Brandschutz Korridortüren: Feuerhemmende Verglasung (G30) für Oberlichter im MFH?
In diesem Forum sind Sie: Normen, Vorschriften, Verordnungen etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
In Mehrfamilienhäusern (MFH) ist G30-Glas für Oberlichter über Korridortüren erforderlich, sofern eine Tür vorhanden ist. Bei Ganzglastüren wird F30-Glas empfohlen. Die genaue Höhe, ab der die Anforderung gilt, muss noch ermittelt werden. Die Frage nach der spezifischen Vorschrift für G30-Verglasung bleibt offen.
Brandschutz Korridortüren: Feuerhemmende Verglasung (G30) für Oberlichter im MFH?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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🔴 KRITISCH: Oberlichter über Korridortüren in Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern müssen – je nach baulicher Einbindung, Feuerwiderstandsklasse der Tür (z. B. T30) und Landesbauordnung – eine feuerhemmende und rauchdichte Verglasung (z. B. G30) sowie einen feuerhemmenden Rahmen aufweisen.
🔴 KRITISCH: Fehlt die erforderliche Feuer- und Rauchdichtheit, droht im Brandfall eine unkontrollierte Feuer- und Rauchausbreitung in den vertikalen Rettungsweg – mit akuter Lebensgefahr für alle Bewohner.
⚠️ WICHTIG: Die konkrete Anforderung ergibt sich nicht pauschal, sondern aus der Gebäudeklasse, Bauhöhe, Baujahr, konstruktiven Einbindung des Oberlichts (integraler Türbestandteil vs. separates Bauteil) und der jeweiligen Landesbauordnung – eine Einzelfallprüfung durch einen zertifizierten Brandschutzsachverständigen ist zwingend erforderlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Frage, ob Oberlichter über Korridortüren, die in ein Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses führen, mit einer feuerhemmenden Verglasung (z.B. G30) ausgestattet sein müssen, ist vom jeweiligen Landesbaurecht und den spezifischen Brandschutzbestimmungen abhängig.
🔴 Gefahr: Unzureichender Brandschutz kann im Brandfall die Ausbreitung von Feuer und Rauch beschleunigen und somit die Sicherheit der Bewohner gefährden.
Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:
- Landesbauordnung (LBOAbk.): Die LBO des jeweiligen Bundeslandes gibt vor, welche Anforderungen an Bauteile hinsichtlich des Brandschutzes gestellt werden.
- Sonderbauvorschriften: Für Mehrfamilienhäuser können spezielle Sonderbauvorschriften gelten, die zusätzliche Anforderungen an den Brandschutz stellen.
- Baugenehmigung: In der Baugenehmigung des Gebäudes können spezifische Auflagen zum Brandschutz enthalten sein.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, sich bei der zuständigen Baubehörde oder einem qualifizierten Brandschutzsachverständigen über die geltenden Bestimmungen zu informieren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die Anforderungen an Oberlichter über Korridortüren, die in ein Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses (MFH) führen. Die Frage zielt auf die Notwendigkeit einer feuerhemmenden Verglasung (G30) ab. Grundsätzlich ist die Brandschutzanforderung an solche Bauteile von der jeweiligen Landesbauordnung (LBO) und den Sonderbauvorschriften abhängig. In Deutschland müssen Türen in notwendigen Treppenraumwänden, die als Brandwände oder feuerbeständige Wände ausgeführt sind, in der Regel feuerhemmend (T30) sein. Oberlichter über diesen Türen sind als Teil der Wandkonstruktion zu betrachten und müssen daher ebenfalls die geforderte Feuerwiderstandsdauer erfüllen.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass Oberlichter über Korridortüren in Treppenhäusern von MFH in vielen Fällen eine feuerhemmende Verglasung (G30) benötigen, ist grundsätzlich richtig. Dies gilt insbesondere, wenn die Tür selbst als T30 (feuerhemmend) ausgeführt ist und die Wand als feuerhemmende Trennwand zum Treppenraum dient.
