Sanierung: Poroton: Wirtschaftlich mit Planziegel bauen

Poroton: Mit Planziegel wirtschaftlich bauen

Poroton: Mit Planziegel wirtschaftlich bauen
Bild: Michal Jarmoluk / Pixabay

Poroton: Mit Planziegel wirtschaftlich bauen

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Erstellt mit Gemini, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Poroton Planziegel: Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Fokus – Potenziale für die Gebäudesanierung

Obwohl der Pressetext sich primär auf das wirtschaftliche Bauen mit Poroton Planziegeln im Neubau konzentriert, birgt die darin beschriebene Technologie erhebliche Potenziale und Parallelen zur Gebäudesanierung. Die Konzepte der hohen Maßgenauigkeit, der schnellen Verarbeitung mit Dünnbettmörtel, der Minimierung von Wärmebrücken und des gesunden Wohnklimas sind direkt auf die energetische Ertüchtigung und bauliche Instandsetzung von Bestandsgebäuden übertragbar. Leser, die sich mit der Modernisierung ihres Altbaus beschäftigen, können von den dargestellten Vorteilen der Planziegel profitieren, indem sie diese für interne Umbaumaßnahmen oder die Schaffung neuer Bauteile nutzen, um die Energieeffizienz und den Wohnkomfort zu steigern.

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial

Bestandsimmobilien weisen häufig erhebliche Defizite in Bezug auf die energetische Effizienz, den baulichen Zustand und den Wohnkomfort auf. Veraltete Dämmstandards, Wärmebrücken durch unsachgemäße Bauweisen oder schlichtweg das Fehlen einer adäquaten Gebäudehülle führen zu hohen Heizkosten und einem unangenehmen Raumklima. Der von Poroton Planziegeln im Neubau adressierte Wunsch nach einem gesunden, wärmegeschützten Eigenheim über Generationen hinweg ist gerade für Sanierungsobjekte von zentraler Bedeutung. Die Reduktion von Mörtelverbrauch und Arbeitszeit, die schnelle Verarbeitung und die Minimierung von Wärmebrücken, die im Neubau mit Planziegeln erzielt werden, sind direkt auf Sanierungsmaßnahmen übertragbar. Hier können beispielsweise Innenwände, die im Zuge einer Grundsanierung neu errichtet oder umgestaltet werden, von diesen technologischen Fortschritten profitieren. Dies ermöglicht nicht nur eine wirtschaftlichere Umsetzung, sondern verbessert auch unmittelbar die thermischen Eigenschaften und die Wohngesundheit im sanierten Gebäude. Das Potenzial liegt in der intelligenten Anwendung bewährter Materialien und Verarbeitungsmethoden zur Steigerung der Langlebigkeit und Werthaltigkeit der Bestandsimmobilie.

Technische und energetische Maßnahmen

Die von Poroton Planziegeln gebotene hohe Maßgenauigkeit ermöglicht im Sanierungskontext eine präzise und schnellere Ausführung von Innenwandkonstruktionen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn im Zuge einer energetischen Sanierung die Raumaufteilung verändert oder neue funktionale Bereiche geschaffen werden sollen. Die Verarbeitung mit Dünnbettmörtel reduziert den Feuchteeintrag in das Mauerwerk, was die Trocknungszeiten verkürzt und die Gefahr von Bauschäden minimiert. Dies ist gerade bei älteren Gebäuden mit möglicherweise erhöhter Feuchtigkeit von Vorteil. Die durch die präzise Fertigung entstehenden nahezu fugenlosen Mauern reduzieren signifikant Wärmebrücken, die in Bestandsgebäuden oft eine Hauptursache für Energieverluste darstellen. Selbst wenn Planziegel nicht primär als Außenwanddämmung eingesetzt werden, können sie in Kombination mit einer Außendämmung oder als innere Ausfachung von Fachwerkelementen zur Verbesserung der thermischen Hülle beitragen. Die wärmespeichernden und feuchteausgleichenden Eigenschaften von Ziegeln fördern zudem ein ausgeglichenes Raumklima, was für die Wohngesundheit in sanierten Altbauten von immenser Bedeutung ist. Die Möglichkeit, die Wärmeschutzverordnung durch einschalige Bauweisen zu erfüllen oder zu unterschreiten, wie im Neubau mit Planziegeln beschrieben, eröffnet auch im Sanierungsbereich Wege zu kosteneffizienten energetischen Ertüchtigungen, beispielsweise bei der Ausgestaltung von Anbauten oder bei der Erneuerung von Innenwänden, die eine zusätzliche thermische Funktion übernehmen sollen.

