Service: Aufgaben einer Abrissfirma erklärt

Was sind die Aufgaben einer Abrissfirma?

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Bild: Bernd / Pixabay

Was sind die Aufgaben einer Abrissfirma?

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Erstellt mit Gemini, 01.05.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Aufgaben einer Abrissfirma – Mehr als nur das Zerstören: Service & Wartung im Rückbau

Obwohl der Begriff "Abrissfirma" auf den ersten Blick primär mit Zerstörung assoziiert wird, verbirgt sich dahinter ein hoch spezialisierter Sektor, der maßgeblich von präziser Planung, fachmännischer Ausführung und einem umfassenden Verständnis für Service und Wartung geprägt ist. Die Brücke zum Thema Service & Wartung schlägt sich in der Notwendigkeit einer systematischen Demontage, der fachgerechten Behandlung von Materialien und der Sicherstellung der Arbeitsumgebung. Für Bauherren und Immobilieneigentümer bedeutet ein solcher Blickwinkel eine immense Wertschöpfung durch die Optimierung von Prozessen, die Minimierung von Risiken und die Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte, die weit über den reinen Abbruch hinausgehen.

Der komplexe Prozess des Rückbaus: Mehr als nur Abreißen

Wenn wir von den Aufgaben einer Abrissfirma sprechen, ist es essenziell, über die reine Vorstellung einer Abrissbirne hinauszudenken. Die Realität ist weitaus komplexer und erfordert ein tiefgreifendes technisches Verständnis sowie eine präzise Planung, die stark von Service- und Wartungsprinzipien geprägt ist. Moderne Abbruchverfahren sind keine chaotischen Akte der Zerstörung, sondern methodische, schrittweise Demontagen, die oft mit der Bezeichnung "kontrollierter Rückbau" treffender beschrieben werden. Hierbei geht es darum, Gebäude nicht einfach nur einzureißen, sondern sie in ihre einzelnen Bestandteile zu zerlegen, wobei die Sicherheit von Mensch und Umwelt oberste Priorität hat.

Strukturierte Demontage und Schadstoffmanagement als Serviceleistung

Eine der Kernaufgaben einer professionellen Abrissfirma ist die systematische Demontage von Gebäudeteilen. Dies beginnt oft mit einer detaillierten Gefährdungsbeurteilung und der Voruntersuchung auf potenziell schädliche Materialien wie Asbest, PCB oder bleihaltige Farben. Die fachgerechte Entsorgung oder sichere Kapselung dieser Stoffe ist ein kritischer Servicepunkt, der nicht nur rechtliche Vorgaben erfüllt, sondern vor allem den Gesundheitsschutz der Arbeiter und der Umwelt gewährleistet. Die manuelle Entkernung, die der maschinelle Abbruch vorbereitet, ist ein exemplarisches Beispiel für eine "Wartungsmaßnahme" am Gebäude selbst, bevor dessen "Lebenszyklus" endet. Hierbei werden Wertstoffe geborgen und Schadstoffe sicher entfernt, bevor der eigentliche Abbruch beginnt.

Der "Service-Vertrag" für den Rückbau: Planung, Genehmigung und Durchführung

Auch wenn es keinen formalen "Service-Vertrag" im Sinne eines Wartungsabkommens gibt, so ähnelt die Zusammenarbeit mit einer Abrissfirma doch einem solchen. Von der ersten Beratung über die Erstellung eines detaillierten Abbruchkonzepts bis hin zur Einholung notwendiger Genehmigungen und der fachgerechten Ausführung – all diese Schritte erfordern eine kontinuierliche Kommunikation und Koordination, ähnlich einer gut organisierten Serviceleistung. Die Einhaltung von Terminen, Budgetvorgaben und Sicherheitsstandards bildet das Fundament dieses "Vertrags". Die Prüfung und Einhaltung lokaler Bauordnungen, insbesondere bezüglich des Denkmalschutzes, ist dabei ebenso Teil dieses umfassenden Servicepakets wie die abschließende Baureinigung und das Herrichten der Baustelle.

