Nasse Sparren im Altbau: Ursachen, Sanierung & Gefahren durch Aufdopplung?
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Nasse Sparren im Altbau: Ursachen, Sanierung & Gefahren durch Aufdopplung?

Liebe Leser,
Situation: leerstehender Altbau (Fenster waren zu, aber er ist nicht ganz dicht, sodass immer etwas Luftaustausch da ist), bei dem Ende 1999 Dach neu gedeckt wurde (Aufdopplung 8x8 Kanthölzer auf alte Sparren, darauf latexierte Holzweichfaserplatte und neue Doppelbiberschwanziegel. Haus wurde seit langer Zeit wieder begangen, da weiter renoviert werden soll. Dabei wurde entdeckt: Die alten Sparren sind dort, wo die Kanthölzer drauf gepackt wurden klatschnass, ungefähr bis in die Mitte, dann sinkt Feuchtigkeit am unteren Rand bis auf ca. 20 % ab, während die Kanthölzer quasi trocken sind (14 %HFÄ), Weichfaserplatten überall ca. 20 % HFÄ. Zum Vergleich: sonstige Holzbalken im Inneren des Hauses ca. 22-24 % Feuchte. Einheitliche Situation im gesamten Dachbereich. Durch welchen Mechanismus können die alten Sparren so klatschnass (Messgerät, elektrische Leitfähigkeitsmessung, ist "ausgerastet") werden.
Freue mich über jede Idee dazu!
Birgit Steinbach
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Schimmelbildung kann gesundheitsschädlich sein. Bei Verdacht auf Schimmelbefall ist eine professionelle Schimmelbeseitigung erforderlich.

    🔴 Kritisch: Durchfeuchtung von Holzbauteilen kann zu statischen Problemen führen. Eine statische Überprüfung der Dachkonstruktion ist ratsam.

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    🔴 Gefahr: Nasse Sparren im Altbau deuten auf ein Feuchtigkeitsproblem hin, das die Bausubstanz gefährdet und zu Schimmelbildung führen kann.

    Ich empfehle, die Ursache der Feuchtigkeit umgehend zu ermitteln. Mögliche Ursachen sind:

    • Undichtigkeiten im Dach (z.B. beschädigte Ziegel)
    • Kondensation aufgrund unzureichender Belüftung
    • Fehlende oder beschädigte Dampfsperre
    • Eindringen von Wasser durch defekte Anschlüsse (z.B. Kamin, Fenster)

    Die Aufdopplung der Sparren mit Kanthölzern und die Verwendung von Holzweichfaserplatten können die Situation verschärfen, da diese Materialien Feuchtigkeit speichern können. Die latexierte Beschichtung der Holzweichfaserplatten könnte die Diffusion behindern.

    Ich empfehle folgende Maßnahmen:

    • Feuchtigkeitsmessung: Durchführung einer umfassenden Feuchtigkeitsmessung durch einen Fachmann, um das Ausmaß des Schadens zu bestimmen.
    • Dachinspektion: Überprüfung des Daches auf Undichtigkeiten.
    • Belüftung: Sicherstellung einer ausreichenden Belüftung des Dachraums.
    • Materialprüfung: Beurteilung der verwendeten Materialien (Holzweichfaserplatten, Kanthölzer) auf ihre Eignung und Zustand.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Dachkonstruktion umgehend von einem erfahrenen Dachdecker oder Holzbausachverständigen begutachten, um die Ursache der Feuchtigkeit zu identifizieren und geeignete Sanierungsmaßnahmen festzulegen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Sparren
    Sparren sind tragende Holzbalken im Dach, die das Gewicht der Dacheindeckung aufnehmen. Sie verlaufen von der Traufe zum First und bilden das Grundgerüst des Daches.
    Verwandte Begriffe: Dachstuhl, Pfetten, First.
    Kantholz
    Kantholz ist ein bearbeitetes Holzprodukt mit rechteckigem Querschnitt, das in verschiedenen Größen erhältlich ist. Es wird häufig im Holzbau für tragende Konstruktionen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Balken, Brett, Bohle.
    Holzweichfaserplatte
    Holzweichfaserplatten sind Dämmplatten aus Holzfasern, die zur Wärmedämmung und Schalldämmung eingesetzt werden. Sie sind diffusionsoffen und ökologisch.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Holzfaser, Wärmedämmung.
    Diffusionsoffenheit
    Diffusionsoffenheit bezeichnet die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Materialien tragen dazu bei, Feuchtigkeit aus dem Gebäude abzutransportieren und ein gesundes Raumklima zu schaffen.
    Verwandte Begriffe: Dampfdiffusion, Wasserdampfdurchlässigkeit, Dampfsperre.
    Dampfsperre
    Eine Dampfsperre ist eine Folie oder Beschichtung, die verhindert, dass Wasserdampf aus dem Innenraum in die Dämmung und die Dachkonstruktion eindringt. Sie wird auf der warmen Seite der Dämmung angebracht.
    Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Kondensation, Feuchtigkeitsschutz.
    Feuchtigkeitsmessung
    Die Feuchtigkeitsmessung dient dazu, den Feuchtigkeitsgehalt von Baustoffen zu bestimmen. Es gibt verschiedene Messmethoden, z.B. Widerstandsmessung oder dielektrische Messung.
    Verwandte Begriffe: Hygrometer, Holzfeuchte, Baufeuchte.
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung entsteht durch Feuchtigkeit und organische Materialien. Schimmelpilze können gesundheitsschädliche Sporen freisetzen und Allergien oder Atemwegserkrankungen auslösen.
    Verwandte Begriffe: Schimmelpilze, Feuchtigkeitsschaden, Raumklima.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet "Aufdopplung" von Sparren?
      Aufdopplung bedeutet, dass zusätzliche Holzbalken (Kanthölzer) an den bestehenden Sparren befestigt werden, um die Tragfähigkeit des Daches zu erhöhen. Dies kann notwendig sein, wenn das Dach neu gedeckt wird und die alten Sparren nicht ausreichend dimensioniert sind.
    2. Warum sind nasse Sparren ein Problem?
      Nasse Sparren können zu Holzfäule, Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen. Feuchtigkeit im Holz beeinträchtigt die Tragfähigkeit und kann langfristig die Stabilität des Daches gefährden.
    3. Was sind Holzweichfaserplatten?
      Holzweichfaserplatten sind Dämmplatten aus Holzfasern, die zur Wärmedämmung und Schalldämmung eingesetzt werden. Sie sind diffusionsoffen, können aber bei zu hoher Feuchtigkeit auch Schaden nehmen.
    4. Wie kann man die Feuchtigkeit in den Sparren messen?
      Die Feuchtigkeit in den Sparren kann mit einem Feuchtigkeitsmessgerät gemessen werden. Es gibt verschiedene Messmethoden, z.B. Widerstandsmessung oder dielektrische Messung. Ein Fachmann kann die Messung fachgerecht durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
    5. Was ist eine Dampfsperre?
      Eine Dampfsperre ist eine Folie oder Beschichtung, die verhindert, dass Wasserdampf aus dem Innenraum in die Dämmung und die Dachkonstruktion eindringt. Eine intakte Dampfsperre ist wichtig, um Kondensation und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    6. Welche Sanierungsmaßnahmen sind bei nassen Sparren möglich?
      Die Sanierungsmaßnahmen hängen von der Ursache und dem Ausmaß der Feuchtigkeit ab. Mögliche Maßnahmen sind: Abdichtung des Daches, Verbesserung der Belüftung, Austausch beschädigter Sparren, Entfernung von Schimmel und Anbringen einer Dampfsperre.
    7. Kann man nasse Sparren selbst sanieren?
      Die Sanierung von nassen Sparren sollte in der Regel von einem Fachmann durchgeführt werden, da die Ursachenforschung und die Auswahl der geeigneten Sanierungsmaßnahmen spezifisches Fachwissen erfordern.
    8. Was kostet die Sanierung von nassen Sparren?
      Die Kosten für die Sanierung von nassen Sparren hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Ausmaß des Schadens, den erforderlichen Maßnahmen und den gewählten Materialien. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb gibt Aufschluss über die zu erwartenden Kosten.

