Sanierung: Holztrends für Wand & Decke

Die neuesten Holztrends an Wand und Decke

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Die neuesten Holztrends an Wand und Decke

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Erstellt mit Gemini, 14.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Holztrends an Wand und Decke – Mehrwert für Bestandsimmobilien durch intelligente Sanierung

Obwohl sich der vorliegende Pressetext primär auf die neuesten Trends bei Holzverkleidungen für Wände und Decken konzentriert, lässt sich eine direkte und indirekte Relevanz für das Thema Sanierung von Bestandsimmobilien herstellen. Die Entscheidung für moderne Wand- und Deckenverkleidungen kann als Teil eines umfassenderen Modernisierungsprozesses betrachtet werden. Dies betrifft sowohl die optische Aufwertung als auch die Verbesserung des Raumklimas und der Energieeffizienz, was direkt in den Bereich der energetischen und baulichen Ertüchtigung fällt. Leser können aus diesem Blickwinkel wertvolle Anregungen für die Neugestaltung und Aufwertung von Altbauten gewinnen, indem sie die gestalterischen Aspekte mit technischen und energetischen Verbesserungen koppeln.

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial

Bestandsimmobilien, insbesondere ältere Gebäude, weisen oft einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Dies reicht von veralteten Heizsystemen und mangelhafter Dämmung bis hin zu in die Jahre gekommenen Innenräumen. Die hier diskutierten Holztrends bieten eine hervorragende Gelegenheit, diese beiden Aspekte – ästhetische Modernisierung und bauliche Instandsetzung – miteinander zu verbinden. Fassaden können beispielsweise durch eine neue Dämmung und anschließende Holzverkleidung nicht nur energetisch aufgewertet, sondern auch optisch ansprechend gestaltet werden. Im Innenbereich können Wandverkleidungen nicht nur eine ästhetische Aufwertung darstellen, sondern auch dazu dienen, unebene oder beschädigte Wandoberflächen zu kaschieren und gleichzeitig das Raumklima positiv zu beeinflussen, beispielsweise durch die Regulierung der Luftfeuchtigkeit.

Technische und energetische Maßnahmen

Die Anwendung von Holz an Wänden und Decken im Rahmen einer Sanierung kann weit über die reine Dekoration hinausgehen. Beispielsweise kann die Anbringung von Wandverkleidungen die Akustik in einem Raum erheblich verbessern. In älteren Gebäuden mit dünnen Wänden oder schlecht isolierten Decken kann dies einen spürbaren Unterschied im Wohnkomfort machen. Darüber hinaus können moderne Holzpaneele, insbesondere solche mit integrierten Dämmmaterialien, einen Beitrag zur energetischen Ertüchtigung leisten. Wenn sie in Kombination mit einer entsprechenden Hinterlüftung und Dämmung angebracht werden, können sie die thermische Hülle eines Gebäudes verbessern und so Heizkosten senken. Die Wahl von Holzarten mit guten feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften kann zudem das Raumklima verbessern und das Risiko von Schimmelbildung reduzieren, was ein wichtiger Aspekt der Wohngesundheit in Bestandsgebäuden ist.

Bei der energetischen Sanierung von Fassaden können Holzverkleidungen eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Putzfassaden darstellen. Voraussetzung ist hierbei jedoch eine sorgfältige Planung, um eine Hinterlüftungsebene zu gewährleisten und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Die Kombination aus einer gut gedämmten Fassade und einer ansprechenden Holzverkleidung kann den Wert einer Immobilie erheblich steigern und gleichzeitig die Energiekosten senken. Bei Deckenverkleidungen kann der Einbau von zusätzlicher Dämmung zwischen der alten Decke und der neuen Holzverkleidung die Wärmedämmung nach oben hin verbessern, was besonders in Dachgeschosswohnungen oder bei nicht ausgebauten Dachböden relevant ist.

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die Kosten für die Anbringung von Holzverkleidungen an Wänden und Decken variieren stark je nach Materialwahl, Komplexität der Montage und dem Umfang der begleitenden baulichen Maßnahmen. Einfache Paneele in Holzoptik können relativ kostengünstig sein, während hochwertige Echtholzverkleidungen oder spezielle Spaltholzoptiken mit höheren Kosten verbunden sind. Wenn diese Maßnahmen jedoch im Rahmen einer energetischen Sanierung erfolgen, können umfangreiche Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden. Staatliche Programme wie die der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder regionale Förderprogramme können die Investitionskosten erheblich reduzieren.

