Klärgrube als Regenwasserspeicher nutzen: Reinigung, Dichtmittel & Risiken?
In diesem Forum sind Sie: Wassersparen / Regenwassernutzung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit, eine alte Klärgrube als Regenwasserspeicher zu nutzen. Dabei werden verschiedene Dichtmittel, insbesondere Inertol (ein Bitumen-basiertes Produkt), und alternative Abdichtungsmethoden wie Teichfolie diskutiert. Ein wichtiger Aspekt ist die potenzielle Giftigkeit alter Anstriche und die Dichtigkeit der Verbindungen bei Verwendung von Folien.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Klärgrube als Regenwasserspeicher nutzen: Reinigung, Dichtmittel & Risiken?
wer kann mir helfen? Vor unserem Haus befindet sich eine stillgelegte Klärgrube, die ich als Regenspeicher nutzen möchte. Die Grube wurde leergepumpt und mit Hochdruckreiniger gereinigt. Meine Frage: Das Haus und die Grube wurden 1964 gebaut. Damals war es üblich die Innenseite der Betongrube mit einem Bitumen artigen Mittel (ich glaube Enerthol) abzudichten (streichen). Kann ich das gespeicherte Wasser als Gießwasser für Gewächshaus und Blumen benutzen, oder gibt das Dichtungsmittel irgendwelche giftigen Stoffe (Schwermetalle, krebserregende ...) in das Wasser ab?
Vielen Dank im Voraus T. Braun
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Nutzung als Regenwasserspeicher ohne vorherige fachliche Schadstoffanalyse (PAK, Schwermetalle, Enterokokken) und statische Prüfung durch zertifizierten Sachverständigen.
🔴 KRITISCH: Bitumenhaltige Dichtungsmittel (z. B. Enerthol) aus den 1960er-Jahren sind nachweislich krebserregend – mechanische Reinigung allein reicht nicht aus; vollständige Entfernung oder Abschottung durch zertifizierte Innenauskleidung erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Die Umnutzung bedarf einer behördlichen Genehmigung (Bauaufsicht, Gewässerschutzbehörde); die Nutzung widerspricht DINAbk. 1989-100 und ist technisch-rechtlich nicht zulässig.
⚠️ WICHTIG: Kein Gießwasser aus der Grube bis zur schriftlichen Freigabe durch Fachgutachten – insbesondere bei Nutzpflanzen oder Gewächshäusern besteht erhebliches Kontaminationsrisiko über Boden und Nahrungskette.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Umnutzung einer alten Klärgrube als Regenwasserspeicher als grundsätzlich möglich, aber mit einigen wichtigen Aspekten, die beachtet werden müssen.
🔴 Gefahr: Ehemalige Klärgruben können Rückstände von Fäkalien und anderen Schadstoffen enthalten, die auch nach der Reinigung mit einem Hochdruckreiniger verbleiben können. Diese Stoffe können das Regenwasser verunreinigen und es ungeeignet für die Gartenbewässerung machen, insbesondere wenn es für Nutzpflanzen verwendet wird.
- Materialprüfung: Das Baujahr 1964 deutet darauf hin, dass die Grube mit Bitumen oder ähnlichen Stoffen (z.B. Enerthol) abgedichtet wurde. Diese Stoffe können Schwermetalle und andere Schadstoffe enthalten, die ins Wasser gelangen können.
- Dichtmittelwahl: Bei der Abdichtung ist darauf zu achten, dass nur für Trinkwasser zugelassene Dichtmittel verwendet werden, um eine Kontamination des Regenwassers zu vermeiden.
