Styrodur an Giebelwand: Schimmelrisiko durch fehlende Diffusion? Fachmann fragen!
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Styrodur an Giebelwand: Schimmelrisiko durch fehlende Diffusion? Fachmann fragen!

Wir haben unser Giebelwand (haustrennwand Dopellhaushällfte) mit 30 mm dicken Styrodur verklebt da die andere doppelhaushälfte in den nächsten Jahren nicht gebaut wird. meine Frage ist können wir Schimmel propleme bekommen , da wir erfahren haben dass sytrodur nicht diffusions offen ist.
Mit freundlichen Grüßen
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Schimmelbildung kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen, insbesondere bei Allergikern und Asthmatikern.

    🔴 Kritisch: Feuchtigkeit in der Wand kann die Bausubstanz schädigen und zu teuren Reparaturen führen.

    GoogleAI-Analyse

    🔴 Gefahr: Durch die Anbringung von Styrodur, einem nicht diffusionsoffenen Material, an der Giebelwand besteht die Möglichkeit, dass Feuchtigkeit in der Wand eingeschlossen wird. Dies kann langfristig zu Schimmelbildung führen, insbesondere wenn die andere Doppelhaushälfte nicht beheizt ist und somit ein Temperaturunterschied besteht.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu beachten:

    • Überprüfung der Luftdichtigkeit: Stellen Sie sicher, dass die Innendämmung mit Styrodur luftdicht ausgeführt ist, um das Eindringen von warmer, feuchter Raumluft in die Konstruktion zu minimieren.
    • Beobachtung der Raumbedingungen: Achten Sie auf eine ausreichende Belüftung des Raumes, um die Luftfeuchtigkeit niedrig zu halten. Regelmäßiges Stoßlüften ist hierbei wichtig.
    • Taupunktberechnung: Eine bauphysikalische Berechnung des Taupunktes kann Aufschluss darüber geben, ob und wo Kondenswasser in der Wandkonstruktion anfällt.

    🔴 Gefahr: Unentdeckter Schimmel kann gesundheitsschädliche Auswirkungen haben und die Bausubstanz schädigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich rate dringend dazu, einen Bausachverständigen oder Energieberater hinzuzuziehen, um die Situation vor Ort zu beurteilen und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Schimmelbildung zu empfehlen. Eine nachträgliche Installation einer kontrollierten Wohnraumlüftung könnte ebenfalls in Betracht gezogen werden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Diffusionsoffenheit
    Die Diffusionsoffenheit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Materialien tragen dazu bei, Feuchtigkeit aus Bauteilen abzutransportieren und somit Schimmelbildung vorzubeugen. Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, sd-Wert, Feuchtigkeitstransport.
    Taupunkt
    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondenswasser ausfällt. In der Bauphysik spielt der Taupunkt eine wichtige Rolle bei der Beurteilung von Feuchtigkeitsrisiken in Bauteilen. Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, relative Luftfeuchtigkeit.
    Styrodur
    Styrodur ist ein extrudiertes Polystyrol (XPS), das als Dämmstoff im Bauwesen eingesetzt wird. Es zeichnet sich durch eine hohe Druckfestigkeit und geringe Wasseraufnahme aus, ist jedoch nicht diffusionsoffen. Verwandte Begriffe: XPS, Polystyrol, Dämmstoff.
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung entsteht durch das Wachstum von Schimmelpilzen auf feuchten Oberflächen. Schimmel kann gesundheitsschädliche Auswirkungen haben und Bausubstanz schädigen. Verwandte Begriffe: Feuchtigkeit, Kondensation, Sporen.
    Luftdichtigkeit
    Luftdichtigkeit bezeichnet die Eigenschaft eines Bauteils, den unkontrollierten Luftaustausch zu verhindern. Eine luftdichte Gebäudehülle ist wichtig, um Wärmeverluste zu minimieren und Feuchtigkeitsschäden vorzubeugen. Verwandte Begriffe: Winddichtigkeit, Blower-Door-Test, Gebäudehülle.
    Giebelwand
    Eine Giebelwand ist eine Außenwand, die den Giebel eines Gebäudes bildet. Sie ist oft besonders Witterungseinflüssen ausgesetzt und erfordert daher eine sorgfältige Dämmung. Verwandte Begriffe: Außenwand, Fassade, Gebäudehülle.
    Innendämmung
    Innendämmung ist die Dämmung eines Gebäudes von innen. Sie wird häufig bei der Sanierung von Altbauten eingesetzt, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist. Verwandte Begriffe: Außendämmung, Kerndämmung, Dämmstoff.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet diffusionsoffen?
      Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Material Wasserdampf durchlassen kann. Dadurch kann Feuchtigkeit aus der Wand entweichen und Schimmelbildung wird reduziert. Styrodur ist nicht diffusionsoffen und behindert diesen Feuchtigkeitstransport.
    2. Wie kann ich Schimmelbildung vermeiden?
      Schimmelbildung kann durch eine Kombination aus guter Belüftung, Vermeidung von hoher Luftfeuchtigkeit und der Verwendung diffusionsoffener Materialien vermieden werden. Eine fachgerechte Ausführung der Dämmung ist ebenfalls entscheidend.
    3. Was ist der Taupunkt?
      Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondenswasser ausfällt. In einer Wandkonstruktion kann es zum Taupunkt kommen, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft.
    4. Ist Styrodur als Innendämmung geeignet?
      Styrodur kann als Innendämmung verwendet werden, jedoch ist eine sorgfältige Planung und Ausführung erforderlich, um Schimmelbildung zu vermeiden. Eine bauphysikalische Berechnung und die Berücksichtigung der Diffusionseigenschaften sind wichtig.
    5. Welche Alternativen gibt es zu Styrodur?
      Alternativen zu Styrodur sind diffusionsoffene Dämmstoffe wie Holzfaserplatten, Mineralschaumplatten oder Kalziumsilikatplatten. Diese Materialien ermöglichen einen Feuchtigkeitstransport und reduzieren das Schimmelrisiko.
    6. Wie erkenne ich Schimmelbefall?
      Schimmelbefall kann sich durch dunkle Flecken, einen muffigen Geruch oder sichtbares Wachstum an der Wand äußern. Bei Verdacht auf Schimmel sollte umgehend ein Fachmann hinzugezogen werden.
    7. Was tun bei Schimmelbefall?
      Bei Schimmelbefall sollte die Ursache der Feuchtigkeit beseitigt und der Schimmel fachgerecht entfernt werden. Dies sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
    8. Wie wichtig ist die Luftdichtigkeit bei Innendämmung?
      Die Luftdichtigkeit ist bei Innendämmung sehr wichtig, da sie verhindert, dass warme, feuchte Raumluft in die Dämmkonstruktion eindringt und dort kondensiert. Eine luftdichte Schicht verhindert somit Schimmelbildung.

