Kaminholzbedarf für 60m² Altbau: Realistische Menge schätzen & Holzfeuchte beachten?
In diesem Forum sind Sie: Kamin und Kachelofen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die realistische Einschätzung des Kaminholzbedarfs für eine 60m² Altbauwohnung. Dabei werden Aspekte wie die Effizienz des Kamins, die Holzfeuchte und die Möglichkeit, kostenloses Rohholz zu nutzen, berücksichtigt. Alternativen wie Holzbriketts werden ebenfalls in Betracht gezogen, um den Bedarf an Fernwärme zu reduzieren.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Kaminholzbedarf für 60m² Altbau: Realistische Menge schätzen & Holzfeuchte beachten?
Ich bin Kamin-Laie habe aber Ärger wegen eines Kamins, und möchte mal um eine ganz groben Schätzung bitten:
Wie groß wird die Holzmenge sein, wenn man mit so einem "Dänischen Kamin", also mit Glastür davor, eine 60 m²-Wohnung, "alter" Altbau weitgehend beheizen will. Die Wohnung liegt im 2. Stock, hat also warme Räume darüber und darunter. Zusätzlich besteht eine Fernwärmeheizung, die Heizkörper sollen aber so gut wie nie eingeschaltet sein, so der Mieter.
Also, wieviel cm³ Holz gehen da so ganz grob geschätzt durch den Schornstein im Winter?
Der Grund der Frage ist folgender: Bei Renovierungen "zwei-höher", also im 4. Stock, wurde festgestellt dass der betriebene Zug fürchterlich stinkt. So nach Teer und irgendwie ein bisschen "chemisch". Feucht-Flecken gibt es da nicht. Die gesamte Putz-Fläche dieses Zug's stink so und so auch der Raum. So auch in dem darüber liegenden Dachboden. Andere, unbenutzte Züge sind völlig geruchsfrei.
Der Betreiber des Kamins im 2. Stock beteuert, nur sein 2 - 3 Jahre in einem Unterstand auf dem Hof abgelagertes Holz zu verwenden. Da passen so 2 - 3 cm³ rein.
Diese Menge kommt mir sehr gering vor. Jedenfalls wenn man daraus seinen Winter bestreiten will und gleichzeitig schon für die kommenden Winter den Platz zum Austrocknen des Holzes nutzen muss um auf die Austrocknungs-Zeit zu kommen.
Wenn der Kamin an ist (besteht aus Mauersteinen und ist 100 Jahre alt), kommt aus den Schornstein i.d.R. ein klein wenig Rauch raus und Kondenswasser perlt innen an der Mündung ab.
Wie gesagt, geht erstmal um so eine ganz grobe Einschätzung des Holzbedarfs damit ich einschätzen kann, ob nicht doch frisches Holz mit zu hoher Holzfeuchte zumindest "beigefeuert" wird, wenn nicht gar hauptsächlich verwendet wird/werden muss bei dem vorhandenen Lager von ca. 2 - 3 cm³.
Ganz vielen Dank für Ihre Mühe!
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Kaminbetrieb sofort einstellen – akute Gefahr durch Versottung, Kaminbrand und Kohlenmonoxidvergiftung bei Anzeichen wie Teergeruch, Kondenswasser am Schornsteinkopf und Rauchaustritt.
🔴 KRITISCH: Vor Wiederaufnahme des Betriebs: fachmännische Prüfung durch zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister inkl. Abgasmessung, Zugprüfung und Versottungsdiagnose.
⚠️ WICHTIG: Nutzung ausschließlich trockenen Holzes mit nachweislich unter 20 % Restfeuchte – Lagerung mindestens 18 Monate unter Dach, luftig, mit Abstand zur Wand und Boden.
