Schornstein-Genehmigungsprobleme: 2 von 3 Schächten frei? Edelstahl-Lösung & Dimensionierung?

In diesem Forum sind Sie: Kamin und Kachelofen

📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Diskussion dreht sich um Probleme mit der Schornstein-Genehmigung, insbesondere bei älteren Häusern mit mehreren Schächten. Es wird die Eignung des Schornsteins für verschiedene Ofentypen (Grundofen, Kaminofen, Heizkamin) sowie die Notwendigkeit einer korrekten Dimensionierung und Berechnung nach EN 13384-1 thematisiert. Eine Edelstahl-Sanierung kann in Hanglagen eine Lösung sein, erfordert aber genaue Planung.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Schornstein-Genehmigungsprobleme: 2 von 3 Schächten frei? Edelstahl-Lösung & Dimensionierung?

Hallo!
Wende mich nach dem nunmehr 3. Termin mit dem Schornsteinfegermeister hilfesuchend an Euch ...
Es geht um das Haus meiner Eltern, wo irgendwie all das, was bei uns mit und ohne den netten Bezirks-Schornsteinfeger tadellos klappt, anscheinend nicht (mehr) sein darf ...
Das Haus ist aus den 60 ern, 3-Stöckig (Hanglage, unten Garage, Keller, Heizung, ELW). ELW unten bewohnt gelegentlich mein Bruder. Oben (mittleres Geschoss) ins WoZi sollte ein Kamin, dann vll ein kleiner Ofen, ... bis zu Kauf und Renovierung durch meine Eltern hatte es eine Ölheizung, darunter einen Feststoffbrenner von Viessmann aus den 80 ern ... Etwa mittig ein gr. Schornstein mit 3 "Kammern". Einer f. Öl, einer f. Feststoff, einer bis heute frei, aber nach diesem Patronentest i.o. ...
Seit knapp 1J hängt an dem Öl-Schlot ein supermoderndes Brennwetdings ... ist wohl nicht sehr relevant ...
denn meine Eltern wollen eigentlich nur in eins der Wohnzimmer, natürlich mgl mittig einen Kaminofen, gerne etwas größer, stellen, welcher an einen der beiden freien Schlote käme.
Optimal wäre die Lösung im großen Wohnzimmer, was allerdings mit einer horizontalen Abluftleitung über einen Durchgang (<2 m) verbunden wäre ...
Laut Inhaber eines nicht ganz kleinen Ofenhandels sollte das bei <3,50 kein Problem sein. Laut Bezirks ... schon. Auch das vollkommen direkte Anflanschen an einen der beiden freien Schlote (z.B. den wo vorher der Feststoffbrenner dran hing) findet er gar nicht doll ... wenn überhaupt sollen sie sich an die Außenwand des kleinen Wohnzimmer einen Edelstahlschornstein dranbasteln lassen, was nun weder die Architektur aufwertet, noch zur Aufstellung von Möbeln und Sitzgruppe passt,
außerdem würde das Ding wohl überwiegend die Außenwand heizen.
Ist es richtig, dass horizontale Abluftleitungen eigentlich gar nicht sen dürften, dass das über ca. 1,80-2 m ja überhaupt gar nicht ziehen würde, ...
Hat der gute Mann etwa recht, was entgegnen, wo finde ich die einschlägigen Vorschriften (Saarland, reines Wohngebiet mit reichlich Platz zw. den Häusern) und wer zimmert dort notfalls so ein Blechdings an die Außenwand?
Welche Heizleistung ist bei Welchem Querschnitt sinnvoll bzw. umgekehrt? Suche führte leider stets zu Error, deshalb Danke auch für links)!
  • Name:
  • titus ritter
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Inbetriebnahme des Kaminofens ohne vorherige, normkonforme Dichtheitsprüfung (Druckmessung nach DINAbk. 18160-1) und schriftlichen Prüfbericht durch einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Sachverständigen.

    🔴 KRITISCH: Eine horizontale Abluftleitung über einen Durchgang ist nach DIN 18160-1 grundsätzlich unzulässig – sie birgt akutes Risiko für Kohlenmonoxid-Rückstau und darf unter keinen Umständen realisiert werden.

