Kindersicherheit: Moderne Bodenbeläge für stilvolle & pflegeleichte Räume

Moderne Bodenbeläge: Wie Sie jeden Raum stilvoll und praktisch gestalten

Moderne Bodenbeläge: Wie Sie jeden Raum stilvoll und praktisch gestalten
Bild: Kristin Baldeschwiler / Pixabay

Moderne Bodenbeläge: Wie Sie jeden Raum stilvoll und praktisch gestalten

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Erstellt mit DeepSeek, 11.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Moderne Bodenbeläge – Kindersicher und kindgerecht

Moderne Bodenbeläge verbinden Stil, Komfort und Langlebigkeit mit Alltagstauglichkeit. Bei der Gestaltung kindergerechter Räume stehen jedoch spezifische Sicherheitsaspekte im Vordergrund: Rutschfestigkeit, Stoßdämpfung, Schadstofffreiheit und hygienische Eigenschaften. Dieser Ratgeber konzentriert sich auf die sicherheitsrelevanten Produkteigenschaften moderner Bodenbeläge, die für eine kindersichere Umgebung entscheidend sind – ohne auf Entwicklungsthemen oder Erziehung einzugehen.

Kindersicherheit: Worauf es ankommt

Die Sicherheitsanforderungen an Bodenbeläge in Haushalten mit Kindern sind vielfältig. Der Boden muss Stürze abfedern, rutschfest sein und keine gesundheitsschädlichen Stoffe ausdünsten. Zudem spielen Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit eine zentrale Rolle. Wichtig ist, dass die gewählten Beläge normgerechte Prüfungen bestehen, insbesondere hinsichtlich Trittschallminderung, Rutschhemmung und Emissionsklassen.

Rutschsicherheit und Sturzschutz

Rutschfeste Oberflächen sind essenziell, um Unfälle durch Ausrutschen zu verhindern. Moderne Vinyl- und Designböden verfügen über spezielle Oberflächenstrukturen, die auch bei Nässe hohe Haftung bieten. Zur Stoßdämpfung tragen weiche Trägerschichten und integrierte Trittschall-Dämmungen bei, die die Aufprallenergie bei Stürzen reduzieren. Diese Eigenschaften sind besonders in Kinderzimmern und Spielbereichen von Bedeutung.

Schadstofffreiheit und Hygiene

Kindersichere Bodenbeläge sollten frei von Weichmachern, Formaldehyd und anderen flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) sein. Zertifikate wie „Blauer Engel“ oder „Emissionsklasse A+“ geben Orientierung. Antistatische Eigenschaften verhindern Staubanziehung und erleichtern die Reinigung, was Allergikern zugutekommt. Zudem sind viele moderne Beläge mit antibakteriellen Beschichtungen ausgestattet, die Keimwachstum hemmen.

Sicherheitsmechanismen im Vergleich

Wichtige Sicherheitseigenschaften moderner Bodenbeläge im Überblick
Sicherheitsmerkmal Funktion Normbezug Nachrüstbar?
Rutschhemmung: Spezielle Oberflächenstruktur oder Additive Verhindert Ausrutschen, besonders auf nassen Böden Aktuelle Sicherheitsnorm beim Fachhandel prüfen Nein, werkseitig festgelegt
Stoßdämpfung: Weiche Trägerschichten oder Unterlagsmatten Reduziert Verletzungsrisiko bei Stürzen Prüfkriterien für Fallhöhenschutz beim Händler erfragen Ja, durch elastische Unterlagen
Schadstoffarmut: Geprüfte Emissionsklassen Schützt die Atemwege und Haut der Kinder Blauer Engel, A+ Label beachten Nein, Materialeigenschaft
Antistatik: Leitfähige oder ableitfähige Oberflächen Minimiert Staubanziehung und elektrostatische Entladungen Normen für Elektrostatik in Wohnräumen konsultieren Nein, im Material integriert
Pflegeleichtigkeit: Geschlossene, versiegelte Oberfläche Ermöglicht hygienische Reinigung, keine Nischen für Keime Herstellerangaben zur Reinigungsmittelbeständigkeit Ja, durch Nachversiegelung

Normen und Prüfzeichen für Kindersicherheit

Bei der Auswahl kindersicherer Bodenbeläge sind anerkannte Prüfzeichen und Normen unerlässlich. Sie garantieren, dass der Belag bestimmte Sicherheits- und Gesundheitsstandards erfüllt. Zu den wichtigsten Kriterien zählen die Rutschhemmung nach DIN 51130, die Emissionsgrenzwerte nach DIN EN 16516 sowie die Beständigkeit gegen Haushaltschemikalien. Produkte mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ sind besonders emissionsarm und für Kinderzimmer empfohlen.

