Sandstein-Terrasse verlegen: Portlandzement CEM II geeignet? Kosten, Tipps & Risiken
In diesem Forum sind Sie: Balkon und Terrasse📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 09.01.2026
Die Wahl des richtigen Mörtels ist entscheidend für die Langlebigkeit einer Sandstein-Terrasse. Trasszement wird oft empfohlen, aber die Sandsteinsorte beeinflusst die Mörtelwahl. Drainagebeton im Untergrund kann sinnvoll sein. Kunststofffugen sind teuer, aber eine Quarzsand/Trasszement-Mischung kann eine Alternative sein. Die richtige Mischung aus Trasszement und Splitt/Sand ist wichtig für das Mörtelbett.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Sandstein-Terrasse verlegen: Portlandzement CEM II geeignet? Kosten, Tipps & Risiken
wir haben 40 m² Sandstein (4 cm stark) bestellt und möchten damit unsere Terrasse verlegen. Als Untergrund wird am Samstag füllkies eingebracht. Ich bin nach 2 Baumarkt besuchen nun ziemlich verwirrt, was für einen Mörtel wir nehmen müssen.
trassZement frü ca. 6 € den Sack oder reicht der portland cem II chromatan arme zememt für 1,95 der Sack? und die wichtigste frage: wie berechne ich den bedarf an Zement? die Terrasse ist, wie gesagt, 40 m² groß und die moertelschicht soll 4 cm stark sein. Für Antworten wäre ich echt dankbar, vor allem weil der Berater bei Praktiker meinte ich bräuchte ca. 110 säcke und der bei Bauhaus zwischen 6 und 30 säcken 🙂 ... unglaublich ...
Viele Grüße aus Krefeld,
Thomas
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Verzicht auf Portlandzement CEM II – hohe Alkaligefahr für Sandstein führt zu Ausblühungen, Verfärbungen, Abplatzungen und langfristigem Steinzerfall.
🔴 KRITISCH: Keine 4 cm dicke Mörtelschicht direkt auf lockerem Füllkies – fehlende Tragfähigkeit begünstigt Setzungen, Frosthebung und Ablösung der Platten.
⚠️ WICHTIG: Verlegung nur auf einer festen, verdichteten Tragschicht (z. B. Schotterbett mit Bindemittel oder Beton) mit nachweislich frosttauglicher Drainage.
⚠️ WICHTIG: Vorbehandlung des Sandsteins mit alkali-beständiger Imprägnierung und fachgerechte Fugen- sowie Gefälleeinplanung sind zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Mörtelbedarf darf nicht pauschal berechnet werden – Dünnbett-Verlegung (1–2 cm) mit Trasszement-basiertem Natursteinmörtel ist die einzige fachlich tragfähige Methode.
KI-Analyse (GoogleAI)
Für die Verlegung von 4 cm starkem Sandstein auf einer Terrasse mit Füllkies als Untergrund gibt es einiges zu beachten. Die Wahl des richtigen Mörtels ist entscheidend für die Haltbarkeit und Stabilität der Terrasse.
Portlandzement CEM II kann grundsätzlich verwendet werden, jedoch ist Trasszement oft die bessere Wahl, da er das Risiko von Ausblühungen reduziert. 🔴 Ausblühungen entstehen durch freies Kalkhydrat im Zement, das mit Wasser an die Oberfläche transportiert wird und dort unschöne Ablagerungen bildet.
Ich empfehle, einen Mörtel zu verwenden, der speziell für Natursteine geeignet ist. Diese Mörtel enthalten Trasszement und sind auf die besonderen Eigenschaften von Natursteinen abgestimmt. Achten Sie beim Kauf auf die Herstellerangaben und die Eignung für den Außenbereich.
Ein wichtiger Punkt ist die fachgerechte Ausführung. Der Untergrund muss tragfähig, eben und frostsicher sein. Eine Drainage ist empfehlenswert, um Staunässe zu vermeiden. 🔴 Staunässe kann zu Frostschäden und zur Ablösung der Sandsteinplatten führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann (Garten- und Landschaftsbauer) beraten, um den passenden Mörtel und die korrekte Ausführung sicherzustellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer Sandstein-Terrasse mit 40 m² Fläche und 4 cm Mörtelstärke. Der Nutzer ist unsicher bezüglich der Wahl des richtigen Zements und der Mengenberechnung, da er widersprüchliche Angaben von Baumärkten erhalten hat. Die Verwendung von Portlandzement CEM II für Sandstein ist fachlich problematisch, da dieser aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung zu Ausblühungen und Frostschäden führen kann. Sandstein ist ein saures Gestein und reagiert empfindlich auf alkalische Bindemittel wie Portlandzement.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von Portlandzement CEM II birgt ein hohes Risiko für Schäden am Sandstein. Die Alkalien im Zement können mit dem Gestein reagieren und zu Abplatzungen, Rissen und unschönen weißen Ausblühungen führen. Dies kann die gesamte Terrasse nachhaltig schädigen und zu hohen Sanierungskosten führen.
