Design: Brennholz als erneuerbare Energie
EU-Entscheidung: Brennholz gilt weiterhin als erneuerbare Energiequelle
EU-Entscheidung: Brennholz gilt weiterhin als erneuerbare Energiequelle
— EU-Entscheidung: Brennholz gilt weiterhin als erneuerbare Energiequelle. Der Brennstoff Holz zählt weiterhin als erneuerbarer Energieträger, darf gefördert und ausgebaut werden. Ursprünglich wollte die EU die Energieholz-Nutzung aus dem Wald reduzieren. Nach den Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Kommission, Parlament und Rat zur Erneuerbaren Energien-Richtlinie (RED III) wurde beschlossen, dass Brennholz weiterhin als erneuerbarer Energieträger einzustufen ist. Besitzer von Holzfeuerstätten, die Ofenbau-Branche die Wald- und Forstwirtschaft können aufatmen. ... weiterlesen ...
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Schwerpunktthemen: Brennholz Energie Energiequelle Energiewende Erneuerbar Forstwirtschaft Holz Holzfeuerstätte Holznutzung
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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026
DeepSeek: EU-Entscheidung: Brennholz gilt weiterhin als erneuerbare Energiequelle – Design & Gestaltung
Auf den ersten Blick scheint die EU-Entscheidung zur Einstufung von Brennholz als erneuerbare Energiequelle wenig mit Design und Gestaltung zu tun zu haben. Doch bei genauerer Betrachtung eröffnet dieser politische Beschluss enorme gestalterische Perspektiven für die moderne Raum- und Produktgestaltung. Die Bestätigung von Holz als regenerativem Energieträger sichert die langfristige Relevanz von Holzfeuerstätten, die nicht nur funktionale Wärmequellen sind, sondern zentrale ästhetische Elemente in der Wohnraumgestaltung darstellen. Von der Materialität des Brennholzes über die Formensprache moderner Öfen bis hin zur Integration von Wärmequellen in unterschiedliche Einrichtungsstile – die gestalterische Auseinandersetzung mit dem Thema ist vielfältig und tiefgreifend. Im Folgenden wird untersucht, wie die politische Weichenstellung die Designmöglichkeiten beeinflusst und welche Trends sich in der aktuellen Gestaltung von Holzfeuerstätten abzeichnen.
Aktuelle Designtrends
Laut aktuellen Designberichten zeichnet sich bei Holzfeuerstätten ein klarer Trend zur Verschmelzung von traditionellem Handwerk und moderner Formensprache ab. War der Kaminofen früher oft ein rein funktionales Element, das in Nischen versteckt wurde, rückt er heute als inszeniertes Designobjekt in den Mittelpunkt des Raumes. Minimalistische, zylindrische oder kubische Grundformen aus Stahl oder Gusseisen treffen auf warme, natürliche Materialien wie Speckstein, Keramik oder Schamott. Besonders gefragt sind Modelle mit großflächigen Panoramafenstern aus hitzebeständigem Keramikglas, die den Blick auf das Flammenspiel freigeben und einen meditativen Charakter erzeugen. Die Reduktion auf das Wesentliche – Feuer, Luft, Stein und Metall – steht dabei im Vordergrund. Gleichzeitig erleben historische Formen wie der klassische Kachelofen eine Renaissance, jedoch in zeitgenössischer Interpretation: Klare Linien, matte Oberflächen und dezente Farben ersetzen die verschnörkelten Ornamente vergangener Jahrhunderte.