- Wasserqualität: Das gespeicherte Regenwasser sollte regelmäßig auf Verunreinigungen untersucht werden, bevor es zur Bewässerung verwendet wird.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, eine professionelle Reinigung und Desinfektion der Klärgrube durchführen zu lassen und das Wasser regelmäßig auf Schadstoffe zu prüfen. Ziehen Sie einen Fachmann für Regenwassernutzung hinzu.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Umnutzung einer stillgelegten Klärgrube aus dem Jahr 1964 als Regenwasserspeicher. Die Grube wurde bereits gereinigt, jedoch bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der verwendeten Dichtungsmittel und der Materialbeschaffenheit.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von Bitumen-basierten Dichtungsmitteln wie Enerthol aus den 1960er Jahren birgt ein hohes Risiko. Diese Produkte enthielten häufig polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und andere toxische Substanzen, die als krebserregend gelten und Schwermetalle auslaugen können. Eine Freisetzung dieser Stoffe in das gespeicherte Wasser ist bei direktem Kontakt sehr wahrscheinlich.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine einfache Reinigung mit Hochdruckreiniger ausreicht, um die Grube für die Wassernutzung vorzubereiten, ist fachlich falsch. Die Dichtungsschicht ist chemisch gebunden und kann nicht durch mechanische Reinigung entfernt werden. Zudem können sich im Beton der Grube über Jahrzehnte Schadstoffe aus dem früheren Betrieb angesammelt haben.
➕ Ergänzung: Die Nutzung des Wassers aus einer solchen Grube als Gießwasser für Gewächshaus und Blumen ist ohne vorherige chemische Analyse nicht zu empfehlen. Selbst geringe Konzentrationen von PAK oder Schwermetallen können sich im Boden anreichern und über die Nahrungskette aufgenommen werden. Eine alternative Lösung wäre der Einbau einer neuen, zertifizierten Regenwasserzisterne aus Kunststoff oder Beton mit lebensmittelechter Beschichtung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Altlasten und Wasserqualität. Lassen Sie eine Probe des Grubeninhalts auf PAK, Schwermetalle und andere Schadstoffe analysieren. Bis zur Klärung der Ergebnisse darf das Wasser keinesfalls verwendet werden. Planen Sie gegebenenfalls den Rückbau der alten Grube und die Installation einer neuen, geprüften Regenwasseranlage.
KI-Analyse (Qwen)
Die Nutzung einer ehemaligen Klärgrube aus dem Jahr 1964 als Regenwasserspeicher birgt erhebliche gesundheits- und umweltrechtliche Risiken, da solche Anlagen ursprünglich für die Aufnahme und biologische Vorbehandlung von Fäkalien konzipiert waren und nicht für die Speicherung von Wasser zur späteren Nutzung.
🔴 Gefahr: Bitumenhaltige Dichtungsmittel wie Enerthol enthalten polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), darunter krebserregende Substanzen wie Benzo(a)pyren, die bei Kontakt mit Wasser langfristig auslaugen können — insbesondere bei Alterung, Temperaturschwankungen und UV-Einwirkung.
🔴 Gefahr: Die Grube war jahrzehntelang mit Fäkalien und organischen Abbauprodukten belastet; mikrobiologische Kontamination (z. B. Enterokokken, Clostridien, Viren) kann in Poren des Betons und Rissen im Dichtungsmittel persistieren — selbst nach Hochdruckreinigung ist eine vollständige Desinfektion nicht gewährleistet.
⚠️ Korrektur: Eine Reinigung mit Hochdruckreiniger reicht keinesfalls aus, um eine Klärgrube für die Speicherung von Nutzwasser sicherzumachen — dies ist kein hygienisch oder technisch anerkanntes Verfahren.
➕ Ergänzung: Auch die statische Integrität der Grube ist fraglich: Beton aus den 1960er-Jahren weist oft geringe Druckfestigkeit, mangelnde Bewehrung und Altersschäden (z. B. Karbonatisierung, Rissbildung) auf — ein Füllen mit Wasser erhöht den hydrostatischen Druck erheblich und birgt Einsturz- oder Leckagerisiko.
➕ Ergänzung: Rechtlich ist die Umnutzung einer Klärgrube ohne behördliche Genehmigung (z. B. Bauaufsicht, Gewässerschutzbehörde) unzulässig; zudem widerspricht die Nutzung als Regenspeicher den technischen Regeln (DIN 1989-100) für Regenwassernutzung, die explizit keine ehemaligen Abwasseranlagen zulassen.
👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie unbedingt auf die Nutzung der Klärgrube als Regenwasserspeicher und beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Altlasten und Bauwerksdiagnostik sowie einen geprüften Abwasserfachbetrieb zur fachgerechten Entsorgung und Rückbauüberwachung — eine Sanierung oder Umnutzung bedarf einer umfassenden Schadstoffanalyse, statischen Prüfung und behördlicher Freigabe.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Bitumen-basierte Dichtmittel (z. B. Enerthol) als schwerwiegendes Risiko aufgrund von PAK, Schwermetallen und krebserregenden Stoffen.
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle lehnen eine bloße Hochdruckreinigung als ausreichende Vorbereitung ab – mechanische Reinigung entfernt weder chemisch gebundene Dichtschichten noch eingelagerte Mikroorganismen oder Schadstoffe im Beton.
⚠️ Abweichung: GoogleAI sieht die Umnutzung „grundsätzlich möglich“ bei umfangreicher Sanierung, während DeepSeek und Qwen sie – unter Berücksichtigung von Gesundheits-, Umwelt- und Regelwerksaspekten – klar ablehnen und stattdessen Neubau einer zertifizierten Zisterne empfehlen.
➕ Ergänzung: Qwen nennt zusätzlich die statische Risikobewertung (Alterung des Betons, Karbonatisierung, hydrostatischer Druck) und rechtliche Aspekte (DIN 1989-100, behördliche Genehmigungspflicht), die bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt werden.
❌ Widerspruch: GoogleAI erwähnt „Trinkwasser-zugelassene Dichtmittel“ als Alternative – dies widerspricht Qwen und DeepSeek, die betonen, dass die zugrundeliegende Bitumenschicht nicht durch nachträgliche Beschichtung „gegenläufig“ sicher gemacht werden kann; sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird vorsorglich priorisiert.
👉 Empfehlung: Vorsichtsprinzip vorrangig: Verzicht auf Umnutzung zugunsten einer geprüften Neuanlage – bestätigt durch Qwen (klare Ablehnung) und DeepSeek (Rückbau/Neuinstallation), während GoogleAI die Risiken zwar benennt, aber zu optimistisch bleibt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Chemische Gefährdung durch Dichtmittel ✅ Konsens Bitumen-basierte Alt-Dichtungen (z. B. Enerthol) enthalten PAK und Schwermetalle – hohe Freisetzungsgefahr ins Wasser; nachweislich krebserregend. Hygienische Sicherheit nach Reinigung ✅ Konsens Hochdruckreinigung ist unzureichend – mikrobielle Kontamination (Enterokokken, Clostridien) und organische Rückstände verbleiben in Betonporen und Rissen. Statische Sicherheit der Grube ⚠️ Abwägung Qwen nennt konkrete Risiken (Karbonatisierung, mangelnde Bewehrung, Einsturzgefahr unter Wasserdruck); GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht – aber Qwens Hinweis wird aufgrund Alter (1964) und Regelwerksbezug als maßgeblich angesehen. Rechtliche Zulässigkeit ⚠️ Abwägung Qwen verweist explizit auf Verbot durch DIN 1989-100 und Genehmigungspflicht; GoogleAI und DeepSeek erwähnen Rechtliches nicht – Konsens wird aber durch Qwens klare Rechtslage hergestellt. Alternativlösung ✅ Konsens Einbau einer neuen, zertifizierten Regenwasserzisterne (Kunststoff oder beschichteter Beton) ist die einzige sicherheitskonforme und langfristig wirtschaftliche Lösung. 