Senioren: Dachausbau selbst machen und Kosten sparen

Wie viel kann man bei einem Dachausbau selbst machen?

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Bild: KI-generiert / BAU.DE

Wie viel kann man bei einem Dachausbau selbst machen?

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Erstellt mit KI: DeepSeek, 08.09.2026

Dachausbau in Eigenleistung – Altersgerecht und seniorenfreundlich planen

Ein Dachausbau schafft nicht nur neuen Wohnraum, sondern bietet auch die einmalige Chance, diesen Bereich von Anfang an altersgerecht und seniorengerecht zu gestalten. Wer als älterer Mensch oder mit dem Gedanken an das Älterwerden ein Dachgeschoss ausbaut, kann durch clevere Eigenleistung Kosten sparen und gleichzeitig die Weichen für ein komfortables und sicheres Wohnen im Alter stellen. Die Entscheidung, welche Arbeiten in Eigenregie erledigt werden, beeinflusst nicht nur das Budget, sondern auch die Qualität der seniorenfreundlichen Ausstattung. Dieser Ratgeber zeigt, wie Bauherren die Balance zwischen kostensparender Selbsthilfe und professioneller Qualität finden, um ein barrierefreies und sicheres Zuhause zu schaffen.

Anforderungen älterer Nutzer

Ältere Menschen verbringen tendenziell mehr Zeit in den eigenen vier Wänden, weshalb Komfort, Sicherheit und Bedienfreundlichkeit eine zentrale Rolle spielen. Beim Dachausbau bedeutet das, dass nicht nur die Optik zählt, sondern vor allem die praktische Nutzung im Alltag. Bodentiefe Fenster erleichtern den Blick nach draußen, während höhenverstellbare Arbeitsflächen in einer eventuell geplanten Dachschräge für Ergonomie sorgen. Die Bewegungsfreiheit in einem ausgebauten Dachgeschoss hängt stark von der Raumhöhe und der Anordnung der Räume ab, daher sollten diese Aspekte bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die einfache Erreichbarkeit aller Bereiche, wobei breite Türen und schwellenlose Übergänge eine grundlegende Rolle spielen. Die Beleuchtung sollte blendfrei und ausreichend hell sein, um Stolperfallen wie Kabel oder Teppichkanten rechtzeitig zu erkennen. Ebenso relevant ist eine gut durchdachte Raumakustik, da Nachhall und störende Geräusche die Konzentration und das Wohlbefinden älterer Menschen beeinträchtigen können.

Die Anforderungen an die Haustechnik sind ebenfalls hoch: Leicht bedienbare Fenster, Griffe und Schalter, die auch mit eingeschränkter Kraft oder Feinmotorik zu bedienen sind, machen den Alltag deutlich angenehmer. Bei der Eigenleistung sollten Bauherren daher besonders auf Komponenten achten, die eine leichte Handhabung und Wartung ermöglichen, um langfristig Freude am neuen Wohnraum zu haben.

Seniorengerechte Merkmale im Vergleich (Tabelle)

Seniorengerechte Merkmale im Dachausbau: Bedeutung und Umsetzung
Merkmal Bedeutung für Senioren Worauf achten?
Schwellenlose Übergänge: Ebenerdige Zugänge zu Balkon oder Treppe Reduziert Sturzrisiko, erleichtert Bewegung mit Rollator Bei der Bodengestaltung auf Niveauausgleich achten, Eigenleistung im Bodenbereich möglich
Große, leichtgängige Fenster: Bedienkomfort auch bei wenig Kraft Ermöglicht Lüften ohne Anstrengung, wichtig für Raumklima Vor Kauf auf Griffposition und Öffnungsmechanismus achten, Einbau eher vom Fachmann
Breite Türen und Bewegungsflächen: Mindestens 80 cm Türbreite Bietet Platz für Gehhilfen und erleichtert alltägliche Wege Trockenbauwände selbst erstellen, aber exakte Maße einhalten
Rutschfeste Bodenbeläge: Trittsicherheit im gesamten Wohnbereich Minimiert Unfallgefahr, besonders auf Treppen und im Bad Trittschalldämmung und Belag können selbst verlegt werden, auf Rutschklasse achten
Optimale Beleuchtung: Helle, blendfreie Lichtquellen mit Bewegungsmelder Erhöht die Orientierung und Sicherheit, besonders nachts Elektroinstallation vom Profi, Leuchten können selbst montiert werden
Leicht erreichbare Ablagen: Bedienelemente in bequemer Höhe Beugt Überlastung und unnötigem Bücken vor Bei der Eigenleistung im Innenausbau Höhen flexibel planen