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  2. Kontrolle Dach: Weichfaserplatten sichtbar? Ausdeckung prüfen!

    verstehe ich das richtig, ...
    sie sehen noch von innen die weichfaserplatten?
    wurde schon mal eine kleiner Teil des Daches zur Kontrolle ausgedeckt, evtl.
    kurz nach ergiebigen Regenfällen?
  3. Feuchtigkeit Ursache: Übergang Sparren/Aufdopplung? Kondensat?

    Foto von Stefan Ibold

    hmm, auch verständnisproblem
    Moin Frau Steinbach,
    wenn ich das richtig verstanden habe, wurden die Sparren noch oben, also außen, aufgedoppelt und dann erst die Holfaserplatte anschl. Konterlattung und dann Traglattung? Die Feuchtigkeit fällt nun am Übergang der alten Sparren zu der Aufdopplung aus?
    Die Aufdopplung selber ist aber trocken?
    Hmm, wie soll denn da Wasser hinkommen? *grübel* Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da ein bauphysikalischen Problem existiert.
    Gibt es vielleicht ein paar nette Bilder?
    MfG
    Stefan Ibold
  4. Hohe Holzfeuchte: Ursache für nasse Sparren im Altbau!

    wenn die sonstigen Holzbalken im Haus 24 (Gewichts) % Feuchte haben
    dann ist da was mit Wasser im Spiel, das ist sonst nur mit permanenten 100 % Luftfeuchte bzw. Durchfeuchtung zu erklären, wie ja M. Sollacher auch schon andeutet, denn Holz hat bei konstant 80 % Luftfeuchte eine Ausgleichsfeuchte von ca. 15 % (+- 1 %)
  5. Fehlende Belüftung: Ursache für feuchte Sparren? Analyse!

    spinnen wir den faden weiter ...
    wenn das Dach wasserdicht wäre, und gleichzeitig *etwas* belüftet, würde die
    ausgleichsfeuchte noch niedriger liegen als 15 %
    also, die vorhandenen Holzbalken mit über 22 % sind schon dubios,
    pietschnasse Sparren
    erst recht.
    eine Undichtigkeit (Stöße der Weichfaser auf den aufdopplern) kann's ja auch nicht sein,
    sonst wären die Kanthölzer feucht  -  oder saugt die Weichfaser die Feuchtigkeit weg,
    die dann diffundiert?  -  ziemlich geraten ;-(
    vielleicht systematischer Fehler am First?
    wassereintritt und Verteilung in der fuge zw. kanthölzern u. Sparren?
    is ja schlimmer als kreuzworträtsel ... irgendwer eine Idee?
  6. Problem: Feuchte Sparren unter Aufdopplung – Kondenswasser-Effekt?

    zu den bisherigen Antworten bzw. Fragen
    Liebe Teilnehmer,
    Sie haben das Problem schon richtig verstanden: die Holzweichfaserplatten sind von unten noch sichtbar, die neuen Kanthölzer quasi trocken und die alten Sparren sind überall dort wo die neuen Kanthölzer aufgedoppelt wurden klatschnass und diese Feuchtigkeit nimmt erst ungefähr bis zur Mitte des Sparrens ab. Undichtigkeit im Dachbereich schließe ich erst mal aus, da das Schadensbild im ganzen Dachbereich quasi gleich ist und das Dach Ende 1999 neu gedeckt wurde und das Problem genau zwischen Kanthölzer und alten Sparren liegt. Nur von hoher Feuchtigkeit in der Raumluft kann es eigentlich auch nicht sein, wenn nicht irgendein "Aufschaukelungseffekt" vorhanden ist, aber wie? Luftströmung zwischen Aufdopplung und alten Sparren, wodurch auf den alten Kondenswasser anfällt? Ich kann mir einfach keinen Effekt vorstellen, der so eine starke Wirkung hervorruft und vor allem auch die Frage, warum und wie?
    Ich habe mal ein Bild auf meine Homepage gestellt, wo es etwas erkennbar ist unter Info-Querbeet.
    Bin schon gespannt auf weiteres Rätselraten,
    viele Grüße, Birgit Steinbach
  7. Theorie: Feuchte Aufdopplung + Imprägnierung = Bauschaden?