Wartung von Maschinen und Ausrüstung: Das Rückgrat des Abbruchs

Beim maschinellen Abbruch kommen hochspezialisierte und leistungsstarke Geräte zum Einsatz – von Baggern mit Spezialwerkzeugen wie Abbruchgreifern und Pulverisatoren bis hin zu Brechanlagen für die Baustoffaufbereitung vor Ort. Deren reibungsloser und sicherer Betrieb hängt maßgeblich von regelmäßiger Wartung und Instandhaltung ab. Eine Abrissfirma investiert erheblich in die Pflege ihrer Maschinenflotte. Dies sichert nicht nur die Effizienz und Schnelligkeit der Arbeiten, sondern minimiert auch Ausfallzeiten und unerwartete Reparaturkosten. Die Auswahl der richtigen Maschine für den jeweiligen Anwendungsfall und deren fachgerechte Bedienung sind ebenfalls Aspekte, die unter "Service" und "fachmännische Anwendung" fallen.

Baustoff-Recycling: Nachhaltigkeit als Service der Zukunft

Die moderne Abrissbranche ist dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft verpflichtet. Baustoffe werden nach Möglichkeit sortiert, aufbereitet und wiederverwendet. Beton beispielsweise kann zu Schotter recycelt werden, Metalle werden eingeschmolzen und Kunststoffe getrennt. Diese Form des "Services" am Baustoff reduziert die Deponiebelastung und schont natürliche Ressourcen. Eine Abrissfirma, die sich dieser Verantwortung bewusst ist, trägt durch ein intelligentes Baustoffmanagement zur Nachhaltigkeit bei. Dies erfordert eine genaue Kenntnis der verschiedenen Materialien und der Möglichkeiten ihrer Wiederverwertung, was wiederum eine kontinuierliche Weiterbildung und Anpassung an neue Technologien bedingt.

Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsschutz: Der essenzielle Service für Mitarbeiter

Der wichtigste Aspekt beim Abbruch ist der Schutz der Mitarbeiter. Vor jedem Auftrag wird eine detaillierte Gefährdungsbeurteilung durchgeführt. Hierbei werden alle potenziellen Risiken identifiziert – von einsturzgefährdeten Bauteilen über den Umgang mit gefährlichen Stoffen bis hin zu den mechanischen Gefahren durch Maschinen. Daraus abgeleitet werden spezifische Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln für das Personal. Die Bereitstellung und regelmäßige Überprüfung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) wie Helme, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz und ggf. Atemschutzmasken gehört zu den grundlegenden "Wartungsaufgaben" für die Sicherheit der Belegschaft. Eine Abrissfirma investiert hier in die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter.

Facility Management im Kleinen: Entkernung für neue Lebenszyklen

Die Dienstleistung der Entkernung, die oft von Abrissfirmen erbracht wird, kann als eine Art "Facility Management" für die Vorbereitung von Sanierungen oder Umnutzungen verstanden werden. Hierbei werden nicht tragende Elemente und die Innenverkleidungen entfernt, um das Tragwerk freizulegen und eine neue Gestaltung zu ermöglichen. Dies ist eine präzise Arbeit, bei der sorgfältig vorgegangen werden muss, um die Substanz des Gebäudes zu erhalten, wo dies gewünscht ist. Ähnlich wie im Facility Management eines laufenden Gebäudebetriebs geht es hier darum, die Funktionalität und Zukunftsfähigkeit des Objekts durch gezielte Eingriffe zu optimieren.

Praktischer Service-Plan: Regelmäßige Tätigkeiten im Rückbau

Auch wenn es keine festen Wartungsintervalle wie bei einer Maschine gibt, sind bestimmte Tätigkeiten im Kontext von Abbruch und Rückbau von wiederkehrender Natur und können als "Service-Plan" für die sichere und effiziente Abwicklung betrachtet werden. Dies schließt die regelmäßige Schulung des Personals, die Überprüfung und Wartung von Sicherheitsausrüstung und die Aktualisierung von Kenntnissen über neue Entsorgungsvorschriften mit ein.

