Hilfe: Wichtige Aspekte neuer Immobilien

Wichtige Aspekte beim Bau neuer Immobilien

Wichtige Aspekte beim Bau neuer Immobilien
Bild: Ярослав Алексеенко / Unsplash

Wichtige Aspekte beim Bau neuer Immobilien

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Erstellt mit DeepSeek, 11.05.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Neubau meistern – Hilfe & Hilfestellungen für Bauherren

Der Bau einer neuen Immobilie ist eine der komplexesten und emotionalsten Phasen im Leben. Genau hier setzt "Hilfe & Hilfestellungen" an: Sie dient als Kompass durch den Dschungel aus Bauvorschriften, Zeitplänen und Finanzierungsfragen. Dieser Bericht beleuchtet die zentralen Aspekte des Bauens aus einer praxisnahen Perspektive und bietet konkrete Lösungsansätze, um typische Stolperfallen zu vermeiden und das Bauprojekt erfolgreich zu realisieren.

Schnelle Orientierung

Bauherren stehen vor der Herausforderung, eine Vielzahl an Faktoren parallel zu steuern: von der Finanzierung über die Auswahl des Grundstücks bis hin zur Koordination der Gewerke. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind eine sorgfältige Bauplanung, ein fundiertes Verständnis der Bauvorschriften und ein konsequentes Zeitmanagement. Ohne diese Basis drohen Kostenexplosionen, Verzögerungen und rechtliche Auseinandersetzungen. Nutzen Sie die folgenden Abschnitte, um sich Schritt für Schritt einen Überblick zu verschaffen.

Problem-Lösungs-Übersicht (Tabelle)

Die folgende Tabelle fasst die häufigsten Problembereiche beim Hausbau zusammen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die sofortige Umsetzung.

Häufige Bauprobleme und ihre Lösungen
Problemfeld Typische Ursache Sofortmaßnahme Fachmann nötig?
Zeitverzug: Bau läuft aus dem Ruder Unrealistische Zeitplanung, mangelnde Koordination der Gewerke Sofort eine aktuelle Bauablaufplanung mit Pufferzeiten erstellen lassen Ja: Bauleiter oder Bauingenieur
Kostenexplosion: Plötzlich 30% teurer Nicht berücksichtigte Baunebenkosten, Sonderwünsche, gestiegene Materialpreise Kostenstopp für alle nicht genehmigten Gewerke verhängen Ja: Baufinanzierungsberater, Baukostencontroller
Mängel am Bau: Risse, feuchte Wände Schlechte Ausführung, falsche Materialwahl Alle Mängel fotografieren und schriftlich dokumentieren, Bautagebuch anlegen Ja: Sachverständiger für Bauwesen
Barrierefreiheit fehlt: Keine altersgerechte Nutzung Fehlende Planung in der Entwurfsphase Nachträglich: breitere Türen, Schwellen abbauen, Treppenlifter prüfen Ja: Fachplaner für barrierefreies Bauen
Energieeffizienz zu niedrig: Hohe Heizkosten Unzureichende Dämmung, veraltete Heiztechnik Energieausweis prüfen, Angebote für bessere Dämmung oder Wärmepumpe einholen Ja: Energieberater, Architekt

Sofortmaßnahmen bei akuten Problemen

Sollte während des Baus ein kritisches Problem auftreten, ist schnelles und überlegtes Handeln gefragt. Die erste Regel lautet: Ruhe bewahren und nicht in Hektik verfallen. Dokumentieren Sie jeden Schritt schriftlich und mit Fotos. Kommunizieren Sie Verzögerungen oder Mängel immer schriftlich (E-Mail oder Einschreiben) an die Baufirma. Bei einem Streit um die Bauqualität oder nicht eingehaltene Fristen ist eine unabhängige Baubegutachtung durch einen Sachverständigen das wirksamste Mittel. Ziehen Sie niemals eigenmächtig Gewerke vor, die nicht vertraglich vereinbart sind, da dies Ihre Gewährleistungsansprüche gefährdet.

Ein weiterer akuter Notfall ist das Überschreiten des Budgets. Hier hilft ein sofortiger Kostenstopp für alle nicht lebensnotwendigen Leistungen. Setzen Sie sich mit Ihrem Baufinanzierungsberater zusammen, um eine tragfähige Lösung zu finden. Oft lassen sich durch eine veränderte Ausführungsweise (z. B. günstigere Bodengruppe statt teurer Fliesen) drastische Einsparungen erzielen, ohne die Gesamtqualität zu gefährden.