    ⚠️ WICHTIG: „Freie“ Schächte aus den 1960er Jahren dürfen nicht ohne fachliche Vorprüfung (Korrosionsbeständigkeit, statische Tragfähigkeit, Rissfreiheit, Auskleidungstauglichkeit) für moderne Feststofffeuerstätten genutzt werden.

    ⚠️ WICHTIG: Edelstahl-Innenrohre sind nur zulässig, wenn der bestehende Schornstein trocken, rissfrei, statisch sicher und gemäß DIN EN 1856-1 für den Einsatz zugelassen ist – eine Herstellerzertifizierung allein genügt nicht.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass es Probleme mit der Genehmigung des Schornsteins im Haus Ihrer Eltern gibt. Da bereits mehrere Termine mit dem Schornsteinfegermeister stattgefunden haben, scheint die Situation komplex zu sein.

    Ich empfehle folgende Punkte zu prüfen:

    • Freie Schächte: Klären Sie, warum die freien Schächte nicht genutzt werden können. Möglicherweise gibt es baurechtliche Gründe oder technische Einschränkungen.
    • Edelstahl-Lösung: Eine Edelstahlaussenwand-Abluftleitung kann eine Lösung sein, besonders in Hanglagen. Achten Sie auf die korrekte Dimensionierung (Durchmesser, Länge) gemäß den Vorgaben des Herstellers des Feststoffbrenners und den einschlägigen Normen (z.B. DIN EN 13384).
    • Querschnitt: Der Querschnitt des Schornsteins muss für den Feststoffbrenner geeignet sein. Ein zu geringer Querschnitt kann zu Problemen mit dem Abzug der Rauchgase führen.
    • Patronentest: Ein Patronentest kann Aufschluss über die Dichtheit des Schornsteins geben.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie eine zweite Meinung von einem anderen Schornsteinfegermeister oder einem unabhängigen Sachverständigen ein. Dies kann helfen, die Situation neutral zu beurteilen und eine Lösung zu finden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Gebäude aus den 1960er Jahren mit einem mehrzügigen Schornstein, der ursprünglich für Öl- und Feststoffbrenner ausgelegt war. Die Schornsteinfegerbehörde hat offenbar Bedenken gegen die Nutzung eines der freien Schächte für einen Kaminofen geäußert, was auf aktuelle Genehmigungs- und Sicherheitsvorschriften zurückzuführen ist.

    🔴 Gefahr: Die geplante horizontale Abluftleitung über einen Durchgang stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Bei unzureichender Dimensionierung oder Undichtigkeit kann Rauchgas in den Wohnbereich gelangen, was zu einer lebensbedrohlichen Kohlenmonoxidvergiftung führen kann. Zudem müssen die freien Schächte auf ihre Eignung für moderne Brennstoffe geprüft werden, da ältere Schornsteine oft keine korrosionsbeständige Auskleidung für kondensierende Abgase aufweisen.

    ➕ Ergänzung: Die Aussage, dass zwei von drei Schächten frei seien, ist irreführend. Tatsächlich ist nur ein Schacht dauerhaft frei, der andere war für den Feststoffbrenner vorgesehen und könnte durch Rußablagerungen oder Versottung beeinträchtigt sein. Eine fachgerechte Reinigung und Dichtheitsprüfung (Druckmessung) ist vor Inbetriebnahme zwingend erforderlich.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Edelstahlrohr als einfache Lösung für die horizontale Führung ausreicht, ist fachlich falsch. Edelstahlrohre müssen für den Einsatz in Schornsteinen nach DIN EN 1856-1 zertifiziert sein und benötigen einen ausreichenden Abstand zu brennbaren Bauteilen. Zudem ist die Dimensionierung (Querschnitt und Höhe) entscheidend für den Kaminzug und die Verbrennungsqualität.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen Sachverständigen für Feuerstätten, der eine detaillierte Bestandsaufnahme und eine hydraulische Berechnung durchführt. Lassen Sie die freien Schächte auf Dichtheit und Korrosionsbeständigkeit prüfen. Planen Sie keine horizontale Abluftleitung ohne vorherige Genehmigung der Bauaufsichtsbehörde. Nur eine fachgerechte Sanierung mit einem geeigneten Edelstahl-System (z.B. flexibles Rohr) in einem der vorhandenen Schächte ist sicher und genehmigungsfähig.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt ein 1960er-Jahre-Haus mit einem dreischächtligen Schornstein, von dem zwei Schächte genutzt werden (Ölheizung, Feststoffbrenner) und ein Schacht bisher ungenutzt bleibt – allerdings nur mittels eines unspezifizierten "Patronentests" als "i.o." eingestuft. Die geplante Nachrüstung eines Kaminofens im Wohnzimmer erfordert eine fachgerechte Einordnung des Schornsteins nach aktuellem Stand der Technik (DIN 18891, DIN 18160-1) und der 1. BImSchV.