Periodische Aufgaben und Service-Relevanz im Rückbau
Bereich/Tätigkeit Intervall/Zeitpunkt Kostenfaktor (Indikativ) Eigenleistung möglich?
Gefährdungsbeurteilung: Erstellung und Aktualisierung für jeden neuen Abbruch. Vor Projektstart, bei Planänderungen. Teil der Projektkalkulation (Fachwissen erforderlich). Nein (nur vorbereitende Datensammlung).
PSA-Prüfung & Wartung: Sichtkontrolle, Reinigung, Ersatz beschädigter Teile. Täglich vor Einsatzbeginn, periodisch durch Sicherheitsbeauftragten. Gering (direkte Kosten für Ersatzteile und Reinigungsmittel). Ja (Grundreinigung, Sichtprüfung).
Maschinenwartung: Inspektion, Schmierdienst, Austausch von Verschleißteilen. Nach Betriebsstunden und Herstellervorgaben (variabel). Signifikant (erfordert spezialisierte Werkstätten/Mechaniker). Nein (Grundschmierungen evtl. ja).
Schadstoffmonitoring: Überprüfung auf freigesetzte Stoffe (falls relevant). Während des Abbruchs und nach Abschluss (je nach Stoff). Mittel bis Hoch (abhängig von Laboranalysen). Nein (nur Probenahme durch geschulte Personen möglich).
Baustoffsortierung & Recycling: Trennung, Aufbereitung, Dokumentation. Fortlaufend während des Abbruchs. Teil der Gesamtkosten, Potenzial für Erlös. Nein (erfordert spezialisierte Anlagen und Wissen).
Schulung & Weiterbildung: Arbeitssicherheit, neue Techniken, Stoffkunde. Jährlich, bei neuen Vorschriften oder Technologien. Mittel (Investition in Personal). Nein (muss durch qualifizierte Trainer erfolgen).
Dokumentation: Erstellung von Abbruchprotokollen, Entsorgungsnachweisen. Abschluss jedes Projektteils und des Gesamtprojekts. Gering bis Mittel (Aufwand für Büroarbeit). Ja (Aufbereitung der Informationen).

Eigenleistung vs. Fachbetrieb: Wo liegen die Grenzen?

Im Bereich des Gebäudeabrisses und der Entkernung sind die Grenzen der Eigenleistung klar gezogen. Während kleinere Demontagearbeiten im Vorfeld, wie das Entfernen von nicht-tragenden Innenwänden oder das Ausbauen von nicht-fest verbauten Möbeln, mit entsprechender Vorsicht und Kenntnis der eigenen Fähigkeiten selbst durchgeführt werden können, erfordern die Kernaufgaben einer Abrissfirma spezialisiertes Wissen, teure Ausrüstung und die Einhaltung strenger Sicherheitsvorschriften. Der Umgang mit potenziell gefährlichen Stoffen wie Asbest, die Bedienung großer Abbruchmaschinen oder die statische Beurteilung von Gebäudeteilen während des Rückbaus sollten zwingend Fachbetrieben überlassen werden. Ein Fachbetrieb bringt nicht nur die notwendige Technik mit, sondern auch die Erfahrung und die versicherungstechnischen Absicherungen, die bei unsachgemäßer Ausführung essenziell sind.

Kosten regelmäßiger Pflege vs. Vernachlässigung: Der Blick auf den Lebenszyklus

Auch wenn ein Gebäude demontiert wird, gibt es parallels zu den Kosten von "Service und Wartung". Die sorgfältige und geplante Demontage, inklusive der fachgerechten Entsorgung und des Recyclings, mag auf den ersten Blick höhere Anfangskosten verursachen als ein unkontrollierter Abriss. Langfristig zahlt sich diese "Pflege" jedoch aus: geringere Entsorgungskosten durch Recycling, Vermeidung von Strafen durch unsachgemäße Schadstoffentsorgung und die Reduzierung von Umweltschäden. Die Vernachlässigung dieser Aspekte kann zu enormen Folgekosten führen, wie beispielsweise durch die notwendige Sanierung von kontaminierten Böden oder die Entsorgung von gemischtem Bauschutt, der nicht recycelt werden kann.

Digitale Unterstützung und Monitoring im Rückbau

Auch im Rückbau gewinnt die Digitalisierung an Bedeutung. Moderne Abbruchunternehmen nutzen Software für die Projektplanung und -steuerung, die Erstellung von 3D-Modellen von Gebäuden zur präzisen Demontageplanung oder auch für das Baustoff-Management und die Nachverfolgung der Entsorgungswege. Drohnen können zur Inspektion schwer zugänglicher Bereiche oder zur Dokumentation des Baufortschritts eingesetzt werden. Solche digitalen Werkzeuge sind im Grunde "Wartungs- und Serviceinstrumente", die die Effizienz, Sicherheit und Transparenz des gesamten Rückbauprozesses erhöhen. Sie ermöglichen eine präzisere Kalkulation und eine bessere Überwachung, ähnlich wie ein Smart-Monitoring-System bei einer Photovoltaikanlage die Ertragsüberwachung gewährleistet.