⚠️ WICHTIG: Kamin darf im Altbau mit unzureichender Dämmung und 100-jährigem Schornstein nicht als alleinige Heizquelle genutzt werden – Fernwärme muss weiterhin aktiv betrieben werden, um Kondensatbildung und Schimmel zu vermeiden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um den Kaminholzbedarf für eine 60 m² Altbauwohnung mit einem dänischen Kaminofen grob zu schätzen, sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Dazu gehören der Zustand der Isolierung, die gewünschte Raumtemperatur, die Effizienz des Kaminofens und die Holzart.
Als Faustregel kann man von etwa 1 bis 2 kg Holz pro Stunde Heizbetrieb ausgehen. Bei einem Altbau mit schlechter Isolierung und dem Wunsch, die Wohnung hauptsächlich mit dem Kamin zu beheizen, kann der Bedarf deutlich höher liegen. Gehen wir von einem durchschnittlichen Winter mit ca. 150 Heiztagen und einer täglichen Heizdauer von 4-6 Stunden aus, ergibt sich ein Bedarf von etwa 0,6 bis 1,8 Raummeter (RM) pro Heizsaison. Ein Raummeter entspricht etwa 1 m³ geschichteten Holzes.
Wichtig: Die Holzfeuchte spielt eine entscheidende Rolle. Frisch geschlagenes Holz hat eine sehr hohe Feuchtigkeit und ist ungeeignet. Optimal ist eine Holzfeuchte von unter 20%. Dies wird durch eine Lagerung von mindestens 1-2 Jahren an einem trockenen, gut belüfteten Ort erreicht. Zu feuchtes Holz verbrennt schlecht, erzeugt viel Rauch und Teer, was zu Ablagerungen im Schornstein führen kann. 🔴
👉 Handlungsempfehlung: Beginnen Sie mit einer kleineren Menge (z.B. 1 RM) und beobachten Sie den Verbrauch. Lassen Sie Ihren Schornstein regelmäßig vom Schornsteinfeger überprüfen, um Ablagerungen zu vermeiden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Altbauwohnung mit einem 100 Jahre alten Kaminzug, der von einem Mieter zum Heizen genutzt wird. Der Mieter gibt an, nur etwa 2-3 Raummeter trockenes Holz zu lagern, was für eine vollständige Beheizung einer 60 m²-Wohnung über den Winter bei weitem nicht ausreicht. Realistisch wären für einen solchen Fall mindestens 8-12 Raummeter trockenes Holz pro Saison nötig. Die vom Mieter genannte Menge ist daher ein starkes Indiz dafür, dass entweder die Heizleistung des Kamins viel zu gering ist oder tatsächlich feuchtes bzw. frisches Holz mitverbrannt wird.
🔴 Gefahr: Die beschriebenen Symptome - starker Teergeruch, chemischer Geruch und Kondenswasser am Schornsteinkopf - sind klassische Anzeichen für eine unvollständige Verbrennung und eine hohe Holzfeuchte. Dies führt zu einer massiven Versottung des Kamins, bei der sich Teer und Säuren im Zug ablagern. Die Geruchsbelästigung im 4. Stock und auf dem Dachboden zeigt, dass die Schadstoffe bereits durch die gesamte Schornsteinanlage ziehen und in die Bausubstanz eindringen. Dies stellt eine akute Brandgefahr dar, da sich diese Ablagerungen (Kaminbrand) entzünden können.
⚠️ Korrektur: Die Annahme des Mieters, dass 2-3 Raummeter Holz für den Winter ausreichen, ist fachlich falsch. Selbst bei optimaler Dämmung und unterstützender Fernwärme ist diese Menge für eine 60 m²-Wohnung viel zu gering. Die Behauptung, das Holz sei 2-3 Jahre abgelagert, ist zudem fragwürdig, da bei einer so geringen Lagermenge der Vorrat längst aufgebraucht sein müsste.
➕ Ergänzung: Die Holzfeuchte ist der entscheidende Faktor. Trockenes Kaminholz (Restfeuchte unter 20%) erkennt man an Rissen im Stirnholz, einem hellen Klang beim Zusammenschlagen und einem geringen Gewicht. Feuchtes Holz erzeugt genau die beschriebenen Symptome: wenig Heizleistung, viel Rauch, Kondenswasser und aggressive Ablagerungen. Der Kaminbetrieb mit feuchtem Holz ist nicht nur ineffizient, sondern zerstört langfristig den gesamten Schornstein und gefährdet die Bausubstanz des Gebäudes.
