12 cm Fassadendämmung ausreichend? Wandaufbau, U-Wert & aktuelle Standards?
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12 cm Fassadendämmung ausreichend? Wandaufbau, U-Wert & aktuelle Standards?

Um mir die Eigenheimzulage z sicher habe ich bereits vor 3 Jahren einen Bauantrag gestellt. Jetzt soll es endlich losgehen. Da ich mein Haus zeitgemäß dämmen möchte, hätte ich gern gewusst ob folgendr Wandaufbau OK ist.
  • 17,5 cm KS
  • 12,0 cm Styropor WLG035
  • 2,0 cm Luftschicht
  • 11,5 cm Klinker

Beim Dach ist eine Dämmung von 20 cm WLG035vorgesehen.
Im Wärmeschuznachweis wurde übrigens nur mit 10 cm für Außenwand und 18 cm fürs Dach gerechnet.
Schon mal vielen Dank.

  • Name:
  • Stefan
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    Ob 12 cm Dämmung zeitgemäß sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere vom U-Wert der gesamten Wand und den aktuellen energetischen Anforderungen.

    Wichtige Aspekte:

    • U-Wert: Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) der Wand sollte den aktuellen Standards entsprechen. Dieser Wert gibt an, wie viel Wärme durch die Wand verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmung.
    • EnEV/GEG: Die Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.), jetzt Gebäudeenergiegesetz (GEG), legt Mindestanforderungen an den Wärmeschutz von Gebäuden fest. Prüfen Sie, ob der Wandaufbau diese Anforderungen erfüllt.
    • KfW-Förderung: Für eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) müssen oft höhere Dämmstandards erfüllt werden.
    • WLG: Die Wärmeleitgruppe (WLG) des Dämmmaterials (hier Styropor WLG 035) beeinflusst die Dämmwirkung. Je niedriger die WLG, desto besser dämmt das Material.

