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Außenwände und Fassaden

(gelb/braune/orangene) Flecken an der Hausfassade

Guten Abend zusammen,

wir haben vor ca. 6 Monaten neu gebaut. Das Haus ist in Holzständerbauweise gebaut mit folgendem Wandaufbau:

  • Kratzputz in Weiß (K2,0 als mineralischer Oberputz) und Egalisierungsantrich mit Siliconharzfarbe (STO Therm Wood mit STOColor Silico G)
  • Grundspachtelung mit anschließender Gewebespachtelung
  • Holzfaserplatte
  • 200 mm Holzrahmen als Konstruktionsvollholz
  • Holzwerkstoffplatte zur Wandaussteifung und als Dampfbremse
  • 40 mm Installationsebene
  • 18 mm Diamant Gipsplatte

Nun müssen wir seid einiger Zeit vermehrt gelb-bräunliche vlt. auch orangene Flecken an der Hausfassade feststellen. Bis jetzt 6 Stück insgesamt. Die Flecken befinden sich an allen vier Außenwänden gleichermaßen.

Zunächst bin ich davon ausgegangen, dass die Flecken durch äußere Einflüsse (Fliegen o.ä.) entstanden sind. Da aber keines der anderen 10 Häuser in direkter Umgebung auch nur einen solchen Fleck aufweist, bin ich mir hier nicht mehr sicher, ob dies wirklich die Ursache ist.

Ich habe bei einem Fleck versucht, diesen mit kaltem Wasser und einem Schwamm zu entfernen (Bild 1). Leider geht der Fleck so gut wie nicht weg.

Hat jemand eine Idee woher die Flecken stammen könnten und wie man diese entfernen kann?

Vielen Dank!

Anhang:

Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.

Name:

  • Bauen_BW
  1. Flecken an der Hausfassade

    Es sieht aus, als hätten Sie Untermieter.

    Das Loch ist offenbar der Weg in die separate Wohnung.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  2. Pyrit im Zuschlag des Putzes

  3. Hat denn der Verarbeiter keine Idee?

    Der ist doch hoffentlich noch mit im Boot. Ich würde da nicht selbst Hand anlegen!

  4. Fachberater von sto anrufen und um einen Ortstermin bitten

    zwecks Klärung der Frage, ob die Rostschäden aus dem sto-Produkt (Pyrit im Zuschlag des Putzes) stammen.

  5. Besten Dank Herr Tilgner, Sie haben ...

    ... ins Schwarze getroffen. Habe den Mangel der Baufirma gemeldet, die wusste sofort Bescheid und meinte, das Problem ist bekannt und mit sto kommuniziert. Die Metallstückchen kommen wohl entweder über einen verunreinigten Putz von sto oder beim aufbringen des Putzes in die Fassade rein. sto versichert jedoch dass der Putz rein geliefert wird und somit beim aufbringen die Metallstückchen rein kommen müssen. Jetzt werden die Stellen lokal entfernt und dort neu verputz.

    Die Frage die ich mir jetzt aber stelle ist, ob es nicht noch viel mehr Metallteile gibt in der Fassade die möglicherweise nach der Gewährleistung, wenn der Putz etwas runtergelassen ist, anfangen zu oxidieren? Was denken Sie? Müsste man nicht die ganze Fassade neu machen?

    Besten Dank!

  6. Zunächst ist doch der Verarbeiter...

    ...in der Gewährleistung.

  7. entweder

    die Putzerkellen lösen sich auf oder doch "Schummel-bagware" ;-)


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