Relevante Sicherheitskennzeichnungen

Verbraucher sollten auf das CE-Zeichen, die Prüfsiegel für Rutschfestigkeit (z.B. R9 bis R13) und Angaben zur Trittschalldämmung achten. Für Feuchträume sind zudem Wasseraufnahme und Quellverhalten geprüft. Aktuelle Normen können bei Fachverbänden oder im Internet recherchiert werden. Kaufen Sie nur Beläge, deren Prüfzeugnisse vom Händler vorgelegt werden.

Typische Gefahrenquellen und Lösungen

Böden mit harten, splitternden Oberflächen wie dünnes Laminat oder unversiegelte Fliesen stellen ein Sturzrisiko dar. Ebenso problematisch sind stark strukturierte, schwer zu reinigende Oberflächen, in denen sich Schmutz und Keime ansammeln. Die Lösung: weichelastische Beläge aus Vinyl oder Kork mit dichter Oberfläche, die rutschfest und stoßdämpfend sind. Zudem sollten Fugen und Übergänge bodeneben gestaltet werden, um Stolperfallen zu vermeiden.

Hinweise zur Vermeidung von Stolperfallen

Übergangsschienen zwischen Räumen sollten flach und rutschfest sein. Lose Teppiche oder Matten sind in Kinderbereichen zu meiden oder mit Anti-Rutsch-Bändern zu sichern. Moderne Bodenbeläge lassen sich fugenarm verlegen, was die Stolperkante minimiert.

Nachrüstmöglichkeiten

Nicht jeder Bodenbelag ist bereits optimal kindersicher. Glücklicherweise lassen sich viele Eigenschaften nachrüsten: Rutschfeste Unterlagen, Trittschalldämmungen oder elastische Dämmplatten unter dem Bodenbelag verbessern die Stoßdämpfung. Spezielle Versiegelungen und Antirutsch-Beschichtungen können nachträglich aufgetragen werden. Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, welche Nachrüstlösungen für Ihren bestehenden Bodenbelag geeignet sind und welche Sicherheitsaspekte dabei zu beachten sind.

Kosten und Nutzen der Nachrüstung

Die Investition in Sicherheits-Upgrades wie rutschhemmende Beschichtungen oder weiche Unterlagsmatten ist vergleichsweise gering und kann schwere Verletzungen verhindern. Zudem verbessert sie den Wohnkomfort und den Schallschutz. Prüfen Sie vorab die Materialverträglichkeit mit Ihrem Bodenbelag.

Handlungsempfehlungen

Für eine kindersichere Raumgestaltung sollten Sie folgende Prioritäten setzen: Wählen Sie rutschfeste, stoßdämpfende und schadstoffarme Bodenbeläge wie hochwertigen Vinyl- oder Korkboden mit geprüften Zertifikaten. Achten Sie auf fugenloose Verlegung und flache Übergänge. Lassen Sie sich die Sicherheitsmerkmale im Fachhandel demonstrieren. Nutzen Sie Nachrüstoptionen wie Trittschalldämmungen, um bestehende Böden sicherer zu machen. Vergleichen Sie die Prüfzeichen und bevorzugen Sie Produkte mit Blauem Engel oder A+ Label. Planen Sie bei Feuchträumen zusätzliche Rutschhemmung ein. Lassen Sie die Installation durch Fachbetriebe mit entsprechenden Qualifikationen durchführen.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie Sicherheitsmechanismen vom Fachbetrieb demonstrieren.

