Altbau dämmen: Mineralwolle vs. Mineralschaum – Dicke, Kosten & Effizienz?
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Altbau dämmen: Mineralwolle vs. Mineralschaum – Dicke, Kosten & Effizienz?

Wir wollen unser 2-Familienhaus, Baujahr 1973, minimale Wanddicke, dämmen lassen. Uns liegt ein Angebot über Wärmedämmung mit 12 cm Mineralwolle vor. Ist das überhaupt noch auf dem aktuellen Stand? Welche Dicke sollte man heute einsetzen und ist Mineralschaum nicht besser?
  • Name:
  • daniela
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Ich empfehle, bei der Wahl des Dämmmaterials für Ihren Altbau verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Eine Dämmung mit 12 cm Mineralwolle könnte den aktuellen Standards entsprechen, aber es ist ratsam, die Dämmstoffdicke an den aktuellen energetischen Anforderungen und den baulichen Gegebenheiten anzupassen.

    Mineralwolle ist ein bewährter Dämmstoff mit guten Dämmeigenschaften und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Achten Sie auf eine hohe Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) und eine gute Brandschutzklasse.

    Mineralschaum bietet ebenfalls gute Dämmeigenschaften und ist feuchtigkeitsunempfindlicher als Mineralwolle. Er ist jedoch in der Regel teurer.

    Um die optimale Dämmstoffdicke zu ermitteln, sollten Sie den U-Wert der Wand berechnen oder berechnen lassen. Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme durch die Wand verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmung. Die EnEVAbk. (Energieeinsparverordnung) bzw. das Gebäudeenergiegesetz (GEG) geben Richtwerte für den U-Wert vor.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder einem Fachbetrieb für Wärmedämmung beraten, um die optimale Dämmstoffdicke und das passende Material für Ihr Haus zu ermitteln. Vergleichen Sie mehrere Angebote, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Mineralwolle
    Mineralwolle ist ein Dämmstoff aus Glas-, Stein- oder Schlackenwolle. Sie zeichnet sich durch gute Dämmeigenschaften, einen guten Brandschutz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.
    Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmwolle.
    Mineralschaum
    Mineralschaum ist ein Dämmstoff aus mineralischen Rohstoffen, der durch Aufschäumen hergestellt wird. Er ist feuchtigkeitsunempfindlicher und formstabiler als Mineralwolle, aber in der Regel teurer.
    Verwandte Begriffe: Schaumglas, Calciumsilikat.
    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeleitfähigkeit, EnEV, GEG.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist eine Stelle in der Gebäudehülle, an der Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu höheren Heizkosten und Feuchtigkeitsschäden führen.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Schimmel, Taupunkt.
    EnEV
    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) war eine deutsche Verordnung, die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellte. Sie wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst.
    Verwandte Begriffe: GEG, Energieeffizienz, Wärmeschutz.
    GEG
    Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ein deutsches Gesetz, das die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden regelt. Es löste die Energieeinsparverordnung (EnEV) ab.
    Verwandte Begriffe: EnEV, Energieeffizienz, Wärmeschutz.
    Dämmstoffdicke
    Die Dämmstoffdicke bezeichnet die Dicke des Dämmmaterials, das zur Wärmedämmung eines Gebäudes verwendet wird. Die optimale Dämmstoffdicke hängt von den energetischen Anforderungen und den baulichen Gegebenheiten ab.
    Verwandte Begriffe: Dämmung, Wärmedämmung, U-Wert.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmstoffdicke ist für einen Altbau empfehlenswert?
      Die empfohlene Dämmstoffdicke hängt von den energetischen Anforderungen, den baulichen Gegebenheiten und dem gewählten Dämmstoff ab. Eine Berechnung des U-Wertes der Wand ist ratsam, um die optimale Dicke zu ermitteln. Die aktuellen Normen und Gesetze (z.B. GEG) geben hierfür Anhaltspunkte.
    2. Ist Mineralschaum wirklich besser als Mineralwolle?
      Beide Dämmstoffe haben Vor- und Nachteile. Mineralschaum ist feuchtigkeitsunempfindlicher und formstabiler, aber in der Regel teurer. Mineralwolle ist kostengünstiger und bietet ebenfalls gute Dämmeigenschaften. Die Wahl hängt von den individuellen Anforderungen und dem Budget ab.
    3. Wie finde ich einen qualifizierten Energieberater?
      Qualifizierte Energieberater finden Sie über die Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) oder über die Handwerkskammern und Architektenkammern. Achten Sie auf eine Zertifizierung und Referenzen des Beraters.
    4. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Altbau-Dämmung?
      Für die Altbau-Dämmung gibt es verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderbedingungen und Antragsfristen bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder dem BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).
    5. Was ist der U-Wert und warum ist er wichtig?
      Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil (z.B. eine Wand) verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Ein niedriger U-Wert spart Heizkosten und erhöht den Wohnkomfort.
    6. Muss ich bei der Dämmung auch auf den Schallschutz achten?
      Ja, eine gute Dämmung kann auch den Schallschutz verbessern. Achten Sie bei der Wahl des Dämmstoffs auf seine schalldämmenden Eigenschaften. Spezielle Schallschutzdämmstoffe können den Lärm von außen reduzieren.
    7. Kann ich die Dämmung selbst anbringen?
      Die Dämmung selbst anzubringen ist möglich, erfordert aber handwerkliches Geschick und Fachkenntnisse. Fehler bei der Ausführung können zu Wärmebrücken und Feuchtigkeitsschäden führen. Ich empfehle, die Dämmung von einem Fachbetrieb ausführen zu lassen.
    8. Wie entsorge ich alte Dämmstoffe richtig?
      Alte Dämmstoffe müssen fachgerecht entsorgt werden. Mineralwolle kann in speziellen Säcken verpackt und über den Bauschutt entsorgt werden. Asbesthaltige Dämmstoffe müssen von einem Fachbetrieb entfernt und entsorgt werden.

