Gipskartonplatten: Grüne Feuchtraumplatten – Mythen, Unterschiede & Feuchtigkeitsschäden?
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Gipskartonplatten: Grüne Feuchtraumplatten – Mythen, Unterschiede & Feuchtigkeitsschäden?

Foto von Thorsten Bulka

es wird immer wieder angesprochen, das in Feuchträumen oder Häuslichen Bädern usw. Gipskartonplatten in "Grün" (Feuctraumgeeignet) genommen werden sollen.
Sie sind angeblich hydrophob (Wasserabweisend) eingestellt.
Was ist da dran?
Nach dem ich schon mehrere Schäden sehen konnte, allerdings auch schon mehrere Bäder bei den eine "weise" Platte funktionierte, musste ich mal ein paar Tests durchführen. Da mir kein Hersteller eine zugesicherte Eigenschaft über diese Platten geben wollte  -  alle wichen aus!
1. Test die Hydrophobe Einstellung des Kerns.
Wenn man einen Wassertropfen auf den Gipskern aufbringt dringt dieser bei beiden Platten in relativ kurzer Zeit ein. Es gab allerdings Unterschiede bei der Dauer von Hersteller zu Hersteller. Alle konnten aber nicht über mehrere Minuten ein eindringen verhindern. Bedeutet das Wasserabweisende jetzt genau so viel wie: "Mein Taschentuch ist auch Wasserabweisend, es stößt wesentlich mehr Wasser ab, als es aufnimmt! "
2.
Auf was kommt es noch an? Wohl insbesondere auch darauf, ob  -  und wie gut die Aufgebrachte Schicht auf der Platte hält.
Also wurden Fliesen (5/5 cm) aufgeklebt. Die Platten (Verschiedene Hersteller) wurden über einen längeren Zeitraum in zwei verschiedenen Bädern gelagert, oder eingebaut. Ein längerer Zeirtraum weil sie später ja auch lange Funktionsfähig sein sollten. (Wer es genau wissen sill, es wahr über die Wintermonate)
Die Haftzugwerte wahren dann erschreckend, so wurden zum Teil noch nicht mal 50 % der nach Norm geforderten 0,3 N/m²m gemessen. Es kam also wohl zu einem starken Verlust der Festigkeit! Lag es an dem Feuchtraum Häusliches Bad, für was sie eigentlich geeignet sein sollen?
Also mal messen, wenn sie bloß im trockenen gelagert wurden!
Auch hier halten die Hersteller wohl ihre Norm Anforderungen nicht ein. Auf anfragen hieß es, das die Platten wohl beim Transport mal feucht geworden sein müssen. So muss der Lkw wohl mal durch Nebel gefahren sein ... ich spar mir mein Kommentar an dieser Stelle!
Was ist sonst noch wichtig?
Gibt es einen Unterschied bei der Ausdehnung wenn die Platten unterschiedliche Feuchtigkeistwerte aufweisen?
Gelieferte Platten wurden 3 Tage lang im Trockenen Raum gelagert, dann in die Messstelle eingelegt, und mit Wasserdampf befeuchtet, danach wieder getrocknet, die Werte wurden erfasst, und ... wenn man Messtoleranzen abzieht, könnte man grob sagen es ist kein Unterschied festzustellen!
Es wurden noch weitere Versuche gemacht ...
Warum gibt es jetzt diese Art der Platten?
Lag es daran, das vor langer langer Zeit, die Industrie diese Platten auch im Bad usw. einsetzen wollte? Es kam aber immer wieder zu Problemen, so das sie ganz spezielle "Grüne Platten" erfunden hat, die hierführ geeignet sein sollen? Gleichzeitig wurde gesagt, das diese vor Feuchtigkeit geschützt werden müssen. z.B. durch den Einsatz von Dichtklebern  -  alternative Abdichtung kam damals erst auf, und das wahren die ersten versuche damit!
Jetzt konnte man beim Schadensfall sagen, das wohl eine Schwachstelle in der Abdichtungsschicht gewesen sein muss, den wir hatten ja sprzielle Platten entwickelt (Vorteile siehe Test oben)
Andersrum gefragt, warum Funktionieren die weißen Platten auch?
Kann mir jetzt einer sagen, welche Test (Normen) es speziell für diese Platten gibt, und vor allendingen, über welchen Zeitraum laufen diese, den auch der Gips braucht Zeit bis er sich zersetzt!
Welcher Hersteller gibt zugesicherte Eigenschaften über seine Platten?
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung in Feuchträumen kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.