Gestaltungsoptionen im Vergleich (Tabelle)
| Stilrichtung | Merkmale | Passende Materialien | Wirkung |
|---|---|---|---|
| Skandinavisch-minimalistisch: Klare Geometrien, helle Farben, Fokus auf Funktion | Zylindrische oder quadratische Grundform, matte Oberflächen, große Glasscheiben | Weißes Stahlblech, hellgrauer Speckstein, Esche-Holz für Verkleidungen | Ruhe, Leichtigkeit, moderne Eleganz, ideal für offene Grundrisse |
| Industriell-urban: Rau, robust, sichtbare Technik | Schwarzstahl, sichtbare Schweißnähte, massive Roste, dunkle Gläser | Cortenstahl, Gusseisen Recycling-Aluminium | Kühle Ästhetik, starke Präsenz, Kontrast zu weichen Möbeln |
| Klassisch-traditionell: Zeitlose Formen, handwerkliche Details | Gerundete Ecken, Dekorelemente, Kachelverkleidungen | Handgefertigte Keramikkacheln, Messing oder Kupfer, Naturstein | Wärme, Geborgenheit, Wertigkeit, Bezug zur Handwerkstradition |
| Organisch-natürlich: Fließende Formen, Nachhaltigkeit im Fokus | Runde, fließende Übergänge, Lehm- oder Putzoberflächen | Lehmputz, unbehandeltes Eichenholz, Lavastein, Hanfdämmung | Natürlichkeit, Erdverbundenheit, angenehmes Raumklima durch Lehm |
| Futuristisch-high-tech: Innovative Technik als Gestaltungselement | Touchscreen-Steuerung, integrierte Lüftung, LED-Beleuchtung im Brennraum | Carbon, Edelstahl gebürstet, Spezialglas mit Wärmeschutz | Technologische Faszination, Effizienz als Inszenierung, klare Kante |
Farben, Materialien und Oberflächen
Die Farbpalette für moderne Holzfeuerstätten orientiert sich stark an den natürlichen Farbtönen ihrer Umgebung. Dominant sind Erdtöne wie warme Grautöne (vergleichbar mit RAL 7030 Stein-grau oder RAL 7032 Kieselgrau) sowie tiefe Schwarztöne (RAL 9005 Tiefschwarz) und matte Weißtöne (RAL 9016 Verkehrsweiß). Bei Kachelöfen erleben natürliche Farbgebungen aus dem NCS-System (Natural Colour System) eine Renaissance: gedeckte Grüntöne (NCS S 4005-G20Y), sanfte Blaugraus (NCS S 3500-N) und zarte Sandtöne (NCS S 1005-Y20R) ersetzen die knalligen Farben der 1970er Jahre. Hinsichtlich der Oberflächen setzen Hersteller auf Haptik und Langlebigkeit: Gebürsteter Edelstahl erzeugt einen matten Glanz, der weniger anfällig für Fingerabdrücke ist. Speckstein wird gerne in seiner natürlichen, leicht rauen Beschaffenheit belassen, da er die Wärme besonders gut speichert und gleichmäßig abgibt. Gusseisen wird zunehmend mit spezieller Emaillebeschichtung versehen, die sowohl kratzfest ist als auch in trendigen Pastelltönen wie Altrosa oder Salbeigrün erhältlich ist. Die aktuellen Designtrends legen großen Wert auf die Kombination verschiedener Oberflächenstrukturen: eine raue, sandgestrahlte Metallfläche neben einer glatten, glasierten Kachel.
Stilrichtungen und ihre Merkmale
Die Entscheidung der EU zugunsten des Brennholzes katalysiert die Entwicklung hin zu einer noch individuelleren Gestaltung von Holzfeuerstätten. Besonders hervorzuheben ist der Trend zur maßgeschneiderten Raum-in-Raum-Lösung. Anstatt eines seriellen Kaminofens wird immer häufiger ein individuell planbares Element gewünscht, das als räumliche Skulptur fungiert. Dies kann eine raumhohe Feuerstelle aus rückwärtig belüftetem Stahl sein, die gleichzeitig als Raumteiler dient. Eine weitere Stilrichtung ist der sogenannte „Clean-Burn-Ofen“, bei dem das Design der Verbrennungstechnik folgt: Die Luftzufuhr wird nicht mehr über mechanische Klappen, sondern über eine schwebend wirkende, berührungsempfindliche Glasleiste gesteuert, die nahtlos in die Front integriert ist. Auch die Integration von Konvektionsgittern oder Warmluftauslässen wird gestalterisch aufgelöst – sie werden zu dezente Linien, die die ansonsten geschlossene Oberfläche rhythmisch gliedern. Merkmal dieser neuen Stilrichtung ist die vollständige Verschmelzung von technischer Notwendigkeit und ästhetischem Ausdruck.
