Buderus Öl-Brennwertkessel G115: Lohnt sich der Kauf? Preis, Leistung & Alternativen
In diesem Forum sind Sie: Kamin und Kachelofen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Der Thread diskutiert die Wirtschaftlichkeit eines Buderus G115 Öl-Brennwertkessels im Vergleich zu älteren Modellen. Es werden Alternativen wie Rotex-Geräte und Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen (z.B. Dämmung) in Betracht gezogen. Die Bedeutung der Schornsteinfeger-Pflichten und die Messung der Verbrennungsgüte (CO!) bei Öl-Brennwerttechnik werden ebenfalls thematisiert. Ein wichtiger Punkt ist die Rentabilität von Abgas-Rücklaufwärmetauschern.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Buderus Öl-Brennwertkessel G115: Lohnt sich der Kauf? Preis, Leistung & Alternativen
habe da ein recht gutes Angebot bekommen: Buderus G115 Öl-Brennwert-Heizkessel 21 kW, mit Blaubrenner Logatop BE, Steuerung Logamatic 2107, WW-Speicher Logalux SU 160, plus 10 m Abgassystem für 4800 €, inkl. MwSt, aber ohne Einbau.
Soll ich dafür meine alte Heizung, 22 Jahre alt, Jahresverbrauch für 4 Personen und 120 m² Wohnfläche ca. 2.700 l Öl, inkl. WW., rausschmeißen, oder gäbe es da was besseres als o.g. Anlage?
Bringt mir das eine deutliche Energieeinsparung?
Wie schaut es dann mit dem Schornsteinfeger aus, muss der dann überhaupt noch kommen?
Merci vielmals für eure Antworten! Gruß HanEb
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Fachgerechter Einbau durch SHK-Fachbetrieb mit Schornsteinfegerabnahme, hydraulischem Abgleich und Abgasanalyse ist zwingend erforderlich – ohne diese Maßnahmen besteht Risiko von Abgaseintritt, Schäden und ineffizientem Betrieb.
🔴 KRITISCH: Nach GEG 2024 ist der Einbau neuer Ölheizungen grundsätzlich verboten – Ausnahmen nur bei unvermeidbarer Versorgungslücke nachweislich durch einen Energieeffizienz-Experten.
⚠️ WICHTIG: Der Schornsteinfeger bleibt gesetzlich verpflichtet – jährliche Kehr- und Überprüfung nach KÜO sowie spezielle Abgasprüfung auf Kondensatabscheidung sind weiterhin Pflicht.
⚠️ WICHTIG: Vor Kesseltausch ist eine unabhängige Heizlastberechnung und Prüfung der Gebäudehülle (z. B. auf Sanierungsbedarf bei aktuellem Verbrauch von 22,5 l/m²) zwingend notwendig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile das Angebot für den Buderus G115 Öl-Brennwertkessel als prüfenswert. Der Preis von 4800 € (inkl. MwSt., ohne Einbau) ist ein Anhaltspunkt, aber die Wirtschaftlichkeit hängt von mehreren Faktoren ab.
Wichtige Aspekte sind:
- Jahresverbrauch: Vergleichen Sie Ihren aktuellen Ölverbrauch mit dem potenziellen Verbrauch des neuen Kessels.
- Heizlastberechnung: Stellen Sie sicher, dass die 21 kW Leistung zum Wärmebedarf Ihres Hauses passen. Ein überdimensionierter Kessel ist ineffizient.
- Hydraulischer Abgleich: Dieser ist entscheidend für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und Effizienz.
- Förderungen: Informieren Sie sich über staatliche Förderprogramme für den Austausch alter Ölheizungen.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Vergleichsangebote von anderen Heizungsfirmen ein und lassen Sie sich zur optimalen Heizlast und den Fördermöglichkeiten beraten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Angebot für einen Buderus G115 Öl-Brennwertkessel mit Zubehör für 4.800 Euro. Der Nutzer erwägt den Austausch einer 22 Jahre alten Heizung bei einem Jahresverbrauch von 2.700 Litern Heizöl für ein Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche. Die zentrale Frage ist, ob sich diese Investition lohnt und ob deutliche Energieeinsparungen zu erwarten sind.
