Vor 5 Jahren wurden neue Fenster eingebaut und die Außenfassade modernisiert. Angedacht wäre jetzt eine isolierte Installationsebene nach zurüsten wie es Stand der Technik heutzutage ist.
Der heutige Aufbau der Außenwände sieht wie folgt aus. Von außen nach innen.
Putz, Gutex Thermoflex 60 mm, DWD Platte 16 mm, Spanplatte 10 mm, Holzständerwerk 80 mm mit ca. 70 mm Mineralfaserdämmung (WLG?), Dampfsperrfolie, Spanplatte 24 mm.
Die isolierte Installationsebene soll jetzt folgendermaßen aussehen. Fortgesetzt an der 24 mm Spanplatte:
Lattung 60 mm mit ISOVER Integra UKF 1 (Mineralfaser 50 mm), OSBAbk. Platte 15 mm, Gipskartonplatte 12 mm.
Wenn man sich jetzt das Datenblatt von ISOVER Integra UKF 1 zu Hand nimmt steht unter Anwendungshinweise:
Für die zusätzliche Wärmedämmung von Dachschrägen und Holzständerwänden.
Integra UKF 1
- bei vorhandener Zwischensparren-Dämmung von mindestens:
120 mm Integra ZKF 1-035 oder Kontur HBF-035
140 mm Integra ZKF 1-040, Kontur HBF-040 oder Integra ZRF Rollisol.
Da sich in dem Ständerwerk nur 70 mm Mineralfaserisolierung befindet ist bei oben genannter Vorgehensweise mit Bildung von Kondensat in der Installationsebene zu rechnen?
Wenn man allerdings die Isolierung der Gutex Thermoflex Platte zurechnet käme man auf 130 mm Isolierung.
Die Frage ist jetzt, kann man das so verwirklichen? Oder ist die Gefahr zu groß wegen Kondensatbildung?
Evtl. UKF2 nehmen 24 mm Isolierung, bzw. das ganze sein lassen?
Wie könnte man ansonsten ein isolierte Installationsebene verwirklichen?
Gruß Thilo