Die Amortisation solcher Investitionen ergibt sich nicht nur aus den potenziellen Energieeinsparungen, sondern auch aus der Wertsteigerung der Immobilie und dem verbesserten Wohnkomfort. Eine ästhetisch ansprechende und energetisch optimierte Immobilie erzielt auf dem Markt höhere Preise und ist attraktiver für potenzielle Mieter oder Käufer. Die genauen Förderbedingungen und Zuschüsse ändern sich regelmäßig und sind abhängig von der Art der Maßnahme und dem energetischen Zustand des Gebäudes. Eine frühzeitige Information und Beratung durch Fachleute ist daher unerlässlich, um das volle Potenzial von Förderungen auszuschöpfen.

Die folgende Tabelle gibt einen beispielhaften Überblick über potenzielle Kosten und Amortisationszeiträume für verschiedene Sanierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Holzverkleidungen. Diese Zahlen sind als realistische Schätzungen zu verstehen und können je nach Region, Objektzustand und Ausführungsdetails variieren.

Beispielhafte Kosten und Amortisationszeiträume für Holzverkleidungen im Sanierungskontext (realistisch geschätzt)
Maßnahme Geschätzte Kosten pro m² (ohne Dämmung/Bauarbeiten) Potenzielle jährliche Einsparung pro m² (Energie/Komfort) Geschätzte Amortisationszeit (reine Energiekosten) Relevanz für Bestandsimmobilien
Einfache Wandpaneele (Holzoptik): Kostengünstige optische Aufwertung 15 - 40 € 0 - 5 € (primär Komfort) N.a. / Langfristig durch Wertsteigerung Hohe Relevanz für schnelle optische Modernisierung
Hochwertige Holzpaneele (Echtholz): Ästhetische und wertige Gestaltung 50 - 150 € 0 - 10 € (Komfort, leichte Dämmwirkung) N.a. / Langfristig durch Wertsteigerung und Ambiente Mittlere bis hohe Relevanz, je nach Budget und Zielsetzung
Wandverkleidung Spaltholz-Optik: Dreidimensionaler Akzent, oft mit Hinterlüftung 70 - 200 € 5 - 20 € (Akustik, verbesserte Raumluft, leichte Dämmung) 5 - 15 Jahre (bei zusätzlicher Dämmung) Hohe Relevanz für moderne Raumgestaltung und Wohlbefinden
Deckenpaneele mit integrierter Dämmung: Verbesserung der thermischen und akustischen Eigenschaften 60 - 180 € 10 - 30 € (reduzierte Wärmeabstrahlung nach oben) 3 - 8 Jahre (bei guter Dämmwirkung) Sehr hohe Relevanz für Dachgeschosswohnungen und zur Geräuschdämmung
Fassaden-Holzverkleidung (nach Dämmung): Ästhetische und schützende Hülle 100 - 300 € (exkl. Fassadendämmung) Variabel, je nach Dämmstandard (bis zu 80% Heizkostenersparnis) Variabel, stark abhängig von Dämmmaßnahmen Sehr hohe Relevanz für umfassende energetische Sanierung

Herausforderungen und Lösungsansätze

Eine der größten Herausforderungen bei der Sanierung von Bestandsimmobilien ist die Berücksichtigung der bestehenden Bausubstanz und möglicher Altlasten. Bei der Anbringung von Holzverkleidungen muss sichergestellt werden, dass die Unterkonstruktion stabil ist und keine Feuchtigkeitsschäden oder unentdeckte Probleme wie Schimmelbefall verdeckt werden. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme und gegebenenfalls eine statische und bauphysikalische Untersuchung sind unerlässlich, bevor mit den eigentlichen Arbeiten begonnen wird. Moderne Dämmstoffe und diffusionsoffene Membranen können dabei helfen, Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden und gleichzeitig die energetische Performance zu verbessern.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Auswahl der richtigen Materialien. Nicht jede Holzart oder jedes Produkt ist für jede Anwendung gleichermaßen geeignet. Insbesondere bei Feuchträumen oder stark beanspruchten Bereichen sollten robuste und feuchtigkeitsbeständige Materialien gewählt werden. Zudem ist die Einhaltung von Brandschutzvorschriften zu beachten, insbesondere bei der Verwendung von Holz im Innenbereich. Fachbetriebe und Architekten können hier beratend zur Seite stehen und sicherstellen, dass alle technischen Anforderungen erfüllt werden.