✅ Zustimmung: Ein Wechsel von einem veralteten Heizkessel (22 Jahre) zu einem modernen Brennwertgerät kann den Verbrauch um 15-25% senken. Die genannte Anlage ist technisch solide und der Preis für das Paket erscheint marktüblich. Die Einsparung hängt jedoch stark vom hydraulischen Abgleich und der Qualität der Heizungsregelung ab.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass der Schornsteinfeger nach dem Einbau eines Brennwertkessels nicht mehr kommen müsse, ist falsch. Auch Brennwertkessel unterliegen der Kehr- und Überprüfungspflicht nach der Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO). Der Schornsteinfeger wird weiterhin jährlich zur Messung der Abgaswerte und zur Reinigung der Abgaswege erscheinen müssen.
➕ Ergänzung: Der Nutzer sollte dringend die Fördermöglichkeiten prüfen. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEGAbk.) fördert den Austausch alter Ölheizungen durch Brennwertkessel nur noch unter bestimmten Bedingungen (z.B. Einbau eines Hybridsystems mit erneuerbaren Energien). Reine Öl-Brennwertkessel erhalten oft keine oder nur geringe Zuschüsse. Zudem ist der CO2-Preis auf Heizöl zu berücksichtigen, der die Betriebskosten in den nächsten Jahren deutlich erhöhen wird.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in einer Fehlinvestition. Angesichts der politischen Vorgaben (GEG 2024) und der steigenden CO2-Bepreisung ist eine reine Ölheizung langfristig ein Auslaufmodell. Der Wiederverkaufswert einer Immobilie mit neuer Ölheizung könnte sinken. Der Nutzer riskiert, in 5-10 Jahren erneut investieren zu müssen, wenn die gesetzlichen Anforderungen verschärft werden.
👉 Handlungsempfehlung: Der Nutzer sollte vor einer Kaufentscheidung zwingend eine unabhängige Energieberatung durchführen lassen. Dabei sind Alternativen wie eine Wärmepumpe (Luft/Wasser oder Sole/Wasser) oder ein Hybridsystem (Öl-Brennwert + Solarthermie oder PV) zu prüfen. Die Wirtschaftlichkeit muss unter Einbeziehung der aktuellen Förderlandschaft und der zukünftigen CO2-Kosten berechnet werden. Der Kauf des angebotenen Kessels ist nur dann zu empfehlen, wenn der Einbau durch einen Fachbetrieb erfolgt, ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird und der Nutzer bereit ist, die langfristigen Risiken fossiler Heizungen zu tragen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt die geplante Erneuerung einer 22 Jahre alten Ölheizung durch einen modernen Buderus G115 Öl-Brennwertkessel mit zugehöriger Steuerung, Warmwasserspeicher und Abgassystem – zu einem Gesamtpreis von 4800 € ohne Einbau.
🔴 Gefahr: Ein Öl-Brennwertkessel ist technisch zwar effizienter als ein Altgerät, doch er bleibt eine fossile Heiztechnik mit hohen CO₂-Emissionen, steigenden Brennstoffkosten und zunehmenden regulatorischen Risiken – insbesondere durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das ab 2024 den Einbau neuer Ölheizungen grundsätzlich verbietet, Ausnahmen nur bei Nachweis einer unvermeidbaren Versorgungslücke zulässt.
🔴 Gefahr: Der Kessel wird ohne Einbau angeboten – eine fachgerechte Montage durch einen SHK-Fachbetrieb mit Schornsteinfegerabnahme, Abgasanalyse, hydraulischem Abgleich und Einstellung der Brennerparameter ist zwingend erforderlich; bei unsachgemäßer Installation steigt das Risiko von Schäden, ineffizientem Betrieb oder gar Abgaseintritt.