Schritt-für-Schritt-Hilfe

Der Weg zum fertigen Haus folgt einem klaren Ablaufschema. Beginnen Sie mit der Bestandsaufnahme: Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation und holen Sie mehrere Finanzierungsangebote ein. Der zweite Schritt ist die Grundstücksauswahl. Achten Sie auf die Erschließungskosten und den Bebauungsplan. Im dritten Schritt erfolgt die Planung mit einem Architekten oder einem Fertighausanbieter. Hier legen Sie die wesentlichen Details wie Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Smart-Home-Komponenten fest.

Vierter Schritt: die Behörden und Finanzierung. Reichen Sie den Bauantrag ein und stellen Sie die Finanzierung endgültig sicher. Der fünfte Schritt ist die Bauausführung. Überwachen Sie den Fortschritt mit einem Bautagebuch und führen Sie regelmäßige Besprechungen mit dem Bauleiter durch. Der sechste und letzte Schritt ist die Bauabnahme. Nehmen Sie jeden Mangel genau auf und lassen Sie ihn vor der Schlusszahlung beheben. erst nach einer vollständigen, mängelfreien Abnahme sollte die letzte Rate gezahlt werden.

Selbsthilfe vs. Fachmann

Viele Bauherren fragen sich, wie viel Eigenleistung sinnvoll ist. Bei einfachen Malerarbeiten oder der Gartenanlage kann Selbsthilfe Geld sparen. Bei allen tragenden und technischen Bauteilen (Elektrik, Sanitär, Heizung, Dach) ist jedoch ein Fachmann zwingend erforderlich. Auch die Bauleitung sollte niemals selbst durchgeführt werden, wenn keine entsprechende Ausbildung vorliegt. Die Kommunikation mit den Gewerken und die Überwachung der Bauvorschriften erfordern tiefgehendes Fachwissen, das nur ein Architekt oder Bauingenieur mitbringt. Sparen Sie an dieser Stelle nicht, denn Fehler in der Bauleitung sind meist sehr teuer und schwer zu beheben.

Handlungsempfehlungen

  • Bauplanung ernst nehmen: Investieren Sie 12-18 Monate allein für die Planungs- und Genehmigungsphase. Niemals unter Zeitdruck einen Bauvertrag unterschreiben.
  • KfW-Förderung prüfen: Informationen zur Förderung energieeffizienten Bauens (z. B. KfW 40, KfW 55) können die Baukosten spürbar senken. Lassen Sie sich von einem Energieberater beraten.
  • Barrierefreiheit von Anfang an: Schon die Planung sollte bodengleiche Duschen, breite Türen und ebenerdige Zugänge vorsehen. Nachrüsten ist deutlich teurer.
  • Bautagebuch führen: Notieren Sie täglich, welche Gewerke gearbeitet haben, was besprochen wurde und ob es Auffälligkeiten gab. Dieses Protokoll ist im Streitfall ein entscheidendes Beweismittel.
  • Rechtsschutzversicherung: Schließen Sie vor Baubeginn eine Bau-Rechtsschutzversicherung ab. Sie deckt die Kosten für Anwälte und Gutachten bei Rechtsstreitigkeiten.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen sind Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung.

Erstellt mit Gemini, 11.05.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Wichtige Aspekte beim Bau neuer Immobilien – Hilfe & Hilfestellungen

Der vorliegende Text thematisiert zentrale Punkte, die bei der Errichtung von Neubauten berücksichtigt werden müssen. Diese Überlegungen passen nahtlos in das Themenfeld "Hilfe & Hilfestellungen", da Bauherren oft mit komplexen Entscheidungsprozessen und potenziellen Stolpersteinen konfrontiert sind. Die Perspektive der Hilfeleistung bietet dem Leser eine strukturierte und lösungsorientierte Herangehensweise, um die Herausforderungen des Bauens erfolgreich zu meistern und eine zukunftsfähige Immobilie zu realisieren.

