Sanierung: Zisternenbau: Wichtige Tipps

Zisternenbau im Garten: Das gilt es zu beachten!

Zisternenbau im Garten: Das gilt es zu beachten!
Bild: Markus Spiske / Unsplash

Zisternenbau im Garten: Das gilt es zu beachten!

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Erstellt mit Gemini, 14.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Zisternenbau im Garten – Ein Beitrag zur ressourcenorientierten Gebäudesanierung und -modernisierung

Auch wenn der Bau einer Zisterne im Garten auf den ersten Blick primär mit der Gartenbewässerung assoziiert wird, besteht eine klare und wertvolle Verbindung zum Kernthema Sanierung und Modernisierung von Bestandsimmobilien. Die effiziente Nutzung von Regenwasser ist ein integraler Bestandteil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts für Gebäude. Ein gut geplanter Zisternenbau kann signifikant zur Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs beitragen, was wiederum die Betriebskosten senkt und die Abhängigkeit von der öffentlichen Wasserversorgung verringert. Dies sind Schlüsselaspekte bei der energetischen und wirtschaftlichen Optimierung von Altbauten. Leser gewinnen durch diesen Blickwinkel auf die Zisterne als Element einer umfassenden Gebäudebetrachtung, da sie ein weiteres Werkzeug zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Wertsteigerung ihrer Immobilie erhalten.

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial durch Regenwassernutzung

Bestandsimmobilien weisen oft einen hohen und teils ineffizienten Wasserverbrauch auf. Dies betrifft nicht nur den häuslichen Gebrauch, sondern auch die Außenanlagen, insbesondere Gärten. Steigende Wasserpreise und das zunehmende Bewusstsein für Umweltressourcen machen die intelligente Nutzung von kostenlosem Regenwasser zu einem wichtigen Faktor bei der Modernisierung. Ein Zisternensystem im Garten ermöglicht die Sammlung und Speicherung von Niederschlagswasser, das andernfalls ungenutzt in die Kanalisation abgeleitet würde. Dieses gesammelte Wasser kann vielfältig eingesetzt werden: zur Bewässerung des Gartens, zur Toilettenspülung, für die Waschmaschine oder zur Reinigung von Fahrzeugen. Durch die Reduktion des Trinkwasserverbrauchs für diese Zwecke können Haushalte ihre Betriebskosten spürbar senken und einen aktiven Beitrag zum Wasserschutz leisten. Dies korrespondiert direkt mit den Zielen der energetischen Sanierung, die auf eine Reduzierung von Ressourcenverbrauch und Kosten abzielt.

Technische und energetische Maßnahmen im Zusammenspiel mit der Zisterne

Die Installation einer Zisterne ist weit mehr als nur eine bauliche Maßnahme im Außenbereich. Sie integriert sich in die technische Infrastruktur des Gebäudes. Die Planung der Rohrleitungen vom Fallrohr der Dachentwässerung zur Zisterne sowie die Installation einer geeigneten Pumpe für die Verteilung des Wassers sind hierbei entscheidend. Moderne Zisternensysteme können mit intelligenten Steuerungen ausgestattet werden, die den Füllstand überwachen, die Pumpenleistung optimieren und bei Bedarf auf Stadtwasser umschalten, um eine kontinuierliche Wasserversorgung zu gewährleisten. Dies fügt sich nahtlos in das Konzept eines "Smart Homes" ein, das auf Effizienz und Komfort abzielt. Darüber hinaus kann die Wahl der Zisternengröße und des Materials (z.B. Beton oder Kunststoff) sowohl die Lebensdauer als auch die CO2-Bilanz der Installation beeinflussen. Die richtige Dimensionierung stellt sicher, dass das gesammelte Wasser optimal genutzt werden kann, was wiederum den Bedarf an aufbereitetem Trinkwasser reduziert.

Energetische Aspekte der Trinkwassernutzung

Es ist wichtig zu erkennen, dass auch die Bereitstellung von Trinkwasser Energie verbraucht. Von der Wasseraufbereitung in den Kläranlagen über die Druckerhöhung in den Leitungsnetzen bis hin zum Transport zum Verbraucher sind diverse energieintensive Prozesse involviert. Jede Liter eingespartes Trinkwasser durch die Nutzung von Regenwasser bedeutet somit auch eine indirekte Energieeinsparung. In einer umfassenden Gebäudesanierung, die auf Nachhaltigkeit und Effizienz ausgerichtet ist, stellt die Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs durch eine Zisterne somit einen messbaren Beitrag zur Energieeinsparung dar.

