Barrierefrei: Traglufthalle mieten oder kaufen?

Traglufthalle mieten oder kaufen? Was lohnt sich für Vereine, Kommunen und...

Traglufthalle mieten oder kaufen? Was lohnt sich für Vereine, Kommunen und Unternehmen?
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Traglufthalle mieten oder kaufen? Was lohnt sich für Vereine, Kommunen und Unternehmen?

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Erstellt mit DeepSeek, 21.05.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Traglufthalle mieten oder kaufen? – Barrierefreiheit & Inklusion

Das Thema Barrierefreiheit & Inklusion passt zum Pressetext über Traglufthallen, weil diese flexiblen Hallensysteme ideale Voraussetzungen bieten, um Sport-, Veranstaltungs- und Lagerflächen für alle Menschen zugänglich zu machen. Die inhaltliche Verbindung liegt in der Möglichkeit, temporäre oder dauerhafte Lösungen zu schaffen, die speziell auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern, älteren Menschen und Familien mit Kinderwagen zugeschnitten sind. Der Leser gewinnt dadurch ein Verständnis dafür, dass die Entscheidung zwischen Miete und Kauf nicht nur wirtschaftliche, sondern auch inklusive Aspekte berücksichtigen sollte.

Barrierefreiheitspotenzial

Traglufthallen bieten ein enormes Potenzial für barrierefreie und inklusive Nutzung. Durch ihre stützenfreie Konstruktion entstehen weite, offene Räume, die sich ideal für Rollstuhlfahrer und Personen mit Gehhilfen eignen. Ein ebenerdiger Zugang ohne Schwellen lässt sich problemlos realisieren, was für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen von großer Bedeutung ist. Zudem können breite Türen und automatische Öffnungssysteme installiert werden, die den Eintritt für alle erleichtern. Diese Flexibilität macht Traglufthallen zu einer hervorragenden Wahl für Vereine, Kommunen und Unternehmen, die inklusive Angebote schaffen möchten – sei es für Sportveranstaltungen, kulturelle Events oder als Schutzräume bei Notfällen.

Konkrete Maßnahmen (Tabelle)

Um die Barrierefreiheit einer Traglufthalle zu gewährleisten, sind spezifische Maßnahmen erforderlich, die sowohl bei Miet- als auch bei Kaufmodellen umgesetzt werden können. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Anpassungen, deren Kosten und mögliche Förderungen, die insbesondere für Kommunen und Vereine relevant sind.

Maßnahmen, Kosten und Förderungen für barrierefreie Traglufthallen
Maßnahme Kosten (Schätzung) Förderung Nutzergruppe
Ebenerdiger Zugang (Rampe/Schwellenlos): Bodenbündiger Einstieg ohne Stufen oder Kanten. 500 - 2.000 Euro (je nach Länge) KfW 159 (Nachhaltige Neubau-Förderung) für barrierefreie Umbauten Rollstuhlfahrer, Senioren, Eltern mit Kinderwagen
Automatische Schiebetüren (breit): Sensor-gesteuerte Türen mit 120-150 cm Breite. 3.000 - 6.000 Euro pro Tür Länderspezifische Inklusionsprogramme (z. B. über Aktion Mensch) Rollstuhlfahrer, Personen mit Gehhilfen
Akustische und visuelle Leitsysteme: Kontrastreiche Markierungen und akustische Signale an Ausgängen. 1.500 - 4.000 Euro Förderung durch Initiativen zur Teilhabe (z. B. Sozialamt) Blinde, sehbehinderte Menschen
Behindertengerechte Sanitäranlagen: Bodengleiche Duschen, Haltegriffe, große Kabinen. 8.000 - 15.000 Euro pro Einheit KfW 159 (Barrierereduzierung im Bestand) Rollstuhlfahrer, Menschen mit körperlichen Einschränkungen
Induktive Höranlagen: Für Hörgeräte geeignete Schallübertragung in Veranstaltungsbereichen. 2.500 - 5.000 Euro Kommunale Inklusionsbudgets (bei Vereinen oft bezuschusst) Schwerhörige Menschen
Bodenbelag mit Rutschfestigkeit: Spezielle PVC-Böden mit hohem Reibungskoeffizienten. 10 - 30 Euro/m² (Aufpreis zum Standardboden) Keine spezielle Förderung, aber steuerlich absetzbar Alle Nutzergruppen, besonders Senioren