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    • U-Wert Berechnung: So ermitteln Sie den Wärmedurchgangskoeffizienten
      Anleitung zur Berechnung des U-Wertes für verschiedene Bauteile.
  2. Altbau Dämmung: EnEV-Berechnung zur Dämmstärke

    Renovierung
    Hallo Daniela,
    dafür gibt es ein Berechungsverfahren  -  EnEVAbk.  -  wäre eigentlich die Grundlage zur Ermittlung der Dämmstärke.
    Sollten Sie sich auch noch anbieten lassen.
    Mit freundlichen Grüßen
  3. Dämmmaterial im Altbau: Mineralwolle vs. Mineralschaum

    Was für Material?
    OK. Aber was ist mit dem Material. Mineralschaum oder Mineralwolle? Wie steht es mit der vielbeschriebenen Algenbildung?
  4. Fassadendämmung: Algenbildung durch Dachüberstand vermeiden

    Algenbildung
    ist nach Aussage von Handwerkern, die ich mit meiner Erfahrung bestätigt fand immer da ein Problem, wo der Dachüberstand nicht ausreicht, um die Wände vor Tau zu schützen, Bzw nicht genügend Luftbewegung ist, um die Wände schnell genug trocknen zu lassen (Waldnähe ...). Schauen sie sich doch Häuser in ähnlicher Lage (Nachbarschaft) und mit dem selben Dachaufbau an. Das kann gute Hinweise geben. Wenn sie ein 73er  -  modernes Flachdachgebäude haben ist Grün vorprogrammiert (noProfiInformation).
  5. Außenwanddämmung: Frage zum Dachaufbau-Bezug

    Dach?
    Frage an Herrn Kuner, wie kommen Sie auf Dachaufbau bei der Außenwanddämmung?
    Mit freundlichen Grüßen
  6. Algenfreie Fassade: Dachüberstand & Bauliche Maßnahmen

    Wie Herr Kuner schon richtig schreibt, ist der Dachüberstand entscheidend für eine Algenfreiheit der Fassade. Algen benötigen nun mal Wasser zum Wachstum. Wenn ich durch geeignete bauliche Maßnahmen und geeignete Beschichtungen erst kein Wasser an Fassade lasse bzw. dieses schnell vom Bauwerk wegleite, wird es auch keine Veralgungen geben.
    Wie Herr Kuner schon richtig schreibt, ist der Dachüberstand entscheidend für eine Algenfreiheit der Fassade. Algen benötigen nun mal Wasser zum Wachstum. Wenn ich durch geeignete bauliche Maßnahmen und geeignete Beschichtungen erst kein Wasser an Fassade lasse bzw. dieses schnell vom Bauwerk wegleite, wird es auch keine Veralgungen geben.
    Zu Ihren fragen:
    Ja, Mineralwolle ist Stand der Technik. Mineralschaum hat eine schlechtere WLG, leitet also Wärme besser. Was bei einem Dämmstoff natürlich kontraproduktiv ist. 🙂 Dadurch muss man eine dickere Dämmplatte einsetzen, um auf den gleichen "Dämmstandard" (u-Wert) zu kommen.
    Auch lässt sich Mineralschaum wesentlich schlechter verabeiten, was sich in den Lohnkosten widerspiegeln wird.
    Warum mögen Sie keine Mineralwolle. Nennen Sie einfach Ihre Gründe 🙂
    Die erforderliche Dicke der Dämmplatte errechnet Ihr Architekt, Ihr Energieberater oder der Systemhersteller ...
    MfG
  7. Mineralschaum vs. Mineralwolle: Ökologie & Verarbeitungskosten