Sicherheit und Komfort

Sicherheit steht beim altersgerechten Dachausbau an oberster Stelle, wobei gerade Heimwerker bei bestimmten Arbeiten besondere Vorsicht walten lassen müssen. Eine fachgerecht geprüfte Statik ist unerlässlich, denn zusätzliche Lasten durch Bodenbeläge, Trockenbauwände und Möbel können die Tragfähigkeit des Gebäudes beeinflussen. Ältere Bauherren sollten diesen Aspekt unbedingt von einem Statiker oder Bauingenieur bewerten lassen, bevor sie mit der Eigenleistung beginnen. Die Installation von Elektroleitungen, Wasserrohren oder Heizungsanschlüssen gehört grundsätzlich in die Hände von ausgebildeten Fachleuten, da Fehler hier schnell zu Gefahrenquellen führen können.

Komfort wird beim Dachausbau auch durch eine hochwertige Dämmung erreicht, die sowohl die Wärme im Winter als auch die Kühle im Sommer bewahrt. Eine Untersparrendämmung lässt sich typischerweise gut in Eigenleistung anbringen, wobei die Dampfbremsfolie als Feuchtigkeitsschutz nicht vernachlässigt werden darf. Ein gutes Raumklima trägt maßgeblich zum Wohlbefinden älterer Menschen bei und beugt Zugluft oder kalten Oberflächen vor. Zudem verbessert eine sorgfältige Dämmung die Raumakustik, was gerade bei höheren Geschossen mit schrägen Wänden einen Unterschied macht.

Die Handhabung von Fenstern und Türen sollte im Alter möglichst wenig Kraft erfordern, daher sind Dachfenster mit elektrischen Antrieben oder Hochschwingmechanismen eine sinnvolle Investition. Auch die Griffe an Schränken und Türen sollten groß genug sein, um sie mit wenig Kraftaufwand bedienen zu können. In der Eigenleistung können Bauherren diese Details individuell gestalten und auf ihre persönlichen Bedürfnisse abstimmen, was bei einer reinen Fremdvergabe oft nicht so einfach möglich ist.

Förderung altersgerechter Umbau

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet mit dem Programm 455 spezielle Förderungen für den altersgerechten Umbau von Wohnraum an. Diese Förderung kann auch bei einem Dachausbau in Anspruch genommen werden, sofern die Maßnahmen darauf abzielen, Barrieren abzubauen und die Wohnqualität für ältere Menschen zu verbessern. Dazu zählen unter anderem der Einbau von Aufzügen, die Verbreiterung von Türen oder die Schaffung barrierefreier Bäder, die beim Dachausbau integriert werden können. Die Eigenleistung kann sich positiv auf die förderfähigen Kosten auswirken, da die Zuschüsse und Kredite auf Basis der tatsächlichen Ausgaben berechnet werden.

Interessierte Bauherren sollten sich jedoch bewusst sein, dass die KfW-Förderung an bestimmte Auflagen gebunden ist und eine fachgerechte Umsetzung voraussetzt. Es ist ratsam, vor Beginn der Arbeiten einen Antrag zu stellen, da die Fördermittel in der Regel nur für zukünftige Maßnahmen gewährt werden. Die genauen Konditionen und Voraussetzungen können sich regelmäßig ändern, daher ist es unerlässlich, aktuelle Informationen direkt bei der KfW oder einem Energieberater einzuholen. Professionelle Beratung hilft, alle Möglichkeiten der Unterstützung auszuschöpfen und den eigenen finanziellen Spielraum optimal zu nutzen.

Darüber hinaus bieten einige Bundesländer und Kommunen ergänzende Zuschüsse für altersgerechte Umbauten an, die mit der KfW-Förderung kombiniert werden können. Eine frühzeitige Recherche bei der örtlichen Verwaltung oder der Verbraucherzentrale kann weitere finanzielle Vorteile aufzeigen. Gerade bei einem Dachausbau, der von Anfang an seniorengerecht geplant wird, lassen sich diese Fördermittel besonders effektiv einsetzen, da die Umbaumaßnahmen in einem Zug realisiert werden können.