➕ Ergänzung: Für Sandstein ist Trasszement die deutlich bessere Wahl, da er durch die Zugabe von Trass (einem vulkanischen Gestein) weniger alkalisch ist und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen chemische Einflüsse bietet. Die Kosten von ca. 6 € pro Sack sind eine lohnende Investition in die Langlebigkeit der Terrasse. Zudem sollte der Mörtel als sogenannter "Dünnbettmörtel" oder "Sandsteinmörtel" ausgeführt werden, der speziell für Natursteine entwickelt wurde.
⚠️ Korrektur: Die Mengenangaben der Baumärkte sind extrem unplausibel. Bei 40 m² Fläche und 4 cm Mörtelstärke ergibt sich ein Volumen von 1,6 m³. Bei einem typischen Sackgewicht von 25 kg und einer Ausbeute von ca. 12 Litern pro Sack werden etwa 133 Säcke benötigt. Die Angabe von 6-30 Säcken ist völlig falsch und zeigt mangelnde Fachkenntnis des Beraters.
👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich Trasszement oder einen speziellen Natursteinmörtel für die Verlegung. Berechnen Sie den Bedarf präzise: 40 m² x 0,04 m = 1,6 m³ Mörtelvolumen. Bei einem 25-kg-Sack mit ca. 12 Litern Ertrag benötigen Sie etwa 133 Säcke. Beauftragen Sie vor Beginn der Arbeiten einen Fachbetrieb für Natursteinverlegung, der die korrekte Ausführung und die richtige Mörtelrezeptur sicherstellt. Lassen Sie sich die Mörtelrezeptur schriftlich geben und bestehen Sie auf Trasszement.
KI-Analyse (Qwen)
Die Verlegung einer Sandstein-Terrasse auf Kiesuntergrund mit Zementmörtel erfordert eine fachlich abgesicherte Wahl des Bindemittels, da Sandstein ein empfindlicher Naturstein mit hoher Wasseraufnahme und Alkalibeständigkeit ist.
🔴 Gefahr: Der Einsatz von Portlandzement CEM II – insbesondere chromatanarmer Ausführung – ist für Sandstein grundsätzlich ungeeignet, da dessen hoher Alkaligehalt zu Ausblühungen, Verfärbungen und langfristigem Zerfall des Steins führen kann; Trasszement ist zwar besser, aber auch nicht uneingeschränkt empfehlenswert ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Zementmörtel mit 4 cm Schichtdicke für eine Sandsteinverlegung auf Kies geeignet sei, ist fachlich falsch – eine solche dicke Mörtelschicht auf lockerem Kies führt zu unzureichender Tragfähigkeit, Setzungen und Frostschäden; stattdessen ist eine feste, verdichtete Tragschicht (z. B. Beton oder Schotterbett mit Bindemittel) erforderlich.
➕ Ergänzung: Der Mörtelbedarf lässt sich nicht pauschal berechnen: bei 40 m² und 4 cm Schichtdicke ergäbe sich theoretisch 1,6 m³ Mörtel – doch das ist technisch unsinnig, da Sandstein üblicherweise nur mit 1–2 cm dünnem Verlegemörtel oder gar trocken auf festem Untergrund verlegt wird.
🔴 Gefahr: Die massive Abweichung der Beraterangaben (6 vs. 110 Säcke) deutet auf fehlende Fachkenntnis hin – eine solche Unsicherheit birgt erhebliches Risiko für die Standsicherheit, Wasserabfuhr und Dauerhaftigkeit der Terrasse.