Schnelle Orientierung

Der Bau einer neuen Immobilie ist ein komplexes Unterfangen, das weit über das reine Errichten von Mauern und Dächern hinausgeht. Von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe müssen zahlreiche Aspekte koordiniert und bedacht werden. Eine gründliche Planung und die Beachtung von Schlüsselfaktoren sind essenziell, um nicht nur ein schönes, sondern auch ein funktionales, nachhaltiges und den aktuellen sowie zukünftigen Bedürfnissen gerecht werdendes Gebäude zu schaffen. Dieser Bericht soll Ihnen als Bauherr eine erste Orientierung und fundierte Hilfestellung für diesen wichtigen Prozess bieten.

Dabei spielen sowohl praktische als auch konzeptionelle Überlegungen eine Rolle. Die Berücksichtigung von Barrierefreiheit, ökologischen Prinzipien und effizientem Zeitmanagement sind dabei ebenso wichtig wie die Einhaltung geltender Bauvorschriften und die Wahl der richtigen Partner. Eine proaktive Herangehensweise und das Verständnis für die relevanten Fachbegriffe erleichtern die Kommunikation und Entscheidungsfindung erheblich und tragen maßgeblich zum Erfolg Ihres Bauvorhabens bei.

Problem-Lösungs-Übersicht (Tabelle)

Wichtige Aspekte beim Neubau: Problem, Ursache und Lösungsansatz
Problembereich Mögliche Ursache Sofortmaßnahme / Lösungsansatz Fachmann nötig?
Barrierefreiheit: Mangelnde Zugänglichkeit für alle Nutzergruppen Unzureichende Planung, fehlende Berücksichtigung von Rollstuhlnutzern, älteren Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität Integration von Rampen, breiteren Türen, angepassten Sanitärbereichen von Planungsbeginn an. Berücksichtigung von DIN-Normen für Barrierefreiheit. Ja, Architekt, Fachplaner für Barrierefreiheit
Ökologische Aspekte: Hoher Energieverbrauch, schlechte Dämmung, geringe Umweltfreundlichkeit Verwendung nicht nachhaltiger Materialien, veraltete Bautechniken, fehlende Berücksichtigung von erneuerbaren Energien Einsatz von ökologischen Dämmstoffen, Installation von Photovoltaikanlagen oder Solarthermie, Regenwassernutzung, Wahl regionaler und nachwachsender Rohstoffe. Ja, Energieberater, Architekt, Fachplaner für Gebäudetechnik
Zeitmanagement: Bauverzögerungen, Kostensteigerungen durch späte Fertigstellung Unrealistische Zeitpläne, unvorhergesehene Ereignisse, schlechte Koordination der Gewerke, Planungsfehler Erstellung detaillierter und realistischer Bauzeitenpläne, regelmäßige Baufortschrittskontrolle, klare Kommunikation mit allen Beteiligten, Pufferzeiten einplanen. Ja, Bauleiter, erfahrene Baufirma
Bauvorschriften: Genehmigungsprobleme, nachträgliche Auflagen Unkenntnis der lokalen und bundesweiten Bauordnungen, Fehler im Bauantrag, Nichteinhaltung von Bebauungsplänen Gründliche Recherche und Beratung durch Architekten oder Fachanwälte für Baurecht, präzise Ausarbeitung des Bauantrags, Einhaltung von Grenzabständen und Höhenbeschränkungen. Ja, Architekt, Bauamt, Fachanwalt für Baurecht
Energieeffizienz: Hohe Heiz- und Stromkosten, geringer Wohnkomfort Schlechte Gebäudehülle (Dämmung, Fenster), ineffiziente Heizungsanlagen, fehlende Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung Planung nach aktuellen Energieeffizienzstandards (z.B. KfW-Effizienzhaus), Einsatz hochwertiger Fenster und Türen, Installation einer modernen, energieeffizienten Heizungsanlage (Wärmepumpe, Pelletheizung) und einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Ja, Energieberater, Architekt, Heizungs-/Sanitärfachmann

Sofortmaßnahmen bei akuten Problemen

Auch bei sorgfältigster Planung können unvorhergesehene Probleme während des Bauprozesses auftreten. Schnelles und richtiges Handeln ist dann entscheidend, um größere Schäden oder Verzögerungen zu vermeiden. Ein klassisches Beispiel sind unerwartete Feuchtigkeitsprobleme, wie sie nach starken Regenfällen an frisch errichteten Wänden auftreten können. In einem solchen Fall ist die oberste Priorität, weitere Wassereintritte sofort zu verhindern. Dies kann durch das Abdecken betroffener Bereiche mit Planen oder Folien geschehen, um die Ausbreitung von Nässe zu stoppen und das Austrocknen zu ermöglichen.