➕ Ergänzung: Es ist jedoch zu differenzieren: Die genaue Anforderung ergibt sich aus der Gebäudeklasse und der konkreten Ausführung der Wand. Bei Gebäuden der Gebäudeklasse 4 oder 5 (Höhe über 13 m) sind die Anforderungen oft strenger. Zudem muss die Verglasung nicht nur feuerhemmend (G30), sondern auch rauchdicht sein, um eine Rauchausbreitung ins Treppenhaus zu verhindern. Die Verglasung muss zudem in einem feuerhemmenden Rahmen eingebaut sein.
🔴 Gefahr: Eine nicht fachgerechte Ausführung oder das Fehlen einer feuerhemmenden Verglasung kann im Brandfall zu einer unkontrollierten Ausbreitung von Feuer und Rauch in den Rettungsweg (Treppenhaus) führen. Dies stellt eine akute Lebensgefahr für die Bewohner dar und kann zu schwerwiegenden baurechtlichen Konsequenzen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die konkrete Situation durch einen Brandschutzsachverständigen oder einen Bauingenieur mit Fachkenntnissen im Brandschutz prüfen. Dieser kann anhand der geltenden LBO Ihres Bundeslandes und der Gebäudeklasse die exakte Anforderung feststellen. Beauftragen Sie im Zweifel einen zertifizierten Fachbetrieb für Brandschutzverglasungen mit der Planung und Montage.
KI-Analyse (Qwen)
Die Frage betrifft die brandschutztechnische Anforderung an Oberlichter über Korridortüren im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses (MFH) – ein zentrales Element des baulichen Brandschutzes zur Sicherstellung der Flucht- und Rettungswege.
🔴 Gefahr: Fehlende oder unzureichende feuerhemmende Verglasung über Korridortüren kann die Feuerweiterleitung in den Flur oder das Treppenhaus beschleunigen, die Rauchausbreitung begünstigen und die Fluchtsicherheit massiv gefährden – insbesondere bei Türen, die direkt in den vertikalen Rettungsweg führen.
⚠️ Korrektur: Es besteht keine pauschale, automatische Verpflichtung zur G30-Verglasung über jeder Korridortür; die Anforderung ergibt sich vielmehr aus der konkreten bauordnungsrechtlichen Einordnung des Raumes, der Tür und des Oberlichts – insbesondere aus der Feuerwiderstandsklasse der Tür selbst (z. B. T30, T90) sowie der Lage des Oberlichts im Verhältnis zur Brandabschnittsgrenze.
➕ Ergänzung: Gemäß DINAbk. 4102-5 bzw. DIN EN 13501-2 ist die Verglasung über einer feuerhemmenden Tür grundsätzlich als Bestandteil der Türkonstruktion zu bewerten. Ist das Oberlicht integraler Bestandteil der Tür (z. B. als Oberlichtfeld in einer Türzarge), so muss es die gleiche Feuerwiderstandsklasse wie die Tür aufweisen – also z. B. G30 bei T30-Tür. Ist es hingegen ein separates Bauteil in der Decke oder Wand oberhalb der Tür, gelten andere Anforderungen (z. B. E30 für Abschlussbauteile).
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass feuerhemmende Verglasung in diesem Kontext grundsätzlich erforderlich sein kann, ist sachlich richtig – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das Oberlicht als bauteiltechnischer Bestandteil der Tür oder als abschließendes Bauteil einer Brandabschnittsgrenze fungiert.
❌ Widerspruch: Die pauschale Aussage "alle Oberlichter über Korridortüren müssen G30 sein" ist unzulässig vereinfacht und rechtlich nicht haltbar – sie ignoriert entscheidende Faktoren wie Baujahr, Landesbauordnung, Nutzungsklasse, Höhe des Gebäudes und konstruktive Einbindung des Oberlichts.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Brandschutzplaner oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für baulichen Brandschutz, um die konkrete Einordnung des Oberlichts im Rahmen einer baurechtlichen Prüfung vorzunehmen – insbesondere unter Berücksichtigung der gültigen Landesbauordnung, der Bauart und der Feuerwiderstandsklasse der Tür sowie der baulichen Einbindung des Oberlichts.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die Anforderung an Oberlichter über Korridortüren im Treppenhaus eines MFH nicht pauschal, sondern von der Landesbauordnung (LBO), der Gebäudeklasse und der baulichen Einbindung abhängt.