Funktion und Ästhetik verbinden
Die Verbindung von Funktionalität und Design stellt höchste Ansprüche an die Material- und Formwahl. Einerseits muss eine Holzfeuerstätte physikalische Gesetze erfüllen – sie benötigt eine korrekte Verbrennungsluftführung, optimale Wärmeabstrahlung und eine sichere Ascheentsorgung. Andererseits soll das Objekt den persönlichen Geschmack widerspiegeln und zum Blickfang werden. Moderne Designer lösen diesen Spagat auf elegante Weise: Der Aschebehälter wird hinter einer filigranen, an die Möbelfront angelehnten Metallklappe versteckt. Der Sockel wird auf Gehrung gearbeitet und bildet so einen schwebenden Abschluss zum Boden – praktische Reinigung trifft auf optische Leichtigkeit. Der Brennraum wird so gestaltet, dass das Brennholz nicht nur technisch optimal verbrennt, sondern auch ästhetisch arrangiert werden kann – etwa als aufgeschichtete Pyramide, die an einen traditionellen Lagerfeuerplatz erinnert. Die Wärmespeicherung wird nicht durch monströse Verkleidungen, sondern durch schlanke, hochwirksame Speicherkerne aus Schamott erreicht, die in einer formschönen Außenhaut aus Speckstein oder Keramik stecken. Auch der Aspekt der Nachhaltigkeit fließt in die Gestaltung ein: Viele Hersteller verwenden für die Ummantelung Recycling-Materialien oder regional gewonnene Natursteine, die den CO₂-Fußabdruck reduzieren.
Handlungsempfehlungen
Wenn Sie eine neue Holzfeuerstätte planen, sollten Sie sich zunächst überlegen, welche Rolle das Objekt in Ihrem Wohnraum spielen soll: Soll es ein dezenter Wärmespender sein oder ein dominant inszeniertes Designelement? Messen Sie den Raum exakt aus und fertigen Sie eine einfache Skizze mit den Sichtachsen an – der Ofen sollte aus den wichtigsten Standorten im Raum (Sofa, Esstisch) optimal sichtbar sein. Wählen Sie das Material nach Ihren gewünschten Eigenschaften: Speckstein ist ideal für gleichmäßige Wärmeabgabe und taktile Qualität, Stahl für schnelle Aufheizzeiten und moderne Optik. Achten Sie auf die Farbe des Glases: leicht getöntes Ceran-Glas (Verwendung einer Grau- oder Braun-Tönung) mildert den Blick in den Brennraum etwas ab, wirkt aber tagsüber edler als klares Glas. Empfehlenswert ist auch die Abstimmung der Ofenfront mit bereits vorhandenen Möbelfronten – kombinieren Sie beispielsweise die Farbe des Küchengriffs (Edelstahl, Schwarz) mit den Griffelementen des Ofens. Vergessen Sie nicht die Sichtachse nach draußen: Ein Ofen in der Nähe einer bodentiefen Fensterfront reflektiert das Tageslicht auf den Speckstein und erzeugt eine wunderbare Lichtstimmung.
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- Wie lassen sich moderne Holzfeuerstätten in einen skandinavischen Einrichtungsstil integrieren, ohne den minimalistischen Charakter zu stören?
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Erstellt mit Gemini, 12.06.2026
Gemini: EU-Entscheidung: Brennholz als erneuerbare Energiequelle – Gestaltungsaspekte und Trends für Innenräume
Obwohl die EU-Entscheidung primär auf die Energiepolitik abzielt, birgt die Einstufung von Brennholz als erneuerbare Energiequelle tiefgreifende Implikationen für die Gestaltung unserer Lebensräume. Die damit verbundene Wertschätzung für natürliche, nachwachsende Rohstoffe und traditionelle Heizformen eröffnet neue Perspektiven für die Produktgestaltung und die Ästhetik von Wohnbereichen. Als Experten für Design und Gestaltung bei BAU.DE sehen wir hier eine aufregende Chance, die Verbindung von Funktionalität, Nachhaltigkeit und stilvollem Ambiente neu zu definieren. Die Wahl des richtigen Heizsystems, insbesondere moderner Holzfeuerstätten, ist nicht nur eine Frage der Energieeffizienz, sondern auch ein Schlüsselelement für die Schaffung einer behaglichen und ästhetisch ansprechenden Atmosphäre, die den aktuellen Designtrends entspricht.