    Foto von

    ein Bild sagt mehr
    Moin zusammen,
    ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. So auch hier.
    Meine neue, bereits mit Frau Steinbach besprochene Theorie: Das Holz der Aufdopplung war beim Einbau sehr feucht. Hinzu wird u.U. eine Imprägnierung kommen, die die Feuchtigkeit schlecht ausdiffundieren lässt. Die Weichholzplatten sind offensichtlich im Naht und Stoßbreich verklebt mit Bändern. Das Gebäude wird seit zwei Jahren nicht bewohnt. Die Decken sind scheinbar alle aus Holzkonstruktionen, die Türen z.T. vom Keller bis in den Bodenraum geöffnet. Die Fenster werden geschlossen gehalten.
    Meine befürchtete Konsequenz: Feuchtigkeit steigt aus dem feuchten und im Winter vorläufig wärmeren Keller auf und gelangt in den Bodenraum. Dort gelangt es an die Konstruktion. Während es an den Weicholzplatten recht schnell aufgesogen und wieder abgegeben werden kann (obwohl die im Schnitt auch gut 20 % Feuchte haben), gelangt es auch an die Sparren und die Aufdopplung auch in den Kontaktbereich. Dort kann es aber infolge fehlender Luftumspülung nicht ausreichend schnell austrocknen. Ich stütze meine Überlegung darauf, weil die Feuchtigkeit, die im Bild an der Aufdopplung zu erkennen ist, der Kontur des Sparrens recht genau folgt.
    Hinzu kommt, dass die Weichholzplatten Aufgrund der eigenen Feuchtigkeit einen erheblich höheren Sperrwert haben als wenn sie trocken wären. Dadurch wird der Feuchteabtransport weiter behindert.
    Hat Jemand noch weitere Ideen?
    MfG
    Stefan Ibold
  8. Raumfeuchte messen: Ursache für nasse Sparren finden!

    ich mach auch mal weiter ... 😉
    wäre es vielleicht möglich, die rF im eg und im dg zu messen?
    billiges Hygrometer dürfte reichen ...
    die ausgleichsfeuchte würde auf saunabau schließen lassen ;-~
    vermutlich gibt es keine Reste/abschnitte von den aufdopplern mehr, für Feuchtemessung
    an nicht verbauten proben?
    was ist eigentlich gemeint mit "über den halben Sparren"?
    sparrenhöhe, oder? jedenfalls nicht Sparrenlänge?
    mir fällt ja auch nichts plausibles ein  -  ich kann das ganze aber irgendwie nicht ganz glauben,
    da kommen so viele detailprobleme zusammen ...
    z.B. die weichfaserplatte: davon halte ich ziemlich viel, weil, je feuchter, desto mehr
    Feuchtigkeit wird abgegeben (das wurde mal an meiner pers. lieblingsplatte festgestellt) ,
    gleichzeitig müsste die wfpl. Feuchtigkeit aus den kanthölzern 'rausziehen und nach
    außen/oben abgeben  -  auch wenn im stoßbereich abgeklebt ist ...
    abkleben ist m.e. nicht! normal, bei Dachneigung größer 25 ° nicht erf., natürlich a
    bissi herstellerabhängig, ist klar, aber die meisten haben ja e. entsprechende Nut/Feder
    dass die Sparren rF ca. 20 % und die Kanthölzer rF ca. 14 % haben ...
    des Gips doch ned, hätt i gsagt ...
    ich glaub nicht, dass fixiersalz die el. Leitfähigkeit reduziert ...
    so wenig Licht und soviel dunkel ...
    vielleicht können wir ja noch e. paar Ideen zusammentragen.. 😉
  9. Aufdopplung: Wärmebrücke durch falsche Ausführung? Analyse!

