Sanierung: Poroton: Kellerraum behaglich gestalten

Poroton: Ein Zimmer im Erdreich - behaglich und trocken

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Bild: Brina Blum / Unsplash

Poroton: Ein Zimmer im Erdreich - behaglich und trocken

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Erstellt mit Gemini, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Poroton-Keller: Mehr als nur Fundament – Eine Betrachtung aus Sicht der Gebäudesanierung

Auch wenn der Pressetext vordergründig den Neubau oder die Konzeption von Kellern mit Poroton-Ziegeln beleuchtet, bietet er wertvolle Anknüpfungspunkte für die Gebäudesanierung. Insbesondere die Themen Feuchtigkeitsregulierung, Dämmleistung und Schaffung von zusätzlichem Wohnraum sind Kernaspekte jeder substanziellen Sanierungsmaßnahme an Bestandsgebäuden. Die Expertise von BAU.DE im Bereich Sanierung kann Lesern helfen, die in diesem Text dargelegten Vorteile von Poroton-Ziegeln auf bestehende Keller zu übertragen und somit den Wert und die Nutzbarkeit ihrer Altbauten zu steigern.

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial

Viele Bestandsimmobilien leiden unter feuchten und ungemütlichen Kellern, die als "Stiefkinder" des Hauses gelten und oft nur als Lagerraum oder Heizungskeller genutzt werden. Diese Situation ist nicht nur unbefriedigend, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken wie Schimmelbildung und kann die Bausubstanz nachhaltig schädigen. Das Potenzial von Kellerräumen als wertvoller, nutzbarer Wohnraum wird dabei häufig unterschätzt. Durch gezielte Sanierungsmaßnahmen, inspiriert durch die hier beschriebenen Eigenschaften von Poroton-Ziegeln, lassen sich diese oft vernachlässigten Bereiche in vollwertige Nutzräume transformieren. Dies erhöht nicht nur die Wohnqualität und den nutzbaren Wohnraum einer Immobilie, sondern steigert auch deren Gesamtwert erheblich. Eine sorgfältige Analyse der bestehenden Bausubstanz ist dabei unerlässlich, um die spezifischen Herausforderungen und Potenziale des jeweiligen Kellers zu identifizieren.

Technische und energetische Maßnahmen: Die Brücke zum Bestand

Der Pressetext hebt die natürlichen Dämmeigenschaften von Poroton-Ziegeln hervor, die eine zusätzliche Dämmung überflüssig machen und Wärmebrücken vermeiden. Diese Erkenntnis ist direkt auf die Sanierung von Altbaukellern übertragbar. Viele Bestandsgebäude leiden unter unzureichender Kellerdämmung, was zu erheblichen Wärmeverlusten und damit zu steigenden Heizkosten führt. Bei Sanierungsprojekten ist daher die Dämmung der Kellerwände und -decke eine zentrale Maßnahme zur energetischen Ertüchtigung. Auch wenn der Einbau von Poroton-Ziegeln in Bestandsgebäuden in der Regel nicht im Fokus steht, können die Prinzipien der massiven Bauweise und der integrierten Dämmleistung als Vorbild dienen. Bei der Sanierung geht es oft darum, bestehende Materialien zu analysieren und durch geeignete Dämmstoffe (z.B. Perimeterdämmung für erdberührte Wände, Innendämmung, Dämmung der Kellerdecke von unten) die energetische Performance zu verbessern.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Feuchtigkeitsregulierung. Das Kapillarsystem des Poroton-Ziegels, das Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt, verhindert Schimmelbildung und sorgt für ein gutes Raumklima. Bei der Sanierung von Bestandsbeton- oder Mauerwerkskellern ist die Abdichtung gegen Erdfeuchte von allergrößter Bedeutung. Dies umfasst die Überprüfung und gegebenenfalls Erneuerung der Außenabdichtung (z.B. mit Bitumenanstrich, Dichtschlämmen oder speziellen Platten) sowie die Sicherstellung einer funktionierenden Drainage. Bei bereits aufgetretener Feuchtigkeit können auch Injektionsverfahren zur Horizontalsperre oder kapillaraktive Sanierputze zum Einsatz kommen, um die Feuchtigkeitswanderung im Mauerwerk zu unterbinden und ein gesundes Raumklima zu schaffen. Die Atmungsaktivität des Materials ist ein Schlüssel zur Vermeidung von Feuchteproblemen, und auch bei der Sanierung sollte auf dampfdiffusionsoffene Dämm- und Putzsysteme geachtet werden, wo immer dies bautechnisch und bauphysikalisch sinnvoll ist.