➕ Ergänzung: Der aktuelle Jahresverbrauch von 2.700 l Öl bei 120 m² entspricht einem spezifischen Verbrauch von ca. 22,5 l/m² – deutlich über dem Durchschnitt moderner Altbestände; dies deutet auf Sanierungsbedarf der Gebäudehülle oder Heizungsanlage hin, der vor einer Kesselerneuerung geprüft werden sollte.
⚠️ Korrektur: Der Schornsteinfeger bleibt gesetzlich verpflichtet – er muss mindestens einmal jährlich die Anlage prüfen (§ 16 Schornsteinfegergesetz), insbesondere Abgasverluste, CO-Gehalt und Funktion der Sicherheitseinrichtungen; ein Brennwertkessel erfordert sogar eine spezielle Abgasprüfung auf Kondensatabscheidung und korrekte Abgasführung.
➕ Ergänzung: Alternativen wie Wärmepumpen (Luft/Wasser oder Erdwärme) oder Hybridlösungen mit Solarthermie sind heute wirtschaftlich attraktiver, da sie durch BAFA- und KfW-Förderung (bis zu 45 % Zuschuss) und niedrigere Betriebskosten langfristig deutlich günstiger sind – insbesondere bei einer geplanten Lebensdauer von 15–20 Jahren.
❌ Widerspruch: Die Annahme, ein neuer Öl-Brennwertkessel sei eine zukunftssichere oder langfristig wirtschaftliche Lösung, ist grundlegend falsch: Die Ölpreisvolatilität, steigende CO₂-Preise und drohende Betriebsverbote machen diesen Investitionstyp risikoreich und potenziell wertvernichtend.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen Energieberater nach § 80 GEG oder einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten (z. B. mit Energie-Effizienz-Experten-Liste), um eine individuelle Heizungs- und Sanierungsoptimierung zu erstellen – inkl. Wirtschaftlichkeitsvergleich aller technisch geeigneten Alternativen, Fördermittelprüfung und Gebäudeanalyse vor einer Investitionsentscheidung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ein Brennwertkessel technisch effizienter ist als ein 22 Jahre altes Altgerät und potenziell 15–25 % Verbrauchseinsparung ermöglicht.
- Alle betonen die zwingende Notwendigkeit eines hydraulischen Abgleichs und einer fachgerechten Installation durch einen SHK-Fachbetrieb.
- Alle verweisen auf die Förderlandschaft (BEG/BAFA) und die Bedeutung einer individuellen Förderprüfung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI bewertet das Angebot „prüfenswert“ und bleibt neutral zu langfristigen regulatorischen Risiken; DeepSeek und Qwen heben diese explizit hervor (GEG-Verbot, CO₂-Preis, Wertverlust) und bewerten die Investition als risikoreich.
- GoogleAI erwähnt den Schornsteinfeger nicht – DeepSeek und Qwen korrigieren ausdrücklich die Fehlvorstellung, dass dieser nach Brennwert-Einbau entfällt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Relevanz des CO₂-Preises für zukünftige Betriebskosten und die Einschränkung der BEG-Förderung auf reine Öl-Brennwertkessel.
- Qwen ergänzt den Hinweis auf den auffällig hohen spezifischen Verbrauch (22,5 l/m²) als Indikator für Sanierungsbedarf der Gebäudehülle oder Anlage – ein Punkt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt klar: „Die Annahme, ein neuer Öl-Brennwertkessel sei eine zukunftssichere oder langfristig wirtschaftliche Lösung, ist grundlegend falsch.“ GoogleAI äußert keine solche Bewertung, DeepSeek spricht von „Auslaufmodell“ – Qwen formuliert den Widerspruch am schärfsten und stellt damit die grundsätzliche Zweckmäßigkeit der Investition in Frage (Vorsichtsprinzip → Priorisierung von Qwen).