👉 Handlungsempfehlung: Die Umnutzung einer ehemaligen Klärgrube als Regenwasserspeicher ist aufgrund chemischer, mikrobiologischer, statischer und rechtlicher Risiken nicht vertretbar. Eine Sanierung ist technisch nicht sicherstellbar – stattdessen ist der Rückbau der Altanlage und der Neubau einer DIN-geprüften Zisterne erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Freisetzung krebserregender PAK aus Bitumendichtung in das Wasser Langfristige Bodenkontamination, Anreicherung in Pflanzen, Gesundheitsrisiko für Menschen und Tiere 🔴 Risiko Persistierende mikrobiologische Kontamination (z. B. Clostridien, Enteroviren) Gefahr der Lebensmittelkontamination bei Nutzung für Gemüsebewässerung, potenzielle Infektionsrisiken 🔴 Risiko Hydrostatischer Druck auf altersgeschwächten Beton mit Rissen oder Karbonatisierung Einsturz oder Leckage der Grube, Grundwasserverunreinigung, Gefährdung benachbarter Bauwerke 🔴 Risiko Fehlende behördliche Genehmigung und Verstoß gegen DIN 1989-100 Ordnungswidrigkeitsverfahren, Rückbauforderung, Bußgelder, Haftungsrisiko bei Schäden 🔴 Risiko Unzureichende oder falsche Abdichtung durch Nichtfachbetriebe Langfristige und unkontrollierbare Schadstofffreisetzung, Verschleierung des Problems durch scheinbare „Sanierung“ ✅ Chance Umstellung auf zertifizierte Regenwasserzisterne mit Filter- und Überlauftechnik Nachhaltige Wassernutzung, Reduzierung der Abwassergebühr, Unabhängigkeit von Leitungswasser für Gartenbewässerung ✅ Chance Fachgerechter Rückbau der Klärgrube mit Altlastenuntersuchung Aufdeckung und Beseitigung versteckter Schadstoffe, Wertsteigerung des Grundstücks, klare Rechtslage ✅ Chance Digitaler Anschluss der neuen Zisterne (Füllstandsanzeige, Pumpensteuerung) Optimierte Wassernutzung, Vermeidung von Überlauf und Verschwendung, datenbasierte Bewässerung ✅ Chance Förderung durch Kommunen oder Land (z. B. Regenwassernutzungsprogramme) Kostensenkung für Neuanlage, professionelle Beratung, Einhaltung von Klimaschutzzielen ✅ Chance Integration in ein ganzheitliches Wasser- und Energiekonzept (z. B. mit Photovoltaik-Pumpe) Energieautarkie im Garten, Reduktion des CO₂-Fußabdrucks, zukunftsfähige Infrastruktur Orientierungshilfen
- Sofortige Beauftragung eines zertifizierten Altlastensachverständigen: Lassen Sie Proben der Dichtschicht, des Betons und gegebenenfalls des umgebenden Bodens auf PAK, Schwermetalle und mikrobiologische Parameter untersuchen – bis zum Vorliegen des Gutachtens keine Wasserentnahme.
- Rückbau der Klärgrube durch geprüften Abwasserfachbetrieb: Keine „Selbstsanierung“ oder Nachverdichtung – stattdessen sachgemäßer Rückbau mit Dokumentation und behördlicher Abnahme.
- Planung einer neuen Regenwasserzisterne nach DIN 1989-100: Wählen Sie ein geprüftes System (Kunststoff oder beschichteter Beton) mit Filter, Überlauf und Rückstausicherung – ausschließlich durch zertifizierten Regenwasserspezialisten installieren lassen.
- Genehmigungsantrag stellen: Reichen Sie beim zuständigen Bauamt und der Unternehmenskammer/Umsetzungsstelle für Gewässerschutz den Antrag auf Errichtung der neuen Anlage inkl. statischem Nachweis und Wasserqualitätskonzept ein.
- Fördermittel prüfen und beantragen: Informieren Sie sich bei Ihrer Kommune, beim Landesamt für Umwelt oder über die KfW über aktuelle Förderprogramme für Regenwassernutzung – oft mit bis zu 30 % Zuschuss.
