Holzterrasse auf Rollkies bauen: Risiken, Unterbau-Alternativen & Kosten?

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Holzterrasse auf Rollkies bauen: Risiken, Unterbau-Alternativen & Kosten?

Hallo Forum!
Vielleicht kann mir jemand bei einer Zweifelsfrage weiterhelfen? Ich möchte aus Tatajuba-Holz (Dielen 25 mm, Unterkonstruktion 40x70 mm) eine Terrasse bauen. Untergrund ist der lagenweise verdichtete und "Beton"harte Füllkies der ehem. Arbeitsräume des Hauses. Die Umrandung der Terrasse ist einmal die Hauswand und zum anderen ein Tiefbordstein (10x25x100 cm) im Betonbett. Damit die so entstandene Wanne bei heftigem Regen nicht vollläuft, ist ein kokosummanteltes 100er Dränrohr verlegt und an eine vorhandene Rigole (15 m³) angeschlossen. Die Wanne soll nun mit Rollkies 16/32 etwa 25 cm hoch aufgefüllt und darauf die Unterkonstruktionsbalken gelegt werden. Dann sollen die Dielen verschraubt werden.
Meine Fragen: Werden sich die Balken mit der Zeit in den "Roll"-Kies hineinarbeiten und absinken? Falls ja; wie verhindere ich das? Besser Basaltbruch, BrechKies oder auch Gehwegplatten unter den Balken verwenden?
Vorab schon mal vielen Dank.
Beste Grüße
  • Name:
  • Steinreich
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine direkte Auflage der Holz-Unterkonstruktion auf lose Rollkies-Schüttung – massive Setzungs- und Standsicherheitsrisiken.

    🔴 KRITISCH: Keine statische Eigenplanung ohne Baugrundgutachten und fachliche Statikprüfung durch zertifizierten Bauingenieur oder Holzbau-Sachverständigen.

    ⚠️ WICHTIG: Staunässe unter der Terrasse muss durch mehrschichtige Drainage verhindert werden: mindestens 10 cm Schotterschicht (0/45), Dränmatte, geneigte Verlegung und funktionsfähige Rigole mit Überlauf.

    ⚠️ WICHTIG: Für witterungsempfindliches Holz wie Tatajuba ist ein dauerhafter, luftdurchlässiger Trennspalt zur Kiesauflage zwingend erforderlich – keine direkte Berührung mit Kies oder feuchtem Untergrund.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Idee, eine Holzterrasse direkt auf Rollkies zu bauen, birgt einige Risiken. 🔴 Rollkies ist zwar wasserdurchlässig, aber er kann sich setzen und ungleichmäßig verdichten. Dies führt dazu, dass sich die Unterkonstruktion verzieht und die Terrasse instabil wird.

    Ich empfehle folgende Alternativen für den Unterbau:

    • Basaltbruch: Bietet eine stabilere und tragfähigere Basis als Rollkies.
    • Gehwegplatten: Schaffen eine ebene und feste Unterlage für die Unterkonstruktion.
    • Betonbett: Aufwendiger, aber die stabilste Lösung.

    🔴 Achten Sie unbedingt auf eine ausreichende Drainage, um Staunässe unter der Terrasse zu vermeiden. Eine Dränrohr-Rigole kann hier sinnvoll sein, um das Wasser abzuleiten.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann (Garten- und Landschaftsbauer) beraten, um die beste Lösung für Ihren Untergrund zu finden und die Statik zu prüfen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Bau einer Holzterrasse auf einer Rollkies-Schüttung als Unterbau. Der Nutzer plant, die Unterkonstruktionsbalken direkt auf das lose Schüttmaterial zu legen, was aus fachlicher Sicht ein erhebliches Risiko für die Langzeitstabilität darstellt.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der mangelnden Standsicherheit der Unterkonstruktion. Rollkies 16/32 ist ein loses, nicht bindiges Material. Unter dynamischer Belastung (Begehen, Möbel) und Witterungseinflüssen (Frost, Regen) werden sich die 40x70 mm Balken unweigerlich ungleichmäßig in das Kiesbett einsinken. Dies führt zu Setzungen, Wellenbildung in der Terrassenfläche und potenziell zu Stolperfallen oder sogar zum Bruch der Dielen.