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die wirtschaftlichen Vorteile von Poroton Planziegeln im Neubau lassen sich teilweise auf Sanierungsmaßnahmen übertragen. Die Reduktion von Mörtelverbrauch und Arbeitszeit durch die schnelle Verarbeitung mit Dünnbettmörtel schlägt sich direkt in niedrigeren Lohn- und Materialkosten nieder. Die geringere Trocknungszeit beschleunigt den gesamten Bauablauf, was gerade bei zeitkritischen Sanierungsprojekten zu Kosteneinsparungen führt. Die verbesserte Wärmedämmung und die Reduzierung von Wärmebrücken tragen langfristig zu einer signifikanten Senkung der Energiekosten bei, was die Amortisationszeit für die Investition in die Sanierungsmaßnahmen verkürzt. Staatliche Förderprogramme für energieeffiziente Sanierungen, wie sie beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angeboten werden, können die finanzielle Belastung für Hausbesitzer erheblich reduzieren. Die Verwendung von Ziegeln als nachhaltiger Baustoff kannAdditionally durch bestimmte Förderungen positiv beeinflusst werden. Eine detaillierte Kostenanalyse, die den Einsatz von Planziegeln für interne Baumaßnahmen im Vergleich zu konventionellen Ziegeln oder anderen Bauweisen betrachtet, ist unerlässlich. Realistisch geschätzt können die Einsparungen bei den Arbeitskosten durch die schnellere Verarbeitung und den geringeren Materialverbrauch bei 10-20% liegen, während die Energieeinsparungen durch verbesserte Wärmeschutzmaßnahmen über die Lebensdauer des Gebäudes mehrere tausend Euro betragen können. Förderungen können hierbei bis zu 30-40% der förderfähigen Kosten abdecken, je nach Umfang und Art der Maßnahme.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Eine der Herausforderungen bei der Anwendung von Planziegeln im Sanierungsbereich kann die Anpassung an bestehende Bauteilhöhen und Wandstärken sein. Moderne Planziegel sind in verschiedenen Formaten erhältlich, jedoch ist es wichtig, die genauen Abmessungen auf die Gegebenheiten des Bestandsgebäudes abzustimmen. Eine sorgfältige Planung und gegebenenfalls eine Kombination mit anderen Baustoffen kann hier Abhilfe schaffen. Die Anbindung neuer Planziegelwände an bestehende Mauerwerksstrukturen erfordert fachmännisches Know-how, um eine stabile und dauerhafte Verbindung zu gewährleisten. Hierfür stehen spezielle Anschlussmörtel und Verbindungselemente zur Verfügung. Die thermischen Eigenschaften von einschaligen Planziegelwänden, die im Neubau oft die Wärmeschutzverordnung erfüllen, können im Altbau je nach Dämmstandard der angrenzenden Bauteile gegebenenfalls ergänzt werden müssen. Eine Analyse der gesamten Gebäudehülle ist daher unerlässlich, um die Effektivität der Maßnahme zu maximieren. Die Berücksichtigung des Denkmalschutzes bei der Sanierung historischer Gebäude kann zusätzliche Anforderungen an die Materialwahl und Ausführung stellen, die im Vorfeld abgeklärt werden müssen. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Architekten und Fachplanern ist hierbei ein entscheidender Lösungsansatz.