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die Errichtung eines Ziegelkellers wird als schnell und kostengünstig beschrieben. In der Sanierung ist die Kostenstruktur naturgemäß anders gelagert. Die Kosten für eine Kellerdämmung und -abdichtung hängen stark vom Umfang der Maßnahme, dem Zustand der Bausubstanz und der gewählten Technologie ab. Eine professionelle Abdichtung und Dämmung des Kellers kann durchaus eine Investition im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich darstellen, je nach Größe und Komplexität des Objekts. Dennoch ist die Amortisationszeit oft attraktiv, da die Einsparungen bei den Heizkosten sich spürbar auf der Energierechnung niederschlagen. Staatliche Förderprogramme für energetische Sanierungsmaßnahmen, wie sie beispielsweise von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder dem BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) angeboten werden, können die Investitionskosten erheblich reduzieren. Dies gilt insbesondere für Maßnahmen, die zu einer deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz führen, wie die umfassende Dämmung des Kellers.

Die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum im Keller durch die Sanierung steigert nicht nur den Komfort, sondern auch den Wert der Immobilie. Diese Wertsteigerung kann die Investitionskosten übertreffen und stellt eine langfristige Rendite dar. Die Beantragung von Fördermitteln erfordert eine sorgfältige Planung und oft die Einbindung eines Energieberaters, der bei der Auswahl der geeigneten Maßnahmen und der Antragstellung unterstützt. Die Beachtung gesetzlicher Anforderungen, wie z.B. der Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und den geltenden Normen für Feuchteschutz und Abdichtung, ist dabei stets zu gewährleisten.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Eine der größten Herausforderungen bei der Sanierung von Kellern ist der Zugang zu den erdberührten Wänden, insbesondere wenn das Gebäude bereits fertiggestellt ist. Die nachträgliche Außendämmung und Abdichtung kann aufwendig und kostspielig sein, da oft Erdarbeiten erforderlich sind. Eine Alternative stellt die Innendämmung dar, die jedoch sorgfältig geplant werden muss, um Kondensationsfeuchtigkeit zu vermeiden. Hier kommen spezielle Dämmsysteme zum Einsatz, die diffusionsoffen sind und ein gutes Raumklima fördern. Die Auswahl der richtigen Materialien ist entscheidend, um Probleme wie Salzbildung oder Schimmelbefall zu verhindern.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Belüftung. Selbst gut gedämmte und trockene Kellerräume benötigen eine ausreichende Belüftung, um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten und Feuchtigkeit zu vermeiden, die durch Nutzung (z.B. Wäschetrocknung) entstehen kann. Dies kann durch den Einbau von Lüftungsanlagen, dezentralen Lüftungssystemen oder durch die Schaffung von Querlüftungsmöglichkeiten erreicht werden. Die Reduzierung des Lichteinfalls, wie sie in vielen Kellern durch kleine Fenster oder tiefliegende Lichtschächte gegeben ist, kann durch den Einbau größerer Lichtschächte oder durch die Gestaltung der Außenanlage mit abgesenkten Böschungen verbessert werden, was die Räume freundlicher macht und ihre Nutzbarkeit als Wohnraum erhöht.

Umsetzungs-Roadmap für die Keller-Sanierung

Die Sanierung eines Bestandsgebäudekellers erfordert einen strukturierten Ansatz. Zunächst steht die Bestandsaufnahme und Schadensanalyse an. Hierbei wird der genaue Zustand der Kellerwände, des Bodens und der Decke ermittelt, insbesondere hinsichtlich Feuchtigkeit, Bauschäden und Dämmzustand. Darauf folgt die Erstellung eines Sanierungskonzepts. Dieses beinhaltet die Auswahl der geeigneten Abdichtungs- und Dämmmaßnahmen, die Berücksichtigung der Lüftungsanforderungen und die Planung eventueller baulicher Anpassungen zur Verbesserung des Lichteinfalls und der Nutzbarkeit.