    🔴 Gefahr: Beschädigte oder durchfeuchtete Gipskartonplatten können ihre Stabilität verlieren und müssen fachgerecht ausgetauscht werden.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe Ihre Frage bezüglich der Unterschiede und der Wirksamkeit von grünen Gipskartonplatten in Feuchträumen. Es ist wichtig, die Eigenschaften und Einsatzbereiche dieser Platten genau zu betrachten.

    Grüne Gipskartonplatten sind speziell für Feuchträume konzipiert und werden oft in Bädern oder Küchen eingesetzt. Sie sind mit einer hydrophobierenden Imprägnierung versehen, die das Eindringen von Wasser verlangsamen soll. Diese Imprägnierung betrifft hauptsächlich den Kern der Platte.

    🔴 Gefahr: Trotz der Imprägnierung sind grüne Gipskartonplatten nicht wasserdicht. Bei dauerhafter oder starker Feuchtigkeitseinwirkung können auch diese Platten Schaden nehmen. Es ist entscheidend, dass zusätzlich zur Verwendung von grünen Gipskartonplatten eine fachgerechte Abdichtung gemäß den geltenden Normen (z.B. DINAbk. 18534) aufgebracht wird.

    Die Wirksamkeit der hydrophoben Eigenschaften kann je nach Hersteller und Produkt variieren. Tests zeigen, dass es Unterschiede in der Wasseraufnahme und der Dauer bis zur Durchfeuchtung des Kerns gibt. Eine zusätzliche Beschichtung oder Versiegelung kann die Lebensdauer und den Schutz der Platten erhöhen.

    👉 Handlungsempfehlung: Achten Sie auf die Einhaltung der einschlägigen Normen für Feuchtraumabdichtungen und ziehen Sie im Zweifelsfall einen Fachmann für Trockenbau hinzu.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Gipskartonplatte
    Eine Gipskartonplatte ist ein Baustoff, der aus einem Gipskern und einer Kartonummantelung besteht. Sie wird häufig im Trockenbau für Wände, Decken und Verkleidungen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Trockenbau, Gipsfaserplatte, Bauplatte
    Hydrophobierung
    Hydrophobierung ist ein Verfahren, um Materialien wasserabweisend zu machen. Dabei wird die Oberfläche so behandelt, dass Wasser abperlt und nicht eindringen kann.
    Verwandte Begriffe: Imprägnierung, Wasserabweisend, Feuchtigkeitsschutz
    Feuchtraum
    Ein Feuchtraum ist ein Raum mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, wie z.B. Badezimmer, Dusche oder Küche. In solchen Räumen ist es wichtig, feuchtigkeitsbeständige Materialien zu verwenden, um Schimmelbildung und Bauschäden zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Badezimmer, Küche, Luftfeuchtigkeit
    Abdichtung
    Abdichtung ist eine Maßnahme, um das Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit in Bauteile zu verhindern. Sie ist besonders wichtig in Feuchträumen, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Dichtung, Versiegelung, Feuchtigkeitssperre
    DIN 18534
    DIN 18534 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Innenräumen regelt. Sie legt fest, welche Materialien und Verfahren für die Abdichtung von Feuchträumen geeignet sind.
    Verwandte Begriffe: Norm, Abdichtungsnorm, Feuchtraumabdichtung
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung ist das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen. Sie tritt häufig in feuchten Umgebungen auf und kann gesundheitsschädlich sein. Schimmelbildung kann durch eine unzureichende Abdichtung in Feuchträumen begünstigt werden.
    Verwandte Begriffe: Schimmelpilz, Feuchtigkeitsschaden, Bauschaden
    Wasserdampfdiffusion
    Wasserdampfdiffusion beschreibt den Transport von Wasserdampf durch Baustoffe. Je nach Material kann Wasserdampf mehr oder weniger gut durchdringen. In Feuchträumen ist es wichtig, Materialien mit einer geringen Wasserdampfdiffusion zu verwenden, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Dampfbremse, Feuchtigkeitstransport