👉 Empfehlung: Bei allen Abweichungen und Widersprüchen wird das Vorsichtsprinzip angewandt: Die sicherere, regulatorisch konsistentere und langfristig risikoärmere Einschätzung von DeepSeek und insbesondere Qwen gilt als maßgeblich – die Annahme einer „zukunftssicheren“ reinen Ölheizung wird abgelehnt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Technische Effizienzsteigerung ✅ Alle Modelle bestätigen 15–25 % Einsparpotenzial gegenüber 22 Jahre altem Kessel – bei fachgerechtem Einbau und hydraulischem Abgleich. Regulatorische Zulässigkeit (GEG 2024) ⚠️ DeepSeek und Qwen warnen eindeutig vor dem Einbauverbot – GoogleAI erwähnt dies nicht. KI-Konsens: Nur mit nachweislich unvermeidbarer Versorgungslücke zulässig. Schornsteinfegerpflicht ✅ DeepSeek und Qwen korrigieren einstimmig die Fehlvorstellung, dass der Schornsteinfeger entfällt – KI-Konsens: Jährliche Kehr- und Überprüfung bleibt gesetzlich zwingend. Förderfähigkeit reiner Öl-Brennwertkessel ⚠️ DeepSeek und Qwen betonen stark eingeschränkte oder ausgeschlossene BEG-Förderung für reine Öl-Systeme; GoogleAI erwähnt Förderungen allgemein, aber nicht die Einschränkung. KI-Konsens: Keine nennenswerte Förderung ohne erneuerbaren Zusatz (Hybrid). Zukunftsfähigkeit & Wertstabilität ❌ Qwen lehnt die Annahme einer „zukunftssicheren“ Ölheizung als grundfalsch ab; DeepSeek spricht von „Auslaufmodell“; GoogleAI äußert keine Bewertung. KI-Konsens: Klare Widersprüche – Vorsichtsprinzip führt zur Priorisierung der Risikobewertung (Qwen/DeepSeek). 👉 Handlungsempfehlung: Eine Investition in einen reinen Buderus G115 Öl-Brennwertkessel ist nur unter strengen Voraussetzungen vertretbar: Nachweis einer unvermeidbaren Versorgungslücke nach GEG, fachgerechter Einbau mit hydraulischem Abgleich, und vollständiger Verzicht auf Fördererwartungen. Vorab ist eine unabhängige Energieberatung zwingend – Alternativen wie Wärmepumpe oder Hybrid müssen systematisch verglichen werden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Verstoß gegen GEG 2024 bei nicht nachgewiesener Versorgungslücke Rechtliche Sanktionen, Zwangsrückbau, Immobilienwertverlust 🔴 Risiko Steigende CO₂-Bepreisung auf Heizöl (bis 2030 auf 55 €/t) Deutliche Erhöhung der jährlichen Betriebskosten – langfristige Wirtschaftlichkeitsgefährdung 🔴 Risiko Fehlende Förderung (BEG) bei reiner Öl-Lösung Keine finanzielle Entlastung – volle Investitionskosten selbst zu tragen 🔴 Risiko Unzureichende Installation (ohne hydraulischen Abgleich oder Abgasprüfung) Sicherheitsrisiko (Abgaseintritt), Schäden, unnötige Energieverschwendung, Mängel bei Schornsteinfegerprüfung 🔴 Risiko Geringer Wiederverkaufswert durch fossile Heizung bei steigender Nachfrage nach klimaneutralen Immobilien Mögliche Wertminderung bei Verkauf in 5–10 Jahren ✅ Chance Nutzung bestehender Heizungsinfrastruktur (Rohrnetz, Schornstein) Kürzere Umsetzung, geringere Sanierungstiefe vs. Wärmepumpe ✅ Chance Technische Zuverlässigkeit des Buderus G115 als etabieltes Brennwertsystem Geringes Ausfallrisiko bei sachgemäßer Wartung ✅ Chance Wärmepumpe oder Hybrid als zukunftsfähige Alternativen mit bis zu 45 % Förderung Langfristig niedrigere Betriebskosten, höhere Werterhaltung, CO₂-Neutralität ✅ Chance Verbesserung der Heizungsregelung durch Logamatic 2107 Optimierte Laufzeiten, geringerer Nachtabsenkungsverlust, höhere Komforteinstellung ✅ Chance Möglichkeit, den Öl-Brennwertkessel als Backup in einem Hybrid-System zu nutzen Sichere Versorgung bei Spitzenlast; Kombination mit erneuerbarer Grundlast (z. B. Solarthermie) Orientierungshilfen
- Sofortige GEG-Prüfung durchführen: Beauftragen Sie einen Energieeffizienz-Experten (gemäß Energie-Effizienz-Experten-Liste) mit dem Nachweis einer unvermeidbaren Versorgungslücke – ohne diesen Nachweis ist der Einbau rechtswidrig.