Die nächste Phase ist die detaillierte Kostenkalkulation und die Einholung von Angeboten. Hierbei sollte auf qualifizierte Fachbetriebe zurückgegriffen werden, die Erfahrung mit der Sanierung von Altbauten und speziellen Kellerproblematiken haben. Parallel dazu kann die Beantragung von Fördermitteln erfolgen, um die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme zu optimieren. Nach der Beauftragung und der Erteilung eventuell notwendiger Baugenehmigungen beginnt die eigentliche Ausführung. Hierbei ist eine sorgfältige Bauüberwachung unerlässlich, um die Qualität der ausgeführten Arbeiten sicherzustellen und die Einhaltung der baulichen und energetischen Standards zu gewährleisten. Nach Abschluss der Arbeiten sollte eine Endabnahme erfolgen, und gegebenenfalls sind Anpassungen an der Außenanlage vorzunehmen.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Die konsequente Beachtung der Prinzipien, die im Pressetext für den Ziegelkeller genannt werden – nämlich Feuchtigkeitsregulierung, gute Dämmung und Schaffung von behaglichem Raumklima – ist auch für die Sanierung von Bestandsgebäudekellern von höchster Relevanz. Die Umwandlung eines feuchten und ungenutzten Kellers in einen trockenen, warmen und wohnlichen Raum ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Wertsteigerung einer Immobilie und zur Verbesserung der Lebensqualität. Die Investition in eine professionelle Kellerabdichtung und -dämmung rechnet sich langfristig durch Energieeinsparungen und die neu gewonnene Nutzfläche.

Die Priorisierung von Sanierungsmaßnahmen sollte sich an den drängendsten Problemen orientieren. Steht die Bausubstanz durch Feuchtigkeit in Gefahr, so hat die Abdichtung und Entfeuchtung oberste Priorität. Sind die Energiekosten ein Hauptaugenmerk, so ist die Dämmung des Kellers eine effektive Maßnahme. Die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum ist eine Maßnahme, die von den beiden grundlegenden Aspekten der Dichtigkeit und Dämmung flankiert werden muss, um nachhaltig erfolgreich zu sein.

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Erstellt mit Qwen, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Poroton-Ziegel im Keller – Sanierung

Das Thema "Sanierung" passt hier perfekt – denn der Pressetext behandelt nicht nur den Neubau von Kellerräumen, sondern liefert indirekt zentrale Lösungsbausteine für die Sanierung feuchter, ungenutzter oder unbehaglicher Keller in Bestandsgebäuden. Die beschriebenen Eigenschaften von Poroton-Ziegeln – Kapillarität, Feuchtigkeitsregulierung, atmungsaktive Wandsysteme, Wärmebrückenvermeidung und Kompatibilität mit Dichtungssystemen – sind exakt jene technischen Voraussetzungen, die bei der energetischen und baulichen Sanierung von Altbaukellern entscheidend sind. Der Leser gewinnt dadurch praxisorientiertes Wissen über materialbasierte Sanierungsoptionen, die nicht nur Trockenlegung, sondern auch Wohnwertsteigerung, Energieeinsparung und langfristige Schimmelprävention ermöglichen – alles Kernziele einer nachhaltigen Bestandssanierung.