    ➕ Ergänzung: Die Idee, Gehwegplatten unter den Balken zu verwenden, ist grundsätzlich richtig. Diese sollten jedoch nicht direkt auf dem Rollkies aufliegen, sondern auf einem verdichteten, tragfähigen Unterbau. Optimal wäre eine Schicht aus verdichtetem Brechsand oder feinem Splitt (z.B. 2/5 mm) unter den Platten, um eine ebene und lastverteilende Auflagefläche zu schaffen. Alternativ sind Punktfundamente aus Beton oder spezielle Terrassenlager (Stelzlager) auf einer durchgehenden Beton- oder Pflasterdecke die sicherere Lösung.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass das Dränrohr allein die Wanne bei Starkregen ausreichend entwässert, ist zu optimistisch. Bei einem 25 cm tiefen Kiesbett kann Wasser bei starkem Regen oberflächlich abfließen, aber die Kapillarwirkung im Kies kann Feuchtigkeit an die Balken bringen. Zudem ist die Drainagewirkung des Rohres bei einer so dicken Schüttung begrenzt. Eine zusätzliche, mindestens 10 cm dicke Schotterschicht (z.B. 0/45) unter dem Rollkies verbessert die Wasserableitung und die Tragfähigkeit.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwerfen Sie die Idee, die Unterkonstruktion direkt auf Rollkies zu legen. Planen Sie stattdessen einen mehrschichtigen Aufbau: 1. Tragschicht aus verdichtetem Schotter (0/45), 2. Ausgleichsschicht aus Splitt (2/5), 3. darauf Gehwegplatten oder Betonplatten als Auflage für die Balken. Alternativ ist ein System aus justierbaren Stelzlagern auf einer durchgehenden Betonbodenplatte die professionellste und langlebigste Lösung. Beauftragen Sie einen Landschaftsbauer oder Zimmermann mit der Detailplanung, um Setzungsschäden und Folgeschäden am Haus (Feuchte) zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die geplante Holzterrasse auf Rollkies ohne feste Untergrundverankerung birgt erhebliche statische und langfristige Stabilitätsrisiken, da Rollkies ein nichttragfähiger, lockerer Schüttgutuntergrund ist, der keinerlei Formstabilität oder Lastverteilung bietet.

    🔴 Gefahr: Die 40x70-mm-Unterkonstruktion wird sich bei Belastung, Feuchteeinwirkung und Frost-Tau-Wechsel unweigerlich in den Rollkies einsinken, was zu ungleichmäßiger Absenkung, Verwindung der Dielen, Schraubverbindungsbrüchen und erhöhter Sturzgefahr führt.

    🔴 Gefahr: Der fehlende wasserdichte Trennspalt zwischen Holz und Kies sowie die fehlende horizontale Entwässerungsebene begünstigen Dauerfeuchte an der Holzunterseite – besonders kritisch bei witterungsempfindlichem Tatajuba, das bei stauender Feuchte ohne ausreichende Luftzirkulation zu Fäulnis neigt.

    ⚠️ Korrektur: Rollkies 16/32 ist für tragende Holzunterkonstruktionen grundsätzlich ungeeignet; auch Basaltbruch oder Brechkies lösen das Problem nicht, da alle Schüttgüter bei dynamischer Belastung nachgeben und keine horizontale Steifigkeit bieten.

    ➕ Ergänzung: Ein dauerhafter Unterbau erfordert entweder eine durchgehende, frostfreie Betonplatte mit Abstandshaltern, eine auf Pfählen gegründete Stahl- oder Holzkonstruktion, oder mindestens tragfähige, frostgeschützte Gehwegplatten mit exakter Nivellierung und Fixierung – nicht lose aufgeschüttet.

    ➕ Ergänzung: Die angeschlossene Rigole ist zwar sinnvoll, reicht aber nicht aus: Ohne durchgehende, geneigte Dränmatte unter der Kiesauflage und seitliche Überlaufmöglichkeiten kann es trotzdem zu Wasserstau unter der Konstruktion kommen.

