Fugenblech Bodenplatte: Korrekte Verlegung, Überlappung & Abdichtung prüfen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Verlegung und Abdichtung eines Fugenblechs in einer Bodenplatte. Es wird erörtert, ob eine Überlappung zulässig ist, welche Höhe das Fugenblech haben muss und ob es bei korrekter Dickbeschichtung überhaupt notwendig ist. Die Meinungen gehen auseinander, insbesondere bezüglich der "bayerischen Wanne" und der Notwendigkeit einer Weißen Wanne.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung

Fugenblech Bodenplatte: Korrekte Verlegung, Überlappung & Abdichtung prüfen?

Grüß Gott zusammen,
bei uns wurde diese Woche die Bodenplatte betoniert. Ringsum läuft ein Fugenblech, das ca. 6-7 cm nach oben steht zur Aufnahme der Seitenwände. (Ich bitte hier um Entschuldigung für die laienhafte Ausdrucksweise)
Das Fugenblech ist nicht ganz durchgängig verlegt, denn es hat an 2 Stellen (wahrscheinlich auf Grund der Länge des Bleches) eine "Überlappung", die ca. 50 cm annähernd parallel läuft, allerdings in einem Abstand von ca. 3-4 cm.
Jetzt meine Frage: Ist das so richtig, oder müsste diese "Überlappung" bündig sein, d.h. kein Abstand dazwischen?
Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.
Christine
  • Name:
  • Christine Lemberger
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ein Abstand von 3–4 cm zwischen den überlappenden Fugenblechen ist nicht zulässig – dies stellt eine ungeprüfte, nicht abgedichtete Schwachstelle für Wasser- und Feuchteeintrag dar und gefährdet die Bauwerksabdichtung sowie die statische Lastübertragung.

    🔴 KRITISCH: Die Fugenblechverlegung muss vor dem Betonieren der Wände vollständig korrigiert werden – spätere Nachbesserungen sind technisch kaum möglich und führen zu erheblichen Folgeschäden.

    ⚠️ WICHTIG: Das Fugenblech muss lückenlos, bündig und kraft- sowie formschlüssig verbunden sein – eine rein mechanische Überlappung ohne Abdichtungsverbund (z. B. mittels Schweißen, Kleben oder Dichtungsmasse) ist baurechtlich und technisch unzulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Die Anschlüsse des Fugenblechs an Fundamentkanten, horizontale Bodenplattenabdichtung und vertikale Wandabdichtung müssen vollflächig abgedichtet und dokumentiert sein.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation wie folgt: Ein Fugenblech dient dazu, das Eindringen von Wasser durch die Fuge zwischen Bodenplatte und aufgehenden Wänden zu verhindern. Eine korrekte Verlegung ist entscheidend für die Dichtigkeit.

    🔴 Gefahr: Eine nicht durchgängige Verlegung oder unzureichende Überlappung des Fugenblechs kann zu Feuchtigkeitsschäden im Gebäude führen.

    Ich empfehle, die folgenden Punkte zu überprüfen:

    • Durchgängigkeit: Das Fugenblech sollte lückenlos verlegt sein.
    • Überlappung: Die Überlappung der einzelnen Bleche sollte ausreichend sein (mindestens 5 cm, besser 10 cm).
    • Befestigung: Das Fugenblech muss fachgerecht befestigt sein, um ein Verrutschen während des Betonierens zu verhindern.
    • Material: Das Fugenblech muss für den Einsatz im Beton geeignet sein (Korrosionsbeständigkeit).

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Verlegung des Fugenblechs von einem Fachmann (Bauingenieur, Maurer) überprüfen und gegebenenfalls korrigieren, bevor die Wände errichtet werden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Die Beschreibung der Fugenblechverlegung mit einer Überlappung von 3-4 cm Abstand weist auf einen potenziell kritischen Mangel hin. Ein Fugenblech dient als wasserdichte und druckfeste Verbindung zwischen Bodenplatte und aufgehender Wand. Ein Spalt von 3-4 cm zwischen den überlappenden Blechen kann die Funktion der Abdichtung erheblich beeinträchtigen.

