Garten: Druckfedern – Funktion & Einsatz

Druckfedern und ihre wichtige Rolle

Druckfedern und ihre wichtige Rolle
Bild: Alexander Grey / Unsplash

Druckfedern und ihre wichtige Rolle

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Erstellt mit Gemini, 12.04.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Grundlagen: Druckfedern und ihre Funktionsweise

Stellen Sie sich eine Druckfeder wie einen kleinen, widerstandsfähigen Helfer vor, der in unzähligen Geräten und Maschinen seinen Dienst verrichtet. Ähnlich wie ein Schwamm Wasser aufnimmt und wieder abgibt, speichert die Druckfeder Energie, wenn sie zusammengedrückt wird, und gibt diese wieder frei, wenn sie sich entspannt. Ob in einem Kugelschreiber, der immer wieder einsatzbereit ist, in einem Auto, das Stöße abfedert, oder in einer komplizierten Maschine, die präzise Bewegungen ausführt – Druckfedern sind überall und leisten einen wichtigen Beitrag.

Druckfedern sind also weit mehr als nur einfache Metallspiralen. Sie sind hochentwickelte Bauteile, die auf spezifische Anforderungen zugeschnitten werden. Um ihre Funktionsweise und ihren Nutzen vollständig zu verstehen, ist es wichtig, sich mit den grundlegenden Konzepten, Materialien und Konstruktionsprinzipien auseinanderzusetzen. Dieser Artikel dient als umfassende Einführung in die Welt der Druckfedern und richtet sich sowohl an Branchen-Neulinge als auch an erfahrene Anwender, die ihr Wissen auffrischen möchten.

Schlüsselbegriffe rund um die Druckfeder

Bevor wir tiefer in die Materie eintauchen, ist es wichtig, einige Schlüsselbegriffe zu definieren, die im Zusammenhang mit Druckfedern häufig verwendet werden. Diese Begriffe bilden das Fundament für ein umfassendes Verständnis und ermöglichen es, Fachinformationen korrekt zu interpretieren.

Glossar wichtiger Begriffe rund um Druckfedern
Fachbegriff Einfache Erklärung Alltags-Beispiel
Druckfeder Eine spiralförmige Feder, die beim Zusammendrücken eine Kraft entgegenstellt. Die Feder in einem Kugelschreiber, die die Mine ein- und ausfährt.
Federkraft Die Kraft, die die Feder beim Zusammendrücken oder Ausdehnen ausübt. Die Kraft, die man spürt, wenn man einen Kugelschreiber drückt oder eine Wäscheklammer öffnet.
Federkonstante (k) Ein Maß für die Steifigkeit der Feder; gibt an, wie viel Kraft benötigt wird, um die Feder um eine bestimmte Strecke zusammenzudrücken. Ein Wert, der bestimmt, wie schwer oder leicht sich ein Kugelschreiber drücken lässt. Je höher die Federkonstante, desto mehr Kraft ist erforderlich.
Federweg Die Strecke, um die die Feder maximal zusammengedrückt oder ausgedehnt werden kann. Der maximale Weg, den die Mine eines Kugelschreibers zurücklegen kann.
Drahtstärke Der Durchmesser des Drahtes, aus dem die Feder gefertigt ist. Die Dicke des Metalldrahts, aus dem eine Büroklammer oder eine Feder geformt ist.
Windungsdurchmesser Der Durchmesser der Spirale, die die Feder bildet. Der Durchmesser einer einzelnen Windung einer Schraube oder einer Spirale.
Federlänge (ungespannt) Die Länge der Feder im entspannten Zustand, bevor sie belastet wird. Die Länge eines Gummibands, bevor es gedehnt wird.
Federlänge (gespannt) Die Länge der Feder unter Last, wenn sie zusammengedrückt oder ausgedehnt ist. Die Länge eines Gummibands, während es gedehnt wird.
Gütegrad Ein Maß für die Genauigkeit und Qualität der Federfertigung; höhere Gütegrade bedeuten geringere Toleranzen. Ein Wert, der angibt, wie präzise eine Feder gefertigt wurde. Ein höherer Gütegrad bedeutet, dass die Feder genauer den Vorgaben entspricht.
Federstahl Ein spezieller Stahl, der für die Herstellung von Federn geeignet ist und eine hohe Elastizität aufweist. Ein besonders widerstandsfähiges Material, das verwendet wird, um Werkzeuge wie Schraubenzieher oder Zangen herzustellen.

