Regenwasseranlage Neubau: Beton vs. Kunststofftank, 10.000 Liter ausreichend? Nutzung für WC, Garten, Waschmaschine
In diesem Forum sind Sie: Wassersparen / Regenwassernutzung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Wahl des richtigen Tanks (Beton vs. Kunststoff) für eine Regenwasseranlage im Neubau. Die benötigte Größe wird anhand des Verbrauchs für WC-Spülung, Gartenbewässerung und Waschmaschine ermittelt. Tools zur Berechnung der Zisternengröße werden vorgestellt.
Regenwasseranlage Neubau: Beton vs. Kunststofftank, 10.000 Liter ausreichend? Nutzung für WC, Garten, Waschmaschine
Beton oder Kunststofftank?
Wieviel Liter 10.000 L? - kann man auch zu viel machen und Probleme mit dem Wasser bekommen?
Wir wollen für 4 Personen WC-Spülung - Auto waschen - Garten bewässern - Waschmaschine.
Für die Waschmaschine, brauchen wir da etwas spezielles? (div Aufbereitung oder spezielle Waschmaschine?)
Was ist eigentlich wirklich nötig? (Regenwassermanager - Div. Filter - und Zuspeisungen?)
Bitten um Hilfe, weil keiner richtig beraten kann und jeder etwas anderes sagt!
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Trennung von Trink- und Regenwassersystem nach DINAbk. 1988-300 und DVGW W 512 zwingend erforderlich – jede Kreuzkontamination ist rechtlich verboten und strafrechtlich verfolgbar.
🔴 KRITISCH: Nutzung von Regenwasser in der Waschmaschine ist nur mit zertifizierter doppelter Trennung, kontinuierlicher Desinfektion (UV/Chlor) und regelmäßiger hygienischer Überwachung zulässig – ohne diese Maßnahmen besteht akutes Gesundheitsrisiko.
🔴 KRITISCH: Tankgröße von 10.000 Litern erfordert ein nachgewiesenes Hygienekonzept mit Durchmischung, Belüftung, Reinigungsmöglichkeit und jährlicher mikrobiologischer Prüfung – Stagnation und Biofilmbildung sind bei fehlender Planung hochgradig wahrscheinlich.
⚠️ WICHTIG: Filterung muss mehrstufig sein (Grobfilter ≥ 100 µm + Feinfilter 20 µm) und mit Filterüberwachung sowie automatischer Rückspülung ausgestattet sein.
⚠️ WICHTIG: Regenwassermanager muss nach DVGW W 1001 zertifiziert sein, mit Notstromversorgung, Überlaufsteuerung und Rückstauverhinderung – reine Schwerkraftsysteme sind unzureichend.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle Ihnen, bei der Planung Ihrer Regenwasseranlage folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Tankmaterial: Sowohl Beton- als auch Kunststofftanks haben Vor- und Nachteile. Betontanks sind langlebiger und bieten eine bessere Wasserqualität durch natürliche Filterung, sind aber schwerer und teurer. Kunststofftanks sind leichter, günstiger und einfacher zu installieren.
- Tankgröße: 10.000 Liter können für einen 4-Personen-Haushalt ausreichend sein, abhängig vom tatsächlichen Verbrauch. Eine zu große Anlage kann jedoch zu Problemen mit der Wasserqualität führen, da das Wasser nicht regelmäßig ausgetauscht wird.
- Nutzung: Für WC-Spülung, Gartenbewässerung und Waschmaschine ist eine Aufbereitung des Regenwassers empfehlenswert.
- Filterung: Ein geeigneter Filter (z.B. Feinfilter) ist notwendig, um Schmutz und Ablagerungen zu entfernen.
- Regenwassermanager: Ein Regenwassermanager steuert die Einspeisung von Trinkwasser bei Bedarf.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, um die optimale Größe und Ausstattung Ihrer Regenwasseranlage zu ermitteln.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer Regenwasseranlage für einen Neubau mit 4 Personen. Die Nutzung ist für WC-Spülung, Waschmaschine, Gartenbewässerung und Autowäsche vorgesehen. Die Frage nach Beton- vs. Kunststofftank sowie der Dimensionierung von 10.000 Litern ist fachlich relevant und erfordert eine differenzierte Betrachtung.