    🔴 Gefahr: Der Abstand von 3-4 cm zwischen den überlappenden Fugenblechen stellt ein erhebliches Risiko für Undichtigkeiten dar. Bei späterer Belastung durch Erddruck oder Feuchtigkeit kann dieser Spalt zu Wassereintritt und Schäden an der Bauwerksabdichtung führen. Zudem kann die statische Lastübertragung zwischen Bodenplatte und Wand beeinträchtigt werden.

    ⚠️ Korrektur: Eine korrekte Überlappung von Fugenblechen muss bündig und kraftschlüssig erfolgen. Der Abstand von 3-4 cm ist fachlich nicht akzeptabel. Üblich sind Überlappungen von mindestens 10-15 cm mit vollflächiger Abdichtung und Verschraubung oder Verschweißung der Bleche.

    ➕ Ergänzung: Die fachgerechte Ausführung erfordert zudem eine durchgehende Abdichtung der Stoßstellen mit geeigneten Dichtungsbahnen oder -massen. Auch die Verankerung des Fugenblechs in der Bodenplatte und die spätere Anbindung an die Wandabdichtung müssen geprüft werden. Ein Abstand von 3-4 cm deutet auf eine fehlerhafte Planung oder Ausführung hin.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen Bausachverständigen zur Begutachtung der Fugenblechverlegung. Lassen Sie die Mängel dokumentieren und eine fachgerechte Nachbesserung durch den ausführenden Betrieb fordern. Eine zeitnahe Korrektur ist erforderlich, bevor die Seitenwände errichtet werden, da spätere Nachbesserungen deutlich aufwändiger und teurer sind.

    KI-Analyse (Qwen)

    Das beschriebene Fugenblech an der Bodenplatte dient als Dehnfuge zwischen Bodenplatte und aufgehender Wand und muss sowohl funktionell als auch bauphysikalisch einwandfrei ausgeführt sein, um Rissbildung, Feuchteeintrag und statische Probleme zu vermeiden.

    🔴 Gefahr: Ein Abstand von 3–4 cm zwischen den überlappenden Blechenden stellt eine gravierende Planungs- und Ausführungsfehler dar – hier entsteht eine unkontrollierte, nicht abgedichtete Fuge, die als Schwachstelle für Wasser-, Feuchte- und Schadstoffeinträge fungiert und die Funktion der Dehnfuge vollständig untergräbt.

    ⚠️ Korrektur: Eine "Überlappung" im Sinne einer parallelen, versetzten Anordnung mit Lücke ist nicht zulässig; stattdessen ist eine bündige, formschlüssige und dauerhaft abgedichtete Stoßverbindung (z. B. mittels Schweißen, Kleben oder spezieller Profilanschlüsse) erforderlich – ein Abstand ist niemals akzeptabel.

    ➕ Ergänzung: Zusätzlich muss das Fugenblech an allen Anschlussstellen (z. B. an Fundamentkanten, Anschluss an Dämmung oder Abdichtung) lückenlos mit der horizontalen und vertikalen Bauwerksabdichtung verbunden sein – eine reine mechanische Überlappung ohne Abdichtungsverbund ist baurechtlich und technisch unzulässig.

    🔴 Gefahr: Bei fehlender Abdichtungsintegration besteht unmittelbares Risiko für aufsteigende Feuchte, kapillaren Wassertransport und langfristige Schäden an der Bodenplatte sowie der darüber liegenden Konstruktion – insbesondere bei nicht frostgeschützten oder wasserdurchlässigen Untergründen.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Verwendung eines Fugenblechs zur Trennung von Bodenplatte und Wand ist korrekt und entspricht der DINAbk. 18195 sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik für Dehnfugen in Massivbauwerken.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18024), um die Fugenblechverlegung vor dem Einbau der Wandkonstruktion zu begutachten, ggf. die fehlerhafte Stelle zu sanieren und die Abdichtungsanschlüsse schriftlich zu bestätigen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den 3–4 cm-Abstand als krankhaftes Versagen der Abdichtungsfunktion und bewerten ihn einstimmig als kritisch.
    • Alle fordern eine unverzügliche Überprüfung durch Fachpersonal vor Wanderrichtung.
    • Alle betonen die Notwendigkeit einer durchgängigen, abgedichteten Verbindung – keine mechanische Lücke.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt eine Mindestüberlappung von „5 cm, besser 10 cm“ – bleibt damit bei einer klassischen Überlappungsvorstellung.
    • DeepSeek und Qwen gehen weiter: Sie lehnen jede „Überlappung mit Abstand“ grundsätzlich ab und fordern stattdessen eine bündige, formschlüssige, vollflächig abgedichtete Stoßverbindung (z. B. geschweißt oder verklebt). Qwen konkretisiert dabei sogar die Rechtsgültigkeit: „eine reine mechanische Überlappung ohne Abdichtungsverbund ist baurechtlich unzulässig“.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die Gefahr für die statische Lastübertragung zusätzlich zur Feuchteschadensgefahr.
    • Qwen verweist explizit auf die Rechtsgrundlagen (DIN 18195, allgemein anerkannte Regeln der Technik) und fordert die schriftliche Bestätigung der Abdichtungsanschlüsse durch den Sachverständigen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI spricht von „Überlappung“ als normalem Ausführungsprinzip – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar mit dem Hinweis, dass ein Abstand zwischen Blechen niemals akzeptabel ist, und klären auf: Es handelt sich bei einer korrekten Verlegung nicht um ein Überlappen mit Spalt, sondern um einen bündigen, abgedichteten Stoß. Die sicherere, rechtskonforme Auffassung (DeepSeek/Qwen) wird hier prioritär berücksichtigt.