- Unabhängige Energieberatung nach § 80 GEG in Auftrag geben: Lassen Sie eine individuelle Sanierungsoptimierung inkl. Wirtschaftlichkeitsvergleich aller Alternativen (Wärmepumpe, Hybrid, Solarthermie) erstellen – nicht nur für den Kessel, sondern für das gesamte Heizsystem und die Gebäudehülle.
- Fachbetrieb mit Schornsteinfegerkooperation auswählen: Stellen Sie vor Vertragsabschluss sicher, dass der ausführende SHK-Betrieb die Abnahme durch den Schornsteinfeger inkl. Abgasanalyse und hydraulischem Abgleich verbindlich garantiert.
- Fördermittelantrag prüfen – vor Kauf: Klären Sie mit BAFA/KfW, ob eine Förderung für ein Hybrid-System (z. B. Öl-Brennwert + Solarthermie) oder eine reine Wärmepumpe möglich ist – nicht für den reinen Kessel.
- Gebäudehülle überprüfen lassen: Nutzen Sie die Energieberatung, um den hohen spezifischen Verbrauch (22,5 l/m²) zu analysieren – Dämmmaßnahmen könnten die Heizlast senken und zukünftige Heizsystem-Größe reduzieren.
- Finanzierungs- und CO₂-Kostenmodell erstellen: Rechnen Sie die 15-Jahres-Kosten unter Berücksichtigung steigender CO₂-Preise, Ölpreisentwicklung und ggf. notwendiger Nachinvestitionen ein – verglichen mit alternativen Heizsystemen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Brennwerttechnik
- Brennwerttechnik ist eine Heiztechnik, die zusätzlich zur Verbrennungswärme auch die Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs nutzt. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Heizung erhöht und der Energieverbrauch gesenkt.
Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Kondensation. - Hydraulischer Abgleich
- Der hydraulische Abgleich ist eine Maßnahme zur Optimierung der Wärmeverteilung in einem Heizsystem. Dabei werden die Heizkörperventile so eingestellt, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden.
Verwandte Begriffe: Heizkörper, Thermostatventil, Wärmeverteilung. - Blaubrenner
- Ein Blaubrenner ist ein spezieller Öl- oder Gasbrenner, der besonders schadstoffarm verbrennt. Durch eine optimierte Verbrennungstechnik werden weniger Stickoxide (NOx) freigesetzt.
Verwandte Begriffe: Ölheizung, Gasheizung, Verbrennung. - Logamatic 2107
- Die Logamatic 2107 ist eine Heizungsregelung von Buderus, die zur Steuerung und Überwachung von Heizungsanlagen dient. Sie ermöglicht eine bedarfsgerechte Anpassung der Heizleistung und trägt so zur Energieeinsparung bei.
Verwandte Begriffe: Heizungsregelung, Steuerung, Thermostat. - Logalux SU 160
- Der Logalux SU 160 ist ein Warmwasserspeicher von Buderus mit einem Fassungsvermögen von 160 Litern. Er dient zur Bereitstellung von warmem Brauchwasser im Haushalt.
Verwandte Begriffe: Warmwasserspeicher, Brauchwasser, Boiler. - Nennwärmeleistung
- Die Nennwärmeleistung ist die maximale Wärmemenge, die ein Heizkessel unter definierten Bedingungen pro Zeiteinheit abgeben kann. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben und dient als Kennwert für die Leistungsfähigkeit des Heizkessels.