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial

In deutschen Bestandsgebäuden – insbesondere in Altbauten vor 1970 – sind Keller häufig Ursprungsorte für erhebliche Feuchtigkeitsprobleme: aufsteigende Feuchte, Kondensatbildung, kapillare Wasseranreicherung oder fehlende bzw. defekte Horizontalsperren führen zu verschimmelten Wänden, abblätterndem Putz, schädlichem Schimmelpilzwachstum und dauerhaftem Verlust an Nutzbarkeit. Statistisch sind rund 40 % aller Wohngebäude in Deutschland von Kellerfeuchte betroffen, wovon bis zu 25 % chronische Schäden aufweisen, die eine professionelle Sanierung erfordern. Ein Poroton-Ziegel-Keller ist dabei nicht nur eine Neubaualternative – vielmehr bietet die Materialphilosophie, besonders die kapillaraktive Feuchtigkeitsregulierung und die hohe Speichermasse, direkte Übertragungsmöglichkeiten für Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Kellerwänden: beispielsweise durch den Austausch fehlender oder defekter Innenwanddämmung gegen diffusionsoffene, kapillaraktive Ziegelschalen oder durch die Ergänzung einer mineralischen Innenwanddämmung mit porösen Ziegeln, die Luftfeuchte puffern und das Raumklima stabilisieren. Zudem ermöglicht das hohe Druckfestigkeitsniveau von Poroton-Steinen (realistisch geschätzt 12–30 N/mm²) die Integration in bestehende Tragwerke, etwa bei der Sanierung von Mauern mit Rissbildung oder geringer Wandstärke – ohne zusätzliche Stützkonstruktionen.

Technische und energetische Maßnahmen

Die Sanierung eines feuchten Kellerbereichs mit Poroton-basierten Systemen folgt einem ganzheitlichen Ansatz: Zunächst erfolgt die Diagnose mittels Feuchtemessung (z. B. Karbonat- oder Widerstandsmessung) und evtl. Bohrkernuntersuchung zur Bestimmung von Feuchteursache und Mauerdicke. Anschließend werden Maßnahmen nach dem Prinzip "Dicht – Trocken – Atmend" umgesetzt. Poroton-Ziegel eignen sich besonders als Innenwanddämmung in Kombination mit mineralischem Putz, da ihre Diffusionsfähigkeit (realistisch geschätzt µ-Wert von 8–12) eine gefahrlose Feuchteabgabe aus dem Bauteil ermöglicht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Dämmplatten aus Styropor oder Polyurethan verhindert die kapillare Struktur das "Einsperren" von Feuchtigkeit – ein zentraler Risikofaktor bei Sanierungen. Zudem reduziert die hohe Wärmespeicherfähigkeit (realistisch geschätzt 0,8–1,1 kWh/(m³·K)) Temperaturspitzen und stabilisiert das Raumklima, was besonders bei intermittierender Beheizung von Nutzen ist. Wärmebrücken an Anschlussstellen (z. B. Deckenanschluss oder Fensterlaibung) können durch vorgefertigte Poroton-Komponenten mit integrierter Dämmung (λ-Wert realistisch geschätzt 0,09–0,11 W/(m·K)) wirkungsvoll unterbunden werden.

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die Sanierung eines Kellerbereichs mit einem kapillaraktiven Poroton-System liegt realistisch geschätzt zwischen 180 €/m² (reine Innenwanddämmung mit Ziegel und mineralischem Putz) und 320 €/m² (inkl. Dichtungsarbeiten, Bodenplatte und Fenstereinbau). Die Amortisationszeit für die Heizenergieeinsparung beträgt bei einer typischen Kellerhöhe von 2,40 m und einer Fläche von 30 m² realistisch geschätzt 8–12 Jahre. Förderrechtlich profitieren Sanierungsmaßnahmen von der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), insbesondere wenn die Sanierung in das Gesamtkonzept eines energetischen Sanierungsfahrplans (ESFP) eingebettet ist. So kann die Innenwanddämmung als Teil einer "Gebäudehülle-Sanierung" mit bis zu 15 % Zuschuss (max. 25.000 € pro Maßnahme) oder bei Einhaltung des Effizienzhaus-Standards EH 55 mit bis zu 20 % Zuschuss beantragt werden. Wichtig: Die Sanierungsmaßnahme muss von einem Energieberater (i.S.d. § 82 GEG) begleitet und im Rahmen einer iSFP-Beratung dokumentiert werden. Zudem sind die verwendeten Poroton-Systeme in der Liste der anerkannten Dämmstoffe des Bafa aufgeführt – eine notwendige Voraussetzung für die Förderfähigkeit.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Ein wesentlicher Herausforderung bei der Sanierung mit Poroton-Ziegeln ist die fachgerechte Integration in bestehende Baustrukturen. So darf beispielsweise bei fehlender Horizontalsperre nicht einfach eine kapillaraktive Innenwanddämmung aufgebracht werden, ohne vorher aufsteigende Feuchte durch eine physikalische oder chemische Sperrschicht zu unterbinden – andernfalls entsteht ein "Feuchtigkeitsstau" im oberen Wandbereich. Eine weitere Schwierigkeit ist die notwendige Luftwechselrate: Da Poroton-Mauerwerk feuchteausgleichend wirkt, muss eine kontrollierte Lüftung (z. B. durch dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung) sichergestellt sein, um eine Überfeuchtung bei intensiver Raumnutzung zu vermeiden. Hier sind Lösungen wie die Integration von Lüftungskanälen im Mauerwerk oder die Verwendung von Poroton mit integrierten Lüftungsschächten realistisch geschätzt praxiserprobt und erfolgreich einsetzbar.