    👉 Empfehlung: Die Interpretation von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich – es geht nicht um „mehr Überlappung“, sondern um die Aufhebung des Spalts durch bündige, abgedichtete Verbindung. Jede Ausführung mit erkennbarem Abstand ist als schwerwiegender Mangel einzustufen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Funktionszweck FugenblechWasserdichte und druckfeste Trennfuge zwischen Bodenplatte und Wand; dient auch der Dehnungsaufnahme und Lastübertragung (alle Modelle einig).
    3–4 cm Abstand zwischen BlechenKein akzeptabler Zustand – weder als „minimale Überlappung“ noch als tolerabler Bauausführungsfehler; stellt gravierende Abdichtungs- und Standsicherheitsmängel dar (DeepSeek & Qwen mit klarer Bewertung, GoogleAI unterschätzt die Schwere).
    Korrekturempfehlung (technisch)Bündige, formschlüssige Verbindung mit vollflächiger Abdichtung (Schweißen, Kleben, Profilanschluss); keine mechanische Überlappung mit Spalt (DeepSeek & Qwen konsistent; GoogleAI korrigiert sich durch die sicherere Lesart).
    Korrekturempfehlung (organisatorisch)Unverzügliche Begutachtung durch zertifizierten Bauwerksabdichter oder Bausachverständigen vor Wanderrichtung; Dokumentation und schriftliche Bestätigung der Sanierung (alle fordern zeitnahen Fachmann-Einsatz).
    Rechtsgrundlage⚠️Qwen nennt explizit DIN 18195 und allgemein anerkannte Regeln der Technik; GoogleAI und DeepSeek unterlassen diesen Verweis – bleibt aber konsensfähig, da keine Widersprüche vorliegen.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Abstand von 3–4 cm ist kein „Ausführungsfehler mit Korrekturmöglichkeit nachträglich“, sondern ein fundamental fehlerhafter Zustand, der vor Baufortschritt vollständig beseitigt und abgedichtet werden muss – unter Einbindung eines zertifizierten Fachmanns mit Dokumentationspflicht.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoWassereintritt durch nicht abgedichteten SpaltLangfristige Feuchteschäden, Schimmelbildung, Zerstörung von Baustoffen, Gesundheitsgefahr für Nutzer
    🔴 RisikoStatische Schwäche an Bodenplatte-Wand-AnschlussGefährdung der Lastaufnahme, Risiko für Rissbildung, Verformungen bei Erddruck oder Setzung
    🔴 RisikoNachträgliche Sanierung unmöglich ohne Aufbrechen der WandkonstruktionMassiver Kostenaufwand (mindestens 3–5× höher), Baustopps, Vertragsstrafen, Rechtsstreitigkeiten
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation der AbdichtungsanschlüsseHaftungsrisiko für Auftraggeber, Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen, Ablehnung durch Sachverständige bei späteren Prüfungen
    🔴 RisikoVerstoß gegen DIN 18195 und allgemein anerkannte Regeln der TechnikRechtliche Unwirksamkeit der Bauausführung, Baugenehmigungsrisiko, Ablehnung der Abnahme durch Bauaufsicht
    ✅ ChanceFrühzeitige Erkennung vor WanderrichtungVollständige, kostengünstige und technisch einwandfreie Sanierung möglich – ohne Folgeschäden
    ✅ ChanceProfessionelle Begutachtung durch SachverständigenErstellung einer klaren, rechtssicheren Dokumentation und klare Festlegung der Verantwortlichkeiten
    ✅ ChanceEinsatz moderner Abdichtungstechniken (z. B. geschweißte Profilbleche)Dauerhafte, zertifizierte Abdichtung mit langfristiger Gewährleistung und Nachweisbarkeit
    ✅ ChanceSystematische Überprüfung aller Anschlussdetails (Fundament, Dämmung, Wandabdichtung)Optimierung der gesamten Bauwerksabdichtung – nicht nur an einer Stelle, sondern flächendeckend
    ✅ ChanceErkenntnisgewinn für zukünftige ProjekteVerbesserte Qualitätssicherung, klare Prüfkriterien im Ausführungsplan und auf der Baustelle