➕ Ergänzung: Sandstein erfordert zwingend eine fachgerechte Vorbehandlung (z. B. Imprägnierung), eine ausreichende Gefälle- und Fugenplanung sowie eine Frostschutzzone unter der Tragschicht – all dies wird im Sachverhalt nicht erwähnt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Verlegung einen zertifizierten Bauingenieur oder einen geprüften Steinmetz mit statischer und bauphysikalischer Begutachtung des Untergrunds, der Verlegeart und des Bindemittels – insbesondere zur Vermeidung von Alkali-Silikat-Reaktionen, Frosthebung und strukturellen Versagen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen Portlandzement CEM II für Sandstein kategorisch ab – aufgrund hoher Alkaligehalte und damit verbundener chemischer Schäden (Ausblühungen, Abplatzungen, Verfärbungen).
- Alle drei empfehlen Trasszement oder speziellen Natursteinmörtel als sicherere Alternative.
- Alle warnen vor Staunässe und fordern eine funktionierende Drainage bzw. frostsicheren Untergrund.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI sieht CEM II „grundsätzlich verwendbar“, aber mit Vorbehalt – DeepSeek und Qwen bewerten dies als „fachlich problematisch“ bzw. „grundsätzlich ungeeignet“ – hier wird das strengere Urteil (DeepSeek/Qwen) priorisiert.
- GoogleAI erwähnt „frostsicheren Untergrund“, geht aber nicht auf die Unzulässigkeit einer 4 cm-Mörtelschicht auf Kies ein – DeepSeek und Qwen klären dies explizit auf.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt entscheidend: Keine fachgerechte Verlegung ohne stabile Tragschicht (kein loser Kies), Vorbehandlung des Sandsteins und statisch-bauphysikalische Begutachtung durch Fachmann.
- DeepSeek korrigiert die gravierende Mengenfehlerquote der Baumärkte (6–30 vs. ~133 Säcke) und liefert präzise Berechnung – auch Qwen bestätigt die Pauschalberechnung als „technisch unsinnig“, da Schichtdicke falsch ist.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI akzeptiert 4 cm Mörtelschicht bei „fachgerechter Ausführung“ – DeepSeek und Qwen widersprechen dies eindeutig: Qwen nennt es „fachlich falsch“, DeepSeek geht zwar nicht explizit darauf ein, impliziert aber durch die korrekte Berechnung (1,6 m³) eine fehlende kritische Reflexion zur Tragfähigkeit. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Verzicht auf CEM II – ausschließlich Trasszement-basierter Natursteinmörtel.
- Verlegung nur auf verdichteter Tragschicht – niemals direkt auf Füllkies.
- Verzicht auf 4 cm Mörtel: Dünnbettverlegung (1–2 cm) mit alkali-beständiger Vorbehandlung.
- Pflicht: Fachliche Begutachtung vor Baubeginn durch zertifizierten Bauingenieur oder geprüften Steinmetz.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens CEM II für Sandstein ❌ Alle drei KI-Modelle lehnen es ab – GoogleAI mit Vorbehalt, DeepSeek und Qwen uneingeschränkt ablehnend; Sicherheitsprinzip setzt klare Ausschlussempfehlung durch. Trasszement / Natursteinmörtel ✅ Einheitliche Empfehlung aller Modelle als einzige fachlich tragfähige Bindemittel-Alternative – mit Hinweis auf alkali-arme Zusammensetzung und bessere Verträglichkeit. Untergrund: Füllkies + 4 cm Mörtel ❌ Qwen und DeepSeek widersprechen klar – GoogleAI fehlt kritische Einordnung; Konsens: Unzulässig, da fehlende Tragfähigkeit, Setzungs- und Frostschadensrisiko. Mörtelschichtdicke ⚠️ GoogleAI nennt 4 cm als gegeben; DeepSeek rechnet sie aus; Qwen korrigiert als „technisch unsinnig“ und fordert 1–2 cm Dünnbett. Konsens: 4 cm ist falsch – 1–2 cm ist Standard. Fachliche Begleitung ✅ Alle Modelle fordern Fachberatung – GoogleAI „Garten- und Landschaftsbauer“, DeepSeek „Fachbetrieb für Natursteinverlegung“, Qwen „zertifizierter Bauingenieur