchteschutzes führen. Dies kann dazu führen, dass Bauteile nicht ausreichend vor Kondenswasserbildung geschützt sind, was langfristig zu Schäden führen kann.
    7. Welche Rolle spielt die relative Luftfeuchtigkeit in der Tauperiode?
      Die relative Luftfeuchtigkeit ist ein entscheidender Faktor für die Kondenswasserbildung. Je höher die relative Luftfeuchtigkeit, desto geringer ist die Fähigkeit der Luft, Wasserdampf aufzunehmen. In der Tauperiode ist die relative Luftfeuchtigkeit typischerweise sehr hoch, was die Gefahr von Kondenswasserbildung erhöht.
    8. Wie kann ich die Genauigkeit meiner Berechnungen verbessern?
      Um die Genauigkeit der Berechnungen zu verbessern, sollten standortspezifische Klimadaten verwendet und die spezifischen Eigenschaften der verwendeten Baustoffe berücksichtigt werden. Zudem ist es ratsam, die Berechnungen von einem Fachmann überprüfen zu lassen.

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      Anforderungen und Berechnungsverfahren für den Feuchteschutz von Gebäuden gemäß der DIN 4108.
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  2. Nun  -  das ist recht einfach ...

    Bei der Berechnung von Tauwasser IN der Konstruktion nimmt man die Außentemperatur von -10 °C und bei der Berechnung von Innen-Oberflächentemperaturen zwecks Abschätzung von Tauwasser- und Schimmelpilzgefahr (Tauwassergefahr, Schimmelpilzgefahr) auf den raumseitigen bauteiloberflächen nimmt man -5 °C.

    Der Unterschied begann in den späten 90 ern (Anfang der 2000 er) weil viele Mietrechtler vor Gericht darüber diskutiert haben, wie unrealistisch -10 °C Außentemperatur (5-Tages-Mittel) sind. Da haben die Bauphysiker einen Trick angewendet und die Außentemperatur auf -5 °C angehoben und gleichzeitig aber den Rsi-Wert für die Tauwasserberechnung an der Innenoberfläche angehoben.

  3. neue Norm

    Foto von wiki

    Hallo,

    Das was mein Vorredner geschrieben hat ist insofern richtig, dass man bei Berechnung des Mindestwärmeschutzes (Schimmel) nach DINAbk. 4108-2 die -5 °C verwendet. Gleiches auch bei Wärmebrückenberechnung. Das gilt jetzt aber auch für die innere Kondensatbildung nach 4108-3. Seit November 2014 ist eine neue Fassung raus bei der auch da die Außentemperatur auf -5 °C gesetzt wird. Zum Ausgleich hat man die Tauperiode von 60 auf 90 Tage verlängert.

  4. Oh

    ... dann wurde auch hier also wieder "getrixt" um die alten Konstruktionen nicht neu bewerten zu müssen. Leider hat das für alle neuen Konstruktionen zur Folge, dass Sie "eigentlich" nach alten Maßstäben gerechnet werden. Gibt es denn aktuelle Messungen (Untersuchungen), dass denn die Verlängerung der Tauperiode und die dabei unter den "geänderten" Randbedingungen entstehenden Tauwassermengen tatsächlich realistisch sind? Oder hat man hier nur "nach Austausch zweier Heizkörper an diesen beiden Teilen einen hydraulischen Abgleich gemacht", um das Gesamtsystem ohne weitere Prüfungen und Berechnungen einfach beibehalten zu können?
  5. Meinung

    Meiner Meinung nach wollte man lediglich die Normen vereinfachen und nivellieren. Man braucht sich jetzt also nur noch eine Außenlufttemperatur (-5 °C) und nur noch eine Periodendauer (90 d) zu merken. Physikalisch sehe ich hier keinen Grund. Die neue Fassung der 4108-3 stellt ja auch nur eine Zwischenlösung dar. Die Diskussionen in der Kommission laufen noch. Zumindest hat man sich in Deutschland geeinigt den Unsinn der 13788 mit der monatsweisen Berechnung der Kondensat- und Trocknungsmengen nicht mitzumachen. Für spätere Normen wird wohl mehr auf numerische Simulation verwiesen. Wie das genau passieren soll steht aber noch in den Sternen.

    PS: Ich bin derjenige der auch den wiki Beitrag eingestellt hat. Habe mich nur noch schnell registriert.

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