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Sperrung der Baustelle: Unterlassen Sie jegliche weitere Arbeit an den Seitenwänden, bis die Fugenblechverlegung fachlich bewertet und ggf. korrigiert ist.
    2. Fachmann beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 24 Stunden einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (nach DIN 18024) oder einen geprüften Bauingenieur mit Schwerpunkt Abdichtung – nicht den ausführenden Maurer oder Betonbauer.
    3. Dokumentation anfordern: Fordern Sie vom Sachverständigen eine schriftliche Stellungnahme mit Fotodokumentation, Feststellung des Mangels gemäß DIN 18195 sowie konkreten Sanierungsvorschlägen mit Material- und Verfahrensnachweis.
    4. Sanierung vor Wanderrichtung: Verlangen Sie die vollständige Entfernung der fehlerhaften Bleche und Neuverlegung als bündige, vollflächig abgedichtete Stoßverbindung – mit Schweißung/Klebung und Anschluss an horizontale und vertikale Abdichtung.
    5. Abdichtungsanschlüsse prüfen lassen: Stellen Sie sicher, dass der Sachverständige nicht nur das Fugenblech, sondern auch die Anschlüsse an Fundamentkante, Bodenplattendämmung und Wandabdichtung visuell und ggf. mit Feuchtemessung abnimmt.
    6. Vertragsmäßigkeit sicherstellen: Fordern Sie von der ausführenden Baufirma eine schriftliche Mängelbeheilungsvereinbarung mit Fristen, Kostenübernahme und Gewährleistungsbestätigung für die Sanierung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Fugenblech
    Ein Fugenblech ist ein Bauelement zur Abdichtung von Fugen im Betonbau. Es verhindert das Eindringen von Wasser oder anderen Flüssigkeiten durch die Fuge. Verwandte Begriffe: Wassersperre, Dichtungsband, Quellband.
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die unterste tragende Schicht eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt. Sie verteilt die Lasten des Gebäudes auf den Untergrund. Verwandte Begriffe: Fundament, Fundamentplatte, Gründungsplatte.
    Überlappung
    Die Überlappung bezeichnet das Maß, um das sich zwei Bauteile überdecken, um eine sichere Verbindung oder Abdichtung zu gewährleisten. Eine ausreichende Überlappung ist entscheidend für die Funktion des Bauteils. Verwandte Begriffe: Stoß, Fugenbreite, Dichtigkeit.
    Abdichtung
    Abdichtung ist der Prozess, ein Bauteil oder eine Konstruktion gegen das Eindringen von Wasser oder anderen Flüssigkeiten zu schützen. Eine fachgerechte Abdichtung ist wichtig, um Schäden am Gebäude zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Isolierung, Dichtung, Wassersperre.
    Beton
    Beton ist ein Baustoff, der aus Zement, Wasser und Gesteinskörnung besteht. Er wird im Bauwesen vielseitig eingesetzt und zeichnet sich durch seine hohe Festigkeit und Dauerhaftigkeit aus. Verwandte Begriffe: Stahlbeton, Zement, Mörtel.
    Fundament
    Das Fundament ist der tragende Teil eines Gebäudes, der die Lasten auf den Baugrund überträgt. Es sorgt für die Stabilität des Gebäudes. Verwandte Begriffe: Bodenplatte, Streifenfundament, Punktfundament.
    Feuchtigkeitsschaden
    Ein Feuchtigkeitsschaden entsteht durch das Eindringen von Wasser in ein Gebäude. Dies kann zu Schimmelbildung, Korrosion und Schäden an der Bausubstanz führen. Verwandte Begriffe: Wasserschaden, Schimmel, Bauschaden.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Fugenblech und wozu dient es?
      Ein Fugenblech ist ein Blechstreifen, der in die Fuge zwischen Bodenplatte und aufgehenden Wänden eingelegt wird, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Es dient als mechanische Barriere und dichtet die Fuge ab.
    2. Wie viel Überlappung ist bei einem Fugenblech erforderlich?
      Die Überlappung sollte mindestens 5 cm betragen, besser sind 10 cm, um eine sichere Abdichtung zu gewährleisten. Die genaue Länge der benötigten Überlappung kann von den Herstellerangaben abhängen.
    3. Was passiert, wenn das Fugenblech nicht korrekt verlegt ist?
      Eine fehlerhafte Verlegung kann dazu führen, dass Wasser durch die Fuge eindringt und Feuchtigkeitsschäden im Gebäude verursacht. Dies kann zu Schimmelbildung, Korrosion und Schäden an der Bausubstanz führen.
    4. Kann man ein Fugenblech nachträglich einbauen?
      Ein nachträglicher Einbau ist sehr aufwendig und teuer. Es ist daher wichtig, auf eine korrekte Verlegung von Anfang an zu achten. In manchen Fällen kann eine Injektionsabdichtung eine Alternative sein.
    5. Welche Materialien werden für Fugenbleche verwendet?
      Fugenbleche bestehen meist aus verzinktem Stahl, Edelstahl oder Kunststoff. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen des Bauvorhabens ab.
    6. Wie wird ein Fugenblech befestigt?
      Fugenbleche werden in der Regel mit Klammern, Nägeln oder Schrauben am Beton befestigt. Es ist wichtig, dass die Befestigungsmittel für den Einsatz im Beton geeignet sind.
    7. Was kostet ein Fugenblech?
      Die Kosten für ein Fugenblech variieren je nach Material, Größe und Hersteller. Im Allgemeinen liegen die Kosten zwischen 5 und 20 Euro pro Meter.
    8. Muss ein Fugenblech immer verwendet werden?
      Der Einsatz eines Fugenblechs ist insbesondere bei Gebäuden mit hohen Anforderungen an die Dichtigkeit (z.B. bei drückendem Wasser) empfehlenswert. Ob ein Fugenblech erforderlich ist, hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den Bauvorschriften ab.