    Foto von

    was vergessen
    Ich nun wieder.
    @MLS, wenn es denn ein Fixiersalz ist. Lt. Frau Steinbach sind keine Färbungen vorhanden, die überhaupt auf eine Imprägnierung schließen lassen, was allerdings nicht heißen soll, dass die nicht impr. sind, weil, es gibt ja auch farblose Imprägnierungen.
    Was anderes hat mich noch etwas stutzig gemacht, um nicht zu sagen etwas belustigt. Habe Ihr euch mal näher angesehen wie die aufgedoppelt haben?
    Auf dem Bild sieht es so aus, als wenn die Aufdopplung gut 8 cm seitlich über den Sparren übersteht und zudem auch hmind. 8 cm dick sein soll. Mal abgesehen davon, dass ich dadurch bei einer Zwischensparrendämmung eine schicke breite Wärmebrücke habe, wer macht denn so einen Sparrenausgleich? Wäre da nicht eine Bohle 50/ 200 mm hochkant die Bessere Wahl gewesen, schon allein wgen der Statik (Durchbiegeverhalten)?
    Grüße
    Stefan Ibold
  10. Salzbelastung: Ziehen alte Hölzer Feuchtigkeit an?

    Apropos Salz,
    können die alten Hölzer nicht auch demaßen mit irgendeinem Salz vollgesogen sein, dass sie nun die Feuchtigkeit anziehen?
  11. Aufdopplung breiter als Sparren? Befestigung & Hohlraum prüfen!

    ist es richtig
    dass die 'Aufdopplung' auf dem Sparren befestigt wurde und breiter als der Sparren ist?
    wie ist die Aufdopplung befestigt?
    ist da ein Hohlraum dazwischen?
    sind am Fußpunkt der Sparren und der Aufdopplung ohne Sparren (richtig, warum?) im Bild drei jeweils an allen Sparren solche Wasserlachen zu sehen, ist das ein durchgehender dichter Zwischenboden
    das sieht ja so aus, als ob sich da das Wasser gesammelt hat (wann)
    fragt
  12. Aufdopplung breiter als Sparren? Befestigung & Hohlraum prüfen!

    ist es richtig
    dass die 'Aufdopplung' auf dem Sparren befestigt wurde und breiter als der Sparren ist?
    wie ist die Aufdopplung befestigt?
    ist da ein Hohlraum dazwischen?
    sind am Fußpunkt der Sparren und der Aufdopplung ohne Sparren (richtig, warum?) im Bild drei jeweils an allen Sparren solche Wasserlachen zu sehen, ist das ein durchgehender dichter Zwischenboden
    das sieht ja so aus, als ob sich da das Wasser gesammelt hat (wann)
    fragt
  13. Aufdopplung: Breite relevant? Dach offen gestanden? Analyse!

    breiter?
    auf Bild 1 sieht das für mich so aus, als wären die aufdoppler gleichbreit wie die Sparren.
    auf Bild 2 irritiert der nachträglich seitlich angenagelte angstkehlriegel.
    auf Bild 3 scheint allerdings tatsächlich der aufdoppler "daneben" zu liegen.
    fraglich jedoch, ob das relevant is.
    wie lange ist eigentlich das alte Dach offengestanden, bis die aufdoppler und die
    weichfaserplatte draufgekommen sind?
    könnten die richtiggehend getränkt worden sein? bei anschließend nicht vorhandener Belüftung
    und der extrem hohen raumfeuchte denkbar, das die Sparren nicht austrocknen konnten.
    die aufdoppler sind natürlich Trockener, weil nach Montage gleich mit wfpl. abgedeckt.
    ich geb zu: wüst geraten 😉
  14. Nasse Sparren: Vor-Ort-Termin mit Zimmermeister vereinbart!