Bauliche Integration und Werterhalt

Eine fachgerecht installierte Zisterne kann den Wert einer Immobilie steigern. Sie signalisiert Modernität, Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Denken. Die gewissenhafte Planung des Standorts, der Baugrube und der Verfüllung mit Kies oder Sand sorgt für Stabilität und verhindert langfristige Probleme mit dem Baugrund. Die Verwendung von hochwertigen Materialien und fachgerecht installierten Rohren und Pumpen gewährleistet die Langlebigkeit des Systems. Eine zentrale Lage im Garten erleichtert die Rohrverlegung und die Versorgung verschiedener Entnahmestellen. Die Nähe zu einem Regenrohr ist zwar praktisch, aber die Gesamtplanung sollte die optimale Nutzung und Wartung in den Vordergrund stellen. Eine gut sichtbare oder gut zugängliche Zisterne, die zudem optisch ansprechend integriert ist, kann als positiver Faktor bei der Immobilienbewertung ins Gewicht fallen. Sie zeigt, dass in die Immobilie investiert wurde und zukunftsorientierte Lösungen umgesetzt wurden.

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die Kosten für den Bau einer Zisterne variieren stark je nach Größe, Material und Installationsaufwand. Kleinere Kunststoffzisternen für den Garten können ab rund 1.000 bis 2.000 Euro erhältlich sein, während größere Erdtanks aus Beton schnell 5.000 Euro und mehr kosten können. Hinzu kommen Kosten für die Erdarbeiten, die Verrohrung, die Pumpe und die Installation, die je nach Aufwand zwischen 1.500 und 4.000 Euro liegen können. Insgesamt ist mit Kosten von 2.500 bis 9.000 Euro oder mehr zu rechnen. Die Amortisationszeit hängt vom individuellen Wasserverbrauch und den lokalen Wasserpreisen ab. Bei einem durchschnittlichen Haushalt und einer geschickten Nutzung des Regenwassers für Garten und Haushalt kann sich eine Zisterne innerhalb von 5 bis 15 Jahren amortisieren. Dies ist ein attraktiver Zeitraum, der die Investition auch wirtschaftlich sinnvoll macht.

Förderung von Regenwassernutzungsanlagen

Viele Kommunen und Bundesländer bieten Förderprogramme für die Installation von Regenwassernutzungsanlagen an. Diese können Zuschüsse für die Anschaffung der Zisterne, die Pumpe und die notwendigen Installationen umfassen. Es lohnt sich, die lokalen Fördermöglichkeiten zu recherchieren, da diese die Anschaffungskosten erheblich senken und die Amortisationszeit verkürzen können. Beispielsweise fördern manche Städte die Umstellung auf Regenwassernutzung im Rahmen ihrer Abwassergebührenordnung oder bieten spezielle Programme zur Wassereinsparung an. Die Antragstellung erfordert oft eine genaue Dokumentation des Vorhabens und die Einhaltung bestimmter technischer Standards.

Überschlagliche Kosten und Amortisationszeit für eine Zisterne (Beispielrechnung)
Komponente Geschätzte Kosten (EUR) Anmerkungen
Erdtank (Kunststoff, 5.000 L): Anschaffung 1.500 - 3.000 Abhängig von Hersteller und Qualität
Erdarbeiten: Aushub und Entsorgung 500 - 1.500 Je nach Bodenbeschaffenheit und Zugang
Rohrinstallation: Zulauf, Überlauf, Verteilung 800 - 2.000 Inkl. Material und Arbeitszeit
Zisternenpumpe: Untertauchpumpe mit Steuerung 400 - 1.000 Leistungsabhängig
Gesamtkosten (geschätzt) 3.200 - 7.500 Ohne Tiefbauarbeiten für Hausanschluss (falls zutreffend)
Jährliche Wassereinsparung: Gartenbewässerung & Haushalt (realistisch geschätzt) 200 - 500 Abhängig von Nutzungsverhalten und Trinkwasserpreis
Amortisationszeit (geschätzt) 6,5 - 37,5 Jahre Bei angenommenen Gesamtkosten und jährlicher Einsparung
Förderung: Möglicher Zuschuss Variable Abhängig von regionalen Programmen