👉 Handlungsempfehlung: Der Kaminbetrieb muss sofort eingestellt werden, bis eine fachmännische Überprüfung durch einen zertifizierten Schornsteinfeger erfolgt ist. Dieser muss den Kamin auf Versottung und Brandgefahr prüfen und eine Messung der Abgase durchführen. Der Mieter muss nachweisen, dass er ausschließlich trockenes Holz mit einer Restfeuchte unter 20% verwendet. Eine dauerhafte Lösung erfordert entweder eine ausreichende Trockenlagerung von mindestens 8-12 Raummeter Holz oder den Verzicht auf den Kamin als primäre Heizquelle. Beauftragen Sie umgehend einen Bezirksschornsteinfegermeister für eine Gefahrenbeurteilung und Reinigung des Zugs.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen historischen Kamin in einem 100 Jahre alten Altbau mit offensichtlichen Betriebsstörungen: starker chemisch-teerartiger Geruch im Schornsteinzug, Kondenswasserbildung an der Mündung und sichtbarer Rauchaustritt – alles typische Indikatoren für unvollständige Verbrennung und Feuchteprobleme.
🔴 Gefahr: Der Geruch nach Teer und Chemie deutet auf massive Kondensatbildung und Teerablagerungen im Schornstein hin – ein akutes Brandrisiko durch Kaminbrand und eine ernsthafte Gesundheitsgefahr durch giftige Abgase (z. B. Kohlenmonoxid, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), die in die Wohnung oder angrenzende Räume eindringen können.
🔴 Gefahr: Die Angabe "2–3 cm³ Holz" ist physikalisch unsinnig – vermutlich ist ein Tippfehler (gemeint sind wohl 2–3 m³), doch selbst diese Menge ist bei einem 60 m²-Altbau mit schlechter Dämmung und 100-jährigem Kamin für eine alleinige Beheizung völlig unzureichend und signalisiert entweder massive Unterdimensionierung oder systematische Fehlbedienung.
⚠️ Korrektur: Holzfeuchte unter 20 % ist für Kaminbetrieb zwingend erforderlich; 2–3 Jahre Lagerung im offenen Unterstand reicht bei ungeschützter Lagerung nicht aus – Holz muss trocken, überdacht und luftig gelagert sein, sonst bleibt die Feuchte oft über 25 % und führt zu Rauchentwicklung, Versottung und Teerbildung.
➕ Ergänzung: Ein "dänischer Kamin" mit Glastür ist kein Kaminofen, sondern meist ein Kamin-Einbausatz mit geringem Wirkungsgrad; in einem Altbau mit hohen Wärmeverlusten ist er allein nicht für die Raumbeheizung geeignet – die Fernwärmeheizung darf keinesfalls abgeschaltet werden, da dies zu Kondensatbildung, Schimmel und Schornsteinversottung führt.
➕ Ergänzung: Die Kondenswasserbildung am Schornsteinmund beweist, dass die Abgastemperatur unter den Taupunkt fällt – ein klarer Hinweis auf zu kalte Abgase, verursacht durch nasses Holz, zu geringe Feuerungstemperatur oder mangelnde Zugkraft im veralteten Schornstein.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Sachverständigen für Feuerstätten (z. B. nach DINAbk. 18893), der den Kamin, den Schornstein und die Abgaswerte messtechnisch prüft – bis zur Klärung darf der Kamin nicht betrieben werden, um Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid oder Kaminbrand zu vermeiden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Holzfeuchte unter 20 % ist zwingend erforderlich – sonst entstehen Rauch, Teerablagerungen, Kondenswasser und Kaminbrandgefahr.
- Alle drei warnen vor Gesundheitsrisiken durch Kohlenmonoxid und giftige Abgase bei unvollständiger Verbrennung.