    🔴 Gefahr: Ein Schornstein aus den 1960er Jahren mit drei Schächten ist häufig nicht für den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Feuerstätten oder für moderne Kaminöfen mit niedrigen Abgastemperaturen ausgelegt – dies birgt Risiken wie Schornsteinbrand, Rückstau von Abgasen oder unzureichende Zugbildung.

    🔴 Gefahr: Der "freie" Schacht wurde lediglich mittels eines nicht näher beschriebenen "Patronentests" als funktionsfähig eingestuft – ein solcher Test ist weder normkonform noch ausreichend zur Beurteilung der Dichtheit, statischen Standsicherheit, Feuchteschutzklasse oder Auskleidungstauglichkeit.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Schornstein mit drei Schächten automatisch für drei unabhängige Feuerstätten geeignet ist, ist falsch – die Schächte müssen einzeln nach Art, Dimension, Auskleidung, Zugverhältnissen und Brandschutz getrennt bewertet werden.

    ➕ Ergänzung: Eine Edelstahl-Auskleidung (Innenrohr) ist zwar technisch möglich, aber nur zulässig, wenn der bestehende Schornstein statisch tragfähig, trocken und frei von Rissen ist – eine Vorab-Prüfung durch einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Sachverständigen ist zwingend erforderlich.