Die Funktionsweise einer Druckfeder in fünf Schritten

Die Funktionsweise einer Druckfeder lässt sich in folgende Schritte unterteilen:

  1. Ausgangszustand: Die Druckfeder befindet sich in ihrem ungespannten Zustand. Sie hat ihre ursprüngliche Länge und übt keine Kraft aus. Stellen Sie sich einen Kugelschreiber vor, bei dem die Mine noch eingefahren ist. Die Feder im Inneren ist entspannt.
  2. Krafteinwirkung: Eine äußere Kraft wird auf die Feder ausgeübt und beginnt, sie zusammenzudrücken. Dies kann beispielsweise durch Drücken eines Knopfes oder durch das Gewicht eines Objekts geschehen. Im Beispiel des Kugelschreibers wäre dies das Drücken des Knopfes, um die Mine auszufahren.
  3. Energiespeicherung: Während die Feder zusammengedrückt wird, speichert sie die zugeführte Energie in Form von elastischer Verformung. Die Windungen der Feder werden enger zusammengepresst, und das Material der Feder wird beansprucht. Je weiter die Feder zusammengedrückt wird, desto mehr Energie wird gespeichert.
  4. Kraftentgegenwirkung: Die Feder übt eine Gegenkraft aus, die der äußeren Kraft entgegenwirkt. Diese Gegenkraft ist die Federkraft, die proportional zur Zusammendrückung der Feder ist (Hookesches Gesetz). Je weiter die Feder zusammengedrückt ist, desto größer ist die Federkraft.
  5. Entlastung und Rückstellung: Wenn die äußere Kraft nachlässt, entspannt sich die Feder und gibt die gespeicherte Energie wieder frei. Sie kehrt in ihren ursprünglichen Zustand zurück oder zumindest in einen Zustand, der näher an ihrem ursprünglichen Zustand liegt. Im Kugelschreiberbeispiel fährt die Mine wieder ein, wenn der Knopf losgelassen wird.

Häufige Missverständnisse über Druckfedern

Auch wenn die Funktionsweise von Druckfedern relativ einfach erscheint, gibt es einige Missverständnisse, die sich hartnäckig halten. Es ist wichtig, diese Mythen auszuräumen, um ein korrektes Verständnis zu gewährleisten.

  • Mythos 1: Alle Druckfedern sind gleich. Richtigstellung: Druckfedern unterscheiden sich erheblich in ihren Eigenschaften, wie z. B. Material, Drahtstärke, Windungsdurchmesser, Federkonstante und Länge. Diese Eigenschaften bestimmen die Leistungsfähigkeit der Feder und ihre Eignung für bestimmte Anwendungen. Eine Feder für einen Kugelschreiber ist beispielsweise ganz anders konstruiert als eine Feder für eine Autoaufhängung.
  • Mythos 2: Die Federkraft kann beliebig erhöht werden. Richtigstellung: Die Federkraft ist durch die Materialeigenschaften und die Konstruktion der Feder begrenzt. Wird die Feder über ihre Belastungsgrenze hinaus beansprucht, kann sie sich dauerhaft verformen oder brechen. Es ist wichtig, die Feder entsprechend den Anforderungen der Anwendung auszulegen und zu dimensionieren.
  • Mythos 3: Druckfedern halten ewig. Richtigstellung: Druckfedern unterliegen Verschleiß und Ermüdung, insbesondere bei häufiger oder starker Beanspruchung. Die Lebensdauer einer Feder hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. Material, Belastung, Umgebungsbedingungen und Wartung. Regelmäßige Inspektionen und gegebenenfalls der Austausch der Feder sind wichtig, um die Funktionsfähigkeit der Anwendung zu gewährleisten.

Erster kleiner Schritt: Die Druckfeder im Kugelschreiber

Um das Gelernte zu festigen, können Sie einen einfachen Versuch mit einem Kugelschreiber durchführen. Nehmen Sie einen Kugelschreiber mit Druckmechanismus und beobachten Sie, wie die Feder beim Drücken des Knopfes zusammengedrückt wird und die Mine ausfährt. Lassen Sie den Knopf los und beobachten Sie, wie die Feder sich entspannt und die Mine wieder einfährt. Untersuchen Sie die Feder genauer. Achten Sie auf die Drahtstärke, den Windungsdurchmesser und die Länge der Feder. Versuchen Sie, die Federkraft zu schätzen, indem Sie den Knopf unterschiedlich stark drücken.

Erfolgskriterium: Sie können die Bewegung der Mine beobachten und mit der Betätigung des Druckknopfes in Verbindung bringen. Sie verstehen, dass die Federkraft für die Bewegung verantwortlich ist. Sie können die Feder beschreiben und ihre Eigenschaften benennen.