- Alle drei benennen die akute Lebensgefahr bei Nichterfüllung der Brandschutzanforderung – insbesondere durch Rauch- und Feuerausbreitung in den Rettungsweg.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert die Notwendigkeit einer G30-Verglasung vorsichtig als „abhängig von LBO und Sonderbauvorschriften“, aber ohne klare Differenzierung der baulichen Einbindung (z. B. integraler Türbestandteil).
- DeepSeek geht stärker auf die konstruktive Einordnung ein („Teil der Wandkonstruktion“) und betont, dass bei T30-Türen auch das Oberlicht grundsätzlich G30 erfordert – mit dem Zusatz, dass Rauchdichtheit und feuerhemmender Rahmen zwingend sind.
- Qwen differenziert deutlich stärker: Ein integraler Bestandteil der Tür (Oberlichtfeld) erfordert G30, ein separates Bauteil in Decke/Wand oberhalb der Tür unterliegt ggf. anderen Anforderungen (z. B. E30) – und widerspricht ausdrücklich der pauschalen G30-Forderung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Anforderung nach rauchdichter Verglasung und feuerhemmendem Rahmen – ein Aspekt, den GoogleAI nicht explizit nennt und Qwen nur indirekt über „Brandabschnittsgrenze“ adressiert.
- Qwen ergänzt die Normenbezugnahme (DIN 4102-5 / DIN EN 13501-2) sowie die Unterscheidung zwischen „Oberlichtfeld in Türzarge“ vs. „separatem Bauteil“ – eine technische Differenzierung, die bei GoogleAI fehlt und bei DeepSeek nur implizit enthalten ist.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt ausdrücklich fest: „Die pauschale Aussage ‚alle Oberlichter über Korridortüren müssen G30 sein‘ ist unzulässig vereinfacht und rechtlich nicht haltbar.“ DeepSeek formuliert hingegen: „Oberlichter über diesen Türen sind als Teil der Wandkonstruktion zu betrachten und müssen daher ebenfalls die geforderte Feuerwiderstandsdauer erfüllen“ – was im Kontext einer T30-Tür nahelegt, dass G30 meist zwingend ist. Dies ist ein sachlicher Widerspruch zur Einschätzung von Qwen. Aufgrund des Vorsichtsprinzips (Sicherheit vor Vereinfachung) wird hier die strengere, sicherheitsorientierte Lesart von DeepSeek priorisiert – besonders bei T30-Türen mit direkter Einbindung in die Brandabschnittsgrenze.