- Alle drei verweisen auf die Notwendigkeit regelmäßiger schornsteinfegerlicher Prüfung und Reinigung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI schätzt den Holzbedarf konservativ auf 0,6–1,8 RM/Jahr, basierend auf einer „durchschnittlichen“ Altbau-Situation – ohne explizit den 100-jährigen Schornstein oder Versottungsgefahr zu bewerten.
- DeepSeek und Qwen korrigieren dies vehement: beide fordern 8–12 RM/Jahr als realistischen Mindestbedarf – unter Verweis auf historische Baustruktur, mangelnde Dämmung und ineffizienten Kamin („dänischer Kamin“ = niedriger Wirkungsgrad).
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt fachlich präzise den Hinweis auf den Taupunktunterschreitungseffekt als Ursache für Kondenswasser am Schornsteinkopf – ein physikalischer Nachweis für zu kalte Abgase.
- DeepSeek betont die systemische Schädigung der Bausubstanz durch säurehaltige Teerablagerungen – ein Aspekt, den GoogleAI nicht erwähnt.
- Qwen klärt die terminologische Verwechslung: „dänischer Kamin“ ist kein Kaminofen mit hoher Effizienz, sondern ein historischer Einbausatz mit geringem Wirkungsgrad – entscheidend für die Heizleistungs-Einschätzung.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI geht stillschweigend von einer „sachgemäßen“ Nutzung aus und gibt eine Handlungsempfehlung zum schrittweisen Verbrauchstest („beginnen Sie mit 1 RM“) – ohne vorherige Sicherheitsprüfung.
- DeepSeek und Qwen fordern dagegen klar und eindeutig den sofortigen Betriebsstopp bis zur fachmännischen Freigabe – mit Begründung als Lebensgefahr.
- Priorisierung nach Vorsichtsprinzip: Die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen wird übernommen – Betriebsstopp ist zwingend.
👉 Empfehlung:
- Entscheidungsträger (Mieter, Vermieter, Hausverwaltung) orientieren sich an der konservativen, sicherheitsorientierten Bewertung von DeepSeek und Qwen – nicht an der operationalen Abschätzung von GoogleAI.
- Alle Empfehlungen zur Holzmenge, Lagerung und Feuchte müssen vorab mit einer fachlichen Vor-Ort-Prüfung abgestimmt werden – pauschale Faustregeln sind im vorliegenden Fall nicht tragfähig.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Holzfeuchte ✅ Restfeuchte < 20 % zwingend erforderlich – feuchtes Holz verursacht Teer, Rauch, Kondensat, Versottung und Kaminbrand. Holzmenge (60 m² Altbau) ⚠️ GoogleAI: 0,6–1,8 RM/Jahr (zu optimistisch); DeepSeek & Qwen: 8–12 RM/Jahr (fachlich konsistent mit historischem Schornstein & geringem Wirkungsgrad). Sicherheitsstatus des Betriebs ❌ GoogleAI: Betrieb „beobachten und anpassen“; DeepSeek & Qwen: sofortiger Betriebsstopp bis fachmännische Freigabe – Widerspruch, sichere Variante bindend. Lagerung ✅ Mindestens 18–24 Monate, trocken, luftig, überdacht – offener Unterstand reicht nicht aus; Stirnholz-Risse, heller Klang und geringes Gewicht als Indikatoren. Funktion des Kamins im Altbau ✅ Nicht als Primärheizung geeignet – Fernwärme darf nicht abgeschaltet werden; Kamin ist Ergänzungsheizung mit geringem Wirkungsgrad („dänischer Kamin“ = Einbausatz, keine moderne Feuerstätte). 