Umsetzungs-Roadmap

Die Integration von Poroton Planziegeln in ein Sanierungskonzept sollte einem strukturierten Ablauf folgen. Zunächst steht eine detaillierte Bestandsaufnahme des Gebäudes an, bei der der bauliche Zustand, die energetischen Schwachstellen und die gewünschten Funktionalitäten der zu sanierenden Bereiche erfasst werden. Daraufhin erfolgt die Auswahl geeigneter Planziegelformate und des passenden Dünnbettmörtels, basierend auf den spezifischen Anforderungen des Projekts. Die Planung der Baumaßnahmen, inklusive statischer Berechnungen und der Koordination mit anderen Gewerken, ist ein weiterer wichtiger Schritt. Die fachgerechte Ausführung durch qualifizierte Handwerker ist essenziell für die Langlebigkeit und Effektivität der umgesetzten Maßnahmen. Abschließend ist eine energetische Nachbewertung des sanierten Objekts ratsam, um die erzielten Einsparungen zu dokumentieren und gegebenenfalls weitere Optimierungspotenziale zu identifizieren. Die Beantragung von Fördergeldern sollte frühzeitig im Prozess erfolgen, um die finanzielle Planung zu optimieren.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Poroton Planziegel bieten auch im Bereich der Gebäudesanierung signifikante Vorteile in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Schnelligkeit und bauliche Qualität. Ihre hohe Maßgenauigkeit, die effiziente Verarbeitung und die positiven thermischen sowie feuchteregulierenden Eigenschaften machen sie zu einer attraktiven Option für interne Umbaumaßnahmen und die Schaffung neuer Wandkonstruktionen in Bestandsgebäuden. Angesichts der steigenden Energiepreise und des wachsenden Bewusstseins für ein gesundes Wohnklima ist die energetische Ertüchtigung von Altbauten eine Investition in die Zukunft. Die Priorisierung von Maßnahmen, die sowohl die Energieeffizienz steigern als auch den Wohnkomfort verbessern, ist hierbei ratsam. Der Einsatz von Planziegeln für die Optimierung von Innenwänden kann eine kosteneffiziente Möglichkeit sein, diese Ziele zu erreichen, und sollte daher in die Prioritätenliste für die Sanierungsplanung aufgenommen werden. Die Kombination mit anderen energetischen Maßnahmen, wie einer Außendämmung oder dem Austausch von Fenstern, kann das Gesamtergebnis optimieren und zu einer nachhaltigen Wertsteigerung der Immobilie führen.

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Erstellt mit Qwen, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Poroton Planziegel – Sanierung

Das Thema "Sanierung" passt hier sehr gut zum Pressetext – denn obwohl der Text primär Neubau-Aspekte ("wirtschaftlich bauen", "Eigenheim über Generationen") thematisiert, bietet er zahlreiche direkte und indirekte Brücken zur Bestandssanierung: Planziegel sind nicht nur für Neubauten, sondern zunehmend auch für den Ersatz alter, feuchte- oder wärmebrückenbelasteter Mauerwerke im Altbau geeignet – etwa bei Fassadenrückbau, Kerndämmung oder Aufstockung. Ihre hohe Maßgenauigkeit und geringe Fugentiefe minimieren Wärmebrücken, was bei energetischen Sanierungen nach EnEV bzw. GEG zentral ist; ihre feuchteausgleichende Wirkung unterstützt die Schimmelprävention in feuchtem Bestand; und ihre wärmespeichernde Masse stabilisiert das Raumklima nach Sanierung – gerade dort, wo alte, nicht gedämmte Außenwände durch moderne Fenster oder Heizsysteme überlastet werden. Der Leser gewinnt hier konkrete, technisch fundierte Orientierung, wie modernes Ziegel-Mauerwerk nicht nur im Neubau, sondern strategisch auch im Sanierungsprozess eingesetzt werden kann – etwa zur nachträglichen Wärmebrückenreduktion, zum Austausch von porösen oder salzbelasteten Mauersteinen oder zur Aufwertung der Gebäudehülle ohne komplett neu zu dämmen.

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial

In vielen Bestandsgebäuden, insbesondere aus den 1950er bis 1980er Jahren, zeigt sich bei der Außenwand ein typisches Defizit: geringe Dämmwirkung, hohe Wärmebrücken durch unregelmäßige Fugen, feuchtebedingte Schäden durch kapillare Aufstiegsfeuchte oder Kondensat und ein instabiles Raumklima. Hier bietet der Einsatz von Planziegeln als Ersatz- oder Aufdopplungsmauerwerk ein signifikantes Sanierungspotenzial – nicht als isolierte Neubau-Komponente, sondern als technisch durchdachte Ergänzung bestehender Strukturen. Planziegel mit ihrer geringen Toleranz von ±0,3 mm (realistisch geschätzt) ermöglichen nahezu fugenloses Mauerwerk, das bei einer Sanierung im Bestand besonders bei der Rückwand eines Balkons, bei der Aufstockung oder im Rahmen einer Kernsanierung zur Reduktion thermischer Schwachstellen beiträgt. Ihre wärmespeichernde Masse (realistisch geschätzt: 0,8–1,2 kJ/(kg·K)) wirkt bei nachträglich installierten Heizsystemen (z. B. Wärmepumpen mit Niedertemperaturbetrieb) stabilisierend auf die Raumtemperatur – ein entscheidender Faktor für Komfort und Energieeffizienz. Zudem ist die natürliche Porosität von Ziegel ein langjährig erprobter Feuchtespeicher – besonders wertvoll bei Sanierungen in feuchtelastigen Altbausubstanzen wie Kellergeschossen oder Altbau-Außenwänden mit historischem Putz.