    Fazit aus bisherigen Anregungen ...
    Liebe Diskussionsteilnehmer,
    komme erst jetzt dazu, zu Antworten.
    Aufgrund der bisherigen Ideen / Überlegungen , die noch keine klare Aussage zulassen, habe ich jetzt am Donnerstag nochmals einen gemeinsamen Vor-Ort-Termin mit einem erfahrenen Zimmermeister organisiert, wo auch weitere Messungen z.B. im Holz gemacht werden, und wo ich auch die bisherigen Ideen mit einbringen kann.
    Zur Aufdopplung: auf dem ersten Bild sah es so aus, als ob die Aufdopplung breiter ist (sorry, Herr Ibold, ich habe erst nach unserem Telefonat richtig realisiert, was sie meinten). Die Aufdopplung ist nicht breiter wie der alte Sparren, was bei den neuen Bildern eher ersichtlich ist.
    Werde mich auf jeden Fall nach dem Termin nochmals im Forum melden, was dabei raus kam oder auch, wenn nicht (?).
    Birgit Steinbach
  15. Messergebnisse: Sparren >60% Feuchte! Ursachenforschung!

    Termin vor Ort ...
    Hallo Zusammen,
    beim Termin vor Ort wurden Messungen an den Problemstellen mit Einschlagelektroden vorgenommen, wobei die alten Sparren über 60 %, die Aufdopplung knapp über 20 % und die Holzweichfaserplatte ca. 20 % Feuchte anzeigten. Bei 7,5 °C betrug die Feuchte in dem unbewohnten alten Gebäude 74 %.
    Bisher gibt es folgende Überlegungen: dass es während der Umdeckung geregnet hat und eine größere Menge Feuchtigkeit in die alten Sparren kam, die Aufgrund vom Holzalter entsprechend auf Nässe reagieren. Die Aufdopplung kam drauf, wodurch die Austrocknung behindert wurde. Ursprünglich war geplant, das Dach gleich zu dämmen. Wie beim diffusionsoffenen Aufbau üblich, sind die Holzweichfaserplatten bis zum First angebracht worden. Die Arbeiten wurden danach abgebrochen, sodass im unbeheizten und ungedämmten Gebäude keine Durchlüftung nach oben möglich war.
    Dennoch ist diese "Aufschaukelung" von Feuchtigkeit noch unklar, sodass weiter nachgeforscht wird. So weit mal zum Stand der Dinge
    Grüße Birgit Steinbach
  16. Feuchtigkeitstransport: Diffusion, Schwerkraft, Kapillarität!

    Was ist denn noch unklar?
    Wenn es so richtig geregnet hat und danach weder warm noch trocken war, ist das doch logisch.
    Da haben wir ja fast alle Versionen des Wassertransportes zusammen:
    • Diffusion
    • Schwerkraft
    • Kapillarität
    • Name:
    • Martin Beisse
  17. EG/DG Feuchte & Belüftung: Nasse Sparren nicht verstecken!

    na also ...
    wust geraten  -  und doch getroffen 😉
    was ist jezza mit der feuchte im eg/dg und Belüftung/Beheizung?
    die nassen Sparren sollen doch hoffentlich nicht jetzt schon "versteckt" werden?
  18. Gleiches Problem: Nasse Sparren nach Dachsanierung durch Regen!

    andere Baustelle selbes Problem
    Hallo Forumsteilnehmer,
    mit Interesse habe ich die Beiträge gelesen, denn ich habe wie ich festgestellt habe exakt die selbe Konstruktion'und Baufortschritt und folglich das gleiche Problem.
    Bei mir verhält es sich so das es während der Dachsanierung geregnet hat wie aus Eimern und alles ziemlich nass wurde.
    erschwerend kommt hinzu, dass das Haus vom Keller , der gut nass ist, bis zum Dach durchgehend offen ist, die Feuchte sich also ungehindert ausbreiten kann. Wie ich die Tage schon bemerkt habe passiert es das wenn ich die Fenster öffne und warme Luft in das Haus strömt das sich Feuchtigkeit an den Wänden niederschlägt.
    Alles in allem scheint mir die Einschätzungen die ich gelesen habe logisch.
    Jetzt meine eigentliche Frage wie bekomme ich die Feuchtigkeit wieder raus? Der Sommer wird es schon richten? Oder ist es notwendig was zu unternehmen? Für einen Tipp oder ein paar beruhigende Worte wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Viele Grüße aus der verregneten Südpfalz
  19. Keller nicht getrocknet? Ursache für Feuchtigkeit im Haus?