Aktuelle Designtrends
Die gestiegene Akzeptanz von Brennholz als erneuerbare Energiequelle spiegelt sich deutlich in aktuellen Designtrends wider, die eine Rückbesinnung auf natürliche Materialien und authentische Erlebnisse betonen. In der Innenraumgestaltung dominieren warme, erdige Farbtöne, die an Holz, Stein und Lehm erinnern. Diese Farbkonzepte schaffen eine beruhigende und gleichzeitig lebendige Atmosphäre, die durch gezielte Beleuchtung und natürliche Textilien noch verstärkt wird. Der Trend geht hin zu einem minimalistischen, aber dennoch warmen und einladenden Stil, bei dem jedes Element eine bewusste Entscheidung für Nachhaltigkeit und Ästhetik darstellt. Die Kombination aus modernen, geradlinigen Formen und rustikalen Elementen, wie sichtbare Holzstrukturen, erzeugt einen spannenden Kontrast, der Räumen Charakter verleiht.
Besonders im Fokus steht die Verwendung von Holz in seiner Vielfalt – von hellen Eschen- und Ahornvarianten bis hin zu dunkleren Nussbaum- oder Eichentönen. Diese Hölzer finden nicht nur als Verkleidungen oder Möbel Anwendung, sondern auch zunehmend in der Gestaltung von modernen Holzfeuerstätten. Die Ästhetik moderner Öfen und Kamine wird dabei immer wichtiger. Sie entwickeln sich von reinen Heizgeräten zu designorientierten Objekten, die das Herzstück eines Raumes bilden können. Klare Linien, großzügige Glasflächen für den Blick auf das Flammenspiel und hochwertige Oberflächenmaterialien sind hierbei charakteristisch. Die Integration dieser Elemente in das Gesamtkonzept eines Raumes ermöglicht es, Funktionalität und Design harmonisch zu vereinen und ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit zu schaffen, das durch die EU-Entscheidung zur erneuerbaren Energiequelle nochmals an Bedeutung gewinnt.
Gestaltungsoptionen im Vergleich (Tabelle)
Die Entscheidung für eine Holzfeuerstätte als primäre oder ergänzende Heizquelle hat weitreichende gestalterische Konsequenzen. Moderne Anlagen bieten eine breite Palette an Designoptionen, die sich nahtlos in unterschiedliche Stilrichtungen integrieren lassen. Von puristischen Kaminöfen bis hin zu repräsentativen Kachelöfen, die nicht nur wärmen, sondern auch als architektonisches Element fungieren können, ist die Vielfalt groß. Bei der Auswahl sollte nicht nur die technische Leistung, sondern auch die optische Wirkung im Raum berücksichtigt werden. Die Materialien, Oberflächen und die Formgebung spielen dabei eine entscheidende Rolle für die Schaffung der gewünschten Atmosphäre. Die EU-Entscheidung unterstreicht zudem die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit, was sich in der Wahl von Materialien und der Langlebigkeit der Produkte widerspiegeln sollte.
| Stilrichtung | Merkmale | Passende Materialien | Wirkung im Raum |
|---|---|---|---|
| Minimalistisch-Modern: Klare Linien, reduzierte Formen, oft integriert in Wandelemente. | Fokus auf Funktion und klare Ästhetik, wenige sichtbare Elemente. | Glatte Stahl- oder Keramikoberflächen, Glasfronten, integrierte Holzfächer. | Schafft ein aufgeräumtes, elegantes und modernes Ambiente. Betont die Architektur des Raumes. |
| Rustikal-Natürlich: Traditionelle Formen, sichtbare Holzdetails, oft als freistehende Elemente. | Betonung der Gemütlichkeit und natürlichen Wärme, oft mit Ornamenten. | Naturstein, handgefertigte Keramikkacheln, Gusseisen, Sichtbeton mit Holzverkleidung. | Erzeugt ein behagliches, traditionelles und einladendes Wohngefühl. Ideal für Landhausstile oder Chalets. |
| Klassisch-Elegant: Dezente Verzierungen, hochwertige Materialien, oft mit einer Kachelofen-Verkleidung. | Zeitlose Ästhetik, die Wert auf Handwerkskunst und edle Optik legt. | Feinsteinzeug-Kacheln in dezenten Farben, Marmor-Akzente, poliertes Metall. | Verleiht dem Raum eine edle, repräsentative und beständige Ausstrahlung. Passt gut zu klassischen Interieurs. |
| Skandinavisch: Helle Farben, schlichte Formen, oft kombiniert mit natürlichen Holzoberflächen. | Funktionalität, Helligkeit und ein Gefühl von Weite stehen im Vordergrund. | Helle Hölzer, weiße oder graue Keramik, minimalistisches Gusseisen. | Sorgt für ein helles, freundliches und aufgeräumtes Ambiente, das Leichtigkeit vermittelt. |