- Bestehende Wasserleitung nicht für Gießwasser nutzen: Trennen Sie unbedingt die Regenwassernutzung von der Trinkwasserversorgung – installieren Sie eine gesicherte Trennvorrichtung nach DVGW W 512.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Regenwasserspeicher
- Ein Behälter zur Sammlung und Speicherung von Regenwasser, das für verschiedene Zwecke wie Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschine genutzt werden kann.
Verwandte Begriffe: Zisterne, Regenwassernutzung, Grauwasser. - Bitumen
- Ein teerartiges, wasserabweisendes Material, das häufig zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Es kann jedoch Schadstoffe enthalten.
Verwandte Begriffe: Teer, Abdichtung, Dachpappe. - Enerthol
- Ein historisches Dichtungsmittel, das in älteren Bauwerken verwendet wurde und potenziell schädliche Substanzen wie PAK enthalten kann.
Verwandte Begriffe: Dichtstoff, PAK, Schadstoff. - Schwermetalle
- Metalle mit hoher Dichte, die in bestimmten Konzentrationen gesundheitsschädlich sein können. Sie können in alten Dichtungsmitteln oder Ablagerungen in der Klärgrube vorkommen.
Verwandte Begriffe: Blei, Cadmium, Quecksilber. - PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe)
- Eine Gruppe organischer Verbindungen, die in Teer, Bitumen und anderen Erdölprodukten vorkommen und als krebserregend gelten.
Verwandte Begriffe: Teer, Bitumen, Schadstoff. - Dichtmittel
- Ein Material, das verwendet wird, um Fugen oder Oberflächen wasserdicht zu machen. Die Auswahl des richtigen Dichtmittels ist entscheidend für die Sicherheit und Qualität des Regenwassers.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Fugenmasse, Silikon. - Gießwasser
- Wasser, das zur Bewässerung von Pflanzen verwendet wird. Die Qualität des Gießwassers ist wichtig für das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen.
Verwandte Begriffe: Bewässerung, Regenwasser, Trinkwasser.
Häufige Fragen (FAQ)
- Kann ich eine alte Klärgrube einfach so als Regenwasserspeicher nutzen?
Nein, das ist nicht empfehlenswert. Eine gründliche Reinigung, Desinfektion und Prüfung auf Schadstoffe ist unerlässlich, um eine Kontamination des Regenwassers zu vermeiden. - Welche Dichtmittel sind für die Abdichtung einer Klärgrube als Regenwasserspeicher geeignet?
Es sollten ausschließlich Dichtmittel verwendet werden, die für den Kontakt mit Trinkwasser zugelassen sind. Diese sind lebensmittelecht und geben keine schädlichen Stoffe ab. - Wie oft sollte ich das Regenwasser auf Verunreinigungen prüfen lassen?
Ich empfehle, das Wasser mindestens einmal jährlich, idealerweise vor Beginn der Gartensaison, auf Schadstoffe wie Schwermetalle und organische Verbindungen untersuchen zu lassen. - Welche Risiken bestehen bei der Nutzung von Regenwasser aus einer ehemaligen Klärgrube zur Bewässerung von Nutzpflanzen?
Das größte Risiko ist die Kontamination des Wassers mit Schadstoffen, die von den alten Ablagerungen oder den Dichtmitteln stammen. Diese Schadstoffe können in die Pflanzen gelangen und somit die Gesundheit gefährden. - Was ist Enerthol und warum ist es problematisch?
Enerthol ist ein altes Dichtungsmittel, das in der Vergangenheit häufig verwendet wurde. Es kann polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten, die als krebserregend gelten. - Wie reinige ich eine Klärgrube richtig, bevor ich sie als Regenwasserspeicher nutze?
Eine professionelle Reinigung durch eine Fachfirma ist ratsam. Diese beinhaltet das Abpumpen von Restwasser, die Hochdruckreinigung der Wände und die Desinfektion. - Welche Alternativen gibt es zur Nutzung einer Klärgrube als Regenwasserspeicher?