    Der beschriebene Wandaufbau (17,5 cm KS, 12 cm Styropor WLG035, 2 cm Luftschicht, 11,5 cm Klinker) sollte hinsichtlich des U-Wertes überprüft werden. Eine Luftschicht kann die Dämmwirkung reduzieren, wenn sie nicht ausreichend belüftet ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den U-Wert des gesamten Wandaufbaus von einem Energieberater berechnen und mit den aktuellen Anforderungen des GEG vergleichen. Prüfen Sie, ob eine zusätzliche Dämmung sinnvoll ist, um die Energieeffizienz zu verbessern und ggf. Förderungen zu erhalten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter Fläche und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung. Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, EnEV/GEG.
    WLG
    Die Wärmeleitgruppe (WLG) ist eine Kennzahl für die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes. Sie gibt an, wie gut ein Material Wärme leitet. Je niedriger die WLG-Zahl, desto besser dämmt das Material. Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmstoff, Wärmedämmung.
    EnEV/GEG
    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) war eine deutsche Verordnung, die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellte. Sie wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst, welches die Anforderungen an Neubauten und Sanierungen regelt. Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Wärmeschutz, U-Wert.
    KfW
    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine deutsche Förderbank, die zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren vergibt. Die KfW-Förderung ist an bestimmte technische Anforderungen gebunden. Verwandte Begriffe: Förderung, Energieeffizienz, Sanierung.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme verstärkt nach außen abgeleitet wird. Wärmebrücken können zu höheren Heizkosten und Schimmelbildung führen. Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Schimmel.
    Dämmstoff
    Ein Dämmstoff ist ein Material, das dazu dient, den Wärmeverlust durch Bauteile zu reduzieren. Dämmstoffe werden in verschiedenen Formen und Materialien angeboten, z.B. als Platten, Matten oder Schüttgut. Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, U-Wert, WLG.
    Fassade
    Die Fassade ist die äußere Hülle eines Gebäudes und dient dem Schutz vor Witterungseinflüssen. Eine gut gedämmte Fassade trägt wesentlich zur Energieeffizienz des Gebäudes bei. Verwandte Begriffe: Gebäudehülle, Wärmedämmung, U-Wert.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welchen U-Wert sollte meine Fassade haben?
      Der U-Wert einer Fassade sollte gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) möglichst niedrig sein, um Wärmeverluste zu minimieren. Für Neubauten gelten strengere Anforderungen als für Bestandsgebäude. Ein Wert von unter 0,20 W/(m²K) ist oft anzustreben, um den aktuellen Standards zu entsprechen.
    2. Was bedeutet WLG bei Dämmstoffen?
      WLG steht für Wärmeleitgruppe und gibt die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes an. Je niedriger die WLG-Zahl, desto besser ist die Dämmwirkung des Materials. Gängige WLG-Werte für Fassadendämmung liegen zwischen 030 und 040.
    3. Wie wirkt sich eine Luftschicht auf die Dämmung aus?
      Eine unkontrollierte Luftschicht kann die Dämmwirkung negativ beeinflussen, da sie Konvektionswärmeverluste verursachen kann. Eine belüftete Luftschicht hinter einer Klinkerfassade ist üblich, sollte aber so gestaltet sein, dass sie die Dämmung nicht beeinträchtigt.
    4. Ist Styropor als Fassadendämmung noch zeitgemäß?
      Ja, Styropor (EPS) ist nach wie vor ein gängiges und kostengünstiges Dämmmaterial für Fassaden. Es bietet gute Dämmwerte und ist einfach zu verarbeiten. Allerdings gibt es auch ökologischere Alternativen wie Holzfaser oder минераische Dämmstoffe.
    5. Welche Alternativen gibt es zu Styropor bei der Fassadendämmung?
      Alternativen zu Styropor sind beispielsweise Mineralwolle, Holzfaserplatten, Zellulose oder nachwachsende Rohstoffe wie Hanf oder Schafwolle. Diese Materialien sind oft ökologischer und bieten teilweise bessere feuchtetechnische Eigenschaften.
    6. Wie finde ich einen qualifizierten Energieberater?
      Einen qualifizierten Energieberater finden Sie über die Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) oder über die Architekten- und Ingenieurkammern der Länder. Achten Sie auf eine Zertifizierung und Erfahrung des Beraters.
    7. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Fassadendämmung?
      Für Fassadendämmung gibt es Fördermöglichkeiten durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Förderhöhe ist abhängig von der erreichten Energieeffizienz und den eingesetzten Materialien.
    8. Was ist der Unterschied zwischen EnEV und GEG?
      Die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst. Das GEG fasst die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden zusammen und setzt neue Schwerpunkte, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien.

    🔗 Verwandte Themen

    • Fassadendämmung Kosten
      Informationen zu den Kosten verschiedener Dämmmaterialien und Ausführungsarten.
    • Dämmstoffarten im Vergleich
      Vor- und Nachteile von минераischen, synthetischen und nachwachsenden Dämmstoffen.
    • U-Wert Berechnung für Wände
      Wie der U-Wert eines Wandaufbaus ermittelt wird und welche Faktoren ihn beeinflussen.
    • Förderprogramme für energetische Sanierung
      Überblick über aktuelle Förderprogramme von KfW und BAFA.
    • Schimmelbildung durch falsche Dämmung
      Wie man Schimmelbildung vermeidet und richtig lüftet.
  2. "Um mir die Eigenheimzulage z sicher habe ich ...

    "Um mir die Eigenheimzulage z sicher habe ich bereits vor 3 Jahren einen Bauantrag gestellt. "
    ... der ist gut : D
  3. Na dann

    klären Sie mal einige wichtigere Dinge.
    z.B. ob der Bauantrag überhaupt noch gültig ist. Ob Sie den eingereichten Plan auch so bauen wollen. Nachträgliche Änderung geht nur bedingt. usw. usw.
  4. Warum könnt ihr nicht auf meine Frage Antworten? ...

