Spritzwasserbereich Fassade: Definition, Bereiche (Terrasse, Balkon) & Vorschriften?
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Spritzwasserbereich Fassade: Definition, Bereiche (Terrasse, Balkon) & Vorschriften?

Hallo, wie definiert sich der Spritzwasserbereich an Fassaden, welcher zum Beispiel mit einer Perimeterdämmung versehen werden muss? Zählen da auch Terrassen, Balkone und Dachversprünge mit hinein?
Auf welche Vorschrift kann ich mich dabei berufen?
MfG Marco
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  • Marco
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    Sicherheitshinweise

    ? Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung im Spritzwasserbereich kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen. Fachmann hinzuziehen.

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    Der Spritzwasserbereich an Fassaden ist der Bereich, der durch aufspritzendes Wasser, z.B. durch Regen oder Reinigung, beansprucht wird. Dieser Bereich erfordert besondere Maßnahmen zum Schutz der Bausubstanz, insbesondere bei Verwendung einer Perimeterdämmung.

    Betroffene Bereiche:

    • Fassade: Der untere Bereich der Fassade, typischerweise bis 30 cm über Geländeoberfläche.
    • Terrassen und Balkone: Bereiche direkt vor Fassaden, die durch Regenwasser oder Reinigung beeinflusst werden.
    • Dachvorsprünge: Bereiche unterhalb von Dachvorsprüngen, wo ablaufendes Regenwasser auf die Fassade trifft.