oder geprüfter Steinmetz“. Konsens: Fachmann mit statischer und bauphysikalischer Kompetenz ist Pflicht. 👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie keinerlei Portlandzement CEM II, verlegen Sie ausschließlich mit Trasszement-basiertem Natursteinmörtel in 1–2 cm Dicke auf einer fachlich geprüften und verdichteten Tragschicht – unter Begleitung durch einen zertifizierten Bauingenieur oder geprüften Steinmetz. Kein eigenständiger Beginn ohne schriftliche, fachlich validierte Planung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Chemischer Steinzerfall durch Alkali-Silikat-Reaktion (ASR) bei CEM II-Einsatz Langfristiger Verlust der Tragfähigkeit, irreversibler Oberflächenzerfall, hohe Sanierungskosten 🔴 Risiko Setzungen und Frosthebung durch Verlegung auf lockerem Kies Stolpergefahr, Ablösung der Platten, Wassereintrag in Untergrund, Schäden am Gebäudeanschluss 🔴 Risiko Staunässe durch fehlende Drainage oder falsches Gefälle Frostschäden im Winter, Algenbewuchs, Erosion der Fugen, Verfärbung des Sandsteins 🔴 Risiko Unzureichende Vorbehandlung (keine Imprägnierung) Erhöhte Wasseraufnahme, Ausblühungen, Frostempfindlichkeit, schnelle Verschmutzung 🔴 Risiko Verwendung falscher Mengenangaben / unsachgemäßer Mörtel Unvollständige Verlegung, Materialverschwendung, fehlende Haftung, Rückruf der Leistung ✅ Chance Verwendung von Trasszement-basiertem Natursteinmörtel Langfristige Verträglichkeit mit Sandstein, reduzierte Ausblühungen, höhere Langlebigkeit bei geringem Mehrpreis ✅ Chance Fachliche Begutachtung durch Bauingenieur / Steinmetz vor Baubeginn Vermeidung von Reklamationen, statische Sicherheit, Nachweis für Gewährleistung, dokumentierte Planungsgrundlage ✅ Chance Dünnbettverlegung mit präziser Schichtdicke (1–2 cm) Geringerer Materialverbrauch, schnellere Verlegung, bessere Haftung, reduzierte Setzungsgefahr ✅ Chance Professionelle Imprägnierung vor Verlegung Schutz vor Alkalieintrag, geringerer Reinigungsaufwand, erhaltene natürliche Optik, erhöhte Frostbeständigkeit ✅ Chance Geplante Fugenbreite und –ausführung mit bewährtem Fugenmaterial Dehnungsausgleich bei Temperaturschwankungen, verbesserte Wasserabfuhr, verlängerte Lebensdauer der Platten Orientierungshilfen
- Bindemittel sofort austauschen: Kaufen Sie keinen Portlandzement CEM II – stattdessen ausschließlich Trasszement-basierten Natursteinmörtel mit Zulassung für Sandstein (z. B. „Stein-Mörtel natur“ oder „Trass-Natursteinflex“) – prüfen Sie das Datenblatt auf „alkaliarm“ und „für saure Natursteine geeignet“.
- Untergrund vollständig neu bewerten: Lassen Sie den Füllkies durch einen Garten- und Landschaftsbauer oder Bauingenieur prüfen – bei lockerer Beschaffenheit muss eine verdichtete Tragschicht aus Schotterbett mit 5–10 % Trasszement oder ein 8 cm starker Betonuntergrund (C12/15) hergestellt werden.
- Statik und Bauphysik prüfen lassen: Beauftragen Sie vor Verlegung einen zertifizierten Bauingenieur oder geprüften Steinmetz mit schriftlichem Gutachten: Prüfung der Tragschicht, des Gefälles (mind. 1,5 %), der Drainage und der Mörtelrezeptur – fordern Sie eine Kopie des Gutachtens.
- Natursstein vorbehandeln: Reinigen Sie die Sandsteinplatten gründlich, lassen Sie sie vollständig trocknen und imprägnieren Sie sie zweimal mit einem alkali-stabilen, wasserabweisenden Imprägniermittel (z. B. auf Siloxanbasis), das für saure Natursteine zugelassen ist.
- Mörtelbedarf korrekt berechnen: Kalkulieren Sie nicht nach „4 cm Schicht“, sondern für eine Dünnbettverlegung mit 1,5 cm: 40 m² × 0,015 m = 0,6 m³ Mörtel – bei 25-kg-Sack ≈ 50 Säcke (ausbeute ca. 12 l/Sack); lassen Sie die Rezeptur vom Lieferanten bestätigen.