Praktische Handlungsempfehlungen für Bauherren

Wenn Sie den Abriss eines Gebäudes planen, sollten Sie die Auswahl der Abrissfirma mit der gleichen Sorgfalt treffen, mit der Sie einen Architekten oder Bauunternehmer auswählen. Achten Sie auf Referenzen, Zertifizierungen im Bereich Schadstoffmanagement und Arbeitssicherheit. Holen Sie detaillierte Angebote ein, die die einzelnen Leistungen wie Entkernung, Schadstoffentfernung, Maschinenabbruch und Baustoffrecycling klar aufschlüsseln. Fragen Sie nach dem Prozess der Gefährdungsbeurteilung und den Sicherheitsmaßnahmen. Eine gute Kommunikation von Anfang an ist essenziell, um sicherzustellen, dass Ihre Erwartungen erfüllt werden und der gesamte Prozess reibungslos und im Einklang mit allen Vorschriften abläuft. Betrachten Sie die Abrissfirma nicht nur als Dienstleister für die Zerstörung, sondern als Partner für die sichere und nachhaltige Transformation Ihres Grundstücks.

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Erstellt mit Grok, 01.05.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Abrissfirmen – Service & Wartung

Das Thema Service & Wartung passt hervorragend zum Pressetext über die Aufgaben von Abrissfirmen, da der Abbruchprozess nicht nur Zerstörung, sondern auch sorgfältige Vorbereitung, Sanierung und Nachsorge umfasst. Die Brücke sehe ich in der Entkernung und Sanierung von Gebäuden, wo Wartungsdienste wie Asbest-Checks, Schadstoffsanierung und Facility Management nahtlos anknüpfen, um Gebäude vor dem Abriss fit zu machen oder nachhaltig vorzubereiten. Leser gewinnen echten Mehrwert durch praxisnahe Tipps zu regelmäßigen Inspektionen und Wartungsplänen, die Risiken minimieren, Kosten senken und rechtliche Anforderungen erfüllen.

Service- und Wartungsbedarf im Überblick

Bei Abrissarbeiten und der damit verbundenen Gebäudesanierung ist ein umfassender Service- und Wartungsbedarf essenziell, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden und den Prozess reibungslos zu gestalten. Vor dem eigentlichen Abriss müssen Gebäude auf Schadstoffe wie Asbest, PCB oder Taubenkot geprüft werden, was regelmäßige Wartungsinspektionen erfordert. Facility-Management-Dienste sorgen dafür, dass Anlagen wie Elektrik, Heizung und Sanitäranlagen fachgerecht entkernt oder deinstalliert werden, ohne Umweltschäden zu verursachen. Diese Maßnahmen verlängern nicht nur die Nutzungsdauer vor dem Abriss, sondern gewährleisten auch eine umweltschonende Entsorgung. Insgesamt umfasst der Wartungsbedarf Gefährdungsbeurteilungen, Schutzausrüstungschecks und Baustoffsortierungen, die von zertifizierten Fachfirmen durchgeführt werden sollten.

Konkreter Service-Plan

Ein strukturierter Service-Plan für Gebäude vor und nach Abrissarbeiten hilft, alle relevanten Bereiche abzudecken und Kosten zu kalkulieren. Dieser Plan berücksichtigt Intervalle, die auf Bauordnungen und Gefahrenanalysen abgestimmt sind. Die folgende Tabelle gibt einen praxisnahen Überblick über typische Wartungsbereiche im Kontext von Abrissfirmen.