Vorteile für alle Lebensphasen

Eine barrierefreie Traglufthalle kommt nicht nur Menschen mit Behinderungen zugute, sondern erleichtert das Leben für alle Generationen. Familien mit Kleinkindern profitieren von den ebenen Zugängen und breiten Türen, die das Manövrieren mit Kinderwagen vereinfachen. Ältere Menschen schätzen die rutschfesten Böden und die gut beleuchteten Wege, die Stürze vermeiden helfen. Junge Sportler in Rollstühlen können uneingeschränkt an Spielen und Aktivitäten teilnehmen. Selbst für temporäre Nutzungen wie Notunterkünfte bei Hochwasser oder als Impfzentren wird die Inklusion zum Standard, was die Akzeptanz und Effizienz für Kommunen erhöht. Mietlösungen sind hier besonders wertvoll, da sie kurzfristig barrierefreie Kapazitäten schaffen, ohne langfristige Bauverpflichtungen.

Normen und DIN 18040

Die Barrierefreiheit in Traglufthallen muss den Vorgaben der DIN 18040 entsprechen, die in den Teilen 1 und 2 die baulichen Anforderungen an öffentlich zugängliche Gebäude definiert. Wichtige Punkte sind die nutzbare Bewegungsfläche von mindestens 150 cm x 150 cm vor allen Türen und Durchgängen, die eine uneingeschränkte Nutzung für Rollstuhlfahrer gewährleisten. Zudem müssen Verkehrswege eine Breite von mindestens 120 cm aufweisen. Die Norm fordert auch die visuelle Kontrastgestaltung von Hindernissen und die akustische Signalisierung von Notausgängen für seh- und hörbehinderte Menschen. Ein zertifizierter Fachplaner sollte bei der Installation einer Traglufthalle hinzugezogen werden, um die Einhaltung dieser Standards sicherzustellen.

Kosten und Förderungen

Die Kosten für eine barrierefreie Traglufthalle setzen sich aus dem Hallensystem selbst und den Anpassungsmaßnahmen zusammen. Während die Miete einer Standardhalle ab etwa 5.000 Euro pro Monat (je nach Größe) beginnt, erhöhen sich die Kosten für Barrierefreiheit um 10 bis 20 Prozent. Die KfW 159 bietet eine Förderung von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei Neubauten, was auch auf temporäre Hallen übertragbar ist, wenn sie dauerhaft genutzt werden. Zusätzlich können Kommunen Mittel aus dem Bundesprogramm „Inklusion und Teilhabe" beantragen. Vereine profitieren oft von Landeszuschüssen oder Stiftungen wie der Aktion Mensch. Ein Beispiel: Eine Eishockeyhalle mit überdachtem Publikumsbereich und rollstuhlgerechten Tribünenplätzen kostet in der Miete rund 8.000 Euro pro Monat, wovon 30 Prozent durch Inklusionsförderungen abgedeckt werden können.

Handlungsempfehlungen

Für Vereine und Kommunen, die eine Traglufthalle barrierefrei gestalten möchten, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: Prüfen Sie zunächst den konkreten Bedarf an Inklusion – welche Nutzergruppen sollen in der Halle aktiv sein? Planen Sie die Miete für temporäre Nutzungen wie Veranstaltungen oder Saisonsport, da Sie so Anfangsinvestitionen für feste Einbauten sparen. Wählen Sie einen Anbieter, der Erfahrung mit Sonderanpassungen wie automatischen Türen und Rampe hat. Beantragen Sie frühzeitig Fördermittel, besonders die KfW 159 für langfristige Lösungen. Dokumentieren Sie alle Maßnahmen, um die Einhaltung der DIN 18040 nachzuweisen. Handeln Sie jetzt, um sicherzustellen, dass Ihre Traglufthalle ein gemeinschaftlicher Raum für alle wird.