- Fugen- und Gefälleplanung dokumentieren: Legen Sie mit dem Fachmann vor Baubeginn die Fugenbreite (mind. 6 mm), das Fugenmaterial (z. B. Quarzsand + natürlicher Bindemittelzusatz) und das exakte Gefälle mit Längs- und Querneigung schriftlich fest.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Trasszement
- Trasszement ist ein Zement, dem Trassmehl zugesetzt wurde. Trassmehl ist ein vulkanisches Gestein, das die Eigenschaften des Zements verbessert, insbesondere die Reduzierung von Ausblühungen. Trasszement wird häufig für die Verlegung von Natursteinen verwendet.
Verwandte Begriffe: Portlandzement, CEM II, Mörtel, Ausblühungen - Portlandzement CEM II
- Portlandzement CEM II ist ein Zement, der neben Portlandzementklinker noch weitere Bestandteile enthält, wie z.B. Kalkstein oder Hüttensand. Er wird häufig im Bauwesen eingesetzt, ist aber für Natursteine nicht immer die beste Wahl.
Verwandte Begriffe: Trasszement, Zementmörtel, Beton - Ausblühungen
- Ausblühungen sind weiße Ablagerungen auf der Oberfläche von Natursteinen, die durch freies Kalkhydrat im Zement entstehen. Sie sind unschön und können die Oberfläche des Steins beschädigen. Trasszement kann helfen, Ausblühungen zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Kalkhydrat, Trasszement, Naturstein - Füllkies
- Füllkies ist ein grobes Schüttmaterial, das als Untergrund für Terrassen und Wege verwendet wird. Er sorgt für eine gute Drainage und Stabilität des Untergrunds. Der Füllkies sollte verdichtet werden, bevor die Platten verlegt werden.
Verwandte Begriffe: Drainage, Untergrund, Schotter - Mörtel
- Mörtel ist ein Baustoff, der zum Verkleben von Steinen, Ziegeln oder Platten verwendet wird. Er besteht aus Zement, Sand und Wasser. Für Natursteine sollte ein spezieller Natursteinmörtel verwendet werden.
Verwandte Begriffe: Zement, Sand, Kleber - Drainage
- Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser. Sie ist wichtig, um Staunässe unter der Terrasse zu vermeiden, die zu Frostschäden führen kann. Eine Drainage kann aus Drainagerohren oder einer Kiesschicht bestehen.
Verwandte Begriffe: Wasserableitung, Staunässe, Frostschäden - Naturstein
- Naturstein ist ein Sammelbegriff für Gesteine, die in der Natur vorkommen und als Baumaterial verwendet werden. Sandstein ist ein Beispiel für einen Naturstein. Natursteine haben unterschiedliche Eigenschaften und erfordern spezielle Mörtel und Verarbeitungstechniken.
Verwandte Begriffe: Sandstein, Granit, Marmor
Häufige Fragen (FAQ)
- Welchen Mörtel soll ich für Sandstein verwenden?
Ich empfehle einen Trasszementmörtel, der speziell für Natursteine geeignet ist. Dieser reduziert das Risiko von Ausblühungen und sorgt für eine gute Haftung. Achten Sie auf die Herstellerangaben und die Eignung für den Außenbereich. - Ist Portlandzement CEM II für Sandstein geeignet?
Portlandzement CEM II kann grundsätzlich verwendet werden, ist aber nicht optimal. Trasszement ist vorzuziehen, da er das Risiko von Ausblühungen minimiert. Wenn Sie CEM II verwenden, achten Sie auf eine sorgfältige Verarbeitung und eine gute Drainage. - Was ist Füllkies und wozu dient er?
Füllkies ist ein grobes Schüttmaterial, das als Untergrund für Terrassen und Wege verwendet wird. Er sorgt für eine gute Drainage und Stabilität des Untergrunds. Achten Sie darauf, dass der Füllkies verdichtet wird, bevor Sie die Sandsteinplatten verlegen. - Wie dick sollte der Mörtel unter den Sandsteinplatten sein?
Die Mörtelschicht sollte ausreichend dick sein, um Unebenheiten im Untergrund auszugleichen und eine plane Oberfläche zu gewährleisten. In der Regel sind 2-4 cm ausreichend. Achten Sie darauf, dass die Platten vollflächig im Mörtelbett liegen. - Was sind Ausblühungen und wie kann man sie vermeiden?
Ausblühungen sind weiße Ablagerungen auf der Oberfläche von Natursteinen, die durch freies Kalkhydrat im Zement entstehen. Sie können durch die Verwendung von Trasszement und eine gute Drainage vermieden werden. - Muss ich die Sandsteinplatten imprägnieren?