Berechnung von Druckfedern

Die Berechnung von Druckfedern ist ein komplexes Thema, das eine detaillierte Kenntnis der Materialeigenschaften, der Konstruktionsprinzipien und der relevanten Normen erfordert. Die Berechnung dient dazu, die optimalen Abmessungen und Eigenschaften der Feder für eine bestimmte Anwendung zu bestimmen. Dabei werden Faktoren wie Federkraft, Federweg, Belastung, Lebensdauer und Umgebungsbedingungen berücksichtigt. Im Folgenden werden einige wichtige Aspekte der Druckfederberechnung erläutert:

  • Hookesches Gesetz: Das Hookesche Gesetz beschreibt den linearen Zusammenhang zwischen der Federkraft (F) und der Auslenkung (x) der Feder: F = k * x, wobei k die Federkonstante ist. Dieses Gesetz gilt jedoch nur für lineare Federn und innerhalb des elastischen Bereichs des Materials.
  • Federkonstante: Die Federkonstante (k) ist ein Maß für die Steifigkeit der Feder und wird in N/mm oder lb/in angegeben. Sie hängt von den Materialeigenschaften, der Drahtstärke, dem Windungsdurchmesser und der Anzahl der Windungen ab. Die Federkonstante kann mit Hilfe von Formeln oder Software berechnet werden.
  • Spannungsberechnung: Bei der Belastung der Feder entstehen Spannungen im Material. Es ist wichtig, die maximalen Spannungen zu berechnen und sicherzustellen, dass sie unterhalb der zulässigen Materialfestigkeit liegen, um einen Federbruch zu vermeiden. Die Spannungsberechnung berücksichtigt Faktoren wie Torsionsspannung, Schubspannung und Biegespannung.
  • Lebensdauerberechnung: Die Lebensdauer einer Feder hängt von der Belastung, der Frequenz und den Umgebungsbedingungen ab. Die Lebensdauerberechnung zielt darauf ab, die Anzahl der Lastwechsel zu bestimmen, die die Feder ohne Ausfall übersteht. Dabei werden Faktoren wie Materialermüdung, Korrosion und Relaxation berücksichtigt.
  • Normen und Richtlinien: Die Berechnung von Druckfedern basiert auf verschiedenen Normen und Richtlinien, wie z. B. DIN EN 13906-1 oder EN 15800. Diese Normen legen die Anforderungen an die Konstruktion, die Berechnung und die Prüfung von Druckfedern fest.

Für komplexe Berechnungen und Auslegungen von Druckfedern empfiehlt es sich, spezielle Software oder Online-Tools zu verwenden. Diese Tools berücksichtigen alle relevanten Faktoren und ermöglichen eine präzise und effiziente Berechnung. Es ist jedoch wichtig, die Ergebnisse der Software kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls durch eigene Berechnungen oder Messungen zu überprüfen.

Materialauswahl für Druckfedern

Die Wahl des richtigen Materials ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer einer Druckfeder. Verschiedene Materialien weisen unterschiedliche Eigenschaften auf, die sie für bestimmte Anwendungen besser geeignet machen. Im Folgenden werden einige gängige Materialien für Druckfedern und ihre typischen Anwendungen vorgestellt:

  • Federstahl: Federstahl ist ein hochfester Stahl, der speziell für die Herstellung von Federn entwickelt wurde. Er zeichnet sich durch eine hohe Elastizität, Zugfestigkeit und Dauerfestigkeit aus. Federstahl wird in vielen verschiedenen Varianten angeboten, die sich in ihrer Zusammensetzung und ihren Eigenschaften unterscheiden. Gängige Federstahlsorten sind z. B. C67S, C75S oder 55Cr3. Federstahl wird häufig für Druckfedern in Automobilanwendungen, Maschinenbau und Elektrotechnik eingesetzt.
  • Edelstahl: Edelstahl bietet eine gute Korrosionsbeständigkeit und wird daher häufig für Druckfedern in Umgebungen eingesetzt, in denen Feuchtigkeit, Chemikalien oder aggressive Medien vorhanden sind. Gängige Edelstahlsorten sind z. B. 1.4310 (AISI 302) oder 1.4401 (AISI 316). Edelstahlfedern werden häufig in der Lebensmittelindustrie, der Medizintechnik und der chemischen Industrie eingesetzt.
  • SiCr-legierte Stähle: SiCr-legierte Stähle zeichnen sich durch eine hohe Festigkeit und Dauerfestigkeit aus und werden daher häufig für hochbelastete Druckfedern eingesetzt. Diese Stähle enthalten Silizium (Si) und Chrom (Cr) als Legierungselemente, die die mechanischen Eigenschaften verbessern. SiCr-legierte Stähle werden häufig für Federn in Stoßdämpfern, Ventilfedern und Kupplungsfedern eingesetzt.
  • Nickellegierungen: Nickellegierungen, wie z. B. Inconel oder Hastelloy, bieten eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit und Hochtemperaturfestigkeit. Sie werden daher häufig für Druckfedern in extremen Umgebungsbedingungen eingesetzt, z. B. in der Luft- und Raumfahrt, der Öl- und Gasindustrie und der chemischen Verfahrenstechnik.
  • Kupferlegierungen: Kupferlegierungen, wie z. B. Bronze oder Messing, weisen eine gute elektrische Leitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit auf. Sie werden daher häufig für Druckfedern in elektrischen Kontakten, Schaltern und Relais eingesetzt.
  • Titanlegierungen: Titanlegierungen sind leicht, fest und korrosionsbeständig. Sie werden daher häufig für Druckfedern in Anwendungen eingesetzt, in denen Gewichtseinsparungen und hohe Leistung gefordert sind, z. B. in der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik und dem Motorsport.

Die Wahl des richtigen Materials hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab. Es ist wichtig, die Umgebungsbedingungen, die Belastung, die Lebensdauer und die Kosten zu berücksichtigen. In vielen Fällen ist es ratsam, sich von einem erfahrenen Werkstoffexperten beraten zu lassen, um die optimale Materialauswahl zu treffen.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Als Einsteiger sollten Sie die folgenden Fragen eigenständig recherchieren, um Ihr Grundlagenwissen systematisch zu vertiefen. Die Verantwortung für Ihr Lernen und Verstehen liegt bei Ihnen. Nutzen Sie diese Fragen als Ausgangspunkt für Ihre eigene Recherche in Fachliteratur, Online-Ressourcen und im Austausch mit Experten.

Erstellt mit Grok, 10.05.2026

Foto / Logo von GrokGrok: Grundlagen: Druckfedern

Zentrale Metapher: Die Druckfeder als Stoßdämpfer im Alltag

Stellen Sie sich eine Druckfeder wie den Stoßdämpfer in Ihrem Auto vor. Wenn Sie über eine Unebenheit fahren, drückt der Stoß die Feder zusammen, sie nimmt die Energie auf und gibt sie kontrolliert wieder ab, damit das Auto nicht hüpft. Genau so arbeiten Druckfedern in Maschinen und Geräten: Sie komprimieren unter Druck, speichern die Kraft und erzeugen beim Zurückfedern eine gleichmäßige Gegenkraft. Diese Analogie macht klar, warum Druckfedern unverzichtbar sind – ohne sie würden Maschinen reißen oder Geräte versagen. In der Industrie übernehmen sie diese Rolle in Türen, Ventilen oder medizinischen Instrumenten, immer zuverlässig und präzise.

Der Vergleich zum Stoßdämpfer zeigt auch die Vielfalt: Manche Federn sind wie harte Sportstoßdämpfer für hohe Lasten, andere wie weiche Kissen für feine Anwendungen. Material und Form bestimmen, ob die Feder für Rostumgebungen in der Medizin oder für schwere Maschinen in der Automatisierung passt. So wird aus einem einfachen Drahtteil ein Schlüsselbauteil, das Prozesse sicher und effizient macht.

Schlüsselbegriffe: Glossar der wichtigsten Fachbegriffe

Überblick über zentrale Begriffe bei Druckfedern
Fachbegriff Einfache Erklärung Alltags-Beispiel
Druckfeder: Spiralförmig gewickelter Draht, der axialen Druck aufnimmt. Komprimiert sich unter Last und federt zurück, speichert Energie. Die Feder in einem Kugelschreiber drückt die Mine heraus.
Federkraft: Die Kraft, die die Feder beim Zusammendrücken ausübt. Berechnet sich aus Federkonstante mal Weg, in Newton messbar. Beim Drücken einer Garagentür die Kraft, die sie schließt.
Gütegrad: Toleranzklasse nach DIN EN 15800 (1-3). Grade 1 für höchste Präzision, Grade 3 für Standardanwendungen. Präzise Federn in Uhren (Grade 1) vs. einfache in Spielzeug.
Federstahl: Legierter Stahl für Federn mit hoher Elastizität. Hohe Zugfestigkeit bis 2000 N/mm², oft SiCr-legiert. Stahl in Autofedern hält Millionen von Belastungen aus.
Windungsdurchmesser: Durchmesser der Spirale. Beeinflusst die Federkraft; mittlerer Durchmesser D2 = Außen- minus Drahtstärke.
Federkonstante: Steifigkeit, Kraft pro Millimeter Weg. Formel: c = (G * d^4) / (8 * D^3 * n), G=Schubmodul. Harte Matratzenfeder hat höhere Konstante als weiche.
Relaxation: Dauerhafte Verformung durch Zeit und Last. Vermeidbar durch Anlassen; bis 5% bei schlechter Wahl. Alte Büroklammer verliert Form nach langem Druck.