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Erstellt mit Gemini, 21.05.2026

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Die Entscheidung zwischen Mieten und Kaufen einer Traglufthalle birgt indirekt ein erhebliches Potenzial für Barrierefreiheit und Inklusion. Denn während die primäre Fragestellung die wirtschaftliche und praktische Nutzung betrifft, eröffnen beide Optionen – sei es durch die flexible Bereitstellung von Räumen oder durch die Möglichkeit individueller Anpassungen – Wege, um mehr Menschen Zugang zu Sport-, Kultur- oder Gemeinschaftsangeboten zu ermöglichen. Insbesondere Kommunen und Vereine, die oft knappe Budgets haben, können durch eine gut gewählte Traglufthallenlösung inklusive Sportstätten oder Veranstaltungsräume schaffen, die den Bedürfnissen aller Bürgerinnen und Bürger gerecht werden. Die Leserschaft gewinnt dadurch Einblicke, wie die Entscheidung für oder gegen einen Kauf nicht nur finanzielle, sondern auch soziale Aspekte beeinflusst und wie barrierefreie Zugänge in solche flexiblen Bauten integriert werden können.

Barrierefreiheitspotenzial von Traglufthallen

Traglufthallen bieten als flexible und oft kostengünstigere Alternative zum konventionellen Hallenbau ein bemerkenswertes Potenzial zur Förderung von Barrierefreiheit und Inklusion. Durch ihre modulare Bauweise und die Möglichkeit zur schnellen Installation können sie temporäre oder dauerhafte Lösungen für eine breite Palette von Nutzungen darstellen, von Sportveranstaltungen über kulturelle Events bis hin zu temporären Unterkünften oder Lagerflächen. Dies ist besonders relevant für Kommunen und Vereine, die oft unter Budgetbeschränkungen leiden und dennoch den Zugang zu dringend benötigten Einrichtungen für ihre Bürgerinnen und Bürger gewährleisten müssen. Die einfache Errichtung und mögliche Anpassbarkeit an spezifische Standorte ermöglichen es, Orte zu schaffen, die näher an den Menschen sind und somit Barrieren im Sinne von Anfahrtswegen und Erreichbarkeit reduzieren. Die Inklusion wird hierbei gefördert, indem bedarfsgerechte Räume geschaffen werden können, die den vielfältigen Anforderungen unterschiedlicher Nutzergruppen gerecht werden.

Konkrete Maßnahmen für Barrierefreiheit in Traglufthallen

Die Integration von Barrierefreiheit in Traglufthallen erfordert eine durchdachte Planung, die über die reine Funktionalität hinausgeht. Dies beginnt bereits bei der Fundamentierung und Zugänglichkeit. Eine ebenerdige oder leicht zugängliche Rampe mit einer maximalen Neigung von 6% ist essentiell, um Rollstuhlnutzern und Personen mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Zugang zu ermöglichen. Breite Türöffnungen von mindestens 90 cm sind ein Muss, ebenso wie die Vermeidung von Schwellen. Im Inneren sollte auf eine klare Wegeführung durch kontrastreiche Bodenmarkierungen und ausreichend Platz zwischen den Aufbauten geachtet werden. Akustische Warnsignale oder visuelle Anzeigen können für hör- oder sehbehinderte Personen von Vorteil sein. Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle: Eine gleichmäßige, blendfreie Ausleuchtung minimiert Stolpergefahren und erleichtert die Orientierung für alle. Bei der Ausstattung von Sanitärbereichen sind geräumige Kabinen mit Haltegriffen und ausreichend Bewegungsfläche unerlässlich. Die Berücksichtigung von visueller und taktiler Leitsystemen, beispielsweise in Form von Bodenindikatoren, kann die Orientierung für sehbehinderte Menschen erheblich verbessern und somit die Selbstständigkeit und Teilhabe fördern.