    Ökologisch
    Ich habe eigentlich gelesen, dass Mineralschaumplatten leichter zu verarbeiten sind und daher eher kostengünstiger ... außerdem sind sie aus ökologischer Sicht wohl unbedenklicher. Zumindest ist es das, was man liest. Der minimale Unterschied bei der Wärmeleitung ... macht der wirklich etwas aus? Sie kennen sich anscheinend bestens aus. Haben Sie mit dem Zeug schon gearbeitet?
  8. Kostenvergleich: Multipor (Porenbeton) vs. Mineralwolle WDVS

    Wenn wir hier über Produkte wie z.B.
    Multipor reden, also ultraleichter Porenbeton, gibt es den in der WLG45, Mineralwolle in WLG035. Also mehr Material für gleiche Dicke erforderlich wie schon beschrieben. Außerdem ist das Material ca. doppelt so teuer wie die Mineralwolle. Hatte im März ein Angebot für 100 mm Mineralwolle WDVSAbk. und 100 mm Multipor für nen Freund bekommen, die Mineralwolle zu 10,56/m², Multipor für 19,00/m² jeweils zzgl. USt.. Das Multipor wurde übrigens zur Innendämmung eingesetzt, wo es gegenüber der Mineralwolle Vorteile aufweist und deshalb auch bevorzugt werden sollte, die Mineralwolle kam als WDVS außen drauf.
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026  Diesen Beitrag noch 8 Stunden bearbeiten

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    Altbau dämmen: Mineralwolle vs. Mineralschaum – Kosten & Effizienz

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Dämmung eines Altbaus mit Mineralwolle oder Mineralschaum. Dabei werden Aspekte wie Dämmstoffdicke, Kosten, Energieeffizienz und Algenbildung an der Fassade beleuchtet. Der Dachüberstand spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung von Algenbildung. Mineralschaumplatten sind möglicherweise leichter zu verarbeiten, während Mineralwolle in Bezug auf die Kosten oft günstiger ist.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Fassadendämmung: Algenbildung durch Dachüberstand vermeiden ist ein ausreichender Dachüberstand entscheidend, um die Wände vor Tau zu schützen und Algenbildung zu verhindern. Auch die Luftbewegung spielt eine Rolle.

    ✅ Empfehlung: Algenfreie Fassade: Dachüberstand & Bauliche Maßnahmen bestätigt, dass Mineralwolle Stand der Technik ist. Die Wahl des Dämmstoffs sollte jedoch auch die individuellen Gegebenheiten und die Energieeffizienz berücksichtigen.

    💰 Kosten: Im Beitrag Kostenvergleich: Multipor (Porenbeton) vs. Mineralwolle WDVSAbk. wird ein Kostenvergleich zwischen Multipor (Porenbeton) und Mineralwolle WDVS dargestellt, wobei Mineralwolle in diesem Beispiel deutlich günstiger ist.

    📊 Fakten/Zahlen: Die EnEV (Energieeinsparverordnung) dient als Grundlage zur Ermittlung der optimalen Dämmstärke, wie im Beitrag Altbau Dämmung: EnEV-Berechnung zur Dämmstärke erwähnt wird. Es ist ratsam, sich ein entsprechendes Angebot erstellen zu lassen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie Angebote für Mineralwolle und Mineralschaum unter Berücksichtigung der Dämmstoffdicke, der Kosten und der ökologischen Aspekte. Beachten Sie die Hinweise zur Algenbildung und prüfen Sie die Gegebenheiten Ihres Hauses (Dachüberstand, Lage). Lassen Sie sich zur optimalen Dämmstärke gemäß EnEVAbk. beraten.

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