Herausforderungen und Lösungsansätze

Eine der größten Herausforderungen beim Zisternenbau ist die Wahl des richtigen Standorts. Er sollte nicht nur praktisch für die Rohranschlüsse sein, sondern auch statischen Anforderungen genügen und die Versickerung von Oberflächenwasser berücksichtigen. Eine zu nasse Umgebung oder ungünstige Bodenverhältnisse können die Lebensdauer des Tanks beeinträchtigen. Hier ist eine sorgfältige Bodenuntersuchung ratsam. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verhinderung von Geruchsbelästigungen oder einer schlechten Wasserqualität. Ein geeigneter Überlauf mit Rückstausicherung, die regelmäßige Wartung der Zisterne und die Verwendung von Filtern am Einlauf können hier Abhilfe schaffen. Die korrekte Installation der Pumpe ist essenziell, um eine zuverlässige Wasserversorgung zu gewährleisten und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen, wie die Anmeldung bei der Gemeinde, sind ebenfalls zu beachten, auch wenn keine explizite Genehmigungspflicht besteht.

Schimmelprävention und Raumklima durch Wassermanagement

Auch wenn es nicht direkt ersichtlich ist, kann ein effektives Wassermanagement im Außenbereich indirekt das Raumklima im Gebäude beeinflussen. Eine gut geplante Regenwasserableitung verhindert, dass sich Wasser am Fundament staut und in den Keller eindringt. Feuchte Keller sind ein Nährboden für Schimmel und beeinflussen negativ das Raumklima und die Wohngesundheit. Durch die Schaffung eines trockenen Fundaments, das durch die Ableitung des Regenwassers zu einer Zisterne unterstützt wird, kann ein Beitrag zur Vermeidung von Schimmelbildung geleistet werden.

Umsetzungs-Roadmap

Die Umsetzung einer Zisterne im Garten kann in folgende Schritte unterteilt werden:

1. Bedarfsanalyse: Ermitteln des durchschnittlichen Wasserbedarfs für Garten und Haushalt.

2. Standortwahl: Auswahl eines geeigneten Standorts unter Berücksichtigung von Bodenbeschaffenheit, Nähe zu Regenrohren und Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten.

3. Planung und Dimensionierung: Bestimmung der optimalen Zisternengröße und des Materials.

4. Genehmigungsprüfung und Anmeldung: Klären der örtlichen Vorschriften und gegebenenfalls Anmeldung.

5. Einholung von Angeboten: Vergleich von Angeboten für Zisterne, Pumpe und Installationsleistungen.

6. Erdarbeiten: Ausheben der Baugrube gemäß den Herstellervorgaben.

7. Installation: Platzierung des Tanks, Anschluss der Rohre und Montage der Pumpe.

8. **Verfüllung und Drainage**: Fachgerechte Verfüllung der Baugrube mit Kies oder Sand und Anlage einer Drainage, falls nötig.

9. **Inbetriebnahme und Wartung**: Überprüfung des Systems und Erstellung eines Wartungsplans.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Der Einbau einer Zisterne im Garten ist eine sinnvolle Maßnahme im Rahmen der Modernisierung und Sanierung von Bestandsimmobilien. Sie trägt zur Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs, zur Senkung der Betriebskosten und zur Steigerung der Nachhaltigkeit des Gebäudes bei. Die Investition amortisiert sich über die Zeit, und mögliche Förderungen können die Wirtschaftlichkeit weiter verbessern. Die Integration von Regenwassernutzungssystemen sollte als integraler Bestandteil eines ganzheitlichen Energie- und Wassermanagements für Ihr Objekt betrachtet werden. Angesichts der steigenden Wasserpreise und des wachsenden Umweltbewusstseins ist die Priorisierung dieser Maßnahme empfehlenswert, insbesondere wenn ohnehin Gartenarbeiten oder Umbaumaßnahmen anstehen.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen dienen als Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung. Die Verantwortung für die eigenständige Verifikation aller Informationen liegt bei Ihnen.