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Sind grüne Gipskartonplatten wasserdicht?
      Nein, grüne Gipskartonplatten sind nicht wasserdicht, sondern lediglich feuchtigkeitsabweisend. Sie sind imprägniert, um das Eindringen von Wasser zu verlangsamen, aber bei längerer oder starker Feuchtigkeitseinwirkung können sie dennoch Schaden nehmen. Eine zusätzliche Abdichtung ist erforderlich.
    2. Wo werden grüne Gipskartonplatten eingesetzt?
      Grüne Gipskartonplatten werden hauptsächlich in Feuchträumen wie Badezimmern, Duschen und Küchen eingesetzt. Sie sind für Bereiche geeignet, in denen eine erhöhte Luftfeuchtigkeit herrscht, aber kein direkter Wasserkontakt besteht.
    3. Welche Normen sind bei der Verarbeitung von Gipskartonplatten in Feuchträumen zu beachten?
      Bei der Verarbeitung von Gipskartonplatten in Feuchträumen sind die DIN 18534 (Abdichtung von Innenräumen) und die DIN EN 520 (Gipskartonplatten) zu beachten. Diese Normen regeln die Anforderungen an die Abdichtung und die Eigenschaften der Gipskartonplatten.
    4. Wie erkenne ich eine beschädigte Gipskartonplatte?
      Eine beschädigte Gipskartonplatte kann durch Verfärbungen, Schimmelbildung, Aufquellen oder Risse erkannt werden. In solchen Fällen sollte die Platte umgehend von einem Fachmann überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.
    5. Kann ich grüne Gipskartonplatten auch in anderen Räumen verwenden?
      Ja, grüne Gipskartonplatten können auch in anderen Räumen verwendet werden, auch wenn dies nicht zwingend erforderlich ist. Sie bieten einen zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit, was in bestimmten Situationen von Vorteil sein kann.
    6. Muss ich grüne Gipskartonplatten anders bearbeiten als normale Gipskartonplatten?
      Die Bearbeitung von grünen Gipskartonplatten unterscheidet sich nicht wesentlich von der Bearbeitung normaler Gipskartonplatten. Sie können geschnitten, gebohrt und verschraubt werden. Es ist jedoch wichtig, auf eine saubere und fachgerechte Verarbeitung zu achten, insbesondere bei der Abdichtung von Fugen und Anschlüssen.
    7. Welche Vorteile bieten grüne Gipskartonplatten gegenüber normalen Gipskartonplatten?
      Grüne Gipskartonplatten bieten den Vorteil einer erhöhten Feuchtigkeitsbeständigkeit. Sie sind imprägniert, um das Eindringen von Wasser zu verlangsamen, was das Risiko von Schimmelbildung und Bauschäden reduziert. Dies macht sie besonders geeignet für Feuchträume.
    8. Was ist bei der Lagerung von grünen Gipskartonplatten zu beachten?
      Grüne Gipskartonplatten sollten trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Eine feuchte Lagerung kann zu Verformungen und Beschädigungen der Platten führen.

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      Zusammenfassung der wichtigsten Anforderungen der DIN 18534 für die Abdichtung von Innenräumen.
  2. GKBI Platten: Einsatz im Feuchtraum – Notwendigkeit & Abdichtung