👉 Empfehlung: Bei allen Unsicherheiten zur konstruktiven Einbindung des Oberlichts (z. B. ist es Teil der Türzarge oder in der Decke montiert?) ist eine Prüfung durch einen zertifizierten Brandschutzsachverständigen zwingend – die Aussage von Qwen zur Notwendigkeit einer baurechtlichen Einzelfallprüfung wird von allen Modellen getragen und ist daher die maßgebliche Empfehlung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Anwendbarkeit von G30 ⚠️ Abwägung Nicht pauschal, sondern abhängig von Landesbauordnung, Gebäudeklasse, Bauhöhe, Tür-Feuerwiderstand (z. B. T30) und baulicher Einbindung des Oberlichts (integraler Türbestandteil vs. separates Bauteil). Lebensgefahr bei Nichteinhaltung ✅ Konsens Alle drei KIs stimmen überein: Fehlende Feuer- und Rauchdichtheit gefährdet den Rettungsweg und stellt eine akute Lebensgefahr dar. Rauchdichtheit & Rahmen ⚠️ Abwägung DeepSeek nennt Rauchdichtheit und feuerhemmenden Rahmen explizit als zwingend. GoogleAI und Qwen erwähnen dies nicht explizit, aber Qwen verweist auf Brandabschnittsgrenzen, woraus Rauchdichtheit folgt. Konsens: Rauchdichtheit ist in der Praxis bei T30-Kontexten erforderlich. Normative Grundlage ✅ Konsens Alle Modelle verweisen auf Landesbauordnung (LBO) als primäre Rechtsgrundlage; Qwen ergänzt präzise DIN 4102-5 / DIN EN 13501-2, DeepSeek impliziert sie, GoogleAI verweist allgemein auf Sonderbauvorschriften. Expertenprüfung ✅ Konsens Alle drei KIs fordern einheitlich und nachdrücklich die Prüfung durch einen zertifizierten Brandschutzsachverständigen oder staatlich anerkannten Sachverständigen. 👉 Handlungsempfehlung: Eine pauschale G30-Verglasung ist nicht immer erforderlich – aber bei Oberlichtern, die als integraler Bestandteil einer T30-Tür oder feuerhemmenden Trennwand konstruiert sind, gilt die G30-Anforderung zwingend. Die konkrete Einordnung muss im Einzelfall durch einen zertifizierten Brandschutzsachverständigen erfolgen, der auch Rauchdichtheit und Rahmenkonstruktion prüft.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzureichende Feuerwiderstandsklasse des Oberlichts (z. B. fehlende G30 bei T30-Tür) Unkontrollierte Feuer- und Rauchausbreitung in den vertikalen Rettungsweg mit tödlichem Potential für Bewohner 🔴 Risiko Fehlende Rauchdichtheit trotz feuerhemmender Verglasung Rauch gelangt ungehindert ins Treppenhaus – die häufigste Todesursache bei Bränden 🔴 Risiko Nicht feuerhemmender Rahmen oder unsachgemäße Montage Feuerbrücke durch Rahmen oder Fugen – kompletter Verlust der Feuerwiderstandsfähigkeit 🔴 Risiko Fehlende baurechtliche Abstimmung mit zuständiger Baubehörde Baugenehmigungsrisiko, Rückbauauflage, Haftungsansprüche bei Schäden oder Unfällen 🔴 Risiko Veraltete oder falsche Auslegung der Landesbauordnung (z. B. Ignorieren von Baujahr oder Gebäudeklasse) Rechtswidrige Bauausführung mit Sanktionsrisiko – auch nachträglich bei Schadensfall oder Verkauf ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Brandschutzsachverständigen Vermeidung teurer Nachrüstungen, reibungslose Baugenehmigung, langfristige Rechtssicherheit ✅ Chance Nutzung aktueller, zertifizierter G30-Verglasungssysteme mit integrierter Rauchdichtheit Erhöhte Sicherheit, vereinfachte Dokumentation, Erfüllung moderner DIN- und EnNormen ✅ Chance Klare Differenzierung baulicher Einbindung (Türfeld vs. Deckenbauteil) Möglichkeit, bei separatem Oberlicht ggf. weniger aufwändige Lösungen (z. B. E30) zu nutzen – bei voller Rechtssicherheit ✅ Chance Qualifizierte Brandschutzplanung bereits in der Entwurfsphase Optimale Integration in Architektur und Statik, Kosteneinsparung durch Vermeidung von Anpassungen vor Ort ✅ Chance Dokumentation aller Brandschutznachweise (Zertifikate, Prüfzeugnisse, Einbauprotokolle) Transparente Nachweisführung für Behörden, Versicherungen und Käufer – erhöhter Vertrauenswert des Gebäudes Orientierungshilfen
- Sofortige Expertenprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen staatlich anerkannten oder zertifizierten Brandschutzsachverständigen, um die konkrete Einordnung Ihres Oberlichts (integraler Türbestandteil oder separates Bauteil) sowie die richtige Feuerwiderstandsklasse (G30, E30 etc.) festzustellen – inkl. Prüfung von Rauchdichtheit und Rahmenkonstruktion.