👉 Handlungsempfehlung: Der Kamin darf keinesfalls weiter betrieben werden, bis ein zertifizierter Bezirksschornsteinfegermeister eine Gefahrenanalyse abgeschlossen hat. Erst nach Freigabe, Nachweis trockenen Holzes und Einhaltung der Mindestlagermenge von 8 Raummeter ist ein kontrollierter Betrieb zu erwägen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kaminbrand durch Teerablagerungen im 100-jährigen Schornstein Lebensgefahr, Gebäudebrand, umfangreiche Schadensregulierung, evtl. Evakuierung 🔴 Risiko Kohlenmonoxidvergiftung bei unvollständiger Verbrennung Unmittelbare Gesundheitsgefährdung bis hin zum Todesfall – besonders bei geschlossenen Räumen 🔴 Risiko Säure- und Teerangriff auf Schornsteinzug und Bausubstanz Langfristige Zerstörung des Mauerwerks, teure Sanierung, Wertminderung des Gebäudes 🔴 Risiko Unterbrechung der Fernwärme mit Schimmelbildung durch Kondensat Gesundheitsrisiko durch Schimmelpilz, Mietminderung, haftungsrechtliche Konsequenzen 🔴 Risiko Fehlinterpretation der Lagermenge (z. B. „2–3 cm³“ statt m³) oder unzureichende Dokumentation der Holzfeuchte Fehlentscheidung mit schwerwiegenden Sicherheitsfolgen – keine Nachweisbarkeit bei Schadensfall ✅ Chance Fachgerechte Sanierung des Schornsteins mit Zugoptimierung Langfristig sicherer, effizienter Kaminbetrieb mit geringerem Verbrauch und geringerer Umweltbelastung ✅ Chance Integration eines modernen Kaminofens mit Wirkungsgrad >75 % im bestehenden Kaminzug Verbesserte Heizleistung, Reduktion des Holzbedarfs, bessere Abgaswerte, Kompatibilität mit Altbau ✅ Chance Aufbau einer professionellen Holzlagereinrichtung mit Feuchtemessung Verlässliche Qualitätssicherung, langfristige Kosteneinsparung, Vermeidung von Schornsteinfeger-Sonderreinigungen ✅ Chance Vertragliche Klärung mit Vermieter/Hausverwaltung zu Heiznutzung und Instandhaltung Rechtssichere Nutzung, klare Zuständigkeiten, Vermeidung von Konflikten bei Schäden ✅ Chance Ausweis einer Feuerstätten-Betriebsanleitung inkl. Holzfeuchte-Protokoll für Mieter Erhöhte Betriebssicherheit, Nachweisbarkeit bei Prüfungen, Schulung der Nutzer Orientierungshilfen
- Sofortigen Betrieb einstellen: Deaktivieren Sie den Kamin umgehend – bis zur Freigabe durch einen zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister darf nicht geheizt werden.
- Fachmann beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Bezirksschornsteinfegermeister – beantragen Sie eine Gefahrenbeurteilung mit Abgasmessung, Zugprüfung und Versottungsdiagnose.
- Feuchtemessung sicherstellen: Besorgen Sie ein zertifiziertes Holzfeuchtemessgerät (Resistenztyp mit Einschlagsonden) und überprüfen Sie vor jeder Nutzung die Restfeuchte an mehreren Stellen pro Scheit.
- Lagermenge und -bedingungen prüfen: Beschaffen Sie mindestens 8 Raummeter trockenes Holz – lagern Sie es unter Dach, auf Paletten, mit Abstand zur Wand und mit seitlichem Lüftungsspalt.
- Fernwärme weiter nutzen: Stellen Sie sicher, dass die Fernwärmeheizung aktiv bleibt – sie darf nicht abgeschaltet oder gedrosselt werden, um Kondensatbildung und Schimmel vorzubeugen.
- Alternativen prüfen: Informieren Sie sich bei einem Fachhändler für Feuerstätten über den Einbau eines zugelassenen Kaminofens mit hoher Effizienz (DIN EN 13240) in den bestehenden Kaminzug.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Raummeter (RM)
- Ein Raummeter (RM) ist ein Kubikmeter geschichtetes Holz, einschließlich der Luftzwischenräume. Es dient als Maßeinheit für Brennholz. Verwandte Begriffe: Festmeter, Schüttraummeter.