| Industrial-Chic: Rohe Materialien, sichtbare Konstruktionselemente, oft als Kontrast zu modernen Möbeln. | Bewusste Kombination aus Werkstoffcharakter und moderner Einrichtung. | Beton, Sichtmauerwerk, rohes Gusseisen, dunkle Metalloberflächen. | Setzt markante Akzente und verleiht dem Raum eine urbane, authentische Note. |
Farben, Materialien und Oberflächen
Die farbliche Gestaltung von Räumen, in denen moderne Holzfeuerstätten integriert sind, profitiert von der EU-Entscheidung zur Förderung erneuerbarer Energien. Dies motiviert eine stärkere Hinwendung zu natürlichen und beruhigenden Farbpaletten. Warme Erdtöne wie Sand (NCS S 2005-Y10R), Terrakotta (RAL 4004) oder verschiedene Grüntöne (z.B. RAL 6005 Moosgrün) eignen sich hervorragend, um eine harmonische Verbindung zur natürlichen Energiequelle herzustellen. Diese Farben schaffen eine Atmosphäre der Geborgenheit und Ruhe und lassen sich gut mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen kombinieren. Durch die Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz, Lehmputz oder Naturstein im Interieur wird die Wirkung dieser Farbkonzepte noch verstärkt und ein authentisches Raumerlebnis geschaffen.
Bei der Materialwahl für die Feuerstätte selbst und deren Umfeld sind Langlebigkeit, Funktionalität und Ästhetik von entscheidender Bedeutung. Hochwertige Keramikfliesen für Kachelöfen bieten nicht nur eine exzellente Wärmespeicherung, sondern auch eine riesige Auswahl an Farben und Oberflächenstrukturen. Von glänzenden, glasartigen Finishes bis hin zu matten, strukturierten Oberflächen ist alles möglich, um individuelle Designvorstellungen zu realisieren. Stahl-Kaminöfen überzeugen durch ihre Formgebungsvielfalt und können mit hitzebeständigen Lacken in verschiedenen Farben, wie Anthrazit (RAL 7016) oder einem tiefen Schwarz (RAL 9005), versehen werden. Sichtbeton als Verkleidungselement, kombiniert mit warmen Holzakzenten, erzeugt einen modernen Industrial-Look. Naturstein wie Granit oder Schiefer eignet sich ebenfalls für Verkleidungen und bietet eine edle und robuste Oberfläche, die durch ihre einzigartigen Muster besticht. Die Kombination dieser Materialien kann einen faszinierenden visuellen Kontrast schaffen und den Charakter des Raumes unterstreichen.
Stilrichtungen und ihre Merkmale
Die EU-Entscheidung, die Brennholz als erneuerbare Energiequelle bestätigt, rückt die traditionellen und doch zeitgemäßen Heizmethoden in den Fokus. Dies inspiriert eine Wiederbelebung und Weiterentwicklung klassischer Stilrichtungen, die auf Natürlichkeit, Handwerkskunst und Langlebigkeit setzen. Der Landhausstil beispielsweise erlebt eine Renaissance, bei der Kachelöfen mit ihren warmen, handgefertigten Fliesen und die Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz und Stein im Vordergrund stehen. Diese Stilrichtung verkörpert Gemütlichkeit und Authentizität und passt perfekt zu einem Ambiente, das Wärme und Behaglichkeit ausstrahlt. Hierbei wird die Holzfeuerstätte oft zum zentralen Ankerpunkt, um den sich der gesamte Wohnbereich gruppiert.
Auf der anderen Seite steht die moderne, minimalistische Stilrichtung, die klare Linien und eine reduzierte Formensprache bevorzugt. Hier werden Holzfeuerstätten als Designobjekte inszeniert, die durch ihre schlichte Eleganz bestechen. Integrierte Kamine, die nahtlos in die Wandgestaltung übergehen, oder freistehende Kaminöfen mit großzügigen Glasfronten, die das Flammenspiel zur Geltung bringen, sind typische Vertreter dieser Strömung. Die Materialwahl konzentriert sich auf hochwertige Metalle wie Edelstahl oder Gusseisen, kombiniert mit Glas und eventuell dezenten Holzapplikationen. Diese Stilrichtung betont Funktionalität und Ästhetik gleichermaßen und schafft ein aufgeräumtes, aber dennoch einladendes Wohngefühl, das die Effizienz und Nachhaltigkeit der gewählten Heizform unterstreicht. Die Vielseitigkeit von Brennholz als Energiequelle ermöglicht es, diese Stilrichtungen je nach persönlichem Geschmack und architektonischem Kontext individuell zu interpretieren.