Erstellt mit Gemini, 11.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Moderne Bodenbeläge – Kindersicher und kindgerecht

Als Experte für Kindersicherheit und kindgerechte Produktgestaltung bei BAU.DE sehe ich in modernen Bodenbelägen weit mehr als nur eine stilvolle Grundlage für jeden Raum. Gerade wenn Kinder im Haushalt leben, rückt die Sicherheit auf dem Boden in den Fokus. Ein vermeintlich harmloser Boden kann durch seine Beschaffenheit, rutschige Oberflächen oder sogar die enthaltenen Materialien potenzielle Gefahren bergen. Daher ist es unerlässlich, bei der Auswahl von Bodenbelägen nicht nur auf Ästhetik und Praktikabilität zu achten, sondern vor allem auf die integrierten Sicherheitsmechanismen und die allgemeine Kindgerechtheit. Dies betrifft die Sturzprävention durch geeignete Oberflächentexturen, die Vermeidung von Stolperfallen durch fugenlose oder stufenlose Verlegung und die Auswahl von Materialien, die gesundheitlich unbedenklich sind. Auch die leichte Reinigbarkeit spielt eine Rolle, um hygienische Bedingungen zu gewährleisten, die für Kinder besonders wichtig sind. Wir betrachten hier die Produktmerkmale, die einen Bodenbelag sicher und kindgerecht machen – ganz im Sinne unserer Expertise bei BAU.DE.

Kindersicherheit: Worauf es ankommt

Wenn es um die Sicherheit von Kindern in den eigenen vier Wänden geht, spielt der Bodenbelag eine oft unterschätzte Rolle. Die Beschaffenheit der Oberfläche ist entscheidend, um Stürze zu minimieren, die für Kleinkinder und auch ältere Kinder jederzeit eine Verletzungsgefahr darstellen können. Rutschhemmende Eigenschaften sind daher ein primäres Auswahlkriterium. Moderne Bodenbeläge bieten hierfür vielfältige Lösungen, von speziell strukturierten Oberflächen bis hin zu matten Finishes, die die Reflexion von Licht reduzieren und somit die Rutschgefahr weiter senken. Auch die Fugenbildung ist ein wichtiger Aspekt; unebene oder erhöhte Fugen können zu Stolperfallen werden, insbesondere wenn Kinder mit kleineren Fahrzeugen wie Laufrädern oder Spielzeugautos unterwegs sind. Eine möglichst ebene und fugenlose Verlegung minimiert dieses Risiko.

Die chemische Zusammensetzung von Bodenbelägen ist ebenfalls von großer Bedeutung für die Kindersicherheit. Insbesondere Kleinkinder neigen dazu, Dinge in den Mund zu nehmen oder mit den Händen über den Boden zu krabbeln und dann die Hände zum Mund zu führen. Daher ist es essenziell, dass die Materialien frei von schädlichen Weichmachern, Schwermetallen oder anderen flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) sind. Zertifizierungen und Prüfsiegel, die auf Schadstofffreiheit getestet sind, geben hier zusätzliche Sicherheit. Die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit des Belags tragen ebenfalls zur Sicherheit bei, da brüchige Kanten oder abblätternde Beschichtungen vermieden werden, die zu scharfen Fragmenten werden könnten.

Sicherheitsmechanismen im Vergleich (Tabelle)

Die Vielfalt moderner Bodenbeläge bringt auch eine breite Palette an Sicherheitsmerkmalen mit sich. Diese sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, spielen aber eine entscheidende Rolle für die Kindersicherheit im Haushalt. Wir haben die wichtigsten Sicherheitsmechanismen und deren Funktion in der folgenden Tabelle zusammengefasst, um Ihnen eine klare Übersicht zu ermöglichen.

Sicherheitsmerkmale moderner Bodenbeläge
Sicherheitsmerkmal Funktion Normbezug/Prüfung Nachrüstbar?
Rutschhemmende Oberflächenstruktur: Spezielle Prägungen oder Oberflächenbehandlungen erhöhen die Reibung. Reduziert das Risiko von Ausrutschern und Stürzen, besonders bei Kindern, die noch unsicher auf den Beinen sind. Herstellerangaben, Prüfnormen für Fußbodenbeläge (z.B. DIN EN 13893 für dynamische Reibung). Aktuelle Sicherheitsnorm beim Fachhandel prüfen. Nein, ist integraler Bestandteil des Belags.
Fugenarme Verlegung: Einsatz von Klick-Systemen oder nahtlosen Verlegemethoden. Minimiert Stolperfallen und verhindert das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeiten in schwer zugängliche Bereiche. Herstellerangaben zur Verlegetechnik. Ja, durch sorgfältige Verlegung und passende Randprofile.
Schadstoffgeprüfte Materialien: Frei von kritischen Chemikalien wie VOCs, Formaldehyd, Schwermetallen. Gewährleistet eine gesunde Raumluft und verhindert gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Kleinkindern, die viel Bodenkontakt haben. Zertifizierungen wie Blauer Engel, Öko-Tex Standard 100, GEV-Siegel. Aktuelle Sicherheitsnorm beim Fachhandel prüfen. Nein, ist integraler Bestandteil des Produkts.
Stoß- und Schlagfestigkeit: Hochelastische Materialien absorbieren Stöße. Mildert die Aufprallenergie bei Stürzen und reduziert das Verletzungsrisiko. Herstellerangaben zur Produktperformance. Nein, ist eine Eigenschaft des Materials.
Brandverhalten: Materialien, die nicht leicht entflammbar sind oder eine geringe Rauchentwicklung aufweisen. Erhöht die Sicherheit im Brandfall, indem die Ausbreitung von Flammen verlangsamt wird. Prüfnormen für das Brandverhalten von Baustoffen (z.B. EN 13501-1). Aktuelle Sicherheitsnorm beim Fachhandel prüfen. Nein, ist eine Materialeigenschaft.
Hygienische Oberflächenversiegelung: Glatte, porenfreie Beschichtungen. Erschwert Bakterienwachstum und erleichtert die Reinigung, was für die Gesundheit von Kindern wichtig ist. Herstellerangaben zur Oberflächenbeschaffenheit. Nein, ist integraler Bestandteil der Oberflächenbehandlung.