Technische und energetische Maßnahmen

Der Einsatz von Planziegeln in der Sanierung erfolgt nicht monolithisch, sondern systematisch: Bei einer Fassadenrückbau-Sanierung kann ein Planziegel-Mauerwerk als innere Schale (z. B. 36,5 cm Poroton-T12) mit integrierter Dampfsperre und kapillaraktiver Dämmung (z. B. Holzfaser) realistisch geschätzt einen U-Wert von 0,18 W/(m²·K) erreichen – unter der aktuellen GEG-2024-Anforderung für Neubauten (0,24 W/(m²·K)) und im Energieausweis signifikant positiv auffällig. Bei Kerndämmung wird Planziegel nicht eingesetzt, doch bei Sanierungen mit Fassadenverkleidung oder Aufstockung ermöglicht die glatte Oberfläche eine besonders hohe Putzhaftung – reduziert Risiken von Abplatzungen oder Rissen. Die Verarbeitung mit Dünnbettmörtel (ca. 1 mm Fugenstärke, realistisch geschätzt) senkt die Wärmebrückenbilanz um bis zu 25 % im Vergleich zu herkömmlichem Vollziegelmauerwerk mit 12-mm-Fugen. Wichtig für die Sanierung: Planziegel sind nicht nur geeignet für Neubau, sondern auch für "Mischkonstruktionen" – z. B. bei der Sanierung einer Außenwand mit alter Mauer aus Kalksandstein: Hier wird das alte Mauerwerk statisch stabilisiert und mit Planziegeln auf der Innenseite ergänzt – eine nachträgliche wärmespeichernde und feuchteregulierende Schicht, die ohne teure Innendämmung wirkt.

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die Anschaffungskosten für Planziegel liegen realistisch geschätzt bei 45–65 €/m² Bruttowandfläche (ohne Verarbeitung), wobei die Gesamtkosten im Sanierungsfall durch Mehraufwand für statische Ertüchtigung oder Anschlussdetails steigen können. Dennoch amortisieren sich die Mehrkosten durch reduzierte Arbeitszeit (bis zu 30 % weniger Verarbeitungszeit gegenüber Normalziegeln, realistisch geschätzt), kürzere Trockenzeiten (kein Trockenheizen notwendig – Einsparung von ca. 5–8 Tagen Bauzeit) und geringeren Mörtelverbrauch (ca. 40 % weniger als bei Kalksandstein). Förderfähig sind Planziegel bei Sanierungen über die BAFA-Förderung *Heizen mit Erneuerbaren Energien* (HEE) nur indirekt – jedoch im Rahmen von "Gebäudeenergieberatung" (bis zu 80 % Zuschuss) oder über die KfW-Programme 261/262, sofern sie Teil eines umfassenden Sanierungskonzepts mit U-Wert-Verbesserung sind. Bei nachträglicher Wärmebrückenminimierung – etwa am Kellerdeckenanschluss oder Balkon – können Planziegel auch im Rahmen der KfW-"Energieeffizient Sanieren"-Einzelmaßnahmen (Programm 430) förderfähig sein, sofern eine detaillierte bauphysikalische Nachweisführung erfolgt.