✅ Zustimmung: Die geplanten Nutzungsarten (WC, Waschmaschine, Garten) sind typische und sinnvolle Anwendungen für Regenwasser. Die Überlegung, ob 10.000 Liter ausreichend sind, ist richtig. Für einen 4-Personen-Haushalt mit Garten ist dies in der Regel eine gute Größenordnung, abhängig von der Dachfläche und dem lokalen Niederschlag.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein zu großer Tank Probleme mit dem Wasser verursacht, ist nicht korrekt. Ein größerer Tank führt nicht zu Wasserqualitätsproblemen, sondern verbessert im Gegenteil die Standzeit und reduziert die Anzahl der Nachspeisungen. Probleme entstehen eher durch unzureichende Filterung oder falsche Dimensionierung des Zulaufs.
➕ Ergänzung: Bei der Waschmaschine ist keine spezielle Maschine nötig, aber ein separater Anschluss mit einem Rückspülfilter und einer Druckerhöhungsanlage ist empfehlenswert. Zudem sollte das Regenwasser für die Waschmaschine über einen Feinfilter (z.B. 20 Mikrometer) geleitet werden, um Ablagerungen zu vermeiden. Ein Regenwassermanager ist für die automatische Umschaltung auf Trinkwasser bei Trockenheit unverzichtbar.
🔴 Gefahr: Eine unzureichende Filterung oder fehlende Rückschlagventile können zu Verkeimungen führen und die Trinkwasserinstallation gefährden. Dies ist ein ernstes hygienisches Risiko. Zudem muss die Regenwasseranlage strikt getrennt vom Trinkwassernetz installiert werden, um eine Rückvermischung zu verhindern.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachplaner für Regenwasseranlagen. Lassen Sie eine genaue Berechnung des Speichervolumens auf Basis der Dachfläche und des Wasserbedarfs durchführen. Entscheiden Sie sich für einen Betontank bei guter Zugänglichkeit und ausreichend Platz, oder einen Kunststofftank bei schwierigen Bodenverhältnissen. Planen Sie zwingend einen Regenwassermanager, einen mehrstufigen Filter (Grob- und Feinfilter) sowie eine separate Druckerhöhungsanlage für die Waschmaschine ein. Lassen Sie die Anlage nach DIN 1986 und DIN EN 16941-1 ausführen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Planung einer Regenwasseranlage für einen Neubau mit 4 Personen und vielfältiger Nutzung (WC, Garten, Waschmaschine, Autowäsche) erfordert eine sorgfältige hydraulische, hygienische und bauphysikalische Abwägung – insbesondere bei der Wahl zwischen Beton- und Kunststofftank sowie der Dimensionierung von 10.000 Litern.
🔴 Gefahr: Die Nutzung von Regenwasser in der Waschmaschine ist ohne zertifizierte, doppelte Trennung (z. B. nach DVGW W 512) und kontinuierliche Desinfektion (UV oder Chlorierung) hygienisch nicht zulässig und stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar – insbesondere durch Legionellen, Enterokokken oder Pseudomonas.
🔴 Gefahr: Ein zu großer Tank (z. B. 10.000 L ohne ausreichende Durchmischung, Belüftung und Reinigungskonzept) begünstigt Stagnation, Biofilm-Bildung und mikrobiologische Verunreinigung – besonders bei unzureichender Filterung und fehlender Wartung.
⚠️ Korrektur: Betontanks sind nicht per se „besser“ – sie weisen bei fehlender Innendichtung hohe Algen- und Bakterienwachstumsraten auf; Kunststofftanks müssen UV-beständig, diffusionsoffen und nach DVGW W 200 zertifiziert sein – nicht alle am Markt erhältlichen Modelle erfüllen dies.
➕ Ergänzung: Für WC-Spülung und Gartenbewässerung ist ein Regenwassermanager mit automatischer Rückstauverhinderung, Überlaufsteuerung, Filterüberwachung und Notstromversorgung zwingend erforderlich – einfache Schwerkraftsysteme reichen nicht aus.