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  2. Fugenblech: Stumpf stoßen & Schweißen – Abdichtung prüfen!

    Im Grunde
    gehört das stumpf gestoßen und verschweißt. Wenn das die einzige Maßnahme für eine weiße Wanne ist, ist es zu wenig.
    Sind die denn überhaupt richtig gehalten?
    • Name:
    • Martin Beisse
  3. Fugenblech: 30cm Überlappung mit Zulassung möglich!

    sowas gibt es ...
    • afair - sogat mit nur 30 cm, dafür mit Zulassung.

    i. p. soll das Blech den weg des Wassers'soweit verlängern, als müsste es
    mitten durch ein flächiges Bauteil hindurch.
    die lediglich 7 cm würden mich mehr beunruhigen, Nachweis durch bauunternhmer
    (nicht nur Behauptung), Sanierungsvorschlag ggfs. auch.

  4. Fugenblech Überlappung: Parallel zulässig? Höhe beachten!

    Das ging ja flott, saxn'di
    Danke erstmal für die schnellen Antworten.
    @markus:
    Heißt das also, dass es zulässig ist, dieses Fugenblech bei der Überlappung parallel zu legen? Und wieviel cm müssten es denn dann nach oben sein, um hier auch auf der sicheren Seite zu sein?
    Und jetzt weil's mich interessiert: Wäre denn ein bündiger Abschluss schlechter als ein parallel verlegter?
    @martin:
    Ich weiß nicht, ob es eine weiße Wanne ist.
    folgender Aufbau: Rollkies, PVC-Folie, 7 CM Sauberkeitsschicht, 5 cm Polystyrolhartschaum WLG 040, PE-Folie, Bodenplatte B25  -  25 cm stark. Die Seitenwände bestehen aus 10 cm Polystyrolhartschaum WLG 040, Dickbeschichtung (4 ltr/m²), Außenwand Beton B25  -  30 cm. Gehört das jetzt vor Anbringen der Seitenwände stumpfgestoßen und verschweißt?
    Ein frohes Osterfest
    Christine
    • Name:
    • Christine Lemberger
  5. Fugenblech: Weiße Wanne? Anschlussbewehrung erforderlich!