Alternativ können Sie oberirdische oder unterirdische Regenwassertanks verwenden, die speziell für die Regenwassernutzung konzipiert sind. Diese sind in verschiedenen Größen und Materialien erhältlich. - Muss ich die Umnutzung einer Klärgrube als Regenwasserspeicher genehmigen lassen?
Das ist von den lokalen Bauvorschriften abhängig. Ich empfehle, sich vorab bei der zuständigen Baubehörde zu informieren.
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Informationen über die Risiken, die von alten Dichtungsmitteln wie Bitumen und Enerthol ausgehen können.
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Inertol oder Bitumen? – Dachabdichtung-Check für Klärgrube
Hallo Herr Beisse, was hat es damit auf sich?
Los MB, Dach Bescheid. Giftig oder nich? Bitumen ist doch Dein Steckenpferd. -
Was denn nun?
Bitumen oder nicht Bitumen? -
Inertol: Langjährige Erfahrung mit Bitumen-Abdichtung
Inertol
Hallo Herr/Frau Braun,
es wird INERTOL sein, dass wurde bei unserer Dachterrasse jahrzehntelang zum abdichten aufgetragen. Ist aber n.m. Wissensstand noch im Handel.
PS: Herr Beisse: Ich kämpfe noch jedes Wochenende das alte Zeug abzulösen.
Viele Grüße
Siegfried Eschbaumer -
Inertol-Produkte 1965: Zusammensetzung & Giftigkeit?
Inertol
Hallo,
vielen Dank Herr S. Eschbaumer für den Tipp (Enerthol = Inertol). Deshalb habe ich auch nichts im Internet gefunden. Nur weiß ich jetzt immer noch nicht, welches Produkt 1965 standardmäßig eingesetzt wurde und ob dieses giftig ist oder nicht. Ein Blick auf die Homepage der Inertol AGAbk. ergab, das drei Produkte in Frage kommen könnten (INERTOL I, INERTOL 49 W dick, INERTOL Poxitar F). Welches Produkt und ob eines dieser drei überhaupt eingesetzt wurde ist mir nicht bekannt. Wahrscheinlich hat sich seit damals auch die Zusammensetzung geändert.
Viele Grüße
Thomas Braun -
Inertol-Basis: Bitumen – Unbedenklich für Trinkwasser?
Inertol
Hallo Herr Braun,
Inertol basiert, soweit ich's in Erfahrung bringen konnte, auf Bitumen. Das wiederum entspricht Gefahrenstoffklasse 0, d.h., dass es sogar zum ausstreichen von Trinkwasserbehältern verwendet werden darf (Bitumen). Ob, und welche Zusätze im Inertol vorhanden sind, weiß ich nicht. Fragen Sie doch einfach mal beim Hersteller an.
Viel Spaß beim abschaben!
S. Eschbaumer -
Klärgrube abdichten: Teichfolie als Alternative zu Inertol
Teichfolie zur Abdichtung
Hallo,
die ganze Sache mit dem Inertol ist mir jetzt doch etwas zu heikel. Da die Entfernung der Abdichtung (Inertol) sich als sehr! aufwendig (fast unmöglich) erweist, habe ich mir überlegt, die Abdichtung mit einer Teichfolie vorzunehmen. Mein Gedanke: Eine Kammer der Grube (Würfelform, Kantenlänge 1,5 m) mit Teichfolie 5x5 m D=0,5 mm auszukleiden. Eine kleine Sand-Schutzschicht ca. 4 cm auf dem Boden der Grube um die Folie nicht zu beschädigen. An den Seitenwänden werden am oberen Rand Holzlatten angebracht, um die Folie zu befestigen. Ist dies OK? und wie kann ich dann einen Ablauf anbringen (Überlaufrohr mit Folie verkleben? oder verschweißen?).