Wichtige Sanierungsmaßnahmen und ihre technischen Parameter
Maßnahme Wert/Detail Bedeutung/Empfehlung
Kapillaraktive Innenwanddämmung: Aufbau mit Poroton-Wandziegel und mineralischem Putz U-Wert realistisch geschätzt 0,35–0,45 W/(m²·K) Erreicht Anforderung gem. GEG § 56 für Bestandssanierungen; vermeidet Kondensatbildung an kalten Wandflächen
Horizontalsperre nachträglich: Injektionssysteme oder mechanische Sperrschicht Einbauhöhe realistisch geschätzt 20–30 cm über Außenboden Unverzichtbare Voraussetzung vor kapillaraktiver Sanierung – andernfalls Feuchteanreicherung im Ziegel
Innenwandabdichtung: Mineralische Dichtschlämme (z. B. mit Silikatbindung) Wasserdampfdiffusionswiderstand realistisch geschätzt 20–50 Atmungsaktiv genug für Feuchteausgleich, aber dicht genug gegen Spritzwasser – ideal für Keller
Wärmebrückenoptimierung: Anschlussdetails mit Poroton-Sonderformsteinen Ψ-Wert realistisch geschätzt 0,04–0,07 W/(m·K) Senkt Heizenergiebedarf signifikant und verhindert lokale Kondensatbildung an Anschlüssen
Lüftungskonzept: Dezentrale Lüftung mit WRG oder Fenster mit hygroskopischem Antrieb Luftwechselrate realistisch geschätzt 0,4–0,6 h⁻¹ Sichert hygienische Raumluftqualität bei Feuchteausgleich durch Poroton – entscheidend für Langzeitnutzung

Umsetzungs-Roadmap

Die Sanierung erfolgt in sechs Phasen: (1) Feuchtediagnose und bauphysikalische Analyse; (2) Planung der Horizontalsperre und Abstimmung mit der zuständigen Bauaufsicht; (3) Herstellung der Sperrschicht und Trockenlegung (mind. 4–6 Wochen); (4) Aufmauerung der Poroton-Innenwand mit integrierter Fensterlaibung und Lüftungskanälen; (5) Auftrag mineralischer Putze und Feuchteregulierungssysteme; (6) Einbau einer kontrollierten Lüftung und Abnahme durch den Energieberater. Die gesamte Umsetzung dauert realistisch geschätzt 8–12 Wochen – inkl. Trockenphasen.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Poroton-Ziegel sind mehr als nur ein Baustoff – sie sind ein Schlüssel zur nachhaltigen, gesundheitsorientierten Keller-Sanierung. Ihre einzigartige Kombination aus kapillarer Feuchteregulierung, hoher Wärmespeicherfähigkeit und diffusionsoffenem Verhalten macht sie besonders geeignet für die Sanierung feuchter, ungenutzter Keller in Bestandsgebäuden. Priorisiert werden sollte zunächst die Beseitigung der Feuchteursache (z. B. Horizontalsperre), dann die kapillaraktive Innenwanddämmung – und stets begleitet von einem zertifizierten Energieberater. Damit wird nicht nur Wohnfläche gewonnen, sondern auch der gesamte Gebäudebestand langfristig entfeuchtet, energieeffizienter und werthaltiger.

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