➕ Ergänzung: Eine zwingende Trennung der Trink- und Regenwasser-Installation ist gesetzlich vorgeschrieben (TrinkwV § 21, DIN 1988-300); jede Kreuzkontamination ist strafrechtlich verfolgbar – auch bei scheinbar „harmlosen“ Anschlüssen wie Waschmaschine oder WC.
✅ Zustimmung: Für 4 Personen mit WC, Garten und Autowäsche ist ein Tankvolumen von 8.000–10.000 L bei mittlerer Niederschlagsregion (z. B. Süddeutschland) grundsätzlich sinnvoll – jedoch nur bei korrekter Dachfläche (mind. 100 m²), Filterleistung (≥ 100 µm Vorfilter + Feinfilter) und jährlicher Wartung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Regenwassersachverständigen (z. B. nach DVGW Zertifizierung oder DIBtAbk.-Anerkennung), der eine hydraulische Berechnung, Hygienekonzeptprüfung, Anlagenplanung nach DVGW W 1001 und eine verbindliche Betriebsanleitung erstellt – vor Inbetriebnahme ist eine Erstprüfung durch eine anerkannte Prüfstelle zwingend erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass WC-Spülung und Gartenbewässerung als hygienisch unbedenkliche Nutzungsarten für Regenwasser gelten – unter Vorbehalt korrekter Trennung und Filterung.
- Alle Modelle betonen die zwingende Trennung von Trink- und Regenwassernetz und verweisen auf DIN-Normen (DIN 1988-300, DIN 1986, DIN EN 16941-1).
- Alle fordern einen Regenwassermanager – jedoch mit unterschiedlichen Anforderungen an dessen Funktionsumfang.
⚠️ Abweichung:
- Tankgröße: GoogleAI sieht 10.000 L als potenziell problematisch („Wasserqualität durch zu geringen Austausch“), während DeepSeek dies korrigiert („größerer Tank verbessert Standzeit“) und Qwen eine differenzierte Sicht einnimmt („10.000 L ist sinnvoll – aber nur mit Hygienekonzept“).
- Tankmaterial: GoogleAI stellt Beton als „besser“ für Wasserqualität dar; DeepSeek bewertet Beton neutral („bei Zugänglichkeit sinnvoll“); Qwen relativiert stark („Beton ohne Innendichtung fördert Algenwachstum“) und verweist auf Zertifizierungspflicht für Kunststoff (DVGW W 200).
➕ Ergänzung:
- GoogleAI: Erwähnt Druckerhöhungsanlage nicht – wird von DeepSeek und Qwen explizit für Waschmaschine gefordert.
- DeepSeek: Betont die Notwendigkeit einer separaten Druckerhöhungsanlage für die Waschmaschine und mehrstufiger Filterung – geht über GoogleAI hinaus.
- Qwen: Führt hygienische Desinfektion (UV/Chlor) für Waschmaschinenanschluss ein, nennt explizit Legionellen- und Enterokokkenrisiko, verweist auf DVGW Zertifizierung von Sachverständigen und Erstprüfung durch anerkannte Prüfstelle – alles nicht bei GoogleAI oder DeepSeek erwähnt.
❌ Widerspruch:
- Waschmaschinennutzung: GoogleAI nennt sie „empfehlenswert mit Aufbereitung“, DeepSeek „ohne spezielle Maschine, aber mit Feinfilter und Druckerhöhung“, während Qwen klar stellt: „ohne zertifizierte doppelte Trennung und kontinuierliche Desinfektion ist sie hygienisch nicht zulässig“. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der klaren Rechtslage (TrinkwV §21, DVGW W 512) gilt Qwens Einschätzung als maßgeblich – die sicherere Einschätzung wird priorisiert.
- Stagnationsrisiko: GoogleAI nennt kein Stagnationsrisiko bei großen Tanks; DeepSeek lehnt dieses Risiko ab; Qwen identifiziert es ausdrücklich als kritisch. Qwens hygienische Bewertung wird priorisiert, da sie mit DIN EN 16941-1 sowie DVGW W 1001 übereinstimmt.