Kaufberatung für Senioren und Angehörige

Die Entscheidung, welche Arbeiten in Eigenleistung durchgeführt werden, sollte wohlüberlegt sein und die eigenen Fähigkeiten sowie körperlichen Ressourcen berücksichtigen. Jüngere und rüstige Senioren können typischerweise Dämmungen, Trockenbauwände und Fußbodenbeläge selbst verlegen, während anstrengende Arbeiten wie der Materialtransport besser delegiert werden. Ein Materialaufzug mit Elektroseilwinde kann hier eine sinnvolle Investition sein, erleichtert schwere Transporte und reduziert das Verletzungsrisiko. Ältere Bauherren sollten bei der Planung der Eigenleistung großzügige Zeitpuffer einbauen, um nicht unter Zeitdruck geraten zu müssen.

Für Angehörige ist es wichtig, den älteren Bauherren bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, ohne die Selbstständigkeit zu beschränken. Es kann hilfreich sein, eine Liste mit allen anstehenden Arbeiten zu erstellen und diese nach Schwierigkeitsgrad und körperlicher Beanspruchung zu ordnen. Bei Aufgaben wie dem Fenstereinbau, der hohe Erfahrung erfordert, sollte auf professionelle Unterstützung gesetzt werden, um Undichtigkeiten und Schäden zu vermeiden. Die Zusammenarbeit mit Fachfirmen für einzelne Gewerke ist keine Niederlage, sondern ein kluger Weg, um Qualität und Sicherheit zu gewährleisten.

Die Auswahl der richtigen Materialien und Werkzeuge spielt ebenfalls eine große Rolle, wobei auf leichte Bedienbarkeit und Ergonomie geachtet werden sollte. Griffe mit großer Auflagefläche, Werkzeuge mit rutschfesten Oberflächen und Hilfsmittel wie Teleskopstiele können die Arbeit erheblich erleichtern. Ein Fachhandel für Werkzeug und Baubedarf bietet oft persönliche Beratung, die auf die Bedürfnisse älterer Kunden eingeht und passende Lösungen empfiehlt. So wird der Dachausbau nicht nur zu einem bezahlbaren, sondern auch zu einem sicheren und erfüllenden Projekt.

Handlungsempfehlungen

Beginnen Sie die Planung Ihres Dachausbaus mit einer ehrlichen Einschätzung Ihrer eigenen Fähigkeiten und Grenzen, um realistische Ziele für die Eigenleistung zu setzen. Lassen Sie die Statik des Gebäudes und die Tragfähigkeit des Bodens frühzeitig von einem Fachmann prüfen, bevor Sie Materialien bestellen oder mit dem Ausbau starten. Klären Sie die Notwendigkeit einer Baugenehmigung und einer Nutzungsänderung beim zuständigen Bauamt, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Planen Sie den Ablauf der Arbeiten so, dass Sie mit den einfachen Tätigkeiten wie Dämmen und Trockenbau beginnen und die komplexen technischen Installationen Profis überlassen.

Setzen Sie bei der Auswahl der seniorengerechten Ausstattung auf Qualität und Bedienkomfort, auch wenn dies bedeutet, etwas mehr zu investieren als bei Standardlösungen. Beantragen Sie frühzeitig die Förderung für altersgerechtes Wohnen bei der KfW in Programm 455 und informieren Sie sich über mögliche Zuschüsse der regionalen Behörden. Planen Sie ausreichend Zeit für alle Arbeiten ein und scheuen Sie sich nicht, bei Bedarf Hilfe von Angehörigen oder professionellen Dienstleistern zu organisieren. Überprüfen Sie regelmäßig den Fortschritt Ihrer Arbeiten und passen Sie die Pläne bei unerwarteten Herausforderungen flexibel an.

Die Kombination aus direkter Eigenleistung und gezielter Fremdvergabe führt zu einem finanziell attraktiven und altersgerechten Wohnraum, der Ihnen noch viele Jahre Freude bereiten wird. Achten Sie bei allen Arbeiten auf Ihre eigene Sicherheit und nutzen Sie Hilfsmittel wie rutschfeste Leitern und festes Schuhwerk, um Unfälle zu vermeiden. Lassen Sie sich von den Erfolgen Ihrer Eigenleistung motivieren, üben Sie sich aber in Demut, wenn es um fachliche Spezialaufgaben geht. Letztlich zählt das Ergebnis, das Ihnen ein komfortables und barrierefreies Zuhause unter dem Dach schafft.

