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Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

Renovierung Raucherwohung/-Haus Innenputz Rauchgeruch

Hallo zusammen,

wir überlegen gerade das Haus meiner Mutter zu kaufen, da sie sich gerne verkleinern möchte. Eigentlich haben wir uns auch schon entschlossen das Haus zu kaufen, allerdings gibt es einen Haken an der Sache. Meine Eltern haben 20 Jahre in dem Haus geraucht, so alt ist das Haus und dementsprechend riecht es dort. Die Wände sind nicht komplett gelb und es wurde auch immer wieder renoviert und auch immer relativ viel gelüftet, allerdings riecht man es halt trotzdem deutlich wenn man reinkommt und auch wenn man wieder raus geht (Klamotten).

Türen und Böden würden wir sowieso komplett erneuern, und die Holzfensterrahmen abschleifen und neu lackieren, aber ich habe Bedenken was mit den Wänden zu machen ist. Die Außenwände sind aus Kalksandstein gemauert. Die Innenwände, laut Baubeschreibung, mit Kalkgibs- oder Kalkzementputz verputzt. Der Putz wurde dann gestrichen (keine Tapeten).

Ich habe jetzt schon gelesen, dass es Sperrfarben gibt, die sich durchaus eignen um Geruch und Ablagerung in den Wänden einzusperren, aber eigentlich würde ich ungerne die Wände "zukleben". Andererseits möchte ich auch eigentlich nicht den kompletten Putz erneuern. Wie weit dringt Nikotin, Teer, etc. in den Putz ein?
Reicht es vielleicht aus 2-3 mm mit einer Putzfräse abzunehmen und dann neu zu streichen, oder muss wirklich alles runter?

Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit der Renovierung einer Raucherimmobilie?

Viele Grüße

Name:

  • Luke
  1. Prinzip Hoffnung ist hier kein guter Ratgeber

    lesen Sie mal diesen Artiekl:
    https://rp-online.de...wohnung_aid-15347433

  2. Eindringtiefe Geruchsstoffe in Putz und Ozonbehandlung

    Sehr geehrter Herr Tilgner,

    der Artikel ist mir bekannt. Ich habe bereits alle Seiten die Google ausgespuckt hat gesichtet, allerdings sind diese in der Regel nicht wirklich detailliert.

    Lässt sich in etwa abschätzen wie tief die Geruchsstoffe in den Putz eindringen können?
    Sind es nur weniger mm, ließe sich durch das Entfernen der obersten Putzschicht die Geruchsbelästigung ja vielleicht größtenteils beseitigen.

    Ansonten müssen wir wohl doch eine Sperrfarbe verwenden, auch wenn das luftdichte Verschließen der Wände in meinen Augen nicht gut sein kann. Thema Raumklima und Schimmel. Oder kann man das bei ausreichender Lüftung ignorieren?

    Zuerst schien mir eine Ozonbehandlung ideal, bei weiterer Recherche habe ich dann aber immer wieder gelesen, dass hierbei sehr gefährlicher Feinstaub enstehen kann. Daher sollte eine Ozonbehandlung zur Geruchsbeseitigung bei Raucherwohnungen nicht verwendet werden. Gibt es eventuell Möglichkeiten diesen Feinstaub nach der Behandlung aus der Luft zu filtern?

    Viele Grüße


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