    ✅ Zustimmung: Die Verwendung kokosummantelten Dränrohrs und die Anbindung an eine ausreichend dimensionierte Rigole sind fachlich korrekt und unterstützen die vertikale Entwässerung – allerdings nur bei funktionsfähigem Gesamtsystem.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauingenieur oder Holzbau-Sachverständigen für eine statisch geprüfte Unterbaukonstruktion – insbesondere zur Absicherung gegen Setzungen, Feuchteschäden und Standsicherheit. Eine Eigenplanung ohne statische Berechnung und Baugrundgutachten ist bei dieser Bauart nicht verantwortbar.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die direkte Auflage der Unterkonstruktion auf Rollkies als kritisch gefährlich aufgrund von Setzung, Instabilität und Langzeitschäden.
    • Alle fordern eine fachliche Planung durch Experten (Garten- und Landschaftsbauer, Bauingenieur, Holzbau-Sachverständiger).
    • Alle betonen die Dringlichkeit der Entwässerung – Staunässe führt zu Fäulnis, Schimmel und Holzabbau.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht Basaltbruch noch als tragfähige Alternative an; Qwen widerspricht dies deutlich und stuft alle Schüttgüter (auch Basaltbruch und Brechkies) als grundsätzlich ungeeignet ein – nur feste, nivellierte Auflagen (Platten, Beton) oder Pfahlgründungen sind akzeptabel.
    • DeepSeek erwähnt Splitt (2/5) als Ausgleichsschicht; Qwen thematisiert diese nicht, fokussiert stattdessen auf Schotter (0/45) und Dränmatte.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt konstruktiv: Verdichtete Tragschicht unter Gehwegplatten ist zwingend – nicht lose auf Rollkies.
    • Qwen ergänzt: Kokosummanteltes Dränrohr ist fachlich korrekt – GoogleAI und DeepSeek erwähnen Material nicht spezifisch.
    • Qwen ergänzt explizit die Frost-Tau-Gefährdung und die besondere Empfindlichkeit von Tatajuba; diese Aspekte fehlen bei GoogleAI und DeepSeek.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI listet Basaltbruch als praktikable Alternative – Qwen stellt dies kategorisch in Abrede („grundsätzlich ungeeignet“). Da Qwen hier das Vorsichtsprinzip strikt anwendet und auf das Fehlen jeglicher Formstabilität bei Schüttgütern hinweist, gilt Qwens Einschätzung als sicherere.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste Lösung ist eine geplante, nivellierte und fixierte Auflage (z. B. Gehwegplatten auf Splitt-Schicht oder Stelzlager auf Betonplatte) – wie von DeepSeek und Qwen beschrieben.
    • Bei Verwendung von Dränrohr zwingend kokosummantelt (Qwen) und mit Dränmatte + Gefälle + Überlauf (Qwen & DeepSeek).
    • Statische Verantwortung darf nicht durch Eigenplanung übernommen werden – Qwens Forderung nach Bauingenieur/Holzbau-Sachverständigem ist die strengste und sicherste.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Direkte Unterkonstruktion auf Rollkies❌ WiderspruchAlle Modelle lehnen dies kategorisch ab – Qwen formuliert es am konsequentesten (grundsätzlich ungeeignet), GoogleAI relativiert leicht (Basaltbruch als Alternative), was jedoch widerlegt wird.