Sanierungsrelevante Eigenschaften von Planziegeln im Vergleich zu herkömmlichen Ziegeln
Eigenschaft Planziegel Herkömmlicher Vollziegel
Maßgenauigkeit: Toleranz in Höhe/Rückwand ±0,3 mm (realistisch geschätzt) ±2,0 mm (realistisch geschätzt)
Fugenstärke mit Dünnbettmörtel: Einfluss auf Wärmebrücken 0,8–1,2 mm (realistisch geschätzt) 10–12 mm (realistisch geschätzt)
Wärmeleitfähigkeit (λ): Einfluss auf Dämmeffekt 0,11–0,13 W/(m·K) (realistisch geschätzt) 0,45–0,75 W/(m·K) (realistisch geschätzt)
Feuchtespeicherfähigkeit (µ): Relevanz für Altbau-Sanierung µ = 8–10 (realistisch geschätzt) µ = 12–20 (realistisch geschätzt)
Verarbeitungszeit pro m²: Zeitersparnis im Sanierungsfall 12–15 min (realistisch geschätzt) 20–28 min (realistisch geschätzt)

Herausforderungen und Lösungsansätze

Ein zentrales Herausforderungspotenzial liegt in der statischen Verbindung von Planziegel-Mauerwerk zu altem Bestand: Nicht jedes alte Mauerwerk verträgt die hohe Tragfähigkeit und geringe Dehnung von Planziegeln ohne Zwischenschicht. Hier empfiehlt sich eine fachliche statische Prüfung vor Sanierungsbeginn – und bei unsicheren Substanzen die Einplanung einer Trennschicht mit elastischem Mörtel oder einer vorgefertigten Verankerungsebene. Ein weiteres Hindernis ist die oft fehlende Planungstiefe bei Sanierung: Planziegel sind nicht "plug-and-play", sondern erfordern präzise Lagerungskonzepte und exakte Anschlussdetails (z. B. an Fensterlaibungen oder Dachanschlüsse), die im Altbau häufig fehlen. Die Lösung: Ein integrierter Sanierungsplan mit vorheriger Baubegleitung und detaillierter Detailplanung – z. B. mit CAD-basierten Anschlusszeichnungen. Ein dritter Punkt: Die Putzhaftung. Obwohl Planziegel eine glatte Oberfläche bieten, ist ein haftvermittelnder Grundierungsputz zwingend – insbesondere bei Altbestand mit salzhaltigem Mauerwerk. Hier empfiehlt sich ein mineralischer Haftgrund mit kapillaraktiver Wirkung (z. B. Silikatgrundierung), der sowohl Haftung als auch Feuchterückhalt optimiert.

Umsetzungs-Roadmap

Phase 1 (Vorplanung, 4–6 Wochen): Baubegleitung durch Energieberater mit Bestandsanalyse, U-Wert-Berechnung und Feuchtemessung. Klärung der Förderfähigkeit über KfW oder BAFA. Phase 2 (Statische Prüfung & Detailplanung, 2–3 Wochen): Statische Gutachter bestätigt Tragfähigkeit des Bestands, Anschlussdetails werden CAD-technisch detailliert. Phase 3 (Materialbeschaffung & Bauvorbereitung, 1–2 Wochen): Planziegel inkl. passendem Dünnbettmörtel und Haftgrund bestellt; Lagerung auf trockenem Untergrund geplant. Phase 4 (Ausführung, 3–5 Wochen je Stockwerk): Mauerwerk mit laserbasiertem Nivellierungssystem aufgebaut; alle Anschlüsse gemäß Detailzeichnung ausgeführt; Putzphasen mit kontrollierter Trocknung. Phase 5 (Dokumentation & Energieausweis): Baubegleitung dokumentiert alle Maßnahmen; Energieausweis aktualisiert; Förderantrag eingereicht.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Planziegel sind kein reiner Neubau-Baustoff – sie sind ein strategisches Werkzeug für die technisch hochwertige, wohngesunde und zukunftsfähige Sanierung. Ihre größten Potenziale liegen in der Wärmebrückenminimierung, der Feuchteregulierung und der Reduktion von Trockenzeiten – drei Schlüsselfaktoren, die im Altbau-Sanierungsalltag regelmäßig zu Verzögerungen, Schäden oder Komfortmängeln führen. Priorisiert werden sollte ihr Einsatz daher bei Sanierungsvorhaben mit hohem Feuchterisiko (z. B. Kellerwände), bei nachträglichen Aufstockungen oder bei Fassadensanierungen mit innerer Wärmedämmung. Vor einer Entscheidung ist jedoch immer eine bauphysikalische Voranalyse unverzichtbar – nur so werden Planziegel nicht zum Risiko, sondern zur langfristigen Wertsteigerung des Bestands.

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