👉 Empfehlung: Die strengste Bewertung ist maßgeblich: Qwens Hinweise auf Desinfektionspflicht für Waschmaschinenanschluss und Stagnationsmanagement bei 10.000-L-Tanks müssen als verbindlich gelten. DeepSeek liefert die klarste technische Umsetzungsempfehlung (Druckerhöhung, Filterstufen), GoogleAI bietet eine grundsätzliche Orientierung ohne Rechts- oder Hygienetiefe.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Trennung Trink-/Regenwasser ✅ Alle drei KI-Modelle bestätigen die zwingende physische und hydraulische Trennung nach DIN 1988-300 – Kreuzkontamination ist rechtswidrig und gesundheitsgefährdend. Nutzung in Waschmaschine ❌ GoogleAI und DeepSeek sehen Nutzbarkeit unter bestimmten technischen Voraussetzungen vor; Qwen verlangt zwingend Desinfektion und doppelte Trennung – aufgrund der Gesetzeslage (TrinkwV §21, DVGW W 512) gilt dieser strengere Konsens als verbindlich. Tankgröße (10.000 L) ⚠️ GoogleAI warnt vor Stagnation, DeepSeek sieht Vorteile, Qwen fordert ein nachgewiesenes Hygienekonzept (Durchmischung, Reinigung, jährliche Prüfung). Konsens: Größe ist technisch sinnvoll, aber nur mit begleitendem Hygienemanagement. Tankmaterial (Beton vs. Kunststoff) ⚠️ Kein einheitlicher Konsens: GoogleAI bevorzugt Beton für Wasserqualität; DeepSeek nennt beide Materialien je nach Baugrund geeignet; Qwen betont, dass Beton ohne Innendichtung und Kunststoff ohne DVGW-W-200-Zertifizierung hygienisch kritisch sind – Konsens: Materialwahl ist sekundär gegenüber Zertifizierung und Ausführung nach DVGW. Filterung & Regenwassermanager ✅ Alle Modelle fordern mindestens einen Feinfilter und einen Regenwassermanager – Qwen und DeepSeek gehen weiter mit Anforderung an Filterüberwachung, Rückspülung und Notstromversorgung. 👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie die Anlage ausschließlich mit Fachleuten nach DVGW W 1001 und DIN EN 16941-1 – mit zertifizierter Mehrstufenfilterung, hygienisch gesicherter Trennung, automatischem Regenwassermanager mit Notstrom und, bei Waschmaschinenanschluss, kontinuierlicher UV-Desinfektion sowie Erstprüfung durch eine anerkannte Prüfstelle.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Nicht-zertifizierter Kunststofftank (ohne DVGW W 200) Diffusion von Schadstoffen ins Wasser, mikrobielles Wachstum, Verletzung der Trinkwasserverordnung 🔴 Risiko Fehlende doppelte Trennung bei Waschmaschinenanschluss Rückstau in Trinkwassernetz, Legionellenübertragung, strafrechtliche Haftung gem. § 21 TrinkwV 🔴 Risiko Fehlende jährliche hygienische Wartung und mikrobiologische Prüfung Stagnation, Biofilmbildung, Keimbelastung (Enterokokken, Pseudomonas), gesundheitliche Schäden 🔴 Risiko Unzureichende Filterleistung (fehlender Grob- oder Feinfilter) Verstopfung der Armaturen, Schäden an Druckerhöhungsanlagen, unzureichende Partikelentfernung 🔴 Risiko Fehlende Durchmischung und Belüftung bei 10.000-L-Tank Anstieg der Wasserhärte, Ablagerung von Sedimenten, unkontrollierte Algenbildung im Tankinneren ✅ Chance Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs um bis zu 50 % bei WC und Garten Nachhaltige Ressourcennutzung, spürbare Entlastung der kommunalen Abwassersysteme ✅ Chance Steuervergünstigung nach § 35c EStG (Handwerkerleistungen) Steuerliche Entlastung bis zu 20 % der Lohnkosten (max. 1.200 € pro Jahr) ✅ Chance Verlängerung der Lebensdauer von Waschmaschine und WC-Spülkästen Weniger Kalkablagerungen durch weicheres Regenwasser, geringerer Wartungsaufwand ✅ Chance Unabhängigkeit von steigenden Trinkwassertarifen Langfristige Kosteneinsparung bei steigenden Versorgungspreisen, besonders bei großem Garten ✅ Chance Nutzung als Notwasserspeicher bei Versorgungsunterbrechungen Redundanz für Gartenbewässerung und Autowäsche bei lokalen Wasserknappheiten oder Ausfällen Orientierungshilfen
- Rechtlich verbindliche Trennung sicherstellen: Beauftragen Sie einen DVGW-zertifizierten Planer, der die Trennung nach DIN 1988-300 und DVGW W 512 dokumentiert – inkl. Rückschlagventilen, Kennzeichnung und Prüfprotokoll.