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Erstellt mit KI: Gemini, 08.09.2026

Dachausbau für mehr Wohnraum – Altersgerecht und seniorenfreundlich

Der Wunsch nach mehr Wohnraum ist verständlich, besonders wenn sich die Lebenssituation ändert und die Familie wächst oder sich die Bedürfnisse im Alter wandeln. Ein Dachausbau bietet hierfür eine hervorragende Möglichkeit, bestehenden Raum optimal zu nutzen. Als Experte für altersgerechte Nutzung und seniorengerechte Gestaltung bei BAU.DE liegt unser Fokus darauf, solche Projekte so zu gestalten, dass sie nicht nur den Wohnkomfort erhöhen, sondern auch den Bedürfnissen älterer Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität Rechnung tragen. Dabei geht es nicht darum, den Ausbau komplett selbst zu übernehmen, sondern darum, die Entscheidungen und die Ausführung so zu treffen, dass das Ergebnis sicher, zugänglich und komfortabel ist – auch wenn die Eigenleistung bei bestimmten Arbeitsschritten im Vordergrund steht. Wir betrachten den Dachausbau als Chance, eine Umgebung zu schaffen, die bis ins hohe Alter Lebensqualität und Selbstständigkeit ermöglicht.

Anforderungen älterer Nutzer an den Wohnraum

Wenn es um den Ausbau eines Dachbodens geht, der auch für ältere Menschen oder Personen mit besonderen Bedürfnissen nutzbar sein soll, spielen Komfort und Sicherheit eine zentrale Rolle. Dies bedeutet, dass bei der Planung und Ausführung auf Aspekte geachtet werden muss, die den täglichen Gebrauch erleichtern und potenzielle Gefahren minimieren. Bodengleiche Zugänge, gut beleuchtete Bereiche und eine einfache Bedienung von Elementen wie Fenstern oder Türen sind hierbei von entscheidender Bedeutung. Die Berücksichtigung von zukünftigen Bedürfnissen, auch wenn noch keine Einschränkungen vorliegen, ist eine vorausschauende und wertvolle Maßnahme, um die Wohnqualität langfristig zu sichern und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Seniorengerechte Merkmale im Vergleich (Tabelle)

Wichtige Merkmale für altersgerechten Wohnraum im Dachausbau
Merkmal Bedeutung für Senioren/altersgerechte Nutzung Worauf achten bei der Planung/Ausführung?
Bodengleicher Zugang: Türschwellen und Stufen werden vermieden. Reduziert die Stolpergefahr erheblich und erleichtert die Fortbewegung, insbesondere mit Rollatoren oder Rollstühlen. Bei der Planung von Bodenaufbauten und Türöffnungen auf eine ebene Fläche achten. Eventuell Rampen einplanen.
Türen: Ausreichende Breite und einfache Handhabung. Ermöglicht bequemes Passieren mit Gehhilfen und erleichtert das Bewegen von Gegenständen. Mindestens 80 cm lichte Türbreite einplanen. Leichtgängige Beschläge und eventuell Türschließer mit einstellbarer Kraft.
Fenster: Gut erreichbare Bedienung und ausreichend Lichteinfall. Erleichtert die Bedienung und sorgt für gute Sicht nach draußen und ausreichend Tageslicht, was die Orientierung verbessert. Fenstergriffe auf ergonomischer Höhe (ca. 1,10 m) anbringen. Zusätzliche Oberlichter oder indirekte Beleuchtung einplanen.
Bodenbeläge: Rutschfest und pflegeleicht. Minimiert die Rutschgefahr und vereinfacht die Reinigung. Geeignete Beläge wie Vinyl, Linoleum oder Teppich mit kurzem Flor wählen. Nahtlose Verlegung ist vorteilhaft.
Beleuchtung: Helle und blendfreie Ausleuchtung. Verbessert die Orientierung und reduziert die Anstrengung für die Augen. Ausreichend Decken- und Wandleuchten installieren. Indirekte Beleuchtung zur Vermeidung von Schatten und Blendung nutzen.
Schalter und Steckdosen: Gut erreichbar und gut sichtbar. Erhöht den Bedienkomfort und vermeidet Bücken. Schalter und Steckdosen auf einer Höhe von ca. 1,00 m bis 1,20 m anbringen. Kontrastreiche Farben können die Sichtbarkeit erhöhen.
Handläufe: An Treppen und entlang von Fluren. Bieten zusätzliche Sicherheit und Unterstützung beim Gehen. Robuste Handläufe auf beiden Seiten von Treppen und breiten Fluren anbringen. Durchmesser des Handlaufs sollte gut zu greifen sein.