    Wo kommt denn die warme Luft her?
    Warum haben Sie den Keller denn nicht getrocknet?
    • Name:
    • Martin Beisse
  20. Keller feucht: Grundwasser & Statik als Herausforderung!

    wenn das so einfach wäre 🙂
    Hallo Herr Beisse
    leider ist es ein Keller mit gewachsenem Boden und außerdem liegt der Kellerboden nur ca. 50 cm über Grundwasserspiegelniveau, daher die Feuchtigkeit.
    Wir mussten erst die Statik des Hauses wieder soweit herstellen bevor wir den Keller in Angriff nehmen Konnten (Vorgabe von unserem baubegleitenden Architekt). Die Zeiten in denen die Feuchtigkeit ungehindert durchs Haus ziehen konnte sind bald vorbei 🙂
  21. Kondensation: Warme Luft an kalten Wänden – Ursache?

    Und die warme Luft?
    Die schlägt sich an kalten Wänden nieder? Das verstehe ich nicht so richtig.
    • Name:
    • Martin Beisse
  22. Erklärung: Kondensfeuchte durch Temperaturunterschiede!

    ich versuche es mal
    Hallo Herr Beisse,
    wenn nach längerer Kältperiode die Temperaturen draußen schnell ansteigen, und das ungeheizte Haus innen noch kalt (ausgekühlt) ist, und ich dann alle Fenster öffne und die "warme" Luft (ca. 5-10 Grad Wärmer als drinnen) ins Haus strömt, ist deutlich festzustellen das sich die Wände feucht anfühlen. Das geht soweit das sich Kondensfeuchte auf lackierten Holzoberflächen niederschlägt. Ich vermute das sich die "warme" Luft von draußen an der kalten Bauteiloberfläche so stark abkühlt das es zu einer Taupunkunterschreitung kommt und Wasser auskondensiert.
    Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.
    viele Grüße aus der momentan frühlingshaften Südpfalz
  23. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Nasse Sparren im Altbau: Ursachenforschung und Sanierung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Ursachen hoher Feuchtigkeit in Sparren eines Altbaus nach einer Dachsanierung. Mögliche Gründe sind Regen während der Bauphase, Kondensation durch unzureichende Belüftung, Feuchtigkeit aus dem Keller und der Einsatz von feuchtem Holz bei der Aufdopplung. Die korrekte Messung der Holzfeuchte und Raumluftfeuchte ist entscheidend für die Diagnose. Eine Vor-Ort-Begehung mit einem Fachmann wird empfohlen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut Messergebnisse: Sparren >60% Feuchte! Ursachenforschung! zeigten Messungen extrem hohe Feuchtewerte in den alten Sparren, was dringenden Handlungsbedarf signalisiert.

    🔴 Kritisch/Risiko: Das Verstecken der nassen Sparren ohne Ursachenklärung birgt das Risiko von Schimmelbildung und langfristigen Schäden an der Dachkonstruktion, wie in EG/DG Feuchte & Belüftung: Nasse Sparren nicht verstecken! betont wird.

    🔧 Praktische Umsetzung: Es wird empfohlen, die Raumluftfeuchte im EG und DG zu messen, um die Ursache der Feuchtigkeit besser zu verstehen (siehe Raumfeuchte messen: Ursache für nasse Sparren finden!). Zudem sollte die Belüftungssituation verbessert werden.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Ein Vor-Ort-Termin mit einem erfahrenen Zimmermeister, wie in Nasse Sparren: Vor-Ort-Termin mit Zimmermeister vereinbart! beschrieben, ist ratsam, um die Situation professionell zu beurteilen und weitere Messungen durchzuführen.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Ausführung der Aufdopplung auf mögliche Wärmebrücken (siehe Aufdopplung: Wärmebrücke durch falsche Ausführung? Analyse!) und stellen Sie sicher, dass die Dachkonstruktion ausreichend belüftet ist. Beachten Sie auch den Beitrag Keller nicht getrocknet? Ursache für Feuchtigkeit im Haus?, um mögliche Feuchtigkeitsquellen im Keller zu identifizieren und zu beheben.

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