Normen und Prüfzeichen für Kindersicherheit

Um die Sicherheit von Bodenbelägen für den Einsatz in kinderfreundlichen Umgebungen zu gewährleisten, existieren verschiedene Normen und Prüfzeichen, die Herstellern und Verbrauchern Orientierung bieten. Diese Prüfungen stellen sicher, dass die verwendeten Materialien bestimmte Standards bezüglich Schadstofffreiheit, Rutschfestigkeit und allgemeiner Gebrauchstauglichkeit erfüllen. Ein wichtiges Kriterium ist beispielsweise die Emission von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs), die sich negativ auf die Raumluftqualität auswirken können. Spezielle Siegel wie der „Blaue Engel“ oder das GEV-Siegel (Gemeinschaft zur Überprüfung der Emissions von Holzprodukten) kennzeichnen Produkte, die strengen Emissionsgrenzwerten entsprechen und somit als besonders raumklimafreundlich gelten.

Auch die Rutschfestigkeit von Bodenbelägen wird nach standardisierten Verfahren geprüft. Dies ist für Bereiche, in denen Kinder häufig spielen oder sich aufhalten, wie Wohnzimmer, Flure oder auch Badezimmer, von besonderer Bedeutung. Die entsprechende Kennzeichnung gibt Aufschluss darüber, wie gut der Boden auch bei feuchten Bedingungen oder bei schnellen Bewegungen Halt bietet. Die Prüfung auf schädliche Substanzen bezieht sich nicht nur auf die Raumluft, sondern auch auf den direkten Hautkontakt. Prüfzeichen wie der OEKO-TEX Standard 100 garantieren, dass das Material auf Schadstoffe geprüft wurde und für die Verwendung in Textilien und auch Bodenbelägen sicher ist. Es ist ratsam, sich vor dem Kauf über die aktuellen und relevanten Normen und Prüfzeichen zu informieren, da sich diese im Laufe der Zeit weiterentwickeln können.

Typische Gefahrenquellen und Lösungen

Eine der offensichtlichsten Gefahrenquellen bei Bodenbelägen ist deren Rutschigkeit. Insbesondere glatte Oberflächen wie polierte Fliesen oder bestimmte Vinylböden können bei Feuchtigkeit extrem rutschig werden. Dies stellt für kleine Kinder, die gerade laufen lernen, eine hohe Sturzgefahr dar. Die Lösung liegt in der Auswahl von Bodenbelägen mit einer ausgeprägten Rutschhemmung, die oft durch eine strukturierte Oberfläche oder spezielle Beschichtungen erreicht wird. Auch die Verlegung selbst spielt eine Rolle; eine fachgerechte Verlegung ohne hervorstehende Kanten oder Unebenheiten verhindert Stolperfallen. Bei Nassbereichen wie Bädern sind spezielle Duschmatten oder rutschhemmende Fliesen mit einer entsprechenden R-Klassifizierung unerlässlich.