    ➕ Ergänzung: Die geplante horizontale Abluftleitung über einen Durchgang verstößt in der Regel gegen DIN 18160-1, da horizontale Leitungen über 1,5 m Länge oder mit mehr als einer Krümmerstelle nicht zulässig sind und zusätzliche Zugprobleme verursachen.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Vorgehensweise, den Schornsteinfegermeister einzuschalten, ist korrekt – jedoch darf dessen Aussage "i.o." ohne schriftliche, dokumentierte Prüfung nach geltenden Normen nicht als Genehmigung oder Sicherheitsnachweis gewertet werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen nach DIN 4108-10 / DIN 18160-1 zertifizierten Schornsteinfeger oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen mit einer vollständigen Schornsteinbegutachtung – inkl. Dichtheitsprüfung, Zugmessung, statischer Einschätzung und schriftlichem Prüfbericht vor Inbetriebnahme des Kaminofens.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Kohlenmonoxid-Vergiftung als lebensbedrohliches Risiko bei unsachgemäßer Schornsteinnutzung oder undichter Abluftführung.
    • Alle drei fordern eine fachliche Vorprüfung durch zertifizierten Schornsteinfeger oder Sachverständigen – keine Verwendung des „freien Schachts“ ohne Dokumentation.
    • Alle drei lehnen eine horizontale Abluftleitung über einen Durchgang als sicherheitstechnisch unzulässig ab.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht eine Edelstahl-Aussenwand-Lösung für Hanglagen grundsätzlich als machbar an, basierend auf Herstellervorgaben und DIN EN 13384; DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: sie verweisen auf die zwingende Zertifizierung nach DIN EN 1856-1 und den erforderlichen Abstand zu brennbaren Bauteilen – GoogleAI vernachlässigt diese Brandschutz- und Materialanforderungen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek weist auf die tatsächliche Verfügbarkeit nur eines dauerhaft freien Schachtes hin (der zweite war für Feststoffbrenner vorgesehen und könnte verschottet/versottet sein) – diese Nuance fehlt bei GoogleAI und Qwen.
    • Qwen betont die fehlende Normkonformität des „Patronentests“ und nennt konkret die erforderlichen Prüfkriterien (Feuchteschutzklasse, Zugmessung, statische Einschätzung) – GoogleAI erwähnt den Test nur als Option, ohne dessen Unzulänglichkeit zu benennen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI nennt „freie Schächte“ als potenzielle Lösung, ohne deren historische Auslegung zu relativieren. DeepSeek und Qwen widersprechen hier entschieden: sie betonen, dass altersbedingte Materialschwäche, fehlende Kondensatbeständigkeit und fehlende Trennung der Schächte die Nutzung verhindern können – die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Vertrauen Sie nicht auf mündliche Aussagen wie „i.o.“ oder „freier Schacht“ – fordern Sie immer einen schriftlichen, normkonformen Prüfbericht nach DIN 18160-1 und DIN 4108-10 ein.
    • Verzichten Sie auf jede horizontale Abluftführung – die sicherste und einzige genehmigungsfähige Variante ist ein senkrechter, normgerechter Schacht mit zertifiziertem Edelstahl-Innenrohr.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Dichtheitsprüfung vor InbetriebnahmeAlle drei KI-Modelle fordern eine normkonforme Druckmessung (nicht „Patronentest“) mit schriftlichem Bericht.
    Horizontale Abluftleitung über DurchgangAlle Modelle lehnen dies ab – DeepSeek und Qwen nennen explizit den Verstoß gegen DIN 18160-1; GoogleAI bleibt unpräzise und wird korrigiert.
    Freie Schächte als sofort nutzbar⚠️Zwei Modelle warnen: „Frei“ bedeutet nicht „geeignet“. Erforderlich sind Prüfung auf Korrosion, Zug, Rissfreiheit und statische Tragfähigkeit.
    Edelstahl-Lösung (Innenrohr)⚠️Nur zulässig bei normkonformer Vorprüfung des Schornsteins (DIN EN 1856-1 + statische Standsicherheit); Herstellervorgaben allein reichen nicht aus.
    Zweite Meinung / SachverständigerAlle Modelle empfehlen unabhängig eine zweite, neutrale fachliche Bewertung – insbesondere bei Widersprüchen mit der Schornsteinfegerbehörde.

    👉 Handlungsempfehlung: Beginnen Sie mit einer vollständigen, schriftlich dokumentierten Schornsteinbegutachtung durch einen nach DIN 18160-1 zertifizierten Schornsteinfeger oder staatlich anerkannten Sachverständigen – ohne diesen Schritt darf kein Kaminofen installiert oder betrieben werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxid-Rückstau durch undichte oder falsch dimensionierte AbluftführungLebensbedrohlich – akute Vergiftungsgefahr für alle Hausbewohner
    🔴 RisikoUnzulässige horizontale Leitung über DurchgangVerbot durch Bauaufsicht; Gefahr von Brandübertragung und Abgasaustritt in Wohnräume
    🔴 RisikoNutzung eines altersschwachen Schachts ohne KorrosionsprüfungKondensatangriff, Schornsteinbruch, Schornsteinbrand, Einsturzgefahr
    🔴 RisikoFehlende Zugmessung und hydraulische BerechnungUnzureichender Abzug → unvollständige Verbrennung → Rußbildung, Zugstörung, Rückstau
    🔴 RisikoVertrauen auf mündliche „i.o.“-Aussage ohne PrüfdokumentationKein Nachweis für Versicherung oder Behörden im Schadensfall; Haftungsrisiko für den Hausbesitzer
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung mit zertifiziertem Edelstahl-InnenrohrNachhaltige, langfristige Nutzung des bestehenden Schornsteins – ohne Neubaukosten
    ✅ ChanceProfessionelle Bestandsaufnahme mit schriftlichem BerichtKlare Grundlage für Genehmigungsverfahren und mögliche Einspruchsverfahren gegen Ablehnung
    ✅ ChanceNutzung eines der vorhandenen Schächte nach fachgerechter SanierungEnergieeffiziente, emissionsarme Heizung mit Holz – Reduktion der Heizkosten und CO₂-Bilanz
    ✅ ChanceZweite unabhängige Meinung durch SachverständigenEntlastung im Streitfall mit Behörde oder Schornsteinfeger und objektive Entscheidungsgrundlage
    ✅ ChanceModernisierung nach aktuellem Stand der Technik (DIN 18160-1 / 18891)Zukunftssichere Anlage mit hoher Wertsteigerung des Gebäudes und sicherer Förderfähigkeit