    Relevante Vorschriften: Die Abdichtung von Bauteilen gegen Erdfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser ist in der DINAbk. 18533 geregelt. Diese Norm definiert Wassereinwirkungsklassen und gibt Anforderungen an die Abdichtung vor. Die Perimeterdämmung muss gemäß DIN EN 13162 für den Einsatz im Erdreich geeignet sein und über eine entsprechende Wasserdichtigkeit verfügen. ? Unsachgemäße Ausführung der Perimeterdämmung im Spritzwasserbereich kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie einen Architekten oder Bauingenieur, um die spezifischen Anforderungen für Ihr Bauvorhaben zu ermitteln und eine fachgerechte Ausführung der Perimeterdämmung sicherzustellen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Spritzwasserbereich
    Der Bereich einer Fassade, der durch aufspritzendes Wasser, wie Regen oder Reinigungswasser, beansprucht wird. Er erfordert besondere Schutzmaßnahmen, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Perimeterdämmung, Abdichtung, Fassade.
    Perimeterdämmung
    Eine spezielle Art der Wärmedämmung, die im Erdreich an den Außenwänden von Gebäuden angebracht wird, um Wärmeverluste zu reduzieren und die Bausubstanz vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie muss wasserdicht und druckfest sein.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Fassadendämmung, XPS, EPS.
    DIN 18533
    Eine deutsche Norm, die die Abdichtung von Bauteilen gegen Erdfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser regelt. Sie definiert Wassereinwirkungsklassen und gibt Anforderungen an die Abdichtung vor.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Wassereinwirkung, Lastfall.
    XPS (Extrudiertes Polystyrol)
    Ein Dämmstoff mit geschlossenzelliger Struktur, der sich durch eine sehr geringe Wasseraufnahme und hohe Druckfestigkeit auszeichnet. Er wird häufig für die Perimeterdämmung eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Perimeterdämmung, EPS.
    EPS (Expandiertes Polystyrol)
    Ein Dämmstoff mit einer geschlossenzelligen Struktur, der ebenfalls für die Perimeterdämmung geeignet ist, wenn er eine geringe Wasseraufnahme aufweist. Er ist leichter und kostengünstiger als XPS.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Perimeterdämmung, XPS.
    Abdichtung
    Maßnahmen, die ergriffen werden, um Bauteile vor dem Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit zu schützen. Dies kann durch verschiedene Materialien und Techniken erfolgen.
    Verwandte Begriffe: DIN 18533, Wassereinwirkung, Perimeterdämmung.
    Fassade
    Die äußere Hülle eines Gebäudes, die vor Witterungseinflüssen schützt und das Erscheinungsbild prägt. Sie kann aus verschiedenen Materialien bestehen und unterschiedliche Dämmstandards erfüllen.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Perimeterdämmung, Spritzwasserbereich.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Spritzwasserbereich an einer Fassade?
      Der Spritzwasserbereich ist der Bereich der Fassade, der durch aufspritzendes Wasser, wie Regen oder Reinigungswasser, direkt beansprucht wird. Er befindet sich typischerweise im unteren Bereich der Fassade, in der Nähe von Terrassen, Balkonen und unterhalb von Dachvorsprüngen.
    2. Warum ist eine Perimeterdämmung im Spritzwasserbereich wichtig?
      Eine Perimeterdämmung im Spritzwasserbereich schützt die Fassade vor Feuchtigkeitseintritt und daraus resultierenden Schäden wie Schimmelbildung und Materialzersetzung. Sie trägt zur Erhaltung der Bausubstanz und zur Verbesserung der Energieeffizienz bei.
    3. Welche Vorschriften sind für den Spritzwasserbereich relevant?
      Die DIN 18533 regelt die Abdichtung von Bauteilen gegen Erdfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser. Zudem sind die DIN EN 13162 (für Perimeterdämmung) und die jeweiligen Landesbauordnungen zu beachten.
    4. Welche Materialien eignen sich für die Perimeterdämmung im Spritzwasserbereich?
      Geeignete Materialien sind extrudiertes Polystyrol (XPS) und expandiertes Polystyrol (EPS) mit einer geschlossenzelligen Struktur, die eine geringe Wasseraufnahme gewährleisten. Die Materialien müssen für den Einsatz im Erdreich zugelassen sein.
    5. Wie hoch sollte der Spritzwasserbereich abgedichtet werden?
      In der Regel sollte der Spritzwasserbereich mindestens 30 cm über der Geländeoberfläche abgedichtet werden. Bei Terrassen und Balkonen ist die Abdichtung bis zur Oberkante des Belags zu führen.
    6. Was ist bei der Ausführung der Abdichtung im Spritzwasserbereich zu beachten?
      Die Abdichtung muss fachgerecht ausgeführt werden, um eine dauerhafte Dichtigkeit zu gewährleisten. Es ist wichtig, auf eine sorgfältige Detailausbildung an Anschlüssen und Durchdringungen zu achten.
    7. Kann man den Spritzwasserbereich nachträglich abdichten?
      Ja, eine nachträgliche Abdichtung des Spritzwasserbereichs ist möglich, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Ausführung. Es ist ratsam, einen Fachbetrieb mit der Durchführung zu beauftragen.
    8. Was sind die Folgen einer mangelhaften Abdichtung im Spritzwasserbereich?
      Eine mangelhafte Abdichtung kann zu Feuchtigkeitseintritt in die Bausubstanz führen, was Schimmelbildung, Materialzersetzung und Schäden an der Bausubstanz zur Folge haben kann. Dies kann zu hohen Sanierungskosten führen.

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  2. Ein Spritzwasserbereich

    ist immer dort zu finden, wo Regenwasser auf eine Ebene oder geneigte Fläche trifft und als Spritzwasser gegen einen Teil der Fassade spritzen kann. Dieses gilt überall da, wo dieses auch geschehen kann. Außengelände, Terrassen, Balkone, Kellerabgänge auch im Bereich von Treppen usw.
    Die Höhe des zu planenden ergeht aus der DINAbk. 18195-4 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit (Kapillarwasser, Haftwasser) und nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten und Wänden; Bemessung und Ausführung  -  2000/08" ; 6,1
    Planmäßig im Regelfall 30 cm hoch und nach Fertigstellung des Geländes nicht unter 15 cm.
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