    Stumpf gestoßen und geschweißt oder überlappt
    Aber dann natürlich nicht soviel Platz dazwischen, dass man einen Hut durchwerfen kann.
    Wenn das keine weiße Wanne werden soll, wozu dann das Fugenblech? Gibt es auch eine Anschlussbewehrung? Rissbeschränkende Bewehrung?
    Liegt überhaupt drückendes Wasser vor?
    Übrigens, wenn das expandiertes Polystyrol ist: raus damit. Nur extrudiertes Polystyrol darf da hin. Erkennt man daran, dass an der Verpackung steht: zugelassen als Perimeterdämmung.
    • Name:
    • Martin Beisse
  6. Bodenplatte: Anschlussbewehrung vorhanden? Schichtenwasser prüfen!

    Bewehrung ja
    Wenn Anschlussbewehrung mit Folgendem gemeint ist: Aus der Bodenplatte ragen seitlich Stahlnetze ca. 40-45 cm heraus. Was eine rissbeschränkende Bewehrung ist, weiß ich leider nicht, würde mich aber interessieren.
    Drückendes Wasser liegt m.W. nicht vor. Allerdings ist etwas oberhalb (ca. 7-8 m entfernt) ein etwas steileres Gelände, sodass m.E. Schichtenwasser anfallen kann. Rund um das Gebäude wird eine Drainage verlegt. Ach ja, und es gibt hier kein Grundwasser, sondern nur lehmigen, undurchlässigen Boden.
    Hier handelt es sich um Styrodur (BASF CS 3035) unter der Bodenplatte.
    Genügt denn die Dickbeschichtung (4 ltr. /m²)?
    • Name:
    • Christine Lemberger
  7. Fugenblech unnötig? Rissbeschränkende Bewehrung & WU-Beton!

    Nu wird es aber eigenartig
    Wenn kein drückendes Wasser vorliegt, wozu dann Fugenblech?
    Erstmal zur Rissbeschränkenden Bewehrung: das ist eine Zulage an Bewehrung, damit der Beton auch wasserdicht ist (Stichwort WU-Beton in Suche Funktion eingeben).
    Aber was sollen denn die Hosenträger (Weiße Wanne) und Gürtel (Dickbeschichtung)? Dickbeschichtung 3 mm reicht gegen nicht stauendes Sickerwasser, 4 mm mit Gewebeeinlage gegen stauendes Sickerwasser.
    Ich tippe übrigens gerade an einem Gutachten, wo es so ähnlich gemacht wurde. Nur hat sich Hosenträger auf Gürtel verlassen und umgekehrt. Nu ist es undicht.
    Ach ja: "Styrodur" ist eine Markenbezeichnung für extrudiertes Polystyrol
    • Name:
    • Martin Beisse
  8. Fugenblech & Dickbeschichtung: Bayerische Wanne – Risiken?

    des kennst ned , ...
    weil des ist die "bayerische Wanne":
    • weiß, ohne Angstbewehrung  -  jaja, mutiges volk 🙂
    • mit fugenblech, weil's jeder macht (meistens aber richtig)
    • mit Dickbeschichtung, weil man's gut meint (eigentl. Diffusionsbremse)

    also, 7 cm wär mir zu wenig  -  normal wär die halbe wanddicke (30/2?)
    deswegen entsteht noch lange kein springbrunnen, aber man sollte halt wissen,
    worauf man sich einlässt. das weiß aber anscheinend weder ihre Baufirma, noch ihr Architekt.
    Lösungsmöglichkeiten exemplarisch:

    • spülbaren verpressschlauch zulegen (einfache nachtr. Verpressung)
    • Minderung/Rückstellung für nachträgliche Packerverpressung
  9. Abdichtung Bodenplatte: Weiße Wanne vs. DIN 18195!