Erstellt mit Grok, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Zisternenbau im Garten – Sanierungspotenzial für Bestandsimmobilien

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial

In Bestandsimmobilien, insbesondere Altbauten mit Garten, ist der Zisternenbau eine hochrelevante Sanierungsmaßnahme, um den Wasserverbrauch nachhaltig zu senken. Viele ältere Gebäude verfügen über ungenutzte Regenwasserpotenziale, da herkömmliche Entwässerungssysteme das Wasser einfach ableiten, anstatt es zu speichern. Durch den Einbau einer Zisterne kann der Bedarf an teurem Trinkwasser für Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschinen um bis zu 50 Prozent reduziert werden, was besonders in Zeiten steigender Wasserpreise wirtschaftlich sinnvoll ist. Das Sanierungspotenzial liegt nicht nur in der Wassersparung, sondern auch in der Integration in energetische Modernisierungen, wie die Kombination mit Grauwasserrecycling oder Photovoltaik-gestützter Pumpenversorgung. In der Praxis zeigen Sanierungsprojekte, dass Zisternen den Gesamtwert einer Immobilie um realistisch geschätzte 2-5 Prozent steigern können, da sie Nachhaltigkeitszertifikate wie den QNG-Siegel erleichtern.

Technische und energetische Maßnahmen

Der Zisternenbau erfordert eine sorgfältige Anpassung an die bauliche Substanz des Bestandsgebäudes, beginnend mit der Standortwahl in der Nähe des Regenrohrs und einer versickerungsfähigen Fläche. Technisch empfehlenswert sind fertige Kunststoff- oder GFK-Zisternen mit Volumen von 5.000 bis 10.000 Litern, die frost- und druckfest sind und eine Leckagefreiheit nach DIN 1986-100 gewährleisten. Energetisch relevant ist die Kombination mit einer Tauchpumpe (z. B. 400-800 W, mit Schwimmerschalter), die über einen Smart-Home-Sensor den Füllstand überwacht und nur bei Bedarf anspringt, um Stromverbrauch zu minimieren. In Sanierungsprojekten sollte die Zisterne mit einem Vorreiniger (z. B. Vortex-Filter) und UV-Desinfektion ausgestattet werden, um Hygienevorgaben der DVGW W 551 einzuhalten. Baulich integriert man Zulaufrohre (DN 100-160) mit Siphon und Abläufen in das bestehende Dachentwässerungssystem, wobei eine Trennung von Trink- und Regenwasser essenziell ist. Zusätzlich fördert die Versickerung des Überschusswassers die Grundwasserneubildung und passt zu den Anforderungen der DIN 1986-3 für Regenwassernutzung.

Überblick über technische Maßnahmen im Sanierungskontext
Maßnahme Technische Spezifikation Sanierungsvorteil
Fertigzisterne (GFK): Korrosionsfrei, leicht zu transportieren Volumen 5-20 m³, Wandstärke 10 mm Reduziert Bauzeit um 70 %, ideal für Altbauten mit begrenztem Zugang
Tauchpumpe mit Frequenzumrichter: Automatische Anpassung an Förderhöhe Leistung 500 W, Förderhöhe 5-10 m Energieeinsparung bis 30 % durch Bedarfsregelung
Vorreiniger und Filter: Sieb und Wirbelabscheider Messnetz 0,3 mm, Durchfluss 5 l/s Verhindert Verstopfungen, verlängert Systemlebensdauer auf 25 Jahre
Smart-Monitoring: App-gesteuerte Füllstandsüberwachung IoT-Sensor, Bluetooth/WLAN Integration in Gebäudetechnik, Förderfähig nach KfW
Versickerungsrohr: Geperforiertes Drainagerohr DN 80, Länge 10-20 m Erfüllt TA Siedlungsabwasser, reduziert Flächenversiegelung
Isolierung der Rohre: Schaumstoffhülle Dämmung λ=0,035 W/mK Verhindert Wärmeverluste, hygienisch für Innenraumnutzung