Verwandte Begriffe: Heizleistung, Wärmebedarf, Kilowatt. - Abgassystem
- Das Abgassystem leitet die bei der Verbrennung entstehenden Abgase sicher nach außen. Bei Brennwertkesseln muss das Abgassystem säurebeständig sein, da die Abgase Kondensat enthalten.
Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgasrohr, Kondensat.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet Brennwerttechnik?
Brennwerttechnik nutzt zusätzlich die Wärme, die bei der Kondensation des Wasserdampfs im Abgas entsteht. Dadurch wird ein höherer Wirkungsgrad erzielt als bei herkömmlichen Heizkesseln. - Ist ein hydraulischer Abgleich notwendig?
Ja, ein hydraulischer Abgleich ist sehr wichtig. Er sorgt dafür, dass alle Heizkörper im Haus gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Ohne Abgleich kann es zu ungleichmäßiger Wärmeverteilung und unnötig hohem Energieverbrauch kommen. - Welche Vorteile bietet ein Blaubrenner?
Ein Blaubrenner verbrennt das Öl besonders sauber und effizient. Dadurch werden weniger Schadstoffe ausgestoßen und der Wirkungsgrad des Heizkessels erhöht. - Wie oft muss ein Öl-Brennwertkessel gewartet werden?
Ein Öl-Brennwertkessel sollte jährlich von einem Fachmann gewartet werden. Die regelmäßige Wartung sichert einen effizienten und störungsfreien Betrieb und verlängert die Lebensdauer der Anlage. - Was ist der Unterschied zwischen einem Öl-Brennwertkessel und einem Niedertemperaturkessel?
Ein Brennwertkessel nutzt die Wärme aus dem Abgas, während ein Niedertemperaturkessel dies nicht tut. Dadurch ist der Brennwertkessel effizienter und umweltschonender. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für den Austausch einer alten Ölheizung?
Es gibt verschiedene staatliche Förderprogramme, die den Austausch alter Ölheizungen durch effizientere Heizsysteme unterstützen. Die genauen Förderbedingungen und -höhe variieren je nach Programm und Bundesland. Informieren Sie sich bei der BAFA oder der KfW. - Was bedeutet die Angabe 21 kW beim Heizkessel?
Die Angabe 21 kW bezeichnet die Nennwärmeleistung des Heizkessels. Sie gibt an, wie viel Wärme der Kessel maximal pro Stunde erzeugen kann. Die benötigte Leistung hängt vom Wärmebedarf des Gebäudes ab. - Was ist ein Abgassystem?
Das Abgassystem leitet die Abgase des Heizkessels sicher nach außen. Bei Brennwertkesseln muss das Abgassystem säurebeständig sein, da die Abgase Kondensat enthalten.
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Informationen zu den Kosten einer Ölheizungsmodernisierung und den potenziellen Einsparungen. - Brennwerttechnik vs. andere Heizsysteme
Vergleich der Brennwerttechnik mit anderen Heizsystemen wie Gasheizung, Wärmepumpe oder Solarthermie. - Hydraulischer Abgleich: So funktioniert's
Eine detaillierte Erklärung des hydraulischen Abgleichs und seiner Vorteile. - Förderprogramme für Heizungsmodernisierung
Eine Übersicht über aktuelle Förderprogramme für die Modernisierung von Heizungsanlagen. - Wartung von Ölheizungen: Was ist zu beachten?
Informationen zur regelmäßigen Wartung von Ölheizungen und den damit verbundenen Kosten.
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Buderus G115: Abgas-Rücklaufwärmetauscher – Teure Lösung?
Halbgar
1. falsches Forum >> Heizung.
Buderus hat einfach einen Abgas>Rücklaufwärmetauscher der Fa. Bomat hinter ihren Kessel gehängt. Damit sie in dem Bereich auch etwas anbieten können. Nicht dass Bomat schlecht ist und der Guss-Buderus ist ja wirklich ein sehr guter Kessel, aber: teure Lösung für theoretisch 6 % mehr Einsparung.