    *grins*
    Servus,
    hm, was soll ich sagen. Die GK-Industrie schreibt in ihren Unterlagen das die GKBI Platten in Feuchträumen einzusetzen sind.
    Ein "handelsübliches" Badezimmer mit natürlicher Belüftung ist m.E. kein Feuchtraum. Also sind die grünen Platten auch m.E. auch nicht notwendig.
    In der Fläche passiert bei GK-Platten sehr selten ein Schaden, wenn dann an den Durchdringungen, Innen- und Außenecken (Innenecken, Außenecken) und dann fast immer nur im Bereich von Dusch, Waschbecken oder Badewanne, wo halt der Wasseranfall ist.
    Dagegen kann man ja etwas tun mit flüssiger Abdichtung, Eckbändern und noch viel wichtiger die Durchdringungen der Armaturen und Abflussleitungen abdichten.
    Einige Armaturenhersteller haben Abdichtflansche an ihren Teilen dran, klasse. Wenn sie nicht zur "Montageerleichterung" abgeschnitten werden, oder wie diese Woche erst wieder gesehen, in den Hohlraum reingewürgt werden, so das man sie gar nicht mehr andichten kann.
    Fazit aus meinen Erfahrungen, die "Grünen" sind im normalen Badbereich, rausgeschmissen Geld. Wichtiger ist eine saubere Abdichtung der kritischen Zonen:
    Offenen Schnittkanten, Durchdringungen der Platten, halt überall, wo der Gips rausschaut, da ist ja auch kein grünes Imprägnierpapier
    Da liegt das Problem, in der Fläche nicht.
  3. DIN 18180: Gipskartonplatten – Prüfung von Materialeigenschaften

    Foto von Martin Kempf

    DIN 18180: Gipskartonplatten; Arten, Anforderungen, Prüfung
    "Prüfung
    8.2.1 Die zur Prüfung verwendeten Gipskartonplatten müssen dem Durchschnitt der Hersteller entsprechen. Für die Probenahme im Rahmen der Gütesicherung müssen deshalb mindestens 50 Gipskartonplatten derselben Plattenart zur Verfügung stehen.
    8.2.2 Zu entnehmen sind für die Prüfung nach den Abschnitten 8.3.1 bis 8.3.6 drei Gipskartonplatten bzw. Plattenstücke. Die entnommenen Gipskartonplatten bzw. Plattenstücke sind zu kennzeichnen.
    8.3 Durchführung der Prüfung
    8.3.1 Maße
    Länge, Breite und Dicke werden an allen nach Abschnitt 8.2.2 entnommenen Gipskartonplatten bzw. Plattenstücken im Anlieferungszustand gemessen. Länge und Breite sind jeweils an den Rändern und in der Mitte auf 1 mm zu messen. Die Dicke wird auf 0.1 mm in der Nähe der vier Kanten an je drei 80 bis 100 mm vom Rand entfernten Stellen gemessen.
    (...)
    8.3.5 Wasseraufnahme
    Für die Prüfung sind 3 quadratische Proben mit 300 mm Seitenlänge erforderlich; diese sind aus 3 Gipskartonplatten nach den Abschnitten3.1.3 bzw. 3.1.4 herauszuschneiden und nach Abschnitt 8.3.3 zu lagern und zu wiegen (bei 40 ° trocknen bis zur Massekonstanz, dann ohne Möglichkeit der Feuchteaufnahme abkühlen lassen). die Proben werden dann in horizontaler Lage etwa 50 mm tief in Wasser (20 °) so eingetaucht, dass sie allseits von Wasser umgeben sind. Nach zweistündiger Wasserlagerung werden die Proben aus dem Wasser genommen, das oberflächlich anhaftende Wasser wird entfernt und die Massezunahme bestimmt. Die Wasseraufnahme als Massenanteil in % wird als Mittelwert aus den 3 Messungen angegeben.
    5.3 Wasseraufnahme
    Bei der Prüfung nach 8.3.5 darf die Wasseraufnahme von (imprägnierten) Gipskartonplatten einen Massenanteil von 10 % nicht überschreiten.
    noch was?
  4. Gipskarton: Wasseraufnahme – Aussagekraft von Eigenversuchen fraglich