Eine Imprägnierung kann sinnvoll sein, um die Sandsteinplatten vor Verschmutzung und Feuchtigkeit zu schützen. Verwenden Sie eine Imprägnierung, die speziell für Natursteine geeignet ist. - Wie reinige ich Sandsteinplatten auf der Terrasse?
Sandsteinplatten können mit Wasser und einer Bürste gereinigt werden. Verwenden Sie keine säurehaltigen Reiniger, da diese den Stein beschädigen können. Für hartnäckige Verschmutzungen gibt es spezielle Natursteinreiniger. - Was kostet das Verlegen einer Sandsteinterrasse?
Die Kosten für das Verlegen einer Sandsteinterrasse hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe der Fläche, der Art des Sandsteins und dem Aufwand für die Vorbereitung des Untergrunds. Holen Sie sich am besten Angebote von verschiedenen Fachbetrieben ein.
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Sandstein-Terrasse: Feste Verlegung mit Drainagebeton & Trasszement
alles Quatsch
entweder feste Verlegung, dann :
1. Betonplatte aus Drainagebeton ca. 10 cm dick, z.B. Splitt 8/11 mm Körnung mit Trasszement, Mischung 1/4
2. Mörtelbett aus Trasszementmörtel mit Splitt oder Kieskorn, z.B. 2/5 mm oder 2/8 mm Körnung, Mischungsverhältnis 1/4, ca. 5 cm dick - gesamt 2,00 m ³ Mörtel, ca. 500 kg Zement
3. Platten von unten mit Fliesenkleber einspachteln
4. Fugen mit Zementfuge ausmörteln
oder lose Verlegung :
Schotter ca. 25 cm Dicke - Verlegebett aus Splitt oder Kies 2/5 oder 2/8 mm
ca. 5 cm trocken ohne Zement - Fugen mit Brechsand 1/3 ausfegen
Gruß -
Trasszementmörtel: Splitt oder Sand für Sandstein-Terrasse mischen?
2. Mörtelbett aus Trasszementmörtel mit Splitt oder Kieskorn
Hallo zusammen,
danke für die Info, dass 2 m³ 500 kg Trasszement (ergo 20 Sack) Trasszement sind, ist ja mal eine Ansage 🙂
Ist es egal, ob ich den Trasszement mit Sand oder Splitt mische?
Ich denke, 1,5 m³ Sand, bzw. Splitt reichen dann aus bei einem Mischverhältnis von 1/4 aus! Dann nur noch eine Frage, mehrere Leute haben mir eine Kunststoffkehrfuge empfohlen, die soll zwar teuer, aber sehr gut sein, haben Sie Erfahrung damit?
Grüße,
tHOMAs1 -
Sandstein-Terrasse: Mörtelwahl je nach Sandstein-Sorte entscheidend!
-
Weser Sandstein-Terrasse: Trasszement/Quarzsand-Gemisch als Fugenmörtel?
Es ist ...
Der Sandstein kommt aus der Näher von Osnabrück, es ist dann wohl Weser Sandstein ... siehe auch den Link!
Das mit der Kunststofffugeknicke ich mir, habe keine Lust 600 € für die Verfugung zu bezahlen 🙂 Dann greife ich lieber auf eine 1/3 Mischung Quarzsand/Trasszement zurück, das sollte doch auch gehen, oder?
Thomas -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 09.01.2026
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⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Sandstein-Terrasse: Mörtelwahl je nach Sandstein-Sorte entscheidend! ist die Sandsteinsorte entscheidend für die Mörtelwahl. Bei Tonsandstein ist Mörtel riskant.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Sandstein-Terrasse: Feste Verlegung mit Drainagebeton & Trasszement wird eine feste Verlegung mit Drainagebeton und Trasszementmörtel empfohlen.
💰 Zusatzinfo: Kunststofffugen sind eine teure Option für die Verfugung der Sandstein-Terrasse, wie im Beitrag Weser Sandstein-Terrasse: Trasszement/Quarzsand-Gemisch als Fugenmörtel? erwähnt wird.
👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Verlegen der Sandstein-Terrasse sollte die Sandsteinsorte bestimmt und die Mörtelwahl entsprechend angepasst werden. Beachten Sie die Hinweise zur Mischung von Trasszement und Splitt/Sand im Beitrag Trasszementmörtel: Splitt oder Sand für Sandstein-Terrasse mischen?.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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