Funktionsweise: So entsteht und arbeitet eine Druckfeder in 5 Schritten

Schritt 1: Materialauswahl und Drahtvorbereitung. Es beginnt mit dem passenden Draht, z. B. Federstahl mit 0,5 bis 20 mm Dicke. Der Draht wird gereinigt und gezogen, um exakte Drahtstärken zu erreichen. Falsche Wahl führt zu Bruch oder Relaxation; Edelstahl für Korrosionsschutz, Titan für Medizin.

Schritt 2: Kaltumformung durch Wickeln. Der Draht wird auf einer Maschine um eine Achse gewickelt, Windungsdurchmesser und Anzahl (n=5-100) präzise eingestellt. Konstant oder variabel Windungsabstände formen die Kennlinie. Bei Drähten über 10 mm folgt Warmumformung für Stabilität.

Schritt 3: Federendenbearbeitung. Enden werden angelegt oder geschliffen für parallele Auflage. Das verhindert schräge Krafteinleitung und Ausknicken. Wichtig bei dicken Drähten, um 100% Kontakt zu sichern.

Schritt 4: Anlassen und Oberflächenbehandlung. Erhitzen auf 400-500°C baut Spannungen ab und steigert Schubelastizität um 20-30%. Optional Phosphatierung gegen Korrosion. So hält die Feder 10^6 Zyklen.

Schritt 5: Qualitätskontrolle und Berechnung. Nach EN 13906-1 Toleranzen prüfen (Gütegrad 1: ±5% Kraft). Berechnung der Federkraft F = c * s, mit c nach Formel. Führungshülsen verhindern Ausknicken bei schlanken Federn (Slenderness >4).

Häufige Missverständnisse: Mythen über Druckfedern richtiggestellt

Mythos 1: Härtere Federn halten immer länger. Viele denken, dickere Drähte bedeuten bessere Lebensdauer, doch zu hohe Spannungen führen zu Federbruch. Richtig: Optimale Belastung bei 60-80% der zulässigen Spannung maximiert Zyklen auf über 10^7. Wählen Sie nach Berechnung, nicht nach Gefühl.

Mythos 2: Alle Druckfedern sind austauschbar. Standardfedern passen nicht immer wegen variabler Kennlinien und Toleranzen. Richtig: Gütegrad 2 reicht für Maschinen, Grade 1 für Optik. Passen Sie Material und Windungen an Umgebung (z.B. Edelstahl bei Feuchtigkeit).

Mythos 3: Federkraft lässt sich einfach durch Wickeln erhöhen. Mehr Windungen machen weicher, nicht stärker. Richtig: Erhöhen Sie Drahtstärke oder verringern Durchmesser; Software nach EN 13906-1 hilft. Testen Sie Setzen vor Einsatz, um Relaxation zu vermeiden.

Erster kleiner Schritt: Ihre Mini-Aufgabe zum Einstieg

Messen Sie eine handelsübliche Druckfeder, z. B. aus einem Kugelschreiber: Notieren Sie Drahtstärke (mit Lupe ca. 0,5 mm), Außendurchmesser und Länge. Drücken Sie sie mit einem Federwaage zusammen und notieren Sie Kraft bei 50% Kompression (z.B. 2 N). Erfolgs-kriterium: Sie berechnen grob die Konstante c = F / s (z.B. 4 N/mm) und vergleichen mit Online-Rechnern – Abweichung unter 20% zeigt Verständnis.

Diese Übung trainiert Ihr Auge für Design und bereitet auf eigene Auslegung vor. Sammeln Sie Daten von 3 Federn unterschiedlicher Größe für besseren Überblick.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Als Einsteiger sollten Sie die folgenden Fragen eigenständig recherchieren, um Ihr Grundlagenwissen systematisch zu vertiefen. Die Verantwortung für Ihr Lernen und Verstehen liegt bei Ihnen.

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