    🔗 Verwandte Themen

    • Innendämmung mit diffusionsoffenen Materialien
      Vorstellung verschiedener diffusionsoffener Dämmstoffe und deren Eigenschaften.
    • Feuchtigkeitsmessung in Wänden
      Methoden zur Messung der Feuchtigkeit in Wänden und deren Interpretation.
    • Schimmelpilzsanierung
      Vorgehensweise bei der Sanierung von Schimmelpilzbefall in Innenräumen.
    • Kontrollierte Wohnraumlüftung
      Funktionsweise und Vorteile einer kontrollierten Wohnraumlüftung zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden.
    • Bauphysikalische Berechnung des Taupunkts
      Erläuterung der bauphysikalischen Berechnung des Taupunkts und deren Bedeutung für die Planung von Dämmmaßnahmen.
  2. Dampfdiffusionsdicht

    ist der Styrodur nicht! Wen zur Schimmelbildung kommen soll liegt das nicht an der Art der Dämmung, sondern an der Stärke.
    Da hätten mindestens 60 mm 040er Dämmung draufgemußt.
    Empfehlung: Entweder weitere Maßnahmen treffen oder häufigere lüften.
    Es ist nur konstuktiver Hinweis und Empfehlung.
    MfG
    Yilmaz
  3. naja ...

    Polysterol ist nicht diffusionsdicht, sondern nur diffusionshemmend  -  wenn man das so schreiben darf. Eine Dämmstärke von 3 cm ist  -  je nach dem wie der Rest des Hauses gedämmt ist  -  aller Wahrscheinlichkeit nach Unfug.
    Schimmel, oder nennen es wir erst einmal Pilze, wachsen dort wo Feuchtigkeit und Wärme aufeinander treffen und der Untergrund auch noch Nahrung liefert (z.B. Staub o.ä. der sich auf feuchtem Untergrund absetzt). Die Wärme kommt in der Regel aus der Raumluft hingegen die Feuchte hat viele mögliche Ursachen.
    Es kann sich um Taufeuchte im Winter oder Sommer (letzteres auch als Sommerkondensation bekannt), um kapillar aufsteigende Feuchte (also aus den Grund) um hygroskopische Feuchte (z.B. über vorhandene Salze im Mauerwerk), um eintretendes Niederschlagswasser (z.B. defekter Dachaufbau), um defekte Installationen (z.B. kaputte Ab- oder Zuwasserleitung) und vieles mehr handeln. Selbst das falsche Lüften kann zur Kondensationsfeuchte führen (wenn Sie sich die feuchte Luft von draußen in den Raum holen). Dieses Thema ist dermaßen komplex, dass es Kollegen gibt die sich Tag ein Tag aus mit nichts anderem beschäftigen. Grundsätzlich ist in Ihrem Fall u.a. die Gesamtkonstruktion des Hauses zu berücksichtigen und das durch einen Kollegen (Fachmann) vor Ort. Pauschal stellt sich mir die Frage, warum Sie nicht gleich eine durchgehende Dämmstärke über die gesamte Außenhaut mit einem vernünftigen Material erbaut haben  -  zumal der Weiterbau der zweiten Hälfte ja erst in Jahren geschehen soll. Die Einsparung der monetären Mittel kann es kaum gewesen sein, denn die sind, berücksichtigt man den Abriss der momentanen Konstruktion und das Entsorgen auf der Sondermülldeponie, nicht wesentlich höher  -  selbst wenn Sie einen Fachmann zur Beratung und einen weiteren zur Ausführung hinzugezogen hätten  -  wovon ich annehme, dass Sie das nicht getan haben. Ich denke man darf hier durchaus schreiben, dass Sie am falschen Ort gespart haben  -  macht aber nichts, das Gesparte und noch ein paar zusätzliche € gehen sicher bald bei der Sanierung drauf. ;-)
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