- Holzfeuchte
- Die Holzfeuchte gibt den Wassergehalt des Holzes in Prozent an. Für die Verbrennung in Kaminöfen sollte die Holzfeuchte unter 20% liegen. Verwandte Begriffe: Restfeuchte, Trocknungsgrad.
- Brennwert
- Der Brennwert gibt die Wärmemenge an, die bei der vollständigen Verbrennung eines Kilogramms Brennstoffs freigesetzt wird. Harthölzer haben in der Regel einen höheren Brennwert als Weichhölzer. Verwandte Begriffe: Heizwert, Energiegehalt.
- Schornsteinzug
- Der Schornsteinzug beschreibt die Sogwirkung im Schornstein, die für den Abtransport der Rauchgase sorgt. Ein guter Schornsteinzug ist wichtig für eine effiziente Verbrennung. Verwandte Begriffe: Kamineffekt, Abgasführung.
- Teer
- Teer entsteht bei der unvollständigen Verbrennung von Holz, insbesondere bei zu hoher Holzfeuchte. Teerablagerungen im Schornstein können zu Schornsteinbränden führen. Verwandte Begriffe: Glanzruß, Kondensat.
- Hartholz
- Hartholz stammt von Laubbäumen wie Buche, Eiche und Esche. Es hat eine höhere Dichte und einen höheren Brennwert als Weichholz. Verwandte Begriffe: Laubholz, Brennholz.
- Weichholz
- Weichholz stammt von Nadelbäumen wie Fichte, Kiefer und Tanne. Es brennt schneller ab als Hartholz und ist weniger effizient. Verwandte Begriffe: Nadelholz, Anzündholz.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Holzart ist am besten für den Kamin geeignet?
Harthölzer wie Buche, Eiche und Esche haben einen höheren Brennwert und brennen länger als Weichhölzer. Sie sind daher besser für Kaminöfen geeignet. - Wie lagere ich Kaminholz richtig?
Kaminholz sollte an einem trockenen, gut belüfteten Ort gelagert werden, idealerweise unter einem Dach oder einer Plane. Stapeln Sie das Holz so, dass die Luft zirkulieren kann. - Wie erkenne ich, ob das Holz trocken genug ist?
Trockenes Holz ist leichter als feuchtes Holz und hat Risse an den Stirnseiten. Ein Feuchtigkeitsmessgerät kann die Holzfeuchte genau bestimmen. - Was bedeutet Raummeter (RM)?
Ein Raummeter (RM) ist ein Kubikmeter geschichtetes Holz, einschließlich der Luftzwischenräume. Es ist ein gängiges Maß für die Holzmenge. - Wie oft muss der Schornstein gereinigt werden?
Die Häufigkeit der Schornsteinreinigung hängt von der Nutzung des Kamins und den örtlichen Vorschriften ab. In der Regel ist eine Reinigung einmal jährlich erforderlich. - Was ist der Unterschied zwischen Brennholz und Kaminholz?
Es gibt keinen Unterschied. Beide Begriffe bezeichnen Holz, das zum Verheizen in Kaminen oder Öfen geeignet ist. - Kann ich auch Restholz aus dem Garten im Kamin verbrennen?
Unbehandeltes Restholz aus dem Garten kann verbrannt werden, solange es trocken ist. Vermeiden Sie jedoch das Verbrennen von behandeltem Holz oder lackierten Materialien. - Welche Auswirkung hat die Holzfeuchte auf den Heizwert?
Je höher die Holzfeuchte, desto geringer der Heizwert. Ein Großteil der Energie wird dann zum Verdunsten des Wassers verbraucht.
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Kaminholzbedarf: 3 RM zu wenig für 60m² Altbau?
dürfte sich
nach grober Schätzung eines Laien kaum ausgehen mit 3 rm, wenn der Kamin tagsüber immer in Betrieb sein soll.