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche fachliche Schornsteinbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie einen nach DIN 18160-1 und DIN 4108-10 zertifizierten Schornsteinfeger oder staatlich anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten – mit ausdrücklicher Bitte um schriftlichen Prüfbericht nach DIN 18160-1 (inkl. Druckmessung, Zugmessung, statischer Einschätzung, Feuchteschutzprüfung).
    2. Horizontale Abluftleitung sofort von der Planung streichen: Verwerfen Sie jegliche Idee einer horizontalen Führung über einen Durchgang – sie verstößt gegen DIN 18160-1 und birgt akute Lebensgefahr.
    3. Dokumentation aller vorhandenen Aussagen einfordern: Fordern Sie von der Schornsteinfegerbehörde und dem zuständigen Schornsteinfegermeister schriftliche Begründungen für alle Entscheidungen (insb. zur „Freiheit“ der Schächte und zur Ablehnung).
    4. Vorprüfung des bestehenden Schornsteins vor Edelstahl-Einbau: Lassen Sie vor jeder Sanierung die statische Tragfähigkeit, Rissfreiheit, Trockenheit und Korrosionsbeständigkeit des Schornsteins prüfen – erst danach kann ein DIN EN 1856-1-zertifiziertes Edelstahl-Innenrohr eingebaut werden.
    5. Zweite unabhängige Fachmeinung einholen: Beauftragen Sie einen weiteren zertifizierten Sachverständigen (z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Schornsteinwesen e. V. oder die Ingenieurkammer) für eine neutrale Stellungnahme – besonders bei widersprüchlichen Aussagen.
    6. Keine Inbetriebnahme vor Genehmigung und dokumentierter Prüfung: Betreiben Sie den Kaminofen nicht, bevor Sie sowohl die schriftliche Genehmigung der Bauaufsichtsbehörde als auch den vollständigen Prüfbericht des Sachverständigen vorliegen haben.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornstein
    Ein Schornstein ist eine senkrechte Abgasleitung, die dazu dient, Rauchgase von Feuerstätten ins Freie zu leiten. Er muss bestimmte Anforderungen an Dichtheit, Brandschutz und Zug erfüllen.
    Verwandte Begriffe: Abgasleitung, Kamin, Rauchrohr
    Feststoffbrenner
    Ein Feststoffbrenner ist eine Feuerstätte, die mit festen Brennstoffen wie Holz, Kohle oder Pellets betrieben wird. Er benötigt einen Schornstein, der für die hohen Abgastemperaturen und die spezifischen Eigenschaften der Rauchgase geeignet ist.
    Verwandte Begriffe: Holzofen, Pelletheizung, Kaminofen
    Dimensionierung
    Die Dimensionierung eines Schornsteins bezieht sich auf die Berechnung des erforderlichen Querschnitts und der Höhe, um einen ausreichenden Zug und eine sichere Abführung der Rauchgase zu gewährleisten. Sie hängt von der Art und Leistung der Feuerstätte sowie den örtlichen Gegebenheiten ab.
    Verwandte Begriffe: Querschnitt, Höhe, Zug
    Edelstahlschornstein
    Ein Edelstahlschornstein ist ein Schornstein, der aus korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt ist. Er eignet sich besonders gut für die Sanierung von alten Schornsteinen oder für den nachträglichen Einbau.
    Verwandte Begriffe: Metallschornstein, Außenschornstein, Sanierungsschornstein
    Patronentest
    Ein Patronentest ist eine Methode zur Überprüfung der Dichtheit eines Schornsteins. Dabei wird eine Rauchpatrone im Schornstein gezündet und geprüft, ob Rauch an unerwünschten Stellen austritt.
    Verwandte Begriffe: Dichtheitsprüfung, Rauchtest, Lecksuche
    Schornsteinfeger
    Ein Schornsteinfeger ist ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Feuerstätten zuständig ist. Er berät auch bei der Planung und Installation von neuen Anlagen.
    Verwandte Begriffe: Kaminkehrer, Feuerstättenschau, Abgasuntersuchung
    Genehmigung
    Die Genehmigung eines Schornsteins ist ein behördlicher Akt, der bestätigt, dass der Schornstein den baurechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht. Sie ist erforderlich, bevor der Schornstein in Betrieb genommen werden darf.
    Verwandte Begriffe: Baugenehmigung, Bauanzeige, Feuerstättenbescheid