Ebenso kritisch können sich Probleme mit der Statik oder der Ausführung von tragenden Elementen zeigen, die oft erst bei der Bauabnahme oder durch den Sachverständigen entdeckt werden. Hier sind umgehend die Bauleitung und der Architekt zu informieren, um die Ursache zu klären und die notwendigen Korrekturen zu veranlassen. Ein wichtiges Dokument in diesem Stadium ist die Mängelanzeige, die schriftlich und detailliert alle festgestellten Mängel festhält. Dies dient als Nachweis für die Beanstandungen und als Grundlage für die Behebung der Mängel durch die ausführende Firma.

Bei offensichtlichen Baumängeln, die die Sicherheit oder die Nutzbarkeit der Immobilie beeinträchtigen, wie beispielsweise ein undichtes Dach oder schlecht installierte elektrische Leitungen, muss unverzüglich eine Dokumentation erfolgen. Fotos und detaillierte Beschreibungen des Problems sind unerlässlich. Anschließend ist umgehend Kontakt mit der verantwortlichen Baufirma oder dem Bauleiter aufzunehmen, um eine umgehende Reparatur oder Nachbesserung zu fordern. Das Ignorieren solcher Probleme kann weitreichende und kostspielige Folgen haben, daher ist entschlossenes Handeln hier unerlässlich.

Schritt-für-Schritt-Hilfe

Phase 1: Planung und Vorbereitung

Der Grundstein für ein erfolgreiches Bauprojekt wird in der Planungsphase gelegt. Hierzu gehört die detaillierte Ausarbeitung der eigenen Bedürfnisse und Wünsche, die Festlegung des Budgets sowie die Auswahl eines Architekten oder Planungsbüros. Der Architekt übernimmt die Erstellung der Entwurfsplanung, die Einholung von Baugenehmigungen über den Bauantrag und die Erstellung detaillierter Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung der Gewerke. Die Berücksichtigung von Fachbegriffen wie Bebauungsplan, Flächennutzungsplan und Erschließungskosten ist hierbei entscheidend, um die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen zu verstehen.

Ebenso wichtig ist die frühzeitige Auseinandersetzung mit ökologischen und energetischen Aspekten. Eine gute Dämmung, die Wahl energieeffizienter Fenster und Türen sowie die Planung von Heiz- und Lüftungssystemen nach modernen Standards sind Investitionen, die sich langfristig auszahlen. Die Energieeffizienz wird häufig durch den Energieausweis dokumentiert, der bereits in der Planungsphase eine wichtige Rolle spielt. Die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben und die Berücksichtigung von Förderprogrammen, wie beispielsweise von der KfW-Bank, sollten ebenfalls von Beginn an in die Planung einfließen.

Phase 2: Ausführung und Bauleitung

Während der Bauphase ist eine professionelle Bauleitung unerlässlich. Der Bauleiter überwacht die Ausführung der Arbeiten, koordiniert die verschiedenen Handwerker und Gewerke und stellt sicher, dass der Baufortschritt gemäß dem Bauzeitenplan erfolgt. Regelmäßige Baubesprechungen mit allen Beteiligten sind essenziell, um den Überblick zu behalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu lösen. Die Kommunikation ist hier das A und O, um Missverständnisse zu vermeiden und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Die Auswahl der richtigen Baufirma oder einzelner Handwerker ist von immenser Bedeutung. Referenzen, die Erfahrung und die Kompetenz der Unternehmen sollten sorgfältig geprüft werden. Der Bauvertrag regelt die Rechte und Pflichten beider Parteien und sollte alle Details wie Leistungsumfang, Preise, Zeitpläne und Gewährleistung beinhalten. Bei Abweichungen von der Planung oder bei Qualitätsproblemen ist es wichtig, Mängel umgehend schriftlich zu dokumentieren und die Nachbesserung durch den Bauunternehmer zu fordern.

Phase 3: Fertigstellung und Übergabe

Die Bauabnahme markiert einen entscheidenden Moment im Bauprozess. Hierbei wird das fertige Bauwerk gemeinsam mit dem Bauleiter und gegebenenfalls einem Sachverständigen begutachtet. Alle festgestellten Mängel werden protokolliert und müssen vom Bauunternehmer vor der endgültigen Übergabe behoben werden. Nach der Abnahme beginnt die Gewährleistungsfrist, während der der Bauunternehmer für Mängel haftet, die bereits bei der Übergabe vorhanden waren oder während der Gewährleistungszeit auftreten.