- Landesbauordnung prüfen: Identifizieren Sie die gültige LBO Ihres Bundeslandes (z. B. BayBOAbk., HBauO) und bestimmen Sie die Gebäudeklasse sowie Bauhöhe Ihres Mehrfamilienhauses – diese Daten müssen Sie dem Sachverständigen vorlegen.
- Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie alle verfügbaren Bauunterlagen – Baugenehmigung, Brandschutzkonzept (falls vorhanden), Tür-Prüfzeugnisse (Feuerwiderstandsklasse T30/T90), und Konstruktionspläne des Oberlichts (Einbauort, Zugehörigkeit zur Türzarge).
- Fachbetrieb für Brandschutzverglasungen beauftragen: Bei Bestätigung der G30-Anforderung wählen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb, der die Installation mit vollständiger Dokumentation (Einbauprotokoll, Zertifikate, Abnahmeerklärung) durchführt – kein Handwerker ohne Brandschutzzertifizierung.
- Prüfung von Rauchdichtheit und Rahmen nicht vernachlässigen: Stellen Sie sicher, dass der verantwortliche Fachbetrieb neben der G30-Verglasung explizit Rauchdichtheit (EN 13501-2, Klasse S) sowie einen geprüften feuerhemmenden Rahmen nachweist.
- Mit der Baubehörde abstimmen: Reichen Sie – insbesondere bei Nachrüstung oder bei Unklarheiten – die geplante Lösung mit Sachverständigengutachten bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde zur Vorabstimmung ein, um baurechtliche Risiken zu minimieren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Landesbauordnung (LBO)
- Die Landesbauordnung ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Bestimmungen eines Bundeslandes regelt. Sie enthält unter anderem Vorschriften zum Brandschutz, zur Standsicherheit und zum Schallschutz.
Verwandte Begriffe: Baurecht, Baugenehmigung, Sonderbauvorschriften - Brandschutz
- Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Auswirkungen von Bränden zu minimieren.
Verwandte Begriffe: Feuerhemmung, Feuerbeständigkeit, Brandmeldeanlage - Feuerhemmend
- Feuerhemmend bedeutet, dass ein Bauteil dem Feuer für eine bestimmte Zeit widersteht und die Ausbreitung von Feuer und Rauch verzögert.
Verwandte Begriffe: Feuerbeständig, Brandschutz, G30 - G30
- G30 ist eine Kennzeichnung für Bauteile, die im Brandfall mindestens 30 Minuten lang dem Feuer widerstehen.
Verwandte Begriffe: Feuerhemmend, Brandschutz, Feuerwiderstandsdauer - Oberlicht
- Ein Oberlicht ist ein Fenster, das sich oberhalb einer Tür oder eines Fensters befindet und dazu dient, Tageslicht in den Raum zu lassen.
Verwandte Begriffe: Fenster, Verglasung, Tageslicht - Mehrfamilienhaus (MFH)
- Ein Mehrfamilienhaus ist ein Gebäude, das mehrere separate Wohneinheiten enthält, die von verschiedenen Haushalten bewohnt werden.
Verwandte Begriffe: Wohngebäude, Mietshaus, Eigentumswohnung - Treppenhaus
- Ein Treppenhaus ist ein Raum, der eine Treppe enthält und dazu dient, verschiedene Stockwerke eines Gebäudes miteinander zu verbinden.
Verwandte Begriffe: Treppe, Fluchtweg, Rettungsweg
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Was bedeutet die Bezeichnung G30 bei einer Verglasung?
Antwort: G30 bedeutet, dass die Verglasung im Brandfall mindestens 30 Minuten lang dem Feuer widersteht und die Ausbreitung von Feuer und Rauch verhindert. Die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an. - Frage: Wo finde ich die Brandschutzbestimmungen für mein Gebäude?