Funktion und Ästhetik verbinden
Die moderne Produktgestaltung von Holzfeuerstätten hat sich von rein funktionalen Heizgeräten zu ästhetischen Designobjekten entwickelt, die das Raumgefühl maßgeblich prägen. Die EU-Entscheidung, Brennholz als erneuerbare Energiequelle anzuerkennen, hat diesen Trend nochmals befeuert und die Nachfrage nach stilvollen und gleichzeitig effizienten Lösungen gesteigert. Hersteller legen heute großen Wert auf die Kombination aus innovativer Verbrennungstechnik, hoher Energieeffizienz und ansprechendem Design. Großzügige Sichtscheiben ermöglichen ein faszinierendes Schauspiel der Flammen und tragen maßgeblich zur behaglichen Atmosphäre bei. Die Außenverkleidungen der Feuerstätten sind in einer breiten Palette von Materialien und Designs erhältlich, von glatten, modernen Oberflächen bis hin zu rustikalen Kacheln, die Wärme und Charakter ausstrahlen.
Die Integration einer Holzfeuerstätte in das Wohnkonzept erfordert eine sorgfältige Planung. Sie kann als freistehendes Element den Raum strukturieren, als Ecklösung Platz sparen oder sogar als zentraler Blickfang in die Wand integriert werden. Die Wahl der richtigen Oberfläche und Farbe kann die Feuerstätte optisch an die umgebende Einrichtung anpassen oder bewusst als Kontrast setzen. So kann beispielsweise ein anthrazitfarbener Stahl-Kaminofen einen modernen, industriellen Akzent in einem eher klassischen Raum setzen, während eine Kachelverkleidung in warmen Erdtönen die Gemütlichkeit eines rustikalen Ambientes unterstreicht. Die Möglichkeit, moderne Holzfeuerstätten mit anderen Heizsystemen zu koppeln, erweitert zudem die gestalterischen und funktionalen Freiheiten. Hierbei ist die Berücksichtigung der jeweiligen Brandschutzbestimmungen und der notwendigen Abstände zu brennbaren Materialien unerlässlich, um sowohl Sicherheit als auch ästhetische Integration zu gewährleisten.
Handlungsempfehlungen
Angesichts der EU-Entscheidung zur Anerkennung von Brennholz als erneuerbare Energiequelle und der damit verbundenen wachsenden Bedeutung von Holzfeuerstätten, sollten Bauherren und Renovierer die gestalterischen Potenziale dieser Heizform aktiv nutzen. Es empfiehlt sich, bereits in der Planungsphase die Positionierung und das Design der Feuerstätte festzulegen, um sie optimal in das Gesamtkonzept des Raumes zu integrieren. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die Wärmeleistung und Effizienz, sondern auch die ästhetischen Aspekte und die gewünschte Atmosphäre. Eine frühzeitige Einbindung eines Fachplaners oder Architekten kann dabei helfen, technische Anforderungen mit gestalterischen Wünschen in Einklang zu bringen und ein harmonisches Ergebnis zu erzielen.
Wählen Sie Materialien und Oberflächen für Ihre Holzfeuerstätte, die sowohl den technischen Anforderungen als auch Ihrem persönlichen Stil entsprechen. Moderne Keramiken bieten eine immense Vielfalt an Farben und Mustern, von RAL-Farbtönen bis hin zu individuellen NCS-Schattierungen, die sich perfekt in jedes Interieur einfügen. Auch Gusseisen und Stahl sind in verschiedenen Ausführungen und Oberflächenbehandlungen erhältlich. Denken Sie über die direkte Feuerstätte hinaus und planen Sie auch die Umgebung, wie z.B. eine ansprechende Holzablage oder eine passende Bodenplatte, die sowohl schützt als auch gestalterisch wirkt. Die Auswahl von Holz als Brennstoff bietet die Möglichkeit, eine nachhaltige und gleichzeitig ästhetisch ansprechende Heizlösung zu realisieren, die den Wert Ihres Wohnraumes steigert und ein angenehmes Raumklima schafft.
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