    Mystische Prüfmethoden
    Was sollen solche Eigenversuche bringen? Da werden graue und grüne Platten mit ein paar Tropfen Wasser benetzt, bei beiden ziehen die Wassertropfen ein, und schon folgert man, die Wasseraufnahme unterscheidet sich nicht. -
    Klasse Versuchsauswertung, echt brauchbar für die Praxis!
    Danke an Hr. Kempf der das normierte Prüfverfahren eindrucksvoll darstellt.
    Übrigens 10 % Wasseraufnahme in Masse bei einem Flächengewicht
    von 12,5 kg/m² bedeuten 1,25 kg= 1,25 l, wohl etwas mehr als ein paar Tropfen.
    Entscheidend ist auch nicht das grüne Papier, sondern die Zusätze im Kern die die Wasseraufnahme verzögern, nicht verhindern, auch an Schnittkanten.
    Beispiel: Kapillare Steighöhe von Wasser, Tauchzeit 30 min,
    GKB (grau) 3-4 cm, GKBI (grün) 0 cm!
  5. Gipskarton imprägnieren: Erfahrungen mit nachträglicher Behandlung

    Und was ist von nachträglicher Imprägnierung weißer Platten zu halten?
    Da wir für unser Haus 1989 keine grünen Platten erhalten hatten, hatte ich reichlich Imprägnierung mit dem Quast draufgeklatscht (viel hilft viel?). Dann wurde deckenhoch gefliest (mit normalem Kleber) und nicht wasserdicht verfugt (außer am Boden). Probleme: Keine.
  6. GKB vs. GKBI: Materialunterschiede & Sicherheit im Feuchtraum

    Nachträgliche Oberflächenimprägnierung
    @ Herr Stodenberg, es geht hier doch nicht darum, ob bei Verwendung grauer Gipskartonplatten in Bädern zwangsläufig ein Schaden entsteht.
    Wurde hier auch nicht behauptet.
    Es geht schlicht darum, dass es nun mal zwischen GKB und GKBi unterschiedliche Materialeigenschaften gibt, die nicht durch die Farbe der Kaschierung bedingt sind.
    Ob ich grün oder grau einbaue ist eine Frage der Sicherheit und oder auch eine der Haftung.
    Weitergedacht, eine alternative Abdichtung unterhalb der Fliesen brauche ich auch nicht, schließlich gibt es auch genügend Bäder, die auch ohne diese Abdichtung schadensfrei geblieben sind.
  7. Feuchtraumplatten: Wasseraufnahme – Relevanz von Normwerten?

    Foto von

    gut dann sagt mir mal, warum die Norm dann aufhört, wenn es Interessant wird!
    Es dürften 10 % Wasser aufgenommen werden! Bei den Imprägnierten! Habt ihr dann mal einen Versuch gemacht, wieviel die "Normalen" grauen aufnehmen?
    Enstrpricht die Lagerung von 2 Stunden eine in der Praxis aufterettende Größe? Oder beträgt die Einwirkungszeit hier oft mehr?
    Jetzt aber eine ganz wichtige Frage: Welche Auswirkung hat das einwirkende Wasser? Wenn es Leute gibt die meinen in den Anforderungen der Norm ist alles berücksichtigt, dann müsste es hier ja auch stehen, oder?
    Also wie Stabil ist die Platte dann noch wenn sie nur 2 Std. im Wasser lag? Veränderung der Haftzugwerte? Raumstbil  -  also wieviel mm wird sie länger oder kürzer? Usw ...
    werden diese Fragen beantwortet?
    In Technischen MB's oder Prospekten schreiben Hersteller von diesen Produkten aber auch, das man in Häuslichen Bädern diese "Grünen Platten" einsetzen soll"  -  Auch wenn es nach einer anderen Norm eigentlich kein Feuchtraum im Sinne dieser Norm währe!
    Warum kam es zu so schlecten Haftzugwerten bei den Platten? Wenn man bei der Industrie nachfragt, heißt es dann bloß  -  ja kann mal vorkommen wissen wir, geht aber dennoch, wenn sie ... das uns das beachten!
  8. Gipskarton: Wassertropfentest – Praxistauglichkeit der Hydrophobierung?