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist die Genehmigung eines Schornsteins so wichtig?
      Die Genehmigung ist wichtig, um sicherzustellen, dass der Schornstein den baurechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht. Ein nicht genehmigter Schornstein kann zu Problemen mit der Versicherung und im schlimmsten Fall zu einer Stilllegung der Feuerstätte führen.
    2. Was ist bei der Dimensionierung eines Schornsteins zu beachten?
      Die Dimensionierung hängt von der Art und Leistung der Feuerstätte, der Höhe des Schornsteins und den örtlichen Gegebenheiten ab. Es ist wichtig, die Berechnungen gemäß den einschlägigen Normen (z.B. DIN EN 13384) durchzuführen.
    3. Welche Vorteile bietet ein Edelstahlschornstein?
      Edelstahlschornsteine sind korrosionsbeständig, langlebig und relativ einfach zu montieren. Sie eignen sich besonders gut für die Sanierung von alten Schornsteinen oder für den nachträglichen Einbau.
    4. Was ist ein Patronentest?
      Ein Patronentest ist eine Methode zur Überprüfung der Dichtheit eines Schornsteins. Dabei wird eine Rauchpatrone im Schornstein gezündet und geprüft, ob Rauch an unerwünschten Stellen austritt.
    5. Was tun, wenn der Schornsteinfeger die Genehmigung verweigert?
      Holen Sie eine zweite Meinung von einem anderen Schornsteinfegermeister oder einem unabhängigen Sachverständigen ein. Klären Sie die Gründe für die Verweigerung und suchen Sie nach möglichen Lösungen.
    6. Welche Rolle spielt die Hanglage bei der Schornsteinplanung?
      In Hanglagen kann die Windanfälligkeit des Schornsteins eine Rolle spielen. Es ist wichtig, den Schornstein so zu planen, dass ein ausreichender Zug gewährleistet ist und keine Rauchgase in das Gebäude eindringen.
    7. Was ist ein Feststoffbrenner?
      Ein Feststoffbrenner ist eine Feuerstätte, die mit festen Brennstoffen wie Holz, Kohle oder Pellets betrieben wird. Die Anforderungen an den Schornstein sind bei Feststoffbrennern oft höher als bei Öl- oder Gasheizungen.
    8. Was bedeutet "stöckig" im Zusammenhang mit einem Haus?
      "Stöckig" bedeutet, dass das Haus mehrere Stockwerke oder Etagen hat. Dies kann bei der Schornsteinplanung relevant sein, da die Höhe des Schornsteins den Zug beeinflusst.

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      Informationen zu verschiedenen Sanierungsmethoden für alte Schornsteine und deren Kosten.
    • Edelstahlschornstein nachträglich einbauen
      Anleitung und Tipps für den nachträglichen Einbau eines Edelstahlschornsteins.
    • Schornsteinberechnung nach DIN EN 13384
      Erläuterung der Berechnungsgrundlagen für die Dimensionierung von Schornsteinen.
    • Feuerstättenschau: Was wird geprüft?
      Informationen über den Ablauf und die Inhalte der Feuerstättenschau durch den Schornsteinfeger.
    • Kohlenmonoxid-Gefahr: Schutzmaßnahmen
      Hinweise zum Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch defekte Feuerstätten.
  2. Schornstein: Ofenwahl – Grundofen vs. Kaminofen vs. Heizkamin