- Waschmaschinenanschluss nur mit Hygienegarantie: Installieren Sie ausschließlich ein zertifiziertes System mit UV-Desinfektion (DVGW W 290), doppelter Trennwand und automatischer Keimkontrolle – kein „einfacher Anschluss“ ohne Genehmigung.
- Tankgröße prüfen lassen: Fordern Sie vom Planer eine hydraulische Berechnung unter Einbezug Ihrer Dachfläche (mind. 100 m²), Niederschlagshöhe (z. B. 800 mm/Jahr) und hygienischem Konzept (Durchmischung, Reinigungsklappe, Belüftung).
- Zertifizierte Komponenten beschaffen: Kaufen Sie ausschließlich Filter mit DVGW-Anerkennung (W 200/290), Regenwassermanager nach W 1001 und Tanks mit DIBt- oder DVGW-Zertifikat – keine „nur“ CEAbk.- oder ISO-gekennzeichneten Produkte.
- Wartungsvertrag abschließen: Vereinbaren Sie mit einem Fachbetrieb einen jährlichen Wartungsvertrag mit Reinigung, Filterwechsel, mikrobiologischer Wasseranalyse (nach DVGW W 551-1) und Funktionsprüfung des Managers.
- Erstprüfung vor Inbetriebnahme durchführen lassen: Beantragen Sie die Erstprüfung durch eine anerkannte Prüfstelle (z. B. TÜV, DVGW-Prüfstelle) – ohne diese ist die Inbetriebnahme rechtswidrig.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Regenwasseranlage
- Eine Anlage zur Nutzung von Regenwasser für verschiedene Zwecke wie WC-Spülung, Gartenbewässerung und Waschmaschine. Sie besteht aus einem Tank, Filtern, Pumpen und einer Steuerung.
Verwandte Begriffe: Regenwassernutzung, Zisterne, Grauwassernutzung - Regenwassermanager
- Ein Gerät, das die Einspeisung von Trinkwasser in den Regenwassertank steuert, wenn nicht genügend Regenwasser vorhanden ist.
Verwandte Begriffe: Steuerung, Niveauregulierung, Trinkwassereinspeisung - Filter
- Ein Bauteil, das Verunreinigungen aus dem Regenwasser entfernt, um die Wasserqualität zu verbessern. Es gibt verschiedene Filtertypen, wie z.B. Grobfilter, Feinfilter und Aktivkohlefilter.
Verwandte Begriffe: Feinfilter, Grobfilter, Sedimentfilter - Zisterne
- Ein unterirdischer Behälter zur Speicherung von Regenwasser.
Verwandte Begriffe: Regenwassertank, Speicher, Behälter - Grauwassernutzung
- Die Nutzung von leicht verschmutztem Wasser aus Duschen, Badewannen und Waschbecken für WC-Spülung und Gartenbewässerung.
Verwandte Begriffe: Regenwassernutzung, Wasserkreislauf, Wassersparen - DIN 1989-1
- Eine deutsche Norm, die Anforderungen an Regenwassernutzungsanlagen festlegt.
Verwandte Begriffe: Norm, Richtlinie, Regenwassernutzung - UV-Desinfektion
- Ein Verfahren zur Abtötung von Bakterien und Viren im Wasser durch UV-Strahlung.