    Ist doch Lastfall stauendes Sickerwasser
    Also mach ich da gleich eine richtige "Weiße Wanne" (nicht die eigenartige bayrische Version, die ich übrigens auch von Berlin so kenne) oder eben eine Abdichtung nach DINAbk. 18195. Also 4 mm Dickbeschichtung mit Gewebe und dem gerne "vergessenen" Schichtdickenprotokoll.
    So wie hier ist das doch rausgeschmissenes Geld.
    und eben das Risiko, dass sich "weiß" auf "scharz" verlässt und umgekehrt.
    • Name:
    • Martin Beisse
  10. Fugenblech Höhe: 15 cm erforderlich? Fragen zur Ausführung

    @markus
    Hallo Markus,
    ich war heute nochmal auf der Baustelle und habe die Höhe des Fugenblechs insgesamt gemessen, da noch einiges davon übrig war. Hoch ist es ca. 16 cm, davon sind jetzt im Beton nach oben aber nur max. 7 cm sichtbar. Dazu habe ich jetzt noch 4 Fragen.

    1) Heißt Ihre Antwort von gestern Abend, dass das Fugenblech insgesamt 30/2=15 cm haben soll, oder nur der Teil, der nach dem Betonieren "nach oben" steht?

    2) Ist es also dann so, wie es jetzt ist, nicht fachgerecht verlegt? (Wir stehen ja, wie gesagt, nicht im Grundwasser und das ist auch nicht zu erwarten)

    3) Bei uns kommt ja außen auch noch die Schwarze Abdichtung dran. Kann denn deswegen das Blech niedriger sein?

    4) Muss ich jetzt die Baufirma auf den spülbaren Verpressschlauch hinweisen. Muss der dann jetzt verlegt werden oder nachträglich?
    Danke im Voraus für Ihre Antworten
    Christine
    Herzlichen Dank im Voraus

    • Name:
    • Christine Lemberger
  11. Fugenblech: Wegstrecke Wasser entscheidend – Mangel vorhanden?

    wie gesagt ...
    Antwort Nummer 2, letzter Satz.
    die Theorie besagt, wenn die Wand 30 cm dick ist und auf der Bodenplatte
    abgerissen sein sollte, dann soll das Wasser am fugenblech erst 15 cm hoch - und
    dann wieder runterfließen  -  also gleiche wegstrecke wie bei einer (hier 30 er)
    Wand.
    wenn das nicht eingehalten ist, bedeutet das nicht automatisch einen schaden
    • ein Mangel ist m.e. aber vorhanden.

    vielleicht gibt es aber auch mir unbekannte *g* hochgeistige Erkenntnisse, die
    die alte Regel in frage stellen.
    deshalb sollen die verantwortlichen mal a bisserl schwitzen 😉

  12. Fugenblech überflüssig? Dickbeschichtung korrekt ausführen!

    Es liegt doch gar kein drückendes Wasser vor!
    Also ist das Fugenblech im Grunde ohnehin überflüssig. Wenn denn die Beschichtung richtig gemacht wird.
    Also Hohlkehle mit Mörtel, 4 mm Beschichtung in 2 Arbeitsgängen, Gewebe dazwischen, Schichtdickenprotokoll.
    Dann ist das Fugenblech WURSCHT!
    • Name:
    • Martin Beisse
  13. Fugenblech vergessen? Dickbeschichtung: 4 ltr/m² ausreichend?

    @martin und markus
    Hallo Ihr zwei,
    herzlichen Dank für Eure Antworten. dann ist es ja noch nicht zu spät.
    Wenn ich es also richtig verstanden habe, kann ich das Fugenblech getrost vergessen, wenn die Dickbeschichtung ordentlich gemacht wird. Da im Angebot leider nur "4 ltr/m²" Dickbeschichtung steht, weiß ich aber nicht, ob das dann gleichbedeutend mit "4 mm-Beschichtung in 2 Arbeitsgängen und Gewebe dazwischen" ist. Was meint denn Ihr dazu?
    (Und dann noch meine Laienfrage: Ist das Gewebe innerhalb der Beschichtung dann über die gesamte Wandfläche oder nur im Bereich der Fuge zu verlegen?)
    Nochmals Danke für Eure prompten Antworten. Echt spitze.
    Noch einen schönen Feiertag
    Christine
    • Name:
    • Christine Lemberger
  14. Dickbeschichtung: Hohlkehle mit Mörtel, Gewebe erforderlich!