Eine weitere potenzielle Gefahr können die Materialien sein, aus denen Bodenbeläge gefertigt sind. Billige Laminat- oder Vinylböden enthalten oft Weichmacher (Phthalate) und andere bedenkliche Chemikalien, die ausdünsten und die Raumluft belasten können. Langfristige Exposition gegenüber diesen Stoffen kann gesundheitliche Probleme verursachen, insbesondere bei Kindern, deren Körper empfindlicher auf solche Einflüsse reagieren. Moderne, qualitativ hochwertige Bodenbeläge, insbesondere solche mit entsprechenden Umwelt- und Gesundheitszertifikaten, sind frei von solchen Schadstoffen und bieten somit eine sichere Basis für das Kinderzimmer oder andere Wohnbereiche. Auch die fugenfreie Verlegung, beispielsweise bei Spachtelböden oder nahtlosen Vinylbahnen, reduziert das Risiko von Schmutzansammlungen und Bakterienwachstum, was ebenfalls zur allgemeinen Hygiene und damit zur Sicherheit beiträgt.

Nachrüstmöglichkeiten

Während viele sicherheitsrelevante Eigenschaften wie die Grundmaterialität oder die grundlegende Oberflächenstruktur eines Bodenbelags nicht nachträglich verändert werden können, gibt es dennoch Möglichkeiten, die Sicherheit und Kindgerechtheit eines bestehenden Bodens zu verbessern. Eine der einfachsten Nachrüstmaßnahmen ist die Verwendung von Teppichen oder Läufern in stark frequentierten Bereichen oder dort, wo Kinder oft spielen. Diese können nicht nur zusätzlichen Komfort bieten, sondern auch die Rutschfestigkeit erhöhen und die Fallenergie mildern. Wichtig ist hierbei, dass die Teppiche selbst rutschfest sind und über eine entsprechende Unterlage verfügen, damit sie nicht verrutschen und zur Stolperfalle werden.

In Badezimmern oder Küchen können spezielle Anti-Rutsch-Matten aus Gummi oder Silikon ausgelegt werden. Diese bieten sofortige Rutschfestigkeit auf Fliesen oder glatten Oberflächen. Für Türeingänge oder Übergänge zwischen verschiedenen Bodenbelägen können flache, fest verklebte Übergangsprofile angebracht werden, um Stolperkanten zu eliminieren. Auch nachträgliche Versiegelungen können bei bestimmten Bodenarten wie unbehandeltem Parkett oder Naturstein die Strapazierfähigkeit und die Reinigungsfreundlichkeit erhöhen, was indirekt zur Hygiene und Sicherheit beiträgt. Bei der Auswahl von Nachrüstprodukten ist stets auf deren Schadstofffreiheit zu achten, um die Raumluftqualität nicht zu beeinträchtigen.

Handlungsempfehlungen

Bei der Auswahl neuer Bodenbeläge sollten Sie stets die Bedürfnisse Ihrer Kinder in den Vordergrund stellen. Achten Sie auf eine hohe Rutschfestigkeit, besonders in Bereichen, in denen Kinder häufig spielen. Prüfen Sie die Zertifizierungen der Produkte auf Schadstofffreiheit und wählen Sie Materialien, die für ihre Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit bekannt sind, um Abnutzungen, die zu Stolperfallen werden könnten, zu vermeiden. Achten Sie auf eine fugenarme oder fugenlose Verlegung, um die Reinigungsfreundlichkeit zu maximieren und die Ansammlung von Schmutz und Keimen zu minimieren. Konsultieren Sie immer die Herstellerangaben bezüglich der Eignung für Fußbodenheizung und der spezifischen Pflegehinweise, um die Langlebigkeit und Funktionalität des Belags zu gewährleisten.

Informieren Sie sich über die verschiedenen Bodenarten wie Vinyl, Laminat, Parkett oder Linoleum und deren spezifische Vorteile in Bezug auf Kindersicherheit. Vinylböden bieten oft eine gute Kombination aus Strapazierfähigkeit, Feuchtigkeitsbeständigkeit und vielfältigen Designs, während Linoleumböden aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden und antistatische Eigenschaften aufweisen können. Parkettböden können nach einer entsprechenden Oberflächenbehandlung ebenfalls eine gute Wahl sein, erfordern jedoch oft mehr Pflege. Die Entscheidung für einen Bodenbelag sollte immer eine Abwägung zwischen Design, Funktionalität und den Sicherheitsaspekten für Kinder sein. Lassen Sie sich im Fachhandel umfassend beraten und vergleichen Sie die Produktmerkmale.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie Sicherheitsmechanismen vom Fachbetrieb demonstrieren und sich über die spezifischen Produkteigenschaften aufklären.

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