Barrierefreiheits-Maßnahmen in Traglufthallen
Maßnahme Kosten (Schätzung) Förderung (Beispielhaft) Nutzergruppe(n)
Rampe & ebenerdiger Zugang: Errichtung einer zugänglichen Zufahrt mit maximal 6% Steigung. 3.000 - 15.000 € (je nach Länge und Material) KfW 159 (Zuschuss für barrierefreies Bauen), kommunale Förderprogramme Rollstuhlfahrer, Personen mit eingeschränkter Mobilität, Eltern mit Kinderwagen, Lieferanten mit Rollwagen
Breite Türöffnungen & schwellenlose Übergänge: Sicherstellung von mindestens 90 cm Durchgangsbreite und Vermeidung von Stolperkanten. 1.000 - 5.000 € (bei Nachrüstung) KfW 159, Zuschüsse für barrierefreies Wohnen/Sanieren (falls zutreffend) Rollstuhlfahrer, Personen mit Gehhilfen, Kinderwagen, Personen mit starkem Gepäck
Kontrastreiche Bodenmarkierungen und Wegeführung: Visuelle Hervorhebung von Wegen, Treppen und Gefahrenbereichen. 500 - 3.000 € KfW 159 (durch bessere Orientierung), kommunale Zuschüsse für Sicherheitsmaßnahmen Sehbehinderte, Menschen mit kognitiven Einschränkungen, Kinder, alle Nutzer zur besseren Orientierung
Individuell anpassbare Sanitärbereiche: Einbau von barrierefreien Toiletten und Waschräumen mit ausreichend Bewegungsfläche und Haltegriffen. 5.000 - 20.000 € pro Einheit KfW 159, BAFA-Förderung (Energieeffizienz und Barrierefreiheit bei Umbauten) Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Personen mit vorübergehenden Einschränkungen
Blindenleitsysteme (taktil/visuell): Installation von taktilen Bodenindikatoren und kontrastreichen visuellen Markierungen. 1.000 - 7.000 € KfW 159, spezielle Förderungen für barrierefreie öffentliche Räume Blinde und stark sehbehinderte Personen, Personen mit Orientierungsschwierigkeiten
Barrierefreie Sitzgelegenheiten und Infrastruktur: Bereitstellung von Sitzmöglichkeiten in verschiedenen Höhen, ggf. mit Armlehnen, und gut erreichbaren Informationspunkten. 500 - 4.000 € KfW 159, kommunale Kultur- und Sportförderung Ältere Menschen, Menschen mit eingeschränkter Ausdauer, Personen mit Rückenschmerzen, generell alle Nutzer für Komfort

Vorteile für alle Lebensphasen

Die Investition in barrierefreie Traglufthallen kommt allen Altersgruppen und Lebensphasen zugute und fördert eine umfassende Inklusion. Für Kinder und junge Familien bedeutet ein barrierefreier Zugang zu Sport- und Freizeitaktivitäten eine Selbstverständlichkeit und erleichtert die Teilhabe. Sie können ohne Einschränkungen an Kursen teilnehmen oder Veranstaltungen besuchen. Ältere Menschen profitieren immens von schwellenfreien Zugängen, gut gestalteten Sanitäranlagen und Sitzmöglichkeiten, die ihnen ermöglichen, länger aktiv und sozial eingebunden zu bleiben. Menschen mit vorübergehenden Einschränkungen, beispielsweise nach einem Unfall oder während einer Schwangerschaft, können ebenfalls uneingeschränkt teilnehmen, ohne sich ausgegrenzt zu fühlen. Für Menschen mit dauerhaften Behinderungen ist Barrierefreiheit nicht nur eine Erleichterung, sondern oft die Grundvoraussetzung für Teilhabe. Durch die Berücksichtigung von Rollstuhlzugänglichkeit, taktilen Leitsystemen und gut erreichbaren Infrastrukturen wird sichergestellt, dass niemand von Angeboten ausgeschlossen wird. Somit schaffen barrierefreie Traglufthallen Orte der Begegnung und des Miteinanders für die gesamte Gesellschaft.