Wartungs- und Serviceplan für Gebäudeabriss und Vorbereitung
Bereich/Anlage Intervall Kosten (ca., netto) Eigenleistung möglich
Asbest- und Schadstoffprüfung: Systematische Suche nach Asbest, PCB in Dämmstoffen und Taubenkot. Jährlich oder vor Abriss 500–2.000 € pro Etage Nein – zertifizierte Gutachter erforderlich
Gefährdungsbeurteilung: Analyse von Statik, Elektrik und Brandschutz. Vor jedem Abrissprojekt 300–1.500 € je nach Gebäudeeinheit Nein – Fachplaner mit Haftpflicht
Entkernung Sanitär/Heizung: Demontage von Rohren, Armaturen und Heizkörpern. Bei Sanierungsstart 1.000–5.000 € pro Wohneinheit Teilweise – unter Aufsicht
Baustoffsortierung & Recycling: Trennung von Metall, Beton und Sondermüll. Laufend während Abriss 200–800 € pro Tonne Ja – mit Schutzkleidung
Schutzausrüstung Check: Prüfung von Helmen, Atemschutz und PSA. Monatlich oder pro Einsatz 50–200 € pro Mitarbeiter Ja – nach Herstelleranleitung
Genehmigungsprüfung: Überprüfung lokaler Bauvorschriften und Denkmalschutz. Vor Baubeginn 100–500 € pro Antrag Nein – Behördenkoordination

Diese Tabelle dient als Orientierung; tatsächliche Kosten variieren je nach Region und Gebäudestatus. Regelmäßige Wartung minimiert Folgekosten durch Bußgelder oder Nachsanierungen. Planen Sie den Service frühzeitig, um Verzögerungen zu vermeiden.

Eigenleistung vs. Fachbetrieb

Eigenleistung ist bei Abrissvorbereitungen begrenzt möglich, etwa bei der groben Sortierung nicht-kontaminierter Baustoffe oder der Reinigung zugänglicher Bereiche, immer mit adäquater Schutzausrüstung. Allerdings erfordern sensible Aufgaben wie Asbestprobenahme oder Gefährdungsbeurteilungen zwingend zertifizierte Fachbetriebe, da Fehler gesundheitliche und rechtliche Risiken bergen. Fachfirmen bieten Haftungsschutz, spezialisierte Maschinen und Kenntnisse in Entsorgungsvorschriften, was langfristig sicherer und kostengünstiger ist. Eigenleistungen eignen sich für kleinere Entkernungen in Garagen oder Schuppen, solange keine Schadstoffe vorliegen. Die klare Trennung schützt Eigentümer vor Haftungsfallen und gewährleistet compliance mit Bauordnungen.

Kosten regelmäßiger Pflege vs. Vernachlässigung

Regelmäßige Wartung vor einem Abriss spart erheblich: Eine jährliche Schadstoffinspektion kostet 1.000–3.000 €, verhindert aber teure Sondermüllentsorgungen von 10.000 € aufwärts bei Asbestfunden. Vernachlässigung führt zu Bußgeldern bis 50.000 € bei Verstoß gegen Entsorgungsvorschriften und Nachsanierungen nach Abriss. Langfristig amortisiert sich Pflege durch höhere Recyclingquoten – bis zu 80 % der Baustoffe können wiederverwertet werden, was Entsorgungskosten halbiert. Ungeplante Reparaturen durch Einstürze oder Kontaminationen treiben Kosten exponentiell in die Höhe. Investition in Wartung steigert somit den Wert des Grundstücks für Neubauten.

Digitale Unterstützung und Monitoring

Moderne Abrissfirmen nutzen digitale Tools wie Drohnen-Scans für Gefährdungsbeurteilungen und BIM-Software (Building Information Modeling) zur Planung von Entkernungen. Apps für Baustoff-Tracking ermöglichen Echtzeit-Monitoring der Sortierung und entsorgen kontaminierte Materialien effizient. IoT-Sensoren in Gebäuden warnen vor Schadstofffreisetzung während Wartungsarbeiten. Diese Technologien reduzieren manuelle Inspektionen um 30 % und erhöhen die Sicherheit. Für Eigentümer bieten Cloud-Plattformen Übersichten zu Service-Verträgen und Kostentracking, was die Zusammenarbeit mit Abrissunternehmen erleichtert.

Praktische Handlungsempfehlungen

Beginnen Sie mit einer Selbsteinschätzung: Dokumentieren Sie sichtbare Schäden wie Risse oder Abplatzungen und kontaktieren Sie eine Abrissfirma für eine Vor-Ort-Begehung. Schließen Sie Service-Verträge für wiederkehrende Checks ab, insbesondere bei Altbauten. Lagern Sie Schutzausrüstung zentral und schulen Sie Mitarbeiter regelmäßig. Nutzen Sie regionale Recyclinghöfe für vorab sortierte Materialien, um Kosten zu senken. Fordern Sie immer Nachweise über Zertifizierungen wie TRGS 519 für Asbestarbeiten an, um Qualität zu sichern.

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