    Warum könnt ihr nicht auf meine Frage Antworten? Echt unglaublich, einige sollten erstmal die Netiquette deutschsprachiger Foren / Newsgruppen lesen bevor Sie Ihren Senf abgeben. Aber egal. Der Bauantrag läuft zum Ende des Jahres aus. Das heißt wenn ich bis zum 23. Dezember die Baubeginnsanzeige mache, ist alles in Ordnung. Vielleicht kann mir einer eine qualifizierte Antwort geben. Für den Versuch wäre ich dankbar.
  5. Aber es wurde doch geantwortet.

    Wie haben Sie denn die Baugenehmigung durchbekommen. Da gehört doch zumindest ein Wärmeschutznachweis dazu. Oder täusche ich mich und das gilt in Ihrem Bundesland nicht. Und das ganze hat ja dann wohl ein Architekt erstellt. Und der sollte es eigentlich wissen, weil Sie den ja bezahlt haben.
    Oder hat da nur ein "Bauvorlagenberechtigter" was eingereicht, weil Sie eh im Kenntnisverfahren bauen? Irgendjemand muss doch die Werkplanung machen?
    Oder verstehe ich da was falsch?
    Es gibt zig. verschiedene Wandaufbauten. Jede hat Ihre speziellen Vor-Nachteile. Da gibt es nun mal keine Patentlösung.
  6. Ja es ist noch Zeitgemäß.

    Hallo,
    wen in der Wärmeschutznachweis 10 cm Dämmung für Außenwand angegeben ist und sie 12 cm Mineraldämmung (kein Styropor) einbauen sind sie auf jeden über die geforderte U-Wert.
    Wen sie noch ein besseren Dämmwert erreichen möchten würde ich die Außenwand nicht in KS, sondern in Porenbeton oder Poroton erstellen lassen solange statisch das machbar wäre.
    Es wäre nicht außergewöhnliches wie sie den Aufbau beschrieben haben.
    MfG
    Yilmaz
  7. Was ist mit "über dem geforderten U-Wert" gemeint?

    Yilmaz, besserer U-Wert bedeutet doch "kleinerer Wert", größerer U-Wert bedeutet "schlechterer Wert". Und warum nicht Polystyrol? Begründung?
  8. Wer

    ist in der Lage Hartschaumplatten passgenau und fugendicht über die Luftschichtanker bei 2-schaligem Mauerwerk zu schieben?
    • Name:
    • M.P.
  9. Natürlich ist der Wärmeschutznachweis vorhanden. Ich möchte aber ...

    Natürlich ist der Wärmeschutznachweis vorhanden. Ich möchte aber besser dämmen, bei den steigenden Eeinergiekosten. Die dort angegebene Werte werde ich sowieso unterschreiten, weil dort z.B. noch mit einer Gastherme gerechnet wurde und ich mich jetzt für eine direktverdampfende Wärmepumpe entschieden habe.
    Wie ich hier lesen, kann ich Aufgrund der besseren Verlegung auf Styropor verzichten und stattdessen mit Glaswolle dämmen. Sehe ich das richtig? Wo liegen sonst die Vorteile von Glaswolle.
  10. Warum nicht Polystyrol!?

    @Thorsten das mit dem "über" sollte eigentlich übergedämmt sein,
    je kleiner die U-Wert um so besser ist natürlich die Dämmwert.
    Styropor in zweischaliges Mauerwerk habe nie gesehen, ich würde es auch niemals nehmen.
    Begründung:
    • Die luftschichtanker müssen durch diese ebene durch, fummelarbeit hoch drei
    • Die Platten werden sie nicht luftdicht zusammenbringen können wie Herr Peters bereits erwähnt hat.
    • Die Polystyrol-Platten sind nicht dampfdiffusionsoffen, d.h. die Wasserdampf würde immer im Mauerwerk bleiben, da das Mauerwerk eigentlich immer warm ist wird es nicht zu einer Taubildung kommen aber bei diese schlanke Mauerwerk (17,5) ist das sowieso nicht zu empfehlen.

    Was spricht gegen Mineraldämmung? Meine Ansicht nichts.
    @Stefan
    ich denke oben ist/sind deine Fragen auch beantwortet.
    MfG
    Yilmaz

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