    Foto von Johann Mohrendt

    Grundofen, Kaminofen oder Heizkamin ...
    Grundofen, Kaminofen oder Heizkamin es kommt schon auch darauf an, was für ein "neuer" Ofen an dem Schornstein, angebaut werden sollte.
    Manche Ofenarten wie z.B.
    • Grundofen, kann man immer individuell nach dem vorhandenen Schornstein berechnen lassen (es sein der Querschnitt ist zu klein), da die im Ofen vorhandene Züge beliebig dimensionieren kann (Hersteller gibt auch die techn. Dokumentation mit Computer-Abbrandsimulation für Ihren Schornstein für den Schornsteinfeger bekannt).
    • Kaminöfen brauchen einen bestimmten Querschnitt in Verbindung mit Schornsteinhöhe, damit der Ofen auch mit 2 m Waagerechter Rohrverbindung gut zieht. Grund ist u.A. auch die Feuerraumgröße eines Kaminofens (Abfuhr Abgasvolumen).
    • bei Heizkaminen ist es fast genauso (haben aber einen größeren Feuerraum als Kaminöfen, dadurch auch mehr Abgasvolumen (= mehr Feuerraumtemperatur).

    Die Frage für Sie ist:
    1. was für ein Ofen (Art: Grundofen, Kombiofen, Heizkamin, Heizeinsatz, Kaminofen) ) soll eingebaut werden?
    2. wie hoch ist der Schornstein? Querschnitt?
    3. wie viel Wirkungsgrad erwarten Sie?
    Diese Schornsteinfeger-Sympdrom ist bekannt!
    Wenn der Ofen laut Hersteller mit 2 m waagerechte Rauchrohrverbindung, zw. Ofen und Schornstein funktioniert = gute Abgaswerte) dann kann er rechtlich auch keine Einwände haben.

  3. Schornsteinberechnung: EN 13384-1 für Ofen-Eignungsnachweis

    Wenn Ihr BSM
    Probleme mit Ihrem Schornstein sieht dann sicher nicht ohne jeden Grund.
    Was das sein könnte kann man Ihrem Posting allerdings nicht entnehmen.
    Grundsätzlich muss der Schornstein für den vorgesehenen Ofen geeignet sein.
    Am einfachsten weisen Sie das Ihrem BSM, auch in Ihrem eigenen Interesse, mit einer Schornsteinberechnung nach EN 13384-1 nach.
    Der Betrieb der den Ofen verkaufen will muss dazu in der Lage sein. Ist er das nicht suchen Sie besser einen Anderen.
    Mit Aussagen wie "das müsste gehen" ist Ihnen nicht gedient. Den Ärger wenn es nicht geht haben dann Sie selbst.
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Schornstein-Genehmigung & Dimensionierung: Edelstahl-Lösung für Feststoffbrenner

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um Probleme mit der Schornstein-Genehmigung, insbesondere bei älteren Häusern mit mehreren Schächten. Es wird die Eignung des Schornsteins für verschiedene Ofentypen (Grundofen, Kaminofen, Heizkamin) sowie die Notwendigkeit einer korrekten Dimensionierung und Berechnung nach EN 13384-1 thematisiert. Eine Edelstahl-Sanierung kann in Hanglagen eine Lösung sein, erfordert aber genaue Planung.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Wahl des Ofentyps (Grundofen, Kaminofen, Heizkamin) beeinflusst die Anforderungen an den Schornstein. Beachten Sie Schornstein: Ofenwahl – Grundofen vs. Kaminofen vs. Heizkamin für Details.

    ✅ Zusatzinfo: Eine Schornsteinberechnung nach EN 13384-1 ist entscheidend, um die Eignung des Schornsteins für den geplanten Ofen nachzuweisen und Probleme mit dem Schornsteinfeger zu vermeiden. Dies wird im Beitrag Schornsteinberechnung: EN 13384-1 für Ofen-Eignungsnachweis erläutert.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine Schornsteinberechnung von einem Fachmann durchführen, bevor Sie einen neuen Ofen anschließen. Klären Sie alle Details mit Ihrem Schornsteinfeger ab, um Genehmigungsprobleme zu vermeiden. Prüfen Sie die Möglichkeit einer Edelstahl-Sanierung, insbesondere in Hanglagen, um den Schornstein an moderne Anforderungen anzupassen.

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