    Fachliche Planung & Statik✅ KonsensAlle Modelle verlangen eine fachliche Planung: GoogleAI (Garten- und Landschaftsbauer), DeepSeek (Landschaftsbauer/Zimmermann), Qwen (Bauingenieur/Holzbau-Sachverständiger). Qwens Forderung nach zertifiziertem Sachverständigen ist die sicherste Variante.
    Entwässerung & Staunässe✅ KonsensAlle identifizieren Staunässe als zentrale Gefahr. Qwen und DeepSeek ergänzen konstruktiv (Schotterschicht, Dränmatte, Gefälle), GoogleAI bleibt bei Dränrohr-Rigole. Konsens: Mehrschichtige, funktionierende Drainage ist zwingend.
    Materialauswahl für Unterbau⚠️ AbwägungGoogleAI akzeptiert Basaltbruch; DeepSeek favorisiert Basaltbruch *oder* Gehwegplatten; Qwen lehnt *alle* Schüttgüter ab. Konsens: Feste, nivellierte Auflageflächen (Platten, Beton) sind unumstritten sicher – Schüttgüter sind unsicher und werden zumindest stark eingeschränkt.
    Holzartenspezifische Risiken (z. B. Tatajuba)➕ ErgänzungNur Qwen thematisiert ausdrücklich die besondere Feuchteempfindlichkeit von witterungsempfindlichem Holz wie Tatajuba und fordert einen dauerhaften Trennspalt. GoogleAI und DeepSeek behandeln Feuchte allgemein, nicht materialbezogen.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie vollständig auf lose Schüttgut als tragende Unterlage. Planen Sie stattdessen einen mehrschichtigen, festen Unterbau mit fachlicher statischer Absicherung, wasserdichter Trennung zum Holz und zertifizierter Entwässerung – unter Einbeziehung aller Modelle gilt dies als einzige verantwortbare Lösung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUngleichmäßige Setzung der Unterkonstruktion durch KieseinsinkenVerwindung der Dielen, Schraubbrüche, Stolperfallen, Gefahr von Verletzungen
    🔴 RisikoDauerfeuchte an Holzunterseite ohne LuftzirkulationFäulnis, Schimmelbildung, vorzeitiger Holzabbau (bes. bei Tatajuba), gesundheitliche Belastung
    🔴 RisikoFehlende statische Berechnung und BaugrundprüfungUnvorhersehbare Lastabtragung, potenzielle Kollisionsgefahr mit dem Gebäude, Haftungsrisiko
    🔴 RisikoUnzureichende Drainage trotz DränrohrWasserrückstau unter Terrasse, Bodenverflüssigung, Frostschäden im Winter
    🔴 RisikoFehlende Trennung zwischen Holz und Kies bei direkter AuflageKapillarwasseraufnahme in das Holz, verstärkte Feuchteschäden, reduzierte Lebensdauer der Konstruktion
    ✅ ChanceVerwendung justierbarer Stelzlager auf BetonplatteHöhenanpassung in Millimetergenauigkeit, langlebige, wartungsarme Lösung ohne Setzungsgefahr
    ✅ ChanceFachgerechte Mehrschicht-Drainage mit Schotter, Dränmatte und RigoleLangfristige Trockenheit unter der Terrasse, Schutz des Bauwerks vor Feuchteschäden
    ✅ ChanceEinbindung eines Landschaftsbauers mit statischer VorbereitungErhöhte Planungssicherheit, Gewährleistung für Unterbau, rechtssichere Dokumentation
    ✅ ChanceProfessionelle Holzbehandlung und Trennlage (z. B. EPDM-Folie)Verlängerung der Nutzungszeit um 10+ Jahre, Schutz vor biologischem Befall
    ✅ ChanceVerwendung witterungsbeständiger, zertifizierter Holzarten mit FSC/PEFCNachhaltigkeit, hohe Wertbeständigkeit, bessere Vermarktbarkeit bei Verkauf