Wenn Sie dann noch realisieren, dass bei einem Ölkessel Kondensation erst unterhalb von 48 °C einsetzt, sollten Sie sich gerade bei einem vorhandenen Verteilnetz mit entsprechend hohen Vorlauftemperaturen nach einer anderen Lösung umgucken: Von Kesseln mit integriertem Wärmetauscher bis hin zu "Voll"brennwertkesseln (das sind solche mit Abgas>Zuluftwärmetauschern).
nsonsten, wenn Sei auf Rentabilität gucken: lassen Sie ihre alte Kiste drin. Auch wenn mir das Angebot _sehr_ günstig vorkommt (wahrscheinlich wollen die dann bei den Einbaukosten zuschlagen).
Ein neuer NT-Kessel bringt Ihnen ca. 20 % Einsparung, der G115 alleine vielleicht noch 1-2 % mehr. Der Bomat bringt nochmal 4 %.
Rechnen Sie selbst.
Drehen Sie bei Ihrer alten Anlage die Kesselwassertemperatur runter (mehr als 60 ° braucht man in Normallagen hierzulande bei dem angegebenden Baujahr nicht, schon gar nicht im Sommer) und wählen Sie eine flachere Heizkurve. Isolieren Sie Ihren Kessel zusätzlich. Verschließen Sie ggf. den Lüftungszug im Kamin: Schon haben sie > 10 % eigespart 😉 Wir brauchen mit einem 1973 er-Kessel und 200 m² 2.800 l/Jahr) bei 4-5 Personen).
Aber am besten suchen Sie mal im o.a. Forum nach dem Thema Ölbrennwert: Da gibt es den einen oder anderen Rekordthread drüber 😉 -
Öl-Brennwerttechnik: Schornsteinfeger-Pflichten & Einsparungen
Dem kann ich im Grundsatz nur zustimmen,
obwohl ich mir das "Geschäftswasser" mit solcherlei Bemerkungen abgrabe. 🙂
1. Der Schornsteinfeger kommt auch weiterhin zu Ihnen, wenigstens um einmal im Jahr die Verbrennungsgüte (CO!) zu messen. Was mit dem Fegen bei Öl-Brennwerttechnik ist, weiß ich nicht, habe noch nie so ein Ding (siehe Herr Knoll-Wirtschaftlichkeit kontra Mehrpreis) eingebaut. Aber da helfen mit Sicherheit die zahlreichen Schornsteinfeger-Seiten im Web, oder einfach mal Ihre Innung anrufen.
2. Die Einsparungen bei neuen Ölkesseln werden in erster Linie durch bessere Dämmung erzielt. Also Stillstandsverluste minimieren. Hat der Brenner schon eine Verbrennungsluftklappe? Die Abgastemperatur sollte nicht über 200-220 °C steigen. Was für einen Kessel haben Sie? Mit großem Brennraum? Dann hilft vielleicht ein Glührohr oder auch ein neuer Brenner.
Alles preiswerter und sinnvoller, als eine neue Anlage, bei dem von Ihnen geschildertem Verbrauch.
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
Buderus Loganatherm (Bj. 1979): Brenner-Details & Abgasverlust
ergänzende Angaben zu meiner Alten Heizung:
meine alte ist eine Buderus Loganatherm, Baujahr. 1979,
Brenner Olymp Dv21 (oder24), Baujahr 1992, mit Vorwärmung und Klappe
mit Düse 0,5 und 12 bar, Abgasverlust 7 Prozent -
Alternative: Rotex Öl-Brennwertgerät – Einfach & Wartungsfreundlich
Rotex
Ich würde mal einen Blick auf das Rotex-Öl-Brennwertgerät werfen. Dieser Kessel wurde beim ARD-Ratgerber der Testsieger. Er hat keinen so umständlich/aufwändig nachgeschalteten Wärmetauscher, ist IMHO sehr einfach und wartungsfreundlich aufgebaut. Er wird fertig zusammengebaut ausgeliefert und die Umwälzpumpe (und Mischer?) ist auch integriert und eignet sich deshalb bestens zum Selbsteinbau. Ein Weishaupt-Brenner ist in ihm eingebaut und die Firma Weishaupt macht auch den Werkskundendienst für das gesamte Gerät. Der Listenpreis ist deutlich niedriger als bei dem sehr teuren Buderus-Kessel.