Die Berücksichtigung gesetzlicher Anforderungen, wie z.B. der Energieeinsparverordnung (EnEV) oder des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), ist ebenfalls von zentraler Bedeutung. Diese Gesetze definieren Mindeststandards für die energetische Qualität von Gebäuden und müssen bei jeder Sanierungsmaßnahme berücksichtigt werden. Die Einbindung eines qualifizierten Energieberaters kann hierbei von großem Vorteil sein, um die Einhaltung aller Vorschriften zu gewährleisten und die optimalen Förderungen zu identifizieren.

Umsetzungs-Roadmap

Die Implementierung von Holzverkleidungen im Rahmen einer Sanierung sollte schrittweise erfolgen. Zunächst steht die Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse. Welche Bereiche der Immobilie erfordern eine bauliche, energetische oder optische Aufwertung? Darauf folgt die Planung, idealerweise unter Einbeziehung von Fachleuten wie Architekten, Energieberatern oder erfahrenen Handwerkern. In dieser Phase werden Materialauswahl, technische Details und das Budget festgelegt.

Anschließend erfolgt die Vorbereitung: Eventuell notwendige Vorarbeiten wie die Beseitigung von Altanstrichen, die Reparatur von Untergründen oder die Installation einer neuen Dämmung werden durchgeführt. Erst dann werden die Wand- und Deckenverkleidungen angebracht. Wichtig ist hierbei die sorgfältige Ausführung, um eine lange Haltbarkeit und Funktionalität zu gewährleisten. Abschließend folgt die Endabnahme und gegebenenfalls die Beantragung von Fördergeldern. Eine Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen ist für die spätere Wertermittlung und eventuelle Garantieansprüche wichtig.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Die neuesten Holztrends an Wand und Decke bieten eine exzellente Gelegenheit, Bestandsimmobilien nicht nur optisch aufzuwerten, sondern auch substanzielle Verbesserungen in Bezug auf Energieeffizienz, Raumklima und Werterhalt zu erzielen. Eine intelligente Verknüpfung von gestalterischen Wünschen mit technischen und energetischen Notwendigkeiten führt zu nachhaltigen und wirtschaftlich sinnvollen Sanierungsmaßnahmen. Die Priorisierung sollte sich an den dringendsten Sanierungsbedarfen orientieren: Zuerst die energetische Hülle (Dämmung, Fenster), dann die Verbesserung der Haustechnik und anschließend die Innenraumgestaltung. Holzverkleidungen können hierbei sowohl als primäre Maßnahme zur optischen Aufwertung als auch als unterstützende Maßnahme zur Verbesserung der energetischen Eigenschaften eingesetzt werden.

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Erstellt mit Qwen, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Die neuesten Holztrends an Wand und Decke – Sanierung

Holzpaneel-Verkleidungen an Wand und Decke sind weit mehr als ein reiner Gestaltungstrend – sie sind ein integraler Bestandteil moderner Sanierungs- und Modernisierungskonzepte für Bestandsgebäude. Insbesondere bei Altbauten mit unebenen Untergründen, feuchtebelasteten Wänden oder schalltechnisch unzureichenden Deckenstrukturen bieten hochwertige Holz- oder Holzoptik-Paneele eine multifunktionale Lösung: Sie kaschieren bauliche Mängel, verbessern das Raumklima durch natürliche Holzfeuchteregulation, steigern die Schalldämmung und ermöglichen gleichzeitig eine nachhaltige, ressourcenschonende Oberflächenmodernisierung ohne aufwändige Substanzsanierung. Für Sanierer bedeutet dies eine praxisnahe, wirtschaftliche und zukunftssichere Option, um energetische, bauphysikalische und wohngesundheitliche Anforderungen in einem Schritt zu adressieren – besonders bei Wohnungsbausanierungen im Mietwohnungsbau oder beim barrierefreien Umbau älterer Bestandsobjekte.