Antwort: Die Brandschutzbestimmungen sind in der Landesbauordnung (LBO) des jeweiligen Bundeslandes sowie in der Baugenehmigung des Gebäudes festgelegt. Zusätzlich können Sonderbauvorschriften gelten. - Frage: Was passiert, wenn ich die Brandschutzvorschriften nicht einhalte?
Antwort: Die Nichteinhaltung der Brandschutzvorschriften kann im Brandfall zu erheblichen Gefahren für Leib und Leben führen. Zudem können Bußgelder oder sogar strafrechtliche Konsequenzen drohen. - Frage: Kann ich eine G30-Verglasung selbst einbauen?
Antwort: Der Einbau einer G30-Verglasung sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Verglasung fachgerecht eingebaut wird und die Brandschutzanforderungen erfüllt werden. - Frage: Gibt es Alternativen zur G30-Verglasung?
Antwort: Je nach den spezifischen Anforderungen können auch andere feuerhemmende Verglasungen oder Brandschutzmaßnahmen in Frage kommen. Dies sollte jedoch mit einem Brandschutzsachverständigen abgestimmt werden. - Frage: Wer ist zuständig für die Kontrolle der Brandschutzmaßnahmen in einem Mehrfamilienhaus?
Antwort: Die Kontrolle der Brandschutzmaßnahmen obliegt in der Regel der zuständigen Baubehörde oder einem von ihr beauftragten Brandschutzsachverständigen. - Frage: Was ist der Unterschied zwischen feuerhemmend und feuerbeständig?
Antwort: Feuerhemmend bedeutet, dass ein Bauteil dem Feuer für eine bestimmte Zeit (z.B. 30 Minuten) widersteht. Feuerbeständig bedeutet, dass ein Bauteil dem Feuer für eine längere Zeit (z.B. 90 Minuten) widersteht und dabei seine Funktion erhält. - Frage: Müssen alle Türen in einem Mehrfamilienhaus feuerhemmend sein?
Antwort: Nein, nicht alle Türen müssen feuerhemmend sein. Die Anforderungen an den Brandschutz hängen von der Lage der Tür und der Nutzung des Raumes ab. Türen zu Treppenhäusern oder Kellerräumen müssen oft feuerhemmend sein.
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G30 Glas: Anforderungen für Oberlichter über Korridortüren
g30
sofern eine Tür oder so vorh. ist, ist g30-Glas die Anforderung für Oberlichter, ab Höhe = (habe ich grad nicht parat).
Bei Ganzglastüren auf jeden Fall f30-Glas ist das bessere Glas.
Gruß -
Brandschutz: Wo sind die Vorschriften für G30 Oberlichter?
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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💡 Kernaussagen: In Mehrfamilienhäusern (MFH) ist G30-Glas für Oberlichter über Korridortüren erforderlich, sofern eine Tür vorhanden ist. Bei Ganzglastüren wird F30-Glas empfohlen. Die genaue Höhe, ab der die Anforderung gilt, muss noch ermittelt werden. Die Frage nach der spezifischen Vorschrift für G30-Verglasung bleibt offen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag von G30 Glas: Anforderungen für Oberlichter über Korridortüren ist G30-Glas für Oberlichter vorgeschrieben, wenn eine Tür vorhanden ist. F30-Glas ist eine bessere Alternative für Ganzglastüren.
✅ Zusatzinfo: Die Diskussion dreht sich um Brandschutzvorschriften in Mehrfamilienhäusern, insbesondere die Anforderungen an die Feuerhemmung von Verglasungen in Korridortüren und Oberlichtern. Die korrekte Anwendung der G30-Norm ist entscheidend für die Sicherheit im Treppenhaus.
👉 Handlungsempfehlung: Um die genaue Rechtsgrundlage für die G30-Anforderung zu finden, sollte man die entsprechenden Brandschutzvorschriften des jeweiligen Bundeslandes konsultieren. Der Beitrag Brandschutz: Wo sind die Vorschriften für G30 Oberlichter? sucht noch nach der konkreten Fundstelle.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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