Mit der Schlüsselübergabe ist der Bau zwar technisch abgeschlossen, doch auch danach gibt es noch wichtige Schritte. Die Erstellung des Energieausweises ist obligatorisch, und die Ummeldung von Versorgungsleistungen muss erfolgen. Ebenso ist die Regelung der Baunebenkosten zu beachten, die oft erst im Nachhinein anfallen. Eine gute Dokumentation aller Schritte und Belege, vom Bauantrag bis zur Schlussrechnung, ist für den Bauherrn von großem Wert und kann bei späteren Fragen oder Problemen hilfreich sein.

Selbsthilfe vs. Fachmann

Beim Bau einer Immobilie stellt sich immer wieder die Frage, welche Arbeiten der Bauherr selbst übernehmen kann und wann die Expertise eines Fachmanns unabdingbar ist. Grundsätzlich gilt: Alle Arbeiten, die eine besondere Fachkenntnis erfordern, sicherheitsrelevant sind oder bei denen Fehler weitreichende Konsequenzen haben können, sollten unbedingt von qualifizierten Fachleuten ausgeführt werden. Dazu gehören beispielsweise die Planung und Ausführung des Rohbaus, Elektroinstallationen, Heizungs- und Sanitärarbeiten sowie Dacharbeiten.

Geringfügige Arbeiten, wie beispielsweise das Streichen von Wänden oder das Verlegen von Bodenbelägen in weniger kritischen Bereichen, können unter Umständen in Eigenleistung erbracht werden. Dies erfordert jedoch handwerkliches Geschick, ausreichend Zeit und vor allem die Bereitschaft, sich sorgfältig in die jeweiligen Arbeitsschritte einzuarbeiten. Wichtig ist hierbei, dass die Eigenleistung nicht zu Lasten der Qualität oder der Einhaltung von Bauvorschriften geht. Oftmals ist es ratsam, auch bei vermeintlich einfachen Arbeiten, sich zumindest fachmännischen Rat einzuholen.

Die Entscheidung für oder gegen Eigenleistung sollte immer auf einer ehrlichen Einschätzung der eigenen Fähigkeiten, der verfügbaren Zeit und der potenziellen Risiken basieren. Eine schlechte Ausführung von Eigenleistungen kann nicht nur zu Mängeln und Folgekosten führen, sondern auch den Wert der Immobilie mindern oder sogar die Sicherheit der Bewohner gefährden. Der Rat eines Architekten oder Bauleiters ist hier oft goldwert, um die Machbarkeit und Sinnhaftigkeit von Eigenleistungen realistisch einzuschätzen.

Handlungsempfehlungen

Als Bauherr sollten Sie stets proaktiv handeln und sich gut informieren. Legen Sie Wert auf eine detaillierte und realistische Bauplanung, die alle wichtigen Aspekte wie Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit berücksichtigt. Scheuen Sie sich nicht, Experten wie Architekten, Energieberater oder Fachanwälte für Baurecht frühzeitig einzubinden. Eine kompetente Beratung hilft Ihnen, kostspielige Fehler zu vermeiden und die besten Entscheidungen für Ihr Bauvorhaben zu treffen.

Setzen Sie auf Transparenz und klare Kommunikation mit allen Beteiligten – von der Baufirma über die Handwerker bis hin zu den Behörden. Regelmäßige Baubesprechungen und eine sorgfältige Dokumentation aller Fortschritte und Entscheidungen sind unerlässlich. Achten Sie auf die vertraglichen Vereinbarungen und stellen Sie sicher, dass alle Leistungen den vereinbarten Standards entsprechen. Zögern Sie nicht, Mängel umgehend und schriftlich zu beanstanden.

Berücksichtigen Sie langfristige Aspekte. Eine Immobilie ist eine Investition für viele Jahre. Denken Sie daher nicht nur an den aktuellen Bedarf, sondern auch an die zukünftige Nutzbarkeit und Werthaltigkeit. Dies beinhaltet Aspekte wie altersgerechtes Wohnen, Flexibilität der Räume und die Möglichkeit zur Integration neuer Technologien. Die Investition in eine hohe Energieeffizienz und nachhaltige Bauweise zahlt sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch aus.

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