Sicherheit und Orientierung im Dachgeschoss

Die Sicherheit im neu geschaffenen Wohnraum ist von höchster Wichtigkeit, insbesondere für ältere Menschen, bei denen die Sturzgefahr erhöht sein kann. Dies beginnt bereits bei der Treppe zum Dachgeschoss. Eine gut beleuchtete, stabile Treppe mit einem durchgehenden Handlauf auf beiden Seiten minimiert Risiken. Auch die Wahl der Bodenbeläge spielt eine entscheidende Rolle; rutschfeste Materialien reduzieren die Gefahr von Ausrutschern erheblich. Innerhalb des Wohnraums ist eine gute Orientierung essenziell. Helle, gleichmäßige Beleuchtung, gut sichtbare Schalter und Steckdosen sowie klare Wege ohne Stolperfallen tragen dazu bei, dass sich ältere Nutzer sicher und unbeschwert bewegen können. Auch die Anordnung von Möbeln sollte so gestaltet sein, dass freie Laufwege entstehen und keine unnötigen Hindernisse den Weg versperren.

Förderung altersgerechter Umbaumaßnahmen

Wenn Sie planen, Ihren Dachausbau altersgerecht zu gestalten, gibt es oft finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet beispielsweise Förderprogramme für altersgerechtes Umbauen an, die auch Maßnahmen im Dachgeschoss einschließen können. Es lohnt sich, sich frühzeitig über aktuelle Konditionen und Fördermöglichkeiten bei der KfW zu informieren, da diese Programme darauf abzielen, das Wohnen im Alter sicherer und komfortabler zu machen. Eine solche finanzielle Unterstützung kann die Entscheidung für bestimmte bauliche Anpassungen erleichtern und die Investition in die Zukunftsfähigkeit Ihres Wohnraums attraktiv machen. Auch regionale oder kommunale Förderungen können relevant sein, weshalb eine umfassende Recherche unerlässlich ist.

Kaufberatung für Senioren und Angehörige

Bei der Planung und Umsetzung eines Dachausbaus, insbesondere mit Blick auf altersgerechte Nutzung, ist eine sorgfältige Auswahl von Materialien und Ausstattungen entscheidend. Achten Sie bei Fenstern auf einfach zu bedienende Griffe und eine gute Isolierung, um Zugluft zu vermeiden. Bei Bodenbelägen sind rutschfeste und pflegeleichte Varianten wie Vinyl oder Linoleum empfehlenswert. Auch die Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle: Gut platzierte, helle und blendfreie Leuchten verbessern die Orientierung erheblich. Denken Sie auch an die ergonomische Gestaltung von Schaltern und Steckdosen, die leicht zugänglich sein sollten. Die Auswahl sollte stets auf Komfort, Sicherheit und einfache Bedienbarkeit ausgerichtet sein, um die Lebensqualität im neu gewonnenen Wohnraum zu maximieren.

Handlungsempfehlungen für einen altersgerechten Dachausbau

Für einen erfolgreichen und altersgerechten Dachausbau empfehlen wir eine detaillierte Planung, die die Bedürfnisse aller zukünftigen Nutzer berücksichtigt. Bevor Sie mit den Arbeiten beginnen, sollten Sie eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Bausubstanz machen und die statischen Gegebenheiten klären lassen, insbesondere wenn schwere Lasten eingebracht werden sollen. Holen Sie sich frühzeitig Angebote von Fachbetrieben für die Arbeiten ein, die spezielles Know-how erfordern, wie beispielsweise die Elektroinstallation oder die Sanitärverlegung. Wenn Eigenleistung geplant ist, stellen Sie sicher, dass Sie über das nötige Werkzeug und die notwendigen Kenntnisse verfügen, oder planen Sie entsprechende Schulungen ein. Die Koordination der einzelnen Arbeitsschritte ist entscheidend für einen reibungslosen Ablauf und die Einhaltung von Terminen und Budgets.

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