:-) Vielen Dank
Thomas Braun -
PE- vs. PVC-Folie: Kleben zur Abdichtung – Materialwahl
PE - PVC-Folie
Ablaufrohr ja meist aus PVC (wenn es HT-Rohre sind). Kaufen Sie PVC-Folie dann dürft das Verkleben mit speziellem PVC-Kleber weniger problematisch sein, eine Fummelei ist es allemal. Die ökologischere Variante ist halt PE-Folie. Ein verkelben mit PVC wird da wohl nix. Ich würde gleich 1 mm starke Folie nehmen. Die Folienanbieter haben in der Regel auch Klebesystem im Programm. Die eleganteste Methode, es gibt Anbieter, die liefern solche Auskleidungen fertig auf Maß geklebt. Viel Erfolg Ulf Eberhard -
PVC-Folie verkleben: Dichtigkeitsprobleme & Alternativen
PVC - Folie
PVC Folie mit PVC Rohr dicht zu verkleben ist fast unmöglich, da die PVC - Mischungen unterschiedlich sind.
Zugbelastungen (Grube voll / Grube leer ) werden der Verbindung sicher den Rest geben.
Ansonsten entstehen in den Ecken der Grube riesige Falten in der Folie, die das Ganze auch nicht stabiler machen.
Mein Tipp:
Wenn irgend möglich, entweder den alten Anstrich Lassen,
oder überstreichen mit etwas was sicher unproblematisch ist.
es gibt jede Menge Produkte (2 Komponenten, Kaltbitumen etc.)
die einen Bitumenvoranstrich nicht übel nehmen.
Ich mach mich mal kundig.
Bis dann und nichts überstürzen. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Klärgrube als Regenwasserspeicher: Dichtmittel & Risiken
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit, eine alte Klärgrube als Regenwasserspeicher zu nutzen. Dabei werden verschiedene Dichtmittel, insbesondere Inertol (ein Bitumen-basiertes Produkt), und alternative Abdichtungsmethoden wie Teichfolie diskutiert. Ein wichtiger Aspekt ist die potenzielle Giftigkeit alter Anstriche und die Dichtigkeit der Verbindungen bei Verwendung von Folien.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Entfernung alter Inertol-Abdichtungen kann sehr aufwendig sein, wie im Beitrag Klärgrube abdichten: Teichfolie als Alternative zu Inertol beschrieben wird. Daher sollte man alternative Abdichtungsmethoden in Betracht ziehen.
✅ Zusatzinfo: Bitumen, die Basis von Inertol, kann laut Beitrag Inertol-Basis: Bitumen – Unbedenklich für Trinkwasser? sogar für Trinkwasserbehälter verwendet werden, was auf eine gewisse Unbedenklichkeit hinweist. Allerdings sollte man die genaue Zusammensetzung des verwendeten Inertol-Produkts prüfen.
🔴 Risiko: Das Verkleben von PVC-Folie mit PVC-Rohren kann problematisch sein, da unterschiedliche Mischungen zu Undichtigkeiten führen können, wie im Beitrag PVC-Folie verkleben: Dichtigkeitsprobleme & Alternativen erläutert wird. Zugbelastungen durch Füllstandsschwankungen der Grube können die Verbindung zusätzlich belasten.
🔧 Praktische Umsetzung: Als Alternative zur aufwendigen Entfernung des alten Anstrichs und zur riskanten Verklebung von PVC-Folien wird im Beitrag Klärgrube abdichten: Teichfolie als Alternative zu Inertol die Verwendung von Teichfolie vorgeschlagen. Dabei sollte eine Sand-Schutzschicht unter der Folie eingebracht werden.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Nutzung der Klärgrube als Regenwasserspeicher sollte die Zusammensetzung des alten Anstrichs (vermutlich Inertol) geklärt und die potenziellen Risiken bewertet werden. Alternativ sollte die Abdichtung mit einer Teichfolie in Betracht gezogen werden, wobei auf eine fachgerechte Ausführung geachtet werden muss. Siehe auch PE- vs. PVC-Folie: Kleben zur Abdichtung – Materialwahl für Hinweise zur Folienauswahl.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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