Normen und DIN 18040

Die DIN 18040 "Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen" ist die zentrale Norm für die Gewährleistung von Barrierefreiheit in Deutschland. Sie gilt für öffentlich zugängliche Gebäude und Wohnungen und legt detaillierte Anforderungen fest, um ein Höchstmaß an Nutzbarkeit für alle Menschen zu erreichen, unabhängig von Alter, körperlichen oder kognitiven Einschränkungen. Für Traglufthallen, die als temporäre oder semi-permanente bauliche Anlagen gelten, ist die Anwendung der DIN 18040 zwar nicht immer streng vorgeschrieben wie bei massiven Bauten, aber dennoch dringend zu empfehlen und oft eine Voraussetzung für Förderungen oder Genehmigungen. Kernpunkte der Norm sind unter anderem die Gestaltung von barrierefreien Wegen, Ebenenwechseln (Rampen, Aufzüge), Sanitärräumen und Aufenthaltsbereichen. Hierzu gehören spezifische Maße für Bewegungsflächen, Türbreiten, Neigungen von Rampen und Höhen von Bedienelementen. Auch die Orientierung durch visuelle und taktile Kontraste sowie akustische Signale wird thematisiert. Die Einhaltung dieser Standards bei der Planung und Errichtung von Traglufthallen stellt sicher, dass diese Räume tatsächlich für eine breite Nutzerbasis zugänglich und nutzbar sind, was insbesondere für Kommunen und Vereine essenziell ist, die ihren Auftrag zur Inklusion erfüllen wollen.

Kosten und Förderungen

Die Kosten für die Umsetzung von Barrierefreiheitsmaßnahmen in Traglufthallen variieren stark je nach Umfang und Art der gewünschten Anpassungen. Grundlegende Maßnahmen wie die Schaffung von schwellenfreien Zugängen und breiteren Türen können je nach Bestand und Art der Halle zwischen einigen tausend Euro liegen. Spezifischere Anpassungen wie der Einbau von barrierefreien Sanitäranlagen, die eine komplette Neukonfiguration erfordern, können schnell zehntausende Euro kosten. Hierbei ist es wichtig zu betonen, dass die Investition in Barrierefreiheit langfristig nicht nur die Nutzerzufriedenheit erhöht, sondern auch den potenziellen Nutzerkreis erweitert und somit die Auslastung und Attraktivität der Halle steigert. Zahlreiche Förderprogramme stehen zur Verfügung, um diese Kosten zu senken und die Umsetzung zu erleichtern. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet mit dem Programm 159 "Altersgerecht Umbauen" zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Maßnahmen, die das Wohnumfeld barrierefreier gestalten, was indirekt auch auf gemeinnützige Traglufthallen anwendbar sein kann. Kommunale Förderungen, Programme von Stiftungen oder auch spezielle Zuschüsse für den Sportstättenbau oder die Integration von Menschen mit Behinderung können ebenfalls zur Finanzierung beitragen. Eine frühzeitige Recherche und Beratung durch Experten ist ratsam, um die optimalen Fördermöglichkeiten zu identifizieren und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen zu maximieren.

Handlungsempfehlungen

Für Organisationen, die eine Traglufthalle mieten oder kaufen und dabei Barrierefreiheit sowie Inklusion berücksichtigen möchten, sind klare Handlungsschritte unerlässlich. An erster Stelle steht eine gründliche Bedarfsanalyse: Welche Nutzergruppen sollen angesprochen werden und welche spezifischen Anforderungen ergeben sich daraus? Die Einbindung von Vertretern der Zielgruppen, insbesondere von Menschen mit Behinderungen, in den Planungsprozess ist von unschätzbarem Wert, um praxisgerechte Lösungen zu entwickeln. Bei der Auswahl eines Anbieters für Traglufthallen sollte explizit auf dessen Erfahrung mit barrierefreien Ausstattungen und die Bereitschaft zur Umsetzung von Anpassungen geachtet werden. Im Mietfall sollte im Vertrag klar geregelt werden, welche Umbaumaßnahmen im Sinne der Barrierefreiheit möglich und wer dafür zuständig ist. Beim Kauf bietet sich die Chance, von Beginn an auf die DIN 18040 zu bauen und die Halle entsprechend zu gestalten. Eine frühzeitige Antragsstellung für potenzielle Förderungen, wie die der KfW oder kommunaler Programme, ist entscheidend, um die finanziellen Hürden zu überwinden. Die Schulung des Personals im Umgang mit diversen Nutzern und im Wissen um die barrierefreien Einrichtungen der Halle rundet das Konzept ab. Transparente Kommunikation über die vorhandenen barrierefreien Merkmale schafft Vertrauen und ermutigt potenzielle Nutzer.

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