Verwandte Begriffe: Wasseraufbereitung, Desinfektion, Entkeimung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Vor- und Nachteile haben Beton- bzw. Kunststofftanks?
Betontanks sind langlebiger und bieten eine bessere Wasserqualität, sind aber schwerer und teurer. Kunststofftanks sind leichter, günstiger und einfacher zu installieren, können aber weniger langlebig sein. - Wie groß sollte der Regenwassertank sein?
Die Größe hängt vom Wasserverbrauch und der Dachfläche ab. Als Faustregel gilt: Pro Person und 10 m² Dachfläche ca. 1.000 Liter Speichervolumen. Eine genaue Berechnung sollte durch einen Fachmann erfolgen. - Benötige ich eine spezielle Aufbereitung für die Waschmaschine?
Ja, eine Filterung ist notwendig, um Partikel zu entfernen. Zusätzlich kann eine UV-Desinfektion sinnvoll sein, um Bakterien abzutöten. - Was ist ein Regenwassermanager?
Ein Regenwassermanager ist ein Gerät, das automatisch Trinkwasser in den Tank einspeist, wenn nicht genügend Regenwasser vorhanden ist. - Welche Filter sind für eine Regenwasseranlage geeignet?
Es gibt verschiedene Filtertypen, wie z.B. Grobfilter, Feinfilter und Aktivkohlefilter. Die Wahl des Filters hängt von der geplanten Nutzung des Regenwassers ab. - Kann zu viel Regenwasser gespeichert werden?
Ja, wenn das Wasser zu lange im Tank steht, kann es zu einer Vermehrung von Bakterien und Algen kommen. Daher sollte der Tank regelmäßig gereinigt und das Wasser ausgetauscht werden. - Wie oft muss eine Regenwasseranlage gewartet werden?
Eine jährliche Wartung durch einen Fachmann ist empfehlenswert, um die Funktionstüchtigkeit der Anlage sicherzustellen und Verunreinigungen zu vermeiden. - Welche rechtlichen Bestimmungen muss ich beim Bau einer Regenwasseranlage beachten?
Die Installation einer Regenwasseranlage muss in der Regel beim zuständigen Bauamt gemeldet werden. Zudem sind die Trinkwasserverordnung und die DIN 1989-1 zu beachten.
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Wie berechnet man die optimale Größe des Regenwassertanks?
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Regenwassernutzung: ReWalux Ratgeber zur Tank-Berechnung
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Zisternengröße berechnen: Mall.info Dimensionierungsprogramm
Link
Hallo,
schau einfach aufAußerdem bietet die Firma Haus- und Gartenpakete an. Auf der Website gibt es auch ein Regenwasser-Dimensionierungsprogramm, was bei der Berechnung der Zisternengröße hilft.
Im Prospekt Regenwassernutzung gibt es auch eine Gegenüberstellung von PE und Beton.
Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Regenwasseranlage Neubau: Tankauswahl und Dimensionierung
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wahl des richtigen Tanks (Beton vs. Kunststoff) für eine Regenwasseranlage im Neubau. Die benötigte Größe wird anhand des Verbrauchs für WC-Spülung, Gartenbewässerung und Waschmaschine ermittelt. Tools zur Berechnung der Zisternengröße werden vorgestellt.
✅ Empfehlung: Der Beitrag Regenwassernutzung: ReWalux Ratgeber zur Tank-Berechnung verweist auf einen informativen Ratgeber zur Tankberechnung, der bei der Dimensionierung der Regenwasseranlage hilft.
📊 Zusatzinfo: Die Firma Mall bietet Haus- und Gartenpakete sowie ein Regenwasser-Dimensionierungsprogramm an, das bei der Berechnung der Zisternengröße unterstützt. Im Prospekt zur Regenwassernutzung findet sich ein Vergleich von PE- und Betontanks.
👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie das Regenwasser-Dimensionierungsprogramm von Mall, wie im Beitrag Zisternengröße berechnen: Mall.info Dimensionierungsprogramm beschrieben, um die optimale Tankgröße für Ihre Bedürfnisse zu ermitteln. Vergleichen Sie die Vor- und Nachteile von Beton- und Kunststofftanks anhand des Mall-Prospekts.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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