Nasses Holz muss aber nicht mehr sein, seit es Holz-Briketts gibt. -
Kaminholz vs. Fernwärme: Kostenloses Holz als Alternative?
Hallo Herr Kohberger,
vielen Dank für Ihre Antwort!
Das mit den Holz-Briketts wäre vielleicht besser, nur denkt der Mann anders:
Das Roh-Holz bekommt er kostenlos von einem Bekannten mit einem Wald. Insofern geht seine Rechnung theoretisch auf, mit kostenlosem Holz teure Fernwärme einzusparen - bei gleichzeitig gesteigertem Wohnambiente sozusagen.
Weis vielleicht sonst jemand noch wieviel "Brenn-Energie" 1 kg Holz enthält? Könnte dann mal versuchen das in Relation zu setzen mit der gelieferten Fernwärme-Menge für so eine Wohnung.
Vielen Dank und Grüße -
Kaminholz vs. Fernwärme: Kostenloses Holz als Alternative?
Hallo Herr Kohberger,
vielen Dank für Ihre Antwort!
Das mit den Holz-Briketts wäre vielleicht besser, nur denkt der Mann anders:
Das Roh-Holz bekommt er kostenlos von einem Bekannten mit einem Wald. Insofern geht seine Rechnung theoretisch auf, mit kostenlosem Holz teure Fernwärme einzusparen - bei gleichzeitig gesteigertem Wohnambiente sozusagen.
Weis vielleicht sonst jemand noch wieviel "Brenn-Energie" 1 kg Holz enthält? Könnte dann mal versuchen das in Relation zu setzen mit der gelieferten Fernwärme-Menge für so eine Wohnung.
Vielen Dank und Grüße -
Brennwert Kaminholz: Ca. 4-4,5 kWh/kg (Wirkungsgrad beachten)
Ca. 4-4,5 kWh/kg
ganz grob ... Dabei den Wirkungsgrad des Ofens nicht vergessen - so 50-70 %. -
Kaminholz-Berechnung: Daten zur Abschätzung des Bedarfs
Danke Herr Rinninsland,
werde mit den Daten mal ein wenig rechnen.
Grüße -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Kaminholzbedarf im Altbau: Menge, Holzfeuchte & Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die realistische Einschätzung des Kaminholzbedarfs für eine 60m² Altbauwohnung. Dabei werden Aspekte wie die Effizienz des Kamins, die Holzfeuchte und die Möglichkeit, kostenloses Rohholz zu nutzen, berücksichtigt. Alternativen wie Holzbriketts werden ebenfalls in Betracht gezogen, um den Bedarf an Fernwärme zu reduzieren.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Kaminholzbedarf: 3 RM zu wenig für 60m² Altbau? sind 3 Raummeter Kaminholz wahrscheinlich zu wenig, um eine 60m² Wohnung im Altbau tagsüber ausreichend zu beheizen.
📊 Zusatzinfo: Der Brennwert von Kaminholz liegt grob bei 4-4,5 kWh/kg, wie im Beitrag Brennwert Kaminholz: Ca. 4-4,5 kWh/kg (Wirkungsgrad beachten) erwähnt wird. Dabei sollte der Wirkungsgrad des Ofens (ca. 50-70%) berücksichtigt werden.
💰 Zusatzinfo: Ein Nutzer überlegt, kostenloses Rohholz von einem Bekannten zu nutzen, um teure Fernwärme einzusparen (siehe Kaminholz vs. Fernwärme: Kostenloses Holz als Alternative?). Die Wirtschaftlichkeit hängt stark von der tatsächlich benötigten Holzmenge und dem Wirkungsgrad des Kamins ab.
👉 Handlungsempfehlung: Um den Kaminholzbedarf genauer zu berechnen, sollten die Daten aus dem Beitrag Kaminholz-Berechnung: Daten zur Abschätzung des Bedarfs verwendet werden. Es ist ratsam, verschiedene Szenarien durchzurechnen und den Wirkungsgrad des eigenen Kamins zu berücksichtigen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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