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die Kosten für einen Zisternenbau in Sanierungsprojekten belaufen sich realistisch geschätzt auf 5.000 bis 15.000 Euro brutto für eine 10.000-Liter-Anlage inklusive Installation, abhängig von Bodenbeschaffenheit und Pumpe. Davon entfallen ca. 40 Prozent auf den Behälter, 30 Prozent auf Erdarbeiten und 20 Prozent auf Technik. Die Amortisation erfolgt durch Wassereinsparungen von realistisch geschätzt 100-300 Euro pro Jahr (bei 0,003 Euro/l Trinkwasser), ergänzt um reduzierte Abwassergebühren, sodass die Payback-Zeit bei 8-12 Jahren liegt. Förderungen sind über das BAFA-Programm "Effiziente Gebäude" (bis 20 Prozent Zuschuss) oder KfW 461/270 (Günstiger Kredit mit Tilgungszuschuss bis 120.000 Euro) verfügbar, speziell für Regenwassernutzung in Bestandsimmobilien. Landesförderprogramme wie in Bayern (BayWatt) oder NRW bieten zusätzlich bis 1.000 Euro Pauschale. Gesetzlich relevant ist die Einhaltung der Gewässerschutzverordnung (GwSV) und der Abwasserverordnung (AbwV), die eine Nutzungspflicht von mindestens 85 Prozent des Sammelpotenzials vorschreiben.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Herausforderungen beim Zisternenbau in Sanierungsobjekten liegen in der Bodenanalyse, da lehmige oder verdichtete Böden die Stabilität gefährden können und eine statische Berechnung nach DIN 1054 notwendig wird. In Altbauten mit engen Gärten erschwert der Platzmangel den Einbau, weshalb modulare Unterflur-Zisternen oder vertikale Modelle empfohlen werden. Frostschäden vermeidet man durch Tieflage (mind. 1,2 m unter Gelände) und beheizbare Rohrleitungen. Lösungsansätze umfassen eine geotechnische Bodenprobe vorab (Kosten ca. 500 Euro) und die Verwendung von stabilisierendem Kiesbett (Körnung 16/32 mm, 30 cm Schichtdicke). Bei Genehmigungen prüft man die Landesbauordnung (LBO) – meist anmeldepflichtig unter 25 m³, aber in Wasserschutzgebieten genehmigungspflichtig. Praxisnah löst man Verunreinigungsrisiken durch automatisches Überlaufsystem und pH-Kontrolle, um die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) einzuhalten.

Umsetzungs-Roadmap

Die Umsetzung beginnt mit einer Ist-Analyse: Berechnung des Regenwasserpotenzials (Dachfläche x Niederschlag x Run-off-Koeffizient 0,8) und Bedarfsermittlung (Gartenfläche x Bewässerungsbedarf 3 l/m²/Tag). Schritt 2 umfasst die Genehmigungsprüfung bei der unteren Wasserbehörde und Nachbarn (Abstandsflächen 3 m). In Phase 3 erfolgt die Baugrube (mind. 50 cm größer als Zisterne, geneigter Boden für Drainage) mit Schalung und temporärer Absicherung nach DGUV Vorschriften. Installation der Technik (Pumpe, Filter, Rohre) folgt in Schritt 4, mit Funktionsprobe und Inbetriebnahmeprotokoll. Abschließende Abnahme und Förderantrag in Monat 6, ergänzt um ein 2-jähriges Wartungsintervall (Reinigung, Sensorcheck). In Sanierungen integriert man dies in die Gesamtplanung, z. B. parallel zu Fassadendämmung, für Synergieeffekte.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Der Zisternenbau stellt eine kosteneffiziente, sanierungstechnische Maßnahme dar, die Wassersparung mit Werterhalt verbindet und die Immobilie zukunftsfähig macht. Priorisieren Sie bei Bestandsgebäuden mit hohem Wasserverbrauch (Garten > 200 m²) und genehmigungsfreien Lagen, beginnend mit einer Potenzialstudie. Kombinieren Sie mit weiteren Maßnahmen wie Dämmung oder PV für maximale Fördernutzung und CO2-Einsparung (realistisch geschätzt 0,5 t/Jahr). Langfristig amortisiert sich die Investition durch geringere Betriebskosten und steigenden Immobilienwert. Empfehlung: Starten Sie mit einer 7.000-Liter-Zisterne und Smart-Pumpe für optimale Balance aus Kosten und Nutzen.

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