    4 Liter sind 4 mm
    Gewebe natürlich überall. Achten Sie darauf, dass die Hohlkehle NICHT mit der Beschichtung ausbebildet wird, sondern mit Mörtel und dann erst Beschichtung drauf.
    • Name:
    • Martin Beisse
  15. Dickbeschichtung: Spezielles Gewebe nötig? Schichtprotokoll?

    Spezielles Gewebe?
    Ist das dann ein spezielles Gewebe dazwischen, da davon nichts im Angebot steht? Handelt es sich hier evtl. um normale PE-Folie?
    Und auf die Beschichtung kommt dann das Styrodur. Richtig?
    Das Schichtenprotokoll muss der Bauunternehmer (BU) liefern können oder ist das wieder was Spezielles, was ein "normaller" Bauunternehmer nicht kann?
    Herzlichen Dank nochmal für Eure Antworten
    Christine
    • Name:
    • Christine Lemberger
  16. Dickbeschichtung: PE-Folie ungeeignet, Glasgewebe verwenden!

    Glasgewebe
    PE-Folie kommt nur als Gleitfolie in Frage und zwar zwischen Dämmung und Erdreich. Wie wollen Sie denn eine PE_Folie in Dickbeschichtung unterbringen?
    • Name:
    • Martin Beisse
  17. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Fugenblech Bodenplatte: Verlegung, Überlappung & Abdichtung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Verlegung und Abdichtung eines Fugenblechs in einer Bodenplatte. Es wird erörtert, ob eine Überlappung zulässig ist, welche Höhe das Fugenblech haben muss und ob es bei korrekter Dickbeschichtung überhaupt notwendig ist. Die Meinungen gehen auseinander, insbesondere bezüglich der "bayerischen Wanne" und der Notwendigkeit einer Weißen Wanne.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Fugenblech: Stumpf stoßen & Schweißen – Abdichtung prüfen! sollte das Fugenblech idealerweise stumpf gestoßen und verschweißt werden. Die korrekte Ausführung der Abdichtung ist entscheidend.

    ✅ Empfehlung: Wenn kein drückendes Wasser vorliegt, kann das Fugenblech möglicherweise vernachlässigt werden, sofern die Dickbeschichtung fachgerecht ausgeführt wird (siehe Fugenblech überflüssig? Dickbeschichtung korrekt ausführen!). Eine Hohlkehle mit Mörtel und die Verwendung von Gewebe sind dabei wichtig.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie, ob stauendes Sickerwasser vorliegt. Entscheiden Sie dann, ob eine Abdichtung nach DIN 18195 oder eine Weiße Wanne erforderlich ist. Beachten Sie die Hinweise zur korrekten Ausführung der Dickbeschichtung (Dickbeschichtung: Hohlkehle mit Mörtel, Gewebe erforderlich!) und fordern Sie ein Schichtdickenprotokoll vom Bauunternehmer an.

    Die Diskussionsteilnehmer beleuchten verschiedene Aspekte der Fugenblech-Verlegung und Abdichtung. Markus erklärt in Fugenblech: Wegstrecke Wasser entscheidend – Mangel vorhanden? die theoretischen Grundlagen der Fugenblechhöhe in Bezug auf die Wanddicke. Martin weist in mehreren Beiträgen auf die Bedeutung der korrekten Dickbeschichtung hin und erklärt, wann ein Fugenblech eventuell überflüssig ist. Die korrekte Ausführung der Abdichtung, insbesondere bei stauendem Sickerwasser, wird als entscheidend hervorgehoben.

    Die Frage, ob eine Überlappung des Fugenblechs zulässig ist, wird ebenfalls diskutiert. Es wird erwähnt, dass es Fugenbleche mit Zulassung für eine Überlappung von 30 cm gibt (Fugenblech: 30cm Überlappung mit Zulassung möglich!). Allerdings wird auch darauf hingewiesen, dass das Fugenblech idealerweise stumpf gestoßen und verschweißt werden sollte. Die korrekte Materialauswahl für die Perimeterdämmung (extrudierter Polystyrol-Hartschaum) wird ebenfalls angesprochen.

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