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial

Altbauten ab den 1950er bis 1980er Jahren weisen häufig strukturelle Defizite an Wänden und Decken auf: unregelmäßige Putzoberflächen, Risse durch Setzungen, fehlende Hinterlüftung bei feuchteempfindlichen Untergründen oder mangelhafte Schalldämmung zwischen Geschossen. Gerade in Mietwohnungen sind klassische Sanierungswege wie kompletter Putzabtrag oder Neuaufbau teuer, zeitintensiv und stark belastend für die Bewohner. Holzpaneel-Systeme bieten hier eine sanfte, schichtweise Modernisierungsoption: Sie werden – je nach Konstruktion – direkt auf bestehende Untergründe montiert, ohne Substanzentfernung. Dabei können sie gleichzeitig als tragfähige Unterlage für nachträgliche Dämmmaßnahmen dienen – etwa bei der Aufdopplung einer innenliegenden Wärmedämmung (IW-Dämmung), die nach geltender EnEV bzw. GEG (Gebäudeenergiegesetz) bei umfangreichen Modernisierungen vorgeschrieben ist. Die Verwendung von FSC- oder PEFC-zertifiziertem Holz oder hochwertigen Holzfaserplatten mit niedrigem Emissionsverhalten (z. B. E1-Klasse) trägt zudem zur Wohngesundheit bei – besonders wichtig bei Sanierungsvorhaben in Bestandsgebäuden mit erhöhtem Schimmelpotenzial.

Technische und energetische Maßnahmen

Die Sanierung mit Holzpaneelen lässt sich technisch in drei funktionale Ebenen gliedern: Untergrundvorbehandlung, Dämmung und Oberflächenverkleidung. Bei feuchtebelasteten Wänden ist eine feuchteadaptierte Konstruktion essenziell: Eine kapillaraktive Holzfaserplatte (z. B. mit 20–40 mm Dicke) als Zwischendämmung vor der Paneelmontage reduziert das Risiko von Kondensatbildung um realistisch geschätzt 60–75 %, da sie Feuchtespitzen puffert und langsam wieder abgibt. Bei Decken ist die Kombination mit einer nachträglichen Trittschalldämmung (z. B. Kork- oder Holzfaser-Hybridplatten) entscheidend – hier lässt sich die Trittschallverbesserung um realistisch geschätzt 12–18 dB erreichen. Spaltholz- oder Riegelpaneele mit Hinterlüftung erfüllen zudem eine passive Lüftungsfunktion: Sie fördern den Luftaustausch hinter der Verkleidung und senken so die Oberflächentemperatur an kritischen Bauteilanschlüssen – ein wirksamer Beitrag zur Schimmelprävention. Für energetische Sanierungen ist die Einbindung in ein ganzheitliches Konzept entscheidend: Die Paneelmontage ist kein Ersatz für die Dämmung der Gebäudehülle, aber ein wirksamer Ergänzungspfad zur Optimierung der Raumklimaqualität und der energetischen Effizienz.

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die Investition für eine komplette Wand- und Deckenverkleidung mit nachhaltigem Holzsystem liegt bei realistisch geschätzten 120–220 €/m² (inkl. Dämmung, Unterkonstruktion und Paneelen). Im Vergleich zu einer kompletten Putzsanierung (ca. 180–300 €/m²) oder einer aufwändigen Trockenbau-Lösung (ca. 150–260 €/m²) ist dies wettbewerbsfähig – besonders bei geringem Sanierungsaufwand und kurzer Bauzeit (oft unter 1 Woche pro Raum). Die Amortisation erfolgt nicht monetär, sondern über erhöhte Mietauslastung (z. B. +3–5 % Mietpreis bei gehobener Optik und Akustik), geringere Instandhaltungskosten (robuste Oberflächen, einfache Reparatur einzelner Paneele) sowie langfristige Werterhaltung. Förderrechtlich ist die Maßnahme im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) grundsätzlich förderfähig – jedoch nur dann, wenn sie Teil eines energetischen Sanierungskonzepts ist (z. B. kombiniert mit IW-Dämmung oder Fensteraustausch). Zudem können Kommunen oder Landesprogramme (z. B. KfW 430 "Einzelmaßnahmen" oder Landesprogramme wie "Klimaschutzplus" in NRW) Zuschüsse für nachhaltige Materialien oder Barrierefreiheits-Aspekte gewähren, wenn die Sanierung barrierearm gestaltet wird.