    Foto von

    was bringt der Wassertropfentest?
    wenn einem gesagt wird, das die Platten speziell behandelt wurden, und nicht nur der Karton, sondern auch der Kern! So behandelt, das sie Wasser nicht so schnell aufnimmt, nämlich hydrophobiert!
    Warum merkt man es bei dem Tropfentest nicht?
    Würdet ihr sagen, das es Praxisfremd ist? Das es später nicht mal während der Bauphase oder der Nutzung vorkommt, das mal ein Tropfen damit in Kontakt kommt!
    Stimmt jetzt die Aussage nicht? Ist es ein Verkaufsgag? Oder stimmt der Test nicht?
  9. Gipskarton im Bad: Graue Platten – Alternative zu Feuchtraumplatten?

    Muss mal doof nachfragen
    Hallo,
    hab gerade die interessante Diskussion verfolgt. Ich habe folgendes vor. Im Bad soll die Dachschräge und die Decke mit Gipskarton oder Fermacell verkleidet werden.
    Wenn ich es richtig verstanden habe kann ich also auch graue Platten verarbeiten Wenn ich keinen Gully in der Decke montiere, oder? Wie sieht es mit Fermacell im Bad aus?
    Aus'm Bauch raus hätt ich im Bad GK "grün" eingebaut.
    Gruß
    Christian
  10. Feuchtraum: Gipskartonwahl – Beanspruchung vs. Materialeigenschaften

    Foto von

    do what you want
    Wenn Sie sicherstellen können, dass Ihr Untergrund nicht durchfeuchtet wird, können Sie sogar Zuckerguss benutzen. Es ist doch alles nur eine Frage der Beanspruchung. Ich kann mein Bad derart bedampfen, dass sich meine Paneeldecke aufwirft. Ich kann mein Bad aber auch so benutzen, dass ich die Decke tapeziere und sich der Kleister nicht löst.
    Ja, Sie können völlig normale, graue Platten nehmen, wenn Sie nicht vorhaben, ein römisches Dampfbad mit täglicher Benutzung zu installieren oder den Raum deckenhoch fluten und durch ein Loch in der Decke als Swimmingpool betreten (bespringen).
  11. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026

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    Gipskartonplatten im Feuchtraum: Mythen, Unterschiede & Feuchtigkeitsschäden

    💡 Kernaussagen: Grüne Feuchtraumplatten (GKBI) sind nicht immer zwingend notwendig, besonders bei ausreichender Belüftung. Entscheidend ist die korrekte Abdichtung von Durchdringungen und Ecken. Nachträgliche Imprägnierung kann eine Option sein, ersetzt aber keine hochwertige Feuchtraumplatte. Die Wasseraufnahme von Gipskarton ist ein wichtiger Faktor, aber nicht der einzige für die Beurteilung der Eignung im Feuchtraum. Die Beanspruchung des Raumes spielt eine entscheidende Rolle bei der Materialauswahl.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Gipskarton: Wasseraufnahme – Aussagekraft von Eigenversuchen fraglich diskutiert, sind einfache Wassertropfentests nicht aussagekräftig genug, um die Qualität von Feuchtraumplatten zu beurteilen. Normierte Prüfverfahren sind hier entscheidend.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag DIN 18180: Gipskartonplatten – Prüfung von Materialeigenschaften verweist auf die relevanten Normen für die Prüfung von Gipskartonplatten, einschließlich der Wasseraufnahme. Diese Normen definieren die Anforderungen und Prüfmethoden für verschiedene Gipskartonplattenarten.

    🔴 Risiko: Eine unsachgemäße Abdichtung, unabhängig von der verwendeten Gipskartonplatte, kann zu Feuchtigkeitsschäden führen. Der Beitrag GKBI Platten: Einsatz im Feuchtraum – Notwendigkeit & Abdichtung betont die Wichtigkeit der Abdichtung von Durchdringungen und Ecken, um Wassereintritt zu verhindern.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Auswahl der Gipskartonplatten sollte die tatsächliche Beanspruchung des Raumes analysiert werden. Bei geringer Feuchtigkeitseinwirkung können auch graue Gipskartonplatten verwendet werden, wie im Beitrag Gipskarton im Bad: Graue Platten – Alternative zu Feuchtraumplatten? angedeutet. Eine sorgfältige Abdichtung ist jedoch in jedem Fall unerlässlich.

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