Nachteile: Es gibt nur relativ wenig Heizungsinstallateure, welche sich mit diesem Gerät im Fehlerfall auskennen und ich habe bisher noch niemand gefunden, der mir mehr als 18 % Rabatt auf den Listenpreis gibt (Viessmann/Buderus 40-45 %). -
Ölheizung optimieren: Dämmung spart Bereitschaftsverluste!
mit 7 % AV
haben Sie keinen Grund, ihn rauszuschmeissen. Außer, wie bereits gesagt, die Bereitschaftsverluste. Pappen Sie rundum min. 5 cm Styro auf die Kesselverkleidung und dämmen Sie ggf. die Rohre (Insbesondere der Vorlauf/Rücklauf vom Mischer!), an Kesseltür + Abgassammler nehmen Sie 10 cm Glas/Mineralfasermatten. Lassen Sie aber dem Brenner die Luft 😉
Meiner ist übrigens auch ein Loganatherm 🙂 allerdings mit z.Z. >9 % AV ☹ -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Buderus G115 Öl-Brennwertkessel: Lohnt sich die Modernisierung?
💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert die Wirtschaftlichkeit eines Buderus G115 Öl-Brennwertkessels im Vergleich zu älteren Modellen. Es werden Alternativen wie Rotex-Geräte und Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen (z.B. Dämmung) in Betracht gezogen. Die Bedeutung der Schornsteinfeger-Pflichten und die Messung der Verbrennungsgüte (CO!) bei Öl-Brennwerttechnik werden ebenfalls thematisiert. Ein wichtiger Punkt ist die Rentabilität von Abgas-Rücklaufwärmetauschern.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Buderus G115: Abgas-Rücklaufwärmetauscher – Teure Lösung? kann die Nachrüstung eines Abgas-Rücklaufwärmetauschers eine teure Lösung für geringe Einsparungen darstellen. Die Rentabilität sollte genau geprüft werden.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Alternative: Rotex Öl-Brennwertgerät – Einfach & Wartungsfreundlich empfiehlt als Alternative den Rotex Öl-Brennwertkessel, der durch einfachen Aufbau und Wartungsfreundlichkeit überzeugen soll. Dieser Kessel wurde beim ARD-Ratgeber als Testsieger ausgezeichnet.
📊 Fakten/Zahlen: Ein Nutzer berichtet im Beitrag Buderus Loganatherm (Bj. 1979): Brenner-Details & Abgasverlust von einem Abgasverlust von 7 Prozent bei seiner alten Buderus Loganatherm Ölheizung (Baujahr 1979). Dies dient als Vergleichswert für mögliche Einsparungen durch eine Heizungsmodernisierung.
🔧 Praktische Umsetzung: Im Beitrag Ölheizung optimieren: Dämmung spart Bereitschaftsverluste! wird die Dämmung der Kesselverkleidung und Rohre als einfache Maßnahme zur Reduzierung von Bereitschaftsverlusten empfohlen. Hierbei sollten mindestens 5 cm Styropor bzw. 10 cm Glas-/Mineralfasermatten verwendet werden.
👉 Handlungsempfehlung: Vor einer Entscheidung für einen Buderus G115 Öl-Brennwertkessel oder eine andere Heizungsmodernisierung sollten die individuellen Gegebenheiten (Vorlauftemperaturen, Dämmung) geprüft und Angebote verglichen werden. Der Beitrag Öl-Brennwerttechnik: Schornsteinfeger-Pflichten & Einsparungen weist auf die weiterhin bestehenden Pflichten des Schornsteinfegers hin.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Buderus, Öl-Brennwertkessel, Logatop, Logamatic". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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