Förder- und Effizienzdaten für Holzpaneel-Sanierungen
Förderkriterium Anforderung Potenzial
Förderung über KfW 430: Einzelmaßnahmen Mindestens 30 % der Außenwandfläche saniert oder IW-Dämmung mit U-Wert ≤ 0,20 W/m²K verbaut Förderquote bis zu 15 % der Nettoinvestition (max. 5.000 €)
Wärmeschutz nach GEG Anbringung in Kombination mit nachträglicher Innendämmung (U ≤ 0,24 W/m²K) Erfüllung der gesetzlichen Anforderung bei umfangreichen Modernisierungen
Feuchte- & Schimmelschutz Nachweis über kapillaraktive Holzfaserdämmung mit λ ≤ 0,045 W/mK und µ ≤ 5 Reduktion des Schimmelrisikos um bis zu 75 % bei richtiger Konstruktion
Akustische Verbesserung Kombination mit Trittschall-/Raumtrennwanddämmung (z. B. 20 mm Korkplatte unter Paneel) Verbesserung des Schalldämm-Maßes Rw um 10–18 dB
Nachhaltigkeit & Wohngesundheit FSC/PEFC-Zertifizierung, E1-Emissionsklasse, keine PVC- oder Formaldehyd-haltigen Kleber Reduktion der VOC-Emissionen um bis zu 90 % im Vergleich zu konventionellen Spanplatten

Herausforderungen und Lösungsansätze

Die größte Herausforderung bei der Sanierung mit Holzpaneelen ist die Planungssicherheit: Ein unzureichend untersuchter Untergrund (z. B. versteckte Feuchteschäden oder Asbestverunreinigungen bei Altbauten vor 1990) kann zu Nachbesserungen führen. Deshalb ist eine Vor-Ort-Baustellenanalyse mit Feuchtemessung und ggf. Materialprobenentnahme unverzichtbar. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Anschlussdetailausbildung: An Wandecken, Fensterlaibungen oder Deckenanschlüssen müssen konstruktive Lösungen (z. B. elastische Fugen, Hinterlüftungsprofile) vorgesehen werden, um Spannungsrisse und Kondensatbildung zu vermeiden. Hier bewähren sich systemorientierte Paneel-Lösungen mit zertifizierten Anschlusssystemen. Bei Mietwohnungen ist zudem die Zustimmung des Eigentümers sowie die Abstimmung mit der Bauaufsicht (z. B. brandschutztechnische Eignung nach DIN 4102-2) zwingend erforderlich – insbesondere bei brennbaren Holzwerkstoffen.

Umsetzungs-Roadmap

Die Umsetzung erfolgt in fünf Phasen: (1) Bestandsaufnahme mit Feuchte-, Schimmel- und Materialanalyse; (2) Energetisches Sanierungskonzept inkl. Dämmkonzept und Förderantrag; (3) Ausschreibung mit Fokus auf systemkompatible, zertifizierte Anbieter; (4) Montage mit fachgerechter Hinterlüftung, Dampfsperre (bei Außenwandanbindung) und akustisch entkoppelter Unterkonstruktion; (5) Dokumentation mit Konstruktionszeichnungen und Materialnachweisen für die BAU.DE-Bauakte. Die gesamte Umsetzung inkl. Abnahme dauert bei einer 60-m²-Wohnung realistisch geschätzt 5–8 Arbeitstage.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Holzpaneel-Verkleidungen sind ein vielseitiges, sanierungsorientiertes Werkzeug – kein "reiner Trend", sondern eine technisch fundierte Maßnahme mit bauphysikalischen, energetischen und gesundheitsrelevanten Vorteilen. Priorisiert werden sollten Projekte mit Feuchteproblemen, mangelhafter Akustik oder unebenen, renovierungsbedürftigen Untergründen. Bei historischen Beständen ist vorab eine Denkmalschutzabstimmung erforderlich. Die beste Wirkung entfaltet die Maßnahme im Verbund mit anderen Sanierungsschritten – etwa Fenstertausch, Heizungsmodernisierung oder elektrischer Ertüchtigung.

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