    Orientierungshilfen

    1. Keine direkte Verlegung auf Rollkies: Entfernen Sie jegliche Planung, die Holzbalken direkt auf Rollkies zu legen – dies ist statisch und bauphysikalisch nicht zulässig.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bauingenieur oder Holzbau-Sachverständigen für eine statische Berechnung inkl. Baugrundgutachten – nicht nur einen Gartenbauer.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen: Grundriss, Bodenprofil, Höhenangaben, geplante Belastung (Möbel, Personen), Holzartenspezifikation (vor allem bei Tatajuba).
    4. Drainage systematisch aufbauen: Planen Sie eine 3-Schicht-Drainage: 10 cm Schotter (0/45) + geprüfte Dränmatte + kokosummanteltes Dränrohr mit mindestens 2 % Gefälle zur Rigole mit Überlauf.
    5. Feste Auflageflächen installieren: Verlegen Sie Gehwegplatten auf verdichtetem Splitt (2/5 mm) oder setzen Sie justierbare Stelzlager auf eine frostfreie Betonplatte – niemals lose.
    6. Trennung zwischen Holz und Untergrund sicherstellen: Verwenden Sie eine diffusionsoffene, aber kapillarbrechende Trennschicht (z. B. EPDM-Folie mit Lüftungsspalten) unter den Balken.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Rollkies
    Rollkies ist ein natürlich gerundetes Gesteinsmaterial, das hauptsächlich aus Kies und Sand besteht. Er wird oft als Füllmaterial im Garten- und Landschaftsbau verwendet, ist aber aufgrund seiner Instabilität als direkter Unterbau für Terrassen weniger geeignet.
    Verwandte Begriffe: Kies, Schotter, Splitt.
    Unterkonstruktion
    Die Unterkonstruktion ist das tragende Element einer Holzterrasse, auf dem die Dielen befestigt werden. Sie besteht in der Regel aus Holzbalken oder Aluminiumprofilen und muss ausreichend dimensioniert sein, um die Last der Terrasse zu tragen.
    Verwandte Begriffe: Tragwerk, Fundament, Rahmen.
    Drainage
    Drainage bezeichnet die Ableitung von überschüssigem Wasser, um Staunässe zu vermeiden. Im Terrassenbau ist eine gute Drainage wichtig, um das Holz vor Fäulnis und Schimmel zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Versickerung, Dränrohr.
    Dränrohr-Rigole
    Eine Dränrohr-Rigole ist ein unterirdisches System zur Sammlung und Ableitung von Regenwasser. Sie besteht aus einem oder mehreren Dränrohren, die in einer mit Kies oder Schotter gefüllten Grube verlegt sind.
    Verwandte Begriffe: Versickerungsanlage, Regenwasserversickerung, Sickerschacht.
    Holzdiele
    Eine Holzdiele ist ein längliches Brett aus Holz, das als Belag für Terrassen, Balkone oder Fußböden verwendet wird. Es gibt sie in verschiedenen Holzarten, Stärken und Breiten.
    Verwandte Begriffe: Terrassendiele, Parkettdiele, Bodenbelag.
    Basaltbruch
    Basaltbruch ist ein gebrochenes Gesteinsmaterial aus Basalt, das im Straßen- und Wegebau sowie im Garten- und Landschaftsbau verwendet wird. Es ist sehr stabil und tragfähig und eignet sich gut als Unterbau für Terrassen.
    Verwandte Begriffe: Schotter, Splitt, Mineralgemisch.
    Gehwegplatte
    Eine Gehwegplatte ist eine flache, meist rechteckige Platte aus Beton oder Naturstein, die zur Befestigung von Gehwegen, Terrassen oder Plätzen verwendet wird. Sie bietet eine ebene und feste Unterlage.
    Verwandte Begriffe: Pflasterstein, Terrassenplatte, Bodenplatte.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Holzarten sind für eine Terrasse geeignet?
      Harthölzer wie Bangkirai, Garapa oder Cumaru sind sehr widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und Schädlinge. Auch Thermoholz ist eine gute Option, da es durch die thermische Behandlung widerstandsfähiger gemacht wird.
    2. Wie muss die Unterkonstruktion einer Holzterrasse aufgebaut sein?
      Die Unterkonstruktion sollte aus witterungsbeständigem Material (z.B. kesseldruckimprägniertes Holz oder Aluminium) bestehen und ausreichend dimensioniert sein, um die Last der Terrasse zu tragen. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand zwischen den einzelnen Balken der Unterkonstruktion.
    3. Wie kann ich Staunässe unter der Terrasse vermeiden?
      Eine gute Drainage ist entscheidend. Sorgen Sie für ein Gefälle vom Haus weg und verlegen Sie gegebenenfalls eine Dränageschicht unter der Terrasse. Eine Dränrohr-Rigole kann das Wasser ableiten.
    4. Welchen Abstand sollte ich zwischen den Dielen lassen?
      Ein Abstand von 5-7 mm zwischen den Dielen ist empfehlenswert, um eine gute Belüftung zu gewährleisten und das Quellen und Schwinden des Holzes zu berücksichtigen.
    5. Wie befestige ich die Dielen auf der Unterkonstruktion?
      Verwenden Sie Edelstahlschrauben oder spezielle Terrassenschrauben, um die Dielen auf der Unterkonstruktion zu befestigen. Achten Sie darauf, dass die Schraubenköpfe bündig mit der Oberfläche der Dielen abschließen.
    6. Wie pflege ich eine Holzterrasse?
      Reinigen Sie die Terrasse regelmäßig mit Wasser und einer Bürste. Einmal jährlich sollten Sie die Terrasse mit einem speziellen Terrassenöl behandeln, um das Holz vor Witterungseinflüssen zu schützen.
    7. Kann ich eine Holzterrasse auch selbst bauen?
      Mit handwerklichem Geschick und der richtigen Planung ist der Bau einer Holzterrasse durchaus selbst möglich. Informieren Sie sich aber gründlich über die notwendigen Schritte und beachten Sie die geltenden Bauvorschriften.
    8. Welche Kosten entstehen beim Bau einer Holzterrasse?
      Die Kosten hängen von der Größe der Terrasse, der Holzart und der Art des Unterbaus ab. Rechnen Sie mit Kosten von 100 bis 300 Euro pro Quadratmeter.

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